OE1JTB Alex
Sonden Sammel Erfolge

vom neuesten zum ältesten Fund sortiert
6.September 2020  Sonntag Morgens unterwegs
Heute war die Linzer Sonde östlich von mir angesagt, so beobachtete ich sie in der Früh.
Das Wetter bescheiden, Regen und Nebel, außerdem sind bei uns noch massenhaft
Mais und Ginkgofelder vorhanden, in die will man bei diesem Wetter auch nicht rein.
 Als die Sonde über dem Weinsberger Wald platze, war mir klar, die kommt viel schneller
runter als vorhergesagt, in Etwa bei Albrechtsberg. Na gut diese Gegen kenn ich sehr gut,
 dort habe ich schon einige Sonden aufgesammelt. Also mal in die Richtung gefahren und in Brunn am Wald
 angekommen sah ich schon die geht ein bisschen weiter, also Richtung Weinzierl abgebogen .
 Als ich in Nöhagen war, war die Sonde gerade in Albrechtsberg auf 3500m, also war mal Warten
angesagt und TTGO einschalten. Sofort hatte ich eine Position am TTGO und die Richtung stimmte.
 Ich fuhr etwas südlich von Nöhaben auf eine kleine Erhebung und da kam die Sonde auch schon an,
gerade mal 300m neben mir landete sie. TTGO hatte die Position auch schon erfasst,
also hin zum Landeort, sah nach drive in aus. Und so war es auch, von dem Güterweg waren es noch 90m zu Fuß,
dann hatte ich die Sonde vor mir auf der Wiese. Ballonrest sehr klein, Schnurabroller dürfte sich schon
 beim Start mit dem Fallschirm verheddert haben, daher lag Alles in kleinem Umkreis.
Schnell eingepackt und ab nach Hause zum Frühstück

Flugstrecke mit 22.291m größter Höhe



Landung mit 6,2m/s


MySondyGo zeigt den schon bekannten Weg zum Landeplatz
.

Fallschirm schon am Start mit Abroller verwickelt


1.September 2020  Kneippkur
Also es war schon klar, daß die Wiener Mittagssonde nördlich der Donau landen sollte,
 in der Nähe von Gerald, OE3GOD. Gerald hab ich nach dem Start angeschrieben,
Hund würde Bewegung brauchen meinte er, aber bei ihm sind viele Baustellen und Umleitungen.
 Erich OE3OSB hab ich auch kontaktiert , er war aber im Office. Wir waren an der Stadtgrenze zu NÖ essen und
ich beobachtete den Flug. Nach dem Platzen des Ballon war schon ersichtlich, dass es kein Floater wird.
Es ging doch relativ rasch bergab und ich kontaktierte Gerhard, OE3GHB, ob er zuhause sei, leider ohne Erfolg.
Als ich den Landeort sah, wurde mir schon bewusst, das wird eine schmutzige Sache,
denn es hatte ja Stunden vorher geregnet und die Felder waren sehr gut durchfeuchtet.
 Da keiner Interesse oder Zeit hatte trug ich mich auf Radiosondy ein und fuhr mit meiner Gattin zum Landepunkt.
 Zuerst waren wir an der südlichen Strasse und hörten keinen Mucks, auch der TTGO verhielt sich unauffällig.
Und zu allem Überfluß hatte es den Anschein, dass die Sonde genau ins Maisfeld gefallen war, na toll.
Aber Aufgeben ist was für Briefe, so fuhr ich die Baumschulgasse Richtung Norden und hielt nach dem Maisfeld an.
Wieder kein Signal, Vielleicht sind bei der Landung die Batterien herausgefallen, da das Stypropor,
wenn kein Klebeband den Boden hält, durchbrechen kann. Auch am Handsprecher vorerst kein Signal,
ich hielt ihn ganz hoch und meinte ein Signal zu vernehmen. Nach ein paarnmal auf und Abgehen entlang der Strasse
war ich sicher und holte den TTGO. Der hatte schneller ein Signal und auch die Koordinaten und zu meiner Erleichterung sah ich,
es ist nicht das Maisfeld, sondern das abgeerntete, allerdings 300m entfernt. Toll, wie gehe ich vor mit dem durchfeuchteten Boden,
jegliches Schuwerk würde verklumpen und zwar umgehend. Also beschloß ich eine Kneippkur zu machen,
allerdings mit Erdkontakt 🙂 . Und es war wirklich am Rand des Feldes so, dass fast keine Anhaftungen von Erde
 am Fuß zurückblieben. In der Nähe des Landepunktes sah ich schon eine Bilderbuchlandung,
Schur schön abgerollt und Fallschirm soweit offen, dass es keine Erdrakete war.  Auch der Ballonrest war beachtlich,
und da sah ich schon den Fehler des Starters, der Fallschirm war direkt mit dem Ballonende verknotet,
beim Platzen gabs eine Verhedderung der Schnüre. 300m wieder zurückgekneippt und ab nach Hause zur nicht rituellen Fußwaschung.

Flugstrecke mit 33.689m größter Höhe


Landung am freien Feld mit 7,4 m/s


noch 47m bis zur Sonde


Fluggespann schön aufgelegt gelandet


Erd-Kneipp-Kur


19.August 2020  Erste in Österreich geborgene Meteomodem M20 Sonde
Heute bin ich durch Zufall draufgekommen, daß eine M20 in Wien zu Mittag gestartet wurde.
 Allerdings war die Vorhersage für Bruckneudorf und Umgebung, wir sind jedoch gerade in Andau auf Urlaub,
 also viel zu weit weg. Andererseits hat die M20 ja nur 69 Gramm und wenn da wieder der "Monsterschrirm",
welcher ja noch für die RS92 gedacht ist, zu vollen Geltung kommt, fliegt die bis Ungarn, dachte ich mir 🙂.
 Naja halt ein bisschen beobachtet, da wir ja in der Entwicklergruppe noch einige Exemplare benötigen,
um die richtigen Bits auszulesen und Daten auszugeben (wie man ja sieht stimmt auch heute die Seriennummer
 bei einigen Programmen noch nicht, obwohl wir schon dachten das Thema wäre gelöst,
also noch viel Arbeit vor uns, aber mit dieser Sonde sind wir wieder ein Stück näher, um der Allgemeinheit
die richtigen Daten zur Verfügung zu stellen können. Als die Sonde in 8000m den Neusiedlersee zu passieren
began und die Berechnungen zeigten, daß der Landort in der Nähe von St. Andrä am Zicksee sein wird,
fuhr ich mal in diese Richtung, da das nur ein paar Minuten von meinem derzeitigen Aufenthaltsort entfernt ist.
Während der Fahrt zeigt die Landestelle, die St. Martinstherme an und so stellte ich mich
 dort auf den Thermenparkplatz und wartete. Das Warten dauerte nicht lange und schon war die Sonde sichtbar,
weil die Sonde flog in geringer Höhe genau über meinen Kopf und landete hinter der Therme.
Ich fuhr nur um die Ecke und schon sah ich den Schirm. Der erste Blick zeigte mir,
 dass die Schnur nicht weit abgerollt war und auch der Fallschirm verheddert war.
Das Zusammenpacken war daher sehr einfach und ich fuhr wieder nach Hause. Die Sonde ist viel zu leicht,
der Schnurabroller hat 1m Schnur hergegeben, dann hat sich die Schnur in dem
gespaltenen Bremsluftballon verheddert. Auch der Fallschirm hat sich nicht geöffnet.
Dafür war die Sinkgeschwindigkeit beeindruckend 🙂. Wenn alles voll aufgegangen wäre,
wäre die Sonde sicher bis Ungarn geflogen. Aber immerhin, jetzt können wir die Sonde weiter untersuchen und
die Monitorprogramme wieder ein Stück weiter optimieren für diesen Typ. 2-3 Stück brauchen
 unsere Programmierer noch, dann werden hoffentlich die letzten Bits richtig interpretiert und dargestellt werden können.
Aber zuerst mal ein Schluckerl zur Feier des Tages auf die erste in Österreich gefundene M20!

Flugstrecke mit 33.048m größter Höhe


Letzte Position in 517m und 353m über Boden Landepunkt neben der Straße im Feld


Fallschirm offen Sonde daneben verschwindend klein


Erste in OE geborgene M20 Sonde



Abspulvorrichtung mit Ballons verwickelt - nur 1m abgespult


Das muss gefeiert werden mit Spezialitäten aus der Region!
Beste Sondengrüße aus dem Seewinkel im Burgenland!


11.August 2020  Urlaubsvergnügen
Hab die Wiener Mittagsonde hier von Andau in meinem derzeitigen Urlaubsdomizil aus am Handy beobachtet und bald gesehen,
daß der Aufstieg langsam erfolgt. Die Vorhersage nordwestlich von Bruck war keinesfalls zu halten.
Heute sind auch Regen und Gewitter hier in Andau angesagt, so beschloß ich nach Frauenkirchen einkaufen zu fahren,
 aber immer mit dem Blick auf die Wiener Sonde, denn ich hätte Deutsch Jarndorf als Landort vorberechnet,
 wenn der Abstieg so langsam wie sonst erfolgt. Beim Hinfahren Richtung Frauenkirchen war die Sonde gerade so
 bei 18000m im Abstieg und Richtung Osten unterwegs. Kurz gerechnet und Gattendorf für gut befunden als möglichen Landeort.
Da das Handynetz nur 3G anzeigte, ersuchte ich OE1FFS Fritz, mich als Sucher einzutragen.
In Gattendorf angekommen konnte ich die Sonde schon im Anflug sehen, doch sie kehrte um und flog Richtung Autobahn.
Nun war die Gretchenfrage, vor oder nach der Autobahn gelandet, oder gar darauf?
Das wäre schlecht, aber kaum auf der Autobahnüberführung angekommen, war ein Signal am TTGO vorhanden,
 es war vor der Autobahn. Also ein wenig zurückgefahren und rein in den Feldweg,
kurz vor dem Landepunkt nur Maisfelder in Vollblüte toll dachte ich mir.
Aber gottseidank war die Sonde danach gelandet, auf einem abgeerntetem Weizenfeld.
 Der Fallschirm war nicht offen, der Ballonrest groß, so lag der Fetzen nicht weit weg von der Sonde.
Alles rasch geborgen, denn es waren schon Gewitter im Anzug.
Alles ins Auto gepackt und weiter zum Einkaufen nach Frauenkirchen.
So schön und einfach und umweltbewußt kann eine Urlaubsbeschäftigung sein ;-)

Flugstrecke mit 33.941m größter Höhe


Letzte Position 161m über Grund und 9,8 m/s Fallgeschwindigkeit vor der Autobahn


TTGO zeigt Landestelle noch vor dem Feldweg


Freies Feld - sauber aufgeschlagen. Im Hintergrund zieht schon die Regenfront heran


Viel von Allem und verwickelt


der Würfel hat es unbeschadet überstanden


sauber und ordentlich aufgeräumt


3.Juli 2020  2 spannende Sondenbergungen
Heute war die Linzer Sonde wieder in der Nähe von mir vorhergesagt.
Das stimmte auch fast. Ein wenig nördlich von mir, in der Nähe von Altpölla ging sie nieder.
Kurz nach der Landung war ich vor Ort in Ramsau und konnte die Sonde schon 300m vorher am TTGO decodieren.
Dort angekommen sah ich das Malheur: die Schur hatte sich über eine Mittelspannungsleitung gelegt.
Es regnte doch ganz ordentlich, auch der Boden war sehr naß und so beschloß ich
die Bergung dem Netzbetreiber EVN zu überlassen. Da es noch vor 7 Uhr war, rief ich bei 112 an und
fragte ob dort eine Nummer hinterlegt sei, die die Behörde in Notfällen kontaktieren könne.
Das taten sie auch, denn kurz nach 7 Uhr rief mich sowohl die örtliche Polizei, als auch die EVN an und
fragten nach der genauen Örtlichkeit. Ich gab die Koordinaten durch und sagte,
ich warte mit dem Wagen in der Nähe der Abzweigung von der Bundesstrasse.
Allerdings kam als erstes ein OM mit einem Tiguan aus Krems Stadt, der bei meinem Anblick wieder Reisaus nahm.
5 Minuten später kam die EVN und kurz danach auch die Polizei. Für alle war das Neuland,
aber ich gab bereitwillig Auskuft was eine Radiosonde ist, woher sie stammt,
und was an den beiden Enden der Schnur zu erwarten ist (die Sonde und der Fallschirm lagen ja gut versteckt im Weizenfeld).
Der EVN Mann entschied auch noch Kollegen beizuziehen, die auf einen der Masten steigen und
die Leitungen erden sollen. Die trafen auch bald ein und so nahmen alle ihre Arbeit auf.
Nach 20 Minuten war alles getan und die Sonde unbeschädigt geborgen und niemand durch einen Stromschlag verletzt worden.
SICHERHEIT GEHT IMMER VOR BEIM SONDENBERGEN
und auch von den EVN Mitarbeitern wurde mein "Notruf" für vollkommen gerechtfertigt bezeichnet!
Die EVN Mitarbeiter machten noch ein Foto mit mir als Andenken und die Sonde
überließ ich ihnen als Schaustück für ihre Dienststelle jedoch nicht ohne die Sonde vorher fachgerecht außer Betrieb zu nehmen.
Dann gings mit Verspätung zum heutigen Arbeitseinsatz in die Nähe von Amstetten, St. Peter in der Au. 
Nicht ohne 2 kleine weitere Besuche...
Hier erstmal die Fotos dieser Sonde:

Flugstrecke mit 23.823m größter Höhe


Landeanflug auf Feld und eine Stromleitung


Auffahrt der Kavallerie zum Sondenbergen


Mastbesteigung und Erdung der Leitungen


Alles gesichert und bereit die Sonde zu holen


Bergung der Sonde im Weizenfeld durch einen EVN Mitarbeiter in Schutzausrüstung


Das erfolgreiche EVN Sondenbergungsteam mit Sonde


SWL Jenny hat mich schon vor Langem gefragt, ob ich ihr das TTGO programmieren könnte,
 was durch die Corona Zeit leider unmöglich war bis jetzt, da meine Außendienste auch ausfielen.
Das haben wir heute nachgeholt. und ich konnte sie treffen und ihr den TTGO Empfänger
übergeben und die dazugehörige App am Handy einrichten und erklären.
Die Zeiten der Suche mit PC und der Windows Software "Sondemonitor"
sind nun auch vorbei. Viel Freude und Sonden damit!


Und am Weg dorthin war noch eine Kaltsondensuche angesagt.
Die Linzer Sonde vom 28.Juni war noch als unbekannter Status unter
https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=R5130008
eingetragen und so lag sie auch noch auf meinem Weg. Laut dem Satellitenbild sollte sie auf einer Wiese gelandet sein.
Dort angekommen war es tatsächlich eine Wiesenlandung, mit gerade ausgelegter Schnur.
Allerdings war der Fallschirm und der Ballon wegund die Schnur abgerissen.
Wahrscheinlich von einem Bauern oder so. Interessant war nur das nicht das ganze Gespann eingesammelt
wurde und die Sonde noch da in der Wiese lag. Aber so blieb mir noch was zu bergen.
Auch noch etwas besonderes aus dem vermutlichen Mittelalter konnte ich an diesem Ort entdecken!
Ganz in der Nähe im Wald war eine in Stein gebaute Unterkunft zu entdecken.
Ohne Sondensuche wäre ich nie an diesen Ort gekommen und hätte diese gesehen.
Immer wieder spannend und interessant was man alles zu sehen bekommt auf einer Sondensuche

Flugstrecke mit 24.722m größter Höhe


Landung auf Wiese an der Grenze NOE / OÖ


Sonde mit abgerissener Schnur noch da


Steingebaute Waldbehausung


29.Juni 2020  Mittagspausenbergung
Die Linzer Sonde hat heute in der Früh den Start verpasst, obwohl die Vorhersage für meinen Gegend gut ausgesehen hätte.
Ich hatte den ganzen Vormittag viel zu tun und machte erst gegen Mittag einen kurzen Blick auf Radiosondy.info
Und siehe da https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=R5140350 war schon im Abstieg
(sie kam nicht mal auf 20000m Höhe) und die Vorhersage war bei mir in der Gegend.
Kurz vor halb eins machte ich Mittagspause, denn die Sonde schien mich besuchen zu wollen.
Und tatsächlich landete sie nur wenig entfernt von mir in einem Wald bei Krumau am Kamp.
Diese Gegend und besonders die schmale Landesstrasse L7050 kenn ich recht gut.
Schon 300m vor dem Ziel hatte ich eine Position am TTGO mitten im Wald. Die Bäume sind recht hoch und
 so nahm ich die Bergeausrüstung mit. Am Landeort angekommen stellte ich fest, dass die Sonde am Boden lag
und der Fallschirm und Ballon hoch in den Bäumen unsichtbar hing. (toll wie der TTGO immer funktioniert)
 Ich entfernte soviel Schnur wie möglich und konnte die Sonde unversehrt bergen.
15 Minuten später war ich wieder daheim und beendete meine Mittagspause.

Flugstrecke mit 19.137m größter Höhe



Waldlandung mit hohen Bäumen - Da hilft der TTGO bestens weiter


Annäherung mit dem TTGO und der MySondyGo App im dichten hohen Wald
.

wie hingelegt die Sonde gelandet



Unbeschädigte Sonde


Fallschirm nicht sichtbar hoch oben in den Baumkronen


26.Juni 2020  einfache Waldbergung
Die Wiener Nachtsonde landete in einem Waldstück in der Nähe eines Steinbruches.
Da ich erst am Nachmittag Zeit hatte, machte ich mich dann gleich auf zum Landeplatz.
Ich stellte das Auto kurz nach dem Bahnübergang ab und hatte schon ein Signal am TTGO
Allerdings schien der Wald dort nicht sehr hoch zu sein und so nahm ich vorerst keine Bergeausrüstung mit.
Tatsächlich die Sonde lag am Boden, die Schnur mit dem Fallschirm schön ausgebreitet 30m weiter weg.
Alle Teile konnten trotz Waldbergung unversehrt geborgen werden.

Flugstrecke mit 36.521m größter Höhe


Landung auf Waldlichtung bei Forstweg


Fallschirm leuchtet gut hervor


schlecht geöffneter Schirm aber keine Ballonreste


Sonde auch am Boden unbeschädigt gelandet


17.Juni 2020  Der Kaiser schickt Soldaten aus...
Am 10.6.2020 gegen 20:00 UTC trat ein nicht autorisiertes Flugobjekt ein den Hoheitsbereich
des Bundesheeres in Allentsteig ein. Dies wurde von mir live mitverfolgt.
Es handelte sich um die Wiener Abendsonde. Da dort kein Zivilist einfach so Zutritt hat,
schrieb ich eine Nachricht an das KDO in Allentsteig mit der Erklärung worum es sich handelt,
die Gefährlichkeit insbesondere für kleinere Tiere etc.. und ob sie so nett sein könnten
die Sonde aufzuspüren und aus der Umwelt zu entfernen.
Dieser Tag war einer der ersten wo der neue Empfänger Standort Traisnerhütte das Gebiet
nördlich der Donau "überwacht" und die Sonde konnte bis 32m über dem Boden mitgeschrieben werden.
Daher führte ich auch in meinem Mail die errechneten Landekoordinaten 48°41'49.5"N 15°23'48.4"E
48.697074, 15.396772 an, inkl einer Beschreibung wie das Flugobjekt aussieht.
Ich hatte schon fast alles wieder vergessen, als gestern vom ÖBH der Vollzug der Bergung gemeldet wurde,
und ob ich das Objekt abholen wolle. Eigentlich hab ich ja schon genügend RS41 aber
ein Kontakt mit dem KDO in Allentsteig wollte ich mit nicht entgehen lassen,
residieren sie doch im dort ansässigen Schloß. Dort angekommen war ich sehr überrascht
 über das Ambiente, toller Erhaltungszustand. Zwei UO im letzten Dienstgrad wollten natürlich alles
über das Objekt wissen und ich gab bereitwillig Auskunft, auch über die Gefahren
und unsere Selbsthilfegruppe, die ein so ausgefallenes Hobby hat, das gleichzeitig der Umwelt dient.
Nach ca. 20 Minuten war viel besprochen und ich verabschiedete mich mit einem "Auf Wiedersehen"
wenn nicht bei der nächsten Sonde, die dort in den Luftraum eindringt,
dann bis zum Tag der offenen Tür, der dort immer sehr empfehlenswert ist.

Anmerkung: Termine zu diesem Tag werden hier auf der Sondenseite - Termine -
und in unserer Facebookgruppe "Radiosonde Austria" bekannt gegeben!

Flugstrecke mit 34.375m größter Höhe


Landung neben der Liechtenstein Kaserne am Truppenübungsplatz Allentsteig auf freier Fläche


Militärisch sauber zusammengelegtes und unbeschädigtes Paket - Alles geborgen natürlich


16.Juni 2020  Eine schöne Mitternachtsbergung
Eigentlich wollte ich schon zur Nachtruhe schreiten, machte aber vorher noch einen Blick auf die Wiener Abendsonde,
die ja wieder im Raum Krems angesagt  war. Dort sind in der letzten Zeit einige unerreichbar im Wildschweingatter,
in Bäumen oder in der Donau gelandet. Die Sonde war schon am Abstieg kurz vor Krems,
allerdings mit einer sehr geringen Sinkrate. Kurz nach Krems schlug sie den Weg Richtung Norden ein und
 die Sinkrate verrringerte sich noch mehr und so blieb ich noch gespannt wach. Sie kam immer näher in meine Richung,
streifte fast meinen Standort, bevor sie dann wieder Richtung Süden flog. In Großreinprechts landete sie
 ganz sanft und nicht im Wald. Da es eine RS41 ist und diese nicht solange mit den Batterien durchhält wie die M10,
 beschloß ich die paar Kilometer dorthin zu fahren, um zumindtest mit dem TTGO eine Position
für die Frühbergung am nächsten Tag zu bestimmen. Noch nicht einmal im Ort angekommen wurde bereits
auf 800m eine Position empfangen. Angezeigt wurde ein Weg daneben. So fuhr ich bis zur Mündung dieses Weges
und tatsächlich wars eine Traktorspur. Ich nahm die Taschenlampe mit und ging miit dem Handy auf Suche.
Und tatsächlich eine Bilderbuchlandung. Der Schirm am Weg schön aufgegangen und
 die Sonde im kurzen Gras. Vorbildhaft, nichts verwurschtelt, alle Teile unbeschädigt geborgen und ab nach Hause

Flugstrecke mit 35.872m größter Höhe


Landung sanft mit 2,1 m/s auf freier Fläche


TTGO mit HandyApp MySondyGo führt mich in der Dunkelheit bis zur Sonde
.

Dann noch der Schnur folgend bis zum Schirm welcher perfekt geöffnet ist. Alle Teile unbeschädigt geborgen.
.

14.Juni 2020  Abendsondenfrühmorgensbergung
Heute wollten wir schon nach Sonnenaufgang die Wiener Abendsonde bergen.
Diese war nur ein paar Minuten entfernt gelandet und da die Sinkgeschwindigkeit
gering war, schloß ich auf gut geöffneten Fallschirm. Die Landestelle sah auch sehr zugänglich aus.
Dort angekommen wurde gleich ein Signal mit dem TTGO empfangen.
Die Sonde wurde ja bis 9 Meter über Grund mitgehört, so war der Landeplatz auch nicht weit davon entfernt.
Die Schur war am Rande sichtbar und so konnte ich Sonde und Fallschirm, der gut geöffnet war, heranziehen ohne das Feld zu betreten.
Auf dem Weg dorthin sahen wir noch ein Fahrzeug des Jagdkommandos Gföhl.
Alles unbeschädigt geborgen und ab zum Frühstück nach Hause

Flugstrecke mit 34.255m größter Höhe


Sanfte Landung mit 4,3m/s - Letzte Position 9m über Grund


Sonnenaufgang - Sondenbergungszeit   MySondyGo zeigt genaue Position
.

Fallschirm oben auf gut sichtbar


Bergung ohne das Feld zu betreten - da freut sich der Bauer sicher


Alle Teile geborgen


Seltsamer Waldfund


12.Juni 2020  und gleich noch eine Bergung am Vormittag
Nachdem ich schon die vergangene Abendsonde und Nachtsonde am Morgen
geborgen hatte, war nun die aktuelle Morgensonde aus Wien dran.
Diese sollte für heute die letzte Sonde sein - jetzt ist OE3VBA dran ab Mittag 🙂!
 Die Frühsonde Wien war von der Vorhersage wieder in meiner Gegend angesagt und
sie tat auch das was sie tun sollte. 10 km von mir landete sie auf einer Margaritenwiese
bei bestem Wetter, ich konnte die Sonde beobachten, wie sie hinter den Wald fiel.
TTGO brachte sofort eine Position, obwohl es 250m entfernt hinter einer Kuppe war.
Nicht einmal mit dem Handsprecher hatte man klaren Empfang, ich bin immer wieder beeindruckt
 von der Empfangsleistung des TTGO.
Dann querfeldein über eine Wiese und ein kleines Wäldchen
und da lag sie schon ganz friedlich, allerdings wieder verwurschtelt.
Zu kurze Abstände Ballon und Fallschirm. Alles geborgen und die Kitze die dort in der Wiese liegen vor der Gefahr gerettet.

Flugstrecke mit 33.334m größter Höhe



Landung auf Wiese und von der Straße mit TTGO empfangen und optisch auch gesehen.


Position erreicht mit MySondyGo App am Handy

Wolfgang hat die Landeposition mit dem Sondefinder Raspberry ebenfalls mitgeschrieben


Fallschirm mit Ballonresten werwickelt. Sonde in der Wiese weich gelandet.
.

12.Juni 2020  morgendliche Doppelbergung
Als ich heute kurz vor 5h in der Früh aufgewacht bin, habe ich gesehen,
dass die Wiener Nachtsonde https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=S1220652
wie vorhergesagt unweit von mir gelandet ist. Nach 10 Minuten war ich am Landeort und das TTGO
hatte auch schon ein Signal empfengen, so musst ich nur mit dem Handy bewaffnet aus dem Auto aussteigen.
Die Sonde lag auf einem derzeit unbewirtschafteten Feld, Fallschirm und Sonde nur wenige Meter auseinander.
Die Wiener Abendsonde haben gestern Andreas OE3APM und ich noch verfolgt,
es schaute auch nach einer Feldlandung in der Nähe von Schweiggers aus. Aber es war schon zu dunkel.
 Heute aber war es schon sehr schön und hell in der Früh und der Landeort war nur 15 Minuten
von der Wiener Nachtsonde entfernt. Es ist eine M10 und das weiß ich aus Erfahrung,
daß diese bis zu 24 Stunden nach der Landung senden. Gestern haben wir uns schon den Landepunkt ausgerechnet
In der Nähe des Landepunktes hatte ich schon mit dem TTGO ein Signal
allerdings ist mir aufgefallen dass in dem Feld auch schon Spuren von Menschen,
die nach was gesucht haben, waren. Interessant, vielleicht die Kollegen aus Tschechien von gestern.
Das Weizenfeld war schon 1.50m hoch und trotz genauer TTGO Position fand ich
die Sonde erst, als ich die Schnur im Morgentau glänzen sah. Dann war alles schnell eingepackt und
 ab ins Auto zum Bäcker nach Schweiggers.
Zuhause sah ich dass beide Sonden den Stempel brav gelernt aufweisen
aber es gäbe noch Verbessungspotiential: Die Schnur zum Ballon (Spagat) sollte wesentlich länger sein,
damit sich der Schnurabroller und der Fallschrim nicht mit dem Ballon nach dem Platzen verheddert,
das war bei den letzten 5 Sonden so, außerdem sollten die Verknotungen nicht
mit so "dicken" Knoten gemacht werden, dafür gibt es bessere, schlankere, die dann weniger Angriffsfläche zum Verheddern bieten.
Nach dem Frühstück zuhause wartete ich dann schon auf den Start der Wiener Morgensonde welche auch in meine Richtung vorhergesagt ist.

Flugstrecke der Wiener Nachtsonde mit 35.116m größter Höhe



Landung auf einer Wiese



Fallschirm mit Schnüren und Ballonresten verwickelt


Flugstrecke der Wiener Abendsonde mit 34.995m größter Höhe


Feldlandung mit 11,2m/s


Letzte empfangene Position und Landestelle


TTGO empfängt genaue Landeposition


2 Sonden mit 1 Fahrt eingesammelt


2x "Brav gelernt" Stempel


Zeit fürs Frühstück


10.Juni 2020  Eine feuchte Angelegenheit
Heute war die Wiener Morgensonde nicht weit von mir nahe des TÜPL Allentsteig gelandet
und das Zielgebiet sah nach Feldlandung aus. Trotz des Regens machte ich mich zeitig auf die Suche,
 weil der Regen wurde als stärker werdend angesagt. Im Zielgebiet angekommen hatte ich gleich
 ein Signal am TTGO, allerdings war das in einem Weizenfeld, das schon ca. 1 Meter Höhe hatte.
 Traktorspur gesucht  und rein ins Feld. Bereits nach 30 Metern waren auch die Gummistiefel
 innen naß und bei der Sonde hatte ich bereits 5 cm Wasser in den Stiefeln. Aber wurscht Sonde ganz unten
 am Boden, Schnur schön ausgelegt, alles herangezogen und unbeschädigt geborgen. Ab zum warmen Tee in der Früh.

Flugstrecke mit 35.982m größter Höhe


Landung am freien Feld


Hohes Weizenfeld - Schnur oben auf


Sonde am Boden versteckt


Unbeschädigt aber naß - wieder einmal ein Aufkleber dran


9.Juni 2020 Regenbergung
Heute sind wir einen Umweg gefahren ins Waldvieterler QTH, da die Wiener Mittagssonde
 in der Nähe von Horn gelandet ist. Nachdem sie keiner eingesammelt hat,
fuhren wir zum berechneten Landeplatz. Ein Drive in pickup,
 aber just in dem Moment fing es heftig an zu regnen, daher gibts keine Outdoor Fotos.
M10 mit bravgelernt und aus 2020, für mich beides das erste Mal. Fallschrim nicht offen,
diese Meteomodem Schnur hat sich komplett verwickelt mit
dem riesigen Ballonrest und dem Fallschirm. Landung am Rande eines Jungmaisfeldes.

Flugstrecke mit 32.898m größter Höhe


Landung am Feld neben einer Straße


alles verwickelt und viel Ballonrest


verwischt der Stempel "Brav gelernt" mit den Eulen


6.Juni 2020  Das Linzer Elend
Gestern war die Linzer Sonde bei mit vorhergesagt, Krumau am Kamp.
Das passt gut, wollte ich doch gleich die Monitorstation OE3JTB-15 bei mit im Waldviertel
mit der seit gestern wieder in Betrieb genommen Traisnerhütte OE1JTB-15 vergleichen.
Beide Stationen schrieben die Linzer fast bis zum Boden mit, das war ein Erfolg.
Die Linzerin selbst ein Elend, Nicht einmal 13000m hat sie an Höhe geschafft.
Der Aufstieg war etwas "weich" und auch der Abstieg nicht berauschend = planbar.
Schlußendlich war sie dann 20km von mit entfernt und es sah nach einer Wiesenlandung aus.
Das war es dann auch, aber 100m von der Sonde entfernt klang das Signal nicht gut im Handfunkgerät.
Der TTGO machte keine Anstalten was anzuzeigen. So kreiste ich die Sonde ein und
30 m davor endlich eine Position. Dann kein Fallschirm, keine Schnur zu sehen,
nur ein schwaches Signal im 50cm hohen und feuchten Gras.
Dann sah ich den Fallschirm und gleich das ganze Elend. 1m Schnur nur abgerollt,
die Fallschirmschnüre alle aufegdröselt und mit dem Ballon verwickelt.
Der Ballon war mittig halbiert. Die Sonde gut geerdet im nassen Gras und
der Temperatursensor auch massiv beschädigt. Kein Gustostückerl, sondern ein Elend 🙂

Flugstrecke mit 12.764m größter Höhe


Landung auf freiem Feld


Fallschirm mit Ballonhülle verwickelt


Alle Teile geborgen - Sensor beschädigt und Schnur nicht abgewickelt


24.Mai 2020  eine Sonde zum Frühstück
Gerstern habe ich schon die Vorhersage mit OE3VBA Wolfgang besprochen,
da die Sonde aus Linz in der Gegend von Traismauer vorhergesagt war.
 Heute in der Früh wieder mit Wolfgang geschrieben, er wollte schon fort,
dann flog die Sonde doch zu weit nördlich für ihn. Die Landung war nun
zwischen Langenlois und Gedersdorf vorhergesagt. Ich wollte sowieso zu einem Bäcker,
 Frühstück holen, also warum nicht in diese Gegend 🙂. Bereits vom Parkplatz, ca. 400 entfernt,
konnte der TTGO einwandfrei die Position decodieren, also musste ich nur mit dem Handy aussteigen zur Suche.
Nach 5 Minuten die Sonde im jungen Maisfeld gefunden, die Schnur war schön ausgelegt und
nach einer niederen Baumreihe war der ungeöffnete Fallschirm im Weizenfeld zu bergem.
Alles bei wunderschönem Morgenwetter. Nachdem alle Teile eingesammelt waren,
 gings in die Bäckerei und dann zum Frühstück. Anbei noch eine Veranschaulichung der Backwaren im Vergleich zur RS41

Flugstrecke mit 24.733m größter Höhe


Landung auf freiem Feld


Schnur gerade noch zu sehen am Weizenfeld. Fallschirm ungeöffnet
.

Sonde am noch jungen Maisfeld


Mahlzeit


29.April 2020  meine ersten zwei RS41 von der S Serie
Gestern in der Nacht und heute in der Früh konnte ich meine beiden ersten RS41 aus der S Serie einsammeln.
Ich musste am Abend nach Hause nach Wien und sah, dass die Abendsonde aus Wien
nicht weit von mir vorhergesagt wurde. Die Vorhersage stimmte fast mit dem Flug überein,
 ich war bei der Landung vor Ort, in Folge der Dunkelheit musste ich auf MySondy vertrauen,
 was auch punktgenau hinhaute. Die Sonde lag am Feld,
der Schirm auf der anderen Seite der kleinen Baumreihe, alles unversehrt geborgen.

Flugstrecke der Abendsonde mit 34.517m größter Höhe


Landung auf freiem Feld bei der Baumreihe



TTGO hilft auch bei Dunkelheit punktgenau

Alle Teile natürlich mitgenommen


Sonde unbeschädigt


In der Früh landete die Mitternachtssonde auch wieder in meiner Nähe und so fuhr ich
bei Sonnenaufgang nochmal in die Gegend. Der Fallschirm war schon von der Strasse aus zu sehen.
So war die Bergung einfach und schnell erledigt. Fazit 2 Sonden der S Serie eingesammelt

Flugstrecke mit 32.000m größter Höhe


Landung auf freiem Feld nahe der Landesstraße



Sonde sanft gelandet


Fallschirm gut offen und von weitem zu sehen


25.April 2020  Spaziergang im Waldviertel
Bei bestem Frühlingswetter war heute ein gemütlicher Spaziergang der Familie angesagt. Damit genug Abstand
zu anderen Spaziergängern, wie es in diesen Tagen vorgegeben ist, eingehalten wird,  beschlossen wir einen
Waldspaziergang bei uns im Waldviertel. Naturlich nicht ohne die Sondendatenbank vorher zu studieren und
in der Nähe liegende Kaltsonden zu suchen. Als erstes sollte die Morgensonde vom Morgen des 24.2.2020
aus Kümmersbruck erwandert werden und danach die etwas nördlich davon gelandete Neujahrssonde 1.1.2020
ebenfalls aus Kümmersbruck. Beide noch als unbekannt in der Datenbank eingetragen.

unser heutiger geplanter Ausflug zu 2 Kaltsonden


Bei der ersten Sonde hing der Fallschirm und sehr viel Ballonrest mit der Schnur verwickelt in den Bäumen.
Die Schnur war schon abgerissen und so musste erst einmal die Karte nach der Anflugrichtung befragt werden.
Ein paar Meter in diese Richtung gegangen und schon war nach 25m die Sonde in 30cm über dem Boden gesichtet und leicht geborgen.
Der Schirm mit Ballonresten konnte auch noch geborgen werden und so ging es weiter zur zweiten geplanten Sonde.

Flugstrecke mit 35.176m größter Höhe


letzte bekannte Position vor dem Wald


Landeplatz der Teile


Fallschirm mit viel Ballonrest in den Bäumen leicht zu finden


Bei der zweiten Sonde angekommen war es einfach - vorerst mal. Die Sonde lag direkt neben dem Waldweg hinter einem Felsen
am Boden und war unbeschädigt. Die Schnur ging hoch in die Bäume zum Fallschirm und Ballonresten.
Trotz ziehen und nachlassen an der Schnur konnten die Teile aber nicht befreit werden bis
schlußendlich die Schnur weit oben abriss. So mussten die Teile leider als nicht bergbar zurückgelassen werden.
Ein schöner Familien Samstagsausflug war somit größtenteils erfolgreich beendet.

Flugstrecke mit 33.898m größter Höhe der Neujahrssonde aus Kümmersbruck


Letzte empfangene Position der Sonde vor dem Waldweg


Fundstelle der Sonde


Sonde unbeschädigt am Boden


Schnur führt hoch hinauf zu den restlichen Teilen


12.März 2020  doppelt Kalt
Heute war ich in der Gegend von 2 Kaltsonden, welche gestern zur Mittagszeit in Deutschland
vom Bundeswehrgelände Grafenwöhr (Nordöstlich von Nürnberg) im Abstand von 1,5 Stunden gestartet wurden.
Die Flugspur war fast identisch und auch der Landeplatz lag nur 3,8 Km auseinander.
Da noch niemand die Bergung gemeldet hatte musste ich einmal nachsehen.
Die erste gesuchte Sonde war ein Kinderspiel. Gleich neben der Straße lag sie auf der Wiese am Waldrand.
Die Schnur führte hinauf auf einen Baum un hing in ca. 3m Höhe.
Der Vorteil bei den Bundeswehr Gespannen: roter Totex Schirm und roter Ballon.
Das kann man gar nicht übersehen. Nach dieser leichten Bergung ging es nun weiter zum
zweiten Fluggespann. Hier war die Landestelle etwas weiter von der letzten empfangenen
Position. Auch hier war der rote Fallschirm und die Ballonreste als erstes sichtbar
aber leider sehr hoch oben im Baum. Der Schnur folgend fand ich dann die Sonde in gut 8m Höhe hängend.
An meinem GFK Teleskopmast konnte ich eine Astgabel befestigen und versuchte noch die Fallschirm und Ballonreste
über die Bäume zu ziehen. Leider klappte das nicht und so konnte ich hier nur die Sonde bergen.

Die beiden Sonden nach dem Start in Grafenwöhr 10:22 und 11:49 Uhr


nahezu gleiche Flugstrecke und Landestelle


Landeplätze nur 3,8 km Differenz


Erste Flugstrecke mit 16681m größter Höhe


Letzte empfangene Position und Landung neben der Straße


Sonde liegt neben der Straße nur zum Aufheben


Die Schnur geht hinauf zu den restlichen Teilen in ca. 3m Höhe


Alle Teile in Signalrot gehalten - leicht zu sehen


zweite Sonde Flugstrecke mit 17.253m größter Höhe


Letzte bekannte Position und viel Wald


Da hoch oben hängt die Sonde


Die heutige Ausbeute 2x DFM Sonden, Fallschirm und Abspulvorrichtung mit viel Schnur


9.März 2020  Crash Sonde
Heute war wieder mal eine M10 aus Wien unterwegs welche östlich von Wien auf der Nordseite der Donau vorhergesagt war.
Ich hab die Sonde einige Zeit beobachtet und sie folgte bis zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich der Vorhersage.
Als sie allerdings über Raasdorf war verlor sie viel zu Früh an Höhe und die Sinkrate war sehr hoch.
 Somit fuhr ich in Richtung Glinzendorf, welches 10km von mir entfernt ist.
Inzwischen setzte sich der rasante Abstieg fort, was sehr eigenartig war, denn gerade bei M10
gehen die großen Fallschirme gut auf und gleiten dann mit 2-4m/sek noch lange dahin.
Als ich knapp nach Glinzendorf war konnte ich schon erkennen, dass die Sonde bereits gelandet war ca 800m nördlich.
 Ich parkte mein Auto neben dem Rußbach und sah auf den TTGO, keine Decodierung, das bedeutete nichts Gutes.
Auch das Handfunkgerät konnte kein Signal empfangen. Nach 500m Fußmarsch konnte ich etwas weißes ausmachen.
Tatsächlich war es die M10. Allerdings aufgeplatzt und eine Batterie heraus gefallen.
 Somit war es klar warum es kein Signal gab. Die ganze Sonde war durch den Aufprall verformt,
aber nach Einlegen der Batterie funktionierte sie wieder. Zuhause schaute ich mir dann die Ursache an.
Die Schnur dürfte nicht richtig an die Sonde angebunden worden sein.
Die originale Schnur der Sonde war mit einer Schlaufe noch versehen.
Vom Rest war natürlich nichts vorhanden, denn die Teile dürften weitergeflogen sein.

Flugstrecke mit nur 26.158m größter Höhe


Landung mit 14,2 m/s (51,12 Km/h) Aufprallgeschwindigkeit auf freim Feld bei Marktgrafneusiedl


nur die Sonde vorhanden und aufgeplatzt - 1 Batterie heraus gefallen


Befestigungsschnur unbeschädigt


Halber Boden abgeplatzt


6.März 2020  freundliche Aufklärungsarbeit
Gestern am Abend hab ich in der Vorhersage die Linzer Sonde für den Bereich nödlich von mir ca 3 km vorhergesagt bekommen.
 Heute in der Früh den Flug beobachtet. Der Burst war 2000m unter der Kalkulation und auch die Fallgeschwindigkeit
etwas zu hoch. In der Rekalkulation ergab sich ein Landeort unweit von Zwettl.
Da ich sowieso nach Groß Gerungs musste, war das quasi am Weg. Doch die Sonde landete sogar
 noch ein Stück südlicher von Zwettl, aber 10 Minuten nach der Landung war ich bereits vorort.
 Der TTGO hatte bereits die Bodenposition im Vorbeifahren mitgeschrieben.
Ich ging also punktgenau zur Position und da lag das Gespann schön ausgebreitet.
Bem Aufwickeln der Schnur sah ich schon hinter einem Fenster eine Person stehen 🙂.
Als ich mit dem Sondengespann bei dem Haus vobeikam , entwickelte sich ein sehr freundliches Gespräch
mit der ganzen Familie, die hatten noch nie was von einem Wetterballon gehört.
Als ich das Problem der Schnur für die Tierwelt erläuterte, meinten sie, daß ist sehr gut,
denn da hinten am Acker sind viele Tiere, wo auch eine Verletzungsgefahr bestünde.
Alles geborgen einen netten Schwatz gehabt und ab weiter in die Arbeit.

Flugstrecke mit 22.826m größter Höhe



Landeposition steht schon fest - Ich bin auch schon am Anflug


TTGO zeigt schon beim Anfahren die genaue Position


Das Sat Bild ist schon älter da dort schon einige Häuser mehr stehen


Fallschirm nicht geöffnet mit Ballonstutzen und Spule


Sauber gelandete Sonde und unbeschädigt


21.Februar 2020  Ozonsonde aus Prag
Heute gibt es einmal einen sehr ausführlichen Bericht über diese Ozonmesssonde.
Zu Beginn wie die Sonde hergerichtet und anschließend gestartet wird und im Anschluss der Fundbericht.
Die Fotos und das Video vom Startort in Prag wurden freundlicherweise vom dortigen Startpersonal und Pavel
für uns zur Verfügung gestellt um sie euch hier zeigen zu können. Many thank you Pavel!

Die Meterologische Anstalt im südlichen Ortsteil Libus von Prag mit dem Startplatz


Der Fallschirm mit der Leine auf dem Metall Abspuler


alle notwendigen Tools zum Einmessen der Ozoneinheit


anschließen und vermessen der Ozoneinheit


fertig zum Einsetzen in den Styroporbehälter


Einbau in den dickwandigen Behälter


fertig zusammengebaut und abflugbereit


"einfüllen" des Fallschirms in die Ballonhülle


Fertig aufgeblasener und verknoteter Ballon mit Schirm innen und der Abspuleinheit


montieren der Sonde mit dem Abspuler



fertiges Fluggespann - bereit zum starten


gestartet! Die Sondenjäger am anderen Ende warten schon auf die Landung


Video vom Sondenstart


Hier nun der Bericht von der Bergung:

Bereits gestern konnte ich mir ausrechnen, dass die Prager Mittagssonden,
wenn sie als OZON Sonde gestartet werden würde, zwischen Maissau und Tulln landen könnte.
Heute hat sich die Vorhersage am Vormittag etwas nach Westen verschoben,
das voraussichtliche Zielgebiet lag entlang des Kamptals, zwischen Horn und Langenlois.
Ich habe OE3VBA dann dem Wolfgang geschrieben, ober er auch Zeit hätte und so war es dann auch.
Nach dem Burst der Sonde war Wolfgang vor Horn und ich vor Langenlois in Position.
OE1FFS, Fritz versorgte uns von ihm Zuhause am PC mit Landevorhersagen und noch in 10.000m schaute es so aus,
als ob 4 km nördlich von Langenlois eine Landung geben würde. Dies änderte sich aber rasch ,
denn die Sonde verlangsamte den Abstieg massiv, sodaß die Vorhersagen dann knapp südlich der Donau waren.
Also das Stück über die Donau kein Problem dachte ich mir und auf Radiosondy konnte ich
meine Position fast in Deckung mit der Sonde bringen. Als sich die die Sinkgeschwindigkeit noch weiter verringerte,
 war der errechnete Endpunkt irdendwo bei Neulengbach. Eigentlich wollten wir nicht so weit fahren,
aber wir waren schon eingetragen also weiter gings. Wolfgang war einige Minuten hinter mir,
decodierte aber bereits knapp nach St. Pölten die Sonde mit seinem OM3BC Sondenfinder bis
auf 429m hinunter, fast  bis am Boden. 5 Minuten nach der Landung traf ich in der Nähe der Sonde ein,
 nur es war keine Position zu decodieren mit dem TTGO. Das war einerseits gut,
denn dann könnt ich Glück haben, dass die Sonde nicht in den Bäumen hängt andererseits könnte sie
noch weit verblasen worden sein, der Bodenwind war recht stark.
Aber kurz nach dem ich in den Wald gegangen war, hatte ich eine Position.
Inzwischen ist auch Wolfgang gekommen und nach der erfolgreichen Bergung
gingen wir zum Wirt "feiern" und einen weiteren TTGO programmieren mit MySondyGo.
Zuhause hab ich die Teile mal sortiert und ich hab mich gewundert, warum die Sonde
nicht so "stinkt" wie die anderen OzonSonden aus Prag. Also nicht nur dass jetzt eine RS41
mit dem Gestell montiert ist und ein bunter Fallschirm, auch die Batterie ist neu.
Keine die im Wasser aktiviert wird, super.
Am Schluß noch alles sortiert und dann gings ans Abendessen.

Flugstrecke mit 34.719m größter Höhe


Landung am Kohlrait nahe Altlengbach


soviel Wald herum und hier gelandet - das ist Glück


Landung auf der Wiese und Fallschirm auf niedrigem Baum - Perfekt zu bergen
.

Keine Wasserbatterie mehr



ordentlich zusammengepackt

 
17.Februar 2020 Sonde aus Linz
Die Vorhersage der Linzer war gestern auf Radiosondy.info im Bereich Stockerau bei Michi OE3MMA.
Wir haben gestern über Whatsapp geschrieben, denn ich hatte heute in der Gegend zu tun und
die Chance auf ein gemeinsames Suchen wäre toll gewesen. Heute in der Früh war die  APRS  Vorhersage
teilweise so, dass die sogar bis Gänserndorf fliegt, allerdings aus der Erfahrung heraus
muss man immer etwas weniger rechnen. Schlußendlich ging sie bei Spillern in der Au nieder.
 Michi hatte leider keine Zeit und so fuhr ich einen kurzen Umweg über die Au. Wohlweislich hatte ich schon
meinen DX Wire GFK Masten, meinen TTGO und andere Utensielien mit im Auto, die ich auch gleich zum Fundort mitnahm,
 da eine Zufaht mit dem PKW nicht möglich war. Schon im Auto konnte ich die Position decodieren, Entfernung ca.1 km,
das deutet auf einen Baumhänger hin 🙁 Am Ort des Geschehens angekommen war der Fallschirm von Weitem her sichtbar,
natürlich in 20m Höhe in den Bäumen. Die Sonde hing in etwa 9.5m auf einem Baum am Wegrand. Eine Keramikklinge am GFK Masten
montiert und schon war die Sonde herunten, der Fallschirm ist leider zu hoch und
wird erst mit dem nächsten Sturm herunterkommen. Nach 20 Minuten war alles erledigt

Flugstrecke mit 22.571m größter Höhe


Landung in den Donau Auen bei Stockerau / Spillern


Sonde hoch aber mit dem Mast gerade noch erreichbar


zu hoch für meinen Mast


Sonde geborgen


7.Februar 2020  2x Kaltsondensuche
Die Kümmersbrucker Nachstsonden des 1 und 2 Februar fielen bei mir in der Nähe herunter.
 Ich war damals nicht in Niederösterreich und so schaut ich heute ob sie wer auf Radiosondy.info eingetragen hat.
Dem war nicht so und die Landepunkte sahen nicht unbedingt schwierig aus, also zur ersten Sonde P3350668
hingefahren und bereits vom Strassenrand konnte ich den Fallschirm erkennen, der sich im Gestrüpp verfangen hatte.
Dort angekommen konnte ich erkennen, dass sich die Schnur schön über das ganze Gestrüpp ausgelegt hatte.
Es war ein bisschen mühsam alles aufzuwickeln, denn der feuchte Schnee auf der Böschung war nicht ohne
Immerhin hat sie eine Woche auf mich gewartet und ist im perfekten Zustand
außer dass die Batterien leer waren und der Schnee leicht angefroren.

Flugstrecke mit 35.457m größter Höhe


Landung neben der Straße


Die riesige Ortschaft hat sogar einen Namen und...


Ein eigenes Ortsschild Ob das der Name von dem Bewohner da ist?


Schirm gut sichtbar im Strauch auf Bergung wartend


dem Gestrüpp entlang die Schnur führt zur Sonde


Leicht unterkühlt aber in Ordnung


Dann auf zur zweiten Sonde P3420084 nur wenige Kilometer entfernt.
Auch dort schien der Landeplatz auf offenem Feld, die letzte Position war über 1000m und
so nahm ich vorsichtshalber meinen Feldstecher mit Vergrößerungsmöglichkeit mit.
Im Zielgebiet angekommen mochte ich einen roten Fallschirm mit freiem Auge wahrnehmen, durch das Fernglas gabs Gewissheit.
Auch hier war die Schur voll abgewickelt, aber die Sonde konnte ich nicht erkennen.
Also immer der Schnur nach. Am Ende war auch hier eine unversehrte Sonde.
Und doch sind sie nicht gleich bei der einen fehlt das Begleitschreiben und es sieht so aus als wäre es gar nicht angebracht worden.
Aber egal alles vollständig aus der Natur geräumt und auf zum Essen.

Flugstrecke mit 31.568m größter Höhe


Landung auf freiem Feld


roter Fallschirm gefunden und nun den Rest suchen....


...immer schön der Schnur nach und gleich aufwickeln dabei


Wie am Ende des Regenbogens auch hier der Schatz zu finden.


Ausbeute des heutigen Tages


20.Jänner 2020  Großkampftag im Nachbarland
Heute war Großkampftag in Zahorie, das Wummern der Geschütze hat man weit bis nach Österreich gehört.
Dementsprechend wurden heute 4 DFM09 Sonden gestartet, die erste landete in der Slowakei.
 Die zweite schon in Österreich, und zwei weitere ebenfalls. Da ich nach der Arbeit etwas in Mistelbach
zu erledigen hatte, fuhr ich zur ersten OE Sonde https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=DF63E6D7,
die dürften aber Spaziergänger gefunden haben, dort rennen Dutzende Leute herum, sagenhaft.
Also zur zweiten, die könnte sogar noch senden https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=DF63E55E
und so war es auch, gleich neben der Strasse lag sie, drive in sozusagen, aber der TTGO hats auch angezeigt.

Flugstrecke der 2.Sonde aus Zahorie mit 24.549m größter Höhe



Landung neben der Straße


TTGO immer mit dabei


Nach der kompletten Bergung wunderte ich mich, daß noch immer eine Position angezeigt wurde, es war die gerade im Flug befindliche.
Da es für Zahorie keine Vorhersage auf Radiosondy gibt, nahm ich die Prostejover Sonde
 als ungefähren Vergleich (die hat auch keinen Fallsschirm) und rechnete mir aus
 wo ich mich hinstellen und warten müsste. https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=DF61F7A2
Ich wartete in Großinzersdorf, aber nicht lange, denn die Sonde war schon Richtung Westen unterwegs.
Ich fuhr ein Stückchen Richtung Osten auf der B40 und kaum hatte ich das Auto geparkt,
 kam sie schon an, drehte über mir einen 30 Grad Bogen und fiel wie ein Stein zu Boden.
Auch hier hat der TTGO die richtige Landeposition mitgeschrieben.
150 Meter in einem sehr weichen Feld konnte ich alle Teile bergen.
Nett, dass die Slowaken die Leinen-Bremsluftballone in der niederösterreichischen Landesfarben ausgesucht haben.

Flugstrecke mit 26.166m größter Höhe


Landung im Feld mit 13,2 m/s Fallgeschwindigkeit


Die heutige Ausbeute mit Blau-Gelben Ballons


2.Jänner 2020 Anhalter Sonde
Nachdem ich gestern die Radiosondy.info Vorhersagen für die Linzer Sonde nicht ganz glauben mochte, angesagt war in der Nähe von Krems,
mein Vorhersageprogramm meinte bei mir in Gföhl, schaute ich in der Früh die Linzer Sonde mit und
tatsächlich flog sie fast über mein Haus und landete nicht weit von mir.
 In meiner letzten mitgeloggten Position waren es noch 52 Meter bis zum Boden ( daher sollte jeder der es kann das Overground Feature auch einschalten)
und die Hoffnung bestand, dass die Sonde nicht auf der Strasse gelandet ist. Und so war es auch.
 Ich traf einige Minuten nach der Landung ein, die Sonde lag 1m vom Fahrbahnrand entfernt, der Fallschirm im dahinterliegenden Feld.
Fallschirm war schön offen mit einem kleinen Ballonrest.
Alles heil geborgen und ab nach Hause zum Frühstück.

Flugstrecke mit 20.870m größter Höhe


Letzte Position mit 52m OG (over Ground)


Sonde unbeschädigt am Fahrbahnrand


Alle Teile geborgen


18.Dezember 2019  Dienstreise
Gestern und heute hatte ich dienstlich im Bereich Salzburg und Oberösterreich zu tun und natürlich
hatte ich meinen Sondy2Go Empfänger mit. Da diese Gegend von Sondensuchern nicht so dicht besiedelt ist,
war das Sondensuchen in den 24 Stunden meiner Anwesenheit sowie der verfügbaren Zeit
ein echt toller Erfolg. In dieser Zeit konnte ich 5 Sonden einsammeln und die 1 Ozonsonde
von meinem Kollegen (Bericht weiter unten vom 10.Dezember) habe ich auch noch bekommen. Sammelzeit waren rund 3 Stunden für 6 Sonden.
Nun aber zu den Details:
Die erste Sonde war am 17.12. aus Innsbruck gelandet und lag auf freier Wiese. eine leichte Bergung.

Flugstrecke mit 24.316m größter Höhe



Landung auf freier Wiese zwischen den verstreuten Höfen


Hingehen aufheben und weiter zur nächsten Sonde
.

Als nächstes Stand eine Sonde aus Altenstadt / Deutschland auf meiner Sammeltour.
Diese Sonde war nur ! 1 Minute ! von meiner jetzigen Bergung entfernt am Vortag dort gelandet.
Diese Sonde war noch leichter zu bergen: Gleich neben der Straße auf der Wiese.
Mit Auto stehenbleiben, aufheben und weiter gehts zur nächsten Sonde.

Flugstrecke mit 25.724m größter Höhe



Landung neben der Straße auf freiem Feld


Schön aufgelegt und leicht zu bergen.


Sonde unbeschädigt geborgen


Stabilisator aus Karton für die Abwickelspule - wenig Ballonrest


Die nächste Sonde war schon am 10.Dezember abends aus Kümmerbruck / Deutschland gelandet.
Da noch kein Fund auf Radiosondy.info eingetragen war, musste ich natürlich dort vorbei schauen.
Der Bereich am Satellitenfoto sah bewaldet aus, jedoch vor Ort waren es nur ca. 3m hohe Bäume und die Sonde lag am Boden.
Die Schnur ging über einige Bäumchen und der Schirm und Ballonreste lagen auch wieder am Boden.
Schnur Durchschneiden, aufwicckeln und alles mitnehmen. Weiter gehts denn es liegen noch mehr Sonden hier in der Gegend ...

Flugstrecke mit 34.062m größter Höhe


Landung im Wald welcher noch ein Jungwald ist. Die Ortschaft südlich des Landeplatzes ist auch schon berühmt! Hi


Sonde am Boden - leichte Bergung


Fallschirm und Ballonreste auch leichte Bergung



Die nächste Sonde Nr.4 auf dieser Sammeltour war am Morgen aus Innsbruck angeflogen
und hatte es nicht über Deutschland geschafft sondern landete unmittelbar vor der Grenze zu Österreich.
Also einen Sprung über die Grenze und schnell mal diese wieder zurück nach Austria geholt bevor es zur letzten Sonde geht.

Flugstrecke mit 21.603m größter Höhe



letzte Position in 87m über Grund und wieder eine Wiesenlandung


offener Fallschirm und Ballonreste


gerade ausgelegt und sanft auf die Wiese gelandet



Die letzte gesammelte Sonde war am 13. Dezember aus München gekommen und konnte am nach Hause Weg
noch schnell mitgenommen werden. Ebenfalls eine schöne Wiesenlandung mit leichter Bergung.

Flugstrecke mit 33.271m größter Höhe


nicht weit von der Straße entfernt bei Sonnenschei einen Spaziergang über die Wiese.


von weitem leuchtet der weiße Schirm


Fallschirm mit Ballonresten


Sonde unbeschädigt nur zum Aufheben. Leichte Bergung aller Teile



Wie Anfangs schon erwähnt habe ich ja auch noch die Ozonsonde von meinem Kollegen bekommen und konnte so nach
einem erfolgreichen Arbeitstag und einer schnellen Sondensuche in diesem Gebiet
mit 6 Sonden und den Resten nach Hause fahren. Langsam wirds eng zuhause... ;-))




PS: Auf der Radiosondy.info Hauptseite gibt es das "Erweiterte Radiosonden- Suchmodul"
Damit ist es sehr einfach für eine bestimmte Umgebung alle Sonden ausgeben zu lassen und noch nicht gefundene
Sonden darstellen. Wer im Weihnachtsurlaub unterwegs ist und noch Sonden suchen möchte, eine gute Gelegenheit wie man sieht.

10.Dezember 2019  Drive in Bergung
Heute war ich in Laa / Thaya und machte eine Nachschau nach der am Vortag gelandteten Linzer Sonde.
Liegen sollte sie "drive in". Also kurz hingefahren, der Zufahrtsweg war schön alsphaltiert und
nach einigen 100m sah ich sie schon neben dem Straßenrand liegen. Nicht einmal Gummistiefel brauchte es,
nur bücken und alles bergen. Wenig Ballonrest, Fallschirm wie immer zu bei den Linzern, Sonde unbeschädigt.

Flugstrecke mit 20.883m größter Höhe


Landung noch in Österreich bei Klein Haugsdorf neben der Straße


Leichte Bergung aller Teile - Sonde unbeschädigt

10.Dezember 2019  Sondenvirus weiter verbreitet
Ich hab einen Mitarbeiter in Salzburg, der auch schon mal eine RS41 aus Kümmersbruck gefunden hat im Frühjahr diesen Jahres.
Immer wieder kommen auch Ozonsonden in die Nähe und da er viel im Außendienst ist, habe ich ihm öfters schon aktuelle Meldungen
von Radiosondy per Whatsapp geschickt. Nachdem die Freitagssonde gleich von 3 Deutschen geborgen wurde,
habe ich ihm gestern die in der Nähe von Walsberg avisiert. Er hat gestern gemeint, heute wäre er in der Nähe und würde vorbeischauen,
 ob sie noch da ist, was ich für unwahrscheinlich hielt. Gegen Mittag kamen dann die Bilder über Whatsapp und
eine Bergungsmeldung. Die Sonde hatte sich über eine Stromleitung gelegt, Sonde auf der einen, Fallschirm auf der anderen Seite.
Die Bergung war mit isoliertem Material kein Problem. Gerhard hat sich riesig gefreut....
...und wieder einer mit dem Sondenvirus infiziert

Flugstrecke mit 34.326m größter Höhe



Landung auf freier Fläche mit kleinem Hindernis


Schnur über die Stromleitung


fachmännisch alle Teile befreit und geborgen


2.Dezember 2019  Erster MySondyGo Empfängertest
Heute landete die Linzer Sonde nicht unweit von mir. Da diese Strecke mein Arbeitsweg ist,
fuhr ich vorbei, obwohl die Landung mitten im Stadtgebiet angezeigt wurde und dort jede Menge Leute wohnen.
Dort angekommen habe ich den kleinen TTGO 2.1.6 angeschaltet und die MySondy Go App gestartet.
 Bereits 120m vor dem Landepunkt, der auch noch um die Ecke lag, hatte ich ein Signal.
Juhu, das Teil funktioniert sehr gut auch mit der Stummelantenne. Die App führte mich schnurstracks zur Sonde.
Dort angekommen sah ich den Fallschirm in der Wiese, die Sonde 2.5m am Baum, die Schnur quer über den Weg gespannt.
Mich hat gewundert, dass 2 Stunden lang keiner davon Notiz genommen hat, aber
bei dem Müll der dort noch herumliegt kein Wunder. Kurz an der Schnur gezogen und schon war die Sonde am Boden.
Allerdings dürfte sie vorher Haus Berührung gehabt haben, eine Delle an der linken Seite und die kaputte PTU deuten darauf hin.
 Alles feinsäuberlich geborgen und ab in der Arbeit

Flugstrecke mit 23.018m größter Höhe


Landung zwischen den Betonbauten im 22 Wr. Bezirk


Erstsignal der APP (X) mit S9 und Landepunkt


Bildschirmkopie der App am Handy


Sonde hängt im Baum. Exakte Position auf der App


Fallschirm am Boden - wie immer unbeachtet. Niemand interesiert sich für den Müll!


Temperatursensor gebrochen, Gehäuse eingedrückt.


23.November 2019  Rettung in letzter Minute
Die Vorhersage der heutigen Linzer Morgensonde war wieder einmal ganz in meiner Nähe.
So beobachtete ich schon früh am Morgen den Flug der Sonde am Computer.
Nachdem der Flug ohne besondere Abweichungen verlief, machte ich mich noch vor der Landung auf zum vorherberechneten
Landeplatz. Im Dunkel der Nacht und bei Nebel konnte ich aber dennoch die Sonde beim Landen beobachten und
gleich danach die Sonde bergen. Die Sonde hatte sich am Straßenrand plaziert und die Schnur war in ca. 1m
Höhe dann über die Straße gespannt. Die Ballonreste mit dem Fallschirm auf der anderen Straßenseite
lagen auf eingezäuntem Privatgrund. Da die Straße um diese Zeit zwar selten aber doch befahren wird,
durchschnitt ich sofort einmal die Schnur und kurz danach kam auch schon ein Rettungsauto.
Dieses hätte vermutlich die Sonde an der Schnur sonst mitgezerrt und zerstört. Danach noch den Schirm und Ballonreste
an der Schnur aus dem Garten ziehen und so konnten alle Teile unbeschädigt geborgen werden.
Der anschließende Morgenkaffee zuhause war wieder einmal verdient!

Flugstrecke mit 27.024 m größter Höhe


Landung an der Ortsstraße von Eisengraben


Der kleine Sondefinder zeigt die Landeposition exakt an


geborgene (gerettete) unbeschädigte Sonde


19.Oktober 2019  Heimspiel
Schon gestern war die Vorhersage für die heutige Linzer Sonde ganz in der Nähe von mir.
Heute in der Früh um 5h auf Radiosondy.info angesehen und die Sonde verfolgt,
um 5.30 Uhr dann im Auto und los ging es Richtung berechnetem Landeplatz . Gegen 6 Uhr habe
 ich in Niedergrünbach Stellung bezogen um am TTGO Tbeam den Flug verfolgt (Foto).
Zwischen Nieder und Obergrünbach ging die Sonde dann auf einem Feld nieder.
Der TBeam zeigte mir die Position auf den Meter genau an. Am Längsten brauchte ich
eine Parkmöglichkeit zu finden, denn es war absolut finster, dunkel und sehr nebelig.
Der Fallsschirm war nicht offen, die Schnur ganz abgewickelt, alles heil geborgen.

Flugstrecke mit 26.389m größter Höhe




Landung auf freier Fläche nahe der Feldstraße


Display des TTGO beim Verfolgen der Sonde


Im Dunkeln bei Nebel werden die Fotos nicht besser. Trotzdem alles geborgen.
.

29.September 2019  Die grüne Veltliner Sonde
Gestern in der Früh hats die Linzer Sonde in die Nähe von meinem QTH in Wien geschafft,
laut Mail von Michal in die Weingegend rund um Stammersdorf. Nur ich war im Waldviertel.
Aber nachdem wir am Sonntag sowieso die Weinwandertage in Stammersdorf zu Mittag besuchen wollten,
mal sehen, vielleicht fährt ja keiner hin 🙂. In der Früh also vor der Abfahrt nochmal geschaut,
bisher hat sich keiner eingetragen. Nach dem Wandertag sind wir bei den Koordinaten,
die RadioSondy in dem Mail angegeben hat vorbei gegangen. Mit dem Nikon Zoom Fernglas
weit über das abgerntete Zwiebelfeld geschaut in der Hoffnung die Sonde liegt nicht im Maisfeld. 
Am Rand des Maisfeldes konnte ich was weisses erkennen, also mal hin. Das war aber nur ein Plastik,
aber 50 Meter rechts daneben glänzte die gespannte Schnur. Gleich hin und es lag  die Sonde am Zwiebelfeld,
die Schnur reichte weit in Maisfeld. Meine YL barg durch beherztes Ziehen an der Schnur
den nicht aufgegangenen Fallschirm und fast keinen Restballon.
Umwelt sauber und wir freuten uns an diesem schönen Tag über die Cold case Veltliner Sonde.

Flugstrecke mit 25.423m größter Höhe


Landung der Sonde im abgeernteten Zwiebelfeld.


Laut den Koordinaten sollte sie hier am Feld liegen


Sonde gefunden und Schnur ins hohe Maisfeld. XYL beim Bergen der Reste
.

Am Ende der Schnur der Fallschirm und Ballonrest.
.

Alle Teile der "kalten" Sonde wieder geborgen


3. September 2019 Heimfahrt vom Urlaub mit Doppelerfolg
Nachdem wir heute vormittag aufgrund der Bora beschlossen hatten, aus Kroatien, Krk, nach Österreich zurückzukehren,
 habe ich beim Mittagessen in Slovenien mal so geschaut, welche Sonden denn auf dem Weg nach Hause suchenswert wären.
Dabei sind mir die die beiden Grazer Sonden von gestern und vorgestern, die rund um Gleisdorf liegen aufgefallen.
Beide in den Wald gefallen mit ca. 9m/sek, somit die Chance dasss diese zum Boden durchgefallen sind.
Da noch niemand diese als gefunden eingetragen hat, sind wir zuerst zu der westlich von Gleisdorf gelandeten gefahren.
Der Wald war etwas unwegsam, aber nach 30 Minuten suchen konnte sie Sonde und nach ziehen an der Schnur
auch der Ballonrest und der Schrim geborgen werden. Schirm war nicht offen.
So nun weiter zur zweiten Sonde. Es war schon 18h und diese östlich von Gleistdorf schaute einfach zu bergen aus.
Vorort zuerst nichts zu sehen, bis meine Frau dann sagte "Schau das Schnürl",
3 Meter neben dem Weg inmitten der Brennessl und ich mit kurzer Hose. Kein Opfer ist mir zu groß,
daher rein in die Nesseln und festgestellt, daß der Schrim sich im Baum verhakt hat.
Soviel Schnur wie möglich abgerissen und Sonde geborgen. Beide Sonden sind unbeschädigt geblieben.
Nun konnte der restliche Heimweg mit leichtem Brennesseljucken fortgesetzt werden.

Flugstrecke der Sonde vom 1.9.2019 mit 30.310m größter Höhe



Landung im Wald mit 8 m/s


Fallschirm hoch oben aber nicht unmöglich zu bergen


Sonde am Boden einfache Bergung


Fallschirm nich geöffnet


1. Sonde geborgen. Weiter zur nächsten Sonde


Sonde vom 2.9.2019 mit 30.529m größter Höhe



Landung am Waldrand mit 9,1 m/s


Sonde auch am Boden


Diesmal leider ohne Fallschirm



11. August 2019  meine Erste RS41 Sonde aus Linz
Lange Zeit blieb das Waldviertel "verschont" von Linzer Sonden, eine neue RS41 ist hier noch nicht gelandet.
Gestern am Abend sah es bei der Vorhersage danach aus, als werde am Sonntag eine Linzer Sonde landen.
Die Vorhersagen waren allerdings 30 km rund um meinen Standort - also mal in der Früh schauen.
Kurz vor 6h Früh bin ich erwacht und tatsächlich, es kam die Linzer Sonde in meine Richtung.
Ich schaute auf APRS und Hubhab mit, die Voerhersage meinte nordöstlich von Gföhl.
Das ist nicht weit und in der Gegend kenn ich mich aus, allerdings hatte ich kein Peilequipment mit,
denn wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs. Kurz vor Gföhl noch mal geschaut,
ob die Sonde Richtung Meisling unterwegs ist. Ja schaut gut aus. Hoffentlich schon auf einem abgeerntetem Feld,
denn gestern hat es geregnet. Und tatsächlich 1 Minute nach der Landung war ich schon dort.
OE3VBA, Wolfgang hat mir die letzten Koordinaten geschickt, aber auch OE3MUC hat fast bis zum Boden decodiert.
Am Landeort angekommen, hab ich die Sonde schon von der Straße aus gesehen, Gummistiefel an, und rauf zum Feld.
Wie ich gerade beim Einrollen der Schnur bin, kommt Konrad, SP6KZ, der gerade
 in Feuersbrunn auf Urlaub ist- Er hat sich auch in RS angemeldet, 3 Minuten nach mir,
das hatte ich nicht mehr gesehen, da war ich schon unterwegs.
Er wohnt in der Nähe von Wroclaw, daher hat er auch schon viele Sonden.
Wir hatten einen langen und sehr netten Plausch und Erfahrungsaustausch.
Meine erste Linzer RS41 konnte ich vollständig bergen, sie lag schön aufgebreitet über 2 Felder, nur der Fallschirm war nicht ganz offen.

Flugstrecke mit 30.253m größter Höhe


Landung auf freier Fläche


gerade ausgelegtes Fluggespann mit verwickeltem Schirm
.

unbeschädigte Sonde


31.Juli 2019  doppelter Erfolg
Heute sind 3 Wiener Sonden in der Nacht gestartet worden, wobei eine auf einer für mich neuen Frequenz, 402.8 Mhz gestartet wurde.
Dies ist eine M10, die in der Nähe von Poysdorf laut Berechnung niedergehen sollte. Nachdem ich heute in der Früh sowieso
in Poysdorf eine Baustelle hatte, machte ich mich schon früher auf den Weg, denn kurz vor 7 h sollte die M10 landen.
So nahm ich Aufstellung auf der L3029 in der Nähe von Windisch Baumgarten und nach 3 Minuten sah ich die Sonde
schon im Frontalanflug auf ca. 800m. Der Fallschirm ist für das Gewicht der Sonde viel zu groß.
Obwohl er ganz geöffnet war, schaute das aus wie eine Trauerweide 🙂und ich konnte 2 Minuten die Landung beobachten,
 bis die Sonde 100m von mir entfernt schön aufgelegt landete. Den Raspberry Pi Sondenfinder brauchte ich diesmal nicht er lief aber mit zur Sicherheit.
Nach getaner Arbeit in Poysdorf, rief ich OE3UKW (Chris) an, ob er Zeit hätte die RS41 aus Wien,
die unweit seines QTHs in Groß Schweinbart geandet war, mit mir suchen gehen möchte.
Leider hatte Chris keine Zeit und so fuhr ich alleine hin. In der Hoffnung daß sie noch sendet,
wollte ich heute zum ersten Mal den Sondenfinder auf der LoRa Plattform T-Beam mit der Software
von DL2MF testen. In der Nähe der Sonde angekommen, war es noch ungefähr ein Kilometer Fußmarsch,
denn der Weg war nur für Anrainer freigegeben, der andere Weg schaut nicht vertauenserweckend aus.
Nachdem  es so aussah, als sei die Sonde im Wald gelandet nahm ich neben dem T-Beam auch einen 10m GFK Masten mit.
Ich schaltete das LoRa Board ein und es bgann die vorkonfigurierten Frequenzen zu scannen.
Nach ungefähr 300m Fußweg auf einmal eine decodierte Position. Hurra es funktioniert,
als ich dann ungläubig auf die Anzeige schaute, sah ich noch 750m Luftlinie bis zur Sonde.
Ich fürchtete das Schlimmste, hoher Baum und so, wenn doch die Sonde jetzt schon
mit der kleinen Antenne und einem Empfängerchip, der eigentlich gar nicht für diese Frequenz vorgesehen ist, decodiert wird.
Also weiter, die letzten 100m ging es durch dichten Jungwald, mit keinen hohen Bäumen seltsam.
Und da hing sie auch schon exakt an der Position in 150cm Höhe!!
Ich war sehr erstaunt über die Empfangsleistung. Bei der Sonde angekommen,
stellte ich fest, daß der Schirm leider 30m weiter weg auf einem hohen Baum zum Liegen kam und sich nicht überreden lies runterzukommen.
Alles in Allem ein gelungender Morgen, 2 Sonden aus Wien, eine mit einer speziellen Frequenz,
einer Sonde lange beim Landen zugesehen, und den ersten Echttest mit dem LoRa T-Beam mehr als erfolgreich absolviert.

Hier die 3 Sondenflüge der heutigen Nacht. Die Sonde über der Grenze blieb anderen Stationen im Nachbarland übrig


1.Bergung: Flugstrecke der M10 Sonde mit 36.168m größter Höhe


Beobachtete Landung auf freier Fläche.


Gerade ausgelegtes Gespann leicht zu bergen


Sondefinder Raspberry immer dabei


2. Bergung: Flugstrecke der RS41 Sonde mit 35.756m größter Höhe



Landung im Waldgebiet


Neuer Sondefinder mit LORA Modul


Hier im Unterholz hängt sie in leicht erreichbarer Höhe



Erfolgreiche Bergung 2 von 3 gestarteten Sonden


7.Juni 2019  Wildwechsel
Die Überraschung: heute in der Früh: nach dem ordentlichen Regen schon zeitig erwacht und festgestellt,
 daß die Wiener Sonde gar nicht soweit geflogen ist, weil nur 23000m Höhe erreicht. Also noch kurz vor der Arbeit hingefahren,
schon 1.5 km vor dem Landepunkt konnte ich die Sonde gut hören. Angekommen und gleich festgestellt ohne Sondenfinder wird das nichts,
 denn zur Auswahl standen 1 1/2 Meter hohes Rapsfeld, ebenso hoch sind die angrenzende Wiese und Weizenfeld.
Der Sondenfinder hat die Position gleich ausgespuckt, wichtig, damit man nicht das Feld
kreuz und quer zertrampelt und kaputt macht, und es war das Rapsfeld, Freude, denn es war nass und das höchstbewachsene.
 Schon fast in der Nähe des Landepunktes nahmen jede Menge Rehe reißaus. Die waren genau dort,
wo auch die Sonde lag. Die Schnur spannte sich schön über diese Fläche und der Fallschirm war fest im Baum verknotet.
Wahrscheinlich haben die Tiere schon Kontakt mit der Schnur gehabt.
 Ich habe soviel Schnur wie möglich entfernt und mitgenommen, inkl der Sonde natürlich 🙂

Flugstrecke mit nur 23.287m größter Höhe


Landeflugstrecke


Letzte Position mit 15,1 m/s Sinkgeschwindigkeit und Landeplatz


vom Wild niedergelegtes Rapsfeld


Sonde unbeschädigt oben auf dem niedergedrückten Rabs


so gut als möglich geborgen


3.Juni 2019 (Nachmittag)  Die etwas zu kurz Gebundene
Nach dem Einsammeln der M10 vom Vortag (Bericht unterhalb) in der Ramsau konnte ich schon am Sondenfinder
die nächste M10 decodieren, sie war grad so bei 24000m im Steigflug. Kurz auf Radiosondy.info geschaut,
 wo die Landevorhersage einen Landepunkt in der Nähe von Böheimkirchen anzeigte.
Das lag genau auf meiner Route und war nicht so weit weg.
In Reith machte ich kurze Pause und verfolgte die M10 in APRS, die Vorgersage scheinte zu stimmen.
Über Hinterberg "schlief" die Sonde ein und drehte noch eine Ehrenrunde, bevor sie in 1300m verschschwand.
 In 2 Minuten war ich in der Gegend und nach einer Ehrenrunde im Ort konnte ich ein schönes Signal am Funkgerät hören.
Der Sondenfinder gab wieder eine exakte Position aus, das war 160m von mir entfernt.
Also zu Fuß den Bach entlang, bis zu einer Pferdkoppel, genau hinter der Einzäunung lag sie ganz am Boden.
Auch die Schnur war nur 4m abgewickelt, Fallschirm nicht offen.
Beim Zurückgehen kam mir Wolfgang , OE3VBA aus unserer WA Gruppe mit dem Auto entgegen.
Ich bestaunte sein 10 Zoll Display des Sondenfinder, tolle Sache und wir traschten so 15 MInuten,
dann kam uns SWL-Hans besuchen, und fragte wo die Sonde gelandet war.
Ich schaute mir die Sonde nachher genau an, der Schnurabroller ist nicht so ideal,
denn im Luftballon hat sich die Schnur verknotet, nachdem 4m abgewickelt waren.
Außerdem war der Fallschirm direkt an den Ballon gebunden, diese Kombination dürfte das Öffnen des Fallschirms verhindert haben.

Flugstrecke mit 33.271m größter Höhe


letzte Position und Landepunkt beim Pferdehof


Schnurabwickler nicht abgewickelt


Fallschirm kurz angebunden am Ballon


Alle Teile geborgen


3.Juni 2019 (Vormittag) Die "Duracell" Sonde
Heute war ich im Süden unterwegs und musste noch ins nörliche Niederösterreich.
Das geht über die A21 oder von Gloggnitz auch über die "Kalte Kuchl", welche mir aus meiner Motorradzeit bekannt ist.
In der Ramsau sollte die M10 von gestern gelandet sein (ich hab sie bis 1200m mitgeschrieben) und nachdem Fritz -OE1FFS-
bereits eine M10 mit über 23 Stunden "Sendezeit" beobachtet hat, wollte ich mein Glück versuchen.
Und tatsächlich im Landegebiet angekommen konnte ich den typischen Sound schon am Funkgerät hören,
toll wie der Duracell Hase auch bei Sonden funktioniert :-) und so habe ich gleich den Sondenfinder angeworfen
und Überraschung, sie scheint nicht wie eigentlich angenommen im Feld gelandet zu sein, nein,
dort wo in OpenStreetMap Felswand steht, wurde sie angezeigt. Also die Koodinaten ins Handy eingegeben und
losmaschiert bei 30 Grad, 20 Minuten sollte es dauern. Und tatsächlich sah ich im Schweiß meines Angesichts
die Sonde genau über mir hängen als ich am eingegebenen Punkt ankam, in 3m Höhe.
Zufällig lag genau der passende Ast darunter, die Sonde eingefangen, leider löste sich der Schirm nicht und musste zurückgelassen werden.
Im Auto wieder zurück hörte ich dann schon die heutige, aktuelle fliegende Wiener Mittagsonde
welche der Sondenfinder schon decodierte, das ist aber eine andere Geschichte.

Flugstrecke mit 33.174m größte Höhe


Letzte bekannte Position vom Vortag


Bergig und bewaldet bei 30 Grad


Immer dem Signal zu den bekannten Koordinaten nach...


...an den Koordinaten angekommen und oberhalb in 3m Höhe die Sonde.
.

Sonde geborgen


18.Mai 2019 Sondenfinder Feldversuch
Habe heute die Wiener Sonde beobachtet, sie ist nicht soweit von mir runtergefallen.
Ich habe noch eine Weile gewartet, ob jemand Interesse an ihr zeigt und habe inzwischen den Landepunkt errechnet.
Nach weiteren 20 Minuten bin ich mal losgefahren und bald in der Nähe des kalkulierten Landepunktes 48°44'54.6"N 15°36'25.4"E eingetroffen.
Die Sonde war schlecht zuhören, was mich wunderte, ich bin ein Stückchen den Weg noch hinaufgefahren, dann war das Signal ganz weg,
also umgedreht und beim besten Signal stehen geblieben. Der Sondenmonitor hat nichts decodiert,
so hab ich die Antenne etwas angehoben und es kam eine Position 200m entfernt, direkt an einem Feldweg.
Dort angekommen war die Sonde sehr gut hörbar aber nicht sichtbar. Also nochmal den Sondenfinder bemüht und
siehe da die Position war wieder anders. Daher hab ich das noch 2x durchgeführt, aber die Position war stabil.
Also wieder rauf zum anderen Weg und eine Traktorspur im 1m hohen Weizenfeld gesucht, um nichts zu beschädigen.
Nach 2 Minuten sah ich die Sonde fast am Boden liegend, der Fallschirm war 30 m weit weg und lies sich nicht heranziehen.
Also vorsichtig hin , dann war klar warum das Ziehen nicht ging, durch die hervorragende Knoten und Schnurlängenwahl
der Zamg Mitarbeiter ist diesmal der Fallschirm ganz aufgegangen und es war ein riesiger Ballonrest dabei.
Alles ohne Beschädigung geborgen und wieder zurück zum Auto am selben Weg.  Herrliches Wetter und viele Tiere rundherum.
Lerneffekt für mich, ich werde in Zukunft 2-3 Mal den Sondenfinder decodieren lassen bevor ich mich auf den Weg mache.

Flugstrecke mit 33.261m größter Höhe


Letzte empfangene Position und Landestelle in 2,6Km Entfernung


Sondefinder mit richtiger Position


Vorsichtig über die schon bewachsenen Felder ohne Flurschäden zu hinterlassen


Fallschirm und Schnur schön aufgelegt und sichtbar


Sonde im Kornfeld am Boden


Er kann weiter hoppeln ohne sich in der Schnur zu verfangen


Unbeschädigte Sonde


Alle Teile wieder geborgen


17.Mai 2019 Assistent Einsatz für Paula
Heute haben Christian, OE3CQB und ich die Wiener Mittagssonde verfolgt, denn sie war in der Nähe von Christian angesagt.
So war es dann auch. Zwischen Rann und Buttendorf  konnte ich die letzte Position von zuhause decodieren,
allerdings war das über einem Waldstück. Christian war nicht weit weg und nahm die ganze Familie mit.
Seine Tochter Paula wollte endlich ihre erste Sonde finden, denn Mama und Papa haben das auch schon erfolgreich getan.
Ich war mit Christian per WhatsApp in Kontakt, denn für mich war es schon ein Stück entfernt zum Hinfahren.
Es war auch möglich, dass die Sonde den Wald noch überquert hat und daneben im Feld gelandet ist,
was Christian nach ersten Peilversuchen auch gemeint hat. Allerdings sind die Felder auch schon ein Meter bewachsen und das erschwert die Suche.
Nach einigem Hin und Herschreiben habe ich beschlossen doch hinzufahren und die Gruppe mit dem Sondenfinder zu unterstützen.
Kurz vor  meinem Eintreffen ist auch ein anderer Sondensucher hinzugekommen, der allerdings keinen Kontakt mit Christian aufnahm.
Nach dem Eintreffen habe ich sofort den Sondenfinder angeworfen und in Sekunden war die Position ermittelt.
Leider doch im Wald, also das 10m DX Wire Stangl ausgepackt und rein ging es in den Wald. Dieser war schon großteils
mit Brennnesseln verwachsen, die schon die recht hoch waren und leider hat sich Paula öfters an ihnen verbrannt.
An der ermittelten Position angekommen erspähte Paula nach kurzer Zeit die Sonde in ca. 8 Meter Höhe.
Da hilft es nur ein Keramikmesser am DX Wire zu befestigen :-) Nach kurzer Zeit war die Sonde abgeschnitten und Paula hat die Sonde aufgefangen.
Leuchtende Kinderaugen sind die beste Motivation, außerdem haben wir jetzt ernstzunehmende Konkurrenz.
Zuhause angelangt hat Paula sofort einen Bericht über den Einsatz angefertigt und ihre Sonde neu gestaltet.
Ein gemeinsames superschönes Erlebnis für ALLE an einem Freitagnachmittag!

Flugstrecke mit 28.575m größter Höhe


Leider nicht auf die freie Fläche geschafft. Also Waldsuche und Bergung


Sondefinder wieder als wichtiges Hilfsmittel


Leider etwas zu hoch also nächstes Hilfsmittel den Teleskopmast nehmen


Stolze und glückliche Finderin Paula mit der ersten eigenen gefundenen Sonde!


Der dazugehörige Fundbericht darf natürlich nicht fehlen


und diese eintönigen Kisten müssen auch noch bunter werden!


17.Mai 2019 Linzer Altsonde
Hatte in Neupölla und Zwettl zu tun, mit einem kleinen Umweg konnte ich nach der Linzer Sonde vom 9.Mai Ausschau halten.
Die letzte Position auf 703 m, ich war mir sicher, die liegt nicht im Sperrgebiet des Truppenübungsplatz Allentsteig
und es hatte noch keiner als geborgen eingetragen. Also Fußmarsch von 600m über die Wiesen
und da lag sie schon von Weitem sichtbar. Allerdings kein Fallschirm, kein Ballon nur 30cm Schnur, bei der Fallrate irgendwie seltsam, ist aber so.

Flugstrecke am 9.5. mit 21.918m größter Höhe


Landung an der Grenze zum Truppenübungsplatz Allentsteig


Hier sollte sie irgendwo versteckt liegen


nach 8 Tagen kein Fallschirm mehr da
.

16.Mai 2019 Beim Nachhause Fahren eingesackt
Nachdem auch heute wieder eine Mittagssonde aus Wien bei mir in der Gegend angesagt war und
ich über Krems oder über Horn nachhause fahren kann, entschied ich mit für Horn.
Die Sonde war gerade vor Altenburg Fuglau und noch recht hoch, so fuhr ich noch ein Stückchen Richtung Brunn an der Wild.
Aber auf halben Weg von Horn sah ich schon, die Sonde schläft noch vor Fuglau ein und kommt rasch runter,
was auf einen nicht geöffneten Fallschirm hindeutet. Also wieder Richtung Süden, sind nur 4 km,
im APRS konnte ich schon mein letztes Paket auf etwas über 600m sehen, die Sonde sollte vor Fuglau auf eine Grünfläche
und nicht in den Wald gefallen sein. Nachdem die Zufahrtswege recht gatschig ausgesehen haben und ich keinen Allrad habe,
blieb ich an der Strasse stehen, packte den Sondenfinder und ein 10m Teleskopstangl ein und begab mich zu Fuß Richtung Sonde.
Alles sollte ich nicht brauchen müssen die Sonde lag gemütlich auf einer Wiese, gut sichtbar,
der Fallschirm mit riesen Ballonrest knapp 4 Meter davor. Alles unbeschädigt geborgen und wieder 800m zu Fuß zurück.
Diesmal war der Fallschirm recht knapp an den Ballon gebunden, sodaß sich dieser nicht "entfalten" konnte,
da der Ballonrest die Fallschirmschnüre wie eine Krake umschlungen hat.

Flugstrecke mit 33.498m größter Höhe



Landung gerade noch vor dem Wald auf freier Wiese


gerade ausgelegtes Gespann


gut verwickelt schwache Bremswirkung des Schirm


Sonde ohne Beschädigung und alles geborgen


14.Mai 2019 Heimspiel
Die Vorhersage für die Wiener Sonde  war ja nicht so weit weg von mir, etwas östlich von Spitz an der Donau,
bemerkenswert war der vorhergesagte "Doppelhaken". So hatte ich ein Auge darauf wo sie wirklich hinfliegt. 
So gegen 15.30 hat sie sich Richtung Norden gedreht und sehr viel Fahrt aufgenommen, und flog damit wesentlich weiter
als vorhergesagt. Auf meiner Höhe war sie noch immer knapp 6000 Meter hoch, ich hab mal den Sondefinder ins Auto geräumt
und ein paar andere Utensilien, um ggf eine Baumbergung durchführen zu können. Über dem Dobrastausee hat sie
um fast 180 Grad gedreht bei 3800m. Somit war für mich klar, dass sie nicht weit von meinem QTH
aufschalgen wird, wahrscheinlich in Marbach, also in diese Richtung gefahren. Über dem Golfclub Ottenstein
konnte ich sie schon mit freiem Auge sehen, also weiter nach Niedergrünbach. Die Sonde war sehr gut zu hören
und auf  680m Höhe gabs keine weitere Bewegung, da war ich ca 300m entfernt und der Sondenfinder hatte sofort eine Position.
Einen kleinen Weg nach links abgefahren und nach 200m war der Weg aus. Gerade als ich aussteigen wollte,
kam heftiger Graupelschauer auf, die Position am Handy verfolgend kämpfte ich mich durch Wind und Schnee
bis ich die Position erreicht habe, dort lag die Sonde mit großem Ballonrest schön in einer Linie aufgelegt,
allerdings komplett im bereits 50cm hohen Weizenfeld versunken, nicht einmal den Fallschirm sah man 10m vorher.
Der Sondenfinderraspberry hat einen guten Job gemacht, ich hab alles schnell geborgen um dem grauslichen Wetter zu entkommen.
Alle Teile unbeschädigt!

Flugstrecke mit 33.738m größter Höhe


2,2m/s Landegeschwindigkeit und nur 2,7Km von  Zuhause gelandet


Alle Teile geborgen



wertvolle Hilfe der Sondenraspi mit Sondefinder Programm


3.Mai 2019 Leichte Bergung
Nachdem wir auf Urlaub und im Zweitstandort im Waldviertel sind, habe ich gestern noch die Vorhersagen für die Linzer Sonde angesehen.
Nach http://predict.habhub.org/hourly/linz/  wäre die Vorhersage Emmersdorf an der Donau.
Da dies zu weit weg ist  für einen Sondetyp, von dem ich schon einige habe :-) war es also vorerst nicht wirklich interessant für mich.
Da wir derzeit auch Besuch haben, waren wir heute schon um 6.30 auf den Beinen. Ich hab routinemässig mal nachgesehen,
wo es die Linzer Sonde tatsächlich hinverschlagen hat, denn erfahrungsgemäß ist sie immer ein Stückchen
hinter den Vorhersagen gelandet, doch das war heute anders.
Nur 11km von mir entfernt, ich war ganz erstaunt, und ich war auch der letzte Positionsreporter
Nun dann habe ich gleich den Besuch "miteingepackt" und wir sind losgefahren,
da hatte ich wegen der verschlafenen Augen noch nicht die kleine Baumhecke beachtet, aber sicherheitshalber den GFK Mast mitgenommen.
Nach kurzer Fahrt sah ich schon den Fallschirm in genau der Hecke hängen, und das bei starkem Regen, toll.
Kurz besichtigt, die Sonde hat wirklich die ganze Hecke zum landen gebraucht.
Auf der einen Seiten lag die Sonde unversehrt in der Wiese und die Schnur ging über alle Bäume
und am Ende hing der Ballonrest mit dem offenen Fallschirm. Deswegen auch die sanfte Landung mit 2.1m/sek
(wahrscheinlich ist sie deswegen auch so weit geflogen, denn die max Höhe war nicht mal 20000m)
Schnur durchgeschnitten und der Fallschirm fiel schon in die Hände meines Besuchs.
Alles konnte geborgen werden, keine Reste mussten zurückgelassen werden
30 Minuten später gabs schon ein gutes Frühstück zuhause.
Flugstrecke mit 19.038m größter Höhe


Letzte Position mit 2,1m/s Sinkgeschwindigkeit und Landeplatz


Landung entlang der Baumreihe


Sanft gelandet und unbeschädigt


Alle Teile geborgen


29.März 2019 DFM 09 Sonde aus der Slovakei
 In der Früh hab ich die interessanten Kurven von Wien und Graz gesehen und noch gedacht,
wenn heute eine Sonde aus Zahorie gestartet wird, dann sollte die nicht weit von mir einschlagen. 
Und tatsächlich  wurde auch gleich eine gestartet, ich hab die mit Daten von 7.15 UTC berechnet und
der Aufschlagspunkt wäre nördlich von Strasshof  (also auch gleich den DX Glasfibermast eingepackt und gut so).
Die Sonde kam 3 km weiter westlich bei einem Baggersee, der eingezäunt ist runter. Die Chance, daß die Sonde im See ist,
war groß. Als ich kurz nach der Landung so 500m vor dem Landepunkt auf meinen Sondenmonitor schaute,
zeigte dieser ein decodiertes Signal, also bestand Hoffnung. Vor dem See ist eine Baumhecke, die Sonde war in Augenhöhe
hängen geblieben, der Ballon etwas höher. Mit dem Glasfiberstab alles in 5 Min. geborgen.

Flugstrecke mit 23.549m größter Höhe


Landung in den Bäumen vor dem Baggersee


Keine Wasserlandung - Daten werden empfangen und decodiert


Sonde im Gestrüp über dem Boden, Ballonreste im Baum. Wie immer kein Fallschirm aus Zahorie
.

Die Abwickelbremse der DFM Abspulvorrichtung


12.März 2019  Umdisponiert
Ich war heute in der Nähe von Mistelbach und sah das Doppelgespann aus Prag näherkommen
mit der Vermutung da kommt wieder was Besonderes. Nachdem ich aber geshen habe,
das nach dem Platzen des Ballons die Fallgeschwingkeit nicht auf den berühmten grünen Fallschirm schliessen läßt,
hab ich mich erinnert dass vor Kurzem auch eine Linzer Sonde in der Nähe runtergegangen ist.
Einmal kurz nachgesehen in der erweiterten Suche auf Radiosondy.info und gefunden:
https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=M3913408
Das war nur 12 km weg von mir, hingefahren und nach einer kurzen Umschau von Weitem das Gespann schön in der Wiese
aufgelegt gesehen. Trotz nicht geöffnetem Fallschirm sehr langsam runtergekommen
und daher nichts beschädigt, wenig Ballonrest der komplett mit dem Fallschirm verwickelt war.

Flugstrecke mit 25.564m größter Höhe

Landung im Weinviertel nahe Stronsdorf


Auf freier Wiese nahe Rohrabrunn

Ausgelegtes Gespann und ungeöffneter Schirm
.

Sonde unbeschädigt


27.Februar 2019 schnell mal vorbeigefahren
Da ich noch Arbeit bis nach MItternacht hatte und die Sonden aus Prostejov immer einer der ersten sind
die landen, hab ich mir diese https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=M3713168 angesehen.
Nachdem sie nicht weit von meinem Stadrand qtn gelandet war und der Landplatz sehr einladend aussah,
bin ich hingefahren und konnte sie gleich neben der Strasse liegend, 20 m von der letzten Position komplett bergen.
Dieses Modell hat keine Leuchtdiode und keinen Schalter aber schon beim Zufahren hab ich sie im Scheinwerferlicht gesehen.
Auch andere Batterien sind drinnen und wie immer kein Aufkleber mit Seriennummer.

Flugstrecke mit 33.532m größter Höhe


Landung NW von Gänserndorf mit 16,6 m/s


letzte Position und Landung gerade noch über die Absperrung der ÖMV Pumpanlage geschafft


kein Fallschirm aber viel Ballonreste


Sonde unbeschädigt und ohne Aufkleber


16.Februar 2019  Endlich geborgen
seit Anfang Jänner hängt diese Sonde https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=P1650512 in der Nähe meines Standortes in einem Baum in 20 Meter Höhe.
Voriges Wochenende hab ich geschaut, wo genau sie ist (OE3CQB war damals als gemeldeter Sucher vor Ort) und hab die Sonde gleich gesehen.
Da hab ich mich an meine Vorrichtung erinnert, die ich gebastelt hatte, um in meinen Urlauben inverted Vees Antennen über die Bäume zu spannen.
Eine Futterschleuder zum Angeln, ein rechtwinkeliger Haken und eine Angelschnuraufrollvorrichtung
Die Idee eine Nylonschnur mit einer Bleikugel zu versehen, diese über den Ast wo die Sonde hängt zu schiessen,
dann eine Bastkunststoffschnur mit der Nylonschnur hochziehen (diese Schnur ist sehr reissfest und rutscht über die Äste)
dann die Sonde zu umgarnen und runterzuziehen. 3 Versuche waren notwendig und Fingerspitzengefühl.
Dann riss die Schnur der Sonde und sie fiel herunter, unbeschädigt geborgen.
Der Ballonrest ist auf 25 Meter in einem anderen Baum und leider nicht zu bergen
Flugroute am 3.Jänner 2019 von Prag kommend mit 34.710m größter Höhe


Landung am Waldrand einer Lichtung


in ca.20m Höhe nur mit technischen Hilfsmitteln zu bergen


Angeln mit Futterschleuder. Es müssen nicht immer Fische sein.


mit ein wenig Zielübungen ....


Sonde geborgen.


30.Jänner 2019  Absturzsonde
Am heutigen Tag war ich auf einer Dienstreise nach Traun. Da die Linzer Sonde vom Vortag bei Enns
abgestürzt war, kam ich ganz zufällig natürlich dort vorbei und musste sie bergen.
Da die Landung mit flotten 19 m/s Aufschlagsgeschwindigkeit erfolgte war si an der letzten mitgeschriebenen Position leicht zu finden.
Auf der freien Ackerfläche ohne Schnee war die weiße Sonde gleich zu sehen. Außer ca. 1 m Schnur waren keine weiteren Teile des
Fluggespannes sichtbar. Der Schnurträger der Sonde war auch abgebrochen. ansonsten hat sie den harten Aufprall
relativ gut überstanden und nach einschalten des Schalters sendete sie sogar wieder.
So konne nur die Sonde geborgen werden. Danach ging die Dienstreise natürlich weiter.

Flugstrecke mit 10.279m größter Höhe


Letzte Position kurz vor dem Aufschlag mit 19,4m/s


Auf der Ackerfläche leicht zu finden


Sonde mit 1m Schnur. Der Rest des Gepannes fehlt


Kunststoffteil innen abgebrochen. sonst ok



10.Jänner 2019  Erste DFM09 Sonde
War auf einer Baustelle in Fischamend, als ein Alarm am Handy eintraf dass
eine Sonde nicht weit von dort runtergegangen war nämlich in der Nähe von Haslau.
Eine DFM09 aus Zahorie in der Tschechei vom dortigen Militägrelände.
Diese habe ich noch nicht, also nix wie hin. Dort angekommen habe ich festgestellt,
es handelt sich um ein eingezäuntes Gebiet für die ständige Jagd mit dem Hinweis: "Betreten auf eigene Gefahr".
Also nicht verboten und schon ging esweiter hinein. Die Sonde war gleich gefunden,
da sie nach der Landung noch etliche Positionen aussendete. Sie hing in Augenhöhe
und konnte leicht geborgen werden. Da diese Sonde keinen Fallschirm hatte, war die Schnur und der Rest gleich eingepackt.
Danach gleich wieder aus dem Jagdgebiet schnell raus und nach 7 Minuten war ich wieder weg vom Einsatzort.

Flugstrecke mit 23.077m größter Höhe


Landung im Wald bei Haslau


Meine erste DFM09. Bereit zum Erforschen.



2.Jänner 2019  Überraschungspaket -  istmirpassiertozonsonde
Ich bin um 16 beim Hofer in Grafenwörth einkaufen und schau auf mein Handy, sehe eine Pragersonde ist gelandet, nicht weit von dort.
 (Signal Benachrichtigung von Radiosondy) Ok denk ich fahr hin, schaue aber nicht genau welche Type, nur die Frequenz.
Ich hab absolut nichts zum Peilen mit nur mein Handy und das Fahrzeugfunkgerät. In der Nähe angekommen (es wird schon dunkel)
schalte ich das Funkgerät auf 401.1 ein und wundere mich über das Signal, klingt nicht wie die RS41, die wir da in den letzten Tagen hatten,
sondern wie eine RS92 aus Linz, komisch, aber ich denk mir immer noch nix dabei, außer daß die vielleicht noch ein paar alte RS92 haben.
 im APRS schau ich mir die Flugbahn und die Fallgeschwindigkeit an, komisch langsam, aber ich denk vielleicht wegen dem Wind.
Nehme meine Taschenlampe und geh die Route ab, es ist schon sehr dunkel, aber wenigstens keiner da der noch sucht 🙂 . 
Und geh über die Felder und suche eine RS 92 ohne Fallschirm. Von  Weitem kann ich nach 15 Minuten eine große weisse Schachtel sehen,
und geh näher, jetzt erst merke ich es ist eine OZONSONDE !!
Nur die wegbringen ist nicht einfach, die Schur ist sehr robust, der riesen Ballon hat sich im Gestrüpp verfangen,
oben scheint ein Fallschirm zu sein, aber kein roter. Ich zieh dran und des kommt ein riesiger grüner Fallschirm zu Tage,
der gleich wie wild aufsteigt und mir fast die Hand zerschneidet unglaublicher Auftrieb. Das hilft aber den Ballon aus dem Gestrüpp zu ziehen
und ich glaub ich steig gleich mit auf. Ich ziehe mit großer Kraft den Schirm auf den Boden, doch der Sturm lässt ihn wieder aufsteigen. das geht so 5 Minuten,
dann habe ich den gebändigt. Alles schnell zusammengepackt und wieder durch die Dunkelheit zum Auto.
Dort merke ich, daß die RS92 massiv beschädigt ist, auch der O3 AUX Stecker ist draußen,
Sensor abgebrochen und GPS Antenne massiv verbogen. Nach einer Stunde wieder daheim und alles entwirrt.

Flugstrecke mit 36.261m größter Höhe


Letzte empfangene Position und Landestelle am roten X


Die Ballonreste mit dem robusten Schnurabroller und der extrafesten Schnur daran


Post und Infoschreiben am Kontainer



Trotz nur 3m/s Sinkgeschwindigkeit hat der Fallschirm dann die Sonde übers Gelände geschleift.


Entwirrt und fein zusammengelegt alle Teile geborgen


31.Dezember 2018  Selbstmordversuch zu Silvester
Die Nachtsonde aus Prag war bis ins Waldviertel Nahe von Weitra geflogen. Am Morgen wollten wir noch zum Einkaufen nach Tschechien fahren
vorher noch ein schneller Blick auf die geflogenen Nachtsonden am PC gemacht. So entdeckte ich, daß die Sonde
genau auf unserer Wegstrecke gelandet war. Also musste ein kleiner Zwischenstop eingelegt werden.
Am Landeplatz eingetroffen lag die Sonde dann genau auf den Schienen der Eisenbahn. Bevor noch der erste Zug kam konnte ich sie
zusammen mit den Ballonresten noch vor einem Unglück bewahren und nach einem beruhigendem psychologischem Gespräch mit ihr
ließ sie sich bereitwillig mitnehmen und ist nun wieder auf dem Weg der Besserung.  ;-))

Flugstrecke mit 34.285m größter Höhe


letzte Position in 794m Höhe


Landung auf dem Gleiskörper


schnell mitnehmen bevor der erste Zug kommt


Alles gerettet und wohl auf!


25.Dezember 2018  Sonde aus Lindenberg bei Berlin
Eigentlich hatte ich die Prager Nachmittagssonde im Visier.
In der Früh hatte ja der Christian OE3CQB diese mit seiner Tochter gefunden und die MIttagssonde sollte etwas weiter westlich,
 also bei mir in der Gegend runter gehen. Doch als sie in den Sinkflug überging hatte die auf 9000m eine Beschleunigung von 250kmh,
da war mir klar, die wird nicht bei mir landen. Somit gingen wir spazieren, eine andere Sonde erwartete ich nicht.
Als wir zurückkamen, schaute ich wo die Prager Sonde niedergegangen ist und auf einmal sah ich
die Lindenberg Sonde 19km von mir entfernt, 0kmh, somit hing sie in einem Baum.
GFK Mast, Messer und Klebeband eingeräumt, vor Ort war schon dämmrig, die Sonde hing in 7m in einem Baum,
Fallschirm nicht erkennbar, Mit dem Messer am Mast runtergeschnitten und gefreut, da es so gut
wie nie vorkommt, dass eine Sonde aus der Gegend zu uns herunter kommt.
Hab nur die beiden Fotos schnell gemacht. Es war schon dämmrig und ich stand
mit dem Auto neben der Schnellstrasse und wollte schnell wieder weg :-) .

Flugstrecke mit 34.541m größter Höhe


Landung nördlich von Zwettl im Waldviertel in einem Baum


Bergewerkzeug: Messer auf Teleskopmast
.

15.Dezember 2018 Altsonde in Deutschland
Da ich derzeit in Deutschland unterwegs bin, muss ich natürlich auch hier nach gefallenen Sonden Ausschau halten.
So ergab es sich, dass ich in der Nähe von Braunau eine Sonde aus Kümmersbruck vom 7.12.2018 aufsuchte, da sie in Radiosondy.info
noch als unbekannt stand. Am Landeplatz auf freier Fläche war es ein leichtes den roten Schirm zu entdecken.
Aufgrund der Minustemperaturen der letzten Tage waren jedoch Sonde und Schirm/Ballonreste schon am Boden angefroren.
Alle Teile konnten trotzdem geborgen werden.

Flugstrecke mit 23.286m größter Höhe


Landung auf freier Fläche und seit 8 Tagen nicht geborgen


freie ebene und schneefreie Fläche.


Ballonreste und Fallschirm schon festgefroren


Alle Teile wieder geborgen


2.Dezember 2018 Doppelt bei Landung eingesammelt
Die heutigen Sonden (Nacht und Morgensonde) aus Kümmersbruck in Deutschland sollten laut Vorhersage im Waldviertel landen.
Also ging es schon frühmorgens wärend des Nachtfluges schon zum vorberechneten Landeplatz wo ich den Landeanflug miterleben konnte
und diese leicht auf einer Wiese bei einem Gehöft bergen konnte.  Danach war die Morgensonde dran. Auch bei dieser stimmte
die Vorhersage genau und so wartete ich auf das Eintreffen und landen der Sonde.Sie legte auch hier eine präzise Landung auf einer Wiese
hin und auch zusehen war möglich. Ebenfalls eine leichte und einfache Bergung aller Teile möglich.

Der Nachtflug mit 34.744m größter Höhe


mit 4,3 m/s Landegeschwindigkeit auf einer Wiese


erfolgreich alle Teile unbeschädigt geborgen.


Flugstrecke der Morgensonde mit 35.290m größter Höhe


ebenfalls sanfte Landung auf einer Wiese


schön aufgelegt und gut sichtbar im Schnee.


auch hier alle Teile unbeschädigt geborgen


25.November 2018  Warten auf die Sonde
Die Linzer Morgensonde sollte wieder in meine Gegend kommen und so machte ich mich früh genug auf
zum berechneten Landeplatz. Um 5:45 Uhr sah ich dann im Dunkel der Nacht einen grünen Punkt am Himmel durch den Nebel
herunterschweben. Nur wenige Meter neben mir landete dann die Sonde. Der Fallschirm war gut geöffnet und außer
dem Ballonstutzen waren keine Reste mehr vom Ballon vorhanden. Alle Teile konnten somit wieder geborgen werden.

Flugstrecke mit 26.132m größter Höhe


Landung gleich neben dem Feldweg und meiner Position.


Die Grüne LED der Sonde eine tolle Sache in der Nacht


alle Teile wieder geborgen


24.November 2018 Frühmorgens unterwegs
Die Linzer Nachtsonde war wieder einmal in meine Umgebung gekommen und so ging es gemeinsam mit meiner Frau
um 5 Uhr morgens an diesem Samstag auf die Suche. Die Sonde hatte sich mit der Schnur über die Straße gelegt
und der Fallschirm war schnell entdeckt. Meine Frau hat dann auch die Sonde, welche grün leuchtete durch die LED
gleich entdeckt und so konnte das ganze Gespann wieder geborgen werden.

Flugstrecke mit 25.049m größter Höhe


Landung an der Straße mit 3,9m/s Sinkgeschwindigkeit


Fallschirm schnell entdeckt


Die Sonde ist im Dunkel der Nacht schön zu sehen mit der grünen LED


Auf der Seite liegend kann die LED ihre volle Leuchtkraft abgeben. eine tolle Sache für die Nachtsuche


Alle Teile wieder geborgen


21.November 2018 Schnelle Bergung
Die Wiener Mittagsonde flog heute "nur" bis Bruck a.d. Leitha. Da es wie in den letzten Tagen eine Meteomodem M10
Sonde war, und noch keine in meinem Besitz ist, musste diese geborgen werden.
Kurz nach der Landung war ich dann schon vor Ort und konnte diese auf einem Feld
liegende Sonde und das ganze Fluggespann leicht bergen.

Flugstrecke mit 32.939m größter Höhe


Landung nordwestlich von Bruck a.d. Leitha auf freier Fläche


von weitem schon gut zu sehen und leicht zu bergen

.

meine erste M10 Sonde


16.November 2018 Ohne Technische Hilfsmittel
Die Sonde aus Tschechien / Prostejov hatte es heute Nacht bis nach Österreich geschafft
und so machte ich mich am morgens auf sie in dem Wald zu suchen.
Am Händy war dann das GPS nicht verfügbar, A1 Empfang war dort auch keiner verfügbar,
Sondensignal war auch keines hörbar - alle Technik hat versagt -
also machte ich mich nur mit meiner Erinnerung der APRS Karte in dem nur spärlich bewachsenen Wald
auf die Suche. Nahe des Forstweges war die letzte Position angegeben und tatsächlich konnte ich sie an
der Stelle dann auch entdecken. Nur die Sonde mit der Schnur und Ballonreste waren vorhanden.
Fallschirm war keiner montiert. So konnten auch dieses Mal wieder alle Teile geborgen werden.

Flugstrecke mit 34.265m größter Höhe


Mitten im Wald an einem Forstweg. Aufgrund des schnellen Falles mit 14,5m/s war sie ganz in der Nähe


Sonde unbeschädigt und ohne Aufkleber
.



11.November 2018 Morgendliche Bergung
Die Sonde aus Linz von heute ist gleich neben der Strasse und einem Haus gelandet.
Eine Softlandung  und der Fallschirm war gut offen somit alles unbeschädigt.
Wieder alle Teile geborgen.

Flugstrecke mit 22.431m größter Höhe


Landung auf freier Fläche - leichte Bergung


Im Morgennebel ein leichter Fund


Schön aufgelegt und Fallschirm gut geöffnet
.


10.November 2018  Landung beobachtet
Nachtbergung der Linzer Sonde von heute. War live bei der Landung dabei.
 Durch den Nebel schwebte ein grünes Licht und landete 30m von mir entfernt auf einem Feld.
Fallschirm offen butterweich gelandet und alle Teile geborgen.

Flugstrecke mit 24.396m größter Höhe


Sanfte Landung bei Reichers auf freier Fläche



Alle Teile geborgen
.

7.November 2018  Friedhofstour
Heute hatte ich ganz in der Nähe bei Spannberg einen Aussentermin zu erledigen und so machte ich
am Nachmittag noch schnell einen Besuch bei der am 17.10. geflogenen Nachtsonde welche in 300m über dem Friedhof
von Spannberg ihre letzte Position gesendet hatte und noch als unbekannt auf Radiosondy.info eingetragen war.
Eigentlich hatte ich nicht viel Hoffnung dass sie nach fast 3 Wochen noch dort liegen würde.
Beim Eintreffen jedoch konnte der rote Fallschirm am Feld neben dem Friedhof schon gesichtet werden.
Auch die Sonde war noch so wie sie gelandet war auf einem Wiesenstück unbeschädigt. Sogar einschalten war noch für kurze Zeit möglich,
jedoch waren die leeren Batterien nur für einen kurzen Funktionstest gut. Alle Teile des Fluggespannes konnten somit geborgen werden und
mit nach Hause gebracht werden.

Flugroute mit 31.988m größter Höhe


Letzte Position 153m über über dem Boden von Spannberg im Weinviertel


Landung am Feld neben dem Friedhof und 3 Wochen unbeobachtet gelegen


Roter Fallschirm in der Herbstsonne leicht zu sehen
.


2.November 2018  Ausflug nach Tschechien
An diesem langen Wochenende mit dem heutigen Fenstertag war ein Ausflug von meinem Zweitstandort im südlichen Waldviertel
Richtung Norden über die Grenze nach Tschechien angesagt, um die heutige und gestrige Linzer Sonden, welche knapp
 über die Grenze geflogen waren, zu suchen und zu bergen wenn möglich. Als erstes war die heutige Sonde am Plan, da sie etwas näher
in einem Waldgebiet gelandet war. Da sie auch noch sendete, war ein auffinden trotzdem nicht leicht, da das Signal nur ganz in der Nähe
hörbar war. Die Sonde stand aufrecht am Waldboden und der Fallschirm war hoch im Baum gut verwickelt und konnte leider nicht geborgen werden.
Danach ging es zu der Sonde vom Vortag, welche ca 15 Km entfernt auf einer Wiese bei einem Gehöft liegen müsste. Vor Ort stellte sich diese Wiese
als Weidefläche für Kühe heraus. Der rote Schirm war von weitem schon gut zu sehen, sodaß es im Laufschritt zu dem Fluggespann
zur Bergung ging. Schnell alle Teile eingesammelt und wieder zurück zum sicheren Auto außerhalb dieser Weide.
2 Bergungen in wenigen Stunden erhöhen mein Sondensammelkonto nun auf 10 Stück.

Flugstrecke der heutigen Sonde mit 26.924m größter Höhe


Landung in einer einsamen Waldgegend mit 15m/s fallend.


Sonde stehend am Waldboden mit gut geerdeter Antenne
.

Kein Aufkleber an der Sonde


Sonde vom Vortag aus Linz mit 21.893m größter Höhe


Von der letzten aufgezeichneten Position Landung auf der freien Fläche


von Weitem gut zu sehen - Sonde und Schirm


schnell alle Teile geborgen und im Kofferaum verstaut


22.Oktober 2018  Altsondensuche
Am 15.Oktober waren die Mittagsonde und die darauffolgende Nachtsonde aus Wien ins nördliche Weinviertel geflogen
und sind nahe der Grenze zu Tschechien bei Haugsdorf gelandet. Da sie bis heute auf Radiosondy.info noch nicht als gefunden
eingetragen waren, war ein Ausflug bei schönem Herbstwetter eine gute Gelegenheit meine Anzahl gesammelter Sonden zu erhöhen.
Da beide Sonden auf freier Fläche gelandet waren und die Felder schon abgeerntet sind, lagen die Sonden mit Fallschirmen
auf der dunklen Ackererde und waren leicht zu sehen und zu bergen. Beide Fluggespanne konnten somit leicht und komplett
geborgen werden. Ein erfolgreicher und schöner Nachmittagsausflug. Es lohnt sich also auch nach älteren Sonden zu suchen.

Flug der Mittagsonde am 15.10. mit 36.507m größter Höhe


Landung auf freiem Feld südlich von Haugsdorf


von Weitem schon leicht zu entdecken der rote Fallschirm


schön aufgelegtes Fluggespann und leicht zu bergen


Unbeschädigt aber natürlich Batterien leer.


Darauffolgender Nachtsondenflug mit 33.466m größter Höhe


Landung mit sanften 1,7m/s nahe der Grenze wieder auf freiem Feld


Perfekt geöffneter Schirm ermöglicht eine unbeschädigte Sonde. Natürlich auch hier die Batterien schon leer
.

26.September 2018 Die Sonde die aus dem Sturm kam
Da ich heute einen Termin in der Nähe des Landepunktes der Linzer Sonde hatte, musste ich diese zwangsläufig auch suchen.
Die Sonde war während des Sturmtief "Frederik" von Linz am 23.9. bis ins Mittelburgenland geflogen
und hat sich südlich der Burgruine Landsee im Wald niedergelassen. Da der Zugang nur zu Fuß auf dem abgesperrten Forstweg
möglich war, musste gut 1 Km Fußmarsch angetreten werden. Am Landeplatz stellte sich heraus, dass es sich um einen offenen
Jungwald mit weit auseinanderstehenden Jungbäumen handelte. Die Sonde hing an der Schnur ganz knapp über dem Boden und war leicht zu bergen.
Der Fallschirm hatte sich jedoch so im Geäst des Baumes verwickelt, dass die Schnur leider abgerissen ist und der Schirm nicht geborgen werden konnte.

Flugstrecke 178 km Distanz


Landung im Waldbereich aber gut zu erreichen


Auf der Seite Radiosondy.info sind alle Statistiken und Diagramme dieses Fluges gespeichert.
Größte Geschwindigkeit war 150km/h in 12851m Höhe


auf der Antenne stehend am Waldboden gefunden - Sonde ohne Beschädigung geborgen
.


15.September 2018 2x Altsondenbergung mit Pilzen
Nachdem auf der Radiosondy.info Seite alle Sonden gespeichert sind, Konnte ich in einem Wald in unserer Nähe feststellen,
das dort 4 Sonden (3x Linz, 1x Deutschland) liegen müßten welche schon zum Teil seit 8 Monaten verschollen sind.
Also beschloß meine Gattin einmal ihre neuen Nordic Walking Stöcke auszuprobieren und dies mit einer
Sondensuche zu verbinden. Also ging es am 14.9. los zur ersten Linzer Sonde vom 7.1.2018.
Am Landepunkt eingetroffen, hat sie dann auch nach kurzen 10 Minuten suchen diese auch gefunden
und hat sich riesig über ihre erste Sonde gefreut! Der Sondensuchervirus hat ein neues Opfer gefunden!
Der obere Deckel war abgesprungen und lag daneben und die GPS Antenne war abgebrochen.
Da es für eine weitere Suche schon spät war und wir auf unserer Wanderung so viele Steinpilze gefunden haben,
verschoben wir die Suche der nächsten Sonde auf den nächsten Tag um dann auch noch ein Behältnis für die Pilze mitzunehmen.
So ging es dann am Sonntag.16.9. um 7:30 schon los auf die Suche.
2 der Sonden sind im dichten Unterholz / Jungwald weiterhin verschollen also auf zur letzten Sonde.
Diese hing an ihrer Schnur nur 30cm über dem Boden und war so wie die Pilze leicht zu ernten.
Fallschirm, Schnur und bereits zerfallende Ballonreste wurden natürlich mitgenommen.
Somit ein erfolgreiches Wochenende mit genug Pilzen für eine schmackhafte Mahlzeit
und einige Sonden wieder für die Sammlung.

Flugstrecke vom 7.1.2018 mit 19.501m größter Höhe


Landung im Waldviertel beim Schweinsberg im Wald


erster Sondenfund


Sondensuche am nächsten Tag. Sonde vom 8.1.2018


Landung auch wieder im Wald am Schweinsberg


Sonde frei hängend knapp über dem Boden


Alle Teile geborgen und landen in der Sondensammlung


und diese Teile wurden ebenfalls geborgen und landen dann am Teller!


14.September 2018  2x Linzer Sonde geborgen
Nachdem ich gesehen habe, daß die Linzer Sonden vom 13.9. und 14. 9. im Waldviertel heruntergekommen sind,
wo ich als OE3JTB mein QTH habe, wollte ich heute mal nachsehen, ob ich was finde.
An der letzten Position auf APRS.FI war ein Wäldchen. es hat nicht so schlimm ausgesehen, aber keine Sonde vorhanden,
herumgeirrt im Wäldchen und die Rehe beim Fressen gestört.
Aufgeben ist nur beim Brief und so bin ich in die andere Richtung maschiert,
sehr unwegsames Gelände, da stufig angelegt und siehe da ein Objekt das nicht hingehört.

Flugstrecke der Sonde am 13.9. mit 25.054m größter Höhe


Landung nicht im Wald sondern am Wiesengelände mit 11,5m/s


Ein weißer Punkt in der Wiese


Schließlich war auch noch die Sonde vom 14. September zu suchen.
Auch diese konnte erfolgreich geborgen werden.

Sondenflug am 14.9. mit 25.150m größter Höhe


Landung ca.11Km westlich von Ottenschlag mit 8,1m/s


2 Sonden an einem Tag geborgen.


10. September 2018 erster Erfolg mit Zufall
Seit längerem verfolgte ich das Treiben und den Spass welchen die Sondenjäger bei Ihren Suchen und Erfolgen haben.
Bisher war es meist aus Zeitmangel und Aufgrund des schnellen Einsammeln der Sondenjäger mir nicht vergönnt
einen dieser Schätze zu bergen. Am heutigen Tag jedoch wurde der lang gehegte Wunsch Wirklichkeit.
Dienstlich hatte ich in der Nähe von Unterrußbach zu tun und bei der Besichtigung einer Baustelle sah ich
von der Weite auf einer Wiese etwas Rotes liegen. Auf den vielen Fotos der Sondenjäger war auch immer ein rotes Teil
als der Fallschirm sichtbar. Verwundert das eine Sonde so einfach da liegen würde, mußte natürlich sofort nachgesehen werden.
Und tatsächlich lag da ein roter Fallschirm mit den Ballonresten und Schnüren verwickelt. Der langen Schnur folgend fand ich schließlich auch noch die Sonde dazu.
Es waren zwar die Verriegelungsnasen  alle gebrochen und der  Sensor lag 3 Meter neben der Sonde.
Zu Hause konnte ich dann auf der Sondenseite  Radiosondy.info die Seriennummer eingeben und erfahren, dass die Sonde
schon in der Nacht vom 3. auf den 4. September, also 6 Tage zuvor als Nachtsonde geflogen war. Im Baum war sie dann
um 4:50 Uhr hängen geblieben und am Vormittag um 9:06 Uhr dann vom Wind heruntergeblasen wurde.
Jedenfalls wurden alle Teile eingesammelt und sind nun als erster Sondenfund in meiner hoffentlich größer werdenden Sammlung.

gesammte Flugstrecke mit 36.149m größter Höhe


erste Landung auf einem Baum um 4:50 Uhr, "Weiterflug" um 9:06 Uhr


Etwas Rotes auf einer Wiese? Eine erste Vermutung! Da muss man gleich mal nachsehen!


Tatsächlich ein Fallschirm und eine Sonde auch noch dran! Zufälle gibt es doch noch!
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