OE8ARQ  Alfred
Sonden Sammel Erfolge
Sortiert vom neuesten bis zum ältesten Fund
17.Jänner 2021  Kalt aber schön
Bei minus 20,5 Grad am QTH fällt es doch schwer ins Freie zu gehen und die Münchner zu suchen.
Im Landegebiet hatte es dann doch nur mehr 9,5 Grad minus. Es war dann wieder eine typische
Schneeschuhbergung aber bei Sonnenschein. Die Sonde landete auf einer Streuobstwiese und hing
vom Bäumchen. Die Leine war schön ausgelegt mit dem getarnten Schirm am Ende.

Flugstrecke mit 29.637m größter Höhe


Letzte Position in 2125m Höhe


Herrliche Winterwanderung zum Landeplatz


Frei hängend am Baum


Fallschirm


leicht zu bergen in der Höhe




alle Teile eingesammelt


29.Dezember 2020  Schneewanderung

Flugstrecke mit 33.654m größter Höhe

Landung in Österreich


nahe dem Gailfluß auf einer freien Wiese - leider nur im Winter bei starkem Schneefall


Sonde im Neuschnee versunken

Ballon und Fallschirm oben auf


winterliche Bergeausrüstung


Sonde unbeschädigt im weichen Neuschnee gelandet


alle Teile wieder geborgen


13.Juni 2020  Hochgebirgebergung mit Überraschung  (#6 R3450310)
Endlich ist das Regenwetter vorbei, die von Udine Sonden kommen ja immer nur bei extremem Niederschlag.
So beschloss ich eine Kaltsondensuche nach der Udine vom 8.Juni (R3450310) hoch im felsigen Gebirge.
Am Samstag dem 13. Juni  startet ich um 7h00 auf meinem Mountainbike.
Nach ca. drei Stunden war ich dann auf 1850m Höhe. Tauschte meine Radschuhe gegen Bergschuhe.
Radschuhe und Socken ordentlich vor dem MTB abgelegt.
So begab ich mich ins Felsenlabyrinth wo das letzte Signal der Sonde empfangen wurde.
Nach ca. einer Stunde hatte ich mich durch Latschen und über Felsblöcke (teilweise so hoch wie ein Haus und Spalten und Klüfte so tief wie Keller)
 kletternd und springend durchgekämpft. Dort in der Nähe kraxelte ich umher und plötzlich sah ich
etwas in der Sonne glitzern - es war keine Spinnwebe sondern die Schnur der Sonde.
So jetzt auf die Ballonseite gekraxelt:
Und die Ballonreste und den Schirm eingeholt und nun der Schnur gefolgt.
Dort hing dann auch die Sonde. Die Sonde abgetrennt und wieder zurück zum Schirm gekraxelt
und die restliche Schnur eingeholt. Ich hatte nicht gerechnet in dieser Urlandschaft fündig zu werden.
Zurück ging es mit Sprungtechnik einen Steinbock ähnlich durch die Felslandschaft und später durch
herrliche Alpenflora zurück zum MTB. Nanu ich hatte meine Radschuhe doch ordentlich abgelegt- mit den Socken in den Schuhen.
Nun lag alles durcheinander da. Ich zog meine Bergschuhe aus und wollte meine Radschuhe wieder anziehen, aber was war da?
„Wer hat an meinen Schuhen geknabbert?“
Die Lösung war einfach: bei meine Ankunft hatte ich ein Murmeltier gesehen.
Jetzt habe ich einzigartige Radschuhe (das Klettband habe ich inzwischen auch schon wieder zusammengenäht).
Danach ging es mit dem MTB wieder steil bergab (26%), unten auf der Alm gab es einen kühlen Radler und um 13h00
war ich mit meinem MTB, Sonde und unvergesslichem Erlebnis wieder zu Hause.
Flugstrecke mit 32.985m größter Höhe


Landung im Hochgebirge nahe der Italienischen Grenze des Naßfeldes


GPS am Handy zeigt mir den Weg


Hochgebirge ist kein Spaziergang


Sondenschnur leuchtet im Sonnenschein


am einen Ende der Fallschirm mit Ballonresten


am anderen Ende die Sonde



Rückweg zum MB über wilde Landschaft


herrliche Flora im Hochgebirge - Die werden nicht eingesammelt - die gehört hierher!


endlich zurück beim MB doch hier wartet eine Überraschung...


Mein demoliertes zurückgelassenes Schuhwerk...





Dafür war die restliche Abfahrt wieder ein Traum


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