Sysop-Kurzdokumentation fr PC/FlexNet-Digipeater Version 3.3e ============================================================== Dies ist keine vollst„ndige Dokumentation, sondern eine Zusammenfassung der fr die Installation n"tigen Infos in Kurzform fr Digi-Sysops. Der folgende Text enth„lt daher lediglich eine Auflistung aller Befehle und Parameter sowie eine Anleitung zur Konfiguration und Installation, jedoch keine allgemeine Beschreibung des FlexNet-Konzeptes, der Routing- verfahren, seiner Funktionen und Feinheiten. Deshalb sei an dieser Stelle ausdrcklich auf die Original-Sysop-Dokumentation zu RMNC/FlexNet von Gunter Jost, DK7WJ, verwiesen! Ohne diese k"nnen die vielf„ltigen M"glichkeiten von PC/FlexNet nicht optimal genutzt werden. erstellt von Michael Bloch, DF2VO @ DB0HOM, am 17.03.1996 verwendete Symbole/Abkrzungen: - Angaben in [] k"nnen weggelassen werden, sie sind optional. - ist Platzhalter fr ein Rufzeichen. - ist Platzhalter fr eine SSID (Wertebereich: 0...15). - ist Platzhalter fr eine hardwarem„áige Kanalnummer (0...15) (enspricht den Kartenadressen beim RMNC). - ist Platzhalter fr eine logische Kanalnummer im Convers. - " " Zeichen in Anfhrungszeichen sind keine Platzhalter; sie mssen direkt in der angegebenen Syntax eingegeben werden. - "|" das Zeichen "|" bedeutet 'oder' (entweder der Parameter vor oder der Parameter nach dem "|" kann verwendet werden). 1. Befehlsliste =============== 1.1. USER-Befehle ----------------- A - Aktuelles-Text abrufen B - Beacon-Text abrufen C - Conversmodus starten /w - alle Benutzer in Convers und Digi anzeigen /w n - alle Benutzer auf Kanal n im Convers anzeigen /c - die aktuelle Kanalnummer im Convers anzeigen /c n - auf Kanalnummer n im Convers wechseln /s call text - einen Text an einen bestimmen User schicken /t - Talkmodus beenden /t call - Talkmodus an einen bestimmen User starten /q - Quit, Conversmodus beenden C [digi|port] - weiter connecten, ggf. via Digi/mit Portangabe D [*] [call] - Destination-Tabelle (Ziele); Weg zu D "*" - Laufzeiten ber verschiedene Wege anzeigen D ">" - Laufzeiten auch zwischen einzelnen Digis zeigen F - Find-Befehl, nach suchen H - Help-Text abrufen I - Info-Text abrufen (IO - Ausgabe der Ein-/Ausgangszust„nde) <- nur RMNC! L [*] - Linkinformationen anzeigen; mit "*" auch mit Einzellaufzeiten der letzten Tests LO - Lokales-Text abrufen (lokaler C-Text) M [?] - Connecten der vom Sysop eingestellten Mailbox; mit "?": Abfragen des Calls der Mailbox MH [Optionen] - MHeard, Abrufen der MH-Liste; m"gl. Optionen: : Rufzeichen oder Rufzeichengruppe : nur MH auf Kanal anzeigen Anzahl : letzte 16...300 Eintr„ge anzeigen MY - MYcall und Connect-SSID's anzeigen P [*] [port] - Parameter, die Layer1/2-Parameter anzeigen Q - Quit, Verbindung beenden S - Setsearch-Text abrufen (die Suchpfade) ST - Statistik, interne Kanalstatistik anzeigen T [text] - Talkmodus, sendet Text an Call U [Optionen] - Userliste anzeigen; m"gliche Optionen: "*" : Parameter Maxframe und Frack mit anzeigen "=" : nur QSOs mit dem Digi selbst (Infobox) : nur QSOs auf Kanal anzeigen : nur User anzeigen Zusatzinformation bei L * und P *: (d:544 v:1 t:12d,14h) | | +---------- Laufzeit seit dem letzten Start bzw. Reset | +-------------- Software-Revision (kleinere Updates) +-------------------- Anzahl gespeicherter Ziele (Destinations) 1.2. SYSOP-Befehle ------------------ CAL [min|0] - Calibriersignal der Dauer Minuten senden; Defaultdauer ohne Zeitangabe = 1 Minute; "0" beendet l„ngeres Calibrate auf Kanal (IO 0|1 - Setzen/L"schen eines Ausgabebits) <- nur RMNC! K - Kill, ein QSO aus der Usertabelle l"schen L [#|$|-|@|>|!|)] - Link, Linkpartner auf Kanal oder via Linkeintrag routen; ggf. mit Option L - - Linkeintrag l"schen M - Mailbox, als Boxrufzeichen eingeben MY [ssid1 ssid2]- MYcall, als Digipeater-MYCALL eingeben, ggf. mit SSID-Bereich von bis MO - MOde, Kanal auf einstellen P I - Parameter Infobox-Timeout einstellen P S - Parameter SSID auf Kanal setzen P T - Parameter TXDelay auf Kanal einstellen (RESET - Kaltstart: Rcksetzen des Digis auf Default) (RESTART - Warmstart des Digis) <- nur RMNC! -^ SY - SYsop-Privilegierung anfordern TR [call] [Opt.]- TRace, Kanal monitoren; ggf. nur Rufzeichen [call] tracen Optionen: "#" - RR/RNR/REJ-Frames unterdrcken "$" - Infoframe-Inhalte (Texte) unterdrcken ">" - nur gesendete Frames anzeigen "<" - nur empfangene Frames anzeigen "*" - auch TXDelay und QSO-Nr. mit anzeigen TR - Trace ohne Portangabe: Tracemodus beenden (Trace wird auch durch Eingabe einer Leerzeile oder neuen Befehl beendet) WRITE - Write, Textfiles schreiben (Ende mit /ex oder A - Write, Text AKTUELLES schreiben Ctrl-Z) B - Write, Text BEACON schreiben C - Write, Text C(onnect)-TEXT schreiben H - Write, Text HELP schreiben I - Write, Text INFO schreiben L - Write, Text LOKALES schreiben (lokal. C-Text) S - Write, Text SETSEARCH schreiben 2. Installation =============== 2.1. Die Installation auf einem PC ---------------------------------- 1. Installationsverzeichnis anlegen und PC/FlexNet-Files hineinkopieren 2. falls Parameter- und Textfiles in einem anderen Verzeichnis (z. B. Subdirectory) stehen sollen, dieses vorher von Hand anlegen und im Batchfile mit der Variablen FLEXNET angeben: 'SET FLEXNET=' 3. die einzelnen Module in folgender Reihenfolge laden, am besten mit LH (LOADHIGH) in den oberen Speicherbereich: a) FLEXNET.EXE (optionaler Parameter: benutzte RAM-Gr"áe in kB) b) die einzelnen Kanaltreiber (z. B. USCC.EXE, SER12.EXE) ggf. mit Optionen (siehe Hilfe mit /?) in der gewnschten Reihenfolge. Sollen Kanalnummern freigelassen/bersprungen werden, den Dummy- treiber DUMMY.EXE (opt. Parameter: Zahl der freien Kan„le) laden c) fr Digipeaterbetrieb den eigentlichen FlexNet-Digi FLEXDIGI.EXE d) zum Abschluá FLEX.EXE zur Aktivierung des Systems 4. Nur einmal (nach erstmaligem Start von FLEXDIGI.EXE !) erforderlich: Eingabe der Sysop-Geheimzahl mit dem Utility SYSNUM.EXE: Syntax: SYSNUM <5-stellige geheimzahl (0...65535)> [] 5. Jetzt k"nnen (mssen aber nicht!) die Parameter 'mode' und 'txdelay' mit dem Utility FSET.EXE voreingestellt werden. Diese Werte werden dann bei jedem Neustart unabh„ngig von der Parameterdatei FLEXNET.FPR wieder gesetzt. 6. Die Parametrierung bei Flexdigi-Betrieb erfolgt ber eine Applikation, z. B. TNC.EXE oder BayCom-Terminal BCT.EXE: Die gewnschte Applikation starten, damit den Digi connecten (MYcall vor der Konfiguration: 'FLXNET') und im, automatisch vorhandenen, Sysop-Modus die Konfiguration (siehe Kapitel 3) in beliebiger Reihen- folge vornehmen. Diese Konfiguration einschl. der Sysop-Geheimzahl wird (nur bei Digi- betrieb !) automatisch im Parameterfile FLEXNET.FPR abgespeichert. FLEXNET.FPR wird (nur) von FLEXDIGI.EXE ausgewertet. Es empfiehlt sich, von dem Parameterfile ein Backup anzulegen. Bei fehlerhafter Eingabe FLEXNET.FPR l"schen und neu beginnen. Die Angabe des Parameterverzeichnisses sowie das Laden der Module und der Applikation (obige Punkte 2.,3.,5. und 6.) erfolgt sinnvollerweise mit einem BATch-File, z. B. PCFLEX.BAT. Hier ein Beispiel dafr: rem Beispiel-Konfiguration fr PC/FlexNet von DF2VO, 12/95 @ECHO OFF rem Verzeichnis-Pfad fr Konfigurationsdateien angeben SET FLEXNET=C:\PCFLEX\PARA rem Flexnet mit 160 kB RAM-Speicher einrichten LOADHIGH FLEXNET 160 IF ERRORLEVEL 1 GOTO ENDE rem Kanaltreiber fr BayCom-USCC-Karte laden LOADHIGH USCC /P=0x300 /I=5 /C=4 /B=40 /T=0 IF ERRORLEVEL 1 GOTO ENDE rem Kanaltreiber fr KISS-Schnittstelle laden LOADHIGH KISS IF ERRORLEVEL 1 GOTO ENDE rem Digipeater-Modul laden LOADHIGH FLEXDIGI IF ERRORLEVEL 1 GOTO ENDE rem FlexNet starten LOADHIGH FLEX IF ERRORLEVEL 1 GOTO ENDE rem nur einmal erforderlich: Sysop-Geheimzahl definieren SYSNUM 12345 \pcflex\para rem evtl. Konfiguration vorgeben (nicht n"tig, siehe Text oben) FSET TX 0 20 FSET TX 1 20 FSET TX 2 12 FSET TX 3 12 FSET MODE 0 1200c FSET MODE 1 1200c FSET MODE 2 9600trz FSET MODE 3 9600trz rem BayCom-Terminal als Vordergrund-Anwendung starten BCT DF2VO-8 :ENDE rem FlexNet aus Speicher entfernen FLEX /U 2.2. Gleichzeitiger Betrieb von PC/FlexNet und einer Mailbox ------------------------------------------------------------ Zum gleichzeitigen Betrieb von PC/FlexNet und der BayCom-Mailbox auf einem einzigen Rechner wird kein gesonderter Treiber ben"tigt. Die Mailbox wird einfach nach Abschluá des Ladens des FlexNet-Systems mit FLEX.EXE anstelle des TNC.EXE als Vordergrund-Anwendung gestartet. Soll dagegen eine DieBox-Mailbox (oder z.B. GP oder SP) gleichzeitig mit PC/FlexNet auf einem gemeinsamen Rechner betrieben werden, ist der Hostmode-Treiber TFEMU.EXE (C) HB9JNX notwendig. N„here Informationen dazu finden sich in der zugeh"rigen Dokumentation TFEMU.DOC. 3. Einstellen der Parameter / Konfiguration =========================================== 3.1. Parametrierung (fr Flexdigi-Betrieb !) ------------------- Nach der Installation mssen folgende Einstellungen vorgenommen werden: a) eigenes Digipeater-Call incl. SSID-Bereich mit dem Befehl MYcall (siehe Kapitel 1.2.), b) ggf. Call der lokalen Mailbox mit dem Befehl M (siehe Kapitel 1.2.), c) Parameter der einzelnen Kan„le mit den Befehlen MODE (Kapitel 3.2.) und PARAM (TXDelay, SSIDs und Infobox-Timeout, siehe Kapitel 3.3.), d) Links mit dem Befehl LINK (siehe Kapitel 3.4.), e) Texte mit dem Befehl WRITE oder einem Editor (siehe Kapitel 3.5.). Zum Einstellen der Parameter fr die einzelnen Kan„le dienen die im fol- genden ausfhrlich beschriebenen Befehle MODE und P(ARAM). 3.2. Das MODE-Kommando ---------------------- Mit dem MODE-Kommando werden die šbertragungsgeschwindigkeit und die Kanaloptionen fr jeden Kanal einzeln eingegeben. Die šbertragungsgeschwindigkeiten k"nnen ein Vielfaches von 300 Bit/s sein; die beiden Nullen k"nnen weggelassen werden. Die Kanaloptionen bedeuten im Einzelnen: 'a' - Auto-Link (nur Ethernet !) 'c' - CRC auf KISS-Link / Software-DCD (z. B. fr 1200-Bit/s-Modem) 'd' - vollduplex-Kanal 'm' - DAMA-Modus 'r' - externer, hardwarem„áiger Empfangstakt (z. B. fr G3RUH-Modem) 's' - Kanalsynchronisation (fr 2 verriegelte Kan„le auf 1 Frequenz) 't' - externer, hardwarem„áiger Sendetakt (z. B. fr G3RUH-Modem) 'u' - Benutzerzugang (Ausgabe Lokales-Text, TXD-Messung, DAMA-Master) 'y' - Auto-Sysop (immer privilegiert ohne Paáword-Eingabe) 'z' - NRZ-Kodierung (z. B. fr DF9IC-Modem) '-' - Kanal ganz abschalten Beispiele: 1) 'mode 2 12cmu' : 1200-Bit/s-Benutzerzugang mit seriellem BayCom-Modem und DAMA-Modus auf Kanal 2 2) 'mode 3 96dtrz': 9600-Bit/s-Vollduplexlink mit DF9IC- FSK-Modem auf Kanal 3 3) 'mode 4 -' : schaltet Kanal 4 ganz ab (funktioniert nicht mit jedem Treiber !) 3.3. Das PARAM-Kommando ----------------------- a) Einstellen des TXDelay auf Kanal : Syntax: P T Wertebereich: 1...255 [10-msec-Schritte] b) Setzen einer SSID auf Kanal : Syntax: P S Wertebereich: innerhalb des mit MYCALL eingestellten SSID-Bereichs Eine gesetzte SSID wird gel"scht, indem sie auf den (nicht existie- renden) Kanal 16 gesetzt wird: P I 16 c) Einstellen des Infobox-Timeout: Syntax: P I Wertebereich: 60...255 [min] Das Infobox-Timeout wird in Minuten angegeben, wobei 0 Minuten kein Timeout bedeutet. 3.4. Die LINK-Eintr„ge ---------------------- Die Festlegung der Linkpartner erfolgt durch Eintr„ge mit dem LINK- Befehl. Dabei k"nnen auch SSIDs mit angegeben werden (Syntax des Befehls siehe Kapitel 1.2.). Die Linkoptionen bedeuten im Einzelnen: a) einfache Links ohne Streckentest: '$' - kein Streckentest '#' - kein Streckentest; Linkeintrag unsichtbar fr normale Benutzer (z. B. Anbindung eines Terminals fr Servicezwecke) b) Links mit Streckentest: ' ' - ohne Option: normaler Streckentest und Weiterleitung/Austausch der Routinginformationen (Standardeintrag) '-' - der Linkpartner selbst wird lokal gehalten und nicht weiter- geleitet, die Ziele des dahinterliegenden Subnetzes (Nachbarn) werden jedoch weitergeleitet (z. B. fr Testanbindungen) '>' - der Linkpartner und die Ziele des dahinterliegenden Subnetzes werden nicht weitergeleitet (z. B. fr interne Haunetze) '!' - der Linkpartner selber wird weitergeleitet, nicht jedoch die Ziele des dahinterliegenden Subnetzes '@' - einfacher Test zur Laufzeitmessung fr Anbindung von Nachbarn ohne Flexnet-Routingprotokoll (z. B. TheNet-Digis) ')' - Nachbar bildet Subnetz; Linkeintrag unsichtbar fr normale Benutzer (= Kombination aus '>' und '#') Beispiele: 1) 'link 2 db0dig' : setzt den Linkpartner DB0DIG auf Kanal 2 2) 'link 6 df2vo-7 #' : setzt den unsichtbaren Testlink DF2VO-7 auf Kanal 6 3) 'link 15 db0hom-9 )' : setzt die unsichtbare S&F-SSID '-9' fr die Mailbox DB0HOM auf Kanal 15 4) 'link db0dig db0psc' : setzt den Link DB0PSC via den be- reits eingetragenen Link DB0DIG 3.5. Eingabe der Texte A, B, C, H, I, L und S --------------------------------------------- Diese Textfiles werden auf Festplatte im FlexNet-Verzeichnis oder einem spezifizierten anderen Verzeichnis (siehe Kapitel 2.1.) unter dem jewei- ligen Filenamen '.FPR' abgespeichert. Die Texte k"nnen entweder nach Connect des Digis online im Sysop-Modus mit dem Befehl 'w ' eingegeben oder mit einem beliebigen Texteditor erstellt und direkt unter dem jeweiligen Filenamen auf Platte abgelegt werden. a) Die Textfiles A.FPR, C.FPR, H.FPR, I.FPR, L.FPR Diese Files k"nnen beliebigen Text enthalten; es gibt keine speziel- len Vorschriften fr den Aufbau. Allerdings sollte am Anfang jedes Files (auáer beim C-Text C.FPR !) eine Leerzeile (bzw. ein CarriageReturn) stehen, damit die Texte bei der Ausgabe immer am Anfang einer neuen Zeile beginnen. Im Anhang (Kapitel 4.2.) findet sich ein Bespiel fr einen Help-Text (File H.FPR). Dieser kann mit einem Texteditor ausgeschnitten und direkt als Help-File verwendet werden. b) Das Bakenfile B.FPR Beim BEACON-File gelten besondere Vorschriften fr den Aufbau des Textes. Es k"nnen beliebige Baken auf allen Links programmiert werden. Jeder Bakeneintrag in einem solchen File hat folgende Struktur: [...]]> : # "#" trennt verschiedene Bakeninformationen, ist die Zeit in Minuten zwischen zwei Bakenaussendungen (Wertebereich: 1...255 [min]; 0 bedeutet keine Bake), ist der Kanal, auf dem die Bake abgestrahlt werden soll, ist das Zielrufzeichen der Bake, hier k"nnen beliebige Texte stehen, z. B. "BAKE", "RMNC","FLXNET","TEST" oder „hnliches, via mit VIA k"nnen bis zu 8 Digipeater angegeben werden, ber die die Bake laufen soll. Beispiel: #10 0 FLEX:Digi Homburg - JN39PJ - Homburg/H"cherberg - R 61 #30 1 FLEX DB0DIG DB0HOM:Interlink DB0HOM-DB0DIG QRV #5 0 FLXNET:Testbake.... DB0xxx Das File besteht im Beispiel aus 3 Baken, die jeweils mit "#" getrennt sind (bake1...#...bake2...#...bake3). - Zwischen den einzelnen Angaben k"nnen, wie im Beispiel, auch CRs (CarriageReturns) stehen, um das File besser lesbar zu machen. - Es ist sinnvoll,die "#" wie im Beispiel jeweils an den Zeilenanfang zu setzen, damit die Baken alle ein CR am Ende haben. - Groá- und Kleinschreibung spielt bei den Rufzeichen keine Rolle, es kann beides verwendet werden. - Das Absenderrufzeichen einer Bake ist immer das eingestellte MYCALL des Digipeaters. - Wurde noch keine Bake eingegeben, sendet der Digi alle 3 Minuten eine Default-Bake auf dem Userkanal (SSID 0) aus. c) Das Setsearchfile S.FPR Beim SETSEARCH-File gelten ebenfalls besondere Vorschriften fr den Aufbau des Textes. Es k"nnen beliebig viele Suchbefehle abgestrahlt werden. Die Anzahl der Digipeater ist auf 7 begrenzt. Die Struktur eines solchen Files ist: [ [ [ []]]] Beispiel einer Setsearchdatei: Suchpfade fr FIND-Befehl DB0HOM DB0HOM-2 DB0DIG via DB0HOM DB0ZDF via DB0ODW In der ersten Zeile ist eingetragen, daá der Suchbefehl ber den ei- genen Digi (Userport mit SSID 0) abgestrahlt wird. Die zweite Zeile bewirkt, daá der Suchbefehl auch ber den Kanal mit der SSID -2 (z.B. zweiter Userport) abgestrahlt wird. Die dritte Zeile zeigt, wie ein Suchpfad zum Nachbardigi DB0DIG ein- gegeben wird. Genausogut kann ein Suchpfad auch zu einem nicht direkt erreichbaren Digi eingegeben werden; DB0ZDF ist im obigen Beispiel von DB0HOM aus ber den FlexNet-Autorouter zu erreichen. - Soll auf Kan„len mit SSID gesucht werden, sind diese als gesonderte Eintr„ge anzugeben (wie 'DB0HOM-2' bzw. '-2' in den Beispielen). - Das eigene MYCALL des Digis kann auch einfach mit '-' abgekrzt werden. Dies geht brigens bei allen Befehlen an den Digi. Beispiel dazu: Suchpfade fr FIND-Befehl - -2 DB0DIG - DB0ZDF - d) Die MH-Liste MH.FPR Die MH-Liste wird vom Digi automatisch alle 10 Minuten in das File MH.FPR geschrieben. Wenn dieses File nicht vorhanden ist, legt es der Digi selbstt„tig an; darum braucht sich der Sysop nicht zu kmmern. 4. Anhang ========= 4.1. Layer 2 States ------------------- Bei der Anzeige der derzeit laufenden Verbindungen mit und ber den Digipeater werden in der 2. Spalte die Layer-2-States angezeigt. Diese sollen hier noch einmal kurz aufgefhrt werden. Zur genauen Erkl„rung der einzelnen Zust„nde sei auf die AX.25 Version 2 Protokoll-Spezifika- tion verwiesen. State Bezeichnung ÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ 1 Disconnected 2 Link Setup 3 Frame Reject 4 Disconnect Request 5 Information Transfer 6 REJ Frame sent 7 Waiting Acknowledge 8 Device Busy 9 Remote Device Busy 10 Both Devices Busy 11 Waiting Acknowledge and Device Busy 12 Waiting Acknowledge and Remote Device Busy 13 Waiting Acknowledge and Both Devices Busy 14 REJ Frame sent and Device Busy 15 REJ Frame sent and Remote Device Busy 16 REJ Frame sent and Both Devices Busy 4.2. Beispiel fr einen Help-Text "H.FPR" ----------------------------------------- Kurze Befehlsbersicht fr PC/FlexNet-Digi V3.3e: ------------------------------------------------- 'A'ktuell Aktuelle Infos abrufen 'B'aken Bakentexte abrufen 'C'onnect [port] Connect , evtl. via Userport-Nummer 'C'onvers Conversmodus aktivieren /c aktuelle Kanalnummer im Convers anzeigen /c n zu Kanalnummer n im Convers wechseln /w alle Benutzer in Convers und Infobox anzeigen /w n alle Benutzer auf Kanal n im Convers anzeigen /s den an User senden /t Talkmodus beenden /t Talkmodus an User starten /q Quit, Convers verlassen 'D'estination [call] [*] Liste von Zieldigis mit Linkzeit anzeigen, auch selektiv mit Routen. 'D'estination > Laufzeiten auch zwischen den einzelnen Digis 'F'ind nach suchen (evtl. mehrmals ausfhren !) 'H'ilfe Hilfetext (diesen hier !) abrufen 'I'nfo Informationstext ber diesen Digipeater abrufen 'L'inks [*] Linkinformationen abrufen; auch mit Einzellaufzeiten 'LO'cal Lokalen Connect-Text abrufen 'M'ailbox [?] lokale Mailbox connecten bzw. Call abfragen 'MH'eard [Optionen] MH-Liste abrufen; m"gliche Optionen: : Rufzeichen oder Rufzeichengruppe : nur MH auf Kanal anzeigen Anzahl : letzte 16...300 Eintr„ge anzeigen 'MY'call Mycall des Digis und SSID-Bereich abrufen 'P'arameter [*] [port] Parameter (Linkstatistik) abrufen; auch selektiv 'Q'uit Quit, Verbindung beenden 'S'etsearch Suchpfade fr FIND abrufen 'ST'at interne Kanalstatistik anzeigen 'T'alk den an senden, falls eingeloggd 'U'ser [Optionen] Userliste anzeigen; m"gliche Optionen: "*" : Parameter Maxframe und Fracktime mit anzeigen "=" : nur QSOs mit dem Digi selbst (Infobox) : nur QSOs auf Kanal anzeigen : nur User anzeigen Nur die Buchstaben in '' mssen eingegeben werden; der Rest kann entfallen. Zusatzinformation bei L * und P *: (d:544 v:1 t:12d,14h) | | +---------- Laufzeit seit dem letzten Start bzw. Reset | +-------------- Software-Revision (kleinere Updates) +-------------------- Anzahl gespeicherter Ziele (Destinations) 4.3. Literaturquellen --------------------- Zur Erstellung dieser Kurzanleitung wurden folgende Vorlagen verwendet: 1. Sysop-Dokumentation RMNC/FlexNet V3.1a von G. Jost, DK7WJ, 1.05.1992 2. Dokumentation zu PC/FlexNet V3.3e (FLEXNET.DOC und FLEXDIGI.DOC) von G. Jost, DK7WJ, Stand: 18.01.1996 3. Dokumentation zum FlexNet-TNC 'FTNC' V0.6I von F. Baumgarten, DC6IQ, Stand: 12.03.1995 4. User-Dokumentation zu PC/FlexNet V3.3c von DG2GGP, DL2GRD und DF3VI, Stand: 4.06.1995 ===ENDE===