OE1JTB Alex
Sonden Sammel Erfolge

vom neuesten zum ältesten Fund sortiert
21.Februar 2020  Ozonsonde aus Prag
Heute gibt es einmal einen sehr ausführlichen Bericht über diese Ozonmesssonde.
Zu Beginn wie die Sonde hergerichtet und anschließend gestartet wird und im Anschluss der Fundbericht.
Die Fotos und das Video vom Startort in Prag wurden freundlicherweise vom dortigen Startpersonal und Pavel
für uns zur Verfügung gestellt um sie euch hier zeigen zu können. Many thank you Pavel!

Die Meterologische Anstalt im südlichen Ortsteil Libus von Prag mit dem Startplatz


Der Fallschirm mit der Leine auf dem Metall Abspuler


alle notwendigen Tools zum Einmessen der Ozoneinheit


anschließen und vermessen der Ozoneinheit


fertig zum Einsetzen in den Styroporbehälter


Einbau in den dickwandigen Behälter


fertig zusammengebaut und abflugbereit


"einfüllen" des Fallschirms in die Ballonhülle


Fertig aufgeblasener und verknoteter Ballon mit Schirm innen und der Abspuleinheit


montieren der Sonde mit dem Abspuler



fertiges Fluggespann - bereit zum starten


gestartet! Die Sondenjäger am anderen Ende warten schon auf die Landung


Video vom Sondenstart


Hier nun der Bericht von der Bergung:

Bereits gestern konnte ich mir ausrechnen, dass die Prager Mittagssonden,
wenn sie als OZON Sonde gestartet werden würde, zwischen Maissau und Tulln landen könnte.
Heute hat sich die Vorhersage am Vormittag etwas nach Westen verschoben,
das voraussichtliche Zielgebiet lag entlang des Kamptals, zwischen Horn und Langenlois.
Ich habe OE3VBA dann dem Wolfgang geschrieben, ober er auch Zeit hätte und so war es dann auch.
Nach dem Burst der Sonde war Wolfgang vor Horn und ich vor Langenlois in Position.
OE1FFS, Fritz versorgte uns von ihm Zuhause am PC mit Landevorhersagen und noch in 10.000m schaute es so aus,
als ob 4 km nördlich von Langenlois eine Landung geben würde. Dies änderte sich aber rasch ,
denn die Sonde verlangsamte den Abstieg massiv, sodaß die Vorhersagen dann knapp südlich der Donau waren.
Also das Stück über die Donau kein Problem dachte ich mir und auf Radiosondy konnte ich
meine Position fast in Deckung mit der Sonde bringen. Als sich die die Sinkgeschwindigkeit noch weiter verringerte,
 war der errechnete Endpunkt irdendwo bei Neulengbach. Eigentlich wollten wir nicht so weit fahren,
aber wir waren schon eingetragen also weiter gings. Wolfgang war einige Minuten hinter mir,
decodierte aber bereits knapp nach St. Pölten die Sonde mit seinem OM3BC Sondenfinder bis
auf 429m hinunter, fast  bis am Boden. 5 Minuten nach der Landung traf ich in der Nähe der Sonde ein,
 nur es war keine Position zu decodieren mit dem TTGO. Das war einerseits gut,
denn dann könnt ich Glück haben, dass die Sonde nicht in den Bäumen hängt andererseits könnte sie
noch weit verblasen worden sein, der Bodenwind war recht stark.
Aber kurz nach dem ich in den Wald gegangen war, hatte ich eine Position.
Inzwischen ist auch Wolfgang gekommen und nach der erfolgreichen Bergung
gingen wir zum Wirt "feiern" und einen weiteren TTGO programmieren mit MySondyGo.
Zuhause hab ich die Teile mal sortiert und ich hab mich gewundert, warum die Sonde
nicht so "stinkt" wie die anderen OzonSonden aus Prag. Also nicht nur dass jetzt eine RS41
mit dem Gestell montiert ist und ein bunter Fallschirm, auch die Batterie ist neu.
Keine die im Wasser aktiviert wird, super.
Am Schluß noch alles sortiert und dann gings ans Abendessen.

Flugstrecke mit 34.719m größter Höhe


Landung am Kohlrait nahe Altlengbach


soviel Wald herum und hier gelandet - das ist Glück


Landung auf der Wiese und Fallschirm auf niedrigem Baum - Perfekt zu bergen
.

Keine Wasserbatterie mehr



ordentlich zusammengepackt

 
17.Februar 2020 Sonde aus Linz
Die Vorhersage der Linzer war gestern auf Radiosondy.info im Bereich Stockerau bei Michi OE3MMA.
Wir haben gestern über Whatsapp geschrieben, denn ich hatte heute in der Gegend zu tun und
die Chance auf ein gemeinsames Suchen wäre toll gewesen. Heute in der Früh war die  APRS  Vorhersage
teilweise so, dass die sogar bis Gänserndorf fliegt, allerdings aus der Erfahrung heraus
muss man immer etwas weniger rechnen. Schlußendlich ging sie bei Spillern in der Au nieder.
 Michi hatte leider keine Zeit und so fuhr ich einen kurzen Umweg über die Au. Wohlweislich hatte ich schon
meinen DX Wire GFK Masten, meinen TTGO und andere Utensielien mit im Auto, die ich auch gleich zum Fundort mitnahm,
 da eine Zufaht mit dem PKW nicht möglich war. Schon im Auto konnte ich die Position decodieren, Entfernung ca.1 km,
das deutet auf einen Baumhänger hin 🙁 Am Ort des Geschehens angekommen war der Fallschirm von Weitem her sichtbar,
natürlich in 20m Höhe in den Bäumen. Die Sonde hing in etwa 9.5m auf einem Baum am Wegrand. Eine Keramikklinge am GFK Masten
montiert und schon war die Sonde herunten, der Fallschirm ist leider zu hoch und
wird erst mit dem nächsten Sturm herunterkommen. Nach 20 Minuten war alles erledigt

Flugstrecke mit 22.571m größter Höhe


Landung in den Donau Auen bei Stockerau / Spillern


Sonde hoch aber mit dem Mast gerade noch erreichbar


zu hoch für meinen Mast


Sonde geborgen


7.Februar 2020  2x Kaltsondensuche
Die Kümmersbrucker Nachstsonden des 1 und 2 Februar fielen bei mir in der Nähe herunter.
 Ich war damals nicht in Niederösterreich und so schaut ich heute ob sie wer auf Radiosondy.info eingetragen hat.
Dem war nicht so und die Landepunkte sahen nicht unbedingt schwierig aus, also zur ersten Sonde P3350668
hingefahren und bereits vom Strassenrand konnte ich den Fallschirm erkennen, der sich im Gestrüpp verfangen hatte.
Dort angekommen konnte ich erkennen, dass sich die Schnur schön über das ganze Gestrüpp ausgelegt hatte.
Es war ein bisschen mühsam alles aufzuwickeln, denn der feuchte Schnee auf der Böschung war nicht ohne
Immerhin hat sie eine Woche auf mich gewartet und ist im perfekten Zustand
außer dass die Batterien leer waren und der Schnee leicht angefroren.

Flugstrecke mit 35.457m größter Höhe


Landung neben der Straße


Die riesige Ortschaft hat sogar einen Namen und...


Ein eigenes Ortsschild Ob das der Name von dem Bewohner da ist?


Schirm gut sichtbar im Strauch auf Bergung wartend


dem Gestrüpp entlang die Schnur führt zur Sonde


Leicht unterkühlt aber in Ordnung


Dann auf zur zweiten Sonde P3420084 nur wenige Kilometer entfernt.
Auch dort schien der Landeplatz auf offenem Feld, die letzte Position war über 1000m und
so nahm ich vorsichtshalber meinen Feldstecher mit Vergrößerungsmöglichkeit mit.
Im Zielgebiet angekommen mochte ich einen roten Fallschirm mit freiem Auge wahrnehmen, durch das Fernglas gabs Gewissheit.
Auch hier war die Schur voll abgewickelt, aber die Sonde konnte ich nicht erkennen.
Also immer der Schnur nach. Am Ende war auch hier eine unversehrte Sonde.
Und doch sind sie nicht gleich bei der einen fehlt das Begleitschreiben und es sieht so aus als wäre es gar nicht angebracht worden.
Aber egal alles vollständig aus der Natur geräumt und auf zum Essen.

Flugstrecke mit 31.568m größter Höhe


Landung auf freiem Feld


roter Fallschirm gefunden und nun den Rest suchen....


...immer schön der Schnur nach und gleich aufwickeln dabei


Wie am Ende des Regenbogens auch hier der Schatz zu finden.


Ausbeute des heutigen Tages


20.Jänner 2020  Großkampftag im Nachbarland
Heute war Großkampftag in Zahorie, das Wummern der Geschütze hat man weit bis nach Österreich gehört.
Dementsprechend wurden heute 4 DFM09 Sonden gestartet, die erste landete in der Slowakei.
 Die zweite schon in Österreich, und zwei weitere ebenfalls. Da ich nach der Arbeit etwas in Mistelbach
zu erledigen hatte, fuhr ich zur ersten OE Sonde https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=DF63E6D7,
die dürften aber Spaziergänger gefunden haben, dort rennen Dutzende Leute herum, sagenhaft.
Also zur zweiten, die könnte sogar noch senden https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=DF63E55E
und so war es auch, gleich neben der Strasse lag sie, drive in sozusagen, aber der TTGO hats auch angezeigt.

Flugstrecke der 2.Sonde aus Zahorie mit 24.549m größter Höhe



Landung neben der Straße


TTGO immer mit dabei


Nach der kompletten Bergung wunderte ich mich, daß noch immer eine Position angezeigt wurde, es war die gerade im Flug befindliche.
Da es für Zahorie keine Vorhersage auf Radiosondy gibt, nahm ich die Prostejover Sonde
 als ungefähren Vergleich (die hat auch keinen Fallsschirm) und rechnete mir aus
 wo ich mich hinstellen und warten müsste. https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=DF61F7A2
Ich wartete in Großinzersdorf, aber nicht lange, denn die Sonde war schon Richtung Westen unterwegs.
Ich fuhr ein Stückchen Richtung Osten auf der B40 und kaum hatte ich das Auto geparkt,
 kam sie schon an, drehte über mir einen 30 Grad Bogen und fiel wie ein Stein zu Boden.
Auch hier hat der TTGO die richtige Landeposition mitgeschrieben.
150 Meter in einem sehr weichen Feld konnte ich alle Teile bergen.
Nett, dass die Slowaken die Leinen-Bremsluftballone in der niederösterreichischen Landesfarben ausgesucht haben.

Flugstrecke mit 26.166m größter Höhe


Landung im Feld mit 13,2 m/s Fallgeschwindigkeit


Die heutige Ausbeute mit Blau-Gelben Ballons


2.Jänner 2020 Anhalter Sonde
Nachdem ich gestern die Radiosondy.info Vorhersagen für die Linzer Sonde nicht ganz glauben mochte, angesagt war in der Nähe von Krems,
mein Vorhersageprogramm meinte bei mir in Gföhl, schaute ich in der Früh die Linzer Sonde mit und
tatsächlich flog sie fast über mein Haus und landete nicht weit von mir.
 In meiner letzten mitgeloggten Position waren es noch 52 Meter bis zum Boden ( daher sollte jeder der es kann das Overground Feature auch einschalten)
und die Hoffnung bestand, dass die Sonde nicht auf der Strasse gelandet ist. Und so war es auch.
 Ich traf einige Minuten nach der Landung ein, die Sonde lag 1m vom Fahrbahnrand entfernt, der Fallschirm im dahinterliegenden Feld.
Fallschirm war schön offen mit einem kleinen Ballonrest.
Alles heil geborgen und ab nach Hause zum Frühstück.

Flugstrecke mit 20.870m größter Höhe


Letzte Position mit 52m OG (over Ground)


Sonde unbeschädigt am Fahrbahnrand


Alle Teile geborgen


18.Dezember 2019  Dienstreise
Gestern und heute hatte ich dienstlich im Bereich Salzburg und Oberösterreich zu tun und natürlich
hatte ich meinen Sondy2Go Empfänger mit. Da diese Gegend von Sondensuchern nicht so dicht besiedelt ist,
war das Sondensuchen in den 24 Stunden meiner Anwesenheit sowie der verfügbaren Zeit
ein echt toller Erfolg. In dieser Zeit konnte ich 5 Sonden einsammeln und die 1 Ozonsonde
von meinem Kollegen (Bericht weiter unten vom 10.Dezember) habe ich auch noch bekommen. Sammelzeit waren rund 3 Stunden für 6 Sonden.
Nun aber zu den Details:
Die erste Sonde war am 17.12. aus Innsbruck gelandet und lag auf freier Wiese. eine leichte Bergung.

Flugstrecke mit 24.316m größter Höhe



Landung auf freier Wiese zwischen den verstreuten Höfen


Hingehen aufheben und weiter zur nächsten Sonde
.

Als nächstes Stand eine Sonde aus Altenstadt / Deutschland auf meiner Sammeltour.
Diese Sonde war nur ! 1 Minute ! von meiner jetzigen Bergung entfernt am Vortag dort gelandet.
Diese Sonde war noch leichter zu bergen: Gleich neben der Straße auf der Wiese.
Mit Auto stehenbleiben, aufheben und weiter gehts zur nächsten Sonde.

Flugstrecke mit 25.724m größter Höhe



Landung neben der Straße auf freiem Feld


Schön aufgelegt und leicht zu bergen.


Sonde unbeschädigt geborgen


Stabilisator aus Karton für die Abwickelspule - wenig Ballonrest


Die nächste Sonde war schon am 10.Dezember abends aus Kümmerbruck / Deutschland gelandet.
Da noch kein Fund auf Radiosondy.info eingetragen war, musste ich natürlich dort vorbei schauen.
Der Bereich am Satellitenfoto sah bewaldet aus, jedoch vor Ort waren es nur ca. 3m hohe Bäume und die Sonde lag am Boden.
Die Schnur ging über einige Bäumchen und der Schirm und Ballonreste lagen auch wieder am Boden.
Schnur Durchschneiden, aufwicckeln und alles mitnehmen. Weiter gehts denn es liegen noch mehr Sonden hier in der Gegend ...

Flugstrecke mit 34.062m größter Höhe


Landung im Wald welcher noch ein Jungwald ist. Die Ortschaft südlich des Landeplatzes ist auch schon berühmt! Hi


Sonde am Boden - leichte Bergung


Fallschirm und Ballonreste auch leichte Bergung



Die nächste Sonde Nr.4 auf dieser Sammeltour war am Morgen aus Innsbruck angeflogen
und hatte es nicht über Deutschland geschafft sondern landete unmittelbar vor der Grenze zu Österreich.
Also einen Sprung über die Grenze und schnell mal diese wieder zurück nach Austria geholt bevor es zur letzten Sonde geht.

Flugstrecke mit 21.603m größter Höhe



letzte Position in 87m über Grund und wieder eine Wiesenlandung


offener Fallschirm und Ballonreste


gerade ausgelegt und sanft auf die Wiese gelandet



Die letzte gesammelte Sonde war am 13. Dezember aus München gekommen und konnte am nach Hause Weg
noch schnell mitgenommen werden. Ebenfalls eine schöne Wiesenlandung mit leichter Bergung.

Flugstrecke mit 33.271m größter Höhe


nicht weit von der Straße entfernt bei Sonnenschei einen Spaziergang über die Wiese.


von weitem leuchtet der weiße Schirm


Fallschirm mit Ballonresten


Sonde unbeschädigt nur zum Aufheben. Leichte Bergung aller Teile



Wie Anfangs schon erwähnt habe ich ja auch noch die Ozonsonde von meinem Kollegen bekommen und konnte so nach
einem erfolgreichen Arbeitstag und einer schnellen Sondensuche in diesem Gebiet
mit 6 Sonden und den Resten nach Hause fahren. Langsam wirds eng zuhause... ;-))




PS: Auf der Radiosondy.info Hauptseite gibt es das "Erweiterte Radiosonden- Suchmodul"
Damit ist es sehr einfach für eine bestimmte Umgebung alle Sonden ausgeben zu lassen und noch nicht gefundene
Sonden darstellen. Wer im Weihnachtsurlaub unterwegs ist und noch Sonden suchen möchte, eine gute Gelegenheit wie man sieht.

10.Dezember 2019  Drive in Bergung
Heute war ich in Laa / Thaya und machte eine Nachschau nach der am Vortag gelandteten Linzer Sonde.
Liegen sollte sie "drive in". Also kurz hingefahren, der Zufahrtsweg war schön alsphaltiert und
nach einigen 100m sah ich sie schon neben dem Straßenrand liegen. Nicht einmal Gummistiefel brauchte es,
nur bücken und alles bergen. Wenig Ballonrest, Fallschirm wie immer zu bei den Linzern, Sonde unbeschädigt.

Flugstrecke mit 20.883m größter Höhe


Landung noch in Österreich bei Klein Haugsdorf neben der Straße


Leichte Bergung aller Teile - Sonde unbeschädigt

10.Dezember 2019  Sondenvirus weiter verbreitet
Ich hab einen Mitarbeiter in Salzburg, der auch schon mal eine RS41 aus Kümmersbruck gefunden hat im Frühjahr diesen Jahres.
Immer wieder kommen auch Ozonsonden in die Nähe und da er viel im Außendienst ist, habe ich ihm öfters schon aktuelle Meldungen
von Radiosondy per Whatsapp geschickt. Nachdem die Freitagssonde gleich von 3 Deutschen geborgen wurde,
habe ich ihm gestern die in der Nähe von Walsberg avisiert. Er hat gestern gemeint, heute wäre er in der Nähe und würde vorbeischauen,
 ob sie noch da ist, was ich für unwahrscheinlich hielt. Gegen Mittag kamen dann die Bilder über Whatsapp und
eine Bergungsmeldung. Die Sonde hatte sich über eine Stromleitung gelegt, Sonde auf der einen, Fallschirm auf der anderen Seite.
Die Bergung war mit isoliertem Material kein Problem. Gerhard hat sich riesig gefreut....
...und wieder einer mit dem Sondenvirus infiziert

Flugstrecke mit 34.326m größter Höhe



Landung auf freier Fläche mit kleinem Hindernis


Schnur über die Stromleitung


fachmännisch alle Teile befreit und geborgen


2.Dezember 2019  Erster MySondyGo Empfängertest
Heute landete die Linzer Sonde nicht unweit von mir. Da diese Strecke mein Arbeitsweg ist,
fuhr ich vorbei, obwohl die Landung mitten im Stadtgebiet angezeigt wurde und dort jede Menge Leute wohnen.
Dort angekommen habe ich den kleinen TTGO 2.1.6 angeschaltet und die MySondy Go App gestartet.
 Bereits 120m vor dem Landepunkt, der auch noch um die Ecke lag, hatte ich ein Signal.
Juhu, das Teil funktioniert sehr gut auch mit der Stummelantenne. Die App führte mich schnurstracks zur Sonde.
Dort angekommen sah ich den Fallschirm in der Wiese, die Sonde 2.5m am Baum, die Schnur quer über den Weg gespannt.
Mich hat gewundert, dass 2 Stunden lang keiner davon Notiz genommen hat, aber
bei dem Müll der dort noch herumliegt kein Wunder. Kurz an der Schnur gezogen und schon war die Sonde am Boden.
Allerdings dürfte sie vorher Haus Berührung gehabt haben, eine Delle an der linken Seite und die kaputte PTU deuten darauf hin.
 Alles feinsäuberlich geborgen und ab in der Arbeit

Flugstrecke mit 23.018m größter Höhe


Landung zwischen den Betonbauten im 22 Wr. Bezirk


Erstsignal der APP (X) mit S9 und Landepunkt


Bildschirmkopie der App am Handy


Sonde hängt im Baum. Exakte Position auf der App


Fallschirm am Boden - wie immer unbeachtet. Niemand interesiert sich für den Müll!


Temperatursensor gebrochen, Gehäuse eingedrückt.


23.November 2019  Rettung in letzter Minute
Die Vorhersage der heutigen Linzer Morgensonde war wieder einmal ganz in meiner Nähe.
So beobachtete ich schon früh am Morgen den Flug der Sonde am Computer.
Nachdem der Flug ohne besondere Abweichungen verlief, machte ich mich noch vor der Landung auf zum vorherberechneten
Landeplatz. Im Dunkel der Nacht und bei Nebel konnte ich aber dennoch die Sonde beim Landen beobachten und
gleich danach die Sonde bergen. Die Sonde hatte sich am Straßenrand plaziert und die Schnur war in ca. 1m
Höhe dann über die Straße gespannt. Die Ballonreste mit dem Fallschirm auf der anderen Straßenseite
lagen auf eingezäuntem Privatgrund. Da die Straße um diese Zeit zwar selten aber doch befahren wird,
durchschnitt ich sofort einmal die Schnur und kurz danach kam auch schon ein Rettungsauto.
Dieses hätte vermutlich die Sonde an der Schnur sonst mitgezerrt und zerstört. Danach noch den Schirm und Ballonreste
an der Schnur aus dem Garten ziehen und so konnten alle Teile unbeschädigt geborgen werden.
Der anschließende Morgenkaffee zuhause war wieder einmal verdient!

Flugstrecke mit 27.024 m größter Höhe


Landung an der Ortsstraße von Eisengraben


Der kleine Sondefinder zeigt die Landeposition exakt an


geborgene (gerettete) unbeschädigte Sonde


19.Oktober 2019  Heimspiel
Schon gestern war die Vorhersage für die heutige Linzer Sonde ganz in der Nähe von mir.
Heute in der Früh um 5h auf Radiosondy.info angesehen und die Sonde verfolgt,
um 5.30 Uhr dann im Auto und los ging es Richtung berechnetem Landeplatz . Gegen 6 Uhr habe
 ich in Niedergrünbach Stellung bezogen um am TTGO Tbeam den Flug verfolgt (Foto).
Zwischen Nieder und Obergrünbach ging die Sonde dann auf einem Feld nieder.
Der TBeam zeigte mir die Position auf den Meter genau an. Am Längsten brauchte ich
eine Parkmöglichkeit zu finden, denn es war absolut finster, dunkel und sehr nebelig.
Der Fallsschirm war nicht offen, die Schnur ganz abgewickelt, alles heil geborgen.

Flugstrecke mit 26.389m größter Höhe




Landung auf freier Fläche nahe der Feldstraße


Display des TTGO beim Verfolgen der Sonde


Im Dunkeln bei Nebel werden die Fotos nicht besser. Trotzdem alles geborgen.
.

29.September 2019  Die grüne Veltliner Sonde
Gestern in der Früh hats die Linzer Sonde in die Nähe von meinem QTH in Wien geschafft,
laut Mail von Michal in die Weingegend rund um Stammersdorf. Nur ich war im Waldviertel.
Aber nachdem wir am Sonntag sowieso die Weinwandertage in Stammersdorf zu Mittag besuchen wollten,
mal sehen, vielleicht fährt ja keiner hin 🙂. In der Früh also vor der Abfahrt nochmal geschaut,
bisher hat sich keiner eingetragen. Nach dem Wandertag sind wir bei den Koordinaten,
die RadioSondy in dem Mail angegeben hat vorbei gegangen. Mit dem Nikon Zoom Fernglas
weit über das abgerntete Zwiebelfeld geschaut in der Hoffnung die Sonde liegt nicht im Maisfeld. 
Am Rand des Maisfeldes konnte ich was weisses erkennen, also mal hin. Das war aber nur ein Plastik,
aber 50 Meter rechts daneben glänzte die gespannte Schnur. Gleich hin und es lag  die Sonde am Zwiebelfeld,
die Schnur reichte weit in Maisfeld. Meine YL barg durch beherztes Ziehen an der Schnur
den nicht aufgegangenen Fallschirm und fast keinen Restballon.
Umwelt sauber und wir freuten uns an diesem schönen Tag über die Cold case Veltliner Sonde.

Flugstrecke mit 25.423m größter Höhe


Landung der Sonde im abgeernteten Zwiebelfeld.


Laut den Koordinaten sollte sie hier am Feld liegen


Sonde gefunden und Schnur ins hohe Maisfeld. XYL beim Bergen der Reste
.

Am Ende der Schnur der Fallschirm und Ballonrest.
.

Alle Teile der "kalten" Sonde wieder geborgen


3. September 2019 Heimfahrt vom Urlaub mit Doppelerfolg
Nachdem wir heute vormittag aufgrund der Bora beschlossen hatten, aus Kroatien, Krk, nach Österreich zurückzukehren,
 habe ich beim Mittagessen in Slovenien mal so geschaut, welche Sonden denn auf dem Weg nach Hause suchenswert wären.
Dabei sind mir die die beiden Grazer Sonden von gestern und vorgestern, die rund um Gleisdorf liegen aufgefallen.
Beide in den Wald gefallen mit ca. 9m/sek, somit die Chance dasss diese zum Boden durchgefallen sind.
Da noch niemand diese als gefunden eingetragen hat, sind wir zuerst zu der westlich von Gleisdorf gelandeten gefahren.
Der Wald war etwas unwegsam, aber nach 30 Minuten suchen konnte sie Sonde und nach ziehen an der Schnur
auch der Ballonrest und der Schrim geborgen werden. Schirm war nicht offen.
So nun weiter zur zweiten Sonde. Es war schon 18h und diese östlich von Gleistdorf schaute einfach zu bergen aus.
Vorort zuerst nichts zu sehen, bis meine Frau dann sagte "Schau das Schnürl",
3 Meter neben dem Weg inmitten der Brennessl und ich mit kurzer Hose. Kein Opfer ist mir zu groß,
daher rein in die Nesseln und festgestellt, daß der Schrim sich im Baum verhakt hat.
Soviel Schnur wie möglich abgerissen und Sonde geborgen. Beide Sonden sind unbeschädigt geblieben.
Nun konnte der restliche Heimweg mit leichtem Brennesseljucken fortgesetzt werden.

Flugstrecke der Sonde vom 1.9.2019 mit 30.310m größter Höhe



Landung im Wald mit 8 m/s


Fallschirm hoch oben aber nicht unmöglich zu bergen


Sonde am Boden einfache Bergung


Fallschirm nich geöffnet


1. Sonde geborgen. Weiter zur nächsten Sonde


Sonde vom 2.9.2019 mit 30.529m größter Höhe



Landung am Waldrand mit 9,1 m/s


Sonde auch am Boden


Diesmal leider ohne Fallschirm



11. August 2019  meine Erste RS41 Sonde aus Linz
Lange Zeit blieb das Waldviertel "verschont" von Linzer Sonden, eine neue RS41 ist hier noch nicht gelandet.
Gestern am Abend sah es bei der Vorhersage danach aus, als werde am Sonntag eine Linzer Sonde landen.
Die Vorhersagen waren allerdings 30 km rund um meinen Standort - also mal in der Früh schauen.
Kurz vor 6h Früh bin ich erwacht und tatsächlich, es kam die Linzer Sonde in meine Richtung.
Ich schaute auf APRS und Hubhab mit, die Voerhersage meinte nordöstlich von Gföhl.
Das ist nicht weit und in der Gegend kenn ich mich aus, allerdings hatte ich kein Peilequipment mit,
denn wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs. Kurz vor Gföhl noch mal geschaut,
ob die Sonde Richtung Meisling unterwegs ist. Ja schaut gut aus. Hoffentlich schon auf einem abgeerntetem Feld,
denn gestern hat es geregnet. Und tatsächlich 1 Minute nach der Landung war ich schon dort.
OE3VBA, Wolfgang hat mir die letzten Koordinaten geschickt, aber auch OE3MUC hat fast bis zum Boden decodiert.
Am Landeort angekommen, hab ich die Sonde schon von der Straße aus gesehen, Gummistiefel an, und rauf zum Feld.
Wie ich gerade beim Einrollen der Schnur bin, kommt Konrad, SP6KZ, der gerade
 in Feuersbrunn auf Urlaub ist- Er hat sich auch in RS angemeldet, 3 Minuten nach mir,
das hatte ich nicht mehr gesehen, da war ich schon unterwegs.
Er wohnt in der Nähe von Wroclaw, daher hat er auch schon viele Sonden.
Wir hatten einen langen und sehr netten Plausch und Erfahrungsaustausch.
Meine erste Linzer RS41 konnte ich vollständig bergen, sie lag schön aufgebreitet über 2 Felder, nur der Fallschirm war nicht ganz offen.

Flugstrecke mit 30.253m größter Höhe


Landung auf freier Fläche


gerade ausgelegtes Fluggespann mit verwickeltem Schirm
.

unbeschädigte Sonde


31.Juli 2019  doppelter Erfolg
Heute sind 3 Wiener Sonden in der Nacht gestartet worden, wobei eine auf einer für mich neuen Frequenz, 402.8 Mhz gestartet wurde.
Dies ist eine M10, die in der Nähe von Poysdorf laut Berechnung niedergehen sollte. Nachdem ich heute in der Früh sowieso
in Poysdorf eine Baustelle hatte, machte ich mich schon früher auf den Weg, denn kurz vor 7 h sollte die M10 landen.
So nahm ich Aufstellung auf der L3029 in der Nähe von Windisch Baumgarten und nach 3 Minuten sah ich die Sonde
schon im Frontalanflug auf ca. 800m. Der Fallschirm ist für das Gewicht der Sonde viel zu groß.
Obwohl er ganz geöffnet war, schaute das aus wie eine Trauerweide 🙂und ich konnte 2 Minuten die Landung beobachten,
 bis die Sonde 100m von mir entfernt schön aufgelegt landete. Den Raspberry Pi Sondenfinder brauchte ich diesmal nicht er lief aber mit zur Sicherheit.
Nach getaner Arbeit in Poysdorf, rief ich OE3UKW (Chris) an, ob er Zeit hätte die RS41 aus Wien,
die unweit seines QTHs in Groß Schweinbart geandet war, mit mir suchen gehen möchte.
Leider hatte Chris keine Zeit und so fuhr ich alleine hin. In der Hoffnung daß sie noch sendet,
wollte ich heute zum ersten Mal den Sondenfinder auf der LoRa Plattform T-Beam mit der Software
von DL2MF testen. In der Nähe der Sonde angekommen, war es noch ungefähr ein Kilometer Fußmarsch,
denn der Weg war nur für Anrainer freigegeben, der andere Weg schaut nicht vertauenserweckend aus.
Nachdem  es so aussah, als sei die Sonde im Wald gelandet nahm ich neben dem T-Beam auch einen 10m GFK Masten mit.
Ich schaltete das LoRa Board ein und es bgann die vorkonfigurierten Frequenzen zu scannen.
Nach ungefähr 300m Fußweg auf einmal eine decodierte Position. Hurra es funktioniert,
als ich dann ungläubig auf die Anzeige schaute, sah ich noch 750m Luftlinie bis zur Sonde.
Ich fürchtete das Schlimmste, hoher Baum und so, wenn doch die Sonde jetzt schon
mit der kleinen Antenne und einem Empfängerchip, der eigentlich gar nicht für diese Frequenz vorgesehen ist, decodiert wird.
Also weiter, die letzten 100m ging es durch dichten Jungwald, mit keinen hohen Bäumen seltsam.
Und da hing sie auch schon exakt an der Position in 150cm Höhe!!
Ich war sehr erstaunt über die Empfangsleistung. Bei der Sonde angekommen,
stellte ich fest, daß der Schirm leider 30m weiter weg auf einem hohen Baum zum Liegen kam und sich nicht überreden lies runterzukommen.
Alles in Allem ein gelungender Morgen, 2 Sonden aus Wien, eine mit einer speziellen Frequenz,
einer Sonde lange beim Landen zugesehen, und den ersten Echttest mit dem LoRa T-Beam mehr als erfolgreich absolviert.

Hier die 3 Sondenflüge der heutigen Nacht. Die Sonde über der Grenze blieb anderen Stationen im Nachbarland übrig


1.Bergung: Flugstrecke der M10 Sonde mit 36.168m größter Höhe


Beobachtete Landung auf freier Fläche.


Gerade ausgelegtes Gespann leicht zu bergen


Sondefinder Raspberry immer dabei


2. Bergung: Flugstrecke der RS41 Sonde mit 35.756m größter Höhe



Landung im Waldgebiet


Neuer Sondefinder mit LORA Modul


Hier im Unterholz hängt sie in leicht erreichbarer Höhe



Erfolgreiche Bergung 2 von 3 gestarteten Sonden


7.Juni 2019  Wildwechsel
Die Überraschung: heute in der Früh: nach dem ordentlichen Regen schon zeitig erwacht und festgestellt,
 daß die Wiener Sonde gar nicht soweit geflogen ist, weil nur 23000m Höhe erreicht. Also noch kurz vor der Arbeit hingefahren,
schon 1.5 km vor dem Landepunkt konnte ich die Sonde gut hören. Angekommen und gleich festgestellt ohne Sondenfinder wird das nichts,
 denn zur Auswahl standen 1 1/2 Meter hohes Rapsfeld, ebenso hoch sind die angrenzende Wiese und Weizenfeld.
Der Sondenfinder hat die Position gleich ausgespuckt, wichtig, damit man nicht das Feld
kreuz und quer zertrampelt und kaputt macht, und es war das Rapsfeld, Freude, denn es war nass und das höchstbewachsene.
 Schon fast in der Nähe des Landepunktes nahmen jede Menge Rehe reißaus. Die waren genau dort,
wo auch die Sonde lag. Die Schnur spannte sich schön über diese Fläche und der Fallschirm war fest im Baum verknotet.
Wahrscheinlich haben die Tiere schon Kontakt mit der Schnur gehabt.
 Ich habe soviel Schnur wie möglich entfernt und mitgenommen, inkl der Sonde natürlich 🙂

Flugstrecke mit nur 23.287m größter Höhe


Landeflugstrecke


Letzte Position mit 15,1 m/s Sinkgeschwindigkeit und Landeplatz


vom Wild niedergelegtes Rapsfeld


Sonde unbeschädigt oben auf dem niedergedrückten Rabs


so gut als möglich geborgen


3.Juni 2019 (Nachmittag)  Die etwas zu kurz Gebundene
Nach dem Einsammeln der M10 vom Vortag (Bericht unterhalb) in der Ramsau konnte ich schon am Sondenfinder
die nächste M10 decodieren, sie war grad so bei 24000m im Steigflug. Kurz auf Radiosondy.info geschaut,
 wo die Landevorhersage einen Landepunkt in der Nähe von Böheimkirchen anzeigte.
Das lag genau auf meiner Route und war nicht so weit weg.
In Reith machte ich kurze Pause und verfolgte die M10 in APRS, die Vorgersage scheinte zu stimmen.
Über Hinterberg "schlief" die Sonde ein und drehte noch eine Ehrenrunde, bevor sie in 1300m verschschwand.
 In 2 Minuten war ich in der Gegend und nach einer Ehrenrunde im Ort konnte ich ein schönes Signal am Funkgerät hören.
Der Sondenfinder gab wieder eine exakte Position aus, das war 160m von mir entfernt.
Also zu Fuß den Bach entlang, bis zu einer Pferdkoppel, genau hinter der Einzäunung lag sie ganz am Boden.
Auch die Schnur war nur 4m abgewickelt, Fallschirm nicht offen.
Beim Zurückgehen kam mir Wolfgang , OE3VBA aus unserer WA Gruppe mit dem Auto entgegen.
Ich bestaunte sein 10 Zoll Display des Sondenfinder, tolle Sache und wir traschten so 15 MInuten,
dann kam uns SWL-Hans besuchen, und fragte wo die Sonde gelandet war.
Ich schaute mir die Sonde nachher genau an, der Schnurabroller ist nicht so ideal,
denn im Luftballon hat sich die Schnur verknotet, nachdem 4m abgewickelt waren.
Außerdem war der Fallschirm direkt an den Ballon gebunden, diese Kombination dürfte das Öffnen des Fallschirms verhindert haben.

Flugstrecke mit 33.271m größter Höhe


letzte Position und Landepunkt beim Pferdehof


Schnurabwickler nicht abgewickelt


Fallschirm kurz angebunden am Ballon


Alle Teile geborgen


3.Juni 2019 (Vormittag) Die "Duracell" Sonde
Heute war ich im Süden unterwegs und musste noch ins nörliche Niederösterreich.
Das geht über die A21 oder von Gloggnitz auch über die "Kalte Kuchl", welche mir aus meiner Motorradzeit bekannt ist.
In der Ramsau sollte die M10 von gestern gelandet sein (ich hab sie bis 1200m mitgeschrieben) und nachdem Fritz -OE1FFS-
bereits eine M10 mit über 23 Stunden "Sendezeit" beobachtet hat, wollte ich mein Glück versuchen.
Und tatsächlich im Landegebiet angekommen konnte ich den typischen Sound schon am Funkgerät hören,
toll wie der Duracell Hase auch bei Sonden funktioniert :-) und so habe ich gleich den Sondenfinder angeworfen
und Überraschung, sie scheint nicht wie eigentlich angenommen im Feld gelandet zu sein, nein,
dort wo in OpenStreetMap Felswand steht, wurde sie angezeigt. Also die Koodinaten ins Handy eingegeben und
losmaschiert bei 30 Grad, 20 Minuten sollte es dauern. Und tatsächlich sah ich im Schweiß meines Angesichts
die Sonde genau über mir hängen als ich am eingegebenen Punkt ankam, in 3m Höhe.
Zufällig lag genau der passende Ast darunter, die Sonde eingefangen, leider löste sich der Schirm nicht und musste zurückgelassen werden.
Im Auto wieder zurück hörte ich dann schon die heutige, aktuelle fliegende Wiener Mittagsonde
welche der Sondenfinder schon decodierte, das ist aber eine andere Geschichte.

Flugstrecke mit 33.174m größte Höhe


Letzte bekannte Position vom Vortag


Bergig und bewaldet bei 30 Grad


Immer dem Signal zu den bekannten Koordinaten nach...


...an den Koordinaten angekommen und oberhalb in 3m Höhe die Sonde.
.

Sonde geborgen


18.Mai 2019 Sondenfinder Feldversuch
Habe heute die Wiener Sonde beobachtet, sie ist nicht soweit von mir runtergefallen.
Ich habe noch eine Weile gewartet, ob jemand Interesse an ihr zeigt und habe inzwischen den Landepunkt errechnet.
Nach weiteren 20 Minuten bin ich mal losgefahren und bald in der Nähe des kalkulierten Landepunktes 48°44'54.6"N 15°36'25.4"E eingetroffen.
Die Sonde war schlecht zuhören, was mich wunderte, ich bin ein Stückchen den Weg noch hinaufgefahren, dann war das Signal ganz weg,
also umgedreht und beim besten Signal stehen geblieben. Der Sondenmonitor hat nichts decodiert,
so hab ich die Antenne etwas angehoben und es kam eine Position 200m entfernt, direkt an einem Feldweg.
Dort angekommen war die Sonde sehr gut hörbar aber nicht sichtbar. Also nochmal den Sondenfinder bemüht und
siehe da die Position war wieder anders. Daher hab ich das noch 2x durchgeführt, aber die Position war stabil.
Also wieder rauf zum anderen Weg und eine Traktorspur im 1m hohen Weizenfeld gesucht, um nichts zu beschädigen.
Nach 2 Minuten sah ich die Sonde fast am Boden liegend, der Fallschirm war 30 m weit weg und lies sich nicht heranziehen.
Also vorsichtig hin , dann war klar warum das Ziehen nicht ging, durch die hervorragende Knoten und Schnurlängenwahl
der Zamg Mitarbeiter ist diesmal der Fallschirm ganz aufgegangen und es war ein riesiger Ballonrest dabei.
Alles ohne Beschädigung geborgen und wieder zurück zum Auto am selben Weg.  Herrliches Wetter und viele Tiere rundherum.
Lerneffekt für mich, ich werde in Zukunft 2-3 Mal den Sondenfinder decodieren lassen bevor ich mich auf den Weg mache.

Flugstrecke mit 33.261m größter Höhe


Letzte empfangene Position und Landestelle in 2,6Km Entfernung


Sondefinder mit richtiger Position


Vorsichtig über die schon bewachsenen Felder ohne Flurschäden zu hinterlassen


Fallschirm und Schnur schön aufgelegt und sichtbar


Sonde im Kornfeld am Boden


Er kann weiter hoppeln ohne sich in der Schnur zu verfangen


Unbeschädigte Sonde


Alle Teile wieder geborgen


17.Mai 2019 Assistent Einsatz für Paula
Heute haben Christian, OE3CQB und ich die Wiener Mittagssonde verfolgt, denn sie war in der Nähe von Christian angesagt.
So war es dann auch. Zwischen Rann und Buttendorf  konnte ich die letzte Position von zuhause decodieren,
allerdings war das über einem Waldstück. Christian war nicht weit weg und nahm die ganze Familie mit.
Seine Tochter Paula wollte endlich ihre erste Sonde finden, denn Mama und Papa haben das auch schon erfolgreich getan.
Ich war mit Christian per WhatsApp in Kontakt, denn für mich war es schon ein Stück entfernt zum Hinfahren.
Es war auch möglich, dass die Sonde den Wald noch überquert hat und daneben im Feld gelandet ist,
was Christian nach ersten Peilversuchen auch gemeint hat. Allerdings sind die Felder auch schon ein Meter bewachsen und das erschwert die Suche.
Nach einigem Hin und Herschreiben habe ich beschlossen doch hinzufahren und die Gruppe mit dem Sondenfinder zu unterstützen.
Kurz vor  meinem Eintreffen ist auch ein anderer Sondensucher hinzugekommen, der allerdings keinen Kontakt mit Christian aufnahm.
Nach dem Eintreffen habe ich sofort den Sondenfinder angeworfen und in Sekunden war die Position ermittelt.
Leider doch im Wald, also das 10m DX Wire Stangl ausgepackt und rein ging es in den Wald. Dieser war schon großteils
mit Brennnesseln verwachsen, die schon die recht hoch waren und leider hat sich Paula öfters an ihnen verbrannt.
An der ermittelten Position angekommen erspähte Paula nach kurzer Zeit die Sonde in ca. 8 Meter Höhe.
Da hilft es nur ein Keramikmesser am DX Wire zu befestigen :-) Nach kurzer Zeit war die Sonde abgeschnitten und Paula hat die Sonde aufgefangen.
Leuchtende Kinderaugen sind die beste Motivation, außerdem haben wir jetzt ernstzunehmende Konkurrenz.
Zuhause angelangt hat Paula sofort einen Bericht über den Einsatz angefertigt und ihre Sonde neu gestaltet.
Ein gemeinsames superschönes Erlebnis für ALLE an einem Freitagnachmittag!

Flugstrecke mit 28.575m größter Höhe


Leider nicht auf die freie Fläche geschafft. Also Waldsuche und Bergung


Sondefinder wieder als wichtiges Hilfsmittel


Leider etwas zu hoch also nächstes Hilfsmittel den Teleskopmast nehmen


Stolze und glückliche Finderin Paula mit der ersten eigenen gefundenen Sonde!


Der dazugehörige Fundbericht darf natürlich nicht fehlen


und diese eintönigen Kisten müssen auch noch bunter werden!


17.Mai 2019 Linzer Altsonde
Hatte in Neupölla und Zwettl zu tun, mit einem kleinen Umweg konnte ich nach der Linzer Sonde vom 9.Mai Ausschau halten.
Die letzte Position auf 703 m, ich war mir sicher, die liegt nicht im Sperrgebiet des Truppenübungsplatz Allentsteig
und es hatte noch keiner als geborgen eingetragen. Also Fußmarsch von 600m über die Wiesen
und da lag sie schon von Weitem sichtbar. Allerdings kein Fallschirm, kein Ballon nur 30cm Schnur, bei der Fallrate irgendwie seltsam, ist aber so.

Flugstrecke am 9.5. mit 21.918m größter Höhe


Landung an der Grenze zum Truppenübungsplatz Allentsteig


Hier sollte sie irgendwo versteckt liegen


nach 8 Tagen kein Fallschirm mehr da
.

16.Mai 2019 Beim Nachhause Fahren eingesackt
Nachdem auch heute wieder eine Mittagssonde aus Wien bei mir in der Gegend angesagt war und
ich über Krems oder über Horn nachhause fahren kann, entschied ich mit für Horn.
Die Sonde war gerade vor Altenburg Fuglau und noch recht hoch, so fuhr ich noch ein Stückchen Richtung Brunn an der Wild.
Aber auf halben Weg von Horn sah ich schon, die Sonde schläft noch vor Fuglau ein und kommt rasch runter,
was auf einen nicht geöffneten Fallschirm hindeutet. Also wieder Richtung Süden, sind nur 4 km,
im APRS konnte ich schon mein letztes Paket auf etwas über 600m sehen, die Sonde sollte vor Fuglau auf eine Grünfläche
und nicht in den Wald gefallen sein. Nachdem die Zufahrtswege recht gatschig ausgesehen haben und ich keinen Allrad habe,
blieb ich an der Strasse stehen, packte den Sondenfinder und ein 10m Teleskopstangl ein und begab mich zu Fuß Richtung Sonde.
Alles sollte ich nicht brauchen müssen die Sonde lag gemütlich auf einer Wiese, gut sichtbar,
der Fallschirm mit riesen Ballonrest knapp 4 Meter davor. Alles unbeschädigt geborgen und wieder 800m zu Fuß zurück.
Diesmal war der Fallschirm recht knapp an den Ballon gebunden, sodaß sich dieser nicht "entfalten" konnte,
da der Ballonrest die Fallschirmschnüre wie eine Krake umschlungen hat.

Flugstrecke mit 33.498m größter Höhe



Landung gerade noch vor dem Wald auf freier Wiese


gerade ausgelegtes Gespann


gut verwickelt schwache Bremswirkung des Schirm


Sonde ohne Beschädigung und alles geborgen


14.Mai 2019 Heimspiel
Die Vorhersage für die Wiener Sonde  war ja nicht so weit weg von mir, etwas östlich von Spitz an der Donau,
bemerkenswert war der vorhergesagte "Doppelhaken". So hatte ich ein Auge darauf wo sie wirklich hinfliegt. 
So gegen 15.30 hat sie sich Richtung Norden gedreht und sehr viel Fahrt aufgenommen, und flog damit wesentlich weiter
als vorhergesagt. Auf meiner Höhe war sie noch immer knapp 6000 Meter hoch, ich hab mal den Sondefinder ins Auto geräumt
und ein paar andere Utensilien, um ggf eine Baumbergung durchführen zu können. Über dem Dobrastausee hat sie
um fast 180 Grad gedreht bei 3800m. Somit war für mich klar, dass sie nicht weit von meinem QTH
aufschalgen wird, wahrscheinlich in Marbach, also in diese Richtung gefahren. Über dem Golfclub Ottenstein
konnte ich sie schon mit freiem Auge sehen, also weiter nach Niedergrünbach. Die Sonde war sehr gut zu hören
und auf  680m Höhe gabs keine weitere Bewegung, da war ich ca 300m entfernt und der Sondenfinder hatte sofort eine Position.
Einen kleinen Weg nach links abgefahren und nach 200m war der Weg aus. Gerade als ich aussteigen wollte,
kam heftiger Graupelschauer auf, die Position am Handy verfolgend kämpfte ich mich durch Wind und Schnee
bis ich die Position erreicht habe, dort lag die Sonde mit großem Ballonrest schön in einer Linie aufgelegt,
allerdings komplett im bereits 50cm hohen Weizenfeld versunken, nicht einmal den Fallschirm sah man 10m vorher.
Der Sondenfinderraspberry hat einen guten Job gemacht, ich hab alles schnell geborgen um dem grauslichen Wetter zu entkommen.
Alle Teile unbeschädigt!

Flugstrecke mit 33.738m größter Höhe


2,2m/s Landegeschwindigkeit und nur 2,7Km von  Zuhause gelandet


Alle Teile geborgen



wertvolle Hilfe der Sondenraspi mit Sondefinder Programm


3.Mai 2019 Leichte Bergung
Nachdem wir auf Urlaub und im Zweitstandort im Waldviertel sind, habe ich gestern noch die Vorhersagen für die Linzer Sonde angesehen.
Nach http://predict.habhub.org/hourly/linz/  wäre die Vorhersage Emmersdorf an der Donau.
Da dies zu weit weg ist  für einen Sondetyp, von dem ich schon einige habe :-) war es also vorerst nicht wirklich interessant für mich.
Da wir derzeit auch Besuch haben, waren wir heute schon um 6.30 auf den Beinen. Ich hab routinemässig mal nachgesehen,
wo es die Linzer Sonde tatsächlich hinverschlagen hat, denn erfahrungsgemäß ist sie immer ein Stückchen
hinter den Vorhersagen gelandet, doch das war heute anders.
Nur 11km von mir entfernt, ich war ganz erstaunt, und ich war auch der letzte Positionsreporter
Nun dann habe ich gleich den Besuch "miteingepackt" und wir sind losgefahren,
da hatte ich wegen der verschlafenen Augen noch nicht die kleine Baumhecke beachtet, aber sicherheitshalber den GFK Mast mitgenommen.
Nach kurzer Fahrt sah ich schon den Fallschirm in genau der Hecke hängen, und das bei starkem Regen, toll.
Kurz besichtigt, die Sonde hat wirklich die ganze Hecke zum landen gebraucht.
Auf der einen Seiten lag die Sonde unversehrt in der Wiese und die Schnur ging über alle Bäume
und am Ende hing der Ballonrest mit dem offenen Fallschirm. Deswegen auch die sanfte Landung mit 2.1m/sek
(wahrscheinlich ist sie deswegen auch so weit geflogen, denn die max Höhe war nicht mal 20000m)
Schnur durchgeschnitten und der Fallschirm fiel schon in die Hände meines Besuchs.
Alles konnte geborgen werden, keine Reste mussten zurückgelassen werden
30 Minuten später gabs schon ein gutes Frühstück zuhause.
Flugstrecke mit 19.038m größter Höhe


Letzte Position mit 2,1m/s Sinkgeschwindigkeit und Landeplatz


Landung entlang der Baumreihe


Sanft gelandet und unbeschädigt


Alle Teile geborgen


29.März 2019 DFM 09 Sonde aus der Slovakei
 In der Früh hab ich die interessanten Kurven von Wien und Graz gesehen und noch gedacht,
wenn heute eine Sonde aus Zahorie gestartet wird, dann sollte die nicht weit von mir einschlagen. 
Und tatsächlich  wurde auch gleich eine gestartet, ich hab die mit Daten von 7.15 UTC berechnet und
der Aufschlagspunkt wäre nördlich von Strasshof  (also auch gleich den DX Glasfibermast eingepackt und gut so).
Die Sonde kam 3 km weiter westlich bei einem Baggersee, der eingezäunt ist runter. Die Chance, daß die Sonde im See ist,
war groß. Als ich kurz nach der Landung so 500m vor dem Landepunkt auf meinen Sondenmonitor schaute,
zeigte dieser ein decodiertes Signal, also bestand Hoffnung. Vor dem See ist eine Baumhecke, die Sonde war in Augenhöhe
hängen geblieben, der Ballon etwas höher. Mit dem Glasfiberstab alles in 5 Min. geborgen.

Flugstrecke mit 23.549m größter Höhe


Landung in den Bäumen vor dem Baggersee


Keine Wasserlandung - Daten werden empfangen und decodiert


Sonde im Gestrüp über dem Boden, Ballonreste im Baum. Wie immer kein Fallschirm aus Zahorie
.

Die Abwickelbremse der DFM Abspulvorrichtung


12.März 2019  Umdisponiert
Ich war heute in der Nähe von Mistelbach und sah das Doppelgespann aus Prag näherkommen
mit der Vermutung da kommt wieder was Besonderes. Nachdem ich aber geshen habe,
das nach dem Platzen des Ballons die Fallgeschwingkeit nicht auf den berühmten grünen Fallschirm schliessen läßt,
hab ich mich erinnert dass vor Kurzem auch eine Linzer Sonde in der Nähe runtergegangen ist.
Einmal kurz nachgesehen in der erweiterten Suche auf Radiosondy.info und gefunden:
https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=M3913408
Das war nur 12 km weg von mir, hingefahren und nach einer kurzen Umschau von Weitem das Gespann schön in der Wiese
aufgelegt gesehen. Trotz nicht geöffnetem Fallschirm sehr langsam runtergekommen
und daher nichts beschädigt, wenig Ballonrest der komplett mit dem Fallschirm verwickelt war.

Flugstrecke mit 25.564m größter Höhe

Landung im Weinviertel nahe Stronsdorf


Auf freier Wiese nahe Rohrabrunn

Ausgelegtes Gespann und ungeöffneter Schirm
.

Sonde unbeschädigt


27.Februar 2019 schnell mal vorbeigefahren
Da ich noch Arbeit bis nach MItternacht hatte und die Sonden aus Prostejov immer einer der ersten sind
die landen, hab ich mir diese https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=M3713168 angesehen.
Nachdem sie nicht weit von meinem Stadrand qtn gelandet war und der Landplatz sehr einladend aussah,
bin ich hingefahren und konnte sie gleich neben der Strasse liegend, 20 m von der letzten Position komplett bergen.
Dieses Modell hat keine Leuchtdiode und keinen Schalter aber schon beim Zufahren hab ich sie im Scheinwerferlicht gesehen.
Auch andere Batterien sind drinnen und wie immer kein Aufkleber mit Seriennummer.

Flugstrecke mit 33.532m größter Höhe


Landung NW von Gänserndorf mit 16,6 m/s


letzte Position und Landung gerade noch über die Absperrung der ÖMV Pumpanlage geschafft


kein Fallschirm aber viel Ballonreste


Sonde unbeschädigt und ohne Aufkleber


16.Februar 2019  Endlich geborgen
seit Anfang Jänner hängt diese Sonde https://radiosondy.info/sonde_archive.php?sondenumber=P1650512 in der Nähe meines Standortes in einem Baum in 20 Meter Höhe.
Voriges Wochenende hab ich geschaut, wo genau sie ist (OE3CQB war damals als gemeldeter Sucher vor Ort) und hab die Sonde gleich gesehen.
Da hab ich mich an meine Vorrichtung erinnert, die ich gebastelt hatte, um in meinen Urlauben inverted Vees Antennen über die Bäume zu spannen.
Eine Futterschleuder zum Angeln, ein rechtwinkeliger Haken und eine Angelschnuraufrollvorrichtung
Die Idee eine Nylonschnur mit einer Bleikugel zu versehen, diese über den Ast wo die Sonde hängt zu schiessen,
dann eine Bastkunststoffschnur mit der Nylonschnur hochziehen (diese Schnur ist sehr reissfest und rutscht über die Äste)
dann die Sonde zu umgarnen und runterzuziehen. 3 Versuche waren notwendig und Fingerspitzengefühl.
Dann riss die Schnur der Sonde und sie fiel herunter, unbeschädigt geborgen.
Der Ballonrest ist auf 25 Meter in einem anderen Baum und leider nicht zu bergen
Flugroute am 3.Jänner 2019 von Prag kommend mit 34.710m größter Höhe


Landung am Waldrand einer Lichtung


in ca.20m Höhe nur mit technischen Hilfsmitteln zu bergen


Angeln mit Futterschleuder. Es müssen nicht immer Fische sein.


mit ein wenig Zielübungen ....


Sonde geborgen.


30.Jänner 2019  Absturzsonde
Am heutigen Tag war ich auf einer Dienstreise nach Traun. Da die Linzer Sonde vom Vortag bei Enns
abgestürzt war, kam ich ganz zufällig natürlich dort vorbei und musste sie bergen.
Da die Landung mit flotten 19 m/s Aufschlagsgeschwindigkeit erfolgte war si an der letzten mitgeschriebenen Position leicht zu finden.
Auf der freien Ackerfläche ohne Schnee war die weiße Sonde gleich zu sehen. Außer ca. 1 m Schnur waren keine weiteren Teile des
Fluggespannes sichtbar. Der Schnurträger der Sonde war auch abgebrochen. ansonsten hat sie den harten Aufprall
relativ gut überstanden und nach einschalten des Schalters sendete sie sogar wieder.
So konne nur die Sonde geborgen werden. Danach ging die Dienstreise natürlich weiter.

Flugstrecke mit 10.279m größter Höhe


Letzte Position kurz vor dem Aufschlag mit 19,4m/s


Auf der Ackerfläche leicht zu finden


Sonde mit 1m Schnur. Der Rest des Gepannes fehlt


Kunststoffteil innen abgebrochen. sonst ok



10.Jänner 2019  Erste DFM09 Sonde
War auf einer Baustelle in Fischamend, als ein Alarm am Handy eintraf dass
eine Sonde nicht weit von dort runtergegangen war nämlich in der Nähe von Haslau.
Eine DFM09 aus Zahorie in der Tschechei vom dortigen Militägrelände.
Diese habe ich noch nicht, also nix wie hin. Dort angekommen habe ich festgestellt,
es handelt sich um ein eingezäuntes Gebiet für die ständige Jagd mit dem Hinweis: "Betreten auf eigene Gefahr".
Also nicht verboten und schon ging esweiter hinein. Die Sonde war gleich gefunden,
da sie nach der Landung noch etliche Positionen aussendete. Sie hing in Augenhöhe
und konnte leicht geborgen werden. Da diese Sonde keinen Fallschirm hatte, war die Schnur und der Rest gleich eingepackt.
Danach gleich wieder aus dem Jagdgebiet schnell raus und nach 7 Minuten war ich wieder weg vom Einsatzort.

Flugstrecke mit 23.077m größter Höhe


Landung im Wald bei Haslau


Meine erste DFM09. Bereit zum Erforschen.



2.Jänner 2019  Überraschungspaket -  istmirpassiertozonsonde
Ich bin um 16 beim Hofer in Grafenwörth einkaufen und schau auf mein Handy, sehe eine Pragersonde ist gelandet, nicht weit von dort.
 (Signal Benachrichtigung von Radiosondy) Ok denk ich fahr hin, schaue aber nicht genau welche Type, nur die Frequenz.
Ich hab absolut nichts zum Peilen mit nur mein Handy und das Fahrzeugfunkgerät. In der Nähe angekommen (es wird schon dunkel)
schalte ich das Funkgerät auf 401.1 ein und wundere mich über das Signal, klingt nicht wie die RS41, die wir da in den letzten Tagen hatten,
sondern wie eine RS92 aus Linz, komisch, aber ich denk mir immer noch nix dabei, außer daß die vielleicht noch ein paar alte RS92 haben.
 im APRS schau ich mir die Flugbahn und die Fallgeschwindigkeit an, komisch langsam, aber ich denk vielleicht wegen dem Wind.
Nehme meine Taschenlampe und geh die Route ab, es ist schon sehr dunkel, aber wenigstens keiner da der noch sucht 🙂 . 
Und geh über die Felder und suche eine RS 92 ohne Fallschirm. Von  Weitem kann ich nach 15 Minuten eine große weisse Schachtel sehen,
und geh näher, jetzt erst merke ich es ist eine OZONSONDE !!
Nur die wegbringen ist nicht einfach, die Schur ist sehr robust, der riesen Ballon hat sich im Gestrüpp verfangen,
oben scheint ein Fallschirm zu sein, aber kein roter. Ich zieh dran und des kommt ein riesiger grüner Fallschirm zu Tage,
der gleich wie wild aufsteigt und mir fast die Hand zerschneidet unglaublicher Auftrieb. Das hilft aber den Ballon aus dem Gestrüpp zu ziehen
und ich glaub ich steig gleich mit auf. Ich ziehe mit großer Kraft den Schirm auf den Boden, doch der Sturm lässt ihn wieder aufsteigen. das geht so 5 Minuten,
dann habe ich den gebändigt. Alles schnell zusammengepackt und wieder durch die Dunkelheit zum Auto.
Dort merke ich, daß die RS92 massiv beschädigt ist, auch der O3 AUX Stecker ist draußen,
Sensor abgebrochen und GPS Antenne massiv verbogen. Nach einer Stunde wieder daheim und alles entwirrt.

Flugstrecke mit 36.261m größter Höhe


Letzte empfangene Position und Landestelle am roten X


Die Ballonreste mit dem robusten Schnurabroller und der extrafesten Schnur daran


Post und Infoschreiben am Kontainer



Trotz nur 3m/s Sinkgeschwindigkeit hat der Fallschirm dann die Sonde übers Gelände geschleift.


Entwirrt und fein zusammengelegt alle Teile geborgen


31.Dezember 2018  Selbstmordversuch zu Silvester
Die Nachtsonde aus Prag war bis ins Waldviertel Nahe von Weitra geflogen. Am Morgen wollten wir noch zum Einkaufen nach Tschechien fahren
vorher noch ein schneller Blick auf die geflogenen Nachtsonden am PC gemacht. So entdeckte ich, daß die Sonde
genau auf unserer Wegstrecke gelandet war. Also musste ein kleiner Zwischenstop eingelegt werden.
Am Landeplatz eingetroffen lag die Sonde dann genau auf den Schienen der Eisenbahn. Bevor noch der erste Zug kam konnte ich sie
zusammen mit den Ballonresten noch vor einem Unglück bewahren und nach einem beruhigendem psychologischem Gespräch mit ihr
ließ sie sich bereitwillig mitnehmen und ist nun wieder auf dem Weg der Besserung.  ;-))

Flugstrecke mit 34.285m größter Höhe


letzte Position in 794m Höhe


Landung auf dem Gleiskörper


schnell mitnehmen bevor der erste Zug kommt


Alles gerettet und wohl auf!


25.Dezember 2018  Sonde aus Lindenberg bei Berlin
Eigentlich hatte ich die Prager Nachmittagssonde im Visier.
In der Früh hatte ja der Christian OE3CQB diese mit seiner Tochter gefunden und die MIttagssonde sollte etwas weiter westlich,
 also bei mir in der Gegend runter gehen. Doch als sie in den Sinkflug überging hatte die auf 9000m eine Beschleunigung von 250kmh,
da war mir klar, die wird nicht bei mir landen. Somit gingen wir spazieren, eine andere Sonde erwartete ich nicht.
Als wir zurückkamen, schaute ich wo die Prager Sonde niedergegangen ist und auf einmal sah ich
die Lindenberg Sonde 19km von mir entfernt, 0kmh, somit hing sie in einem Baum.
GFK Mast, Messer und Klebeband eingeräumt, vor Ort war schon dämmrig, die Sonde hing in 7m in einem Baum,
Fallschirm nicht erkennbar, Mit dem Messer am Mast runtergeschnitten und gefreut, da es so gut
wie nie vorkommt, dass eine Sonde aus der Gegend zu uns herunter kommt.
Hab nur die beiden Fotos schnell gemacht. Es war schon dämmrig und ich stand
mit dem Auto neben der Schnellstrasse und wollte schnell wieder weg :-) .

Flugstrecke mit 34.541m größter Höhe


Landung nördlich von Zwettl im Waldviertel in einem Baum


Bergewerkzeug: Messer auf Teleskopmast
.

15.Dezember 2018 Altsonde in Deutschland
Da ich derzeit in Deutschland unterwegs bin, muss ich natürlich auch hier nach gefallenen Sonden Ausschau halten.
So ergab es sich, dass ich in der Nähe von Braunau eine Sonde aus Kümmersbruck vom 7.12.2018 aufsuchte, da sie in Radiosondy.info
noch als unbekannt stand. Am Landeplatz auf freier Fläche war es ein leichtes den roten Schirm zu entdecken.
Aufgrund der Minustemperaturen der letzten Tage waren jedoch Sonde und Schirm/Ballonreste schon am Boden angefroren.
Alle Teile konnten trotzdem geborgen werden.

Flugstrecke mit 23.286m größter Höhe


Landung auf freier Fläche und seit 8 Tagen nicht geborgen


freie ebene und schneefreie Fläche.


Ballonreste und Fallschirm schon festgefroren


Alle Teile wieder geborgen


2.Dezember 2018 Doppelt bei Landung eingesammelt
Die heutigen Sonden (Nacht und Morgensonde) aus Kümmersbruck in Deutschland sollten laut Vorhersage im Waldviertel landen.
Also ging es schon frühmorgens wärend des Nachtfluges schon zum vorberechneten Landeplatz wo ich den Landeanflug miterleben konnte
und diese leicht auf einer Wiese bei einem Gehöft bergen konnte.  Danach war die Morgensonde dran. Auch bei dieser stimmte
die Vorhersage genau und so wartete ich auf das Eintreffen und landen der Sonde.Sie legte auch hier eine präzise Landung auf einer Wiese
hin und auch zusehen war möglich. Ebenfalls eine leichte und einfache Bergung aller Teile möglich.

Der Nachtflug mit 34.744m größter Höhe


mit 4,3 m/s Landegeschwindigkeit auf einer Wiese


erfolgreich alle Teile unbeschädigt geborgen.


Flugstrecke der Morgensonde mit 35.290m größter Höhe


ebenfalls sanfte Landung auf einer Wiese


schön aufgelegt und gut sichtbar im Schnee.


auch hier alle Teile unbeschädigt geborgen


25.November 2018  Warten auf die Sonde
Die Linzer Morgensonde sollte wieder in meine Gegend kommen und so machte ich mich früh genug auf
zum berechneten Landeplatz. Um 5:45 Uhr sah ich dann im Dunkel der Nacht einen grünen Punkt am Himmel durch den Nebel
herunterschweben. Nur wenige Meter neben mir landete dann die Sonde. Der Fallschirm war gut geöffnet und außer
dem Ballonstutzen waren keine Reste mehr vom Ballon vorhanden. Alle Teile konnten somit wieder geborgen werden.

Flugstrecke mit 26.132m größter Höhe


Landung gleich neben dem Feldweg und meiner Position.


Die Grüne LED der Sonde eine tolle Sache in der Nacht


alle Teile wieder geborgen


24.November 2018 Frühmorgens unterwegs
Die Linzer Nachtsonde war wieder einmal in meine Umgebung gekommen und so ging es gemeinsam mit meiner Frau
um 5 Uhr morgens an diesem Samstag auf die Suche. Die Sonde hatte sich mit der Schnur über die Straße gelegt
und der Fallschirm war schnell entdeckt. Meine Frau hat dann auch die Sonde, welche grün leuchtete durch die LED
gleich entdeckt und so konnte das ganze Gespann wieder geborgen werden.

Flugstrecke mit 25.049m größter Höhe


Landung an der Straße mit 3,9m/s Sinkgeschwindigkeit


Fallschirm schnell entdeckt


Die Sonde ist im Dunkel der Nacht schön zu sehen mit der grünen LED


Auf der Seite liegend kann die LED ihre volle Leuchtkraft abgeben. eine tolle Sache für die Nachtsuche


Alle Teile wieder geborgen


21.November 2018 Schnelle Bergung
Die Wiener Mittagsonde flog heute "nur" bis Bruck a.d. Leitha. Da es wie in den letzten Tagen eine Meteomodem M10
Sonde war, und noch keine in meinem Besitz ist, musste diese geborgen werden.
Kurz nach der Landung war ich dann schon vor Ort und konnte diese auf einem Feld
liegende Sonde und das ganze Fluggespann leicht bergen.

Flugstrecke mit 32.939m größter Höhe


Landung nordwestlich von Bruck a.d. Leitha auf freier Fläche


von weitem schon gut zu sehen und leicht zu bergen

.

meine erste M10 Sonde


16.November 2018 Ohne Technische Hilfsmittel
Die Sonde aus Tschechien / Prostejov hatte es heute Nacht bis nach Österreich geschafft
und so machte ich mich am morgens auf sie in dem Wald zu suchen.
Am Händy war dann das GPS nicht verfügbar, A1 Empfang war dort auch keiner verfügbar,
Sondensignal war auch keines hörbar - alle Technik hat versagt -
also machte ich mich nur mit meiner Erinnerung der APRS Karte in dem nur spärlich bewachsenen Wald
auf die Suche. Nahe des Forstweges war die letzte Position angegeben und tatsächlich konnte ich sie an
der Stelle dann auch entdecken. Nur die Sonde mit der Schnur und Ballonreste waren vorhanden.
Fallschirm war keiner montiert. So konnten auch dieses Mal wieder alle Teile geborgen werden.

Flugstrecke mit 34.265m größter Höhe


Mitten im Wald an einem Forstweg. Aufgrund des schnellen Falles mit 14,5m/s war sie ganz in der Nähe


Sonde unbeschädigt und ohne Aufkleber
.



11.November 2018 Morgendliche Bergung
Die Sonde aus Linz von heute ist gleich neben der Strasse und einem Haus gelandet.
Eine Softlandung  und der Fallschirm war gut offen somit alles unbeschädigt.
Wieder alle Teile geborgen.

Flugstrecke mit 22.431m größter Höhe


Landung auf freier Fläche - leichte Bergung


Im Morgennebel ein leichter Fund


Schön aufgelegt und Fallschirm gut geöffnet
.


10.November 2018  Landung beobachtet
Nachtbergung der Linzer Sonde von heute. War live bei der Landung dabei.
 Durch den Nebel schwebte ein grünes Licht und landete 30m von mir entfernt auf einem Feld.
Fallschirm offen butterweich gelandet und alle Teile geborgen.

Flugstrecke mit 24.396m größter Höhe


Sanfte Landung bei Reichers auf freier Fläche



Alle Teile geborgen
.

7.November 2018  Friedhofstour
Heute hatte ich ganz in der Nähe bei Spannberg einen Aussentermin zu erledigen und so machte ich
am Nachmittag noch schnell einen Besuch bei der am 17.10. geflogenen Nachtsonde welche in 300m über dem Friedhof
von Spannberg ihre letzte Position gesendet hatte und noch als unbekannt auf Radiosondy.info eingetragen war.
Eigentlich hatte ich nicht viel Hoffnung dass sie nach fast 3 Wochen noch dort liegen würde.
Beim Eintreffen jedoch konnte der rote Fallschirm am Feld neben dem Friedhof schon gesichtet werden.
Auch die Sonde war noch so wie sie gelandet war auf einem Wiesenstück unbeschädigt. Sogar einschalten war noch für kurze Zeit möglich,
jedoch waren die leeren Batterien nur für einen kurzen Funktionstest gut. Alle Teile des Fluggespannes konnten somit geborgen werden und
mit nach Hause gebracht werden.

Flugroute mit 31.988m größter Höhe


Letzte Position 153m über über dem Boden von Spannberg im Weinviertel


Landung am Feld neben dem Friedhof und 3 Wochen unbeobachtet gelegen


Roter Fallschirm in der Herbstsonne leicht zu sehen
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2.November 2018  Ausflug nach Tschechien
An diesem langen Wochenende mit dem heutigen Fenstertag war ein Ausflug von meinem Zweitstandort im südlichen Waldviertel
Richtung Norden über die Grenze nach Tschechien angesagt, um die heutige und gestrige Linzer Sonden, welche knapp
 über die Grenze geflogen waren, zu suchen und zu bergen wenn möglich. Als erstes war die heutige Sonde am Plan, da sie etwas näher
in einem Waldgebiet gelandet war. Da sie auch noch sendete, war ein auffinden trotzdem nicht leicht, da das Signal nur ganz in der Nähe
hörbar war. Die Sonde stand aufrecht am Waldboden und der Fallschirm war hoch im Baum gut verwickelt und konnte leider nicht geborgen werden.
Danach ging es zu der Sonde vom Vortag, welche ca 15 Km entfernt auf einer Wiese bei einem Gehöft liegen müsste. Vor Ort stellte sich diese Wiese
als Weidefläche für Kühe heraus. Der rote Schirm war von weitem schon gut zu sehen, sodaß es im Laufschritt zu dem Fluggespann
zur Bergung ging. Schnell alle Teile eingesammelt und wieder zurück zum sicheren Auto außerhalb dieser Weide.
2 Bergungen in wenigen Stunden erhöhen mein Sondensammelkonto nun auf 10 Stück.

Flugstrecke der heutigen Sonde mit 26.924m größter Höhe


Landung in einer einsamen Waldgegend mit 15m/s fallend.


Sonde stehend am Waldboden mit gut geerdeter Antenne
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Kein Aufkleber an der Sonde


Sonde vom Vortag aus Linz mit 21.893m größter Höhe


Von der letzten aufgezeichneten Position Landung auf der freien Fläche


von Weitem gut zu sehen - Sonde und Schirm


schnell alle Teile geborgen und im Kofferaum verstaut


22.Oktober 2018  Altsondensuche
Am 15.Oktober waren die Mittagsonde und die darauffolgende Nachtsonde aus Wien ins nördliche Weinviertel geflogen
und sind nahe der Grenze zu Tschechien bei Haugsdorf gelandet. Da sie bis heute auf Radiosondy.info noch nicht als gefunden
eingetragen waren, war ein Ausflug bei schönem Herbstwetter eine gute Gelegenheit meine Anzahl gesammelter Sonden zu erhöhen.
Da beide Sonden auf freier Fläche gelandet waren und die Felder schon abgeerntet sind, lagen die Sonden mit Fallschirmen
auf der dunklen Ackererde und waren leicht zu sehen und zu bergen. Beide Fluggespanne konnten somit leicht und komplett
geborgen werden. Ein erfolgreicher und schöner Nachmittagsausflug. Es lohnt sich also auch nach älteren Sonden zu suchen.

Flug der Mittagsonde am 15.10. mit 36.507m größter Höhe


Landung auf freiem Feld südlich von Haugsdorf


von Weitem schon leicht zu entdecken der rote Fallschirm


schön aufgelegtes Fluggespann und leicht zu bergen


Unbeschädigt aber natürlich Batterien leer.


Darauffolgender Nachtsondenflug mit 33.466m größter Höhe


Landung mit sanften 1,7m/s nahe der Grenze wieder auf freiem Feld


Perfekt geöffneter Schirm ermöglicht eine unbeschädigte Sonde. Natürlich auch hier die Batterien schon leer
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26.September 2018 Die Sonde die aus dem Sturm kam
Da ich heute einen Termin in der Nähe des Landepunktes der Linzer Sonde hatte, musste ich diese zwangsläufig auch suchen.
Die Sonde war während des Sturmtief "Frederik" von Linz am 23.9. bis ins Mittelburgenland geflogen
und hat sich südlich der Burgruine Landsee im Wald niedergelassen. Da der Zugang nur zu Fuß auf dem abgesperrten Forstweg
möglich war, musste gut 1 Km Fußmarsch angetreten werden. Am Landeplatz stellte sich heraus, dass es sich um einen offenen
Jungwald mit weit auseinanderstehenden Jungbäumen handelte. Die Sonde hing an der Schnur ganz knapp über dem Boden und war leicht zu bergen.
Der Fallschirm hatte sich jedoch so im Geäst des Baumes verwickelt, dass die Schnur leider abgerissen ist und der Schirm nicht geborgen werden konnte.

Flugstrecke 178 km Distanz


Landung im Waldbereich aber gut zu erreichen


Auf der Seite Radiosondy.info sind alle Statistiken und Diagramme dieses Fluges gespeichert.
Größte Geschwindigkeit war 150km/h in 12851m Höhe


auf der Antenne stehend am Waldboden gefunden - Sonde ohne Beschädigung geborgen
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15.September 2018 2x Altsondenbergung mit Pilzen
Nachdem auf der Radiosondy.info Seite alle Sonden gespeichert sind, Konnte ich in einem Wald in unserer Nähe feststellen,
das dort 4 Sonden (3x Linz, 1x Deutschland) liegen müßten welche schon zum Teil seit 8 Monaten verschollen sind.
Also beschloß meine Gattin einmal ihre neuen Nordic Walking Stöcke auszuprobieren und dies mit einer
Sondensuche zu verbinden. Also ging es am 14.9. los zur ersten Linzer Sonde vom 7.1.2018.
Am Landepunkt eingetroffen, hat sie dann auch nach kurzen 10 Minuten suchen diese auch gefunden
und hat sich riesig über ihre erste Sonde gefreut! Der Sondensuchervirus hat ein neues Opfer gefunden!
Der obere Deckel war abgesprungen und lag daneben und die GPS Antenne war abgebrochen.
Da es für eine weitere Suche schon spät war und wir auf unserer Wanderung so viele Steinpilze gefunden haben,
verschoben wir die Suche der nächsten Sonde auf den nächsten Tag um dann auch noch ein Behältnis für die Pilze mitzunehmen.
So ging es dann am Sonntag.16.9. um 7:30 schon los auf die Suche.
2 der Sonden sind im dichten Unterholz / Jungwald weiterhin verschollen also auf zur letzten Sonde.
Diese hing an ihrer Schnur nur 30cm über dem Boden und war so wie die Pilze leicht zu ernten.
Fallschirm, Schnur und bereits zerfallende Ballonreste wurden natürlich mitgenommen.
Somit ein erfolgreiches Wochenende mit genug Pilzen für eine schmackhafte Mahlzeit
und einige Sonden wieder für die Sammlung.

Flugstrecke vom 7.1.2018 mit 19.501m größter Höhe


Landung im Waldviertel beim Schweinsberg im Wald


erster Sondenfund


Sondensuche am nächsten Tag. Sonde vom 8.1.2018


Landung auch wieder im Wald am Schweinsberg


Sonde frei hängend knapp über dem Boden


Alle Teile geborgen und landen in der Sondensammlung


und diese Teile wurden ebenfalls geborgen und landen dann am Teller!


14.September 2018  2x Linzer Sonde geborgen
Nachdem ich gesehen habe, daß die Linzer Sonden vom 13.9. und 14. 9. im Waldviertel heruntergekommen sind,
wo ich als OE3JTB mein QTH habe, wollte ich heute mal nachsehen, ob ich was finde.
An der letzten Position auf APRS.FI war ein Wäldchen. es hat nicht so schlimm ausgesehen, aber keine Sonde vorhanden,
herumgeirrt im Wäldchen und die Rehe beim Fressen gestört.
Aufgeben ist nur beim Brief und so bin ich in die andere Richtung maschiert,
sehr unwegsames Gelände, da stufig angelegt und siehe da ein Objekt das nicht hingehört.

Flugstrecke der Sonde am 13.9. mit 25.054m größter Höhe


Landung nicht im Wald sondern am Wiesengelände mit 11,5m/s


Ein weißer Punkt in der Wiese


Schließlich war auch noch die Sonde vom 14. September zu suchen.
Auch diese konnte erfolgreich geborgen werden.

Sondenflug am 14.9. mit 25.150m größter Höhe


Landung ca.11Km westlich von Ottenschlag mit 8,1m/s


2 Sonden an einem Tag geborgen.


10. September 2018 erster Erfolg mit Zufall
Seit längerem verfolgte ich das Treiben und den Spass welchen die Sondenjäger bei Ihren Suchen und Erfolgen haben.
Bisher war es meist aus Zeitmangel und Aufgrund des schnellen Einsammeln der Sondenjäger mir nicht vergönnt
einen dieser Schätze zu bergen. Am heutigen Tag jedoch wurde der lang gehegte Wunsch Wirklichkeit.
Dienstlich hatte ich in der Nähe von Unterrußbach zu tun und bei der Besichtigung einer Baustelle sah ich
von der Weite auf einer Wiese etwas Rotes liegen. Auf den vielen Fotos der Sondenjäger war auch immer ein rotes Teil
als der Fallschirm sichtbar. Verwundert das eine Sonde so einfach da liegen würde, mußte natürlich sofort nachgesehen werden.
Und tatsächlich lag da ein roter Fallschirm mit den Ballonresten und Schnüren verwickelt. Der langen Schnur folgend fand ich schließlich auch noch die Sonde dazu.
Es waren zwar die Verriegelungsnasen  alle gebrochen und der  Sensor lag 3 Meter neben der Sonde.
Zu Hause konnte ich dann auf der Sondenseite  Radiosondy.info die Seriennummer eingeben und erfahren, dass die Sonde
schon in der Nacht vom 3. auf den 4. September, also 6 Tage zuvor als Nachtsonde geflogen war. Im Baum war sie dann
um 4:50 Uhr hängen geblieben und am Vormittag um 9:06 Uhr dann vom Wind heruntergeblasen wurde.
Jedenfalls wurden alle Teile eingesammelt und sind nun als erster Sondenfund in meiner hoffentlich größer werdenden Sammlung.

gesammte Flugstrecke mit 36.149m größter Höhe


erste Landung auf einem Baum um 4:50 Uhr, "Weiterflug" um 9:06 Uhr


Etwas Rotes auf einer Wiese? Eine erste Vermutung! Da muss man gleich mal nachsehen!


Tatsächlich ein Fallschirm und eine Sonde auch noch dran! Zufälle gibt es doch noch!
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