Bei mir begann alles damit, das ich in die Hauptschule eingeschult wurde (das war 1992),dort lernte ich dann meinen Freund Rolf kennen (in den letzten Jahren sehe ich ihn relativ selten).Der hatte sich zum Geburtstag eine Formel-1 gewünscht. Der Peter baute ihn danach eine Antenne auf. Rolf funkte schon 1,2 Monate locker vor sich hin, als ich nach langen übereden meiner Eltern endlich mir auch eine Formel-1 kaufen durfte. Naja jetzt lag die Formel 1 da, aber Netzteil und Antenne fehlten.
Ich probierte ein bischen mit Steckernetzteilen, und Kupferdraht aber das brachte natürlich keinen Erfolg, später lieh mir ein Nachbar der seit Jahren nicht mehr funkte ein Netzteil und eine Antenne.
Für das Gesprächsthema war gesorgt, den ich hatte zu der Zeit gerade meinen 1. PC und so ging es der gesamten Funkerunde auf dem Kanal 15. Später experimentierte ich mit Antennen und Funkzubehör, später auch mit Funkgeräten. Aber das hörte schnell wieder auf, weil zuviele kaputt gingen. Bis heute hatte ich ca. 20 Mobilgeräte und 4 Handfunkgeräte. Wobei in den letzten 2 Jahren ich nur noch mit der Albrecht AE8000 funke.
Irgenwann 1996 fing auch die Sache mit dem Empfängern an, ich kaufte mir einen Multiempfänger für 40 DM, der hatte natürlich keine Kanaltrennung, und war sehr ähnlich wie ein UKW Radio aufgebaut. Man empfing meistens auf allen Frequenzen nur Radiosender.Damit legte sich das wieder, und ich habe das Ding mit jemanden gegen ein Mikrofon getauscht.
Ich glaube Anfang 1997 wurde auch das Packet Radio für CB-Funk zugelassen auf den Kanälen 24,25. Die gesamte Funkerrunde auf dem Kanal 15 mußte jetzt natürlich Packet Modems haben. Dann schrieben wir uns ein paar Wochen hin und her, und wir begannen uns gegenseitig zu verarschen ( Calls wie Zorro, Socke usw.).Dann kam jemand auf die glorreiche Idee Packet-Mailboxen im CB-Funk einzurichten.Vonnunan lief mit etwa 300 Baud. Store&Forward rund um die Uhr. Die zwei Kanäle wahren proppe voll, und ein halbes Jahr später wahren nur noch Boxen da !.Die Funkerunde 15 verkaufte all ihre Modems zu einem guten Preis.
Mitte 1997 startete ich einen Versuch für die Amateurfunklizenz C zulernen, das legte sich schnell wieder nach dem erhalt des Fragen und Antwortenkataloges. Das war einfach zuviel für einen 9. Klässler.
Ende 1997 kammen dann die CB-Funkgeräte mit 80 Kanälen raus,ich stellte einen Antrag auf Frequenzuteilung das war anfang November. Man teilte mir freundlichst mit, das noch keine Formulare gedruckt seien. Zurgleichen Zeit war ich mir schon eine der ersten 80 Kanal Funkgeräte, eine Midland 48+ D80 am bestellen weil es sie noch nirgends zukaufen gab. Die nächsten Tage lauerte ich auf den Postboten!!. Die Funke kam an, und ich teste sie auch gleich : die Module zuleise, Rauschperre knackte usw. . Zwischenzeitlich hatte ich auch meine Genehmigung erhalten, und durfte garnicht auf dem neuen Kanälen funken weil ich zu nah an der Holländischen Grenze wohne ( Sicherheitsabstand 70 Km).
Zurselben Zeit hatte ich auch meinen Freund Sven überredet, sich ein Funkgerät zukaufen, zu Weihnachten bekam er dann eine Midland 48, ein Netzteil und eine dumme Zimmerantenne, sein Bruder Jens wurde mit einen Handfunkgerät von Alan ausgestattet. Nach einigen anlaufschwierigkeiten läuft der Funkbetrieb seit dem problemlos. Sein Bruder gab ihn ein halbes Jahr später auch das HFG. Wenig später folgte dann auch Martin , der wahr ein echter Feiertagsfunker er meldete sich etwa 5x im Jahr, obwohl er nur 1. Etage über mir wohnte (jetzt wohnt er in Langenfeld). Bekannt wurde er für seine Heldentaten im Antennenbau und bei Funkcenter Mitte.
Ich beschäftigte mich zwischendurch noch mit Radio-Scannern, ich emfing so ziemlich alles was ging. Aber es wurde mir bald zu langweilig nur dem Amateurfunk zu zuhören, und beschloß wieder einen Versuch zu starten, an eine Afu Lizenz zukommen.
Nun war schon Mitte 1998 und die Lizenzklasse 3 wurde freigegeben, für die ich dann auch etwa 3 Monate übte, und wieder aufgab weil ich mit der Technik nicht klarkam. Im September 98 fing ich meine Ausbildung zum Energieelektroniker bei den Stadtwerken an, erstmal hatte ich keine Zeit mehr für Afu Zeugnis zu üben, aber im April 1999 fing ich wieder an. In der Berufsschule lernte ich dann die Theorie, und habe nach guter Vorbereitung von etwa 4 Monaten am 23.7.1999 in Köln die Prüfung der Klasse 3 mit Erfolg abgelegt.
Fortsetzung folgt