OE1JTB Alex
Sonden Sammel Erfolge

vom neuesten zum ältesten Fund sortiert
3.August 2021  noch schnell vor dem Frühstück
Heute war es einfach. In der Früh gesehen, dass die Linzer ein wenig weiter in
 meine Richtung gekommen war, als vorhergesagt. Außerdem sah es nach Feldlandung aus.
 Also leichte Kost, denn was bei uns noch steht ist der Mais, der etwas
unüberschaubar hoch ist, die meisten Weizenfelder sind abgeerntet und
 was noch steht ist nicht sehr hoch. Fahrzeit waren gerade mal 12 Minuten dann
war ich angelangt. der TTGO zeigte mir, dass die Sonde nahe eines Feldrandes liegt.
Na bitte auf der einen Seite Mais, auf der anderen ein Mohnfeld. Nach circa 200 Meter
 sah ich die Schur aus dem Maisfeld herauskommen und im Mohn verschwinden.
Also an der Mohnseite gezogen und da kam schon die Sonde. Gespannt war ich
auf die Maisseite und den Fallschirm. Aber wider Erwarten lies sich
auch dieser einwandfrei und ohne zu mucken herausziehen. Nach 10 Minuten
war alles geborgen, dann noch beim Bäcker vorbei und ab nach Hause zum Frühstück

Flugstrecke mit 24.609m größter Höhe



TTGO hilft mit alle Teile zu finden und bergen
.

2.August 2021  Waldwanderung zur Linzer Morgensonde
Heute länger geschlafen und gesehen dass die Linzer Sonde nicht weit weg von mir
 in Werschenschlag im Wald gelandet war. Es war noch keiner eingetragen,
das schnell erledigt und losgefahren. Bereits vom 300m entfernten Klärwärterhaus
 konnte ich das Signal decodieren. Also das schien ein Baumhänger zu sein,
GFK Mast kommt mit. Quer durch den Wald der sehr feucht und rutschig ist,
bergauf und dabei jede Menge eingezaunte Jungwälder umrunden, na toll.
Aber am Ort des Geschehens angekommen lag die Sonde am Boden, Schnur gerade rauf
zu den Bäumen. Beim Ziehen an der Schnur kam der Fallschirm zum Vorschein mit Ballon Rest
und konnte abgeseilt werden. Alle Teile geborgen.
Der Rückweg war dann besser aber länger, eine schöne Traktor Spur durch den Wald.

Flugstrecke mit 24.409m größter Höhe



Landung mit 9,4 m/s im Wald(viertel)


Bis am Boden durchgerutscht


Fallschirm mit Resten lässt sich herunterlassen


Alle Teile leicht geborgen


23.Juli 2021 Mittagssonden abgestürzt
https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=T0240419
Heute bekam ich von Fritz die Meldung, dass die Wiener Sonde wieder mal zu früh abgestürzt ist.
So wie es aussah am letzten grünen Flecken in Donaufeld, meinem urspünglichen Heimatbezirk Floridsdorf.
Da ich sowieso zu Hause bin, fuhr ich die paar Kilometer zum Landeort und
 wie auch schon in der Früh nur mit dem Handy bewaffnet, alles andere Equipment liegt im Waldviertel.
Am Landeplatz angekommen konnte ich ein 40cm hohes Weizenfeld entdecken, aber keine Sonde..
Also am Rand entlang und nach 3 Metern hatte ich die Schnur um die Füße gewickelt.
Also Sonde und Schirm aus dem Feld gezogen und wieder zurück zum Auto.
Im Auto sah ich die nächste Meldung, dass auch die nächste nachgestartete Sonde,
die vermutlich die Praktikanten raufgeschickt haben (Knoten müssen sie noch üben - siehe Bild)-) ebenfalls nicht
die notwendige Höhe erreicht hatte und vorzeitig herunter, in der neuen Donau gelandet ist,
in der Nähe der Ostbahnbrücke. https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=T0330525
Da das auch in der Nähe meines Wohnorts ist, schaute ich auch dort vorbei.
Gerade wie ich unten am Ufer angekommen war, sah ich einen Passanten am anderen Ufer der die Sonde
mit dem leuchtend roten Schirm aus dem Wasser gezogen hat, also keine Gefahr mehr
 für die Umwelt und die vielen Wasservögel in der Gegend. Leider war der nächste Übergang
auf die andere Uferseite wegen Bauarbeiten gesperrt. Sonst hätte ich mich mit dem Unbekannten getroffen.
Ein netter und für Sondensammler erfolgreicher Nachmittag.

Flugstrecke der ersten Mittagsonde mit nur 14.728m größter Höhe


Landung am Feld im 21.Bezirk


alle Teile geborgen


Fallschirm mit Ballon direkt verknotet


Die beiden Mittagsflüge zusammen


zweiter Flug mit nur 16.549m größter Höhe und Landung in der neuen Donau


Unbekannter Finder mit dem roten Schirm. Der wird sich sicher fragen was das ist was er da aus dem Wasser gezogen hat.


23.Juli 2021 Es ist nicht immer so wie es gezeigt wird
Die heutige Wiener Nachtsonde war eigentlich auf der Nordseite der Donau angesagt und so hab ich schon um 4.30 gesehen,
dass sie in Simmering in der Dittmanngasse gelandet ist. In Google Maps siehts nach Park aus und
 in Streetview nach Baustelle. Kurz noch die Immoanzeigen gecheckt, fertiges Projekt also kein Park mehr da
 dafür teure Wohnungen. In 15 Minuten war ich dort und brauchte sie nur aufglauben da sie griffbereit am Gehsteig lag.
Alles eingesammelt und zurück nach Hause zum Arbeitsbeginn.
Leider in der Morgenhektik vergessen die Fotos am Landeplatz zu machen.

Flugstrecke mit 34.588m größter Höhe


Landung in Wien Simmering


Flugaufnahme und Streetview zeigen unterschiedliche Ansichten. Wald oder Baustelle oder Fertiges Wohnhaus?


Nachforschen was dort wirklich vorhanden ist. Reinste Detektivarbeit das Sondensuchen heutzutage ;-)


19.Juli 2021  Telefonberatung
Da ich an dem Tag mit Aufräumarbeiten nach den schweren Gewittern und überflutetem Keller beschäftigt war,
achtete ich nicht auf die Sondenflüge. Da in unserer Gemeinschaft der Nachrichtendienst bestens funktioniert,
bekam ich von Fritz die Meldung, das die Wiener Mittagsonde ganz in meiner Nähe gelandet war.
Da das Wasser im Keller nicht mehr schlimmer werden konnte, widmete ich mich zur Abwechslung der Sonde.
 Dort angekommen sah ich nur den abgetrennten Fallschirm mit großem Ballonrest. Zuerst dachte ich die Sonde
wäre von einem Auto mitgenommen worden, allerdings sah ich nach kurzer Zeit eine Schnur auf einem nahen Haus
aber keine Sonde, und es war auch kein Signal mehr da. Die Schnur ging zu einem benachbarten Haus.
Dort läutete ich und es öffnete ein netter Mann mit dem ich einen Teil der Schnur bergen konnte.
 Beim anderen Haus war niemand zu Hause, so hinterließ ich eine Nachricht.
Tags darauf der Anruf: die Sonde wurde kurz nach der Landung gefunden und abgeschnitten,
deswegen war nur die Schnur zu sehen. Ich erklärte dem Eigentümer was das ist und er möge die Sonde als seltenes Andenken behalten

Flugstrecke mit 32.911m größter Höhe


Landung mit 14,2 m/s nicht weit von mir entfernt


Kellerüberflutung kann warten - Sondenbergung hat Vorrang!


Fallschirm-Ballon Paket auf der Straße - keine Sonde


17.Juli 2021  seltsame Gedanken

Am 17.7 schaute ich zum Cold Case aus Wien https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=T0330601
da es auf der Anreisestrecke in einem zweit Wohnsitz gelegen war.
 Dort angekommen sah ich ein 2.3m hohes Maisfeld, na toll. Ich ging quer zur Flugrichtung in das Feld
und nach ca. 50 Metern sah ich den Fallschirm linker Hand. Der Rest war einfach, Schnur abgeschnitten und
verfolgt, nach 1 Minute konnte ich die Sonde bereits in Händen halten, auch dort die Schnur abgeschnitten und
 komplett aus dem Maisfeld alles entfernt, nach 5 MInuten war ich wieder draußen.
Ich muß im Maisfeld immer an den Film "Signs" mit Mel Gibson denken:
https://de.wikipedia.org/wiki/Signs_–_Zeichen
https://www.youtube.com/watch?v=dUw26F0WfLg

Flugstrecke mit 32.260m größter Höhe



Landung noch am Feld und nicht im Badesee


Nur ein rot leuchtender Schirm und kein Alien



Sonde auch gefunden


30.Juni 2021  der Reinigungs-Hattrick im Marchfeld
In den letzten Tagen fielen einige Wiener Sonden ins Marchfeld,
nur eine wurde von einem Sucher aus Orth an der Donau geborgen und
so machte ich mich heute auf die Suche von 3 kalten Sonden aus Wien.
Die Gegend der 3 Sonden sah nach Feldern aus und so nahm ich auch mein Fahrrad am Auto Heckträger mit.
In Lassee angekommen rauf aufs Fahrrad und hin zum Landepunkt.
 In der Nähe waren jede Menge Feldarbeiter beschäftigt. Die Sonde fiel vorgestern, also spannend ob sie noch da war.
Erich, OE3OSB Station hat den Flug aber gut mitgeschrieben und nach kurzen Marsch am Feldrand
 konnte ich den Schirm gut erkennen. Also diesen mal geborgen und entlang der Schnur hin zur Sonde.
Mit einem großen Ballonrest alles unbeschädigt geborgen.

Flugstrecke mit 33.933m größter Höhe am 28.6. Mittagsflug


Landung auf den Feldern zwischen Lassee und Breitensee mit 11,5 m/s


Roter Schirm wie immer gut sichtbar. Alle Teile geborgen
.

Wieder zurück zum Parkplatz und Fahrt zur nächsten Sonde in der Nähe
 von Baumgarten, unweit des Central Gas Hubs, sehr explosive Gegend.
Hier schien das Gelände auch nicht schwierig. Bei der Kirche geparkt und mit dem Fahrrad auf zur Sonde.
Im Zielgebiet angekommen waren nur sehr niedrige Bäume zu erkennen, also rein ins Gestrüpp.
Während ich links und rechts Ausschau hielt, spürte ich eine Schnur an meiner Brust, das war natürliche die Schnur der Sonde.
Diese Schnur war über sehr dornige Bäume verwickelt und die Sonde selbst lag am Boden.
Die Schnur musste ich in 4 Teile zerschneiden, um sie aus den Bäumen zu bekommen,
 aber schlußendlich konnte alles unversehrt und mit großen Ballonrest geborgen werden.

Flugstrecke mit 21.471m größter Höhe am 27.6. Nachtflug


Landung nahe der Gasschaltanlage (Pipeline) im leichten Waldgebiet mit 13,4 m/s


Fallschirm gefunden und Schnur über die die Bäume
.

Sonde am Boden leicht zu bergen.


Um den Hattrick zu schaffen, ging es wieder zurück zum Auto und
 ab zur dritten Sonde, welche nahe der slowakischen Grenze bei der Donau und dem Marchfluss gelandet ist.
Dort angekommen war schon am Ortsende von Markthof ein Fahrverbot,
also rauf aufs Radl und ca 3 km Fahrt ins Zielgebiet.
Die letzte Position von Erichs Empfangstation war fast auf Bodeniveau, aber trotzdem kein Schirm zu sehen,
 obwohl Pflanzen niedrig und in sehr übersichtlichen Reihen gesetzt waren.
Also rein ins Feld und nach ca. 10 m sah ich die Schnur. An dieser gezogen wurde kein Schirm sichtbar,
 einfach abgerissen. Am anderen Ende war jedoch die Sonde unversehrt versteckt.
Auch diese eingesackt und wieder 3km zurück zum Auto und ab zum wohlverdienten Besuch beim Wirten zu Hause.
Hattrick geschafft und die 111. Sonde eingesammelt. So etwas MUSS gefeiert werden! Prost...

Flugstrecke mit 23.435m größter Höhe am 28.6. Nachtflug


Landung am letzten Eckfeld vor der Grenze. Über die Donau und die March geflogen und auch den Wald noch geschafft.


kein Schirm aber die Schnur mit Sonde geborgen
.

12.Mai 2021  Doppelte Bergungsaktion
Ich hatte um 15 Dienstschluß und musste nach Horn einkaufen.
Die Vorhersage der Wiener Mittagssonde war auch in der Nähe Horn,
somit das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden war angesagt.
Der Flug war zuerst recht schnell und es schaut so aus,
als würde die wesentlich weiter nördlich landen, aber nach dem Platzen
 sah es gut aus. Die Talfahrt war rasant. Meine Monitorstation schrieb
gut mit und so konnte ich bei Stockern die "Drive in" Sonde
 am freien Feld liegend unversehrt bergen.
Da ich schon in der Nähe war, wollte ich auch Nachschau
bei der Nachtsonde aus Wien, eine M20 auf 400.1 Mhz, sehr unüblich, halten.
Nun aber zuerst der erste Fund.

Flugstrecke der Wiener Mittagsonde mit 34.402m größter Höhe



Landung auf freiem Acker nahe der Straße


Leichte und einfache Bergung


In 15 Minuten war ich in der Nähe angekommen und zu Fuß ging ich noch 10 Minuten.
 Dann sah ich schon das Ballon/Fallschirm Gewusel in 5m Höhe in einem Baum
am Wegrand hängen, von der Sonde war nichts zu sehen.
Ich habe mit dem GFK Mast mal vorsichtig dieses Gewusel bewegt,
die Schnur ging ganz gerade nach oben aber nix zu sehen weiterhin.
Somit befestigte ich eine Astgabel am GFK Mast, inzwischen regnete es in Strömen,
und fischte mal nach dem Fallschirm. Beim Herunterziehen riss die Schnur und ich sah
kurz die Sonde etwas abwärts gleiten. Nach der Bergung des Fallschirms/Ballons,
sah ich nach der Sonde, aber nix zu sehen, gut hat sie sich versteckt :-).
Ich fuhr mir dem GFK Mast auf Verdacht in die Baumkrone und nach 10 Minuten
kam die Sonde zum Vorschein. Jetzt wieder die Astgabel befestigt und die Sonde heruntergezogen.
Dann war ich froh, aber auch klatschnass.

Flugstrecke der vorherigen Wiener Nachtsonde mit 34.470m größter Höhe



Landung am Waldrand


Alle Teile heruntergefischt und geborgen


Da die Landung in der Nähe der Europawarte war,
 schaute ich auch noch nach dem Fallschirm und der Schnur von der Ozonsonde
 vom März 2021 aus Prag. Dort angekommen sah ich schon jede Menge Latex Fetzen am Boden,
 die ich einsammelte, aber der Fallschirm war nicht aus der Baumkrone zu bewegen,
 wahrscheinlich hat sich der Metallschnurabroller so festgehakt,
dass dieser nicht runterzubekommen ist. Ab nach Hause und ins Bad

Auftrag erfüllt! Alle Verunreinigungen wieder beseitigt ;-)


6.Mai 2021  Wartezeit mit Sondenbeobachtung

Ich war heute in Zwettl im Lagerhaus und musste warten.
 Dabei sah ich, dass Wien heute auf 400.100 Mhz geflogen ist, was äußerst ungewöhnlich ist, ich glaube sogar das erste Mal.
 Ich sah das auf dem Webserver meiner Monitorstation (Link zur Monitorstation) und beobachtete das eine Weile.
Leider gab die Sonde bei 15000m im Abstieg kein Signal mehr.
Ich sah aber auch eine Münchner Sonde langsam über die Grenze Oberösterreich/Niederösterreich einschweben.
Ich beobachte diese eine Weile, da sich der Abstieg immer mehr verlangsamte.
Es machte den Anschein, als würde die Sonde südlich von Zwettl landen.
 Ich trug mich auf Radiosondy ein und nachdem ich aus dem Lagerhaus kam, machte ich mich gleich auf den Weg.
 Die Sonde war inzwischen gelandet, es schaute nach nicht schwierigem Terrain aus,
für das kleine Wäldchen war sie etwas zu hoch. Von der Hauptstrasse führte ein asphaltierter Weg
fast bis zur Sonde, der weisse Schirm war schon von Weitem zu sehen. Auch die Sonde
 konnte erspäht werden, eine Bilderbuchlandung. TTGO zeigte auch die korrekt Position an.
München fliegt mit einem Schirm im Ballon und mit einer 250cm langen Schnur,
 sodaß ein Verheddern fast unmöglich ist. Sehr vorteilhaft, so konnte sie in meine Gefilde einschweben,
 was zu dieser Jahreszeit unüblich ist. Alles geborgen und ab nach Hause.

Flugstrecke mit 32.167m größter Höhe und langem Sinkflug


Letzte Position in 896m Höhe und Landeplatz


TTGO zeigt die Landestelle in 57m Entfernung

Fallschirm gut sichtbar von der Sondenposition


Fallschirm im Ballon mit langer Schnur zum Stutzen


Sonde sanft gelandet


3.Mai 2021  Unterwegs mal schnell 2 Sonden mitgenommen

Bin heute mit dem Wohnmobil ins Waldviertel gefahren, in Ermangelung einer Vignette über die Bundesstrasse den Wagram entlang.
 Vor dem Wegfahren aus Wien habe ich noch gesehen, dass die heutige Linzer Frühsonde unweit
dieser Straße in Gedersdorf niedergegangen ist. Schaute nach Feldlandung aus und da ich im Wohnmobil keine
 Ausrüstung mit hatte, musste ich mich aufs Handy verlassen. Und tatsächlich, die Sonde lag
unweit der letzten Position, der Schirm in einem eingezäunten Apfelhain.
Der Schirm und der Ballonrest konnten aber herausgezogen werden.
Nun ging es gleich weiter zur anderen Linzer Sonde...

Flugstrecke der heutige Linzer Sonde mit 23.100m größter Höhe


Landung vor der Gebüschreihe und Schirm im Apfelgarten


Schnur über die Bäumchen in den Apfelgarten


Sonde noch am Feld gelandet


Vorgestern ging die Linzer Sonde bei Großnondorf, unweit von meinem Wohnsitz nieder.
Diese wurde bis jetzt auch noch nicht als gefunden eingetragen, also auch kurz vorbeigefahren
und siehe da. Der Sturm hatte sie 100m weitergetragen und offensichtlich auch den
 Schirm '"entfernt". Die Schnur war gerade ausgelegt, nur beim Einholen wurde kein Schirm sichtbar.
 Das Ende der Schnur war nicht abgetrennt, sondern es sah "aufgegangen" aus.
Die Sonde dürfte auch recht nass geworden sein und ist leider defekt.
So waren auf die Schnelle 2 Sonden eingesammelt und ich konnte mich dem restlichen Tageswerk widmen.

Flugstrecke am 1.Mai mit 12.204m größter Höhe


Einfache Feldlandung


Nur mehr die defekte Sonde mit Schnur vorhanden


30.April 2021  schnelle Waldbergung
Eigentlich war die heutige Linzer Sonde gar nicht für meinen Bereich vorhergesagt, jedoch hab ich in der Früh schon gesehen,
dass sie etwas nördlicher und höher kommt. Bei guter Fallschirmwirkung würde sie zwischen
Gars und Hollabrunn landen, also eher nicht mein Gebiet. Es war jedoch nach dem Platzen
schon ersichtlich, dass sie relativ rasch herunter kommt und ich tippte auf mein Gebiet südlich von Gföhl.
Ich machte mich schon auf den Weg da war sie bei 5000m stark fallend.
 In Gföhl angekommen schlug sie gerade den erwarteten Haken, ich trug mich bei Radiosondy.info zur Suche ein und
 fuhr Richtung Landeplatz, der nach Wald aussah. :-( . 800m vor dem Landeplatz hatte das TTGO schon eine Position,
 das schaute nach Baumhänger aus. Also vor dem Wald geparkt und GFK Mast etc. eingepackt,
 in der Hoffnung dass sie nicht zu hoch hängt. Nach 10 Minuten war ich vor Ort
und siehe da: Die Sonde lag am Waldboden, tolle Leistung des TTGOs,
Ich konnte fast die gesamte Schnur auch bergen, der nicht aufgegangene Fallschirm mit Ballonrest
musste leider in den Bäumen verbleiben. Ab zum Bäcker und nach diesem Morgensport
rein in den letzten Homeofficetag vor dem Wochenende.

Flugstrecke mit 22.535m größter Höhe



Waldlandung neben einer Lichtung.


erster TTGO Empfang rund 800m Entfernung


Sonde am Boden gelandet


27.April 2021  eine schnelle Kaltsondenbergung
Die heutige Linzer Sonde war bis in meinen derzeitigen Bereich gefallen und auf einer großen Waldlichtung
gelandet. Am späten Nachmittag hatte ich dann Zeit und fur zum Landeplatz.
Wie auf APRS ersichtlich war, sollte sie am Waldrand liegen. Da die Batterien sicher schon leer waren,
sendete sie auch nicht mehr und so ging ich nur mit GPS Navigation zu der Lichtung.
Schon von weitem sichtbar war der Schirm am letzten Baum hängen geblieben und die Sonde auf der Wiese liegend gefunden.
Da in dem Bereich auch Waldarbeiten statt finden, wäre sie vermutlich am nächsten Tag schon weggeräumt worden.
Alle Teile eingesammelt und wieder auf den Heimweg gemacht. Dabei kam ich auch bei einem netten und sehr ruhigem
Platz vorbei, welcher für einen entspannten Urlaub wie geschaffen scheint. Zuhause fand ich im Internet auch eine Seite dazu:
Chalet´s & Plätze voller Wunder

Flugstrecke mit 22.197m größter Höhe


Landung am Rand einer Waldlichtung


Fallschirm und Sonde leicht zu finden und bergen
.

19.April 2021  Ballon-Fallschirm-Rakete
Die Vorhersage für die Wiener Sonde war heute bei mir in der Gegend. Dass sie es fast genau getroffen hat ist verblüffend.
Jedenfalls habe ich mich eingetragen zur Suche. Die M20 sind ja recht unberechenbar, je nachdem
 welcher Fallschirm geflogen wird, bzw. wieviel Restballon bleibt, aber dazu später mehr.
Die Sonde scherte schon etwas weiter nach Westen aus und war laut der Vorhersage bereits 2000m höher als geplant.
Die Landung war heute recht einfach vorherzusagen, denn vom Scheitelpunkt wenige km südlich sollte sie landen.
 Als sie bei 29000m die Donau überquerte, nahm sie endlich Fahrt auf. Als der Ballon auf Höhe
 der Nachbarortschaft Raasdorf platzte, machte ich mich langsam auf die Socken.
Das TTGO hatte vorher noch die Version 2.30 verpasst bekommen und mit der Stummelantenne konnte ich
die Sonde schon Indoor bei 900m nach dem Start hören.Das volle Programm mit GFK Mast,
 obwohl 99.9% eh Felder sind, Gummistiefel etc.. ins Auto verbracht.
Als ich endlich abfuhr war sie schon bei 20.000m mit einer sehr hohen Fallrate, schaut nach viel Ballon aus, dachte ich mir.
Nach Raasdorf sinds normalerweise nicht mehr als 10 Minuten, heute dank Baustellenampel fast das Doppelte.
 Aber so hatte ich Zeit mir die Sonde am TTGO anzusehen und abzuschätzen, wo sie landen würde.
Die Sinkrate war ungebrochen hoch, also entschied ich mich nach Pysdorf zu fahren und südlich der Bahn zu bleiben.
 In Pysdorf wartete ich bis die Sonde nach Süden drehte dort gibts nur große Felder, und es schaute so aus
 als würde die Sonde auf der großen Fläche landen. Also fuhr ich links ca 100m in den Feldweg, So konnte ich beide Seiten "abdecken".
 Also ich gerade auf mein Handy schauen wollte, wie weit die Sonde noch entfernt ist, schaute ich kurz nach oben und
konnte den Fallschirm mit dem Ballonrest geradewegs auf mich zukommen sehen.
Ca. 20m über mir querte die "Balloonfallschirmrakete" in einem Mordstempo, dahinter nachgezogen die M20.
Ich hatte gerade Zeit den Kopf zu drehen da war der Ballon schon im Feld.
Die Sonde hoppelte wie ein Hase noch 20-30m weiter, was man auch sieht. Jedenfalls war ein riesiger Ballonballonrest vorhaden.
 alles schnell eingepackt und ab nach Hause. Bei der Ausfahrt aus dem Feldweg stand auf der anderen Strassenseite
 ein Firmenwagen mit einer Antenne drauf, der aber gleich wegfuhr als er mich sah.
Zuhause angekommen wog ich das ungleiche Paar. Ein halbes Kilo Ballonschirmrest zieht 39 Gramm Sonde.

Flugstrecke mit 34.094m größter Höhe


Landung auf freiem Feld


Vorhersageberechnung heute sehr genau


Sondenempfang zuhause schon kurz nach dem Start

Harte Landung aber gut überstanden


504 Gramm gegen 38 Gramm - Klarer Fall wer da zuerst aufschlägt
.

Na fein - alles voll verwickelt - ein wenig Arbeit das wieder zu ordnen


30 Minuten später wäre es wieder abflugbereit fein säuberlich entwirrt


11.April 2021  Die 100. Sonde

Die Sonde aus Linz war schon bei mir in der Nähe vorhergesagt.
Da ich derzeit leider viel zu tun habe und auch andere Amateurfunkprojekte betreue,
bin ich nicht viel in Sachen Sonden unterwegs, was auch die nächste Zeit leider so bleiben wird.
 Aber die Chance auf Nummer 100 wollte ich mir nicht entgehen lassen und
so hab ich die Sonde ab ca. 5 Uhr beobachtet. Schaut gut aus, ab 6000m war die Frage
 ob sie genau in meinen Garten fällt oder ein wenig daneben. Bei 3000m entschied sie sich
 aber entgegen der Vorhersage nach N/E abzudrehen, also ab in die Nachbarortschaft,
die ist einen 1km entfernt. Ich konnte der Sonde beim Landen zusehen, sie fiel ganz
sanft auf eine Wiese. Kurz nach der Landung konnte ich schon alles unbeschädigt bergen.
 Beim Rückweg zum Auto erklärte ich noch einem Anwohner,
was hier gerade gelandet ist. Und ab zum Sonntagsfrühstück!

Flugstrecke mit 23.289m größter Höhe


Landung neben Grundstück und Wald auf der Wiese


TTGO & MySondyGo wie immer dabei


Sanfte Wiesenlandung und nur zum Einsammeln
.

Ordentlich aufgeräumte Nr. 100 der Sammlung


10.März 2021  die Grenzgängerin
Heute hatte ich in der Nähe von Laa/Thaya und Retz zu tun.
Gegen 14h rief mich überraschend meine Schwester an und meinte,
 da kommt eine Sonde aus Prag runter wo wir früher als Kinder im Wald gespielt haben,
 bei der Waitzendorfer Warte. Ich hab gerade mein Auto ausgeräumt und geputzt und
hatte nicht viel mit, den kleinen TTGO hab ich gerade noch gefunden und auch den DX Wire Teleskopmast,
 da ich mir damit eine Vorrichtung zum Dach putzen bauen will, aber das ist eine andere Geschichte.
 So gegen 14.15 h war ich dann im Auto , hab den TTGO montiert und auch auf
meine Empfangsstation auf der Traisnerhütte geschaut, und wirklich die Prager O3 Sonde
war auf 7000m und es sah danach aus, als käme sie nach Österreich, in die Nähe von Retz.
Die Sinkgeschwindigkeit deutete auf viel Ballonrest und etwas weniger Fallschirm hin.
 Als ich nach Obermarkersdorf kam konnte ich den Schirm schon mit bloßem Auge in den Bäumen erkennen.
In diesem Wald haben Bekannte eine Jagd und anderen Bekannten gehört das Weingut davor,
also wusste ich das wird mühsam , dort rauf sind so um die 150m Höhenmeter zu überwinden.
Die Sonde konnte ich am TTGO auch hören also sie hängt im Baum. Da ich den Landeplatz kannte
aus meiner Jugend nahm ich so wenig wie möglich Ballast mit, nur den DX Wire Mast und eine Klinge zum abschneiden.
 Ich parkte beim Weingut und ging Richtung Hochstand der den ganzen Bachgraben überblickt,
von dort konnte sie nicht weit weg sein. Und so war es auch, 100m vom Hochstand war der Schirm zu erkennen,
als nochmal 20m runter und wieder rauf, eine Schinderei, denn die Steigung ist dort sehr groß.
Die Sonde selbst konnte ich schon hören, das Brummen der O3 Pumpe war unverkennbar.
20 Meter entfernt vom Schirm und dem großen Ballonrest der in 13m Höhe hing,
konnte ich die Sonde in 5m Höhe ausmachen. Mit dem Mast habe ich zuerst probiert
die Sonde runterzuziehen um zu sehen ob sich der Schirm bewegt, aber der hielt bombenfest.
Also runterschneiden mit der Klinge , die Sonde war unversehrt am Boden, aber der Schirm kam auch jetzt nicht runter.
 Alles gut verpackt und wieder zurück zum Auto. Als ich den Bachgraben erneut querte sprach
mich ein weiterer Sondensucher aus dem Wald heraus an, der sich als Herex vorstellte.
 Leider hatte auch er seinen 18m Mast noch im Auto und die Tortur des neuerlichen Anmarsches war zu groß.
Wir hatten noch ca. 20 Minuten eine nette Plauderei über unser technisches Sucherequipment,
 wobei ich ja nicht viel dabei hatte, bevor mich wieder die Pflicht per Telefon ereilte und ich weiter musste.

Flugstrecke mit 32.936m größter Höhe


Landung im Wald bei Waitzendorf


noch schnell ein letztes Foto vom Startplatz vor dem Flug


Video vom Start (Youtube) Danke an Pavel vom Startplatz!

geborgene Sonde zuhause



3.März 2021  Die Schneeglöckerl Sonde
Heute in der Früh ein Blick auf meine Monitorstation ergab, dass seit Mitternacht ein Stromausfall
mit nachfolgender Nichtfunktionalität des Routers auf der Traisnerhütte andauerte.
 Während ich versuchte das Ganze in Gang zu bringen, sah ich beiläufig,
daß die Wiener Nachtsonde auf der nördlichen Seite der Donau gelandet war,
mitten in der Au bei Orth an der Donau. Da die Störung nicht behoben werden konnte,
 machte ich mich auf in die Au. Am Parkplatz des SC Orth konnte ich die Sonde schon hören und
 mit dem TTGO bereits decodieren. Das bedeutete einerseits sie war noch da,
andererseits, sie liegt nicht am Boden, denn bis dorthin sinds gute 15 Minuten zu Fuß.
Na toll, also eingetragen auf Radiosondy.info, und den Teleskopmasten und anderes Bergewerkzeug gleich eingepackt.
Ein Spaziergang im Nebel in der Au und durch das diffuse Licht kamen
Millionen von Schneeglöckchen zur Geltung. Ein toller Anblick, es wird also Frühling, juhu.
Am Landeort angekommen habe ich die Sonde in 10m Höhe erspäht, also volles Programm,
Keramikmesserklinge am DX-Wire Masten befestigt und rauf damit.
Die Schnur war heute sehr widerspenstig und es dauerte 5 Minuten,
bis die Schnur durchschnitten war. Der Fallschirm war nicht auszumachen,
der Nebel hat sich in den Baumkronen gefangen und verdeckte die Sicht.
Alles wieder verstaut und ab nach Hause zum Frühstück, heute wars Sonde #98.

Flugstrecke mit 25.375m größter Höhe


Landung in der Au bei Orth an der Donau


TTGO zeigt die genaue Position

Frei hängende Sonde


Sonde geborgen Schirm unbekannt versteckt


22.Februar 2021 Die slovakische Absturzsonde
Heute hatte ich kein Augenmerk auf die Suche der Wiener Sonde gelegt,
da die Vorhersage über der österreichischen Grenze lag.
Ich war gerade fertig mit einer Arbeit ein Deutsch Wagram, als mich Sebastian, OE3SMA,
 um 14.40h anschrieb, ob ich meinte, dass die Sonde auf der Straße liegt.
Zuerst natürlich nicht gleich geschalten, dann aber die Flugstrecke der Wiener Sonde angesehen,
 die in Dürnkrut viel zu früh heruntergekommen war. Es sah in der Tat so aus,
 als läge sie auf der Straße oder hängt in einem Baum. Ein kurzer Blick auf Streetmap
zeigte die mögliche Landestelle umgeben von 5-6m hohen Bäumen.
Nachdem Sebastian erst frühestens um 20h dort sein könnte, entschloß ich mich
trotz der etwas weiteren Entfernung mal nach Dürnkrut zu schauen.
Gegen 15.40 Uhr, also gut 1 1/2 Stunden nach der Landung
traf ich dort ein und erspähte die Sonde am Rand der Fahrbahn liegend.
Ich hob die Sonde auf und stellte fest, dass sie einerseits eine andere Landung
hinter sich hat -die Antenne hat sich in den Styropormantel hineingedrückt-,
andererseits fehlte der Ballon, der Abwickler und der Fallschirm komplett.
Die Schnur war bei ca.20m einfach gerissen und die Sonde alleine abgestürzt.
Flugzeugkollision könnte man in der Höhe von 22.577 m wohl ausschließen...
Ich suchte noch ein wenig in der Umgebung, aber es war nichts zu sehen.
Ich checkte die Sonde mit dem TTGO, absolut einwandfrei , auch knapp 2 Stunden
nach der Landung sendete sie noch. Alles geborgen und ab nach Hause.
Sebastian hat noch bei der ZAMG nachgefragt und da heute erwartet wurde
 dass die Sonde in der Slowakei landet, daher ein Begleittext-aufkleber nur in Slowakisch.

Flugstrecke mit 22.577m größter Höhe


Landung in Dürnkrut nahe der Staatsgrenze


Mitten in der Ortschaft mit 11,8 m/s das sind 42,48 Km/h Aufschlaggeschwindigkeit


Sonde am Straßenrand und einige Meter Schnur


slovakische Sprache - Aufkleber


Antenneneindruck im Gehäuse


bis auf die Höhe ein normales Flugprofil


21.Februar 2021  Wendesonde
Die heutige Mittagssonde aus Wien hatte ich schon gestern berechnet in mehreren Varianten,
 in jedem Fall ist es eine Wendesonde laut den Vorhersagen.
Bis 26000m Höhe Ballonplatzen würde sie sich nach Nord Westen
abwenden und bei Tulln landen, darüber nördlich der Donau, im Marchfeld,
wobei die letzte Wende bei ca. 13000m auch Richtung Norden gehen sollte.
Wenn eine M20 am Start ist, wäre die Vorhersage umso schwieriger,
denn der Ballon platzt schon mal bei 13-18000m aber auch der Abstieg ist sehr volatil,
einmal ein "Floater" mit 2-3m/sek Sinkgeschwindigkeit, dann wieder eine Erdrakete mit 10m/sek,
je nachdem welcher Fallschirm geflogen wird und wie schwer der Ballon Rest ist.
 Darüberhinaus brauche ich noch eine dritte M20 für die Messreihen für das Programm von OE5DXL,
damit in einer der nächsten Versionen mehr Parameter (Luftdruck, Temperatur, Feuchte, Batteriespannung)
 ausgegeben werden können. Am Vormittag habe ich auch noch Erich, OE3OSB, geschrieben,
ob er mitmachen mag, denn bei einer Platzhöhe von 33000m würde sie in seiner Nähe runterkommen.
 Also gleich nach dem Start der M20 mal auf Radiosondy angemeldet und dann abgewartet,
 aber 26000m Platzhöhe würde meine Fahrt Richtung Nord Osten führen.
Und so war es auch, bei 26000m bin ich Richtung Lassee gefahren.
Als ich die Platzhöhe von 34000m sah, schaute ich auf meine vorbereitete Karte
Inzwischen hat mich Erich angerufen, der allerdings aufgrund der Verzögerung
auf Radiosondy ein Delay von 8 Minuten hatte. So beobachtete ich weiter
die Sonde auf meinem TTGO, der Empfang war sehr gut.
Als die Sonde bei 13000m wieder wendete wartete ich gerade in Pfarma und
beobachtete die Absteigsgeschwindigkeit. Die kritische Höhe ist ja ungefähr 8000m,
da lassen sich aus der Erfahrung heraus schon gute Vorhersagen treffen.
Die Sonde setzte aber den rasanten Abstieg mit gut 10 m/s fort und ich fuhr
eine Ortschaft weiter nach Kopfstetten, denn da war der Scheideweg, Nord oder Süd :-)
Die Sonde wurde dann aber bei 4000m nocheinmal in der horizontalen Geschwindigkeit schneller
und ich entschied mich für nördlich der B3 auf einem Nebenweg zu warten.
Das TTGO zeigte mir an, dass sie gerade auf mich zukommen sollte.
 Und so war es auch. Ein Blick nach Süden in den nebeligen Himmel und
 da sah ich schon das traurige Bild.
Der große Ballonrest kam als Erster, gefolgt vom Fallschirm, der zwar ganz offen war,
aber vom Ballon nach unten gezogen wurde und hinten nach als oberster Teil dann die Sonde,
 in sehr kurzem Abstand. Das ganze Gespann also verkehrt herum als "echte" Erdrakete.
Ein paar Sekunden später "landete" - wobei es mehr ein Einschlag war -
 sie 200m von mir entfernt auf einem Feldweg.
Nicht einmal schmutzige Schuhe hatte ich, obwohl mit Gummistiefel vorsorglich bewaffnet.
Ich bat dann noch Fritz OE1FFS die Sonde als gefunden in den Meldungen einzutragen,
da sie sich auf Radiosondy noch immer im Flug befand :-)
Zuhause offenbarte sich das Desaster
alles verknotet mit dem Ballonrest, kein Wunder dass die so schnell runterkam.
Wenn ich sie fertig vermessen habe, bekommt sie dann Erich. Er hat ja noch keine...

Flugstrecke mit 34091m größter Höhe


Landung am Feldweg nördlich von Kopfstetten


Vorherberechnete Karte für diesen Flug


Landung am Feldweg und mit Gras bewachsen



Ballonrest mit Fallschirm verwickelt



5. Februar 2021  Verbindungsprobleme führen trotzdem zum Erfolg
Also ich war heute schon zeitig in Engelhartsstetten und habe am Rande mitbekommen,
 dass die Linzer Sonde heute wesentlich weiter gekommen ist
als vorhergesagt, urprünglich war sie bei Fritz OE1FFS vorhergesagt.
Mit der Internet Datenverbindung am Handy hats heute in diesem Bereich Herausforderungen gegeben.
Meist war nur 2G oder gar nichts verfügbar, daher hab ich Erich und Gerald,
die dort in der Nähe wohnen, und vielleicht auch ein anderes Netz zu Verfügung haben :-) angeschrieben,
aber Gerald hatte leider keine Zeit. Ich machte mir auch noch einen Screenshot
 von der Landestelle, da ich nicht wusste ob die Datenverbindung weiterhin Probleme machen wird.
Gegen 8h machte ich mich auf zurück nach Wien, konnte allerdings nicht ins Internet,
 somit fuhr ich auf gut Glück in die Nähe der Landestelle mit eingeschaltenem TTGO.
Und tatsächlich kurz bevor der Fahrweg endete, hatte das TTGO ein Signal aufgefangen.
Ich schaltete die Mysondy APP ein und es war ganz kurz eine Datenverbindung da,
um mir die Position auf der Karte zu zeigen, um dann gleich wieder weg zu sein :-(
Die war 500m entfernt. Die MySondyAPP hat aber den Vorteil,
wenn sie einmal die Position hat, kann man auch offline und ohne TTGO nach der Sonde suchen.
Ein Fußmarsch mit Gummistiefeln, die ich noch an hatte, von 500m lag vor mir.
Von Weitem war der Schirm schon sichtbar, er hatte es sich in den Bäumen gemütlich gemacht,
 die Sonde war auch zu sehen, lag kurz vorm Waldrand. Die Bergung gestaltete sich einfach,
der Schirm ließ sich herunter ziehen. Zurück beim Auto noch immer kein 4G aber die beiden Bilder
dürften sich mit 2G trotzdem in unsere neue Signalgruppe hinübergewuzzelt haben.
Um weitere mögliche Sucher darauf hinzuweisen, das ich schon vor Ort war,
 schaltete ich meinen LoRa APRS Tracker auf TTGO TBeam Basis ein und
sofort erschien auch meine Position auf APRS da die Funkverbindung natürlich unabhängig vom Mobilfunknetz ist
Toll wie gut das funktioniert, ich habe nur die originale Stummelantenne des LORA Trackers in Verwendung.
Alle Teile der Sonde noch gut im Auto verstaut und ab zur nächsten Arbeit.
Flugstrecke mit 20.372m größter Höhe und weiter als vorhergesagt


Letzte bekannte Position vor dem Wald


Meine LORA Trackerposition nähert sich dem Landeplatz


Ein kurzer Empfang reicht zum Positionieren

Sonde vor dem Wald - Schirm im Baum


Schirm auch geborgen







22. Jänner 2021  Hattrick - drei auf einer Bergungstour
Bei schönem Winterwetter ging es heute nach der Arbeit auf große Bergungstour.
Da 3 Sonden nahe zusammen gelandet waren in den letzten Tagen, war es eine reine Kaltsondensuche.
Die erste von mir gesuchte Sonde war aus Kümmersbruck gekommen und in einem nicht so dicht bewachsenen
Laubwald gelandet. Der Fallschirm war mit den GPS Koordinaten bald gefunden und hing hoch oben in den Ästen.
Die Kümmerbrucker Sonden haben eine 50m lange Schnur und so konnte ich die Sonde in 4m Höhe entdecken
und mit einem vor Ort liegenden Ast herunter ziehen. Der Schirm war leider nicht dazu zu bewegen
 auch herunter zu kommen und musste nach dem die Schnur gerissen war leider zurückbleiben.
Danach ging es gleich weiter zur nächsten Kaltsonde...

Flugstrecke mit 35.330m größter Höhe


Landung in einem kleinen Wäldchen


Fallschirm hoch oben in der Baumkrone - Sonde hängt frei
.

Die nächste von mir angestrebte Sonde war die heutige Linzer Morgensonde nur wenige Kilometer entfernt.
Auch hier hatte noch niemand sich eingetragen zur Suche. Diese Sonde sollte auf freim Feld gelandet sein und eine leichte Bergung werden.
Vor Ort eingetroffen, konnte schon von weitem der rote Schirm entdeckt werden. Hier war es ein leichtes alle Teile zu bergen und
schon ging es weiter zur dritten Sonde...

Flugstrecke mit 19.556m größter Höhe


Landung auf freiem Feld


von weitem schon erkennbarer roter Fleck


Schirm ohne Ballonrest und gerade ausgelegte Schnur zur Sonde
.

Die dritte Sonde war wieder aus Kümmersbruck gekommen und am 10.1. Abends gelandet.
Da sie weit ab jedes Feldweges oder Straße auf einem Feld gelandet war, sollte sie auch noch keinem Zufallsfinder
"zum Opfer" gefallen worden sein und so war es dann auch. Einsam und verlassen leuchtete der rote Schirm von weitem sichtbar in der
Nachmittagsonne. Schön aufgelegtes Gespann und keinerlei Wildverbiss. Auch hier natürlich wieder alles eingesammelt
und zurück zum Auto gebracht. Diese 3 Sonden werde ich weiterschicken zu EI6HKB Martin nach Irland, da er mich um einige Sonden
gebeten hat. Genug Sonden habe ich ja schon zu Hause liegen und gerne gebe ich sie deshalb weiter.

Flugstrecke mit 36.054m größter Höhe


Landung auf freier Fläche weit weg jedes Weges oder Straße


wenig Ballonreste


Sonde schön aufgelegt gelandet


16.Jänner 2021  im Pulverschnee versunken
Frei nach Falko:
Two, three, four
Eins, zwei drei, na es is nix dabei
Ja, wenn ich euch erzähl' die G'schicht
Nichts desto trotz, ich bin das schon gewohn
Mit TTGO-Funk da läuft es nicht, cha


Die Prager Sonde ist nicht weit von meinem Reiseweg in OE3 von Gföhl nach Raabs runtergekommen,
 OE3MAA hat an mich übergeben, was ich auch sogleich wahrgenommen habe,
war 10km noch entfernt, als mich die Meldung ereilte.
Vorort angekommen 20cm Schnee und Hochspannungsleitung und alles eingezäunt, toll
TTGO hat die Position gleich erfasst und wenigstens wars nicht in der Hochspannungsleitung.
Als ich näher kam, sah ich dass der Zaun auch weg war, nur die Steher noch da, also rein in den 20cm hohen Schnee.
Als ich genau am Punkt deckungsgleich mit der Sondenposition war nix zu sehen,
 nicht einmal ein Bröserl, unberührter Schnee soweit das Auge reicht.
nach 10 Minuten umhergehen, inzwischen waren die Schuhe schon nass,
keine Spur, also TTGO neu gestartet und wieder dieselbe Position angezeigt.
nach weiteren 5 Minuten, die Spaziergänger dachten sich schon,
was macht der Irre der im Schnee im Kreis geht 🙂,
hab ich ganz old school mein bewährtes Kenwood TH F7E rausgenommen,
Antenne runter geschraubt und mit der Antennenbuchse gepeilt.
Die Sonde lag 3m weiter und durch den harten Aufprall ist die in den Pulverschnee rein,
und der gleich wieder dahinter zugemacht (es hat nicht geschneit) nur gant leiche Spuren
der versunkenen Schnur konnte ich jetzt ausmachen. Als ich das alles fotografieren wollte, war der Handyakku leer.
Noch schnell alles geborgen und erst zuhause ein Foto gemacht, wenig Ballon aber Sonde ganz heil und unbeschädigt.
Die Moral aus der Geschicht, bei Schnee geht ohne Peilequipment nicht !!!

Flugstrecke mit 30.829m größter Höhe


Landung auf freier Fläche nach der Hochspannungsleitung


Sie haben ihr Ziel in 2m erreicht...


Alles unbeschädigt geborgen. Fallschirm gibt es in Prag ja nur bei den Ozonsonden


13.Jänner 2021  Wackelkontakt
Gestern sah die Vorhersage für die Kümmersbrucker Morgensonde nicht schlecht für
meine Gegend in Wien Donaustadt aus und tatsächlich verhielt sie sich bis zum Platzen
fast ganz nach der Vorhersage. Aber bald wurde klar, dass sie schneller runterkommt als gedacht,
also nicht östlich von Großenzersdorf, sondern fast bei mir ums Eck. Der Fallschirm dürfte
 nicht wirken und/oder es ist noch ein großer Ballonrest vorhanden. Kümmersbruck fliegt kleine Schirme
mit Spreizring. So hatte ich noch etwas Zeit und beobachtete das Geschehen von zu Hause aus.
 Bei 10000m war klar es wird sehr nahe bei mir sein, schnell einegtragen und ab ins Auto.
Am TTGO mit Mysondy Go 2.0 sah man auch schon schön den Track der Sonde, eine neue Funktion
der Version 2.0. Die Sonde suchte sich eine große landwirtschaftliche Fläche als Landepunkt aus,
bis auf 300m konnte ich sie noch aus 2 km Entfernung am TTGO mitschreiben. In der Nähe des Landeortes angekommen
der Schreck kein Signal, dafür ein weisser Pickup der gerade aus der Straße rauskam.
 Aber zeitlich unmöglich für einen anderen Finder, außer er würde mit dem Pickup über das große Feld fahren.
Also rein in die Gummistiefel und ran ins Feld. Es war sehr kalt, der Boden gefroren und
 die Erdschollen waren nicht schön zu Begehen. Dann der nächste Schreck, in der Nähe
des vermuteten Landeplatzes eine Person mit roter Jacke und Hund und noch immer kein Signal.
Das ist nicht üblich der TTGO ist sehr empfindlich. Aber nach kurzer Wegstrecke konnte ich
schon den roten Fallschirm ausmachen. Dort angekommen sah ich den großen Ballonrest,
 mit dem war der Fallschirm überfordert, eindeutig. Die Schnur war schnell aufgerollt und ich kam zur Sonde.
Als ich sie aufhob gab es kurz ein Signal welches aber gleich wieder verstummte.
Alles eingesammelt und ab zum Frühstück. Zu Hause zerlegt ich die Sonde um
herauszufinden warum es kein Signal gab. Das ist sehr ungewöhnlich bei einer RS41.
 Trotz der Blessuren sollte das nicht sein. Und wir werden es nie erfahren,
denn  die Sonde lies sich einschalten und funktionierte.
Schön zu sehen die Spuren der harten Landung und die extra Druckdose einer SGP Version.

Flugstrecke mit 32.959m größter Höhe


Landung auf freier Fläche noch in Wien nahe der Grenze zu Niederösterreich


TTGO führt mich zum noch vorhandenen Signal

kleiner roter Fallschirm mit viel Ballonhülle
.

Sonde mit Drucksensorplatine und angeschrammtes Gehäuse
.

10.Dezember 2020  Wieder eine M20 Sonde
Heute wurde wieder mal eine M20 in Wien zu Mittag gestartet, allerdings war die Vorhersgae weit in der Slowakei.
Daher beachtete ich die Sonde vorerst gar nicht. Zufällig schaute ich gegen 13.30h nach der Sonde und stellte fest,
dass sie bei 17000m schon im Sinkflug war. Position nördlich von Gerasdorf.
Kurz auf die bisherige Flugroute geschaut und mir war sofort klar dass die Sonde am Wiener Standrand
 herunterkommen wird. Da ich auch schon einen M20 Sondenfinder habe, würde ich den gleich ausprobieren können,
aber viel wichtiger ist die weitere Erforschung der M20 für Chris OE5DXL um den M20 Decoder zu erweitern.
Also schnell meine Suche in Radiosondy.info eingetragen und ab ins Auto Richtung Hagenbrunn.
Kurz Fritz OE1FFS kontaktiert, bei welcher Höhe die Sonde wieder Richtung Süden drehen würde,
 also verkehrte Kurve vom Aufstieg. Gerade in dem Moment hatte sie schon gedreht in
 Richtung Hagenbrunn. In Hagenbrunn angekommen war die Sonde kurz hinter mir und flog weiter Richtung Donau.
Ich fuhr Richtung Stammersdorf und parkte bei der Senderstrasse. Die Sonde war nicht mehr weit und bei 3000m Höhe
wurde sie ganz langsam und drehte wieder erwartungsgemäß nach Osten. Ganz langsam kam sie runter und landete 300m von mir entfernt.
Laut Karte kein schwieriges Gebiet daher nahm ich nur das Handy mit und der Sondensucher blieb im Auto.
Es schneite schon heftig und ich wollte ihn nicht vor dem ersten Einsatz kaputt machen.
Fritz schickte mir die errechneten Landekoordinaten, dort war das Gelände aber eingezäunt.
So ging ich einen anderen Weg und gleich neben dem Weg konnte ich den Fallschirm erkennen.
In einem Weingarten, 2 Rebenreihen dahinter lag schon die Sonde. Es schaute so aus, dass der große Ballonrest
vor der Sonde aufgeschlagen ist. Alles eingesammelt und ab nach Hause, da das Wetter war sehr unwirtlich war.
 Zu Hause hab ich mit das Gespann mal genau angesehen. Als Erstes fiel auf, das der Stempel "brav gelernt"
angebracht ist, also ein Praktikant hat die Sonde startklar gemacht. Weiters fiel mir sofort die Knotenorgie auf,
sowohl bei der Verbindung mit dem Ballon, also auch mit  dem Schnurabroller. Dadurch entstehen viele  Knotenpusteln,
die dazu beitragen die ganzen Schnüre zu verheddern, weil diese nicht über die Knoten rutschen können.
Ein einfacher Kreuzknoten hätte es auch getan. Nach 30 Minuten war alles entwirrt und entknotet.
Da auch der Spreizring und der Fallschirm für mich neu waren wollte ich sehen wie das im Original auszusehen hätte.

Flugstrecke mit nur 21.903m größter Höhe


Landung in Wien Stammersdorf an der Senderstraße zum Bisamberg


Letzte Position


Mein neuer Sondefinderraspi for M20 wird gleich getestet


Sonde und Schirm mit viel Ballonrest nahe zusammen
.

Alles verdreht und verknotet - viel Arbeit wieder zuhause mit dem entknoten
.

So sieht der neue Fallschirm mit dem Spreizring aus - unten das Gummiband mit dem Haltering für den Abwickler
.
Dieses Gummiband soll offensichtlich die Turbulenzen ausgleichen, damit die Sonde nicht trudelt,
wie zum Beispiel die M10 die schon in der Luft den Ballon verloren haben.
Diese sind aber wesentlich schwerer und würden sowas brauchen, die M20 sollte man am Besten ohne Schirm fliegen,
 das Gummiband ist jedenfalls sinnlos, weil die Sonde so leicht ist

Abwickler gut verdreht mit dem Ring und dem Schirm


Ballonhülle nur gerissen -alles vorhanden


Brav gelernt Stempel rechts oben


8.Dezember 2020 Grazer Sonde im Waldviertel
Gestern am 7.Dezember landete die Grazer Sonde im Waldviertel und war wie der Name schon sagt
auf einem Baum. So machte ich mich heute aufund versuchte sie zu bergen.
Der Wind hatte ordentlich geblasen und so fand ich den Fallschirm am Boden.
Da der Schirm gut geöffnet war, hatte der Wind ordentlich am Schirm ziehen können.
So musste ich nur an der Schnur ziehen und die Sonde viel aus dem Baumwipfel ebenfalls
zu Boden. Alle Teile waren somit wieder geborgen.

Flugstrecke mit 20.367m größter Höhe


Landeanflug


Landung im Baum


Fallschirm offen und wenig Ballonrest


Alle Teile unbeschädigt geborgen


16.Oktober 2020  Ein nasser Herbstmorgen
Die Wiener Nachtsonde war eigentlich für die Slowakei laut Radiosondy angesagt.
Allerdings meinte die CUSF Vorhersage etwas anderes und so schickte ich diese Vorhersage
für den Bereich Spannberg dem Gerhard OE3GHB, welcher dort in der Nähe
zuhause wäre, noch am Abend zu. In der Früh wollte ich dann nur den Empfänger OE3JTB-11 checken
und bemerkte wieder mal einen Stromausfall in der Nacht, also keine Sonden mitgeschrieben.
Dann hat mich interessiert, wo die Wiener  Nachtsonde nach den unterschiedlichen Vorhersagen
 nun tatsächlich runtergefallen war. Einen Eintrag zum Suchen auf Radiosondy gabs um 5.30h auch noch keinen.
Am PC sah ich nun einen ganz anderen Aufschlagspunkt, 25 Km westlich von der Vorhersage mitten in Weinsteig.
Da das ist nicht weit weg von mir liegt, also mal die Sucherabsicht auf Radiosondy.info
eingetragen und hingefahren. Der Mais war rundherum noch nicht geerntet, auch toll
dachte ich mir beim näher kommen 🙂, aber bereits bei der Ortseinfahrt hatte ich schon
eine Position am TTGO. Das sah nach Privatgrundstücksgarten aus -toll, aber immerhin es hatte zu regnen aufgehört.
Stockfinster war es trotzdem noch. Die einzige Hoffnung war, dass der Fallschirm es ins Feld daneben
geschafft hatte und ich die Schnur zum Bergen nutzen konnte. Und so war es dann auch.
Das Haus dort ist eine Neubaustelle und die Schnur war über die 2.30m Hecke in das bereits
wieder erblühte danebenliegende Senffeld gespannt. Dazwischen aber konnte ich die Schnur ergreifen
 und sowohl die Sonde als auch den anderen Rest heranziehen und wurde nicht mal nass.
Ballon, Fallschirm und Schnur habe ich gleich vor Ort fachgerecht entsorgt da alles klatschnass und kaputt war.
 Bei der Sonde ist die PTU (Sensordraht Temperatur) defekt. Aber wieder mal eine Sonde nach langer Zeit geborgen
und trotz des nassen Regenwetters hat die Suche und Bergung wieder Spass gemacht.

Flugstrecke mit nur 21.693m größter Höhe


Letzte Position und Landestelle in Weinsteig


Flug und Landevorhersage 25Km zu weit östlich


TTGO zeigt die Landestelle im Grundstück

Sondensensor (PTU) gerissen


6.September 2020  Sonntag Morgens unterwegs
Heute war die Linzer Sonde östlich von mir angesagt, so beobachtete ich sie in der Früh.
Das Wetter bescheiden, Regen und Nebel, außerdem sind bei uns noch massenhaft
Mais und Ginkgofelder vorhanden, in die will man bei diesem Wetter auch nicht rein.
 Als die Sonde über dem Weinsberger Wald platze, war mir klar, die kommt viel schneller
runter als vorhergesagt, in Etwa bei Albrechtsberg. Na gut diese Gegen kenn ich sehr gut,
 dort habe ich schon einige Sonden aufgesammelt. Also mal in die Richtung gefahren und in Brunn am Wald
 angekommen sah ich schon die geht ein bisschen weiter, also Richtung Weinzierl abgebogen .
 Als ich in Nöhagen war, war die Sonde gerade in Albrechtsberg auf 3500m, also war mal Warten
angesagt und TTGO einschalten. Sofort hatte ich eine Position am TTGO und die Richtung stimmte.
 Ich fuhr etwas südlich von Nöhaben auf eine kleine Erhebung und da kam die Sonde auch schon an,
gerade mal 300m neben mir landete sie. TTGO hatte die Position auch schon erfasst,
also hin zum Landeort, sah nach drive in aus. Und so war es auch, von dem Güterweg waren es noch 90m zu Fuß,
dann hatte ich die Sonde vor mir auf der Wiese. Ballonrest sehr klein, Schnurabroller dürfte sich schon
 beim Start mit dem Fallschirm verheddert haben, daher lag Alles in kleinem Umkreis.
Schnell eingepackt und ab nach Hause zum Frühstück

Flugstrecke mit 22.291m größter Höhe



Landung mit 6,2m/s


MySondyGo zeigt den schon bekannten Weg zum Landeplatz
.

Fallschirm schon am Start mit Abroller verwickelt


1.September 2020  Kneippkur
Also es war schon klar, daß die Wiener Mittagssonde nördlich der Donau landen sollte,
 in der Nähe von Gerald, OE3GOD. Gerald hab ich nach dem Start angeschrieben,
Hund würde Bewegung brauchen meinte er, aber bei ihm sind viele Baustellen und Umleitungen.
 Erich OE3OSB hab ich auch kontaktiert , er war aber im Office. Wir waren an der Stadtgrenze zu NÖ essen und
ich beobachtete den Flug. Nach dem Platzen des Ballon war schon ersichtlich, dass es kein Floater wird.
Es ging doch relativ rasch bergab und ich kontaktierte Gerhard, OE3GHB, ob er zuhause sei, leider ohne Erfolg.
Als ich den Landeort sah, wurde mir schon bewusst, das wird eine schmutzige Sache,
denn es hatte ja Stunden vorher geregnet und die Felder waren sehr gut durchfeuchtet.
 Da keiner Interesse oder Zeit hatte trug ich mich auf Radiosondy ein und fuhr mit meiner Gattin zum Landepunkt.
 Zuerst waren wir an der südlichen Strasse und hörten keinen Mucks, auch der TTGO verhielt sich unauffällig.
Und zu allem Überfluß hatte es den Anschein, dass die Sonde genau ins Maisfeld gefallen war, na toll.
Aber Aufgeben ist was für Briefe, so fuhr ich die Baumschulgasse Richtung Norden und hielt nach dem Maisfeld an.
Wieder kein Signal, Vielleicht sind bei der Landung die Batterien herausgefallen, da das Stypropor,
wenn kein Klebeband den Boden hält, durchbrechen kann. Auch am Handsprecher vorerst kein Signal,
ich hielt ihn ganz hoch und meinte ein Signal zu vernehmen. Nach ein paarnmal auf und Abgehen entlang der Strasse
war ich sicher und holte den TTGO. Der hatte schneller ein Signal und auch die Koordinaten und zu meiner Erleichterung sah ich,
es ist nicht das Maisfeld, sondern das abgeerntete, allerdings 300m entfernt. Toll, wie gehe ich vor mit dem durchfeuchteten Boden,
jegliches Schuwerk würde verklumpen und zwar umgehend. Also beschloß ich eine Kneippkur zu machen,
allerdings mit Erdkontakt 🙂 . Und es war wirklich am Rand des Feldes so, dass fast keine Anhaftungen von Erde
 am Fuß zurückblieben. In der Nähe des Landepunktes sah ich schon eine Bilderbuchlandung,
Schur schön abgerollt und Fallschirm soweit offen, dass es keine Erdrakete war.  Auch der Ballonrest war beachtlich,
und da sah ich schon den Fehler des Starters, der Fallschirm war direkt mit dem Ballonende verknotet,
beim Platzen gabs eine Verhedderung der Schnüre. 300m wieder zurückgekneippt und ab nach Hause zur nicht rituellen Fußwaschung.

Flugstrecke mit 33.689m größter Höhe


Landung am freien Feld mit 7,4 m/s


noch 47m bis zur Sonde


Fluggespann schön aufgelegt gelandet


Erd-Kneipp-Kur


19.August 2020  Erste in Österreich geborgene Meteomodem M20 Sonde
Heute bin ich durch Zufall draufgekommen, daß eine M20 in Wien zu Mittag gestartet wurde.
 Allerdings war die Vorhersage für Bruckneudorf und Umgebung, wir sind jedoch gerade in Andau auf Urlaub,
 also viel zu weit weg. Andererseits hat die M20 ja nur 69 Gramm und wenn da wieder der "Monsterschrirm",
welcher ja noch für die RS92 gedacht ist, zu vollen Geltung kommt, fliegt die bis Ungarn, dachte ich mir 🙂.
 Naja halt ein bisschen beobachtet, da wir ja in der Entwicklergruppe noch einige Exemplare benötigen,
um die richtigen Bits auszulesen und Daten auszugeben (wie man ja sieht stimmt auch heute die Seriennummer
 bei einigen Programmen noch nicht, obwohl wir schon dachten das Thema wäre gelöst,
also noch viel Arbeit vor uns, aber mit dieser Sonde sind wir wieder ein Stück näher, um der Allgemeinheit
die richtigen Daten zur Verfügung zu stellen können. Als die Sonde in 8000m den Neusiedlersee zu passieren
began und die Berechnungen zeigten, daß der Landort in der Nähe von St. Andrä am Zicksee sein wird,
fuhr ich mal in diese Richtung, da das nur ein paar Minuten von meinem derzeitigen Aufenthaltsort entfernt ist.
Während der Fahrt zeigt die Landestelle, die St. Martinstherme an und so stellte ich mich
 dort auf den Thermenparkplatz und wartete. Das Warten dauerte nicht lange und schon war die Sonde sichtbar,
weil die Sonde flog in geringer Höhe genau über meinen Kopf und landete hinter der Therme.
Ich fuhr nur um die Ecke und schon sah ich den Schirm. Der erste Blick zeigte mir,
 dass die Schnur nicht weit abgerollt war und auch der Fallschirm verheddert war.
Das Zusammenpacken war daher sehr einfach und ich fuhr wieder nach Hause. Die Sonde ist viel zu leicht,
der Schnurabroller hat 1m Schnur hergegeben, dann hat sich die Schnur in dem
gespaltenen Bremsluftballon verheddert. Auch der Fallschirm hat sich nicht geöffnet.
Dafür war die Sinkgeschwindigkeit beeindruckend 🙂. Wenn alles voll aufgegangen wäre,
wäre die Sonde sicher bis Ungarn geflogen. Aber immerhin, jetzt können wir die Sonde weiter untersuchen und
die Monitorprogramme wieder ein Stück weiter optimieren für diesen Typ. 2-3 Stück brauchen
 unsere Programmierer noch, dann werden hoffentlich die letzten Bits richtig interpretiert und dargestellt werden können.
Aber zuerst mal ein Schluckerl zur Feier des Tages auf die erste in Österreich gefundene M20!

Flugstrecke mit 33.048m größter Höhe


Letzte Position in 517m und 353m über Boden Landepunkt neben der Straße im Feld


Fallschirm offen Sonde daneben verschwindend klein


Erste in OE geborgene M20 Sonde



Abspulvorrichtung mit Ballons verwickelt - nur 1m abgespult


Das muss gefeiert werden mit Spezialitäten aus der Region!
Beste Sondengrüße aus dem Seewinkel im Burgenland!


11.August 2020  Urlaubsvergnügen
Hab die Wiener Mittagsonde hier von Andau in meinem derzeitigen Urlaubsdomizil aus am Handy beobachtet und bald gesehen,
daß der Aufstieg langsam erfolgt. Die Vorhersage nordwestlich von Bruck war keinesfalls zu halten.
Heute sind auch Regen und Gewitter hier in Andau angesagt, so beschloß ich nach Frauenkirchen einkaufen zu fahren,
 aber immer mit dem Blick auf die Wiener Sonde, denn ich hätte Deutsch Jarndorf als Landort vorberechnet,
 wenn der Abstieg so langsam wie sonst erfolgt. Beim Hinfahren Richtung Frauenkirchen war die Sonde gerade so
 bei 18000m im Abstieg und Richtung Osten unterwegs. Kurz gerechnet und Gattendorf für gut befunden als möglichen Landeort.
Da das Handynetz nur 3G anzeigte, ersuchte ich OE1FFS Fritz, mich als Sucher einzutragen.
In Gattendorf angekommen konnte ich die Sonde schon im Anflug sehen, doch sie kehrte um und flog Richtung Autobahn.
Nun war die Gretchenfrage, vor oder nach der Autobahn gelandet, oder gar darauf?
Das wäre schlecht, aber kaum auf der Autobahnüberführung angekommen, war ein Signal am TTGO vorhanden,
 es war vor der Autobahn. Also ein wenig zurückgefahren und rein in den Feldweg,
kurz vor dem Landepunkt nur Maisfelder in Vollblüte toll dachte ich mir.
Aber gottseidank war die Sonde danach gelandet, auf einem abgeerntetem Weizenfeld.
 Der Fallschirm war nicht offen, der Ballonrest groß, so lag der Fetzen nicht weit weg von der Sonde.
Alles rasch geborgen, denn es waren schon Gewitter im Anzug.
Alles ins Auto gepackt und weiter zum Einkaufen nach Frauenkirchen.
So schön und einfach und umweltbewußt kann eine Urlaubsbeschäftigung sein ;-)

Flugstrecke mit 33.941m größter Höhe


Letzte Position 161m über Grund und 9,8 m/s Fallgeschwindigkeit vor der Autobahn


TTGO zeigt Landestelle noch vor dem Feldweg


Freies Feld - sauber aufgeschlagen. Im Hintergrund zieht schon die Regenfront heran


Viel von Allem und verwickelt


der Würfel hat es unbeschadet überstanden


sauber und ordentlich aufgeräumt


3.Juli 2020  2 spannende Sondenbergungen
Heute war die Linzer Sonde wieder in der Nähe von mir vorhergesagt.
Das stimmte auch fast. Ein wenig nördlich von mir, in der Nähe von Altpölla ging sie nieder.
Kurz nach der Landung war ich vor Ort in Ramsau und konnte die Sonde schon 300m vorher am TTGO decodieren.
Dort angekommen sah ich das Malheur: die Schur hatte sich über eine Mittelspannungsleitung gelegt.
Es regnte doch ganz ordentlich, auch der Boden war sehr naß und so beschloß ich
die Bergung dem Netzbetreiber EVN zu überlassen. Da es noch vor 7 Uhr war, rief ich bei 112 an und
fragte ob dort eine Nummer hinterlegt sei, die die Behörde in Notfällen kontaktieren könne.
Das taten sie auch, denn kurz nach 7 Uhr rief mich sowohl die örtliche Polizei, als auch die EVN an und
fragten nach der genauen Örtlichkeit. Ich gab die Koordinaten durch und sagte,
ich warte mit dem Wagen in der Nähe der Abzweigung von der Bundesstrasse.
Allerdings kam als erstes ein OM mit einem Tiguan aus Krems Stadt, der bei meinem Anblick wieder Reisaus nahm.
5 Minuten später kam die EVN und kurz danach auch die Polizei. Für alle war das Neuland,
aber ich gab bereitwillig Auskuft was eine Radiosonde ist, woher sie stammt,
und was an den beiden Enden der Schnur zu erwarten ist (die Sonde und der Fallschirm lagen ja gut versteckt im Weizenfeld).
Der EVN Mann entschied auch noch Kollegen beizuziehen, die auf einen der Masten steigen und
die Leitungen erden sollen. Die trafen auch bald ein und so nahmen alle ihre Arbeit auf.
Nach 20 Minuten war alles getan und die Sonde unbeschädigt geborgen und niemand durch einen Stromschlag verletzt worden.
SICHERHEIT GEHT IMMER VOR BEIM SONDENBERGEN
und auch von den EVN Mitarbeitern wurde mein "Notruf" für vollkommen gerechtfertigt bezeichnet!
Die EVN Mitarbeiter machten noch ein Foto mit mir als Andenken und die Sonde
überließ ich ihnen als Schaustück für ihre Dienststelle jedoch nicht ohne die Sonde vorher fachgerecht außer Betrieb zu nehmen.
Dann gings mit Verspätung zum heutigen Arbeitseinsatz in die Nähe von Amstetten, St. Peter in der Au. 
Nicht ohne 2 kleine weitere Besuche...
Hier erstmal die Fotos dieser Sonde:

Flugstrecke mit 23.823m größter Höhe


Landeanflug auf Feld und eine Stromleitung


Auffahrt der Kavallerie zum Sondenbergen


Mastbesteigung und Erdung der Leitungen


Alles gesichert und bereit die Sonde zu holen


Bergung der Sonde im Weizenfeld durch einen EVN Mitarbeiter in Schutzausrüstung


Das erfolgreiche EVN Sondenbergungsteam mit Sonde


SWL Jenny hat mich schon vor Langem gefragt, ob ich ihr das TTGO programmieren könnte,
 was durch die Corona Zeit leider unmöglich war bis jetzt, da meine Außendienste auch ausfielen.
Das haben wir heute nachgeholt. und ich konnte sie treffen und ihr den TTGO Empfänger
übergeben und die dazugehörige App am Handy einrichten und erklären.
Die Zeiten der Suche mit PC und der Windows Software "Sondemonitor"
sind nun auch vorbei. Viel Freude und Sonden damit!


Und am Weg dorthin war noch eine Kaltsondensuche angesagt.
Die Linzer Sonde vom 28.Juni war noch als unbekannter Status unter
https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=R5130008
eingetragen und so lag sie auch noch auf meinem Weg. Laut dem Satellitenbild sollte sie auf einer Wiese gelandet sein.
Dort angekommen war es tatsächlich eine Wiesenlandung, mit gerade ausgelegter Schnur.
Allerdings war der Fallschirm und der Ballon wegund die Schnur abgerissen.
Wahrscheinlich von einem Bauern oder so. Interessant war nur das nicht das ganze Gespann eingesammelt
wurde und die Sonde noch da in der Wiese lag. Aber so blieb mir noch was zu bergen.
Auch noch etwas besonderes aus dem vermutlichen Mittelalter konnte ich an diesem Ort entdecken!
Ganz in der Nähe im Wald war eine in Stein gebaute Unterkunft zu entdecken.
Ohne Sondensuche wäre ich nie an diesen Ort gekommen und hätte diese gesehen.
Immer wieder spannend und interessant was man alles zu sehen bekommt auf einer Sondensuche

Flugstrecke mit 24.722m größter Höhe


Landung auf Wiese an der Grenze NOE / OÖ


Sonde mit abgerissener Schnur noch da


Steingebaute Waldbehausung


29.Juni 2020  Mittagspausenbergung
Die Linzer Sonde hat heute in der Früh den Start verpasst, obwohl die Vorhersage für meinen Gegend gut ausgesehen hätte.
Ich hatte den ganzen Vormittag viel zu tun und machte erst gegen Mittag einen kurzen Blick auf Radiosondy.info
Und siehe da https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=R5140350 war schon im Abstieg
(sie kam nicht mal auf 20000m Höhe) und die Vorhersage war bei mir in der Gegend.
Kurz vor halb eins machte ich Mittagspause, denn die Sonde schien mich besuchen zu wollen.
Und tatsächlich landete sie nur wenig entfernt von mir in einem Wald bei Krumau am Kamp.
Diese Gegend und besonders die schmale Landesstrasse L7050 kenn ich recht gut.
Schon 300m vor dem Ziel hatte ich eine Position am TTGO mitten im Wald. Die Bäume sind recht hoch und
 so nahm ich die Bergeausrüstung mit. Am Landeort angekommen stellte ich fest, dass die Sonde am Boden lag
und der Fallschirm und Ballon hoch in den Bäumen unsichtbar hing. (toll wie der TTGO immer funktioniert)
 Ich entfernte soviel Schnur wie möglich und konnte die Sonde unversehrt bergen.
15 Minuten später war ich wieder daheim und beendete meine Mittagspause.

Flugstrecke mit 19.137m größter Höhe



Waldlandung mit hohen Bäumen - Da hilft der TTGO bestens weiter


Annäherung mit dem TTGO und der MySondyGo App im dichten hohen Wald
.

wie hingelegt die Sonde gelandet



Unbeschädigte Sonde


Fallschirm nicht sichtbar hoch oben in den Baumkronen


26.Juni 2020  einfache Waldbergung
Die Wiener Nachtsonde landete in einem Waldstück in der Nähe eines Steinbruches.
Da ich erst am Nachmittag Zeit hatte, machte ich mich dann gleich auf zum Landeplatz.
Ich stellte das Auto kurz nach dem Bahnübergang ab und hatte schon ein Signal am TTGO
Allerdings schien der Wald dort nicht sehr hoch zu sein und so nahm ich vorerst keine Bergeausrüstung mit.
Tatsächlich die Sonde lag am Boden, die Schnur mit dem Fallschirm schön ausgebreitet 30m weiter weg.
Alle Teile konnten trotz Waldbergung unversehrt geborgen werden.

Flugstrecke mit 36.521m größter Höhe


Landung auf Waldlichtung bei Forstweg


Fallschirm leuchtet gut hervor


schlecht geöffneter Schirm aber keine Ballonreste


Sonde auch am Boden unbeschädigt gelandet


17.Juni 2020  Der Kaiser schickt Soldaten aus...
Am 10.6.2020 gegen 20:00 UTC trat ein nicht autorisiertes Flugobjekt ein den Hoheitsbereich
des Bundesheeres in Allentsteig ein. Dies wurde von mir live mitverfolgt.
Es handelte sich um die Wiener Abendsonde. Da dort kein Zivilist einfach so Zutritt hat,
schrieb ich eine Nachricht an das KDO in Allentsteig mit der Erklärung worum es sich handelt,
die Gefährlichkeit insbesondere für kleinere Tiere etc.. und ob sie so nett sein könnten
die Sonde aufzuspüren und aus der Umwelt zu entfernen.
Dieser Tag war einer der ersten wo der neue Empfänger Standort Traisnerhütte das Gebiet
nördlich der Donau "überwacht" und die Sonde konnte bis 32m über dem Boden mitgeschrieben werden.
Daher führte ich auch in meinem Mail die errechneten Landekoordinaten 48°41'49.5"N 15°23'48.4"E
48.697074, 15.396772 an, inkl einer Beschreibung wie das Flugobjekt aussieht.
Ich hatte schon fast alles wieder vergessen, als gestern vom ÖBH der Vollzug der Bergung gemeldet wurde,
und ob ich das Objekt abholen wolle. Eigentlich hab ich ja schon genügend RS41 aber
ein Kontakt mit dem KDO in Allentsteig wollte ich mit nicht entgehen lassen,
residieren sie doch im dort ansässigen Schloß. Dort angekommen war ich sehr überrascht
 über das Ambiente, toller Erhaltungszustand. Zwei UO im letzten Dienstgrad wollten natürlich alles
über das Objekt wissen und ich gab bereitwillig Auskunft, auch über die Gefahren
und unsere Selbsthilfegruppe, die ein so ausgefallenes Hobby hat, das gleichzeitig der Umwelt dient.
Nach ca. 20 Minuten war viel besprochen und ich verabschiedete mich mit einem "Auf Wiedersehen"
wenn nicht bei der nächsten Sonde, die dort in den Luftraum eindringt,
dann bis zum Tag der offenen Tür, der dort immer sehr empfehlenswert ist.

Anmerkung: Termine zu diesem Tag werden hier auf der Sondenseite - Termine -
und in unserer Facebookgruppe "Radiosonde Austria" bekannt gegeben!

Flugstrecke mit 34.375m größter Höhe


Landung neben der Liechtenstein Kaserne am Truppenübungsplatz Allentsteig auf freier Fläche


Militärisch sauber zusammengelegtes und unbeschädigtes Paket - Alles geborgen natürlich


16.Juni 2020  Eine schöne Mitternachtsbergung
Eigentlich wollte ich schon zur Nachtruhe schreiten, machte aber vorher noch einen Blick auf die Wiener Abendsonde,
die ja wieder im Raum Krems angesagt  war. Dort sind in der letzten Zeit einige unerreichbar im Wildschweingatter,
in Bäumen oder in der Donau gelandet. Die Sonde war schon am Abstieg kurz vor Krems,
allerdings mit einer sehr geringen Sinkrate. Kurz nach Krems schlug sie den Weg Richtung Norden ein und
 die Sinkrate verrringerte sich noch mehr und so blieb ich noch gespannt wach. Sie kam immer näher in meine Richung,
streifte fast meinen Standort, bevor sie dann wieder Richtung Süden flog. In Großreinprechts landete sie
 ganz sanft und nicht im Wald. Da es eine RS41 ist und diese nicht solange mit den Batterien durchhält wie die M10,
 beschloß ich die paar Kilometer dorthin zu fahren, um zumindtest mit dem TTGO eine Position
für die Frühbergung am nächsten Tag zu bestimmen. Noch nicht einmal im Ort angekommen wurde bereits
auf 800m eine Position empfangen. Angezeigt wurde ein Weg daneben. So fuhr ich bis zur Mündung dieses Weges
und tatsächlich wars eine Traktorspur. Ich nahm die Taschenlampe mit und ging miit dem Handy auf Suche.
Und tatsächlich eine Bilderbuchlandung. Der Schirm am Weg schön aufgegangen und
 die Sonde im kurzen Gras. Vorbildhaft, nichts verwurschtelt, alle Teile unbeschädigt geborgen und ab nach Hause

Flugstrecke mit 35.872m größter Höhe


Landung sanft mit 2,1 m/s auf freier Fläche


TTGO mit HandyApp MySondyGo führt mich in der Dunkelheit bis zur Sonde
.

Dann noch der Schnur folgend bis zum Schirm welcher perfekt geöffnet ist. Alle Teile unbeschädigt geborgen.
.

14.Juni 2020  Abendsondenfrühmorgensbergung
Heute wollten wir schon nach Sonnenaufgang die Wiener Abendsonde bergen.
Diese war nur ein paar Minuten entfernt gelandet und da die Sinkgeschwindigkeit
gering war, schloß ich auf gut geöffneten Fallschirm. Die Landestelle sah auch sehr zugänglich aus.
Dort angekommen wurde gleich ein Signal mit dem TTGO empfangen.
Die Sonde wurde ja bis 9 Meter über Grund mitgehört, so war der Landeplatz auch nicht weit davon entfernt.
Die Schur war am Rande sichtbar und so konnte ich Sonde und Fallschirm, der gut geöffnet war, heranziehen ohne das Feld zu betreten.
Auf dem Weg dorthin sahen wir noch ein Fahrzeug des Jagdkommandos Gföhl.
Alles unbeschädigt geborgen und ab zum Frühstück nach Hause

Flugstrecke mit 34.255m größter Höhe


Sanfte Landung mit 4,3m/s - Letzte Position 9m über Grund


Sonnenaufgang - Sondenbergungszeit   MySondyGo zeigt genaue Position
.

Fallschirm oben auf gut sichtbar


Bergung ohne das Feld zu betreten - da freut sich der Bauer sicher


Alle Teile geborgen


Seltsamer Waldfund


12.Juni 2020  und gleich noch eine Bergung am Vormittag
Nachdem ich schon die vergangene Abendsonde und Nachtsonde am Morgen
geborgen hatte, war nun die aktuelle Morgensonde aus Wien dran.
Diese sollte für heute die letzte Sonde sein - jetzt ist OE3VBA dran ab Mittag 🙂!
 Die Frühsonde Wien war von der Vorhersage wieder in meiner Gegend angesagt und
sie tat auch das was sie tun sollte. 10 km von mir landete sie auf einer Margaritenwiese
bei bestem Wetter, ich konnte die Sonde beobachten, wie sie hinter den Wald fiel.
TTGO brachte sofort eine Position, obwohl es 250m entfernt hinter einer Kuppe war.
Nicht einmal mit dem Handsprecher hatte man klaren Empfang, ich bin immer wieder beeindruckt
 von der Empfangsleistung des TTGO.
Dann querfeldein über eine Wiese und ein kleines Wäldchen
und da lag sie schon ganz friedlich, allerdings wieder verwurschtelt.
Zu kurze Abstände Ballon und Fallschirm. Alles geborgen und die Kitze die dort in der Wiese liegen vor der Gefahr gerettet.

Flugstrecke mit 33.334m größter Höhe



Landung auf Wiese und von der Straße mit TTGO empfangen und optisch auch gesehen.


Position erreicht mit MySondyGo App am Handy

Wolfgang hat die Landeposition mit dem Sondefinder Raspberry ebenfalls mitgeschrieben


Fallschirm mit Ballonresten werwickelt. Sonde in der Wiese weich gelandet.
.

12.Juni 2020  morgendliche Doppelbergung
Als ich heute kurz vor 5h in der Früh aufgewacht bin, habe ich gesehen,
dass die Wiener Nachtsonde https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=S1220652
wie vorhergesagt unweit von mir gelandet ist. Nach 10 Minuten war ich am Landeort und das TTGO
hatte auch schon ein Signal empfengen, so musst ich nur mit dem Handy bewaffnet aus dem Auto aussteigen.
Die Sonde lag auf einem derzeit unbewirtschafteten Feld, Fallschirm und Sonde nur wenige Meter auseinander.
Die Wiener Abendsonde haben gestern Andreas OE3APM und ich noch verfolgt,
es schaute auch nach einer Feldlandung in der Nähe von Schweiggers aus. Aber es war schon zu dunkel.
 Heute aber war es schon sehr schön und hell in der Früh und der Landeort war nur 15 Minuten
von der Wiener Nachtsonde entfernt. Es ist eine M10 und das weiß ich aus Erfahrung,
daß diese bis zu 24 Stunden nach der Landung senden. Gestern haben wir uns schon den Landepunkt ausgerechnet
In der Nähe des Landepunktes hatte ich schon mit dem TTGO ein Signal
allerdings ist mir aufgefallen dass in dem Feld auch schon Spuren von Menschen,
die nach was gesucht haben, waren. Interessant, vielleicht die Kollegen aus Tschechien von gestern.
Das Weizenfeld war schon 1.50m hoch und trotz genauer TTGO Position fand ich
die Sonde erst, als ich die Schnur im Morgentau glänzen sah. Dann war alles schnell eingepackt und
 ab ins Auto zum Bäcker nach Schweiggers.
Zuhause sah ich dass beide Sonden den Stempel brav gelernt aufweisen
aber es gäbe noch Verbessungspotiential: Die Schnur zum Ballon (Spagat) sollte wesentlich länger sein,
damit sich der Schnurabroller und der Fallschrim nicht mit dem Ballon nach dem Platzen verheddert,
das war bei den letzten 5 Sonden so, außerdem sollten die Verknotungen nicht
mit so "dicken" Knoten gemacht werden, dafür gibt es bessere, schlankere, die dann weniger Angriffsfläche zum Verheddern bieten.
Nach dem Frühstück zuhause wartete ich dann schon auf den Start der Wiener Morgensonde welche auch in meine Richtung vorhergesagt ist.

Flugstrecke der Wiener Nachtsonde mit 35.116m größter Höhe



Landung auf einer Wiese



Fallschirm mit Schnüren und Ballonresten verwickelt


Flugstrecke der Wiener Abendsonde mit 34.995m größter Höhe


Feldlandung mit 11,2m/s


Letzte empfangene Position und Landestelle


TTGO empfängt genaue Landeposition


2 Sonden mit 1 Fahrt eingesammelt


2x "Brav gelernt" Stempel


Zeit fürs Frühstück


10.Juni 2020  Eine feuchte Angelegenheit
Heute war die Wiener Morgensonde nicht weit von mir nahe des TÜPL Allentsteig gelandet
und das Zielgebiet sah nach Feldlandung aus. Trotz des Regens machte ich mich zeitig auf die Suche,
 weil der Regen wurde als stärker werdend angesagt. Im Zielgebiet angekommen hatte ich gleich
 ein Signal am TTGO, allerdings war das in einem Weizenfeld, das schon ca. 1 Meter Höhe hatte.
 Traktorspur gesucht  und rein ins Feld. Bereits nach 30 Metern waren auch die Gummistiefel
 innen naß und bei der Sonde hatte ich bereits 5 cm Wasser in den Stiefeln. Aber wurscht Sonde ganz unten
 am Boden, Schnur schön ausgelegt, alles herangezogen und unbeschädigt geborgen. Ab zum warmen Tee in der Früh.

Flugstrecke mit 35.982m größter Höhe


Landung am freien Feld


Hohes Weizenfeld - Schnur oben auf


Sonde am Boden versteckt


Unbeschädigt aber naß - wieder einmal ein Aufkleber dran


9.Juni 2020 Regenbergung
Heute sind wir einen Umweg gefahren ins Waldvieterler QTH, da die Wiener Mittagssonde
 in der Nähe von Horn gelandet ist. Nachdem sie keiner eingesammelt hat,
fuhren wir zum berechneten Landeplatz. Ein Drive in pickup,
 aber just in dem Moment fing es heftig an zu regnen, daher gibts keine Outdoor Fotos.
M10 mit bravgelernt und aus 2020, für mich beides das erste Mal. Fallschrim nicht offen,
diese Meteomodem Schnur hat sich komplett verwickelt mit
dem riesigen Ballonrest und dem Fallschirm. Landung am Rande eines Jungmaisfeldes.

Flugstrecke mit 32.898m größter Höhe


Landung am Feld neben einer Straße


alles verwickelt und viel Ballonrest


verwischt der Stempel "Brav gelernt" mit den Eulen


6.Juni 2020  Das Linzer Elend
Gestern war die Linzer Sonde bei mit vorhergesagt, Krumau am Kamp.
Das passt gut, wollte ich doch gleich die Monitorstation OE3JTB-15 bei mit im Waldviertel
mit der seit gestern wieder in Betrieb genommen Traisnerhütte OE1JTB-15 vergleichen.
Beide Stationen schrieben die Linzer fast bis zum Boden mit, das war ein Erfolg.
Die Linzerin selbst ein Elend, Nicht einmal 13000m hat sie an Höhe geschafft.
Der Aufstieg war etwas "weich" und auch der Abstieg nicht berauschend = planbar.
Schlußendlich war sie dann 20km von mit entfernt und es sah nach einer Wiesenlandung aus.
Das war es dann auch, aber 100m von der Sonde entfernt klang das Signal nicht gut im Handfunkgerät.
Der TTGO machte keine Anstalten was anzuzeigen. So kreiste ich die Sonde ein und
30 m davor endlich eine Position. Dann kein Fallschirm, keine Schnur zu sehen,
nur ein schwaches Signal im 50cm hohen und feuchten Gras.
Dann sah ich den Fallschirm und gleich das ganze Elend. 1m Schnur nur abgerollt,
die Fallschirmschnüre alle aufegdröselt und mit dem Ballon verwickelt.
Der Ballon war mittig halbiert. Die Sonde gut geerdet im nassen Gras und
der Temperatursensor auch massiv beschädigt. Kein Gustostückerl, sondern ein Elend 🙂

Flugstrecke mit 12.764m größter Höhe


Landung auf freiem Feld


Fallschirm mit Ballonhülle verwickelt


Alle Teile geborgen - Sensor beschädigt und Schnur nicht abgewickelt


24.Mai 2020  eine Sonde zum Frühstück
Gerstern habe ich schon die Vorhersage mit OE3VBA Wolfgang besprochen,
da die Sonde aus Linz in der Gegend von Traismauer vorhergesagt war.
 Heute in der Früh wieder mit Wolfgang geschrieben, er wollte schon fort,
dann flog die Sonde doch zu weit nördlich für ihn. Die Landung war nun
zwischen Langenlois und Gedersdorf vorhergesagt. Ich wollte sowieso zu einem Bäcker,
 Frühstück holen, also warum nicht in diese Gegend 🙂. Bereits vom Parkplatz, ca. 400 entfernt,
konnte der TTGO einwandfrei die Position decodieren, also musste ich nur mit dem Handy aussteigen zur Suche.
Nach 5 Minuten die Sonde im jungen Maisfeld gefunden, die Schnur war schön ausgelegt und
nach einer niederen Baumreihe war der ungeöffnete Fallschirm im Weizenfeld zu bergem.
Alles bei wunderschönem Morgenwetter. Nachdem alle Teile eingesammelt waren,
 gings in die Bäckerei und dann zum Frühstück. Anbei noch eine Veranschaulichung der Backwaren im Vergleich zur RS41

Flugstrecke mit 24.733m größter Höhe


Landung auf freiem Feld


Schnur gerade noch zu sehen am Weizenfeld. Fallschirm ungeöffnet
.

Sonde am noch jungen Maisfeld


Mahlzeit


29.April 2020  meine ersten zwei RS41 von der S Serie
Gestern in der Nacht und heute in der Früh konnte ich meine beiden ersten RS41 aus der S Serie einsammeln.
Ich musste am Abend nach Hause nach Wien und sah, dass die Abendsonde aus Wien
nicht weit von mir vorhergesagt wurde. Die Vorhersage stimmte fast mit dem Flug überein,
 ich war bei der Landung vor Ort, in Folge der Dunkelheit musste ich auf MySondy vertrauen,
 was auch punktgenau hinhaute. Die Sonde lag am Feld,
der Schirm auf der anderen Seite der kleinen Baumreihe, alles unversehrt geborgen.

Flugstrecke der Abendsonde mit 34.517m größter Höhe


Landung auf freiem Feld bei der Baumreihe



TTGO hilft auch bei Dunkelheit punktgenau

Alle Teile natürlich mitgenommen


Sonde unbeschädigt


In der Früh landete die Mitternachtssonde auch wieder in meiner Nähe und so fuhr ich
bei Sonnenaufgang nochmal in die Gegend. Der Fallschirm war schon von der Strasse aus zu sehen.
So war die Bergung einfach und schnell erledigt. Fazit 2 Sonden der S Serie eingesammelt

Flugstrecke mit 32.000m größter Höhe


Landung auf freiem Feld nahe der Landesstraße



Sonde sanft gelandet


Fallschirm gut offen und von weitem zu sehen


25.April 2020  Spaziergang im Waldviertel
Bei bestem Frühlingswetter war heute ein gemütlicher Spaziergang der Familie angesagt. Damit genug Abstand
zu anderen Spaziergängern, wie es in diesen Tagen vorgegeben ist, eingehalten wird,  beschlossen wir einen
Waldspaziergang bei uns im Waldviertel. Naturlich nicht ohne die Sondendatenbank vorher zu studieren und
in der Nähe liegende Kaltsonden zu suchen. Als erstes sollte die Morgensonde vom Morgen des 24.2.2020
aus Kümmersbruck erwandert werden und danach die etwas nördlich davon gelandete Neujahrssonde 1.1.2020
ebenfalls aus Kümmersbruck. Beide noch als unbekannt in der Datenbank eingetragen.

unser heutiger geplanter Ausflug zu 2 Kaltsonden


Bei der ersten Sonde hing der Fallschirm und sehr viel Ballonrest mit der Schnur verwickelt in den Bäumen.
Die Schnur war schon abgerissen und so musste erst einmal die Karte nach der Anflugrichtung befragt werden.
Ein paar Meter in diese Richtung gegangen und schon war nach 25m die Sonde in 30cm über dem Boden gesichtet und leicht geborgen.
Der Schirm mit Ballonresten konnte auch noch geborgen werden und so ging es weiter zur zweiten geplanten Sonde.

Flugstrecke mit 35.176m größter Höhe


letzte bekannte Position vor dem Wald


Landeplatz der Teile


Fallschirm mit viel Ballonrest in den Bäumen leicht zu finden


Bei der zweiten Sonde angekommen war es einfach - vorerst mal. Die Sonde lag direkt neben dem Waldweg hinter einem Felsen
am Boden und war unbeschädigt. Die Schnur ging hoch in die Bäume zum Fallschirm und Ballonresten.
Trotz ziehen und nachlassen an der Schnur konnten die Teile aber nicht befreit werden bis
schlußendlich die Schnur weit oben abriss. So mussten die Teile leider als nicht bergbar zurückgelassen werden.
Ein schöner Familien Samstagsausflug war somit größtenteils erfolgreich beendet.

Flugstrecke mit 33.898m größter Höhe der Neujahrssonde aus Kümmersbruck


Letzte empfangene Position der Sonde vor dem Waldweg


Fundstelle der Sonde


Sonde unbeschädigt am Boden


Schnur führt hoch hinauf zu den restlichen Teilen


12.März 2020  doppelt Kalt
Heute war ich in der Gegend von 2 Kaltsonden, welche gestern zur Mittagszeit in Deutschland
vom Bundeswehrgelände Grafenwöhr (Nordöstlich von Nürnberg) im Abstand von 1,5 Stunden gestartet wurden.
Die Flugspur war fast identisch und auch der Landeplatz lag nur 3,8 Km auseinander.
Da noch niemand die Bergung gemeldet hatte musste ich einmal nachsehen.
Die erste gesuchte Sonde war ein Kinderspiel. Gleich neben der Straße lag sie auf der Wiese am Waldrand.
Die Schnur führte hinauf auf einen Baum un hing in ca. 3m Höhe.
Der Vorteil bei den Bundeswehr Gespannen: roter Totex Schirm und roter Ballon.
Das kann man gar nicht übersehen. Nach dieser leichten Bergung ging es nun weiter zum
zweiten Fluggespann. Hier war die Landestelle etwas weiter von der letzten empfangenen
Position. Auch hier war der rote Fallschirm und die Ballonreste als erstes sichtbar
aber leider sehr hoch oben im Baum. Der Schnur folgend fand ich dann die Sonde in gut 8m Höhe hängend.
An meinem GFK Teleskopmast konnte ich eine Astgabel befestigen und versuchte noch die Fallschirm und Ballonreste
über die Bäume zu ziehen. Leider klappte das nicht und so konnte ich hier nur die Sonde bergen.

Die beiden Sonden nach dem Start in Grafenwöhr 10:22 und 11:49 Uhr


nahezu gleiche Flugstrecke und Landestelle


Landeplätze nur 3,8 km Differenz


Erste Flugstrecke mit 16681m größter Höhe


Letzte empfangene Position und Landung neben der Straße


Sonde liegt neben der Straße nur zum Aufheben


Die Schnur geht hinauf zu den restlichen Teilen in ca. 3m Höhe


Alle Teile in Signalrot gehalten - leicht zu sehen


zweite Sonde Flugstrecke mit 17.253m größter Höhe


Letzte bekannte Position und viel Wald


Da hoch oben hängt die Sonde


Die heutige Ausbeute 2x DFM Sonden, Fallschirm und Abspulvorrichtung mit viel Schnur


9.März 2020  Crash Sonde
Heute war wieder mal eine M10 aus Wien unterwegs welche östlich von Wien auf der Nordseite der Donau vorhergesagt war.
Ich hab die Sonde einige Zeit beobachtet und sie folgte bis zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich der Vorhersage.
Als sie allerdings über Raasdorf war verlor sie viel zu Früh an Höhe und die Sinkrate war sehr hoch.
 Somit fuhr ich in Richtung Glinzendorf, welches 10km von mir entfernt ist.
Inzwischen setzte sich der rasante Abstieg fort, was sehr eigenartig war, denn gerade bei M10
gehen die großen Fallschirme gut auf und gleiten dann mit 2-4m/sek noch lange dahin.
Als ich knapp nach Glinzendorf war konnte ich schon erkennen, dass die Sonde bereits gelandet war ca 800m nördlich.
 Ich parkte mein Auto neben dem Rußbach und sah auf den TTGO, keine Decodierung, das bedeutete nichts Gutes.
Auch das Handfunkgerät konnte kein Signal empfangen. Nach 500m Fußmarsch konnte ich etwas weißes ausmachen.
Tatsächlich war es die M10. Allerdings aufgeplatzt und eine Batterie heraus gefallen.
 Somit war es klar warum es kein Signal gab. Die ganze Sonde war durch den Aufprall verformt,
aber nach Einlegen der Batterie funktionierte sie wieder. Zuhause schaute ich mir dann die Ursache an.
Die Schnur dürfte nicht richtig an die Sonde angebunden worden sein.
Die originale Schnur der Sonde war mit einer Schlaufe noch versehen.
Vom Rest war natürlich nichts vorhanden, denn die Teile dürften weitergeflogen sein.

Flugstrecke mit nur 26.158m größter Höhe


Landung mit 14,2 m/s (51,12 Km/h) Aufprallgeschwindigkeit auf freim Feld bei Marktgrafneusiedl


nur die Sonde vorhanden und aufgeplatzt - 1 Batterie heraus gefallen


Befestigungsschnur unbeschädigt


Halber Boden abgeplatzt


6.März 2020  freundliche Aufklärungsarbeit
Gestern am Abend hab ich in der Vorhersage die Linzer Sonde für den Bereich nödlich von mir ca 3 km vorhergesagt bekommen.
 Heute in der Früh den Flug beobachtet. Der Burst war 2000m unter der Kalkulation und auch die Fallgeschwindigkeit
etwas zu hoch. In der Rekalkulation ergab sich ein Landeort unweit von Zwettl.
Da ich sowieso nach Groß Gerungs musste, war das quasi am Weg. Doch die Sonde landete sogar
 noch ein Stück südlicher von Zwettl, aber 10 Minuten nach der Landung war ich bereits vorort.
 Der TTGO hatte bereits die Bodenposition im Vorbeifahren mitgeschrieben.
Ich ging also punktgenau zur Position und da lag das Gespann schön ausgebreitet.
Bem Aufwickeln der Schnur sah ich schon hinter einem Fenster eine Person stehen 🙂.
Als ich mit dem Sondengespann bei dem Haus vobeikam , entwickelte sich ein sehr freundliches Gespräch
mit der ganzen Familie, die hatten noch nie was von einem Wetterballon gehört.
Als ich das Problem der Schnur für die Tierwelt erläuterte, meinten sie, daß ist sehr gut,
denn da hinten am Acker sind viele Tiere, wo auch eine Verletzungsgefahr bestünde.
Alles geborgen einen netten Schwatz gehabt und ab weiter in die Arbeit.

Flugstrecke mit 22.826m größter Höhe



Landeposition steht schon fest - Ich bin auch schon am Anflug


TTGO zeigt schon beim Anfahren die genaue Position


Das Sat Bild ist schon älter da dort schon einige Häuser mehr stehen


Fallschirm nicht geöffnet mit Ballonstutzen und Spule


Sauber gelandete Sonde und unbeschädigt


21.Februar 2020  Ozonsonde aus Prag
Heute gibt es einmal einen sehr ausführlichen Bericht über diese Ozonmesssonde.
Zu Beginn wie die Sonde hergerichtet und anschließend gestartet wird und im Anschluss der Fundbericht.
Die Fotos und das Video vom Startort in Prag wurden freundlicherweise vom dortigen Startpersonal und Pavel
für uns zur Verfügung gestellt um sie euch hier zeigen zu können. Many thank you Pavel!

Die Meterologische Anstalt im südlichen Ortsteil Libus von Prag mit dem Startplatz


Der Fallschirm mit der Leine auf dem Metall Abspuler


alle notwendigen Tools zum Einmessen der Ozoneinheit


anschließen und vermessen der Ozoneinheit


fertig zum Einsetzen in den Styroporbehälter


Einbau in den dickwandigen Behälter


fertig zusammengebaut und abflugbereit


"einfüllen" des Fallschirms in die Ballonhülle


Fertig aufgeblasener und verknoteter Ballon mit Schirm innen und der Abspuleinheit


montieren der Sonde mit dem Abspuler



fertiges Fluggespann - bereit zum starten


gestartet! Die Sondenjäger am anderen Ende warten schon auf die Landung


Video vom Sondenstart


Hier nun der Bericht von der Bergung:

Bereits gestern konnte ich mir ausrechnen, dass die Prager Mittagssonden,
wenn sie als OZON Sonde gestartet werden würde, zwischen Maissau und Tulln landen könnte.
Heute hat sich die Vorhersage am Vormittag etwas nach Westen verschoben,
das voraussichtliche Zielgebiet lag entlang des Kamptals, zwischen Horn und Langenlois.
Ich habe OE3VBA dann dem Wolfgang geschrieben, ober er auch Zeit hätte und so war es dann auch.
Nach dem Burst der Sonde war Wolfgang vor Horn und ich vor Langenlois in Position.
OE1FFS, Fritz versorgte uns von ihm Zuhause am PC mit Landevorhersagen und noch in 10.000m schaute es so aus,
als ob 4 km nördlich von Langenlois eine Landung geben würde. Dies änderte sich aber rasch ,
denn die Sonde verlangsamte den Abstieg massiv, sodaß die Vorhersagen dann knapp südlich der Donau waren.
Also das Stück über die Donau kein Problem dachte ich mir und auf Radiosondy konnte ich
meine Position fast in Deckung mit der Sonde bringen. Als sich die die Sinkgeschwindigkeit noch weiter verringerte,
 war der errechnete Endpunkt irdendwo bei Neulengbach. Eigentlich wollten wir nicht so weit fahren,
aber wir waren schon eingetragen also weiter gings. Wolfgang war einige Minuten hinter mir,
decodierte aber bereits knapp nach St. Pölten die Sonde mit seinem OM3BC Sondenfinder bis
auf 429m hinunter, fast  bis am Boden. 5 Minuten nach der Landung traf ich in der Nähe der Sonde ein,
 nur es war keine Position zu decodieren mit dem TTGO. Das war einerseits gut,
denn dann könnt ich Glück haben, dass die Sonde nicht in den Bäumen hängt andererseits könnte sie
noch weit verblasen worden sein, der Bodenwind war recht stark.
Aber kurz nach dem ich in den Wald gegangen war, hatte ich eine Position.
Inzwischen ist auch Wolfgang gekommen und nach der erfolgreichen Bergung
gingen wir zum Wirt "feiern" und einen weiteren TTGO programmieren mit MySondyGo.
Zuhause hab ich die Teile mal sortiert und ich hab mich gewundert, warum die Sonde
nicht so "stinkt" wie die anderen OzonSonden aus Prag. Also nicht nur dass jetzt eine RS41
mit dem Gestell montiert ist und ein bunter Fallschirm, auch die Batterie ist neu.
Keine die im Wasser aktiviert wird, super.
Am Schluß noch alles sortiert und dann gings ans Abendessen.

Flugstrecke mit 34.719m größter Höhe


Landung am Kohlrait nahe Altlengbach


soviel Wald herum und hier gelandet - das ist Glück


Landung auf der Wiese und Fallschirm auf niedrigem Baum - Perfekt zu bergen
.

Keine Wasserbatterie mehr



ordentlich zusammengepackt

 
17.Februar 2020 Sonde aus Linz
Die Vorhersage der Linzer war gestern auf Radiosondy.info im Bereich Stockerau bei Michi OE3MMA.
Wir haben gestern über Whatsapp geschrieben, denn ich hatte heute in der Gegend zu tun und
die Chance auf ein gemeinsames Suchen wäre toll gewesen. Heute in der Früh war die  APRS  Vorhersage
teilweise so, dass die sogar bis Gänserndorf fliegt, allerdings aus der Erfahrung heraus
muss man immer etwas weniger rechnen. Schlußendlich ging sie bei Spillern in der Au nieder.
 Michi hatte leider keine Zeit und so fuhr ich einen kurzen Umweg über die Au. Wohlweislich hatte ich schon
meinen DX Wire GFK Masten, meinen TTGO und andere Utensielien mit im Auto, die ich auch gleich zum Fundort mitnahm,
 da eine Zufaht mit dem PKW nicht möglich war. Schon im Auto konnte ich die Position decodieren, Entfernung ca.1 km,
das deutet auf einen Baumhänger hin 🙁 Am Ort des Geschehens angekommen war der Fallschirm von Weitem her sichtbar,
natürlich in 20m Höhe in den Bäumen. Die Sonde hing in etwa 9.5m auf einem Baum am Wegrand. Eine Keramikklinge am GFK Masten
montiert und schon war die Sonde herunten, der Fallschirm ist leider zu hoch und
wird erst mit dem nächsten Sturm herunterkommen. Nach 20 Minuten war alles erledigt

Flugstrecke mit 22.571m größter Höhe


Landung in den Donau Auen bei Stockerau / Spillern


Sonde hoch aber mit dem Mast gerade noch erreichbar


zu hoch für meinen Mast


Sonde geborgen


7.Februar 2020  2x Kaltsondensuche
Die Kümmersbrucker Nachstsonden des 1 und 2 Februar fielen bei mir in der Nähe herunter.
 Ich war damals nicht in Niederösterreich und so schaut ich heute ob sie wer auf Radiosondy.info eingetragen hat.
Dem war nicht so und die Landepunkte sahen nicht unbedingt schwierig aus, also zur ersten Sonde P3350668
hingefahren und bereits vom Strassenrand konnte ich den Fallschirm erkennen, der sich im Gestrüpp verfangen hatte.
Dort angekommen konnte ich erkennen, dass sich die Schnur schön über das ganze Gestrüpp ausgelegt hatte.
Es war ein bisschen mühsam alles aufzuwickeln, denn der feuchte Schnee auf der Böschung war nicht ohne
Immerhin hat sie eine Woche auf mich gewartet und ist im perfekten Zustand
außer dass die Batterien leer waren und der Schnee leicht angefroren.

Flugstrecke mit 35.457m größter Höhe


Landung neben der Straße


Die riesige Ortschaft hat sogar einen Namen und...


Ein eigenes Ortsschild Ob das der Name von dem Bewohner da ist?


Schirm gut sichtbar im Strauch auf Bergung wartend


dem Gestrüpp entlang die Schnur führt zur Sonde


Leicht unterkühlt aber in Ordnung


Dann auf zur zweiten Sonde P3420084 nur wenige Kilometer entfernt.
Auch dort schien der Landeplatz auf offenem Feld, die letzte Position war über 1000m und
so nahm ich vorsichtshalber meinen Feldstecher mit Vergrößerungsmöglichkeit mit.
Im Zielgebiet angekommen mochte ich einen roten Fallschirm mit freiem Auge wahrnehmen, durch das Fernglas gabs Gewissheit.
Auch hier war die Schur voll abgewickelt, aber die Sonde konnte ich nicht erkennen.
Also immer der Schnur nach. Am Ende war auch hier eine unversehrte Sonde.
Und doch sind sie nicht gleich bei der einen fehlt das Begleitschreiben und es sieht so aus als wäre es gar nicht angebracht worden.
Aber egal alles vollständig aus der Natur geräumt und auf zum Essen.

Flugstrecke mit 31.568m größter Höhe


Landung auf freiem Feld


roter Fallschirm gefunden und nun den Rest suchen....


...immer schön der Schnur nach und gleich aufwickeln dabei


Wie am Ende des Regenbogens auch hier der Schatz zu finden.


Ausbeute des heutigen Tages


20.Jänner 2020  Großkampftag im Nachbarland
Heute war Großkampftag in Zahorie, das Wummern der Geschütze hat man weit bis nach Österreich gehört.
Dementsprechend wurden heute 4 DFM09 Sonden gestartet, die erste landete in der Slowakei.
 Die zweite schon in Österreich, und zwei weitere ebenfalls. Da ich nach der Arbeit etwas in Mistelbach
zu erledigen hatte, fuhr ich zur ersten OE Sonde https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=DF63E6D7,
die dürften aber Spaziergänger gefunden haben, dort rennen Dutzende Leute herum, sagenhaft.
Also zur zweiten, die könnte sogar noch senden https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=DF63E55E
und so war es auch, gleich neben der Strasse lag sie, drive in sozusagen, aber der TTGO hats auch angezeigt.

Flugstrecke der 2.Sonde aus Zahorie mit 24.549m größter Höhe



Landung neben der Straße


TTGO immer mit dabei


Nach der kompletten Bergung wunderte ich mich, daß noch immer eine Position angezeigt wurde, es war die gerade im Flug befindliche.
Da es für Zahorie keine Vorhersage auf Radiosondy gibt, nahm ich die Prostejover Sonde
 als ungefähren Vergleich (die hat auch keinen Fallsschirm) und rechnete mir aus
 wo ich mich hinstellen und warten müsste. https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=DF61F7A2
Ich wartete in Großinzersdorf, aber nicht lange, denn die Sonde war schon Richtung Westen unterwegs.
Ich fuhr ein Stückchen Richtung Osten auf der B40 und kaum hatte ich das Auto geparkt,
 kam sie schon an, drehte über mir einen 30 Grad Bogen und fiel wie ein Stein zu Boden.
Auch hier hat der TTGO die richtige Landeposition mitgeschrieben.
150 Meter in einem sehr weichen Feld konnte ich alle Teile bergen.
Nett, dass die Slowaken die Leinen-Bremsluftballone in der niederösterreichischen Landesfarben ausgesucht haben.

Flugstrecke mit 26.166m größter Höhe


Landung im Feld mit 13,2 m/s Fallgeschwindigkeit


Die heutige Ausbeute mit Blau-Gelben Ballons


2.Jänner 2020 Anhalter Sonde
Nachdem ich gestern die Radiosondy.info Vorhersagen für die Linzer Sonde nicht ganz glauben mochte, angesagt war in der Nähe von Krems,
mein Vorhersageprogramm meinte bei mir in Gföhl, schaute ich in der Früh die Linzer Sonde mit und
tatsächlich flog sie fast über mein Haus und landete nicht weit von mir.
 In meiner letzten mitgeloggten Position waren es noch 52 Meter bis zum Boden ( daher sollte jeder der es kann das Overground Feature auch einschalten)
und die Hoffnung bestand, dass die Sonde nicht auf der Strasse gelandet ist. Und so war es auch.
 Ich traf einige Minuten nach der Landung ein, die Sonde lag 1m vom Fahrbahnrand entfernt, der Fallschirm im dahinterliegenden Feld.
Fallschirm war schön offen mit einem kleinen Ballonrest.
Alles heil geborgen und ab nach Hause zum Frühstück.

Flugstrecke mit 20.870m größter Höhe


Letzte Position mit 52m OG (over Ground)


Sonde unbeschädigt am Fahrbahnrand


Alle Teile geborgen


18.Dezember 2019  Dienstreise
Gestern und heute hatte ich dienstlich im Bereich Salzburg und Oberösterreich zu tun und natürlich
hatte ich meinen Sondy2Go Empfänger mit. Da diese Gegend von Sondensuchern nicht so dicht besiedelt ist,
war das Sondensuchen in den 24 Stunden meiner Anwesenheit sowie der verfügbaren Zeit
ein echt toller Erfolg. In dieser Zeit konnte ich 5 Sonden einsammeln und die 1 Ozonsonde
von meinem Kollegen (Bericht weiter unten vom 10.Dezember) habe ich auch noch bekommen. Sammelzeit waren rund 3 Stunden für 6 Sonden.
Nun aber zu den Details:
Die erste Sonde war am 17.12. aus Innsbruck gelandet und lag auf freier Wiese. eine leichte Bergung.

Flugstrecke mit 24.316m größter Höhe



Landung auf freier Wiese zwischen den verstreuten Höfen


Hingehen aufheben und weiter zur nächsten Sonde
.

Als nächstes Stand eine Sonde aus Altenstadt / Deutschland auf meiner Sammeltour.
Diese Sonde war nur ! 1 Minute ! von meiner jetzigen Bergung entfernt am Vortag dort gelandet.
Diese Sonde war noch leichter zu bergen: Gleich neben der Straße auf der Wiese.
Mit Auto stehenbleiben, aufheben und weiter gehts zur nächsten Sonde.

Flugstrecke mit 25.724m größter Höhe



Landung neben der Straße auf freiem Feld


Schön aufgelegt und leicht zu bergen.


Sonde unbeschädigt geborgen


Stabilisator aus Karton für die Abwickelspule - wenig Ballonrest


Die nächste Sonde war schon am 10.Dezember abends aus Kümmerbruck / Deutschland gelandet.
Da noch kein Fund auf Radiosondy.info eingetragen war, musste ich natürlich dort vorbei schauen.
Der Bereich am Satellitenfoto sah bewaldet aus, jedoch vor Ort waren es nur ca. 3m hohe Bäume und die Sonde lag am Boden.
Die Schnur ging über einige Bäumchen und der Schirm und Ballonreste lagen auch wieder am Boden.
Schnur Durchschneiden, aufwicckeln und alles mitnehmen. Weiter gehts denn es liegen noch mehr Sonden hier in der Gegend ...

Flugstrecke mit 34.062m größter Höhe


Landung im Wald welcher noch ein Jungwald ist. Die Ortschaft südlich des Landeplatzes ist auch schon berühmt! Hi


Sonde am Boden - leichte Bergung


Fallschirm und Ballonreste auch leichte Bergung



Die nächste Sonde Nr.4 auf dieser Sammeltour war am Morgen aus Innsbruck angeflogen
und hatte es nicht über Deutschland geschafft sondern landete unmittelbar vor der Grenze zu Österreich.
Also einen Sprung über die Grenze und schnell mal diese wieder zurück nach Austria geholt bevor es zur letzten Sonde geht.

Flugstrecke mit 21.603m größter Höhe



letzte Position in 87m über Grund und wieder eine Wiesenlandung


offener Fallschirm und Ballonreste


gerade ausgelegt und sanft auf die Wiese gelandet



Die letzte gesammelte Sonde war am 13. Dezember aus München gekommen und konnte am nach Hause Weg
noch schnell mitgenommen werden. Ebenfalls eine schöne Wiesenlandung mit leichter Bergung.

Flugstrecke mit 33.271m größter Höhe


nicht weit von der Straße entfernt bei Sonnenschei einen Spaziergang über die Wiese.


von weitem leuchtet der weiße Schirm


Fallschirm mit Ballonresten


Sonde unbeschädigt nur zum Aufheben. Leichte Bergung aller Teile



Wie Anfangs schon erwähnt habe ich ja auch noch die Ozonsonde von meinem Kollegen bekommen und konnte so nach
einem erfolgreichen Arbeitstag und einer schnellen Sondensuche in diesem Gebiet
mit 6 Sonden und den Resten nach Hause fahren. Langsam wirds eng zuhause... ;-))




PS: Auf der Radiosondy.info Hauptseite gibt es das "Erweiterte Radiosonden- Suchmodul"
Damit ist es sehr einfach für eine bestimmte Umgebung alle Sonden ausgeben zu lassen und noch nicht gefundene
Sonden darstellen. Wer im Weihnachtsurlaub unterwegs ist und noch Sonden suchen möchte, eine gute Gelegenheit wie man sieht.

10.Dezember 2019  Drive in Bergung
Heute war ich in Laa / Thaya und machte eine Nachschau nach der am Vortag gelandteten Linzer Sonde.
Liegen sollte sie "drive in". Also kurz hingefahren, der Zufahrtsweg war schön alsphaltiert und
nach einigen 100m sah ich sie schon neben dem Straßenrand liegen. Nicht einmal Gummistiefel brauchte es,
nur bücken und alles bergen. Wenig Ballonrest, Fallschirm wie immer zu bei den Linzern, Sonde unbeschädigt.

Flugstrecke mit 20.883m größter Höhe


Landung noch in Österreich bei Klein Haugsdorf neben der Straße


Leichte Bergung aller Teile - Sonde unbeschädigt

10.Dezember 2019  Sondenvirus weiter verbreitet
Ich hab einen Mitarbeiter in Salzburg, der auch schon mal eine RS41 aus Kümmersbruck gefunden hat im Frühjahr diesen Jahres.
Immer wieder kommen auch Ozonsonden in die Nähe und da er viel im Außendienst ist, habe ich ihm öfters schon aktuelle Meldungen
von Radiosondy per Whatsapp geschickt. Nachdem die Freitagssonde gleich von 3 Deutschen geborgen wurde,
habe ich ihm gestern die in der Nähe von Walsberg avisiert. Er hat gestern gemeint, heute wäre er in der Nähe und würde vorbeischauen,
 ob sie noch da ist, was ich für unwahrscheinlich hielt. Gegen Mittag kamen dann die Bilder über Whatsapp und
eine Bergungsmeldung. Die Sonde hatte sich über eine Stromleitung gelegt, Sonde auf der einen, Fallschirm auf der anderen Seite.
Die Bergung war mit isoliertem Material kein Problem. Gerhard hat sich riesig gefreut....
...und wieder einer mit dem Sondenvirus infiziert

Flugstrecke mit 34.326m größter Höhe



Landung auf freier Fläche mit kleinem Hindernis


Schnur über die Stromleitung


fachmännisch alle Teile befreit und geborgen


2.Dezember 2019  Erster MySondyGo Empfängertest
Heute landete die Linzer Sonde nicht unweit von mir. Da diese Strecke mein Arbeitsweg ist,
fuhr ich vorbei, obwohl die Landung mitten im Stadtgebiet angezeigt wurde und dort jede Menge Leute wohnen.
Dort angekommen habe ich den kleinen TTGO 2.1.6 angeschaltet und die MySondy Go App gestartet.
 Bereits 120m vor dem Landepunkt, der auch noch um die Ecke lag, hatte ich ein Signal.
Juhu, das Teil funktioniert sehr gut auch mit der Stummelantenne. Die App führte mich schnurstracks zur Sonde.
Dort angekommen sah ich den Fallschirm in der Wiese, die Sonde 2.5m am Baum, die Schnur quer über den Weg gespannt.
Mich hat gewundert, dass 2 Stunden lang keiner davon Notiz genommen hat, aber
bei dem Müll der dort noch herumliegt kein Wunder. Kurz an der Schnur gezogen und schon war die Sonde am Boden.
Allerdings dürfte sie vorher Haus Berührung gehabt haben, eine Delle an der linken Seite und die kaputte PTU deuten darauf hin.
 Alles feinsäuberlich geborgen und ab in der Arbeit

Flugstrecke mit 23.018m größter Höhe


Landung zwischen den Betonbauten im 22 Wr. Bezirk


Erstsignal der APP (X) mit S9 und Landepunkt


Bildschirmkopie der App am Handy


Sonde hängt im Baum. Exakte Position auf der App


Fallschirm am Boden - wie immer unbeachtet. Niemand interesiert sich für den Müll!


Temperatursensor gebrochen, Gehäuse eingedrückt.


23.November 2019  Rettung in letzter Minute
Die Vorhersage der heutigen Linzer Morgensonde war wieder einmal ganz in meiner Nähe.
So beobachtete ich schon früh am Morgen den Flug der Sonde am Computer.
Nachdem der Flug ohne besondere Abweichungen verlief, machte ich mich noch vor der Landung auf zum vorherberechneten
Landeplatz. Im Dunkel der Nacht und bei Nebel konnte ich aber dennoch die Sonde beim Landen beobachten und
gleich danach die Sonde bergen. Die Sonde hatte sich am Straßenrand plaziert und die Schnur war in ca. 1m
Höhe dann über die Straße gespannt. Die Ballonreste mit dem Fallschirm auf der anderen Straßenseite
lagen auf eingezäuntem Privatgrund. Da die Straße um diese Zeit zwar selten aber doch befahren wird,
durchschnitt ich sofort einmal die Schnur und kurz danach kam auch schon ein Rettungsauto.
Dieses hätte vermutlich die Sonde an der Schnur sonst mitgezerrt und zerstört. Danach noch den Schirm und Ballonreste
an der Schnur aus dem Garten ziehen und so konnten alle Teile unbeschädigt geborgen werden.
Der anschließende Morgenkaffee zuhause war wieder einmal verdient!

Flugstrecke mit 27.024 m größter Höhe


Landung an der Ortsstraße von Eisengraben


Der kleine Sondefinder zeigt die Landeposition exakt an


geborgene (gerettete) unbeschädigte Sonde


19.Oktober 2019  Heimspiel
Schon gestern war die Vorhersage für die heutige Linzer Sonde ganz in der Nähe von mir.
Heute in der Früh um 5h auf Radiosondy.info angesehen und die Sonde verfolgt,
um 5.30 Uhr dann im Auto und los ging es Richtung berechnetem Landeplatz . Gegen 6 Uhr habe
 ich in Niedergrünbach Stellung bezogen um am TTGO Tbeam den Flug verfolgt (Foto).
Zwischen Nieder und Obergrünbach ging die Sonde dann auf einem Feld nieder.
Der TBeam zeigte mir die Position auf den Meter genau an. Am Längsten brauchte ich
eine Parkmöglichkeit zu finden, denn es war absolut finster, dunkel und sehr nebelig.
Der Fallsschirm war nicht offen, die Schnur ganz abgewickelt, alles heil geborgen.

Flugstrecke mit 26.389m größter Höhe




Landung auf freier Fläche nahe der Feldstraße


Display des TTGO beim Verfolgen der Sonde


Im Dunkeln bei Nebel werden die Fotos nicht besser. Trotzdem alles geborgen.
.

29.September 2019  Die grüne Veltliner Sonde
Gestern in der Früh hats die Linzer Sonde in die Nähe von meinem QTH in Wien geschafft,
laut Mail von Michal in die Weingegend rund um Stammersdorf. Nur ich war im Waldviertel.
Aber nachdem wir am Sonntag sowieso die Weinwandertage in Stammersdorf zu Mittag besuchen wollten,
mal sehen, vielleicht fährt ja keiner hin 🙂. In der Früh also vor der Abfahrt nochmal geschaut,
bisher hat sich keiner eingetragen. Nach dem Wandertag sind wir bei den Koordinaten,
die RadioSondy in dem Mail angegeben hat vorbei gegangen. Mit dem Nikon Zoom Fernglas
weit über das abgerntete Zwiebelfeld geschaut in der Hoffnung die Sonde liegt nicht im Maisfeld. 
Am Rand des Maisfeldes konnte ich was weisses erkennen, also mal hin. Das war aber nur ein Plastik,
aber 50 Meter rechts daneben glänzte die gespannte Schnur. Gleich hin und es lag  die Sonde am Zwiebelfeld,
die Schnur reichte weit in Maisfeld. Meine YL barg durch beherztes Ziehen an der Schnur
den nicht aufgegangenen Fallschirm und fast keinen Restballon.
Umwelt sauber und wir freuten uns an diesem schönen Tag über die Cold case Veltliner Sonde.

Flugstrecke mit 25.423m größter Höhe


Landung der Sonde im abgeernteten Zwiebelfeld.


Laut den Koordinaten sollte sie hier am Feld liegen


Sonde gefunden und Schnur ins hohe Maisfeld. XYL beim Bergen der Reste
.

Am Ende der Schnur der Fallschirm und Ballonrest.
.

Alle Teile der "kalten" Sonde wieder geborgen


3. September 2019 Heimfahrt vom Urlaub mit Doppelerfolg
Nachdem wir heute vormittag aufgrund der Bora beschlossen hatten, aus Kroatien, Krk, nach Österreich zurückzukehren,
 habe ich beim Mittagessen in Slovenien mal so geschaut, welche Sonden denn auf dem Weg nach Hause suchenswert wären.
Dabei sind mir die die beiden Grazer Sonden von gestern und vorgestern, die rund um Gleisdorf liegen aufgefallen.
Beide in den Wald gefallen mit ca. 9m/sek, somit die Chance dasss diese zum Boden durchgefallen sind.
Da noch niemand diese als gefunden eingetragen hat, sind wir zuerst zu der westlich von Gleisdorf gelandeten gefahren.
Der Wald war etwas unwegsam, aber nach 30 Minuten suchen konnte sie Sonde und nach ziehen an der Schnur
auch der Ballonrest und der Schrim geborgen werden. Schirm war nicht offen.
So nun weiter zur zweiten Sonde. Es war schon 18h und diese östlich von Gleistdorf schaute einfach zu bergen aus.
Vorort zuerst nichts zu sehen, bis meine Frau dann sagte "Schau das Schnürl",
3 Meter neben dem Weg inmitten der Brennessl und ich mit kurzer Hose. Kein Opfer ist mir zu groß,
daher rein in die Nesseln und festgestellt, daß der Schrim sich im Baum verhakt hat.
Soviel Schnur wie möglich abgerissen und Sonde geborgen. Beide Sonden sind unbeschädigt geblieben.
Nun konnte der restliche Heimweg mit leichtem Brennesseljucken fortgesetzt werden.

Flugstrecke der Sonde vom 1.9.2019 mit 30.310m größter Höhe



Landung im Wald mit 8 m/s


Fallschirm hoch oben aber nicht unmöglich zu bergen


Sonde am Boden einfache Bergung


Fallschirm nich geöffnet


1. Sonde geborgen. Weiter zur nächsten Sonde


Sonde vom 2.9.2019 mit 30.529m größter Höhe



Landung am Waldrand mit 9,1 m/s


Sonde auch am Boden


Diesmal leider ohne Fallschirm



11. August 2019  meine Erste RS41 Sonde aus Linz
Lange Zeit blieb das Waldviertel "verschont" von Linzer Sonden, eine neue RS41 ist hier noch nicht gelandet.
Gestern am Abend sah es bei der Vorhersage danach aus, als werde am Sonntag eine Linzer Sonde landen.
Die Vorhersagen waren allerdings 30 km rund um meinen Standort - also mal in der Früh schauen.
Kurz vor 6h Früh bin ich erwacht und tatsächlich, es kam die Linzer Sonde in meine Richtung.
Ich schaute auf APRS und Hubhab mit, die Voerhersage meinte nordöstlich von Gföhl.
Das ist nicht weit und in der Gegend kenn ich mich aus, allerdings hatte ich kein Peilequipment mit,
denn wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs. Kurz vor Gföhl noch mal geschaut,
ob die Sonde Richtung Meisling unterwegs ist. Ja schaut gut aus. Hoffentlich schon auf einem abgeerntetem Feld,
denn gestern hat es geregnet. Und tatsächlich 1 Minute nach der Landung war ich schon dort.
OE3VBA, Wolfgang hat mir die letzten Koordinaten geschickt, aber auch OE3MUC hat fast bis zum Boden decodiert.
Am Landeort angekommen, hab ich die Sonde schon von der Straße aus gesehen, Gummistiefel an, und rauf zum Feld.
Wie ich gerade beim Einrollen der Schnur bin, kommt Konrad, SP6KZ, der gerade
 in Feuersbrunn auf Urlaub ist- Er hat sich auch in RS angemeldet, 3 Minuten nach mir,
das hatte ich nicht mehr gesehen, da war ich schon unterwegs.
Er wohnt in der Nähe von Wroclaw, daher hat er auch schon viele Sonden.
Wir hatten einen langen und sehr netten Plausch und Erfahrungsaustausch.
Meine erste Linzer RS41 konnte ich vollständig bergen, sie lag schön aufgebreitet über 2 Felder, nur der Fallschirm war nicht ganz offen.

Flugstrecke mit 30.253m größter Höhe


Landung auf freier Fläche


gerade ausgelegtes Fluggespann mit verwickeltem Schirm
.

unbeschädigte Sonde


31.Juli 2019  doppelter Erfolg
Heute sind 3 Wiener Sonden in der Nacht gestartet worden, wobei eine auf einer für mich neuen Frequenz, 402.8 Mhz gestartet wurde.
Dies ist eine M10, die in der Nähe von Poysdorf laut Berechnung niedergehen sollte. Nachdem ich heute in der Früh sowieso
in Poysdorf eine Baustelle hatte, machte ich mich schon früher auf den Weg, denn kurz vor 7 h sollte die M10 landen.
So nahm ich Aufstellung auf der L3029 in der Nähe von Windisch Baumgarten und nach 3 Minuten sah ich die Sonde
schon im Frontalanflug auf ca. 800m. Der Fallschirm ist für das Gewicht der Sonde viel zu groß.
Obwohl er ganz geöffnet war, schaute das aus wie eine Trauerweide 🙂und ich konnte 2 Minuten die Landung beobachten,
 bis die Sonde 100m von mir entfernt schön aufgelegt landete. Den Raspberry Pi Sondenfinder brauchte ich diesmal nicht er lief aber mit zur Sicherheit.
Nach getaner Arbeit in Poysdorf, rief ich OE3UKW (Chris) an, ob er Zeit hätte die RS41 aus Wien,
die unweit seines QTHs in Groß Schweinbart geandet war, mit mir suchen gehen möchte.
Leider hatte Chris keine Zeit und so fuhr ich alleine hin. In der Hoffnung daß sie noch sendet,
wollte ich heute zum ersten Mal den Sondenfinder auf der LoRa Plattform T-Beam mit der Software
von DL2MF testen. In der Nähe der Sonde angekommen, war es noch ungefähr ein Kilometer Fußmarsch,
denn der Weg war nur für Anrainer freigegeben, der andere Weg schaut nicht vertauenserweckend aus.
Nachdem  es so aussah, als sei die Sonde im Wald gelandet nahm ich neben dem T-Beam auch einen 10m GFK Masten mit.
Ich schaltete das LoRa Board ein und es bgann die vorkonfigurierten Frequenzen zu scannen.
Nach ungefähr 300m Fußweg auf einmal eine decodierte Position. Hurra es funktioniert,
als ich dann ungläubig auf die Anzeige schaute, sah ich noch 750m Luftlinie bis zur Sonde.
Ich fürchtete das Schlimmste, hoher Baum und so, wenn doch die Sonde jetzt schon
mit der kleinen Antenne und einem Empfängerchip, der eigentlich gar nicht für diese Frequenz vorgesehen ist, decodiert wird.
Also weiter, die letzten 100m ging es durch dichten Jungwald, mit keinen hohen Bäumen seltsam.
Und da hing sie auch schon exakt an der Position in 150cm Höhe!!
Ich war sehr erstaunt über die Empfangsleistung. Bei der Sonde angekommen,
stellte ich fest, daß der Schirm leider 30m weiter weg auf einem hohen Baum zum Liegen kam und sich nicht überreden lies runterzukommen.
Alles in Allem ein gelungender Morgen, 2 Sonden aus Wien, eine mit einer speziellen Frequenz,
einer Sonde lange beim Landen zugesehen, und den ersten Echttest mit dem LoRa T-Beam mehr als erfolgreich absolviert.

Hier die 3 Sondenflüge der heutigen Nacht. Die Sonde über der Grenze blieb anderen Stationen im Nachbarland übrig


1.Bergung: Flugstrecke der M10 Sonde mit 36.168m größter Höhe


Beobachtete Landung auf freier Fläche.


Gerade ausgelegtes Gespann leicht zu bergen


Sondefinder Raspberry immer dabei


2. Bergung: Flugstrecke der RS41 Sonde mit 35.756m größter Höhe



Landung im Waldgebiet


Neuer Sondefinder mit LORA Modul


Hier im Unterholz hängt sie in leicht erreichbarer Höhe



Erfolgreiche Bergung 2 von 3 gestarteten Sonden


7.Juni 2019  Wildwechsel
Die Überraschung: heute in der Früh: nach dem ordentlichen Regen schon zeitig erwacht und festgestellt,
 daß die Wiener Sonde gar nicht soweit geflogen ist, weil nur 23000m Höhe erreicht. Also noch kurz vor der Arbeit hingefahren,
schon 1.5 km vor dem Landepunkt konnte ich die Sonde gut hören. Angekommen und gleich festgestellt ohne Sondenfinder wird das nichts,
 denn zur Auswahl standen 1 1/2 Meter hohes Rapsfeld, ebenso hoch sind die angrenzende Wiese und Weizenfeld.
Der Sondenfinder hat die Position gleich ausgespuckt, wichtig, damit man nicht das Feld
kreuz und quer zertrampelt und kaputt macht, und es war das Rapsfeld, Freude, denn es war nass und das höchstbewachsene.
 Schon fast in der Nähe des Landepunktes nahmen jede Menge Rehe reißaus. Die waren genau dort,
wo auch die Sonde lag. Die Schnur spannte sich schön über diese Fläche und der Fallschirm war fest im Baum verknotet.
Wahrscheinlich haben die Tiere schon Kontakt mit der Schnur gehabt.
 Ich habe soviel Schnur wie möglich entfernt und mitgenommen, inkl der Sonde natürlich 🙂

Flugstrecke mit nur 23.287m größter Höhe


Landeflugstrecke


Letzte Position mit 15,1 m/s Sinkgeschwindigkeit und Landeplatz


vom Wild niedergelegtes Rapsfeld


Sonde unbeschädigt oben auf dem niedergedrückten Rabs


so gut als möglich geborgen


3.Juni 2019 (Nachmittag)  Die etwas zu kurz Gebundene
Nach dem Einsammeln der M10 vom Vortag (Bericht unterhalb) in der Ramsau konnte ich schon am Sondenfinder
die nächste M10 decodieren, sie war grad so bei 24000m im Steigflug. Kurz auf Radiosondy.info geschaut,
 wo die Landevorhersage einen Landepunkt in der Nähe von Böheimkirchen anzeigte.
Das lag genau auf meiner Route und war nicht so weit weg.
In Reith machte ich kurze Pause und verfolgte die M10 in APRS, die Vorgersage scheinte zu stimmen.
Über Hinterberg "schlief" die Sonde ein und drehte noch eine Ehrenrunde, bevor sie in 1300m verschschwand.
 In 2 Minuten war ich in der Gegend und nach einer Ehrenrunde im Ort konnte ich ein schönes Signal am Funkgerät hören.
Der Sondenfinder gab wieder eine exakte Position aus, das war 160m von mir entfernt.
Also zu Fuß den Bach entlang, bis zu einer Pferdkoppel, genau hinter der Einzäunung lag sie ganz am Boden.
Auch die Schnur war nur 4m abgewickelt, Fallschirm nicht offen.
Beim Zurückgehen kam mir Wolfgang , OE3VBA aus unserer WA Gruppe mit dem Auto entgegen.
Ich bestaunte sein 10 Zoll Display des Sondenfinder, tolle Sache und wir traschten so 15 MInuten,
dann kam uns SWL-Hans besuchen, und fragte wo die Sonde gelandet war.
Ich schaute mir die Sonde nachher genau an, der Schnurabroller ist nicht so ideal,
denn im Luftballon hat sich die Schnur verknotet, nachdem 4m abgewickelt waren.
Außerdem war der Fallschirm direkt an den Ballon gebunden, diese Kombination dürfte das Öffnen des Fallschirms verhindert haben.

Flugstrecke mit 33.271m größter Höhe


letzte Position und Landepunkt beim Pferdehof


Schnurabwickler nicht abgewickelt


Fallschirm kurz angebunden am Ballon


Alle Teile geborgen


3.Juni 2019 (Vormittag) Die "Duracell" Sonde
Heute war ich im Süden unterwegs und musste noch ins nörliche Niederösterreich.
Das geht über die A21 oder von Gloggnitz auch über die "Kalte Kuchl", welche mir aus meiner Motorradzeit bekannt ist.
In der Ramsau sollte die M10 von gestern gelandet sein (ich hab sie bis 1200m mitgeschrieben) und nachdem Fritz -OE1FFS-
bereits eine M10 mit über 23 Stunden "Sendezeit" beobachtet hat, wollte ich mein Glück versuchen.
Und tatsächlich im Landegebiet angekommen konnte ich den typischen Sound schon am Funkgerät hören,
toll wie der Duracell Hase auch bei Sonden funktioniert :-) und so habe ich gleich den Sondenfinder angeworfen
und Überraschung, sie scheint nicht wie eigentlich angenommen im Feld gelandet zu sein, nein,
dort wo in OpenStreetMap Felswand steht, wurde sie angezeigt. Also die Koodinaten ins Handy eingegeben und
losmaschiert bei 30 Grad, 20 Minuten sollte es dauern. Und tatsächlich sah ich im Schweiß meines Angesichts
die Sonde genau über mir hängen als ich am eingegebenen Punkt ankam, in 3m Höhe.
Zufällig lag genau der passende Ast darunter, die Sonde eingefangen, leider löste sich der Schirm nicht und musste zurückgelassen werden.
Im Auto wieder zurück hörte ich dann schon die heutige, aktuelle fliegende Wiener Mittagsonde
welche der Sondenfinder schon decodierte, das ist aber eine andere Geschichte.

Flugstrecke mit 33.174m größte Höhe


Letzte bekannte Position vom Vortag


Bergig und bewaldet bei 30 Grad


Immer dem Signal zu den bekannten Koordinaten nach...


...an den Koordinaten angekommen und oberhalb in 3m Höhe die Sonde.
.

Sonde geborgen


18.Mai 2019 Sondenfinder Feldversuch
Habe heute die Wiener Sonde beobachtet, sie ist nicht soweit von mir runtergefallen.
Ich habe noch eine Weile gewartet, ob jemand Interesse an ihr zeigt und habe inzwischen den Landepunkt errechnet.
Nach weiteren 20 Minuten bin ich mal losgefahren und bald in der Nähe des kalkulierten Landepunktes 48°44'54.6"N 15°36'25.4"E eingetroffen.
Die Sonde war schlecht zuhören, was mich wunderte, ich bin ein Stückchen den Weg noch hinaufgefahren, dann war das Signal ganz weg,
also umgedreht und beim besten Signal stehen geblieben. Der Sondenmonitor hat nichts decodiert,
so hab ich die Antenne etwas angehoben und es kam eine Position 200m entfernt, direkt an einem Feldweg.
Dort angekommen war die Sonde sehr gut hörbar aber nicht sichtbar. Also nochmal den Sondenfinder bemüht und
siehe da die Position war wieder anders. Daher hab ich das noch 2x durchgeführt, aber die Position war stabil.
Also wieder rauf zum anderen Weg und eine Traktorspur im 1m hohen Weizenfeld gesucht, um nichts zu beschädigen.
Nach 2 Minuten sah ich die Sonde fast am Boden liegend, der Fallschirm war 30 m weit weg und lies sich nicht heranziehen.
Also vorsichtig hin , dann war klar warum das Ziehen nicht ging, durch die hervorragende Knoten und Schnurlängenwahl
der Zamg Mitarbeiter ist diesmal der Fallschirm ganz aufgegangen und es war ein riesiger Ballonrest dabei.
Alles ohne Beschädigung geborgen und wieder zurück zum Auto am selben Weg.  Herrliches Wetter und viele Tiere rundherum.
Lerneffekt für mich, ich werde in Zukunft 2-3 Mal den Sondenfinder decodieren lassen bevor ich mich auf den Weg mache.

Flugstrecke mit 33.261m größter Höhe


Letzte empfangene Position und Landestelle in 2,6Km Entfernung


Sondefinder mit richtiger Position


Vorsichtig über die schon bewachsenen Felder ohne Flurschäden zu hinterlassen


Fallschirm und Schnur schön aufgelegt und sichtbar


Sonde im Kornfeld am Boden


Er kann weiter hoppeln ohne sich in der Schnur zu verfangen


Unbeschädigte Sonde


Alle Teile wieder geborgen


17.Mai 2019 Assistent Einsatz für Paula
Heute haben Christian, OE3CQB und ich die Wiener Mittagssonde verfolgt, denn sie war in der Nähe von Christian angesagt.
So war es dann auch. Zwischen Rann und Buttendorf  konnte ich die letzte Position von zuhause decodieren,
allerdings war das über einem Waldstück. Christian war nicht weit weg und nahm die ganze Familie mit.
Seine Tochter Paula wollte endlich ihre erste Sonde finden, denn Mama und Papa haben das auch schon erfolgreich getan.
Ich war mit Christian per WhatsApp in Kontakt, denn für mich war es schon ein Stück entfernt zum Hinfahren.
Es war auch möglich, dass die Sonde den Wald noch überquert hat und daneben im Feld gelandet ist,
was Christian nach ersten Peilversuchen auch gemeint hat. Allerdings sind die Felder auch schon ein Meter bewachsen und das erschwert die Suche.
Nach einigem Hin und Herschreiben habe ich beschlossen doch hinzufahren und die Gruppe mit dem Sondenfinder zu unterstützen.
Kurz vor  meinem Eintreffen ist auch ein anderer Sondensucher hinzugekommen, der allerdings keinen Kontakt mit Christian aufnahm.
Nach dem Eintreffen habe ich sofort den Sondenfinder angeworfen und in Sekunden war die Position ermittelt.
Leider doch im Wald, also das 10m DX Wire Stangl ausgepackt und rein ging es in den Wald. Dieser war schon großteils
mit Brennnesseln verwachsen, die schon die recht hoch waren und leider hat sich Paula öfters an ihnen verbrannt.
An der ermittelten Position angekommen erspähte Paula nach kurzer Zeit die Sonde in ca. 8 Meter Höhe.
Da hilft es nur ein Keramikmesser am DX Wire zu befestigen :-) Nach kurzer Zeit war die Sonde abgeschnitten und Paula hat die Sonde aufgefangen.
Leuchtende Kinderaugen sind die beste Motivation, außerdem haben wir jetzt ernstzunehmende Konkurrenz.
Zuhause angelangt hat Paula sofort einen Bericht über den Einsatz angefertigt und ihre Sonde neu gestaltet.
Ein gemeinsames superschönes Erlebnis für ALLE an einem Freitagnachmittag!

Flugstrecke mit 28.575m größter Höhe


Leider nicht auf die freie Fläche geschafft. Also Waldsuche und Bergung


Sondefinder wieder als wichtiges Hilfsmittel


Leider etwas zu hoch also nächstes Hilfsmittel den Teleskopmast nehmen


Stolze und glückliche Finderin Paula mit der ersten eigenen gefundenen Sonde!


Der dazugehörige Fundbericht darf natürlich nicht fehlen


und diese eintönigen Kisten müssen auch noch bunter werden!


17.Mai 2019 Linzer Altsonde
Hatte in Neupölla und Zwettl zu tun, mit einem kleinen Umweg konnte ich nach der Linzer Sonde vom 9.Mai Ausschau halten.
Die letzte Position auf 703 m, ich war mir sicher, die liegt nicht im Sperrgebiet des Truppenübungsplatz Allentsteig
und es hatte noch keiner als geborgen eingetragen. Also Fußmarsch von 600m über die Wiesen
und da lag sie schon von Weitem sichtbar. Allerdings kein Fallschirm, kein Ballon nur 30cm Schnur, bei der Fallrate irgendwie seltsam, ist aber so.

Flugstrecke am 9.5. mit 21.918m größter Höhe


Landung an der Grenze zum Truppenübungsplatz Allentsteig


Hier sollte sie irgendwo versteckt liegen


nach 8 Tagen kein Fallschirm mehr da
.

16.Mai 2019 Beim Nachhause Fahren eingesackt
Nachdem auch heute wieder eine Mittagssonde aus Wien bei mir in der Gegend angesagt war und
ich über Krems oder über Horn nachhause fahren kann, entschied ich mit für Horn.
Die Sonde war gerade vor Altenburg Fuglau und noch recht hoch, so fuhr ich noch ein Stückchen Richtung Brunn an der Wild.
Aber auf halben Weg von Horn sah ich schon, die Sonde schläft noch vor Fuglau ein und kommt rasch runter,
was auf einen nicht geöffneten Fallschirm hindeutet. Also wieder Richtung Süden, sind nur 4 km,
im APRS konnte ich schon mein letztes Paket auf etwas über 600m sehen, die Sonde sollte vor Fuglau auf eine Grünfläche
und nicht in den Wald gefallen sein. Nachdem die Zufahrtswege recht gatschig ausgesehen haben und ich keinen Allrad habe,
blieb ich an der Strasse stehen, packte den Sondenfinder und ein 10m Teleskopstangl ein und begab mich zu Fuß Richtung Sonde.
Alles sollte ich nicht brauchen müssen die Sonde lag gemütlich auf einer Wiese, gut sichtbar,
der Fallschirm mit riesen Ballonrest knapp 4 Meter davor. Alles unbeschädigt geborgen und wieder 800m zu Fuß zurück.
Diesmal war der Fallschirm recht knapp an den Ballon gebunden, sodaß sich dieser nicht "entfalten" konnte,
da der Ballonrest die Fallschirmschnüre wie eine Krake umschlungen hat.

Flugstrecke mit 33.498m größter Höhe



Landung gerade noch vor dem Wald auf freier Wiese


gerade ausgelegtes Gespann


gut verwickelt schwache Bremswirkung des Schirm


Sonde ohne Beschädigung und alles geborgen


14.Mai 2019 Heimspiel
Die Vorhersage für die Wiener Sonde  war ja nicht so weit weg von mir, etwas östlich von Spitz an der Donau,
bemerkenswert war der vorhergesagte "Doppelhaken". So hatte ich ein Auge darauf wo sie wirklich hinfliegt. 
So gegen 15.30 hat sie sich Richtung Norden gedreht und sehr viel Fahrt aufgenommen, und flog damit wesentlich weiter
als vorhergesagt. Auf meiner Höhe war sie noch immer knapp 6000 Meter hoch, ich hab mal den Sondefinder ins Auto geräumt
und ein paar andere Utensilien, um ggf eine Baumbergung durchführen zu können. Über dem Dobrastausee hat sie
um fast 180 Grad gedreht bei 3800m. Somit war für mich klar, dass sie nicht weit von meinem QTH
aufschalgen wird, wahrscheinlich in Marbach, also in diese Richtung gefahren. Über dem Golfclub Ottenstein
konnte ich sie schon mit freiem Auge sehen, also weiter nach Niedergrünbach. Die Sonde war sehr gut zu hören
und auf  680m Höhe gabs keine weitere Bewegung, da war ich ca 300m entfernt und der Sondenfinder hatte sofort eine Position.
Einen kleinen Weg nach links abgefahren und nach 200m war der Weg aus. Gerade als ich aussteigen wollte,
kam heftiger Graupelschauer auf, die Position am Handy verfolgend kämpfte ich mich durch Wind und Schnee
bis ich die Position erreicht habe, dort lag die Sonde mit großem Ballonrest schön in einer Linie aufgelegt,
allerdings komplett im bereits 50cm hohen Weizenfeld versunken, nicht einmal den Fallschirm sah man 10m vorher.
Der Sondenfinderraspberry hat einen guten Job gemacht, ich hab alles schnell geborgen um dem grauslichen Wetter zu entkommen.
Alle Teile unbeschädigt!

Flugstrecke mit 33.738m größter Höhe


2,2m/s Landegeschwindigkeit und nur 2,7Km von  Zuhause gelandet


Alle Teile geborgen



wertvolle Hilfe der Sondenraspi mit Sondefinder Programm


3.Mai 2019 Leichte Bergung
Nachdem wir auf Urlaub und im Zweitstandort im Waldviertel sind, habe ich gestern noch die Vorhersagen für die Linzer Sonde angesehen.
Nach http://predict.habhub.org/hourly/linz/  wäre die Vorhersage Emmersdorf an der Donau.
Da dies zu weit weg ist  für einen Sondetyp, von dem ich schon einige habe :-) war es also vorerst nicht wirklich interessant für mich.
Da wir derzeit auch Besuch haben, waren wir heute schon um 6.30 auf den Beinen. Ich hab routinemässig mal nachgesehen,
wo es die Linzer Sonde tatsächlich hinverschlagen hat, denn erfahrungsgemäß ist sie immer ein Stückchen
hinter den Vorhersagen gelandet, doch das war heute anders.
Nur 11km von mir entfernt, ich war ganz erstaunt, und ich war auch der letzte Positionsreporter
Nun dann habe ich gleich den Besuch "miteingepackt" und wir sind losgefahren,
da hatte ich wegen der verschlafenen Augen noch nicht die kleine Baumhecke beachtet, aber sicherheitshalber den GFK Mast mitgenommen.
Nach kurzer Fahrt sah ich schon den Fallschirm in genau der Hecke hängen, und das bei starkem Regen, toll.
Kurz besichtigt, die Sonde hat wirklich die ganze Hecke zum landen gebraucht.
Auf der einen Seiten lag die Sonde unversehrt in der Wiese und die Schnur ging über alle Bäume
und am Ende hing der Ballonrest mit dem offenen Fallschirm. Deswegen auch die sanfte Landung mit 2.1m/sek
(wahrscheinlich ist sie deswegen auch so weit geflogen, denn die max Höhe war nicht mal 20000m)
Schnur durchgeschnitten und der Fallschirm fiel schon in die Hände meines Besuchs.
Alles konnte geborgen werden, keine Reste mussten zurückgelassen werden
30 Minuten später gabs schon ein gutes Frühstück zuhause.
Flugstrecke mit 19.038m größter Höhe


Letzte Position mit 2,1m/s Sinkgeschwindigkeit und Landeplatz


Landung entlang der Baumreihe


Sanft gelandet und unbeschädigt


Alle Teile geborgen


29.März 2019 DFM 09 Sonde aus der Slovakei
 In der Früh hab ich die interessanten Kurven von Wien und Graz gesehen und noch gedacht,
wenn heute eine Sonde aus Zahorie gestartet wird, dann sollte die nicht weit von mir einschlagen. 
Und tatsächlich  wurde auch gleich eine gestartet, ich hab die mit Daten von 7.15 UTC berechnet und
der Aufschlagspunkt wäre nördlich von Strasshof  (also auch gleich den DX Glasfibermast eingepackt und gut so).
Die Sonde kam 3 km weiter westlich bei einem Baggersee, der eingezäunt ist runter. Die Chance, daß die Sonde im See ist,
war groß. Als ich kurz nach der Landung so 500m vor dem Landepunkt auf meinen Sondenmonitor schaute,
zeigte dieser ein decodiertes Signal, also bestand Hoffnung. Vor dem See ist eine Baumhecke, die Sonde war in Augenhöhe
hängen geblieben, der Ballon etwas höher. Mit dem Glasfiberstab alles in 5 Min. geborgen.

Flugstrecke mit 23.549m größter Höhe


Landung in den Bäumen vor dem Baggersee


Keine Wasserlandung - Daten werden empfangen und decodiert


Sonde im Gestrüp über dem Boden, Ballonreste im Baum. Wie immer kein Fallschirm aus Zahorie
.

Die Abwickelbremse der DFM Abspulvorrichtung


12.März 2019  Umdisponiert
Ich war heute in der Nähe von Mistelbach und sah das Doppelgespann aus Prag näherkommen
mit der Vermutung da kommt wieder was Besonderes. Nachdem ich aber geshen habe,
das nach dem Platzen des Ballons die Fallgeschwingkeit nicht auf den berühmten grünen Fallschirm schliessen läßt,
hab ich mich erinnert dass vor Kurzem auch eine Linzer Sonde in der Nähe runtergegangen ist.
Einmal kurz nachgesehen in der erweiterten Suche auf Radiosondy.info und gefunden:
https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=M3913408
Das war nur 12 km weg von mir, hingefahren und nach einer kurzen Umschau von Weitem das Gespann schön in der Wiese
aufgelegt gesehen. Trotz nicht geöffnetem Fallschirm sehr langsam runtergekommen
und daher nichts beschädigt, wenig Ballonrest der komplett mit dem Fallschirm verwickelt war.

Flugstrecke mit 25.564m größter Höhe

Landung im Weinviertel nahe Stronsdorf


Auf freier Wiese nahe Rohrabrunn

Ausgelegtes Gespann und ungeöffneter Schirm
.

Sonde unbeschädigt


27.Februar 2019 schnell mal vorbeigefahren
Da ich noch Arbeit bis nach MItternacht hatte und die Sonden aus Prostejov immer einer der ersten sind
die landen, hab ich mir diese https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=M3713168 angesehen.
Nachdem sie nicht weit von meinem Stadrand qtn gelandet war und der Landplatz sehr einladend aussah,
bin ich hingefahren und konnte sie gleich neben der Strasse liegend, 20 m von der letzten Position komplett bergen.
Dieses Modell hat keine Leuchtdiode und keinen Schalter aber schon beim Zufahren hab ich sie im Scheinwerferlicht gesehen.
Auch andere Batterien sind drinnen und wie immer kein Aufkleber mit Seriennummer.

Flugstrecke mit 33.532m größter Höhe


Landung NW von Gänserndorf mit 16,6 m/s


letzte Position und Landung gerade noch über die Absperrung der ÖMV Pumpanlage geschafft


kein Fallschirm aber viel Ballonreste


Sonde unbeschädigt und ohne Aufkleber


16.Februar 2019  Endlich geborgen
seit Anfang Jänner hängt diese Sonde https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=P1650512 in der Nähe meines Standortes in einem Baum in 20 Meter Höhe.
Voriges Wochenende hab ich geschaut, wo genau sie ist (OE3CQB war damals als gemeldeter Sucher vor Ort) und hab die Sonde gleich gesehen.
Da hab ich mich an meine Vorrichtung erinnert, die ich gebastelt hatte, um in meinen Urlauben inverted Vees Antennen über die Bäume zu spannen.
Eine Futterschleuder zum Angeln, ein rechtwinkeliger Haken und eine Angelschnuraufrollvorrichtung
Die Idee eine Nylonschnur mit einer Bleikugel zu versehen, diese über den Ast wo die Sonde hängt zu schiessen,
dann eine Bastkunststoffschnur mit der Nylonschnur hochziehen (diese Schnur ist sehr reissfest und rutscht über die Äste)
dann die Sonde zu umgarnen und runterzuziehen. 3 Versuche waren notwendig und Fingerspitzengefühl.
Dann riss die Schnur der Sonde und sie fiel herunter, unbeschädigt geborgen.
Der Ballonrest ist auf 25 Meter in einem anderen Baum und leider nicht zu bergen
Flugroute am 3.Jänner 2019 von Prag kommend mit 34.710m größter Höhe


Landung am Waldrand einer Lichtung


in ca.20m Höhe nur mit technischen Hilfsmitteln zu bergen


Angeln mit Futterschleuder. Es müssen nicht immer Fische sein.


mit ein wenig Zielübungen ....


Sonde geborgen.


30.Jänner 2019  Absturzsonde
Am heutigen Tag war ich auf einer Dienstreise nach Traun. Da die Linzer Sonde vom Vortag bei Enns
abgestürzt war, kam ich ganz zufällig natürlich dort vorbei und musste sie bergen.
Da die Landung mit flotten 19 m/s Aufschlagsgeschwindigkeit erfolgte war si an der letzten mitgeschriebenen Position leicht zu finden.
Auf der freien Ackerfläche ohne Schnee war die weiße Sonde gleich zu sehen. Außer ca. 1 m Schnur waren keine weiteren Teile des
Fluggespannes sichtbar. Der Schnurträger der Sonde war auch abgebrochen. ansonsten hat sie den harten Aufprall
relativ gut überstanden und nach einschalten des Schalters sendete sie sogar wieder.
So konne nur die Sonde geborgen werden. Danach ging die Dienstreise natürlich weiter.

Flugstrecke mit 10.279m größter Höhe


Letzte Position kurz vor dem Aufschlag mit 19,4m/s


Auf der Ackerfläche leicht zu finden


Sonde mit 1m Schnur. Der Rest des Gepannes fehlt


Kunststoffteil innen abgebrochen. sonst ok



10.Jänner 2019  Erste DFM09 Sonde
War auf einer Baustelle in Fischamend, als ein Alarm am Handy eintraf dass
eine Sonde nicht weit von dort runtergegangen war nämlich in der Nähe von Haslau.
Eine DFM09 aus Zahorie in der Tschechei vom dortigen Militägrelände.
Diese habe ich noch nicht, also nix wie hin. Dort angekommen habe ich festgestellt,
es handelt sich um ein eingezäuntes Gebiet für die ständige Jagd mit dem Hinweis: "Betreten auf eigene Gefahr".
Also nicht verboten und schon ging esweiter hinein. Die Sonde war gleich gefunden,
da sie nach der Landung noch etliche Positionen aussendete. Sie hing in Augenhöhe
und konnte leicht geborgen werden. Da diese Sonde keinen Fallschirm hatte, war die Schnur und der Rest gleich eingepackt.
Danach gleich wieder aus dem Jagdgebiet schnell raus und nach 7 Minuten war ich wieder weg vom Einsatzort.

Flugstrecke mit 23.077m größter Höhe


Landung im Wald bei Haslau


Meine erste DFM09. Bereit zum Erforschen.



2.Jänner 2019  Überraschungspaket -  istmirpassiertozonsonde
Ich bin um 16 beim Hofer in Grafenwörth einkaufen und schau auf mein Handy, sehe eine Pragersonde ist gelandet, nicht weit von dort.
 (Signal Benachrichtigung von Radiosondy) Ok denk ich fahr hin, schaue aber nicht genau welche Type, nur die Frequenz.
Ich hab absolut nichts zum Peilen mit nur mein Handy und das Fahrzeugfunkgerät. In der Nähe angekommen (es wird schon dunkel)
schalte ich das Funkgerät auf 401.1 ein und wundere mich über das Signal, klingt nicht wie die RS41, die wir da in den letzten Tagen hatten,
sondern wie eine RS92 aus Linz, komisch, aber ich denk mir immer noch nix dabei, außer daß die vielleicht noch ein paar alte RS92 haben.
 im APRS schau ich mir die Flugbahn und die Fallgeschwindigkeit an, komisch langsam, aber ich denk vielleicht wegen dem Wind.
Nehme meine Taschenlampe und geh die Route ab, es ist schon sehr dunkel, aber wenigstens keiner da der noch sucht 🙂 . 
Und geh über die Felder und suche eine RS 92 ohne Fallschirm. Von  Weitem kann ich nach 15 Minuten eine große weisse Schachtel sehen,
und geh näher, jetzt erst merke ich es ist eine OZONSONDE !!
Nur die wegbringen ist nicht einfach, die Schur ist sehr robust, der riesen Ballon hat sich im Gestrüpp verfangen,
oben scheint ein Fallschirm zu sein, aber kein roter. Ich zieh dran und des kommt ein riesiger grüner Fallschirm zu Tage,
der gleich wie wild aufsteigt und mir fast die Hand zerschneidet unglaublicher Auftrieb. Das hilft aber den Ballon aus dem Gestrüpp zu ziehen
und ich glaub ich steig gleich mit auf. Ich ziehe mit großer Kraft den Schirm auf den Boden, doch der Sturm lässt ihn wieder aufsteigen. das geht so 5 Minuten,
dann habe ich den gebändigt. Alles schnell zusammengepackt und wieder durch die Dunkelheit zum Auto.
Dort merke ich, daß die RS92 massiv beschädigt ist, auch der O3 AUX Stecker ist draußen,
Sensor abgebrochen und GPS Antenne massiv verbogen. Nach einer Stunde wieder daheim und alles entwirrt.

Flugstrecke mit 36.261m größter Höhe


Letzte empfangene Position und Landestelle am roten X


Die Ballonreste mit dem robusten Schnurabroller und der extrafesten Schnur daran


Post und Infoschreiben am Kontainer



Trotz nur 3m/s Sinkgeschwindigkeit hat der Fallschirm dann die Sonde übers Gelände geschleift.


Entwirrt und fein zusammengelegt alle Teile geborgen


31.Dezember 2018  Selbstmordversuch zu Silvester
Die Nachtsonde aus Prag war bis ins Waldviertel Nahe von Weitra geflogen. Am Morgen wollten wir noch zum Einkaufen nach Tschechien fahren
vorher noch ein schneller Blick auf die geflogenen Nachtsonden am PC gemacht. So entdeckte ich, daß die Sonde
genau auf unserer Wegstrecke gelandet war. Also musste ein kleiner Zwischenstop eingelegt werden.
Am Landeplatz eingetroffen lag die Sonde dann genau auf den Schienen der Eisenbahn. Bevor noch der erste Zug kam konnte ich sie
zusammen mit den Ballonresten noch vor einem Unglück bewahren und nach einem beruhigendem psychologischem Gespräch mit ihr
ließ sie sich bereitwillig mitnehmen und ist nun wieder auf dem Weg der Besserung.  ;-))

Flugstrecke mit 34.285m größter Höhe


letzte Position in 794m Höhe


Landung auf dem Gleiskörper


schnell mitnehmen bevor der erste Zug kommt


Alles gerettet und wohl auf!


25.Dezember 2018  Sonde aus Lindenberg bei Berlin
Eigentlich hatte ich die Prager Nachmittagssonde im Visier.
In der Früh hatte ja der Christian OE3CQB diese mit seiner Tochter gefunden und die MIttagssonde sollte etwas weiter westlich,
 also bei mir in der Gegend runter gehen. Doch als sie in den Sinkflug überging hatte die auf 9000m eine Beschleunigung von 250kmh,
da war mir klar, die wird nicht bei mir landen. Somit gingen wir spazieren, eine andere Sonde erwartete ich nicht.
Als wir zurückkamen, schaute ich wo die Prager Sonde niedergegangen ist und auf einmal sah ich
die Lindenberg Sonde 19km von mir entfernt, 0kmh, somit hing sie in einem Baum.
GFK Mast, Messer und Klebeband eingeräumt, vor Ort war schon dämmrig, die Sonde hing in 7m in einem Baum,
Fallschirm nicht erkennbar, Mit dem Messer am Mast runtergeschnitten und gefreut, da es so gut
wie nie vorkommt, dass eine Sonde aus der Gegend zu uns herunter kommt.
Hab nur die beiden Fotos schnell gemacht. Es war schon dämmrig und ich stand
mit dem Auto neben der Schnellstrasse und wollte schnell wieder weg :-) .

Flugstrecke mit 34.541m größter Höhe


Landung nördlich von Zwettl im Waldviertel in einem Baum


Bergewerkzeug: Messer auf Teleskopmast
.

15.Dezember 2018 Altsonde in Deutschland
Da ich derzeit in Deutschland unterwegs bin, muss ich natürlich auch hier nach gefallenen Sonden Ausschau halten.
So ergab es sich, dass ich in der Nähe von Braunau eine Sonde aus Kümmersbruck vom 7.12.2018 aufsuchte, da sie in Radiosondy.info
noch als unbekannt stand. Am Landeplatz auf freier Fläche war es ein leichtes den roten Schirm zu entdecken.
Aufgrund der Minustemperaturen der letzten Tage waren jedoch Sonde und Schirm/Ballonreste schon am Boden angefroren.
Alle Teile konnten trotzdem geborgen werden.

Flugstrecke mit 23.286m größter Höhe


Landung auf freier Fläche und seit 8 Tagen nicht geborgen


freie ebene und schneefreie Fläche.


Ballonreste und Fallschirm schon festgefroren


Alle Teile wieder geborgen


2.Dezember 2018 Doppelt bei Landung eingesammelt
Die heutigen Sonden (Nacht und Morgensonde) aus Kümmersbruck in Deutschland sollten laut Vorhersage im Waldviertel landen.
Also ging es schon frühmorgens wärend des Nachtfluges schon zum vorberechneten Landeplatz wo ich den Landeanflug miterleben konnte
und diese leicht auf einer Wiese bei einem Gehöft bergen konnte.  Danach war die Morgensonde dran. Auch bei dieser stimmte
die Vorhersage genau und so wartete ich auf das Eintreffen und landen der Sonde.Sie legte auch hier eine präzise Landung auf einer Wiese
hin und auch zusehen war möglich. Ebenfalls eine leichte und einfache Bergung aller Teile möglich.

Der Nachtflug mit 34.744m größter Höhe


mit 4,3 m/s Landegeschwindigkeit auf einer Wiese


erfolgreich alle Teile unbeschädigt geborgen.


Flugstrecke der Morgensonde mit 35.290m größter Höhe


ebenfalls sanfte Landung auf einer Wiese


schön aufgelegt und gut sichtbar im Schnee.


auch hier alle Teile unbeschädigt geborgen


25.November 2018  Warten auf die Sonde
Die Linzer Morgensonde sollte wieder in meine Gegend kommen und so machte ich mich früh genug auf
zum berechneten Landeplatz. Um 5:45 Uhr sah ich dann im Dunkel der Nacht einen grünen Punkt am Himmel durch den Nebel
herunterschweben. Nur wenige Meter neben mir landete dann die Sonde. Der Fallschirm war gut geöffnet und außer
dem Ballonstutzen waren keine Reste mehr vom Ballon vorhanden. Alle Teile konnten somit wieder geborgen werden.

Flugstrecke mit 26.132m größter Höhe


Landung gleich neben dem Feldweg und meiner Position.


Die Grüne LED der Sonde eine tolle Sache in der Nacht


alle Teile wieder geborgen


24.November 2018 Frühmorgens unterwegs
Die Linzer Nachtsonde war wieder einmal in meine Umgebung gekommen und so ging es gemeinsam mit meiner Frau
um 5 Uhr morgens an diesem Samstag auf die Suche. Die Sonde hatte sich mit der Schnur über die Straße gelegt
und der Fallschirm war schnell entdeckt. Meine Frau hat dann auch die Sonde, welche grün leuchtete durch die LED
gleich entdeckt und so konnte das ganze Gespann wieder geborgen werden.

Flugstrecke mit 25.049m größter Höhe


Landung an der Straße mit 3,9m/s Sinkgeschwindigkeit


Fallschirm schnell entdeckt


Die Sonde ist im Dunkel der Nacht schön zu sehen mit der grünen LED


Auf der Seite liegend kann die LED ihre volle Leuchtkraft abgeben. eine tolle Sache für die Nachtsuche


Alle Teile wieder geborgen


21.November 2018 Schnelle Bergung
Die Wiener Mittagsonde flog heute "nur" bis Bruck a.d. Leitha. Da es wie in den letzten Tagen eine Meteomodem M10
Sonde war, und noch keine in meinem Besitz ist, musste diese geborgen werden.
Kurz nach der Landung war ich dann schon vor Ort und konnte diese auf einem Feld
liegende Sonde und das ganze Fluggespann leicht bergen.

Flugstrecke mit 32.939m größter Höhe


Landung nordwestlich von Bruck a.d. Leitha auf freier Fläche


von weitem schon gut zu sehen und leicht zu bergen

.

meine erste M10 Sonde


16.November 2018 Ohne Technische Hilfsmittel
Die Sonde aus Tschechien / Prostejov hatte es heute Nacht bis nach Österreich geschafft
und so machte ich mich am morgens auf sie in dem Wald zu suchen.
Am Händy war dann das GPS nicht verfügbar, A1 Empfang war dort auch keiner verfügbar,
Sondensignal war auch keines hörbar - alle Technik hat versagt -
also machte ich mich nur mit meiner Erinnerung der APRS Karte in dem nur spärlich bewachsenen Wald
auf die Suche. Nahe des Forstweges war die letzte Position angegeben und tatsächlich konnte ich sie an
der Stelle dann auch entdecken. Nur die Sonde mit der Schnur und Ballonreste waren vorhanden.
Fallschirm war keiner montiert. So konnten auch dieses Mal wieder alle Teile geborgen werden.

Flugstrecke mit 34.265m größter Höhe


Mitten im Wald an einem Forstweg. Aufgrund des schnellen Falles mit 14,5m/s war sie ganz in der Nähe


Sonde unbeschädigt und ohne Aufkleber
.



11.November 2018 Morgendliche Bergung
Die Sonde aus Linz von heute ist gleich neben der Strasse und einem Haus gelandet.
Eine Softlandung  und der Fallschirm war gut offen somit alles unbeschädigt.
Wieder alle Teile geborgen.

Flugstrecke mit 22.431m größter Höhe


Landung auf freier Fläche - leichte Bergung


Im Morgennebel ein leichter Fund


Schön aufgelegt und Fallschirm gut geöffnet
.


10.November 2018  Landung beobachtet
Nachtbergung der Linzer Sonde von heute. War live bei der Landung dabei.
 Durch den Nebel schwebte ein grünes Licht und landete 30m von mir entfernt auf einem Feld.
Fallschirm offen butterweich gelandet und alle Teile geborgen.

Flugstrecke mit 24.396m größter Höhe


Sanfte Landung bei Reichers auf freier Fläche



Alle Teile geborgen
.

7.November 2018  Friedhofstour
Heute hatte ich ganz in der Nähe bei Spannberg einen Aussentermin zu erledigen und so machte ich
am Nachmittag noch schnell einen Besuch bei der am 17.10. geflogenen Nachtsonde welche in 300m über dem Friedhof
von Spannberg ihre letzte Position gesendet hatte und noch als unbekannt auf Radiosondy.info eingetragen war.
Eigentlich hatte ich nicht viel Hoffnung dass sie nach fast 3 Wochen noch dort liegen würde.
Beim Eintreffen jedoch konnte der rote Fallschirm am Feld neben dem Friedhof schon gesichtet werden.
Auch die Sonde war noch so wie sie gelandet war auf einem Wiesenstück unbeschädigt. Sogar einschalten war noch für kurze Zeit möglich,
jedoch waren die leeren Batterien nur für einen kurzen Funktionstest gut. Alle Teile des Fluggespannes konnten somit geborgen werden und
mit nach Hause gebracht werden.

Flugroute mit 31.988m größter Höhe


Letzte Position 153m über über dem Boden von Spannberg im Weinviertel


Landung am Feld neben dem Friedhof und 3 Wochen unbeobachtet gelegen


Roter Fallschirm in der Herbstsonne leicht zu sehen
.


2.November 2018  Ausflug nach Tschechien
An diesem langen Wochenende mit dem heutigen Fenstertag war ein Ausflug von meinem Zweitstandort im südlichen Waldviertel
Richtung Norden über die Grenze nach Tschechien angesagt, um die heutige und gestrige Linzer Sonden, welche knapp
 über die Grenze geflogen waren, zu suchen und zu bergen wenn möglich. Als erstes war die heutige Sonde am Plan, da sie etwas näher
in einem Waldgebiet gelandet war. Da sie auch noch sendete, war ein auffinden trotzdem nicht leicht, da das Signal nur ganz in der Nähe
hörbar war. Die Sonde stand aufrecht am Waldboden und der Fallschirm war hoch im Baum gut verwickelt und konnte leider nicht geborgen werden.
Danach ging es zu der Sonde vom Vortag, welche ca 15 Km entfernt auf einer Wiese bei einem Gehöft liegen müsste. Vor Ort stellte sich diese Wiese
als Weidefläche für Kühe heraus. Der rote Schirm war von weitem schon gut zu sehen, sodaß es im Laufschritt zu dem Fluggespann
zur Bergung ging. Schnell alle Teile eingesammelt und wieder zurück zum sicheren Auto außerhalb dieser Weide.
2 Bergungen in wenigen Stunden erhöhen mein Sondensammelkonto nun auf 10 Stück.

Flugstrecke der heutigen Sonde mit 26.924m größter Höhe


Landung in einer einsamen Waldgegend mit 15m/s fallend.


Sonde stehend am Waldboden mit gut geerdeter Antenne
.

Kein Aufkleber an der Sonde


Sonde vom Vortag aus Linz mit 21.893m größter Höhe


Von der letzten aufgezeichneten Position Landung auf der freien Fläche


von Weitem gut zu sehen - Sonde und Schirm


schnell alle Teile geborgen und im Kofferaum verstaut


22.Oktober 2018  Altsondensuche
Am 15.Oktober waren die Mittagsonde und die darauffolgende Nachtsonde aus Wien ins nördliche Weinviertel geflogen
und sind nahe der Grenze zu Tschechien bei Haugsdorf gelandet. Da sie bis heute auf Radiosondy.info noch nicht als gefunden
eingetragen waren, war ein Ausflug bei schönem Herbstwetter eine gute Gelegenheit meine Anzahl gesammelter Sonden zu erhöhen.
Da beide Sonden auf freier Fläche gelandet waren und die Felder schon abgeerntet sind, lagen die Sonden mit Fallschirmen
auf der dunklen Ackererde und waren leicht zu sehen und zu bergen. Beide Fluggespanne konnten somit leicht und komplett
geborgen werden. Ein erfolgreicher und schöner Nachmittagsausflug. Es lohnt sich also auch nach älteren Sonden zu suchen.

Flug der Mittagsonde am 15.10. mit 36.507m größter Höhe


Landung auf freiem Feld südlich von Haugsdorf


von Weitem schon leicht zu entdecken der rote Fallschirm


schön aufgelegtes Fluggespann und leicht zu bergen


Unbeschädigt aber natürlich Batterien leer.


Darauffolgender Nachtsondenflug mit 33.466m größter Höhe


Landung mit sanften 1,7m/s nahe der Grenze wieder auf freiem Feld


Perfekt geöffneter Schirm ermöglicht eine unbeschädigte Sonde. Natürlich auch hier die Batterien schon leer
.

26.September 2018 Die Sonde die aus dem Sturm kam
Da ich heute einen Termin in der Nähe des Landepunktes der Linzer Sonde hatte, musste ich diese zwangsläufig auch suchen.
Die Sonde war während des Sturmtief "Frederik" von Linz am 23.9. bis ins Mittelburgenland geflogen
und hat sich südlich der Burgruine Landsee im Wald niedergelassen. Da der Zugang nur zu Fuß auf dem abgesperrten Forstweg
möglich war, musste gut 1 Km Fußmarsch angetreten werden. Am Landeplatz stellte sich heraus, dass es sich um einen offenen
Jungwald mit weit auseinanderstehenden Jungbäumen handelte. Die Sonde hing an der Schnur ganz knapp über dem Boden und war leicht zu bergen.
Der Fallschirm hatte sich jedoch so im Geäst des Baumes verwickelt, dass die Schnur leider abgerissen ist und der Schirm nicht geborgen werden konnte.

Flugstrecke 178 km Distanz


Landung im Waldbereich aber gut zu erreichen


Auf der Seite Radiosondy.info sind alle Statistiken und Diagramme dieses Fluges gespeichert.
Größte Geschwindigkeit war 150km/h in 12851m Höhe


auf der Antenne stehend am Waldboden gefunden - Sonde ohne Beschädigung geborgen
.


15.September 2018 2x Altsondenbergung mit Pilzen
Nachdem auf der Radiosondy.info Seite alle Sonden gespeichert sind, Konnte ich in einem Wald in unserer Nähe feststellen,
das dort 4 Sonden (3x Linz, 1x Deutschland) liegen müßten welche schon zum Teil seit 8 Monaten verschollen sind.
Also beschloß meine Gattin einmal ihre neuen Nordic Walking Stöcke auszuprobieren und dies mit einer
Sondensuche zu verbinden. Also ging es am 14.9. los zur ersten Linzer Sonde vom 7.1.2018.
Am Landepunkt eingetroffen, hat sie dann auch nach kurzen 10 Minuten suchen diese auch gefunden
und hat sich riesig über ihre erste Sonde gefreut! Der Sondensuchervirus hat ein neues Opfer gefunden!
Der obere Deckel war abgesprungen und lag daneben und die GPS Antenne war abgebrochen.
Da es für eine weitere Suche schon spät war und wir auf unserer Wanderung so viele Steinpilze gefunden haben,
verschoben wir die Suche der nächsten Sonde auf den nächsten Tag um dann auch noch ein Behältnis für die Pilze mitzunehmen.
So ging es dann am Sonntag.16.9. um 7:30 schon los auf die Suche.
2 der Sonden sind im dichten Unterholz / Jungwald weiterhin verschollen also auf zur letzten Sonde.
Diese hing an ihrer Schnur nur 30cm über dem Boden und war so wie die Pilze leicht zu ernten.
Fallschirm, Schnur und bereits zerfallende Ballonreste wurden natürlich mitgenommen.
Somit ein erfolgreiches Wochenende mit genug Pilzen für eine schmackhafte Mahlzeit
und einige Sonden wieder für die Sammlung.

Flugstrecke vom 7.1.2018 mit 19.501m größter Höhe


Landung im Waldviertel beim Schweinsberg im Wald


erster Sondenfund


Sondensuche am nächsten Tag. Sonde vom 8.1.2018


Landung auch wieder im Wald am Schweinsberg


Sonde frei hängend knapp über dem Boden


Alle Teile geborgen und landen in der Sondensammlung


und diese Teile wurden ebenfalls geborgen und landen dann am Teller!


14.September 2018  2x Linzer Sonde geborgen
Nachdem ich gesehen habe, daß die Linzer Sonden vom 13.9. und 14. 9. im Waldviertel heruntergekommen sind,
wo ich als OE3JTB mein QTH habe, wollte ich heute mal nachsehen, ob ich was finde.
An der letzten Position auf APRS.FI war ein Wäldchen. es hat nicht so schlimm ausgesehen, aber keine Sonde vorhanden,
herumgeirrt im Wäldchen und die Rehe beim Fressen gestört.
Aufgeben ist nur beim Brief und so bin ich in die andere Richtung maschiert,
sehr unwegsames Gelände, da stufig angelegt und siehe da ein Objekt das nicht hingehört.

Flugstrecke der Sonde am 13.9. mit 25.054m größter Höhe


Landung nicht im Wald sondern am Wiesengelände mit 11,5m/s


Ein weißer Punkt in der Wiese


Schließlich war auch noch die Sonde vom 14. September zu suchen.
Auch diese konnte erfolgreich geborgen werden.

Sondenflug am 14.9. mit 25.150m größter Höhe


Landung ca.11Km westlich von Ottenschlag mit 8,1m/s


2 Sonden an einem Tag geborgen.


10. September 2018 erster Erfolg mit Zufall
Seit längerem verfolgte ich das Treiben und den Spass welchen die Sondenjäger bei Ihren Suchen und Erfolgen haben.
Bisher war es meist aus Zeitmangel und Aufgrund des schnellen Einsammeln der Sondenjäger mir nicht vergönnt
einen dieser Schätze zu bergen. Am heutigen Tag jedoch wurde der lang gehegte Wunsch Wirklichkeit.
Dienstlich hatte ich in der Nähe von Unterrußbach zu tun und bei der Besichtigung einer Baustelle sah ich
von der Weite auf einer Wiese etwas Rotes liegen. Auf den vielen Fotos der Sondenjäger war auch immer ein rotes Teil
als der Fallschirm sichtbar. Verwundert das eine Sonde so einfach da liegen würde, mußte natürlich sofort nachgesehen werden.
Und tatsächlich lag da ein roter Fallschirm mit den Ballonresten und Schnüren verwickelt. Der langen Schnur folgend fand ich schließlich auch noch die Sonde dazu.
Es waren zwar die Verriegelungsnasen  alle gebrochen und der  Sensor lag 3 Meter neben der Sonde.
Zu Hause konnte ich dann auf der Sondenseite  Radiosondy.info die Seriennummer eingeben und erfahren, dass die Sonde
schon in der Nacht vom 3. auf den 4. September, also 6 Tage zuvor als Nachtsonde geflogen war. Im Baum war sie dann
um 4:50 Uhr hängen geblieben und am Vormittag um 9:06 Uhr dann vom Wind heruntergeblasen wurde.
Jedenfalls wurden alle Teile eingesammelt und sind nun als erster Sondenfund in meiner hoffentlich größer werdenden Sammlung.

gesammte Flugstrecke mit 36.149m größter Höhe


erste Landung auf einem Baum um 4:50 Uhr, "Weiterflug" um 9:06 Uhr


Etwas Rotes auf einer Wiese? Eine erste Vermutung! Da muss man gleich mal nachsehen!


Tatsächlich ein Fallschirm und eine Sonde auch noch dran! Zufälle gibt es doch noch!
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