Amateurfunk-
Welt
ohne
Grenzen
oder
Wie
werde ich
Funkamateur?
von: Dr. Ronald Eisenwagner (OE3REB)
Michael Kastelic (OE1MCU)
Inhaltsverzeichnis:
Was
sind Funkamateure? 3
Wie
wird man Funkamateur? 3
Mit
Morsen - ohne Morsen? 5
Das
System: EINS-ZWEI-DREI 5
Was
kosten die Geräte und der Betrieb? 6
Kurzwelle,
Ultrakurzwelle, Mikrowelle 7
Welche
Sprache? 8
Selbstbau? 9
Betriebsarten 10
Was
bietet der Amateurfunk noch? 11
Not
und Katastrophenfunk 14
Die
Fernmeldehörde - unser Freund und Helfer 14
Wir
- der Österreichische
Versuchssenderverband (ÖVSV) 14
Amateurfunk
und "CB-RADIO" 15
Wichtige
Adressen Umschlag - Innenseite
Herausgeber
und für den Inhalt verantwortlich: Österreichischer Versuchssender-Dachverband
(ÖVSV-DV)
OE3REB Dr.
Ronald Eisenwagner; Theresiengasse 11, A-1180 Wien
Druck: H.G.
Seitz Ges.m.b.H., 1030 Wien, Pfarrhofgasse 13, Tel. 713 33 51
WAS SIND
FUNKAMATEURE?
Der Begriff FUNKAMATEUR sagt gundsätzlich aus, daß es sich
um Menschen handelt, die sich mit dem Medium Funk aus persönlichem Interesse für die Funktechnik, aus Interesse an
Experimenten und aus Freude an der Möglichkeit weltweiter Kommunikation mit
Gleichgesinnten beschäftigen, ohne
dabei kommerzielle Interessen zu verfolgen.
Amateurfunk bietet als faszinierende und sehr sinnvolle
Freizeitbeschäftigung die Möglichkeit, sich selbst auf vielen Gebieten
weiterzubilden.
Vor vielen Jahrzehnten, als die Funktechnik und die
weltweite Kommunikation noch in den Kinderschuhen steckte, gab es neben den
"Profis" bereits eine ganze Reihe Interessierter, die vom damals
neuen Medium Funk und seinen Möglichkeiten fasziniert waren. Sie
experimentierten nahezu gleichrangig mit verblüffenden Erfolgen neben den
beruflich mit Funk befaßten Wissenschaftlern und Technikern.
Die explosionsartige Verbreitung der Funktechnik nach den
ersten geglückten Transatlantikverbindungen führte rasch zur Notwendigkeit
weltweiter Regelungen und Vereinbarungen. So wurden "Funkdienste",
wie der Rundfunkdienst, Seefunkdienst, Flugfunkdienst - und der
Amateurfunkdienst geschaffen.
In den internationalen Funkvorschriften und den weltweiten
Vereinbarungen
der Mitgliedsländer der ITU (internationale Fernmeldeunion) ist die
"Freizeitbeschäftigung" Amateurfunk rechtlich verankert. Es werden
den Funkamateuren bestimmte Rechte eingeräumt, aber auch eine ganze Reihe
von Pflichten auferlegt. Das heißt, es sind bestimmte Vorschriften bei der
Durchführung von Experimenten und bei der Abwicklung des Amateurfunkverkehrs
einzuhalten.
Eine dieser Vorschriften besagt, daß der Inhalt des
Amateurfunkverkehrs ausschließlich auf persönliche, belanglose Dinge zu
beschränken, und die Übermittlung von Nachrichten kommerziellen Inhalts oder an
Dritte ausdrücklich verboten ist. Das trübt oder beeinträchtigt die
Faszinantion des Amateurfunks aber in keiner Weise. Im Gegenteil - durch das
ausdrückliche Untersagen kommerzieller Interessen, durch den Wegfall
politischer, rassischer und konfessioneller Grenzen öffnet sich für die
Funkamateure eine aus dem Alltag schon fast unbekannte Welt - eine Welt ohne Grenzen.
WIE WIRD MAN FUNKAMATEUR?
Dieses Hobby setzt - betreibt man es ernsthaft - ein
durchaus beachtenswertes Wissen voraus, das im Laufe der Jahre als Funkamateur
immer mehr zunimmt.
Beschränkt man seine Tätigkeiten und sein Interesse
ausschließlich auf den Funkempfang (sogenannte
"SWL", short wave listener, also Kurzwellenhörer), dann ist auch
dafür ein Grundwissen notwendig. Es wird allerdings keine staatliche Prüfung
vorgeschrieben. Der Funkempfang ist auf den Empfang von "Aussendungen an
alle" (also Rundfunkempfang) und den Empfang der Aussendungen von
Funkamateuren beschränkt. Bereits diese Tätigkeit fasziniert zehntausende
Menschen weltweit.
Geht man allerdings ein wenig weiter und möchte man selbst
einen Sender bauen und betreiben, dann setzt das eine staatliche Prüfung
voraus. Ohne diese Prüfung ist der Besitz von Sendeanlagen verboten. Es wird
eine "Senderbesitzgenehmigung" gefordert, ansonsten darf eine
Sendeanlage unter keinen Umständen in Betrieb genommen werden. Da kennt die
sonst sehr freundliche und entgegenkommende Fernmeldebehörde keinen Spaß.
Um sicherzugehen, daß weltweit die Vereinbarungen über die
Durchführung des Funkverkehrs in technischer und betrieblicher Hinsicht
eingehalten werden, haben sich alle Länder verpflichtet, eine entsprechende
Prüfung für ihre Funker - also auch für Funkamateure - vorzuschreiben, die
garantieren soll, daß diese vor Inbetriebnahme eines Senders das erforderliche
Wissen und Können aufweisen. Dieses Wissen und die notwendigen Fertigkeiten muß
man sich also einmal aneignen und bei einer Prüfung - der Amateurfunkprüfung - nachweisen.
Während in den Anfangsjahren des Amateurfunks neue
Funkamateure durch erfahrene, bereits geprüfte Funker "angelernt"
wurden, ist heute eher der Besuch von Amateurfunkkursen und das Selbststudium
vorherrschend, obwohl sich auch heute immer wieder "alte Hasen"
finden, die ihr Wissen und vor allem ihre Erfahrung an die "Newcomer"
(Neulinge) weitergeben.
Kurse bieten die Landesverbände des Österreichischen
Versuchsenderverbands, einzelne Funkgruppen, und gelegentlich Volkshochschulen
an. Die Unterlagen für das Selbststudium erhalten Sie ebenfalls beim ÖVSV.
Natürlich eignen sich zur Ausbildung auch Lernunterlagen anderer Amateurfunkverbände
und es gibt vor allem im technischen Bereich eine Unzahl von Lehrbüchern.
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Sie sollten bei der Auswahl der Ausbildungsunterlagen jedoch
immer ein wenig daran denken, daß das wichtigste Ihre Ausbildung zum
Funkamateur ist. Um die notwendige Amateurfunkprüfung werden Sie allerdings
nicht herumkommen, und daher sollten die betrieblichen und rechtlichen
Ausbildungsunterlagen auf das österreichische Amateurfunkgesetz und die
sonstigen einschlägigen Bestimmungen zugeschnitten sein.
Eine der häufigsten Fragen lautet: "Wie lange muß man
lernen?" Die Antwort darauf ist nicht so leicht, da es davon abhängt, ob
Sie bereits Voraussetzungen mitbringen (etwa Kenntnisse aus der Elektronik und
Funktechnik), Ihnen Lernen keine besonderen Probleme macht (Schüler und Studenten
tun sich da besonders leicht) und vor allem, wie sehr Sie danach streben,
möglichst bald Funkamateur zu werden. Die üblichen Kurse dauern 3-4 Monate und
auch im Selbststudium schafft man es sicher unter einem halben Jahr.
In diesem Zusammenhang dürfen wir Ihnen gleich einen ganz wichtigen Tip geben - lernen Sie bitte
nicht stur Antworten auswendig! Viel wichtiger ist, daß Sie die Dinge
verstehen, ganz egal, ob es sich um das Fernmeldegesetz oder den prinzipiellen
Aufbau eines Funkempfängers handelt.
Natürlich muß einiges recht fest im Gedächnis verankert
werden, wenn Sie aber die Dinge verstanden haben, ist es dann nicht mehr so
schwer.
Kann man die Amateurfunkprüfung mit der Führerscheinprüfung
vergleichen? Wenn man es ernst meint - ja. Man muß als angehender Funkamateur
nur etwas mehr lernen! Aber Sie wollen ja Funkamateur werden und Tausende haben
es schon vor Ihnen geschafft - das soll Ihnen ein wenig mehr Mut geben - die
Mehrzahl waren keine Techniker! Allerdings haben sich viele nach der Prüfung
durch weitere Beschäftigung mit dem Amateurfunk zu sehr soliden und geachteten
Technikern entwickelt, Gärtner, Ärzte, Verkäufer, Juristen usw., also
Menschen,denen man nicht sofort umfangreiches Wissen und Können in der
Funktechnik zumutet.
Das Alter ist auch kein Hinderungsgrund.
Freilich merkt sich ein junges Hirn noch manches schneller
und leichter, aber wir haben Interessenten zwischen 16 und 80 Jahren mit Erfolg
ausgebildet.
MIT MORSEN - OHNE MORSEN
Die internationalen Vereinbarungen schreiben vor, daß
Funkamateure, die im KURZWELLENBEREICH (also unter 30MHz) arbeiten wollen,
einen Nachweis erbringen müssen, daß sie morsen (telegraphieren) können, das
bedeutet Senden und Empfangen von Morsezeichen. In Europa und damit auch in
Österreich wird bei der Prüfung "Tempo 60" verlangt, das heißt, es
sind jeweils 5 Minuten lang möglichst fehlerfrei (2-3 Fehler werden toleriert)
Morsezeichen aufzunehmen und zwar mit der Geschwindigkeit von 60 Zeichen je
Minute.
Um diese Morseprüfung bzw. um das Morsen-Lernen ranken sich
die wildesten Legenden! Wenn Sie nur ein bißchen wollen - Tempo 60 schafft
jeder, auch wenn es am Anfang unmöglich aussehen sollte. Niemand schreibt Ihnen
vor, daß Sie nach abgelegter Prüfung weiter morsen müssen (es wäre aber sehr
schade, wenn Sie es wieder verlernten!) und selbst nach Jahren hat man es nicht
ganz vergessen.
Es steht Ihnen völlig frei, welcher Betriebsart Sie sich
nach der Prüfung zuwenden. Die Meinungen gehen selbst unter den Funkamateuren
in den letzten Jahren etwas auseinander und oft wird Morsen als etwas
"antiquiertes" betrachtet. Morsen ist aber immer noch die einfachste
und sicherste Betriebsart.
SYSTEM: EINS-ZWEI-DREI
Das Amateurfunkgesetz sieht drei Bewilligungklassen vor.
Jeder Klasse ist eine eigene Prüfung zugeordnet und es gilt die einfache Regel:
"Wer mehr will, muß mehr wissen und können!". Mit den drei
Bewilligungsklassen wird aber auch die Möglichkeit geboten, allmählich in den
Amateurfunkdienst hineinzuwachsen. Das heißt, es besteht die Möglichkeit, mit
der einfachsten Prüfung zu beginnen und dann über Zusatzprüfungen nicht nur
Ihren Wissenshorizont, sondern im wahrsten Sinn des Wortes den
"Funkhorizont". zu erweitern.
Mit der Bewilligungsklasse 3; der
"Einstiegslizenz" können Sie im ganzen 70cm Amateurfunkband, ohne
Einschränkung in den Betriebsarten, Ihr neues Hobby kennenlernen.
Mit der Bewilligungsklasse 2 stehen Ihnen bereits die
UKW/SHF-Amateurfunkbänder zur Verfügung und mit der Bewilligungsklasse 1 öffnet
sich Ihnen ohne Einschränkungen das Tor zur weltweiten Kommunikation.
Sie entscheiden Ihre Lern- und damit auch Prüfungsschritte -
ein großer oder zwei mittlere oder drei kleinere Schritte. Auf jeden Fall sind
Sie bereits nach dem ersten, hoffentlich nicht letzten Schritt, bereits ein
vollwertiger Funkamateur.
WAS KOSTEN
DIE GERÄTE UND DER BETRIEB?
Einige hunderte Schilling reichen aus, um die Bauteile für
eine einfache Amateurfunkstation zu kaufen. Mit geringem Aufwand kann man als
Funkamateur Sender und Empfänger in durchaus guter Qualität selbst herstellen.
Die
Industrie bietet mittlerweile eine reichhaltige Auswahl an Amateurfunkgeräten
und Zubehör an.
Gebrauchte Geräte können zu einem durchaus erschwinglichen
Preis bei Flohmärkten oder bei den Amateurfunkhändlern erworben werden. aber
nicht immer sind die moderneren Geräte unbedingt die besseren. Der Preis bewegt
sich hier, abhängig vom Neupreis, im Rahmen von einigen tausenden Schilling.
Der Neugerätemarkt wird durch japanischen Firmen geprägt.
Jedes Jahr gibt es eine Reihe von
Neuvorstellungen der Amateurfunkgeräte, welche sich in einer Preisklasse von
4.000.- bis ca 80.000.- bewegen. Selbstverständlich kann der anspruchsvolle
Funkamateur auch auf die kommerziellen Anbieter zurückgreifen, da gehen die
Preise aber bereits in die hunderttausende Schilling.
Der UKW-Funkamateur verwendet meistens Geräte im Wert von 4000.- bis 40000.-. Die "High End" Geräte des
Amateurfunks brauchen aber durchwegs keinen Vergleich mit den professionellen
Geräten der verschiedensten Anbieter zu scheuen. Für die sehr hohen
Frequenzbänder des Amateurfunks (SHF) ist aber immer noch der Selbstbau der
Geräte erforderlich. Zu den Geräten kommt auch noch eine ganze Menge an Zubehör, wie Antennen, Antennenkabel,
Stecker, Netzgerät, Morsetaste, Stehwellenmeßgerät, Meßgeräte,
Abschlußwiderstand, Computer und Computerzubehör u.v.a.m.
Beachten Sie dabei aber immer, daß Sie als geprüfter Funkamateur Ihre Anlage selbst
bauen können. Gerade beim Zubehör läßt sich durch etwas Geschick ganz schön
sparen. Zudem kommt die Freude, selbstgebaute Geräte zu verwenden.
Die Antennenanlage ist ein wichtiger Teil der
Amaterufunkstation. Selbst mit kleinen Antennen lassen sich im Amateurfunk
schon beachtliche Ergebnisse erzielen. Je größer und damit besser die Antenne
ist, desto mehr Spaß macht die ganze Sache! Vor allem im verbauten Gebiet und
wenn Sie nicht glücklicher Besitzer eines eigenen Hauses sind, kann die
Antennenanlage einiges Kopfzerbrechen und Kosten verursachen. Häufig wird von
den Wohnhausbesitzern - aus Sicherheitsgründen - die Montage der
Amateurfunkantennenanlage durch eine Antennenbaufirma vorgeschrieben. Aber
selbst dann können Sie als versierter Funkamateur den Ton angeben, Sie werden
sich nicht "irgend etwas" verkaufen lassen.
Die Preise der Antenne mit der Aufstellung durch eine
Antennenbaufirma bewegen sich von der einfachen Antenne bei ca. 8.000.- und bei
einer größeren Antennenanlage bei ca. 40.000.-. Diese Angaben können natürlich
je nach
bereits bestehenden Einrichtungen (z.B. Blitzschutz) und der Dachform stark schwanken.
Es gibt aber auch FIXKOSTEN,
um die Sie nicht herumkommen. Für die Amateurfunkprüfung müssen Sie mit ca.
350.- (Stempelmarken, Prüfungsgebühr, und Portokosten) rechnen. Jährlich fallen
dann noch die Lizensgebühren von 300.- bis 800.-, je nach bewilligter
Sendeleistung an (100 Watt, 200 Watt, 400 Watt). Wenn Sie ein KW-Gerät
besitzen, welches einen durchgehenden Empfänger besitzt, ist auch noch eine
Rundfunkhauptbewilligung (falls nicht schon vorhanden) erforderlich.
Man sollte auch die Stromkosten nicht vernachlässigen.
Obwohl heute fast durchwegs transistorisierte Funkgeräte verwendet werden -
brauchen diese Strom und zwar umso mehr, je höher die Sendeleistung ist.
Begeisterte Amateurfunker "verbraten" schon einige hundert
Kilowattstunden Strom im Jahr.
Und dann gibt es natürlich diverse Fachzeitschriften
(teilweise in englischer Sprache), Fachbücher, Sonderinformationen, und
schließlich würden wir uns freuen, wenn Sie Mitglied in unserem Verein, dem
ÖVSV werden, oder falls Sie es schon sind, auch weiter bleiben. Je nach
Landesverband und den gebotenen Leistungen kostet Sie das weitere S450.- bis
S1200.- pro Jahr.
Die Landesverbände finanzieren in vielen Fällen die Relais
und Netzknoten im Packet Radio System. Ganz ohne Geld geht es auch im Amateurfunk
nicht, aber SIE bestimmen, was Sie
für den Amateurfunk ausgeben!
Nachdem wir Sie nun hoffentlich ausreichend über die
notwendigen Dinge, wie Prüfung, Kosten etc. informiert haben, dürfen wir Sie
noch ein wenig näher mit dem Amateurfunk und seinen Möglichkeiten vertraut
machen - vielleicht wird Ihr Interesse dann so groß, daß Sie noch heute damit
beginnen.
KURZWELLE (KW) - ULTRAKURZWELLE (UKW)
- MIKROWELLE (SHF/EHF)
Das Funkspektrum, also der für Funk nutzbare Frequenzbereich
kann in zwei große Bereiche unterteilt werden, die sich vor allem bezüglich der
erzielbaren Reichweite unterscheiden. Wie Sie bald als angehender Funkamateur
wissen werden, hängt die erzielbare Reichweite mit der Art der Funkausbreitung
zusammen.
Der Kurzwellenbereich
(KW-Amateur-Bänder:160m-,80m-,40m-,30m-,20m-,17m,-15m-,12m,-10m) ermöglicht
europaweiten, meist weltweiten Funkverkehr und bei gutem "Funkwetter"
(das hat nichts mit dem herkömmlichen Wetterbegriff zu tun) kann mit nur
wenigen Watt Sendeleistung und selbst einfachsten Antennen über zehntausende
Kilometer Funkverkehr durchgeführt werden.
Gerade im Kurzwellenbereich ist man nie so richtig vor
Überraschungen sicher, und wahrscheinlich macht das zum Teil auch den
besonderen Reiz des Kurzwellenverkehrs für Funkamateure aus.
Kommerzielle Funkdienste hingegen müssen einen sehr hohen
technischen und betrieblichen Aufwand treiben, um diese Unsicherheitsfaktoren
weitgehend auszuschalten. Auch das gelingt dann nicht immer.
Der Ultrakurzwellenbereich
(UKW-Amateur-Bereiche: 2m, 70cm, 23cm) ermöglicht mit Rundstrahlantennen
und ca. 20 Watt Sendeleistung Verbindungen, die nur wenig über den optischen
Horizont hinausgehen. Je nach Geländeform sind in der Regel 30-40km
überbrückbar. Leistungsfähige UKW-Stationen, mit einer oder mehreren
Richtantennen, können durch Reflexionen und Beugungen der Funkwellen mehrere
hundert Kilometer überbrücken.
Bei gutem "UKW-Funkwetter" können auch im
UKW-Bereich Reichweiten über 1000 km erreicht werden. Im Gegensatz zum
Kurzwellenbereich treten im UKW-Bereich nur geringe Störungen auf, und die
Übertragungsqualität ist hoch. Für den Mobil- und Portabelfunkbetrieb betreiben
Funkamateure sogenannte Relaisfunkstellen, die auf Bergspitzen oder auf hohen
Gebäuden montiert werden. Die Relaisfunkstelle empfängt das ausgesandte Signal
und sendet es auf einer anderen Frequenz gleichzeitig wieder aus. So wird das
Ausbreitungsgebiet wesentlich vergrößert.
Der Mikrowellenbereich
(SHF-Amateur-Bereich: 13cm ,6cm, 3cm, und höher) ist Spezialisten unter den Funkamateuren
vorbehalten. Diese hohen Frequenzen erfordern Erfahrung und ein großes
technisches Wissen, um im Selbstbau die Geräte herstellen und betreiben zu
können. Auf diesen Bändern werden nur noch von Spezialfirmen Geräte, Bausätze
und Bauteile vertrieben.
Im UKW- und SHF Bereich tragen Funkamateure aktiv zur
Erforschung der Funkausbreitung bei, da eine ganze Reihe von Erscheinungen
heute streng wissenschaftlich noch immer nicht erklärt werden können.
So haben alle Bereiche - KW, UKW und SHF - ihre eigenen
Reize, und viele Funkamateure sind bevorzugt in dem einen oder anderen Bereich
tätig. Natürlich gibt es auch Allrounder.
Daraus ergibt sich meist auch der Kreis Ihrer zukünftigen
Funkfreunde, denn schließlich lernt man sich meist über den Funk kennen, und
die persönliche Bekanntschaft folgt oft erst viele Jahre später. Es macht viel
Spaß, eines Tages der Stimme, oder der Handschrift hinter der Morsetaste,
persönlich gegenüberzustehen.
WELCHE SPRACHE?
Zu dieser Frage geben die gesetzlichen Bestimmungen eine sehr
eindeutige Antwort: - zulässig ist jede
lebende Sprache, darüber hinaus auch Esperanto,
Latein und Altgriechisch. Jede
Art von Kodierung oder Verschlüsselung ist bei Strafe verboten!
Vorherrschend ist im weltweiten Funkverkehr Englisch, aber
man findet viele Runden, die sich in Französisch, Spanisch, Italienisch und
Deutsch unterhalten. Das sollte Sie keineswegs schrecken! Der Amateurfunk ist
eine ideale Möglichkeit, die Sprachkenntnisse zu erweitern und wenigstens
Bruchstücke der einen oder anderen Sprache dazuzulernen.
Obwohl wir darauf hingewiesen haben, daß der Funkverkehr
"unverschlüsselt" sein muß, werden Sie bald feststellen, daß die
Funkamateure eine eigene Sprache zu haben scheinen. Da gibt es eine Unzahl von
Abkürzungen, von Q-und Z-Gruppen. Das ist eine Art von
"Amateurfunk-Esperanto", wobei die Mehrzahl der verwendeten
Abkürzungen aus dem Englischen kommen. Mit Hilfe dieser Abkürzungen ist es
möglich, über alle Sprachgrenzen hinweg miteinander zu kommunizieren. Man kann
zwar damit nicht alles ausdrücken, sicher aber alles, was mit dem Amateurfunk
zu tun hat. Die sogenannten Q-und Z-Gruppen sind aus dem See- und
Flugfunkverkehr entnommen und haben eine sehr präzise Bedeutung. So bedeutet
etwa QSO: "Ich habe direkte Funkverbindung mit ...". Die Funkamateure
haben die Bedeutung dieser Q-Gruppe etwas abgewandelt und man versteht unter
einem QSO den Funkverkehr mit einem anderen Funkamateur. Sie werden bis zu
Ihrer Prüfung ca. 20 bis 30 derartiger Gruppen kennenlernen. Beschäftigen Sie
sich dann später eingehender damit, werden Sie vielleicht 50,100 oder noch mehr
dieser Gruppen kennen. Damit kann mit nur wenigen Buchstaben sehr viel gesagt
werden - natürlich immer nur auf den Funkverkehr beschränkt.
Sollten Sie bisher keine Fremdsprache gelernt haben oder
keine Praxis in dieser Sprache haben, so finden sich sicher für den Anfang
genügend deutschsprachige Funkpartner, und eines Tages werden Sie völlig
unbeschwert in einer Fremdsprache plaudern und darüber schmunzeln, welche Angst
Ihnen das vor Jahren möglicherweise noch gemacht hat. . . .
SELBSTBAU?
Funkamateure sind die einzige Personengruppe, die eine
Sendeanlage selbst bauen und in Betrieb nehmen darf, ohne daß dafür eine
vorherige Überprüfung durch die Organe der Fernmeldebehörde (hier das
"Zulassungsbüro") notwendig ist.
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Es sind allerdings technische Bestimmungen einzuhalten.
Diese werden von der sogenannten "Funküberwachung" überprüft, die
auch die Einhaltung der betrieblichen Vorschriften überwacht. In diesem
Zusammenhang haben die Funkamateure einen gewaltigen Vorteil gegenüber allen
anderen Funkdiensten, aber auch Firmen und Forschungsinstituten. Dieser Vorteil
muß mit dem Nachweis der erforderlichen Mindestkenntnisse durch eine Prüfung
und durch nachfolgende strikte Einhaltung der technischen und betrieblichen
Vorschriften erworben
werden.
Trotz des großen Angebots an fertigen Funkgeräten werden
durch die Funkamateure immer noch Geräte im Selbstbau hergestellt. Der geringe
finanzielle Aufwand und das Gefühl etwas selbst gebaut zu haben, machen den
Selbstbau auch heute noch attraktiv. Selbstverständlich muß aber auch gesagt
werden, daß ein kommerziell gefertigtes Funkgerät, welches heute ca. 20.000.-
kostet, in der privaten Werkstätte kaum so billig und optisch ansprechend
hergestellt werden kann.
BETRIEBSARTEN
SPRECHFUNK (PHONIE)
Der Sprechfunk wird heute auf Kurzwelle und Ultrakurzwelle
fast immer in SSB-Modulation (Einseitenbandmodulation) verwendet. Im Mobilfunk
auf UKW wird fast ausnahmslos Frequenzmodulation (FM) verwendet.
TASTFUNK (Telegraphie; CW)
Tastfunk/Morsen wird in allen Frequenzbereichen verwendet.
Wie bereits einleitend darauf hingewiesen, stellt Tastfunk die einfachste und
sicherste Kommunikationsmethode dar.
FUNKFERNSCHREIBEN
Funkfernschreiben wird vorwiegend auf Kurzwelle
durchgeführt. Dazu werden Computer mit Modems verwendet. Als derzeit modernste
Art des Funkfernschreibens wird weltweit PACTOR (ein von Funkamateuren
"erfundenes", fehlerkorrigierendes Übermittlungsverfahren, welches
auch im kommerziellen Bereich verwendet wird.) verwendet. Auch werden noch
RTTY, AMTOR und CLOVER auf den Kurzwellenbändern eingesetzt.
AMATEURFERNSEHEN (ATV, SSTV)
Das SSTV (Slow Scan TV) System wird vorwiegend auf Kurzwelle
verwendet und überträgt im Prinzip nur stehende Bilder. ATV hingegen ist nahezu
gleichwertig mit dem, was Sie vom Fernsehen her kennen. Für ATV werden, wegen
der großen Übertragungsbandbreite eines ATV-Signales, nur die höheren
Amateurfrequenzbänder verwendet.
Mit einem einfachen Satellitenempfänger können Sie bereits
die Amateurfunk-TV Sendungen empfangen!
FAXMILE (FAX)
Wie beim Funkfernschreiben wird beim FAX ein Computer als
Endgerät verwendet. Mit Modems und hochauflösenden Bildschirmen können
gestochen scharfe Bilder übertragen werden.
DATENÜBERTRAGUNG (PACKET RADIO)
In der Betriebsart Packet Radio können Funkamateure in den
UKW-Bändern mittels ihrer PCs und mit einer hohen
Datenübertragungsgeschwindigkeit rasch Nachrichten, Programme oder Bilder
austauschen.
In Österreich gibt es zahlreiche Packet Radio Netzknoten,
welche untereinander verbunden sind. So kann man Amateurfunk-Nachrichten in
ganz Österreich und in weiterer Folge in die ganze Welt verschicken. Mailboxen
speichern die Nachrichten oder Programme und schicken sie automatisch in der
Nacht weiter.
SATELLITENFUNKVERKEHR
Dem Amateurfunk stehen eigene Satelliten zur Verfügung, die
- von Funkamateuren finanziert und gebaut - mit anderen kommerziellen
Satelliten in Erdumlaufbahnen gebracht werden. Damit wird auch im UKW /
SHF-Bereich eine nahezu weltweite Kommunikation in Abhänigkeit vom Standort des
Satelliten möglich. Über die Satelliten wird zum größten Teil SSB und CW
Betrieb gemacht. Einige dieser Satelliten können auch für Datenübertragung
verwendet werden.
EME (ERDE-MOND-ERDE Verbindungen)
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Bei Verwendung geeigneter Antennen
mit sehr starker Bündelung (mehrere zusammengeschaltete Richtantennen oder ein
Parabolspiegel), sowie mit einem Mindestaufwand an Sendeleistung (einige
hunderte Watt) kann der Mond als Reflektor verwendet werden. So ist es möglich,
über den Mond als Reflektor, zehntausende Kilometer auf UKW zu überbrücken.
EME-Betrieb erfordert neben dem relativ hohen technischen Aufwand bereits viel
betriebliche Erfahrung. Diese Voraussetzungen erfüllen nur einige wenige
Amateurfunkstationen in Österreich.
Parabolantenne für EME
METEORSCATTER
In die Erdatmosphäre eindringende Meteoritenschwärme
verursachen zu bestimmten, immer wiederkehrenden Zeiten im Laufe eines Jahres
eine sehr hohe Ionisierung in der obersten Atmosphäre und ermöglichen so durch
Streuung und teilweise auch Reflexion Überreichweiten im UKW-Bereich von
mehreren tausenden Kilometern.
Ähnliche Verhältnisse und damit Überreichweiten treten dann
auf, wenn sich in der hohen Atmosphäre sogenannte SPORADISCHE E-SCHICHTEN
ausbilden. Obwohl ein Teil dieser Erscheinungen durch Funkamateure mit großem
Erfolg genutzt wird, sind noch viele Fragen über die tatsächlichen Mechanismen
dieser Funkübertragung offen.
WAS BIETET DER AMATEURFUNK NOCH?
Neben den bereits beschriebenden Betriebsarten bietet der
Amateurfunk noch eine Reihe anderer Möglichkeiten. Das beginnt einmal mit der QSL-Karte. Diese Funkbestätigungskarten,
die sich Funkamateure nach durchgeführter Funkverbindung zusenden, sind eine
Bestätigung dafür, daß dieser Verkehr stattgefunden hat. Hier ist der
Sammelleidenschaft keine Grenze gesetzt. Üblicherweise werden diese QSL-Karten
auf sehr rationelle Weise durch den jeweiligen nationalen Amateurfunkverband
vermittelt. Bei besonderen Verbindungen und Nichtzugehörigkeit zu diesem
Verband müssen die Karten einzeln verschickt werden. Die QSL-Karte ist so etwas
ähnliches wie eine Visitenkarte unter den Funkamateuren und es gehört zum
Ehrenkodex der Funkamateure (dem HAM SPIRIT), eine Erstverbindung mit einer
QSL-Karte zu bestätigen.
AMATEURFUNK-WETTBEWERBE (KONTESTE)
Zur Steigerung der Aktivität, aber auch als eine Art
sportlicher Wettbewerb werden an nahezu allen Wochenenden die verschiedensten
Wettbewerbe abgehalten.
Es geht in der Regel darum, möglichst viele Stationen in
einem bestimmten Land, einem Kontinent oder weltweit zu erreichen (KW) oder
aber in einer bestimmten Zeit möglichst große Entfernungen (UKW/SHF) zu
überbrücken.
Der Kontest ist eine ideale Möglichkeit, die
Leistungsfähigkeit der Amateurfunkstation, aber auch der Amateurfunker im
internationalen Vergleich zu erproben.
Neben den internationalen Funkwettbewerben, an denen oft
mehrere tausend Stationen teilnehmen, gibt es nationale und oft über ein ganzes
Jahr verteilte Wettbewerbe. Den Siegern winken Pokale und Diplome.
FUCHSJAGD (ARDF)
Dieser sehr sportlich betonte Zweig des Amateurfunks hat
absolut nichts mit der aus der Jagd bekannten Fuchsjagd zu tun, sondern er
sollte besser
"Amateurfunk-Peilen" genannt werden. Bei Wettbewerben ist innerhalb
einer vorgegebenen Zeit eine Anzahl (meist 4-5) von versteckten Sendern
("Füchse") mit tragbaren Peilempfängern aufzuspüren. Bei Staats- und
Weltmeisterschaften wird aus dem Vergnügen ein Hochleistungssport.
DIPLOME (AWARDS)
Wir haben bereits wenige Zeilen vorher die QSL-Karte
kennengelernt. Diese QSL-Karte ist die Basis für die sogenannten AWARDS, die
unter den unterschiedlichsten Voraussetzungen und Schwierigkeiten erarbeitet
werden können.
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Das
"klassische" Amateurfunkdiplom ist auch heute noch das DXCC. Es wurde vom amerikanischen
Amateurfunkverband ARRL herausgegeben. Zur Erlangung dieses Diploms müssen 100
verschiedene Länder gearbeitet werden.
Dies läßt sich dann
durch sogenannte "STICKER" auf 150,200,...bis derzeit 319 Länder
steigern. Wer es sich dabei besonders schwer machen möchte, arbeitet diese
Länder nur auf einem Band, nur in einer Betriebsart etc.
Es gibt tausende derartiger Diplome, meist sehr aufwendig
ausgeführt und ein begehrter Schmuck in der Amateurfunkbude (Shack). Für manche
Diplome benötigt man einen Tag, andere erfordern oft jahrelange Arbeit.
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NOT- UND KATASTROPHENFUNK
Bei vielen Katastrophenfällen hörten Sie sicher schon:
"Nach Meldungen von Amateurfunkern....". Funkamateure ermöglichten in
vielen Fällen trotz ausgefallener Telephonleitungen und defekte
Fernmeldeeinrichtungen eine reibunglose Notverbindung.
Durch das Interesse am Funkbetrieb, die technischen
Kenntnisse und die daraus gewonnene Erfahrung, kann der Funkamateur für jede
Aufgabenstellung immer die richtige Antenne und die passende Frequenz
auswählen.
Kleine Defekte an Geräten und Antennen können selbst durch
den Funkamateur behoben werden. Durch viele Einsätze ist der Amateurfunk
weltweit von den Rettungsorganisationen anerkannt und geschätzt.
DIE FERNMELDEBEHÖRDE - UNSER FREUND UND HELFER
Der Amateurfunk unterliegt der Beaufsichtigung durch die
Fernmeldebehörde, die auch die betrieblichen und technischen Richtlinien im
Rahmen der Vollzugsordnung für den Funkdienst, dem Amateurfunkgesetz und den
technischen Richtlinien der ITU erläßt. In diese Tätigkeit fällt auch das
Prüfungswesen, das heißt, die Amateurfunkprüfungen sind beim zuständigen
Fernmeldebüro abzulegen.
Die Organe der Fernmeldebehörde überwachen den
Amateurfunkdienst (Funküberwachung) und überprüfen fallweise die Amateurfunkstationen
auf die Einhaltung der technischen Richtlinien, sowie der Betriebsvorschriften.
Da es sich bei den Funkamateuren um Menschen mit oft
ausgeprägtem Individualismus handelt und auch die Beamten der Fernmeldebehörde
nur Menschen sind, gibt es fallweise nicht nur Sonnenschein. Wir können aber
mit Stolz auf unsere Behörde und auch auf uns sagen, daß das Verhältnis sehr
gut ist und die Fernmeldebehörde tatsächlich viel mehr Freund und Helfer, als
gestrenge Aufsichtsbehörde ist.
WIR - DER
ÖSTERREICHISCHE VERSUCHSSENDERBERBAND (ÖVSV)
Ähnlich wie die ITU (Internationale Fernmeldeunion) aus
Mitgliedsstaaten aus aller Welt besteht, haben sich auch die Funkamateure zu
einer weltweiten Organisation - der IARU (International Amateur Radio Union) zusammengeschlossen.
Diese Organisation vertritt die Wünsche der Funkamateure gegenüber der ITU und
hat bei weltweiten Funkverwaltungskonferenzen Beobachterstatus.
Die IARU erkennt für jedes Land einen nationalen
Amateurfunkverein an. Dieser ist in Österreich der ÖVSV. Bereits der Name weist
auf eine lange Geschichte hin - Versuchssender - und 1926 war das auch nicht
viel mehr als ein Versuchssenderbetrieb. Wie nahezu die gesamte österreichische
Verwaltung ist auch der ÖVSV föderalistisch aufgebaut. Der Dachverband (DV)
besorgt die Vertretung gegenüber dem Ausland und gegenüber der obersten
nationalen Fernmeldebehörde.
Er gibt eine monatliche Vereinszeitschrift (QSP) heraus,
vermittelt die QSL-Karten national und international und stellt jene Dinge her,
die Funkamateure brauchen, die aber im freien Handel nicht erhältlich sind.
Das "Zuhause" der Funkamateure ist der jeweilige
Landesverband mit seinen Orts- und Bezirksstellen. Hier spielt sich das
eigentliche Vereinsleben ab, beginnend bei der Ausbildung bis zu den
wöchentlichen oder monatlichen Vereinsabenden, lokalen Veranstaltungen und
Treffen, an denen oft nicht nur die Funkamateure, sondern auch deren
Familienangehörige teilnehmen. Je nach Möglichkeiten, den Erfordernissen, aber
auch dem persönlichen Bemühen der Landes- und Bezirksfunktionäre ist das
Vereinsleben mehr oder weniger lebhaft und vielgestaltig. Dementsprechend sind
auch unterschiedliche Landesverbandsbeiträge zu zahlen. Wenn Sie weitere Fragen
haben,oder Mitglied werden wollen, dann wenden Sie sich bitte an den
Dachverband des ÖVSV. Der
Dachverband des ÖVSV, Theresiengasse
11, 1180 Wien
Telefon 0222/408 55 35 am Mittwoch
16:30-20:00 Uhr
Fax 0222/403 18 30
steht Ihnen gerne zur Beantwortung allfälliger Fragen zur
Verfügung.
AMATEURFUNK UND "CB-RADIO"
NEIN,- wir haben nichts miteinander zu tun, obwohl einige
unserer heutigen Mitglieder und andere lizensierte Funkamateure über erste
"Gehversuche" mit
CB-Funk den Weg zum Amateurfunk gefunden haben.