Hiweise:
========

1.) Alle (X)Net-Dateien muessen gross geschrieben werden. (AUTOEXEC.NET statt
    autoexec.net)

2.) Die Syntax des Attach-Befehls unter Linux lautet:
    attach sdev<n> <driver> <firstport> <portcnt> <baud> <dev>
    Beispiel:
    attach sdev0 smack 0 1 115200 /dev/ttyS0

3.) AX.25-IP-Router mit Linux-Kernel verbinden
    (die Konfiguration erfolgt genau wie bei NOS. Infos hierber gibt es
    in /usr/doc/suse/howto/AX25-HOWTO-15.htlm)
3.1)
    Als root-User folgendes Konfigurieren:

    bsdslattach /dev/ptypf
    ifconfig sl0 mtu 236 <linuxIPAddr>
3.2)
    in der AUTOEXEC.NET:

    at sdev2 slip 9600 /dev/ttypf
3.3)
    iproute und arp-Eintrge bei (X)NET und Linux machen
	TIP: beim Linux route-Kommando die Option irtt verwenden und das
	Maximum einstellen!

AXIP/AXUDP
==========
Mit Hife der AXIP/AXUDP-Treiber knnen (X)NET Stationen ueber ein LAN
(Ethernet, IBM-Token-Ring, FDDI...) oder ueber das Internet vernetzt
werden.

Die Syntax fuer den attach eines AXIP/AXUDP-Treibers lautet:

attach <IP-Device> <AXIP/AXUDP> <port> 1 <Dest-IP>
         \            \            \         \
          IP0-F        AXIP         \         IP-Adresse des Partners
                     oder AXUDP      Port auf dem der Link erscheint

Beispiel fuer AXIP Loopback:

att ip0 axip 0 1 127.0.0.1

Die IP-Devices heissen IP0 bis IPF. Der AXUDP-Treiber verwendet das UDP-
Protokoll um AX.25-Frames ueber IP zu transportieren. Wie bei FlexNet wird
auch hier fest der UDP-Port 93 verwendet.
Aus Sicherheitsgruenden muss bei AXIP und AXUDP der Attach bei jeweils beiden
kommunizierenden Partnern auf die jeweiligen exakten IP-Adressen erfolgen.
Die Angabe von Hostnamen oder Broadcast-Adressen wird nicht unterstuetzt!

LinuXNet als Software-TNC fuer TNT
==================================
Die aktuelle Version von LinuXNet hat den vollstaendigen WA8DED-Host-
mode integriert, so dass TNT (von Mark Wahl, DL4YBG) LinuXNet auch
als Software-TNC verwenden kann.
D.h., es werden weder TNC-Emulationen benoetigt, noch muss Kernel-AX.25
unter Linux aktiviert sein. Einzig LinuXNet und TNT werden benoetigt!

--------------------
| Terminalprogramm |
| TNT oder minicom |
|------------------|
|    /dev/ttype    |
|        ||        |
|    /dev/ptype    |
|------------------|
|  TNC3-Emulation  |
|     LinuXNet     |
--------------------

Um diese Option zu nutzen gibt man beim Start von (X)NET
die Option -c gefolgt von einem Device-Namen ein. Beispiel:

linuxnet -c /dev/ptype &

D.h. LinuXNet wird gestartet und nutzt die Pipe /dev/ptype zur
Ein- und Ausgabe. Anschliessend kann ein normales Terminalprogramm
verwendet werden um an die (X)NET-Console zu gelangen.

Beispiel:

minicom -p /dev/ttype

oder

rs -c /dev/ttype

Achtung! Es muss bei LinuXNet "ptype" und beim Terminal "ttype"
angegeben werden!

Genauso kann jetzt auch tnt als Hostmode-Terminal benutzt werden:
In der Datei tnt.ini sind dabei die folgenden Angaben notwendig

soft_tnc 0 
device /dev/ttype
#speed 19200 auskommentieren
tnc_channels 4

Die Zahl der TNC-Kanaele kann auch hoeher gesetzt werden. Sie muss
dann allerdings unter LinuXNet angepasst werden:

Beispiel unter LinuXNet:

param boot term 50

LinuXNet muss danach beendet und neu gestartet werden.

Der grosse Vorteil dieser Konfiguration besteht darin, dass
LinuXNet nun als Hintergrundprozess gestartet wird und trotzdem
die Konsole jederzeit, von jedem Terminal aus mit TNT bedient
werden kann. Beispielsweise kann sich der Sysop ueber Telnet im
Linuxrechner einloggen, tnt starten und dann die LinuXNet-Konsole
bedienen! Ausserdem ist die TNT-Benutzeroberflaeche natuerlich weit
komfortabler als die von LinuXNet.

