OE8MDK Michael
Sonden Sammel Erfolge

sortiert vom neuesten bis ältesten Fund
7.August 2020  ein schmackhafter Fund
Während der 80m Morgenfunkrunde um 6 Uhr habe ich nebenbei den Grazer Sondenflug natürlich beobachtet.
Sie flog wieder einmal in meine Richtung und da ich sowieso noch einkaufen musste, nahm ich gleich mein Sonden Bergewerkzeug mit.
TTGO Empfänger und Teleskopmast für die Baumbergung da die Sonde wieder einmal im Waldbereich gelandet war.
Nachdem das Auto in der Nähe geparkt war standen mir noch ca. 800m Fußweg zum Landeplatz bevor.
Der TTGO führte mich wieder punktgenau zur Sonde welche in ca. 10m Höhe frei am Baum hing.
Der Fallschirm war sogar bis Bodenhöhe herunter gefallen und nach Durchschneiden der Schnur
war es ein Leichtes die Sonde auch noch herunter zu holen. So waren alle Teile wieder ordentlich eingesammelt und
es ging zurück zum Auto. Da mir bei der kleinen Wanderung zur Sonde schon viele Eierschwammerl aufgefallen waren,
ich jedoch keinen Sammelbehälter mithatte, fiel mir am Rückweg eine einfache aber perfekt Lösung ein, diese
gut schmeckenden Pilze mit zu nehmen. Einfach den Fallschirm welcher sich nicht geöffnet hatte und sauber war,
nun öffnen und als perfekte Tragetasche zu verwenden. Gesagt, getan und schon füllte sich der Fallschirm mit herrlichen Pilzen.
Bis zum Auto schaffte ich es den Fallschirm mit Eierschwammerl zu füllen und so für ein gutes reichhaltiges Mittagessen zu sorgen.
Danach noch meine Einkaufsfahrt erledigt und schon ging es nach Hause zum Kochen!

Flugstrecke mit 25.758m größter Höhe


Landung am Waldrand mit 8,7m/s


Sonde leicht zu finden und mit Teleskopmast noch zu erreichen
.

Fallschirm mit Ballonresten nahe dem Boden auch geborgen
.

Alle Teile eingesammelt Fallschirm nicht aufgegangen und neuwertig
.


Das gibt ein schmackhaftes Mittagessen


10.Juni 2020  Hoffnungslos oder nicht?
Die Morgensonde aus Ljubljana vom Vortag hatte aus Zeitmangel niemand bergen können und deshalb
machte ich mich heute Früh auf zum Landegebiet. Da die letzte bekannte Höhe in 4.157m Höhe war,
rechnete ich mir wenig Chancen aus sie noch zu finden, da sie ja schon über 20 Stunden in Betrieb war
und vermutlich nicht mehr senden würde. Da die Hoffnung nicht aufgegeben werden muss, schaltete ich trotzdem den
TTGO Empfänger ein. Zu meiner Überraschung empfing ich in der Nähe der vermuteten Landestelle sogar
noch ein Signal und die Position wurde dekodiert. So war es ein einfaches den Landeplatz zu bestimmen und ich folgte dem GPS.
Im Wald fand ich sie schließlich an der Position in gut 20m Höhe frei hängend. Mein Teleskopmast ist dafür natürlich viel zu kurz und so
kam mein neu zum Bergeequipment hinzugefügtes Teil - eine Jagdschleuder zum Einsatz.
Eine 50m Senkschnur mit einem Bleigewicht vorne daran wurde in Richtung der Sonde geschossen.
Beim 2. Versuch lag die Senkschnur dann über der Sondenschnur und so konnte ich die Sonde und die Ballonreste
mit dem Fallschirm leicht herunterziehen. Alle Teile geborgen und der Wald war wieder sauber.
Es bewahrheitet sich doch: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Flugstrecke mit 19.844m größter Höhe


Letzte Position und Landestelle


Landung im Wald


Sonde oben frei hängend
.

Mit Schleuder erreicht man auch größere Höhen als mit dem Teleskopmast
.

alle Teile geborgen


Alles wieder eingepackt und bereit zum Rückmarsch


31.Mai 2020  kurz und schmerzlos
Die heutige Grazer Morgensonde landete nur 8 Km von mir entfernt nahe der Autobahn Raststation Völkermarkt
auf einem jungen Maisfeld bei Rammersdorf. So war ich nach wenigen Minuten am Landeplatz.
Wenige Meter neben der Straße und gut sichtbar zwischen den jungen Maispflanzen
Lagen alle Teile nicht weit von einander entfernt, da der Fallschirm nicht geöffnet war und das Fluggespann
gemeinsam gelandet war. Alle Teile schnell eingesammelt und wieder nach Hause,
wo meine Gattin Claudia schon mit einem guten Frühstück auf mich wartete.

Flugstrecke mit 23.115m größter Höhe


Landung neben der Straße in einem Feld


Bestes Wetter am Morgen für eine Sondensuche


TTGO Empfänger läuft sicherheitshalber immer mit


zwischen den jungen Maispflanzen leicht zu finden
.

alle Teile wieder geborgen


29.Mai 2020  Ein schöner Wanderausflug
Wie jeden Morgen sah ich gleich einmal am Computer nach den Sondenflügen der letzten Nacht und da fiel mir die aktuelle
Morgensonde aus Graz auf. Diese war in meine Richtung unterwegs. Also ersteinmal am Funk eine kleine Morgenrunde unter
uns Funkern noch mitgemacht während noch das Frühstück dazu etwas hektisch genossen wurde.
Nachdem die Sonde am Boden angekommen war, beendete ich mein Morgenritual, trug mich auf Radiosondy.info zur Suche ein
 und mit den üblichen Werkzeugen machte ich mich auf den Weg zu dem 52Km entfernten Landeplatz.
 In der Nähe angekommen, schaltete ich den TTGO Empfänger ein.
Da das Signal noch zu schwach war versuchte ich eine andere, längere Antenne daran und schon hatte ich die Position.
Das Auto ordentlich bei einem Rastpatz geparkt und den letzten Km zur Sonde erwandern.
Über einen steilen Anstieg durch den Wald, über Stacheldrahtzäune und durch einen Jungwald führte mich das Navi.
Da es ein herrlicher Wandertag war, bewölkt und nicht heiß, genoß ich den Weg trotzdem.
Auf einem der jungen Bäume sah ich dann von weitem schon den roten Schirm in leicht erreichbarer Höhe.
Die Sonde ein paar Bäume weiter und ebenfalls ohne Hilfswerkzeug zum Pflücken positioniert.
Alle Teile ordentlich eingesammelt und eine gemütliche Wanderung zurück zum Auto.


Flugstrecke mit 24.091m größter Höhe


Landung im gebirgigen Waldgebiet


Mit der längeren Antenne ein sauberes Signal


Auto bei einem schönen Rastplatz geparkt und zu Fuß weiter


Die schöne Umgebung lenkt einen fast von dem Fallschirm ab


in leicht erreichbarer Höhe der Fallschirm
.

einige Bäume weiter hängt die Sonde auch leicht erreichbar
.

Alle Teile wieder eingepackt


erfolgreiche Sondenwanderung
.

Vorsichtshalber im Auto immer hinterlegt


Alles im Kofferraum sauber verstaut und ab nach Hause


26.Mai 2020  Zweirad Sondensuche
Da heute bestes Wetter war, machte ich eine Motorradtour welche mich zur heutigen Linzer Sonde führte.
Da sich noch niemand eingetragen hatte auf Radiosondy.info fuhr ich erstmal in die Richtung des
Landeplatzes. Vor Ort wurde der TTGO aktiviert und das Signal war auch noch da.
Also nochmals auf Radiosondy nachsehen und da noch niemand zur Suche eingetragen war,
beschloß ich den Landeplatz im Wald aufzusuchen. Der Forstweg dorthin war mit einem Schranken
abgesperrt und so ging es also zu Fuß die ca.500m und dann noch gut 300m
ins steile Waldgelände zur Sondenposition. Mit der Motorradkleidung keine leichte
Aufgabe und eine schweißtreibende Wanderung.
Meine Befürchtung das sie hoch im Baum hängen würde
und ich kein Bergewerkzeug mit habe, wurde dann schnell verworfen.
Ich konnte dann vor Ort beruhigt der Bergung
nachgehen, da der Fallschirm in ca. 1,5m über Boden vom Baum herunter hing.
Dann die Schnur noch verfolgen welche hoch in den Baum ging und wieder herunter.
Am Boden lag dann auch noch die Sonde und konnte leicht geborgen werden.
Alle Teile ordentlich eingesammelt und zurück zum Motorrad
wo ich auch noch die Bergung auf Radiosondy.info eingetragen habe.
Anschließend genoß ich noch gemeinsam mit der Sonde
die weitere Motorradtour durchs Kärntner Land.

Flugstrecke mit 23.793m größter Höhe


Sanfte Landung im Wald mit 3,4 m/s


Diesmal auf zwei Rädern unterwegs


Forststraße abgesperrt also zu Fuß weiter ins steile Gelände
.

Projekt Waldpflege - da bin ich ja genau richtig unterwegs im steilen Gelände
.

Da leuchtet der rote Schirm schon in leicht erreichbarer Höhe
.

Sonde daneben am Boden - Eingesammelt und weiter durchs schöne Kärtner Landl
.


14.Mai 2020  es liegt ein Duft in der Luft
Heute Morgen war ich auf 80m bei der Funkwetterrunde wieder dabei und schaute
auf die Sondenseite was sich in der Nacht so getan hatte. Die Udine Mitternachtsonde
hatte es wieder in meine Nähe geschafft und lag ca.18Km entfernt in der kleinen Ortschaft
St. Lorenzen bei einem Bauernhof. Nach dem Ende der Funkrunde schnappte ich also
wieder meinen Sonden Einsatz Rucksack und machte mich auf den Weg.
Bei dem Bauernhof eingetroffen sah ich dann, daß die Sonde auf einer Kuhweide
gelandet war und eine der Kühe schon mit einigen Ballonresten im Maul die Schnur hinter sich her zog.
Da war es also höchste Zeit etwas zu unternehmen. Ich ging gleich mal zu dem Bauernhaus und holte den Bauer
um ihm die Sache schnell zu erklären. Da es seine Kühe sind, war es für ihn kein Problem die Kuh aus ihrer
misslichen Lage zu befreien und die restlichen noch nicht gefressenen Teile einzusammeln.
Diese übergab er mir dann und bedankte sich für meine Hilfe.
Das Fluggespann war natürlich schon einige Male auf der Kuhweide durch diverse Ausscheidungen gezogen worden
und war ziemlich verschmutzt. Im Auto breitete sich der Duft natürlich herrlich aus.
Zuhause wurde erstmal mit dem Schlauch das Fluggespann ordentlich gereinigt und zum Auslüften
im Freien aufgehängt. In einigen Tagen wird es dann erst zu den anderen Sammelstücken kommen.
Im Auto wird wohl einige Zeit noch ein Lufterfrischer seinen Dienst tun müssen.

Flugstrecke mit 32.960m größter Höhe


Letzte Position und Landung auf der Kuhweide


Schnur liegt in der Wiese und läuft hinter der Kuh her
.

Alle restlichen Teile vom Bauer geborgen und duftend im Auto verstaut
.

13.Mai 2020  schnell mal eine Sonde holen
Heute Mittag war ich gerade fleißig beim Rasen mähen, als mich Philipp OE8JPQ am Händy verständigte das die Udine Mittagsonde
im Anflug auf meine Position wäre. Natürlich war die Arbeit sofort einzustellen und am Computer die Sonde beobachten angesagt.
Als sie schließlich am Boden gelandet war, in St.Primus nahe dem Turner See, wurde der Einsatzrucksack mit den
erforderlichen Dingen wie TTGO, Handsprecher, Handy und dem Teleskopmast geschnappt und schon ging es los.
Viel Zeit durfte ich mir nicht lassen, da ich noch meinen Enkel Leon abholen musste. Also die 14 km zum Landeplatz fahren
und den TTGO starten.  Da bekam ich auch sofort die Position angezeigt und musste vom Auto nur mehr ca.200m
über eine hoch bewachsene Wiese gehen. Dort im hohen Gras lag dann schon der weiße Fallschirm mit viel Ballonresten.
Die Sonde konnte dann der voll abgewickelten Schnur folgend am Ende gefunden werden. Wegen dem hohen Gras
war sie unbeschädigt geblieben. Also alle Teile eingesammelt und zurück zum Auto. Dort noch schnell alle Teile auflegen
für ein Abschlussfoto. Dabei sah ich, das der Ballon vollständig war und nur durch einen Riss offen.
Danach gings nun zu meinem Enkel. Schnelle und schöne einfache Sondenbergung.

Flugstrecke mit nur 14.918m größter Höhe (darum wurde auch eine Sonde nachgestartet)


Landung auf freier Wiese


Schirm schon zu sehen. Gut geöffnet
.

weich gelandet im hohen Gras
.

ein ganzer Ballon und unbeschädigte Sonde
.

22.April 2020  Keine nassen Füße
Heute Morgen habe ich wieder einmal den Flug der Grazer Morgensonde verfolgt.
Erst sah es nach einer Landung in Slovenien aus, jedoch bog sie dann in westliche Richtung ab und landete
rund 12 Km von mir entfernt im Randbereich des Völkermarkter Stausee. Also machte ich mich einmal auf den
Weg um nach zu sehen ob sie dort schwimmen würde. Den letzten Km durfte ich dann zu Fuß auf einer Forststraße
zurücklegen. Vorsichtshalber hatte ich natürlich meinen Sondenangel -Teleskopmast mit.
Am Wasser an der letzten Position der Sonde angekommen konnte ich dann bei spiegelglattem Wasser die Sonde
am Rande schwimmend entdecken. Die schwimmende Schnur führte mich dann zum Schirm.
Alle Teile konnten somit mit der Angel gefischt und mitgenommen werden.
Die wunderschöne kärntnerische Stausee Landschaft war somit vom Plastikmüll wieder gesäubert
und ich hatte einen einsamen aber wunderschönen Spaziergang erfolgreich absolviert ohne nasse Füße zu bekommen.

Flugstrecke mit 24.275m größter Höhe


Landung im Stauseebecken


Letzte Position am Uferbereich


Forststraße - ab hier gehts zu Fuß den letzten Km zur Sonde


Hier sollte sie liegen: wer kann sie schon sehen?


Zum Glück ist das Ufer des Stausees sehr sauber und kein Müll zu sehen. nur die Sonde...


...schwimmt gemütlich an der Wasseroberfläche


Die Schnur schwimmt auch oben und zeigt den Weg zum Schirm


Das Rot des Schirms kann man nicht übersehen


Auch dieser Müll wird geborgen!


18.März 2020 schwierig aber erfolgreich
Die heutige Grazer Morgensonde landete ca. 30 Km von mir zuhause entfernt. Da das Wetter perfekt
für eine Sondensuche war, trug ich mich nach der Landung gleich zur Suche auf Radiosondy.info ein.
Mit den üblichen Hilfsmitteln im Gepäck ging es auch schon los.
Mit der nötigen derzeitigen Vorsicht traf ich dann in der Nähe des Landeplatzes ein und der TTGO
empfing die genaue Position und die letzten ca.800m ging es zu Fuß zur Sonde.
Der Fallschirm hing von dem hohen Baum schön herunter und konnte mit dem Mast noch erreicht und
heruntergezogen werden. Die Sonde hatte sich in der Baumspitze versteckt und verhackt. Nur mit viel Geduld
durch ziehen und wieder entspannen der Schnur lockerte sie sich und flog nach vielen Versuchen im Sturzflug zu Boden.
Alle Teile waren also wieder geborgen und ich beendete meinen einsamen "Waldspaziergang" welcher derzeit ja als erlaubt gilt. ;-)

Flugstrecke mit 22.371m größter Höhe


vor der freien Fläche in den Wald abgebogen und im Baum hängen geblieben


bestes Frühlingswetter und alleiniger Spaziergang im Wald macht gute Laune und Hoffnung


Feldwegzufahrt erleichtert die Anfahrt


TTGO zeigt die Empfangswerte und führt mich zum Ziel




Steiles Gelände und freihängender Schirm - Sonde auf der Spitze des Baumes
.

Fallschirm lässt sich mit Teleskopstange erreichen und bergen
.

alle Teile wieder erfolgreich geborgen


20.Februar 2020  leichte Baumbergung
Heute Morgen war ich am Funk bei der alltäglichen Wetterrunde auf  dem 80m Band im Gespräch und
nebenbei beobachtete ich die Linzer Sonde wie sie in meine Richtung nach Kärnten unterwegs war.
Als sie schließlich im Lavanttal gelandet war, trug ich mich auf Radiosondy.info noch schnell zur Suche ein
und mit den üblichen Hilfsmitteln machte ich mich dann auf den Weg. Der Landepunkt war am Waldrand
und in der Nähe eines Bauernhofes. Dem dortigen Besitzer erklärte ich kurz warum ich da war
und ob ich mein Auto bei ihm abstellen dürfte. Der freundliche Herr hatte auch nichts dagegen
und so machte ich mich zu Fuß auf die restlichen 700m bis zur Sonde. Der TTGO
führte mich wieder punktgenau bis zur Sonde welche nur ca. 30cm über dem Boden hing.
Der Fallschirm war wieder einige Meter weiter und hing in rund 20m Höhe frei vom Baum.
Nachdem ich die Sonde einfach hochheben konnte, rutschte auch der Fallschirm weiter herunter.
Also nur die Schnur an der Sonde durchschneiden und schon fiel der Schirm mit Ballonresten zu Boden.
Alle Teile eingesammelt und zurück zum Auto. Der Herr dort war natürlich interessiert,
was da bei ihm gelandet war. So konnte ich ihm nun genauer zeigen und erklären
wie das "Ding" aussieht und wie es funktioniert. Es hat ihn sehr gefreut und am Ende gings wieder
die rund 35 Km zurück nach Hause.

Flugstrecke mit 19.316m größter Höhe


Landung am Waldrand


TTGO zeigt genaue Position


nicht weit weg vom abgestellten Auto


Sonde hängt knapp über dem Boden
.

Fallschirm mit Ballonresten hängt frei
.

Alle Teile geborgen


Sonde unbeschädigt


herrlicher Tag zum Sonden suchen


12.Februar 2020  Innsbrucker Sonde in Kärnten
Die heutige Innsbrucker Morgensonde konnte wegen des starken Windes die Alpen überqueren und schaffte es
bis nach Kärnten nordöstlich von St.Veit a.d. Glan. Natürlich verfolgten wir (meine Gattin Claudia und ich)
gemeinsam am Computer den Flug und nach der Landung trug ich mich natürlich noch schnell in Radiosondy.info
zur Suche ein. Mit dem üblichen "Werkzeugen" TTGO und Handy und Teleskopmast gings dann kurz nach 6 Uhr früh
auf die ca. 20km Fahrt zum Landeplatz. In der kleinen Ortschaft St.Martin am Krappfeld wurde das Auto abgestellt und
der TTGO Empfänger eingeschalten. Sofort war das Signal decodiert und wir machten uns über Wiesen und einen kleinen Wald
auf zum Landeplatz. Sonde und Schirm lagen schön gerade aufgelegt und nur ein elektrischer Viehzaun trennte die beiden Teile.
Da derzeit keine Tiere auf der Weide sind, war auch der Zaun nicht aktiv und so kein Problem. Bei inzwischen sonnigem
aber kaltem Wetter bei -3,5 Grad konnten so alle Teile wieder geborgen werden.

Flugstrecke mit 22.497m größter Höhe


Letzte empfangene Position 340m über Grund


Wanderstrecke und Sondenposition

morgens durch den Wald zum Landeplatz


Weidezaun trennt die beiden Teile. Schirm nicht geöffnet
.

von der Sonde zum Schirm - Schnur gerade ausgelegt


einsammeln aller Teile bei schönstem Wetter.


Sonde unbeschädigt


alles wieder geborgen.


kalt aber herrliche Fernsicht und bestes Sondensucherwetter


3.Februar 2020  abendlicher Ausflug
Am Nachmittag war ich mit meiner Gattin Claudia unterwegs und danach saßen wir gmütlich zuhause beim Nachmittagskaffee.
Da Claudia auch eine begeisterte Sondensucherin ist, musste sie natürlich zwischendurch immer mal auf den PC sehen und
die derzeitigen Sondenflüge beobachten. Schließlich sagte sie mir, dass die Münchner Sonde nahe Wolfsberg bei St. Michael gelandet war.
Eine Wiesenlandung so kurz vor Einbruch der Dunkelheit um 16:30 sollte doch kein Problem sein.
Da der Wetterbericht für den nächsten Tag Regen und in der Höhe auf Schneefall angesagt war, machte ich mich also noch
auf den Weg. Der TTGO Tracker lieferte mir in der Nähe dann schon die genauen Koordinaten und so fand ich nach ca. 300m
restlichem Fußmarsch die Sonde welche am Boden lag. Die Schnur ging hinauf in die Bäume des angrenzenden Waldes und
der Fallschirm lies sich trotz vorsichtigem ziehen leider nicht befreien. Als schließlich die Schnur gerissen war, musste dieser
leider in den hohen Bäumen zurück bleiben. Da es schon dunkel war, konnte ich ihn auch nicht sehen.
So ging es mit der Sonde und der restlichen Schnur zurück zum Auto. Inzwischen hat es auch schon zu regnen begonnen.

Flugstrecke mit 30.942m größter Höhe


Landung am Waldrand. Sonde auf der Wiese - Schirm in den Bäumen



TTGO Tracker liefert die Position


Sonde geborgen


17.Jänner 2020  leichte Ackerbergung
Die Nachtsonde aus Udine war wieder in unsere Richtung geflogen und hatte einen langsamen Sinkflug.
So landete sie ca. 60 Km von uns entfernt in der Nähe von Wolfsberg.
Gemeinsam mit meiner Gattin Claudia ging es dann am Morgen los zum Landeplatz welcher von der Hochwechselstation
genau mitgeschrieben wurde, Die restlichen paar hundert Meter ging es dann über die Felder zum Landeplatz,
wo der große rote Fallschirm schon von weitem sichtbar war. Die Sonde am anderen Ende der Schnur
war auch unbeschädigt gelandet. Nur die Verbindung vom Fallschirm zum Ballon war verschwunden
und ist vermutlich beim Platzen verloren gegangen. Alle Teile eingesammelt und wieder zurück nach Hause.

Flugstrecke mit 34.415m größter Höhe


Landung knapp vor dem Wald auf freier Fläche


leichte kurze Wanderung zur Landestelle


von weitem der rote Fallschirm schon sichtbar


leicht zu bergen und am anderen Ende der Schnur...


die unbeschädigt liegende Sonde


Nur der große Fallschirm ohne Ballonreste.


unter den wachsamen Augen eines "Naturschutzhundes" des Anwohners muss man alles ordentlich zusammenräumen


Sonde unbeschädigt und alle Teile geborgen
.

21.Dezember 2019  nachmittags  Wildwasserbach
Die Mittagsonde aus Udine wurde wieder so wie die Morgensonde von mir am Computer genau verfolgt.
Da sie Anfangs Richtung Österreich unterwegs war und dann Richtung Osten nach Slovenien abdrehte,
beschloß ich erstmal Mittagessen zu gehen. Danach wieder ein Kontrollblick auf den PC und siehe da -
Die Sonde hatte wieder Richtung Norden gedreht und flog in meine Richtung. Leider schaffte sie nur
5Km nach der Grenze wo sie im Bodental landete. Da es inzwischen stark zu regnen begonnen hatte,
war niemand zur Suche auf Radiosondy.info eingetragen. So machte ich meinen Eintrag und mit dem üblichen "Werkzeug"
ging es alleine auf die Jagd. In der Gegend angekommen schaltete ich erstmal den TTGo Empfänger ein und
sofort hatte ich eine aktuelle Position. Ausser dem starken Regen war da noch der Bodenbach welchen ich entlang gehen musste.
Dieser war inzwischen ein reißender Gebirgsfluß geworden. Zum Glück war die Sonde da nicht drinnen gelandet, sondern
war in einem Baum oben hängen geblieben. Der Fallschirm war 3 Bäume weiter am Boden herunten. Also vorsichtig mit Gefühl
an der Schnur ziehen. Nachdem ich sie über die 2 Bäume bekommen habe konnte ich die Schnur soweit nachlassen, dass sie
in 6m Höhe hängen blieb. Nun noch mit dem Teleskopmast die Sonde herunterziehen und abschneiden.
Dann noch die ganze Schnur aufwickeln und alle Teile waren geborgen.
Bevor ich mich wieder ins Auto setzen konnte, musste ich mich erst einmal abtrocknen da ich komplett durchnässt war.
Bei Dunkelheit und nach 45 Minuten war ich dann endlich wieder Zuhause zum Aufwärmen.

Flugstrecke mit 29.151m größter Höhe


Landeflugstrecke doch noch nach Österreich geschafft


Letzte Position und Landeplatz


Durch die Regenfälle ist aus dem Bach ein reißender Wildfluss geworden


Die Sonde ist nach dem Fluß gelandet
.

Alle Teile wieder geborgen
.

21.Dezember 2019 morgens  die Qual der Wahl
Aus Udine kamen heute die Nachtsonde und die Morgensonde in meine Richtung.
Da ich der Morgensonde am Computer zusah wie sie dann doch nicht in meine Richtung sondern nach
Osten - Slovenien abbog, habe ich mich entschieden und mich auf Radiosondy.info für die Nachtsonde
zur Suche eingetragen. Gemeinsam mit meiner Gattin ging es dann auch schon los in Richtung vermuteten Landplatz.
Dort angekommen konnte mit dem TTGO Empfänger kein brauchbarer Empfang und keine Daten
empfangen werden. Anscheinend waren wir zu weit entfernt. Nachdem ich eine größere Antenne
angeschlossen hatte, bekam ich endlich eine Position angezeigt und zeigte, das wir zu weit gefahren waren.
Also ca.1,5 Km zurück gefahren und dort auf einer Wiese lag auch dann schon sichtbar der rote Fallschirm.
Von der Straße ging es noch gut 250m zu Fuß die steile Wiese hinauf. Die Sonde am anderen Ende der Schnur
war trotz der sanften Landung von ca.2,5 m/s ziemlich beschädigt. Der Sensorflügel war abgerissen und
das Styropor mit Kratzern und Eindrücken versehen. Anscheinend waren da schon Wildtiere am Werk
gewesen. Alle Teile wurden natürlich wieder ordentlich eingesammelt und schon ging es wieder nach Hause.

Flugstrecke mit 25.597m größter Höhe


letzte mitgeschriebene Position und Landepunkt


endlich ein ausgewertetes Signal am TTGO Empfänger


Bei dem hügeligen Gelände darf man auch mit dem TTGo nicht zu weit entfernt sein


Position stimmt wieder. Sonde auf der Wiese und Fallschirm gefunden
.

Sensorflügel abgebrochen und neben der Sonde


Claudia mit dem geborgenen Gespann und beschädigte Sonde
.

19.Dezember 2019  Sonde aus Ljubljana
Die heutige Sonde aus Ljubljana - Slovenien wurde aufgrund der Windverhältnisse am Computer
zuhause mitverfolgt. Erstmal überflog sie die Grenze zu Österreich um anschließend entlang der Grenze
zur Landung ansetzte. Gerade 120m bevor sie wieder nach Slovenien übersetzte, landete sie noch auf
unserer Seite. Also machte ich mich gleich auf den Weg um sie zu holen da der Landeplatz auf einer Wiese
sein müßte. Am Landeplatz angekommen war es dann auch so. Schön auf der Wiese lag die Sonde
jedoch hinter einem hohen Wildtierzaun welcher ein Rotwild Gehege umzäunte.
Da sich nebenan das Schloss Eberwein mit den Wirtschaftsgebäuden befindet, ging ich gleich mal dort jemanden fragen.
Dort traf ich auch gleich auf denzuständigen Herren welchem ich die Situation mit der Wettersonde erklärte.
Sehr freundlich sperrte er mir das Tor auf und lies mich alle Teile holen. Da Ljubljana keine Fallschirme verwendet,
Waren nur die Sonde mit dem Abspuler und einige Ballonreste zu holen. Nachdem ich sie noch dem Besitzer gezeigt hatte
und ein wenig Details dazu erklärt habe, bedankte ich mich für die Hilfe und schon gings wieder nach Hause.

Flugstrecke mit 18.959m größter Höhe



Landung an der Grenze zu Slovenien


der TBeam Lora Empfänger funktioniert bestens


Sonde im Rotwild Gehege gelandet


Alle Teile geborgen


18.Dezember 2019  gemeinsam mit Gattin unterwegs
Die Nachtsonde aus Udine kam wieder in meine Gegend und nachdem es hell wurde und meine Gattin Claudia
auf war, ging es nach dem Morgenkaffee gleich los zum 32Km entfernten Landeplatz.
Es führte zwar eine offene Forststraße zum Landeplatz, jedoch war dieser so weich und schlammig,
dass ich das Auto schließlich abstellen musste. Der restliche Fußweg war auch nicht gerade leicht und
nach Aufstieg über eine steile Wiese und den Wald konnte am Waldrand die Sonde und drei Bäume weiter
hoch oben der Schirm entdeckt werden. mit viel gefühl an der Schnur ziehen und locker lassen,
konnte der Schirm befreit und an der Schnur herunter gelassen werden. Nun war noch der Rückweg zum Auto zu bewältigen und
mit dem Auto in die nächste Waschstraße zu fahren, da es aussah als ob ich einen Acker umgepflügt hätte.
Anstrengende Bergung und schmutziges Auto aber alle Teile geborgen und Umwelt wieder gesäubert.

Flugstrecke mit 32.171m größter Höhe



Landung am Waldrand im gebirgigen Gelände


Sonde am Boden und...


...Fallschirm oben im Baum


alle Teile geborgen


Sonde unbeschädigt



17.Dezember 2019  Ausflug nach Slowenien
Die heutige Udine Nachtsondelandete im Grenzgebiet Österreich und Slowenien.
Laut Satellitenfoto auf freiem Feld und leicht zu bergen. So nahm ich heute meinen Enkel Alexander mit auf
die Suche. Nach ca.48 Km Anfahrtsstrecke stellte ich fest, dass die Sonde von der letzten Position
noch einige 100m weiter geflogen war und auf slowenischem Gebiet gelandet war.
Also mussten wir noch übe die Grenze und am berechneten Feld konnte dann auf dem
schneebedeckten Feld der rote Fallschirm gleich entdeckt werden. Die Sonde lag links vom Feldweg, die Schnur
über den Feldweg und der Fallschirm rechts der Strasse. Alexander war dann gleich fleißig dabei alle Teile
ordentlich einzusammeln und die Schnur auf der Spule aufzuwickeln.
Danach ging es die 48 Km wieder nach Hause auf einen heißen Tee zum Aufwärmen.

Flugstrecke mit 23.309m größter Höhe



Letzte Position und Landeplatz hinter der Grenze


roter Fallschirm leicht zu finden
.

Alexander bei der Bergung der Teile
.

Alles geborgen und zuhause aufgehängt
.

19.November 2019  gemeinsam mit Enkerl geborgen
Die Morgensonde aus Ljubljana landete nur 43 km von zuhause entfernt.
Gemeinsam mit meinem Enkerl Leon machte ich mich also auf den Weg um die Sonde zu suchen.
Der Landeplatz war eine freie, allerdings eine steile Wiese. Von der Straße waren es noch gut
300m den Hang hinauf und so war ich natürlich erst der zweite an der Sonde. Leon war schneller! Hi
Am anderen Ende der Schnur waren dann noch die Ballonreste zu holen. Auch diese wurden brav von ihm eingesammelt.
Danach ging es mit seinem wohlverdienten Fund wieder zurück nach Hause.

Flugstrecke mit 17.868m größter Höhe


Landeflugstrecke


Landung auf der Wiese mit "Steigung"


Sonde nur knapp neben Kuhfladen gestoppt.
.

Erster Finder der Sonde - Leon
.

Alle Teile geborgen



15.November 2019 hinfahren, einsammeln und heimfahren
Die heutige Udine Nachtsonde landete wieder in meiner näheren Umgebung und so ging es am Vormitag gleich einmal los,
da der Landeplatz nach einer einfachen Wiesenlandung aussah. Bei herbstlich nebeligem Wetter musste ich dann noch die letzten 400m
von der Straße bis zur Sonde zu Fuß zurück legen. Diesmal also keine stundenlange Bergwanderung.
Alle Teile lagen schön auf der Wiese aufgelegt und mussten nur mehr eingesammelt werden.
Anschließend gings gleich wieder nach Hause in die warme Stube.

Flugstrecke mit 33.130m größter Höhe





Bei herbstlichen Wetter unterwegs in Kärnten zur Sonde
.

von der Straße schon sichtbar


nahe zusammen heruntergefallene Teile


Alle Teile wieder geborgen


9.November 2019  schnell mal aufgeweckt
Heute Nachmittag schaute ich der Udine Sonde zu wie sie anfangs gerade nach Kärnten unterwegs war.
Sie bog jedoch dann nach Osten ab und so dachte ich mir, das es wieder nichts zu holen gibt, weil zu weit weg.
Also entspannt auf ein Schläfchen hinlegen.  Das meine eifrige Gattin Claudia jen weiteren Flug beobachtete hatte ich verschlafen.
Als ich von ihr plötzlich aus den süßen Träumen aufgeweckt wurde...
Erst kannte ich mich gar nicht aus was sie mir da so aufgeregt mitteilte - Die Sonde war auf dem Weg in unsere Gegend
nochmal abgedreht und nicht weit entfernt (22Km) gelandet. Also einen Alarmstart hingelegt und alle Sachen eingepackt
und schon machten wir uns auf den Weg. Der Sondefinder Raspberry zeigte uns dann bei der Anfahrt schon die Koordinaten und
diese wurden sofort ins Handy eingespeichert und mit dem Navi war die Stelle schnell erreicht.
Der genaue Landepunkt lag dann auf einem Hang hinter einigen Häusern welcher nicht so leicht zu ersteigen war,
da alles naß war. Mit ein wenig Mühe war die Sonde dann doch noch erreicht. Sie lag am Boden und der Fallschirm
wie so oft oben im Baum. Mit Geduld und vorsichtigem Ziehen löste er sich und fiel herunter.
So konnte auch diese Sonde komplett geborgen werden.
Danach gings zum Abtrocknen und umziehen wieder nach Hause.

Flugstrecke mit 32.834m größter Höhe

 
Sinkflugstrecke zurück nach OE


Leider ist die Gegend nicht so flach wie auf den Bildern.


Fallschirm im Baum Sonde am Boden. gute Voraussetzungen alles bergen zu können
.


Alle Reste geborgen


23.Oktober 2019  Doppelte Bergung
Gestern am 22.Okt. war ich mit meiner Gattin Claudia wieder einmal auf Sondensuche. Es waren am 21. und  22. Oktober
die Sonden aus Udine / Italien nicht weit von uns gelandet. Leider war die erste Suche nicht erfolgreich, da die Landeplatzvorhersage
zu ungenau war und die abendliche Dämmerung die Suche beendete. Am Abend fragte ich dann über Whats App dann
noch bei Fritz - OE1FFS nach, ob er eine genauere Landeplatzberechnung machen könnte. Diese kam natürlich promt zurück
und so machten wir uns heute am 23. erneut mit den neuen Koordinaten auf den Weg Richtung Bleiburg.
Die erste nähere Sonde sollte nahe der Straße liegen und als ich die Straße in der Gegend langsam entlang fuhr,
konnte sie tatsächlich rund 10m neben der Straße gesichtet werden. Der Fallschirm hatte sich hinter einem dort stehendem Traktor
versteckt und konnte somit auch ganz leicht mit den Ballonresten geborgen werden.
Nach der ersten erfolgreichen Bergung gings nun gleich weiter zu den nächsten Koordinaten von Fritz...

Flugstrecke mit 34.648m größter Höhe


Landung bei Bleiburg


Landung nahe der Straße


Unbeschadete Sonde


Alle Teile geborgen
.

Im Kofferraum ist noch Platz für eine zweite Sondenbergung


... Diese 2. Sonde vom 21.Oktober sollte nur ca.4Km von dem vorherigen Landeplatz entfernt liegen.
Da die Örtlichkeit nahe eines Bauernhofes war, fragte ich erst einmal den dort anwesenden Herrn,
ob ihm in den vergangenen Tagen ein Fallschirm mit einem Plastikkästchen aufgefallen war.
Leider war die nicht der Fall aber er war trotzdem interessiert, was da bei ihm vom Himmel gefallen war.
So gingen wir gemeinsam auf die Suche auf seinem weitläufigem Grundstück. Bei den von Fritz angegebenen Koordinaten
angekommen konnte jedoch nichts am Boden entdeckt werden. Bei genauerer Umsicht jedoch oben in den Bäumen
war dann doch ein weißer Fleck zu entdecken. Also auch diese Position stimmte wieder echt genau.
Das Problem war nur, das der Baum so hoch war und die Sonde ohne meine Teleskopstangen nicht erreichbar wären.
Also Stangen ausgepackt und wie sollte ich die jetzt zusammenbinden? Als gewissenhafter Autofahrer hat man doch
eine Autoapotheke immer mit. Da drin sind ja auch Hilfsmittel welche verwendet werden können.
Leukoplast zum zusammenbinden der 2 Masten und die Schere darin an die Spitze gebunden oder besser geklebt
und schon gehts hinauf in luftige Höhen! Nicht ganz leicht mit der langen pendelten Stange die Sondenschnur zu erreichen.
Nach einigen Versuchen jedoch konnte ich die Sonde erwischen und ein Stück herunter ziehen. Nicht durchschneiden,
da ich ja den Schirm auch noch bergen wollte. Leider war dieser zu verwickelt mit dem Baum sodaß die Schnur leider abgerissen ist
und am Baum blieb. Der Bauer war jedoch beeindruckt von dieser Angel-aktion und meinte er wird den Schirm weiter beobachten
und bei herunterfallen diesen dann einsammeln.
Somit war auch die 2. Sonde geborgen und der Heimweg konnte erfolgreich angetreten werden.

Flugstrecke mit 35.013m größter Höhe

Landung ebenfalls bei Bleiburg - nur 4 Km entfernt von der vorherigen Sonde


Landung mit sanften 2,1 m/s Sinkgeschwindigkeit


Die weißen Fallschirm und Ballonteile und unterhalb die Sonde - Schere als Haken an die Mastspitze geklebt
.

Sonde geborgen, Schnur gerissen




29.Juli 2019  Wiesenbergung
Die heutige Grazer Sonde flog mal wieder in meine Richtung. Die Fahrt führte mich von Tainach nach
Völkermarkt der B70 entlang Richtung Griffen und den Griffnerberg hinauf und dann Links Richtung Pustritz.
In der nächst möglichen Position zum Landeplatz konnte ich mein Auto parken und wollte mit dem Sondefinder nochmal
die genaue Position feststellen. Leider war das Signal zu schwach zum Dekodieren und so war mal wieder die gute alte Peilmethode angesagt.
Einmal über die Wiese geradewegs dem Signal nach, war nach ca. 160m die Sonde gefunden, welche am Boden unter einem Elektrozaun
lag. Der Fallschirm war hoch oben im angrenzenden Baum so verfangen, dass er sich nicht befreien lies. So konnte ich die Schnur
möglichst weit oben abreißen lassen, damit sich die Kühe auf der Weide nicht daran verletzen können. Danach gings wieder gemütlich nach Hause.

Flugstrecke mit 28.839m größter Höhe


Waldrandlandung ca.160m vom Auto zur Sonde


Sommerlicher Morgennebel



Sonde unterm Weidezaun     Fallschirm hoch oben im Baum versteckt
.

Sonde geborgen


5.Juni 2019  Grazer Sonde anstrengend erlegt
Wieder mal ist es mir gelungen eine Grazer Sonde zu bergen. Allerdings ein wenig weiter als die letzte Fahrtstrecke.
Hin und retour waren es am Ende 110 km. Im Lavantal musste ich mühsam die schmalen Straßen auf den Berg
zur Landeposition wie auf der Karte angegeben war. Aber die Sonde lag nicht in dem Bereich,
denn das wäre ja zu schön gewesen. So suchte ich im großen Umkreis herum wo das Signal stark und stärker wurde.
Es war aber nichts zu finden und die Kühe auf der Alm wurden auch unruhig. Da machte ich mich gleich mal
aus dem Staub und ging den steilen Graben hinunter wo ich mehrere Zäune aus Stacheldraht überwinden musste.
Bis zu einem Bach, wo recht heftig das Wasser rauschte und ringsumher alles nass wie auch schlammig war.
Gottseidank hatte ich diesmal Gummistiefel an. Dann ging ich wieder den andern Berg  hinauf wo wiederum das Signal stärker
wurde und natürlich wieder große Bäume bis 30m in diesem Wald standen. Aber mein Ehrgeiz ließ nicht locker und
so ging ich dem Signal einfach nach. Als dann das Signal sehr stark ohne Antenne war, schaute ich ringsumher und nach oben
und beim mehrmaligen hinsehen sah ich den Fallschirm hängen. Da dachte ich gleich oh Gott die Sonde
hängt sicher im Gipfel des Baumes und ich hoffe das ich sie runter bekomme, da der Baum sicherlich eine Höhe von 30m hatte.
Ich ging auf den Fallschirm zu und was sahen meine Augen: die Sonde lag daneben am Boden und das war eine Erleichterung für mich.
So packte ich alles zusammen, Schirm Schnur und Sonde, alles geborgen.  Dann legte ich noch einen Fußmarsch
von eineinhalb Stunden bis zum Auto zurück. Ein mühsamer aber erfolgreicher schöner Ausflug durch die Kärntner Landschaft.

Flugstrecke mit 30.500m größter Höhe


Letzte bekannte Höhe in 2402m. Landung noch auf österreichischem Gebiet


Auf Waldpfaden und Bächen entlang dem Signal folgend
.

Da oben hängt schon mal der Schirm und dann die Sonde daneben am Boden
.

Sonde und Schirm nebeneinander KEINE übliche Waldlandung


alle Teile geborgen


Perfektes Sondenjäger Wetter und herrliche Landschaft in Kärnten


endlich wieder beim Auto und ab nach Hause


3.Juni 2019 Morgendlicher Ausflug
Am Morgen habe ich die Grazer Sonde einmal am Computer verfolgt, wo sie landen würde.
Nachdem sie nur ca. 35 Km von mir zuhause gelandet war, schrieb ich gleich einmal meine
Absicht sie suchen zu wollen auf die Radiosondy.info Seite und schon ging es los.
Ein Stück über die Autobahn und noch 10 Km Bundesstraße und schon war ich im Landegebiet
- natürlich wieder mal Wald- angekommen. Nach einer kurzen Suche im Landegebiet war die Sonde am Waldboden auch schon entdeckt.
Der Fallschirm hatte sich leider so in den Ästen verfanngen, dass alles ziehen und rütteln nichts half.
Nachdem die Schnur oben schließlich abgerissen war, blieb mir nichts anderes übrig als ohne Fallschirm
aber mit viel Schnur den Heimweg wieder anzutreten.

Flugstrecke mit 30.030m größter Höhe


Landung wieder im Wald


Sonde am Boden ist schon mal gut. - Schnur geht hoch hinauf in die Bäume
.

Trotz ziehen lässt er sich nicht befreien. Sonde zumindest mit viel Schnur geborgen
.

1.Juni 2019 Wasserbergung
Mein heutiges Erlebnis von der Bergung der Grazer Sonde Nr.N4920576 war mal etwas Besonderes, weil die eine Wasserlandung war. 
Von mir zuhause ca. 1000m südöstlich im Europa Vogelschutzgebiet. Ich wäre eigentlich in Richtung Villach unterwegs gewesen,
aber ich schaute nochmals auf den Sonden Monitor und was sehen meine Augen:  die Grazer Sonde fliegt in meine Richtung.
Da musste mein Funker Freund in Villach OE8VIK warten mit dem gemeinsamen Anntennenaufbau.
Die Sonde so nah bei mir hat Priorität und ich fuhr zu der besagten Landestelle. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht
das es eine Wasserlandung war. Als ich die Stelle besuchte,konnte ich jedoch noch nichts entdecken und
so ging ich erstmal auf die andere Seite des Rückstaubeckens  um auf das Wasser zu sehen.
Ja da schaute ich nicht schlecht als ich den Fallschirm im Wasser treiben sah und machte schnell ein Foto.
 Nun musste ich erstmal zurück zum Auto und holte meinen Bergungsstab mit einer Länge von 8,5m ausgezogen
und ging an die Stelle  wo sie ungefähr im Wasser trieb. Da nur durch dichtes Gehölz zum Wasser vorzudringen war,
 musste ich mir meinen Stab voll ausgezogen verwenden, das ich die Schnur erreichen konnte und
unter dem Gehölz rausziehen möglich wäre. Aber die Schnur verwickelte sich im Gehölz so das mir einfach nichts anderes
übrig blieb als ins Wasser zu steigen. So zwängte ich mich durch das Gehölz und stieg ins Wasser mit beiden Füßen
ins kalte Nass. Die Sonde musste einfach geborgen werden. Koste es was es wollte und da ware es mir egal
ob ich nasse Füße bekomme oder nicht. Somit konnte ich alle Teile bergen. Danach ging es erstmal mit nassen Füßen nach Hause
zum Abtrocknen und umziehen. Erst dann fuhr ich weiter nach Villach zur Antennenmontage bei OE8VIK.

Flugstrecke mit 30.550m größter Höhe


Landung im Seitenbecken der Staustufe


Erst von dieser Seite ist das Rot des Fallschirmes im Wasser zu sehen


herangefischter Schirm und Sonde nur noch durch das Gestrüpp zu bergen...
.

...allerdings muss man dazu ins Wasser um alle Teile bergen zu können
.

Hilfreicher Teleskopstab, nasse Füße und alle Teile geborgen.
.

7.April 2019  erste Verluste
Der heutige Flug der M10 Morgensonde aus Ljubliana wurde von mir genau verfolgt da die derzeite Windströmung
genau in meiner Richtung lag. Leider schaffte es die Sonde nicht ganz und so machte ich mich gemeinsam mit meiner Frau Claudia
auf die 40 minütige Reise zum vermuteten Landepunkt. Da die letzte Position in 1635m Höhe also 682m über Boden war,
musste gemeinsam gesucht werden. Da das Gelände in dieser Gegend "etwas" bergig ist, teilten wir uns nach den ersten 2 Stunden einmal auf
um das Suchfeld zu vergrößern. Während Claudia das flachere Gebiet im Bachbereich durchforstete, übernahm ich die steilere Umgebung.
Während des Abstieges kam es dann zum ersten Verlust: Die beiden Schuhsohlen von Claudia verabschiedeten sich von den Schuhen.
Der Kleber wollte nicht mehr mitmachen und so ging es noch ca.eine 3/4 Stunde ohne Sohlen weiter. Als Belohnung hat sie dann die Sonde und den Ballon,
welcher nur aufgerissen war, am Boden liegend gefunden. Sie hat wohl eine Nase für die Sonden aus Ljubliana.
So konnten alle Teile, Schuhsohlen, Sonde, Schnur und ganzer Ballon eingesammelt und nach Hause zur bevorstehenden Grillparty mitgenommen werden.

Flugstrecke mit 17.393m größter Höhe



Letzte Position und Fundort (X)


So sieht das Gelände hier aus. Nur etwas für Bergziegen und Sondenjäger



unten am Bach ist es einfacher und leichter


Claudia auf der anderen Seite


Streik der Schuhsohlen. Bis hierher und nicht weiter


Als Belohnung für die Ausdauer gibts die Sonde und Ballonhülle
.

29.März 2019 wieder eine Grazer Sonde
Die Zufahrt von mir zur Ortschaft Diex war 25 km. Dort parkte ich erstmal neben einem Bildstock.
Durch die Hilfe von Fritz OE1FFS, welcher mir die Berechnung des Landeplatzes über Whats App sendete,
konnte die Landestelle gut eingeschätzt werden. Da das letzte Empfangssignal von meinen Raspi
zuhause in einer Höhe von ca. 2183m endete und die Sonde ja bei dieser Höhe noch eine beachtlich
große Strecke bis zur entgültigen Landung  hinlegt, verlies ich mich auf die Berechnung.
 Den Aufstieg durch einen Hohlweg und dann weiter immer steiler werdenden Hang
hinauf konnte ich die von Fritz berechnete Position nach ca. 1 Stunde erreichen.
Durch peilen mit meinem Handfunkgerät FT1D ohne Antenne und nur mit der Antennenbuchse konnte die Sonde,
ca.100m unter dem berechneten Punkt ausfindig gemacht werden. Der Schirm ist in ca.20m in der Baumkrone hängen geblieben
und die Sonde lag am Boden. Den Schirm zu bergen war leider nicht möglich da er sich in ca.20m Höhe verfangen hatte.
Beim Versuch diesen zu befreien, riss die Schnur weit oben ab und so musste der Fallschirm zurückgelassen werden.
 Auf dem Digitalfunk DMR Reflektor 4184 war ich auch mit Fritz in Wien verbunden um bei Bedarf noch Hilfestellung zu bekommen.
Eine tolle Sache um sich bei einer schwierigen Sondensuche zu helfen. Danke Fritz nochmals für deine Hilfe.
Danach habe ich dann den Rückmarsch zum Auto angetreten. Übrigens die Sonde lag in einer Höhe über NN 1176m
und da liegt auch noch Schnee.

Flugstrecke mit 24.592m größter Höhe


Letzte bekannte Position und berechneter Landepunkt


durch diese hohle Gasse muss er gehen... bis zur Sonde
.

Sonde am Boden und Schnur hoch in den Baum
.

Sonde und die meiste Schnur geborgen.


23.März 2019  Grazer Sonde geborgen
Ich habe heute wieder mal die heutige Wettersonde aus Graz, P2630200, bergen können in der Nähe der Ortschaft  Moos  bei Bleiburg
500 m südlich von der Landstraße Richtung Moos rechts im Wald  lag die Sonde am Waldboden.
Die Schnur über die Jungbäume bis zu einen mittleren Baum wo der Falschirm hing.
Die Schnur war vollkommen abgespult. Ich habe alles geborgen, Schnur aufgespult und  Fallschirm mit ein wenig Ballonreste und Spule eingesackt.

Flugstrecke mit 27.450m größter Höhe


Wieder eine Waldlandung - nur nich gleich aufgeben ist die Devise!


Fallschirm leicht erreichbar und Schnur über die Jungbäume...
.

Bis zur am Boden liegenden Sonde. Alles wieder geborgen!
.

22.Februar 2019  Linzer Morgensonde fast im Garten gelandet
Die heutige Linzer Morgensonde N1424025 RS92-SGPA war nur 900m von meinen Standort gelandet
und konnte gleich von mir geborgen werden. Sie war leicht zugänglich im Wald,
200m von der Landstraße und ca. 200m von der Autobahn A2 gelandet. Die Sonde lag am Boden,
jedoch war der Schirm auf dem Baumwipfel gelandet. Ich wollte den Schirm mit der Schnur runterziehen,
von einen Baum zum andern, aber am zweiten Baum blieb der Schirm hängen und die Schnur riss ab.
Okay werde natürlich öfter hinschauen ob der Wind ihn vielleicht irgend befreit und ihn dann runter bringt.

Flugstrecke mit 24.195m größter Höhe


gerade einmal 900m von Zuhause entfernt im Wald gelandet


Sonde am Boden unbeschädigt gelandet


Schirm im Baum verfangen


18.Jänner 2019  gemeinsame mühsame Bergwanderung erfolgreich
Ich habe mit meiner XWL Claudia  heute Ausschau gehalten nach der Udine Sonde P1540318,
da sie ja ganz in unserer Nähe gelandet ist. Leider war das Wetter nicht ideal da sehr starker
Schneefall und Nebel war. Der Aufstieg war sehr mühevoll durch den Wald da in diesem Gebiet zum Teil sehr steiles Gelände
 und 20cm Schnee und mehr lag, brauchten wir ca. zwei Stunden bis wir am Landepunkt waren.
Im steilen Gelände suchten wir dann verteilt im Umkreis von 300m da das Signal der Sonde noch zu hören war.
Wir waren schon ganz knapp an dem Punkt wo sie hängen könnte aber wie immer ging der Strom
von der Batterie der Sonde wieder mal  aus. Also suchten wir weiter und das mit Erfolg.
Wie ein Wunder lag der Schirm am Boden in so einem dichten Wald mit Bäumen mit einer Höhe von 20 bis 30 Metern
und die Sonde am Baum ganz oben. Ich habe alles geborgen: Schirm, Sonde und Spule mit der ganzen Schnur.
Ballonreste waren keine vorhanden. Danach haben wir wieder den mühevollen Marsch durch den hohen Schnee zum Auto angetreten.

Flugstrecke mit 18.521m größter Höhe


Landung wie immer im Wald


Steiler winterlicher Aufstieg zur Sonde


Kurze Pausen mit neuen Positionsbestimmungen


XYL Claudia hält brav mit


Fallschirm zum Glück am Boden und gerade noch sichtbar


Ziel erreicht - jetzt noch alle Teile einsammeln


endlich geschafft - alle Teile geborgen


weitere 2 Stunden zurück durch das verschneite Kärnten. Anstrengend aber glücklich und erfolgreich!


17.November 2018  Bergwanderung
Die heutige Grazer Sonde flog wieder einmal nach Kärnten nahe St. Veit a.d. Glan.
Da ich morgens noch etwas erledigen musste, ging es dann am Vormittag auf die Suche.
Fritz - OE1FFS sendete mir noch eine vermutete genaue Lage der Sonde, da es sich um
ein sehr steiles und schwieriges Gelände handelt. Die letzte Position war noch auf 1161m Höhe und
so war diese Hilfe sehr willkommen. Mit dem Auto war die Anfahrt über die Waldwege nicht möglich, da
teilweise große Felsen den Weg blockierten. Also ging es zu Fuß gut 30 Minuten die steilen Wege bis zu der von Fritz
vorhergesaften Wiese. An der berechneten Stelle lag tatsächlich auch der Fallschirm
und etwas abseits in einem Busch die Sonde. Alle Teile konnten somit wieder geborgen werden.

Flugstrecke mit 25.860m größter Höhe


Letzte Höhe und Landeplatz (X)


Steile Waldwege und auf dieser Wiese sollte die Landestelle sein...
.

...tatsächlich liegt da der Fallschirm und am anderen Ende der Schnur...



... im Gebüsch die Sonde


Alle Teile nach einem anstrengendem Spaziergang wieder geborgen


9.November 2018  Leichte Abendbergung
Die heutige Mittag-Sonde vom Militärgelände aus Rivolto / Udine hatte es auf mich abgesehen und wollte mir
auf den Kopf fallen. Zum Glück war mein Abwehrsystem  ;-)  bereit und steuerte die Sonde ca.3Km von mir entfernt
auf den gegenüber liegenden Berghang. Um dann leichter von mir geborgen zu werden, landete sie
genau an einer Straßenkreuzung wo sie um 14:48 Uhr im Graben liegen blieb. Um 17 Uhr hatte ich dann Zeit sie zu holen,
da sie am Landeplatz fleißig weiter sendete und mein Empfänger zuhause diese Positionen genau mitschrieb.
Da sich im Tal der Völkermarkter Stausee befindet, war ein kleiner Umweg notwendig. Trotz der vielen Bäume und des Stausees
war es eine perfekte Landung (nicht wie im Neusiedlersee der die Sonden magnetisch anzieht ;-)) und leichte Bergung im Dunkel des späten Nachmittages.
Alle Teile schnell eingesammelt und dann ging es schon weiter zum Laternenfest meines Enkels.

Flugstrecke mit 34.014m größter Höhe


Landung 3Km gegenüber am Berghang dazwischen der Stausee


Perfekter Landeplatz neben der Straße


Im Straßengraben liegend auf mich gewartet


Fallschirm auf der anderen Straßenseite auch im Graben liegend


alle Teile wieder im Kofferraum verstaut


4.November 2018  Eine M10 aus Ljubljana
Die heutige Morgensonde aus Ljubljana  landete um 7 Uhr früh ca.8 Km von mir zuhause entfernt
auf einem Feld nahe dem Fluß Gurk. Da war natürlich Aufbruchstimmung gemeinsam mit meiner Gattin angesagt.
Mit dem Auto konnte man bis an den Rand des Feldes zufahren und meine Gattin übernahm dann auch gleich die Bergung
der Sonde. Die Fallgeschwindigkeit der Sonde war mit 11,2 m/s sehr schnell und wie sich dann herausstellte war kein Fallschirm
an dem Gespann. In Ljubljana werden die Sonden also ohne den Fallschirm geflogen.
Danach ging es zurück nach Hause zum gemütlichen und wohlverdienten Frühstück.

Flugstrecke mit 19.406m größter Höhe


Landung mitten auf einem Feld umgeben von Wald und dem Fluß Gurk


Bergung  des Fluggespannes durch meine Gattin


Erfolgreich geborgen


Ballonhülle, Schnurabwickler und Sonde


Der Aufkleber an der Unterseite der Sonde


28.Oktober 2018 Stürmische Zeiten
Die Sonde aus Italien / Rivolto Militärflugplatz bei Udine
( Militärischer Heimatflughafen der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori - Link zu Wikipedia deutsch)
war in Kärnten, südlich vom Wörthersee bei Köttmannsdorf gelandet und
so ging es heute Sonntag früh zum ca. 26Km entfernten Landeplatz. Die Anfahrt war noch recht einfach,
jedoch mußte der Rest zu Fuß durch Brombeersträucher und durch den Wald und bergauf zurückgelegt werden.
Da derzeit auch noch ein Sturm hier herrscht mit Windgeschwindigkeiten um die 70Km/h war es zwischen
den Bäumen ein wenig gefährlich. Das krachen der herunterfallenden Äste war nicht zu überhören.
Auf einer Lichtung mit dem vorhergesagten Landeplatz war der Fallschirm leicht zu sehen und die Schnur führte hoch in die Bäume.
Also einfach an der Schnur ziehen und nachdem die Schnur gerissen war fiel die Sonde zu Boden.
Alle Teile somit geborgen und nun vorsichtig zurück durch den Wald zum Auto und die Dornenkratzer der Gebüsche zuhause verarzten lassen.

Flugstrecke mit 34.307m größter Höhe


Schnelle Landung mit 9,8m/s



Durchs wilde Unterholz mit Dornen und pfeifendem Wind.     Schirm gefunden und Sonde im Baum.
.

Leichte Bergung der Teile da der Schirm am Boden liegt



Eine echte Frecce Tricolori Sonde - fehlt nur noch dass sie in den Nationalfarben angemalt ist

Übersetzung durch Google:
Harmloses Material, das für meteorologische Zwecke verwendet wird,
enthält keine wiederverwendbaren Elemente oder Komponenten,
die unschädlich oder gesundheitsgefährdend sind, und die Umwelt
kann in Übereinstimmung mit den nationalen Vorschriften über
die Entsorgung von elektrischen Abfällen entsorgt werden.
Es ist ratsam, die Batterie zu entfernen Behälter
für gebrauchte Batterien gibt es keine Verpflichtung zur Rücksendung.
Im Falle des Temperns kann der Radioprobe frei behalten und gespeichert werden

Alle Teile im Kofferaum und ab nach Hause


13.Oktober 2018 erster erfolgreicher Fund
Ein herzliches Willkommen liebe Zuseher bei perfektem Herbstwetter zu dem
heutigen Spiel Grazer Wettersonde gegen OE8MDK Michael
hier im Fußballstadion St.Andrä an der Lavant in Kärnten! Nachdem Michael schon 2 erfolglose Bergeversuche
der Lubliana M10 Sonden nicht geschafft hatte, sah es heute nach einem erfolgversprechenden Sieg aus.
Die morgendliche Grazer Sonde flog bis ins Stadion St.Andrä und landete leider im Aus neben der Seitenlinie.
Michael war perfekt mit Peilequipment ausgestattet und konnte trotz der nicht genauen Landeposition
(die letzte bekannte Höhe war ca.400m über Grund) wissen, wo sie gelandet war.
Teamtrainer OE1FFS Fritz machte dann noch schnell eine Berechnung welche durch
Mannschaftstrainer OE4ENU Ewald übermittelt wurde, wo die endgültige
Landestelle sein sollte, und so konnte die Grazer Sonde und alle Mitspieler, wie der immer etwas
unsicher geöffnete Schirm und die anhängliche Schnur vom Spielfeld gesammelt werden.
Endstand dieses spannenden Spieles heute also 1:0 für Michael!

Flugstrecke mit 27.997m größter Höhe


letzte bekannte Position und berechnete Landestelle im Stadion St.Andrä


Außer der Schnur sind alle Teile im "Aus" des Spielfeldes und somit ein leichter Gegner für Michael


gut geöffneter Schirm ergeben die 3,2 m/s Sinkgeschwindigkeit


Sonde in Seitenlage und unverletzt




Die beiden Kampfmannschaften Graz und OE8MDK auf dem gemeinsamen Abschlußfoto dieses schönen Spieles. ;-))



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