OE3GOD
Sonden Sammel Erfolge
Sortiert vom neuesten bis zum ältesten Fund
10.Juli 2020  Sondenbergung mit Millionen Blutsaugern
Die Wiener Nachtsonde war nur ca. 1,5 Km von mir zuhause um 3:18 morgens gelandet, und so machte ich mich gleich mal noch bei
Dunkelheit mit dem Rad auf die Suche. Die Gegend ist mir ja gut bekannt und so blieben alle Hilfsmittel zu Hause.
Nur ein derzeit wirklich wichtiges Hilfsmittel wäre von Nöten gewesen. Kein Teleskopmast, kein GPS oder anderes, sondern
ein Gelsen Abwehrmittel ist derzeit ein guter Tip für Dämmerungs und Nachtbergungen.
Nahe der letzten bekannten Position konnte die Sonde dann am Boden mit grün blinkendem Licht schnell gefunden werden.
Noch schneller alle restlichen Teile von einem Baum heruntergezogen. Alles aufs Rad schnell verstaut und mit
sehr sportlichem Treten der Pedale wieder aus der Gelsenhölle geflüchtet.
Soll keiner sagen das die Sondensuche eine leichte Arbeit ist, sondern eine Blutspendeaktion in diesen feuchten Gegenden.

Flugstrecke mit 33.161m größte Höhe


Landung im Jungwald nahe der Erholungszentrum Seen


Video


Schnell alles eingepackt und weg aus der Gelsenhölle



27.Juni 2020  Petri Heil
Die Wiener Nachtsonde war ca. 4 Uhr früh nur 3 Km von mir zuhause gelandet und da ich heute
früh zum Fischen fahren wollte, ergab es sich, das ich die Sonde auch gleich fangen konnte.
Dar Fallschirm hatte sich in einem Baum des Windschutzgürtel verfangen und die Sonde lag am Boden.
So war es ein leichtes den Schirm an der Schnur herunter zu lassen und alle Teile einzusammeln.
Mein erster "Fisch" an diesem Morgen war also gefangen und ich konnte mich den richtigen Fischen im Wasser widmen.

Flugstrecke mit 35.05m größter Höhe


Landung im Windschutzgürtel mit 5,9 m/s


Fallschirm im Baum


Sonde am Boden unbeschädigt gelandet


Fallschirm heruntergelassen und geborgen


Jetzt sind die richtigen Fische an der Reihe


18.Mai 2020  schnell nach der Arbeit
Die Wiener Morgensonde war ca 9 Km von mir zuhause am Rand der Donauau gelandet und
musste noch bis Nachmittag auf die Bergung warten, da ich noch zu arbeiten hatte.
Als endlich die Freizeit losging, machte sich die Familie mit Hund auf den Weg zum Landeplatz.
Die Bergung war nicht schwierig, da sie bis zum Boden gefallen war und nur der Fallschirm mit den Ballonresten
im Baum verhangen war. Trotz ziehen und zerren an der Schnur war leider die Bergung der Teile nicht möglich.

Flugstrecke mit 33.117m größter Höhe


Landung am Rand der Donauau bei Witzelsdorf


Fallschirm und Ballonreste im Baum


Sonde unbeschädigt am Boden




28.April 2020  2 schöne Ausflüge


Flugstrecke mit 33.453m größter Höhe



Landung auf freier Fläche um 21:53 Uhr abends


Sonnenaufgang im Marchfeld - Zeit zur Sondenbergung


Schön aufgelegtes Fluggespann - leichte Bergung
.

Fallschirm fast geschlossen



Natürlich mit Sondensuchhund gemeinsam unterwegs



Flugstrecke mit 33.419m größter Höhe


Landung im Jungwaldgebiet


Alle Bäume ohne Blätter ist der rote Schirm leicht zu finden und zu bergen
.

Sonde am Boden nur zum Aufheben
.

erfolgreicher Familienausflug....


....natürlich nicht ohne Sondensuchhund


8.April 2020 Eisenbahnlandung
Die Wiener Morgensonde landete nur ca. 5Km von mir entfernt und so war ein Vormittagsspaziergang
ein guter Grund die Sonde zu suchen. Nachdem ich meine Suchabsicht auf Radiosondy.info
eingetragen hatte ging es schon los. Die Sonde hatte sich leider vor dem Bahngleis welches nach Marchegg
verläuft hingelegt und der Fallschirm auf der anderen Gleisseite. Selten aber doch war natürlich ein Zug
durchgefahren und hat die Sonde kurz mitgenommen und dadurch leicht zerstört bevor die Schnur abgerissen ist.
So war die Sonde aufgebrochen und die Batterien herausgeschleudert worden. Alle Teile konnten eingesammelt werden
und der Spaziergang nach Hause fortgesetzt werden.

Flugstrecke mit 34.688m größter Höhe


sanfte Landung mit 3 m/s Sinkgeschwindigkeit bei den Bahngleisen


Sonde und Fallschirm durch Bahngleis getrennt
.

Sonde aufgebrochen Batterien herausgefallen


gut geöffneter Fallschirm


21.Jänner 2020  schnelle Feldbergung
Die Freude war groß, daß wiedermal eine Sonde im Marchfeld landen sollte.
Nach einer Zitterpartie erfolgte der Touchdown doch auf dem freien Feld und
nicht im dichten Wald der Stopfenreuther Au. Die Fahrt mit dem Sondenmobil war unproblematisch,
die eigentliche Bergung der Sonde jedoch umso mehr. Aus Zeitgründen wurde auf Stiefel verzichtet,
somit klebte der weiche Boden trotz -5 Grad Außentemperatur nicht nur an den Schuhen,
sondern auch hartnäckig an den Pfoten des unterstützenden Sondensuchhundes.
Das anschließende Reinigen des Hundes und der Schuhe dauerte ein Vielfaches der Zeit zur (vollständigen) Sondenbergung.

Flugstrecke mit 34.649m


Sanfte Feldlandung mit 3,4 m/s


Fallschirm gut offen und viel Ballonreste





20.Juli 2019  Leichte Feldbergung

Flugstrecke mit 34.026m größter Höhe


Landung mit 8,8m/s Aufschlagsgeschwindigkeit


Leicht zu finden am freien Feld


Sonde unbeschädigt gelandet


9.April 2019 endlich meine erste M10
Zeitgleich mit dem Wecker kam die Signal-Alarmierung über eine Sondenlandung in meiner Umgebung.
Die Müdigkeit war rasch verflogen als ich realisierte, daß es sich bei um eine M10-Sonde handelte.
Es wäre meine erste... Doch leider konnte die Anfahrt und Suche nicht sofort starten.
Zuerst noch eine Taxifahrt zum Bahnhof, erst danach konnte der Spaß beginnen.
Würde die Sonde dann noch dort liegen ??? Aufgrund der Landeposition von Radiosondy.info wäre der Fundort
leicht zu erreichen und das Getreide noch ziemlich klein, sodaß keine Peilhilfe notwendig sein sollte.
Somit lag meine Hoffnung darin, daß interessierte Mittsammler vielleicht noch schlafen oder bereits auf dem Weg
zur Arbeit sind. Nach ca. 2km auf einem staubigen Feldweg konnte die Sonde schon vom Auto aus
entdeckt werden. Nach dem Dokumentieren und Einsammeln konnte die Rückfahrt
langsam erfolgen, weil das Sondenmobil gleich durch die aktiven Bewässerungsanlagen vom Staub befreit wurde.

Flugstrecke der Wr. Nachtsonde mit 33.552m größter Höhe


Landung am frischen Kartoffelacker nur 3,5 Km von Zuhause entfernt sanft gelandet


gerade ausgelegtes Gespann und gut geöffneter Schirm


unbeschädigt und funktionstüchtig



2.November 2018 Konikpferde
Zum Zeitpunkt der Landeinformation durch unseren Sondemeister , OE1FFS, war ich leider schon im Büro.
Somit war ein kurzfristiges Bergen der Sonde nicht möglich. Ein Blick auf Radiosondy.info ergab,
daß es die Grazer Sonde bis ins WWF Naturschutzgebiet Marchegg geschafft hat. Da dort aber Konik-Pferde,
Wasserbüffel und Grauvieh zur Bewirtschaftung eingesetzt werden, ist dieser Bereich nicht öffentlich zugänglich.
Um aber zu verhindern, daß irgendein Tier durch die Sonde zu Schaden kommt, wurde der verantwortliche
Pferdewart des WWF telefonisch über die Sonde informiert und für den Nachmittag eine Abholung derselben vereinbart.
Nach dem Eintreffen am Landeplatz wurde festgestellt, daß die "Arbeitstiere" mittlerweile eine andere Weide betreuten
und die Sonde noch immer unverändert am Rand der Storchenwiese friedlich da lag. Somit konnte
nach einem kurzen Sprint im Schatten der Bäume die Grazer Sonde erfolgreich geborgen werden.

Flugstrecke mit 29.404m größter Höhe


Landung in den Thaya-auen auf einer Wiese


Hinweisschild am Eingangstor also erstmal Telefonieren...


Im Fernglas der rote Fallschirm entdeckt


Hier liegt das Fluggespann. Schnur geht noch über einen Baum, ist aber leicht zu bergen.


gut geöffneter Fallschirm


Sonde schön aufgelegt und unbeschädigt



meine beiden wichtigsten Helfer Chicco und meine Gattin mit dabei


12.August 2018 Nachmittagsausflug
Während der Tombolaverlosung am örtlichen Zeltfest kam die Nachricht der SIGNAL-App,
daß in der Nähe eine Sonde gelandet ist.
Nach dem vergeblichen Versuch Erich, OE3OSB, zu aktivieren machte ich mich
nach Ende der Ziehung gemeinsam mit meiner besseren Hälfte auf den Weg.
Schon vor der letzten Kurve konnte der Fallschirm von meiner Beifahrerin erspäht werden.
Somit wurde es ein gemütlicher Drive-in an einem abgeernteten Kartoffelacker.
Zwar haben wir bei der Tombola nichts gewonnen, dafür wurde
Sonde #14 gefunden und ein positiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet !

Flugstrecke mit 33.414m größter Höhe


Landung auf freiem Feld nahe Schönfeld im Marchfeld


Landung neben Feldweg - nur zum Einsammeln
.

Fallschirm schlecht geöffnet - Fallgeschwindigkeit 9,7m/s


Styropor leicht beschädigt durch die flotte Landung


Dieser Stempel beweist, dass das Zusammenbauen des Fluggespannes ordentlich gelernt wurde ;-) Das Sondensuchen ja sowieso!
.

So etwas gibt es bei keiner Tombola zu gewinnen! Das muss erarbeitet werden! ;-))


13.Juli 2018 Sonne hilft beim Sondensuchen
Im Dämmerschlaf registrierte ich die SIGNAL-Landeinformation des Sondennachrichtendienstes von einer der beiden Wiener Nachtsonden.
Da diese nur ca. 5km vom Standort entfernt landete, entschied ich mich kurzfristig, diese Sonde zu bergen.
Nachdem ja die Weizenfelder schon abgeerntet sind, wird es entweder ein kurzer, gemütlicher Spaziergang,
oder ein netter Drive-In. Hab ich mir auf der Fahrt zum Landeplatz gedacht. Beim Eintreffen
war am abgemähten Feld natürlich nix zu sehen und gleich daneben das einzig nicht abgemähte
Weizenfeld der Umgebung. Also nochmals die vermutete Position checken,
die Sonde konnte nur im hohen Feld liegen, aufgrund der hohen Fallgeschwindigkeit
von 11m/sec. war es auch unwahrscheinlich, daß der Fallschirm auf den Ähren liegend sichtbar ist.
Auch ein Spaziergang auf dem Rußbachdamm brachte nicht den gewünschten Erfolg. Jetzt war guter Rat teuer,
das Fernglas daheimgelassen, der Peiler hat einen Test an der Stationsantenne durch Überspannungen
nicht überlebt und eigentlich war ich so früh unterwegs, daß ich mir sicher war,
daß sich die Sonde noch irgendwo in der Nähe versteckte. Somit musste ich frustriert den Rückzug antreten.
Eine letzte Hoffnung hatte ich noch, daß die Ballonschnur glänzend auf den Ähren ruhte und diese
in der noch tief stehenden Sonne glänzend zu sehen war. Viele "Glanzlichter" stellten sich jedoch als Spinnfäden dar,
doch gleich darauf war tatsächlich die Schnur entdeckt. Nach der Fotodokumentation konnte zufrieden die Heimfahrt
angetreten werden, jedoch hatte ich das Zeitgefühl verloren und kam daher etwas in Zeitnot bevor die Reise ins Büro beginnen konnte.

Flugstrecke mit 35.966m größter Höhe


Landestelle auf freier Fläche mit 11,7m/s fallend


fast alle Felder schon abgeerntet aber wir sind der Sonde auf der Spur...


ob diese Mannschaft schon nach der Sonde bohrt? Sie ist ja eingeschlagen aber so tief?  ;-))


Hier sollte sie gelandet sein.


Gefunden und geborgen. Meine 13. Sonde am Freitag dem 13.! Wenn das kein Glückstag wird!



6.Juli 2018  Sondenfund mit gefülltem Ballon
Wieder landete die Wiener Nachsonde in meinem Gebiet. Somit führte ich meine Tochter wieder zum Bahnhof und eilte dann weiter nach Oberweiden.
Wie vermutet und durch Google Maps bestätigt lag die Sonde auf einem Feld nahe der Zufahrtstraße zur Gasverteilstation Baumgarten.

Diesmal leuchtete jedoch nicht nur der Fallschirm, sondern der mit Restgas gefüllte Ballon ruhte am bereits abgemähten Feld.
Vorsichtig wurde der Ballon samt Anhang im Auto verstaut, blockierte aber bei der Heimfahrt den Rückspiegel.
Zwischendurch wurde noch der Sondensuchhund bewegt und danach hochzufrieden der Arbeitstag im Homeoffice begonnen.
Am Abend wird dann die 12. gefundene Sonde gebührend gefeiert !

gesammte Flugstrecke mit 22.217m größter Höhe


Landung nahe Baumgarten a.d. March im Marchfeld mit 3,9m/s Sinkgeschwindigkeit


gerade ausgelegtes Fluggespann
.

scharf bewacht damit nichts verloren geht  ;-)


Unbeschädigt da sie sanft gelandet ist
.

5.Juli 2018  Sondenernte
Beim Abstellen des morgentlichen Weckers sah ich die SIGNAL-Landenachricht der aktuellen Wiener Nachtsonde.
Somit wurde dann nur die Tochter am örtlichen Bahnhof ausgeladen, meine Reise ins Büro musste kurzfristig verschoben werden.
Bei der Anfahrt machte ich mir so meine Gedanken über den Landepunkt, da noch nicht alle Getreidefelder abgeerntet wurden
und der Mais dieses Jahr auch recht hoch ist. Oder aber wie beim gestrigen Fund von Erich, OE3OSB, in einem Sonnenblumenfeld.
Eigentlich wollte ich mir für diese Sonde nicht viel Zeit nehmen (müssen). Von der Bundesstraße aus gab es dann zumindest insofern Entwarnung,
die Bepflanzung war niedriger als Mais. Auf den letzten Metern am Feldweg konnte ich bereits aufatmen,
diese Sonde war ein "Drive-In", der Fallschirm lag direkt neben einem Erdäpfelacker.
Eile war trotzdem geboten, da das Feld gerade bewässert wurde. Sonde und Sucher konnten aber den Fundort trocken verlassen.
Sondenernte vor Kartoffelernte - so stimmt die Reihenfolge.
 Alle Teile aus der Umwelt wieder entfernt und dann ging es schon auf den täglichen Weg zur Arbeit.

Flugstrecke mit 35.412m größter Höhe


Sanfte Landung mit 1,5m/s Fallgeschwindigkeit am Feldrand


Kein Peilen oder langwieriges Suchen! Hinfahren, einsammeln und fertig.
.

wenig Ballonreste und gut geöffneter Schirm = langsamer Sinkflug mit 1,5m/s



19.Juni 2018 Doppelter Erfolg
Heute Vormittag kam wieder einmal eine Alarmierung von Radiosondy.info, daß in Marchegg eine DFM09-Sonde gelandet ist.
Leider war ich im Büro und hatte eigentlich keine Hoffnung, daß diese am Nachmittag noch zu finden ist.
Trostdem erhielt ich durch unseren Obersondenjäger Fritz, OE1FFS, den Hinweis, daß bereits die nächste Sonde im Anflug auf Österreich ist.
Diese wurde dann live verfolgt, ob sie den Fall/Flug über die March schaffen würde. Und tatsächlich, auch diese DFM09 landete in meinem Einzugsgebiet.
Daher wurde kurzfristig der Arbeitstag beendet und mit dem Zug war ich bald beim Sondenmobil und kurz darauf im Landegebiet, einem offenen Feld.
Leider gestaltete sich die Suche im hohen Sojafeld als recht mühsam, mehrmals wurde die Landestelle mit den empfangenen Koodinaten verglichen, leider war die Sonde nicht zu finden.
Also zurück zum Start und in Ruhe nochmals die Koordinaten auf aprs.fi überprüft.
Die zweite Suche wurde am anderen Ende das Feldes begonnen und bald darauf konnte ich die Sondenleine sehen,
welche auf den Pflanzen zu liegen kam. Sonde und Ballonreste wurden rasch eingesammelt und zufrieden die Heimfahrt angetreten.
Doch hat mich die Sonde aus Marchegg nicht in Ruhe gelassen.
Am Rechner im heimischen Shack wurde nochmals der Landepunkt untersucht,
er war mitten in einem Waldstück im Bereich des WWF Storchenschutzgebietes.
Zufrieden und ohne Hast machte ich mich auf den Weg, wissend, daß die Chancen für das Finden dieser Sonde eher gering ist.
Nach dem Abstellen des Sondenmobils ging es erstmal duch brusthohes Gras, eine Wiese,
auf der nach dem Abmähen demnächst viele Störche ihr Futter für den Nachwuchs holen werden.
Am Wald angekommen ging es nicht direkt zum Landepunkt, da dieses Areal auch am Boden ziemlich verwachsen ist.
Aber auf den ausgetretenen Pfaden des Rehwildes und der Wildschweine kam ich auf indirektem
Weg auch langsam zum Ziel. Alle paar Meter wurde die aktuelle Position kontrolliert um der Sonde immer näher zu kommen.
Zu diesem Zeitpunkt schaute ich bereits mehr in die Baumkronen als auf den Boden,
da ich die Sonde eigentlich in unereichbarer Höhe vermutete und dies zumindest mit einem Foto dokumentieren wollte.
Als ich laut Navigation am Landepunkt angelangt war, baumelte die Sonde vor mir in ca. 1m Höhe.
Die Ballonreste waren auf der anderen Seite eines Baumes nicht erreichbar.
Nach dem Bergen der Sonde und dem Abreißen der Leine war auch der Rest erreichbar und wurde erfolgreich eingesammelt.
Somit sind nun meine ersten DFM09 Teil der Sondenstatistik.

Flugstrecke der 2.Sonde mit 25.775m größter Höhe


Landung auf einer Wiese mit 15,5m/s Sinken da kein Fallschirm verwendet wird.


Meine erste DFM09 Sonde


Alle Teile geborgen. Die Störche können kommen ohne sich zu verletzen.


Die als erstes geflogene Sonde mit 24.479m größter Höhe


Landung im Waldgebiet ebenfalls ohne Schirm mit 13,7m/s sinken


schön aufgehängt und leicht zu bergen. Der Ballonrest mit der DFM  Abwickelvorrichtung
.

Auch hier wieder alle Teile geborgen


11.Juni 2018  Marchauen - Im Paradies der Gelsen
Zwar habe ich am Nachmittag schon gesehen, daß die Wiener Mittagssonde in meiner Nähe gelandet ist,
ich hatte aber kurzfristig keine Zeit sofort zum Landeplatz zu fahren.
Gegen 20 Uhr war es dann doch endlich soweit, allerdings den Hund zu bewegen.
Nach so langer Zeit, hatte ich keine Hoffnung mehr, sind doch auch viele andere Sondensucher immer wieder in dieser Gegend unterwegs.
Nachdem zuerst ein eingeschränkter Bereich mit ziemlich hohem Bewuchs (Zuckerrüben, Soja und Weizen) abgesucht wurde,
habe ich ohne Glück meine Gassirunde fortgesetzt. Dann konnte ich aber auf einer abgemähten Wiese
den Schirm entdecken und gleich darauf eine neue P-Sonde (und meine erste !)erspähen. Beim Zusammenpacken habe ich erst gemerkt,
daß ich in der aktivsten Gelsenzeit des Tages ein gefundenes Fressen für diese Biester war. Die Heimfahrt bestand hauptsächlich
im Kratzen und Erschlagen dieser Viecher, die als blinde Passagiere nun im Auto waren.
Zum Schluß konnte noch die Rückseite von Schloß Hof in der Abenddämmerung festgehalten werden.

gesammte Flugstrecke mit 35.250m größter Höhe


perfekter Landeplatz zwischen den Baumgruppen mit sanfter Landung


gerade ausgelegte Schnur und halbwegs geöffneter Schirm
.

meine erste "P" Nummer Sonde und treuer Sondensuchbegleiter
.

Abendstimmung im Marchfeld - Schloss Hof


20.März 2018 zwischen Aufstehen und Arbeitsweg ist Sondensammeln angesagt
Nach dem Drücken der Schlummertaste schläft man bekanntlich am besten,
doch heute wurde der Puls nach dem Lesen einer SIGNAL-Nachricht schlagartig in die Höhe getrieben.
Die Wiener Nachtsonde landete zwischen Marchegg und Baumgarten auf einem freien Feld,
 sollte also kein Problem sein, diese zu finden.
Doch durch die Zeiten der Funde der letzten Wochen und Monate war die Begeisterung eher verhalten,
aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Am Himmel war es schon ziemlich hell und ich musste noch als Familientaxi fungieren,
bevor es endlich losgehen konnte. Somit stieg die Nervosität und das Herzklopfen,
endlich doch wieder mal eine Sonde zu finden, jedoch ist der Wildwechsel gerade zu dieser Tageszeit besonders häufig.
Und tatsächlich: auf den Feldern rund um den Landeplatz war ziemlich viel Rehwild und Hasen zu sehen.
Daher wurde das Sondenmobil etwas abseits abgestellt, nach einem kurzen Spaziergang
konnte ich den Fallschirm schon durch einen Windschutzgürtel erkennen.
Nach den ersten Fotos wurde die Sonde rasch im Auto verstaut und ein neuer Arbeitstag konnte zufrieden beginnen.

gesammte Flugstrecke mit 33.163m größter Höhe


Sinkflug mit Landestelle nache der Grenze


Landung auf freier Fläche mit 7,8m/sek sinken


Einfache Bergung auf freier Fläche
.

Viel Ballonreste ergeben trotz geöffnetem Schirm eine flotte Landung




30.Jänner 2018 Nächtlicher Alarm
20:00 Uhr Abends! Während der abendlichen Runde mit dem Hund erreichte mich der Alarmruf aus unserem Sondenhauptquartier OE1FFS - Fritz,
 daß eine Sonde aus Kümmersbruck in der Nähe landen könnte.
Der Auslauf für den Hund wurde kurzfristig beendet und rasch das Auto geholt,um dem Hund eine weitere Auslaufmöglichkeit zu bieten.
Nach dem Parken bei einer Erdgassonde der ÖMV ging es auf direktem Weg quer über das Feld,
durch den bevorstehenden Vollmond konnte die, am Boden liegende, Sonde rasch gefunden werden.
Schnell wurde das erste Foto gesendet und der Fund bestätigt.
Kurz vor dem Einbiegen auf die Landesstraße bog ein weiterer PKW auf den Feldweg ein, setzte aber gleich wieder auf die Hauptstraße zurück.
Somit gab es heute Abend zwei Gewinner: das Herrl fand die erste Sonde aus DL, der Hund bekam einen zweiten Ausflug.


Flugstrecke von Kümmersbruck nach Markgrafneusiedl im Marchfeld mit 34.224m Höhe
Flugzeit ca. 2Std. 50 Min. zurückgelegte Strecke ca. 370Km  - höchste Geschwindigkeit bei 33.891m mit 389 Km/h


normale Landung auf freiem Feld...


... mit schöner Zufahrtsmöglichkeit. Nahe der Strasse leicht zu bergen.


meine erste Sonde aus Deutschland geborgen.
.

Viel neues Plastik wieder aus der Umwet entfernt. Jetzt gehört das alles noch entwirrt und sortiert.
.

13. August 2017 Sondensucher Treffen
Bei bestem Sondensucherwetter traf ich mit Erich OE3OSB beim Sondensuchen aufeinander.
Da hier keinerlei Konkurenzkampf herrscht war es eine gemütliche gemeinsame Sondensuche unter Freunden.
Nachdem die Sonde auf einem Feld leicht gefunden war, ging es gemeinsam auf ein erfrischendes kühles blondes Bierchen als Belohnung.

Flugstrecke mit 35.225m grösster Höhe


Landeplatz auf einem Feld nahe Siebenbrunn-Leopoldsdorf im Marchfeld


3 zufriedene Sondensucher XYL + OE3GOD Gerald + OE3OSB Erich


Wieder eine gerettete Sonde                        Wohlverdiente Pause
.

6. Mai 2017 zweimal zum Sonden-Fundplatz und retour, bitte

Dabei hat alles so schön begonnen...
Schon Tage voraus war auf http://predict.habhub.org/ bekannt, daß die Nachtsonde von Freitag auf Samstag wieder im Marchfeld landen könnte.
Durch Mißverständnisse bei einer der letzten Sondenfunde wollte ich ja nun Erich, OE3OSB auf ein Frühstück nach Lassee einladen, um dann die Sonde gemeinsam zu suchen.
Doch leider zeigte APRS.fi, daß der Fallschirm von der Straße aus sichtbar sein müsste. Somit machte ich mich ohne Frühstück und ohne Erich auf den Weg.
Während der Fahrt kamen Zweifel auf, das Getreide war schon ziemlich hoch, es sollte aber funktionieren.
Weiters hatte ich keine wasserdichten Schuhe angezogen, daß sollte ich später noch merken...
Die Sonde konnte beim Abstellen des PKW bereits gesehen werden, für meinen Hund war es das reinste Vergnügen,
durch das nasse Getreide zu jagen, die Bergung inklusive Fotos gleich erledigt und rasch zum Auto zurück.

Nach dem Verstauen der Sonde wollte ich gleich noch weiter den Hund bewegen - doch wo war nun die Leine ???
Ver*****, die hatte ich für die Fotos am Landeplatz vergessen. Fein, die liegt aber nun zwischen den Ähren am Boden, na das kann ja heiter werden.
Die gemachten Fotos waren zum Finden auch keine wirkliche Hilfe, oft wurde ich durch frische Spuren vom Hund falsch in die Irre geführt.
Nach 30 Minuten Suche und wassergefüllten Schuhen konnte die Leine dann doch noch gefunden werden und der Spaziergang mit Chicco konnte zufrieden fortgeführt werden.
Bald erreicht das Getreide auf den Feldern eine Höhe, daß die Sonden nur mehr gepeilt werden können. Es ist also an der Zeit aufzurüsten...

gesammte Flugstrecke mit 33045m Höhe und Landung bei Loimersdorf südlich von Lassee


Landeplatz nicht weit von der Strasse


schön wie ein Kunstgemälde: Morgenstimmung im Marchfeld mit Sondenschirm


Sonde geborgen - Hunde Leine vergessen - nochmal zum Fundplatz
.

3.April 2017 Morgens um 06:27 Uhr
Mit Freude hab ich die Sondenfunde von Erich, OE3OSB, aufgenommen.
Zeigte dies doch, daß die Bedingungen für Sondenbergungen im Marchfeld wieder besser wurden.
Da die Nachtsonde im Ortsgebiet von Lassee gelandet ist und ich in dieser Gegend öfters mit dem Hund unterwegs bin,
war es schon mal kein Problem den ungefähren Landeplatz anzufahren.
 Zum Glück lag die Sonde direkt am Wegesrand, somit konnte ich die Erfolgsmeldung schnell weiterleiten.
 Damit die Daten der Sonde eventuell noch weiter dekodiert werden können, wurde diese am Fundort in die Höhe gehalten.
Das Dekodieren wurde zwar erfolgreich von OE3OSB-11 erledigt, hatte aber zur Folge,
daß sich Erich mit seinem Sondenmobil auf den Weg zur Sonde machte (die aber zu diesem Zeitpunkt bereits abtransportiert wurde).
(Sorry Erich, das versprochene Bier würde ich ja zahlen, vielleicht treffen wir uns ja mal auf ein Frühstück,
eventuell nach einem Sondenfund - wenn du so zeitig aus den Federn kommen würdest, hehehe)

gesammte Flugstrecke der Nachtsonde am 3.April



3.April  2017 Mittagsonde Wettlauf auf den Fundort
Nach dem Fund der Nachtsonde war ich höchst motiviert und voller Hoffnung, daß die Mittagssonde auch in einem Gebiet landet,
in dem man sie auch leicht findet und nicht irgendwo im Auwald nächst der Donau, wo ich ohne Peilausrüstung keine Chance hätte.
Während der Zugfahrt heimwärts wurde die aktuelle Position der Sonde immer wieder verfolgt,
jedoch machten mich die Nachrichten von Fritz ziemlich nervös,
da das Dekodieren durch  Störungen von Rasenmähern aus seiner Umgebung gefährdet schien.
Daheim wurde das Auto gewechselt, der Hund und ein Fernrohr eingeladen und hurtig Richtung Orth an der Donau gefahren.
Die Nervosität stieg auf der Fahrt zum Fundort nochmals, da auf den Feldern sehr viele PKW unterwegs waren,
diese waren jedoch nur Versorgungsfahrzeuge für die auf den Feldern arbeitenden  Landmaschinen.
Beim Aussteigen sah ich ein Auto in meine Richtung kommen,  hoffentlich ist es kein Anrainer, der mich darüber aufklären
will daß ich das Fahrverbot übersehen habe.
Doch beim näheren Hinsehen sah ich zwei Antennen am Dach und war beruhigt. Nun gab es also einen zweiten Sucher: Werner, OE3HWU !
Nach dem ersten Kennenlernen und begutachten der mitgebrachten Peilmöglichkeit machten wir uns gemeinsam auf den Weg die Sonde zu suchen.
Aufgrund des empfangenen Signals mussten wir durch einen schmalen Windschutzgürtel, in den Bäumen war zumindest kein Fallschirm zu sehen.
Dieser lag gleich hinter den Bäumen auf dem freien Feld.
Fotos wurden zur Bestätigung gleich an die Sondenzentrale geschickt damit das Plaudern über diverse Themen ohne Unterbrechung weitergehen konnte.
Als ich mir nach der Rückkehr zum Sondenmobil die Peilanlage von Werner nochmals angesehen habe bemerkten wir, daß die Sonde noch eingeschaltet war.
OE3WHU-11 hat unseren gesamten Rückweg noch dekodieren können.
Danke Werner, OE3HWU, für das Kennenlernen und das gemeinsame Suchen und Finden !

Gesammte Flugstrecke der Mittagsonde mit grösster Höhe 32.921m


Landeplatz am Rande der Donau-Auen


Eine knappe Angelegenheit. ob sie es bis in das Feld geschafft hat?


Nach der Bergung konnte Wolfgang OE3WHU die Sonde wieder mitschreiben und so den Rückweg zum Auto darstellen.


OE3HWU Werner mit gemeinsam gefundener Sonde


27.Jänner 2017 Überraschung 
Hallo Sondenjäger !
Seit vielen Wochen wurde mitgehört, mitgesehen, mitgelesen, nachgelesen,
nachgesehen und ganz langsam wurden die ersten Fragen am Repeater R84 an die dort komunizierenden Sondensammler gestellt.
Nach den erfolgreichen Funden von Erich, OE3OSB, stieg mein Selbstvertrauen  auch  „ohne“ Ausrüstung eine Sonde zu finden.
Bei einer unentdeckten Sonde um Franzensdorf wollte ich mein Glück probieren, aber Tauwetter ließen meine Schuhe rasch mit Gatsch anwachsen,
von der eigentlichen Farbe des Autos war nix mehr zu sehen. Einzig ein paar Gänse und Hasen hörten mein Fluchen und Wehklagen.
Vor allem musste ich die Schuhe und das Auto vor der Heimfahrt noch irgendwie reinigen.
Zum Glück hatte mein Hund noch einen Termin beim Tierarzt in Breitstetten, somit konnte man zumindest die Schuhe notdürftig reinigen.
Die Lanzenwäsche in Gänserndorf war wegen Wartung geschlossen, also auf zur nächsten Möglichkeit nach Strasshof.
Nach der Vorhersage mittels http://predict.habhub.org/ sah es für die Mittagssonde am 26.1. auch schon ganz gut aus,
der Puls stieg schon mal in unbekannte Höhen, leider verlief der Flug dann doch anders als erwartet.
Schon lange überprüfte ich die Nachtflüge, in der Früh des 27.1. ist es nun endlich soweit.
Aber was tun ? Für den Nachmittag ist ein privater Termin geplant, am Wochenende suchen ?
Nein, diese Sonde kann ich nicht dem Erich überlassen.
Also, Tochter zum Zug geführt, Auto vollgetankt und Richtung Raasdorf aufbrechen.
Bis zur Dämmerung ist noch Zeit, somit noch Frühstück besorgen und schon mal in der Nähe der Sonde positionieren,
um eventuelle Sammler mit Peilantenne abzupassen.
Dann der nächste Schreck: aprs.fi liefert auf dem Handy eine andere Position als am Rechner daheim.
Nach dem Ändern des Namens auf eine Monitoring-Station (OE3DMB-11) passt dann wieder alles.
Jetzt muss es eigentlich nur mehr heller werden. Zwischenzeitlich immer wieder die Füße vertreten,
bei -6 Grad Außentemperatur und nicht gerade leichtem Wind allerdings wenig angenehm.

Am Feld rund um die gemeldete Position kann  nichts gesehen werden, der Frust ist grenzenlos, daß die am Boden liegende Sonde noch sendet,
aber ich habe weder ein Fernglas noch ein kleines Funkgerät mit Richtantenne.

Als ich zu meiner zweiten „Kontrollrunde“ mit dem Auto losfahren will, liegt sie plötzlich mit schön aufgeblähtem Fallschirm am Feld auf der anderen Straßenseite.
Rasch legt sich die Anspannung und eine Zufriedenheit machst sich breit. Nach der Erfolgsmeldung inklusive erster Fotos wird die Sonde eingesammelt.

In der Aufregung hab ich meine Handschuhe nicht angezogen, wegen schmerzender Finger habe ich auf weitere Fotos verzichtet.
Beim Rückweg zum Auto schaut bereits eine glutrote Sonne hinter den kleinen Karpaten hervor.
Diesen Sondenfund widme ich meinem verstorbenem Vater, OE6MUG, der am 27.1.2017 seinen 69.Geburtstag gefeiert hätte.

gesamte Flugspur der Sonde mit 27856m grösster Höhe


zuletzt aufgezeichnete Position von Andreas OE3DMB






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