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Absurdistan EU - jetzt aus San Marino mit QR-Code - quer durch ganz Europa

Absurdistan EU: Mit Sputnik V und QR-Code aus San Marino geht's quer durch Europa

23 Juli 2021 17:14 Uhr

Gleiche Impfung, verschiedene Regeln. Solange es keine EMA-Zulassung gibt, sind Sputnik-V-Geimpfte in der EU mit Ungeimpften gleichgestellt. Es gibt aber Schlupflöcher, die Reisen ohne Tests ermöglichen. Die Logik bleibt auf der Strecke.

"Vollständige Impfung. Für nur 50 Euro". So könnte eine Werbung für einen Urlaub in San Marino, einem kleinen Staat in der Mitte Italiens, klingen. Und tatsächlich, wer seit Mai dieses Jahres zweimal drei Hotelübernachtungen in der kleinen Republik bucht, kann sich dort auch impfen lassen.

Die Geschichte hat allerdings einen Haken. Denn es geht um den in der EU nicht zugelassenen Impfstoff Sputnik V. San Marino stand im Februar ohne Vakzin da und hat sich schnell für den Impfstoff aus Russland entschieden. "San Marino, ein Zwergstaat innerhalb Italiens, schürt den Neid mit schnellem, von Russland geliefertem Impfstoff", schrieb damals die Washington Post.

Inzwischen ist fast die gesamte Bevölkerung komplett geimpft. San Marino ist kein Mitglied der EU, daher braucht das Land keine Sondergenehmigung, um Sputnik V zu verwenden. Was ist aber mit den Menschen in San Marino, die mit dem russischen Impfstoff geimpft wurden? Oder mit Touristen, die sich dort haben impfen lassen?

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Sputnik V bisher nicht für die Europäische Union zugelassen. Ist also "die Impfung aus San Marino" in der EU nicht gültig? Die EMA hat das sogenannte schnelle Rolling-Review-Verfahren für Sputnik V bereits im März eröffnet. Doch die Experten prüfen noch immer. Inzwischen ist das russische Vakzin in mehr als 60 Ländern zugelassen und wird in Ländern wie Argentinien oder Indien sogar hergestellt.

Aber selbst Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften wie Lancet und Nature können die europäischen Behörden nicht von der Wirksamkeit des russischen Vakzins überzeugen. Es ist daher überhaupt nicht abzusehen, wann und ob eine Zulassung erfolgen könnte. Mit Sputnik V geimpfte Russen, die zum Beispiel nach Deutschland einreisen, gelten dort noch immer als ungeimpft und müssen sich mehreren PCR-Tests vor oder nach der Einreise unterziehen.

Allerdings erweisen sich die einheitlichen Regeln als nicht so einheitlich und nicht für alle gleich gültig. "Quod licet Iovi, non licet bovi" - Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt, das wussten schon die alten Römer. Während einige Länder auf die gegenseitige Anerkennung von Coronavirus-Impfstoffen warten, macht die EU im Stillen für andere Länder Ausnahmen.

Noch vor kurzem sagte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, bei einer Telefonkonferenz, es gebe noch keine Lösung für diese Herausforderung, aber man sei sich der Existenz dieses Problems bewusst. Die Bürger von San Marino sind jedoch inzwischen stolze Besitzer von internationalen Impfpässen mit dem in der EU anerkannten QR-Code. Dieses Digitalzertifikat ist ein Nachweis dafür, dass man gegen COVID-19 geimpft wurde. Auch Russland hat verpflichtende QR-Codes für Geimpfte eingeführt. Wer möchte, kann sie sogar in englischer Sprache ausdrucken oder herunterladen.

Lassen Sie uns ein Experiment durchführen. Versuchen wir, diesen QR-Code mit der von der EU akzeptierten App CovPass einzuscannen. Doch der Versuch scheitert. "Der QR-Code wurde nicht erkannt. Der QR-Code gehört nicht zu einem digitalen COVID-Zertifikat der EU", meldet die App.

Das digitale Zertifikat aus San Marino funktioniert hingegen einwandfrei. "Das digitale COVID-Zertifikat von San Marino ist ein wichtiges Instrument, das die Republik an die von der EU verwendeten technologischen Standards anpasst und eine vollständige Interoperabilität sicherstellt und gleichzeitig eine 'universelle' Zertifizierungsmethode auf Basis der Blockchain-Technologie hinzufügt", sagte Lorenzo Spadoni, Präsident am Institut für Innovation der Republik San Marino nicht ohne Stolz. Gleiche Impfung, verschiedene Regeln.

Inzwischen darf ein weiterer Staat, diesmal sogar ein EU-Mitgliedsland, die in der EU gültigen QR-Codes an seine Bürger herausgeben - obwohl diese Bürger mit dem russischen Impfstoff geimpft wurden. Die Rede ist von Ungarn.

Seit dem 15. Juni gibt es eine digitale Version des ungarischen Immunitätsausweises, die allen EU-Vorschriften entspricht. Alles eine Frage der Auslegung also. Denn laut der EU-Vereinbarung über die digitalen COVID-19-Zertifikate wird es einzelnen Mitgliedsstaaten überlassen, ob sie nicht von der EMA zugelassene Impfstoffe einsetzen wollen oder nicht.

Seit dem 1. Juli ist das digitale EU COVID-Zertifikat auch in Ungarn anerkannt und mit dem ungarischen Impfpass gleichgestellt. Das ungarische COVID-Zertifikat ist wiederum mit dem digitalen COVID-Zertifikat der EU kompatibel. So können sich ungarische Bürger frei in der EU bewegen. Sollte man meinen. Der Teufel steckt aber wie immer im Detail. Denn das Impfzertifikat der EU, welches das Reisen innerhalb der Union vereinfachen soll, gilt eben nur für in der EU zugelassene Impfstoffe und somit nicht für Sputnik V. Jedes EU-Land entscheidet weiterhin, wie es damit umgeht. Deutschland zum Beispiel verlangt bei der Einreise von mit Sputnik V Geimpften einen zusätzlichen PCR-Test. EU-Zertifikat hin oder her.

Noch im April 2021 haben die ungarischen Behörden Daten zu einer Reihe von Impfstoffen veröffentlicht, darunter Sputnik V, Pfizer und AstraZeneca. Hierbei hat das russische Vakzin die besten Ergebnisse erzielt. Sputnik V weist pro 100.000 Geimpften mit 95 Infektionen und Todesfällen die niedrigste Zahl auf, bei Pfizer sind es 555 und bei AstraZeneca 700 Infektionen und Todesfällen.

Es wäre demnach nur logisch anzunehmen, dass Ungarn seine Grenzen für mit Sputnik V geimpfte Russen öffnet. Dies ist jedoch nicht der Fall. Man hatte zwar während der Fußball-Europameisterschaft die Einreisebestimmungen für russische Fußballfans gelockert, jedoch nicht für Geimpfte, sondern nur für diejenigen, die eine Bescheinigung vorzeigen konnten, dass sie von einer COVID-19-Erkrankung genesen sind. Aber Bulgarien, welches Sputnik V gar nicht einsetzt, nimmt gerne russische Touristen mit einer russischen Impfung auf, ohne von ihnen zusätzliche Tests zu verlangen.

Der Fairness halber sollte angemerkt werden, dass auch Russland bis jetzt die in der EU gültigen Impfstoffe nicht anerkennt. So haben Ausländer, die zum Beispiel in Moskau arbeiten und mit Pfizer oder AstraZeneca geimpft sind, die gleichen Schwierigkeiten wie die mit Sputnik V geimpften Russen in der EU. Das Impfchaos geht also weiter.

EU schickt Impfstoff nach Afrika, den sie dann nicht anerkennt

6 Juli 2021 18:51 Uhr

Der Impfstoff Covishield ist die indische Variante von AstraZeneca. Sie ist mit der Einführung des digitalen Impfpasses für die EU nicht zugelassen. Absurderweise aber wird Covishield von der EU preiswert in Indien gekauft und nach Afrika gespendet.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) beharrt darauf, Impfstoffe, die nicht in der EU oder den USA produziert wurden, nicht anzuerkennen. Das betrifft nicht nur eine Reihe europäischer Länder wie Serbien oder Slowakei, wo russische oder chinesische Impfstoffe genutzt werden; es betrifft ganze Kontinente, deren Bewohner trotz vollständiger Impfung keine Möglichkeit haben, für die EU als geimpft zu gelten.

In Afrika hat das jetzt besondere Verärgerung hervorgerufen. Der Sonderbeauftragte der Afrikanischen Union zur Impfstoffbeschaffung, Strive Masiyiwa, sagte dazu: "Die Impfstoffe, die durch Covax verteilt wurden, wurden mit ihrem Geld bezahlt, wie können wir da in die Lage geraten, dass sie uns sagen, die Impfstoffe seien nicht gültig, die sie selbst mit ihrem Geld durch Covax in Indien beschaffen ließen?" Die Impfstoffproduktion in der EU werde von der EU selbst verbraucht.

"Wir werden auf Indien verwiesen, wo eine Reihe Hersteller Impfstoffe wie den von AstraZeneca in Lizenz herstellen."

Covax, das bis Ende 2021 700 Millionen aus Spenden finanzierte Impfdosen nach Afrika liefern sollte, hat bis zur Jahresmitte erst 50 Millionen Dosen ausgeliefert. Maisyiwa sieht in der Verpackungsanlage der südafrikanischen Firma Aspen Pharmacare für den Impfstoff von Johnson & Johnson momentan die einzige Hoffnung auf eine Verbesserung der Impfstoffversorgung.

Obwohl es sich bei Covishield um denselben Impfstoff wie AstraZeneca handelt, nur an einem anderen Ort hergestellt, will die EU ihn nicht anerkennen. Der kenianische Gesundheitsminister Mutahi Kagwe befürchtet negative Auswirkungen auf die Akzeptanz der Impfung durch die Position der EU: "Wenn bei jenen, die mit einem bestimmten Impfstoff geimpft sind, der als sicher gilt, ein Visaantrag abgelehnt wird, soll das heißen, der Impfstoff ist nicht sicher?"

Diese Verunsicherung trifft auf eine nach wie vor bei weitem nicht ausreichende Impfstoffversorgung. Namibia beispielsweise hat bisher 100.000 Dosen von Sinopharm aus China, 30.000 Dosen Covishield aus Indien, aber bisher nur 24.000 der zugesagten 108.000 von Covax erhalten.

Die Entscheidungen der EMA dürften noch zu weiteren diplomatischen Problemen führen; schließlich werden in Indien verimpfte indische Impfstoffe ebenfalls nicht anerkannt.

Die Tageszeitung The East African jedenfalls nannte das Verhalten der EU reichlich verärgert Impfstoff-Apartheid.

(Copyright © 2021 by globallookpress)

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