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Grünkreuz


Grünkreuz / SARS*-CoV-2

Symptome (Grünkreuz) und Covid-19

Lungenkampfstoff ist eine Sammelbezeichnung einer
Kampfstoffklasse, deren Wirkung auf eine Schädigung
der Atmungsorgane, insbesondere der Lunge, zielt.
Lungenkampfstoffe sind die ältesten chemischen Waffen
im Sinne von Substanzen, die aufgrund ihrer Giftwirkung
als Waffe eingesetzt werden. 

(Quelle: Wikipedia) 

Ist SARS-CoV-2 - eine Biowaffe ?

In militärischen Chemielaboratorien wurde dann nach der
Möglichkeit gesucht, Lungenkampfstoffe mit Grippeviren
zu verschmelzen. Dadurch würde dann eine Verbreitung
der Lungenkampfstoffe, ohne die Benutzung von Waffen
ermöglicht. Die Forschungsarbeiten in den Laboratorien
der Militärs, waren wohl erfolgreich und das Ergebnis ist
unter Umständen eine jetzt für alle sichtbare Pandemie.
Die Viren sind vielleicht durch eine Unvorsichtigkeit aus
einem Labor ausgetreten und wir müssen alle unter den
Folgen dieser Panne jetzt leiden. Bedauerlicher Weise ist
aber bisher noch nichts darüber veröffentlicht worden,
dass man ein Gegenmittel gefunden hat. 

(Copyright © 2021 by Nachrichten-Archiv DD6NT) 

Lungenkampfstoffe und Symtome 

Die meisten Lungenkampfstoffe bewirken ein Anschwellen
der Schleimhaut in den Lungenbläschen (Alveolen). Durch
die verlängerte Diffusionsstrecke kommt es zu einem
verzögerten Gasaustausch in der Lunge. Zusätzlich bildet
sich ein toxisches Lungenödem.
 
Die ersten Symptome sind nicht schwerwiegend und können
leicht übersehen werden. Kurz nach dem Eindringen des
flüchtigen Lungenkampfstoffes in die Atemwege tritt ein
leichtes Kratzen im Rachenbereich auf. Nun setzt ein
symptomfreies Intervall von ca. sechs Stunden ein. Es folgen
Hustenreiz, Kurzatmigkeit und Unwohlsein . Spätestens hier
muss eine Behandlung mit Kortison einsetzen. Unbehandelt
ist die Wirkung zwölf Stunden nach Exposition nicht mehr
rückgängig zu machen und nach 36 Stunden tritt der Tod ein. 

(Quelle: Grünkreuz/Wikipedia) 

Lungenkampfstoff  "Grünkreuz"

Bekannt wurden sie im Ersten Weltkrieg unter der Bezeichnung
Grünkreuz. Der Begriff Grünkreuz steht aber nicht synonym für
Lungenkampfstoffe, sondern bezeichnet lediglich die im Ersten
Weltkrieg von deutscher Seite eingesetzten Kampfstoffe.
 
Beispiele für Lungenkampfstoffe:
  • Arsenwasserstoff

  • Chlor

  • Chlorpikrin

  • Chlortrifluorid

  • Diphosgen

  • Phosgen

  • Triphosgen

 
(Quelle: Karlheinz Lohs, Synthetische Gifte, 2. Auflage)
 

SARS*-Pandemie 2002/2003

 
Die SARS*-Pandemie 2002/2003 (auch Coronavirus-
Pandemie 2002/2003) ist das erste - gleich weltweite -
Auftreten des vom SARS*-assoziierten Coronavirus
hervorgerufenen Schweren Akuten Atemwegssyndroms
(SARS*), das im November 2002 begann. Von Südchina
ausgehend verbreitete sie sich binnen weniger Wochen
über nahezu alle Kontinente und forderte innerhalb
eines halben Jahres 774 Menschenleben.
 
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterschied zwischen
Ländern, in denen lokale Infektionsketten bestanden, das
heißt Neuansteckungen auftraten, und solchen, in denen die
Erkrankung nur bei Reisenden auftrat, die sich in den Ländern
der ersten Kategorie infiziert hatten. Staaten mit lokalen
Infektionsketten waren die Volksrepublik China, Hongkong,
Singapur, Kanada, Vietnam, Taiwan, die Vereinigten Staaten
und das Vereinigte Königreich.
 
Als erste Pandemie des 21. Jahrhunderts weckte sie neue
Ängste in der Bevölkerung und wurde weltweit in großem
Rahmen von den Medien begleitet. Ihr erlagen außerhalb
Asiens 45 Menschen und sie ist ein warnendes Beispiel für
die rasche Ausbreitung einer Krankheit in der vernetzten,
globalisierten Welt.
 
(Quelle: Wikipedia/Nachrichten-Archiv DD6NT)
 
Das neuartige Coronavirus SARS-Cov-2*, ähnelt dem
SARS*-Virus, das 2002 und 2003 eine Pandemie auslöste.
Beide Infektionskrankheiten haben ihren Ursprung in
China. Durch das SARS*-Virus starben damals weltweit
fast 800 Menschen.
 
(Quelle: ard/tagesschau.de, stark gekürzt)
 
Die brennenste Frage zum Corona-Virus, die man hier stellen
muss lautet doch, warum wurde nicht schon 2002 oder 2003,
mit der Suche nach einem Impfstoff begonnen. Es sind in der
Öfentlichkeit aber keine Berichte erschienen. Selbst wenn
in der Vergangenheit ein Impfstoff gefunden worden wäre,
aber gegen den heutigen Corona-Virus nicht mehr anwendbar
war, könnte die Wissenschaft aber jetzt vielleicht schon einen
Schritt weiter sein. Eine Finanzierung der Forschung für die
Suche nach einem Antiserum, wurde damals beendet und den
Forschern, dann einfach der Geldhahn zugedreht. Es bleibt
aber ein grosses Geheimnis, ob man zwischenzeitlich in den
geheimen Forschungslaboratorien der Militärs, ein Gegenmittel
gefunden hat und es aber der Öffentlichkeit gegenüber nicht
zugänglich macht, oder unzugänglich gemacht hat, weil man
befürchtet, dass bei einer Bekanntgabe Rückschlüsse auf die
Herkunft des Virus, herausgefunden werden könnten. 

(Copyright © 2020 by Nachrichten-Archiv DD6NT)

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Virus aus dem Labor ?
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Virus "doch" aus dem Labor ?
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Virus:  Laborursprung ? 
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· 
*) SARS  =  Severe•Acute•Respiratory•Syndrome
s.h. auch unter:
ACE2COVID-19, DNSMERS
 
OC43, RBD, mRNARNSSARS-CoV-2

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Chemie-Waffen

Wie die waffenfähigen Chemikalien nach Syrien kamen

  • Um chemische Substanzen nach Syrien zu liefern, stehen deutsche Firmen unter Verdacht, bewusst ein Schlupfloch über die Schweiz genutzt zu haben.
  • Die Chemikalien können zur Produktion der Nervenkampfstoffe Sarin, VX und Tabun genutzt werden.
  • Der Bundesregierung sind verdeckte Beschaffungs-versuche Syriens seit Jahrzehnten bekannt.

(Von Paul-Anton Krüger, Frederik Obermaier und Dunja Ramadan)

Die Bundeswehr schickte ein Schiff ins Mittelmeer, das Auswärtige Amt gab Geld. Die Bundesregierung wolle "einen starken Beitrag zur Beseitigung der syrischen Chemiewaffen" leisten, hieß es im September 2013, nachdem der Diktator Baschar al-Assad sich verpflichtet hatte, sein Arsenal abzurüsten. Doch während die Fregatte Augsburg das US-Schiff MV Cape Ray eskortierte, an deren Bord die Kampfstoffe vernichtet wurden, lieferten deutsche Firmen offenbar auch noch 2014 über die Schweiz tonnenweise Chemikalien nach Syrien - trotz EU-Sanktionen und ungeachtet des andauernden Krieges. Es waren wohl Substanzen, die zur Produktion der Nervenkampfstoffe Sarin, VX und Tabun genutzt werden können.

Der Essener Chemiegroßhändler Brenntag AG hat 2014 über eine Schweizer Konzerntochter Isopropanol und Diethylamin an ein syrisches Pharmaunternehmen mit Verbindungen zum Assad-Regime verkauft. Dies geht aus Unterlagen hervor, die die Süddeutsche Zeitung, der Bayerische Rundfunk und Journalisten des Schweizer Tamedia-Verlags einsehen konnten. Beide Stoffe können für die Produktion von Arzneimitteln eingesetzt werden - oder von Chemiewaffen. Schon 2012 hatte die EU deswegen Embargos verhängt und 2013 weiter verschärft. Seither durften die Stoffe aus Deutschland nur mehr mit einer Genehmigung der Behörden nach Syrien exportiert werden.

BASF teilt mit: "Direkte" Lieferungen nach Syrien habe es nicht gegeben


Laut der Brenntag AG wurde die Lieferung der Produkte durch die in Basel ansässige Brenntag Schweizerhall AG "in Einklang mit dem geltenden Recht abgewickelt". Andere Brenntag-Gesellschaften seien nicht involviert gewesen. Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) habe die Einhaltung der bestimmungsgemäßen Exportabwicklung an den syrischen Empfänger bestätigt.

Obwohl die Organisation zum Verbot chemischer Waffen (OPCW) im Januar 2016 erklärt hatte, dass alle von Syrien deklarierten chemischen Kampfstoffe und die Ausgangsstoffe für deren Produktion unschädlich gemacht worden seien, darunter Isopropanol, hat das Regime danach erneut Sarin eingesetzt. So nach Ansicht einer gemeinsamen Untersuchungsmission der OPCW und der Vereinten Nationen bei einem Angriff auf den von Rebellen gehaltenen Ort Khan Scheikhun in der Region Idlib im April 2017, bei dem Dutzende Menschen getötet wurden. Das geruchs- und farblose Gift wirkt in geringsten Mengen auf das Nervensystem und löst Lähmungen aus, die zu einem qualvollen Tod durch Ersticken führen.

Das von Brenntag nach Syrien gelieferte Isopropanol wurden nach Recherchen von SZ, BR und Tamedia vom Hamburger Unternehmen Sasol Solvents Germany GmbH produziert. Sasol Germany räumte auf Anfrage ein, dass die Schwestergesellschaft Sasol Solvents Germany GmbH bis Ende Mai 2014 regelmäßig Isopropanol in die Schweiz verkauft hat. Das Diethylamin soll der deutsche Chemiekonzern BASF am belgischen Standort Antwerpen hergestellt haben. Der Stoff kann zur Produktion der Nervenkampfstoffe Tabun und VX verwendet werden. OPCW-Inspektoren haben in Syrien VX-Spuren in einer nicht deklarierten militärischen Einrichtung nachgewiesen. Die BASF-Zentrale in Ludwigshafen teilte mit, der Konzern habe unter den damals geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen an seine Kunden geliefert. "Direkte" Lieferungen nach Syrien habe es nicht gegeben.

Noch 2017 starben Dutzende Menschen im syrischen Krieg durch Sarin einen qualvollen Tod. Wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mitteilte, wurde seit Beginn des Syrien-Kriegs in Deutschland keine Exportgenehmigung für die beiden Stoffe erteilt - und sie wären wohl auch nicht erteilt worden, wenn die beteiligten deutschen Unternehmen einen Antrag gestellt hätten.

Anders in der Schweiz. Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco teilte der in Basel ansässigen Schweizer Tochter der Brenntag AG am 4. Juni 2014 per E-Mail mit, "keinen Einwand" gegen die Ausfuhr von Isopropanol und Diethylamin zu haben. Erstmals hatten 2018 das Schweizer Fernsehen und die Tamedia-Gruppe über die Lieferungen und die Rolle der Schweizer Behörden berichtet. Nach Ansicht der Regierung in Bern war der Export also legal.

Die Staatsanwaltschaft in Essen, dem Sitz der Brenntag AG, hat indes ein Verfahren eingeleitet und prüft die Aufnahme von Ermittlungen. In Belgien wurde die Angelegenheit an die Bundesanwaltschaft übergeben. Die Nichtregierungsorganisationen Trial International, Syrian Archive und Open Society Justice Initiative hatten Anzeige erstattet. Es besteht der Verdacht, dass die beteiligten deutschen Firmen bewusst das Schlupfloch über die Schweiz für illegale Umweg-Lieferungen genutzt und damit gegen das Außenwirtschaftsrecht verstoßen haben.

Sasol hatte nach eigenen Angaben "zu keinem Zeitpunkt Hinweise darauf, dass ein Verkauf der Produkte nach Syrien erfolgen könnte". Die zum Verkaufszeitpunkt relevanten gesetzlichen Vorgaben habe man eingehalten. BASF bestreitet "direkte" Lieferungen. Ob die Chemikalien 2014 womöglich weitergeleitet wurden, könne man nicht sagen. Darüber lägen "keine Informationen" vor.

Geliefert wurden 280 Kilogramm Diethylamin und 5120 Kilogramm Isopropanol an die Firma Mediterranean Pharmaceutical Industries (MPI) in Damaskus. Sie war Lizenznehmer des Pharmaunternehmens "Novartis" und produzierte Schmerzmittel wie "Voltaren" - wofür Isopropanol auch verwendet werden kann. Zumindest die Syrer waren im Bilde, von woher die Produkte stammen - auf ihren Lieferlisten sind die Hersteller verzeichnet und die Ursprungsländer: "Belgien" und "Deutschland".

Chef von MPI war damals der 2018 verstorbene sunnitische Geschäftsmann Abdul Rahman Attar, Präsident der Syrischen Internationalen Handelskammer und Inhaber der Attar Group, eines der größten Multiunternehmen Syriens, zu dem Banken und Versicherungen ebenso gehörten wie Pharma-, Tourismus- und Landwirtschaftsfirmen. Ein solches Konglomerat kann in Syrien niemand gegen den Willen des Assad-Clans aufbauen - vor allem nicht gegen Rami Makhlouf, den Cousin von Präsident Baschar al-Assad.

US-Botschaftsdepeschen, die Wikileaks publiziert hat, zeigen, wie eng die Kontakte waren. Attar habe bei der Gründung einer privaten Fluggesellschaft als Strohmann für Makhlouf fungiert, berichteten die Diplomaten 2008 - mutmaßlich um US-Sanktionen zu umgehen. Makhlouf steht seit 2008 in den USA und seit 2011 in der EU auf den Sanktionslisten. Auch soll Attar unter Hafez al-Assad, Vater und Vorgänger des jetzigen Diktators, an Versuchen beteiligt gewesen sein, Kommunikationsausrüstung aus den USA für den berüchtigten Luftwaffen-Geheimdienst zu beschaffen, dem wichtigstem Instrument des Clans zur Unterdrückung seiner Gegner.

Beschaffungsversuche Syriens sind bekannt, Attar selbst und sein Pharmaunternehmen waren, anders als viele syrische Firmen in diesem Bereich, nicht auf der EU-Sanktionsliste verzeichnet - was wohl damit zu tun hatte, dass der kanadisch-syrische Doppelstaatler 35 Jahre lang Präsident des Syrisch-Arabischen Roten Halbmonds war und in dieser Funktion auch in vielen westlichen Ländern bis weit in den Krieg hinein empfangen wurde.

Auch der Bundesregierung sind allerdings verdeckte Beschaffungsversuche Syriens für Chemiewaffen seit Jahrzehnten bekannt, wie aus historischen Akten des Auswärtigen Amtes hervorgeht. Darin findet sich etwa ein Vermerk über den Besuch des damaligen israelischen Botschafters im Dezember 1984, der "nachrichtendienstliche Erkenntnisse" übermittelte: Syrische Wissenschaftler bemühten sich demnach seit Mitte der Siebzigerjahre im Auftrag der Regierung, "unter dem Deckmantel landwirtschaftlicher und medizinischer Forschungen" Chemiewaffen herzustellen, insbesondere Sarin.

Das führte aber nicht dazu, dass deutsche Regierungen die Ausfuhr von Gerätschaften und Chemikalien nach Syrien gestoppt hätten. In einem als geheim eingestuften Bericht hatte die OPCW der Bundesregierung bescheinigt, dass zwischen 1982 bis 1993 mehr als 50 Lieferungen aus Deutschland nach Syrien gegangen sein sollen. Die Informationen hatten die OPCW-Inspektoren von den Syrern. Die mussten bei der Offenlegung ihres Chemiewaffenprogramms Dokumente über Lieferanten herausgeben. Die Namen der Firmen hielt die Bundesregierung geheim.

(Copyright © by Süddeutsche Zeitung)

 


Im Hafen von Beirut, Libanon am 05. August 2020:
Hafen Beirut, Libanon - nach den Explosionen vom 05. Augudt 2020.Eine orangefarbene Wolke stieg über dem Explosionsort auf. Das könnte darauf hindeuten, dass Nitrate an den Explosionen beteiligt waren.    (Bild:  © 2020 by AFP)

"Konglomerat des Wahnsinns"

Apokalyptisch war der Anblick von Beiruts Hafen nach der Explosion von fast 3000 Tonnen Ammoniumnitrat dort, 200 Menschen kamen um. Nun weiß man, dass zur nächsten Katastrophe nicht viel fehlte.

Zerstörte Hafenanlagen und Schiff nach der Explosion

Beirut, Hafen im August 2020 nach der DetonationFoto:  (Copyright © by Der Tagesspiegel.de)

In Beiruts Hafen lagen alle Zutaten für eine zweite Katastrophe nach der verheerenden Explosion im August: Beim Aufräumen stieß eine deutsche Firma auf ein Arsenal gefährlichster Chemikalien.

(Copyright © by Süddeutsche Zeitung) 

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