Ausbildung und Beruf

Ich hatte eigentlich eine ausgefallene Erziehung, soweit ich das selber beurteilen kann, bis zu meinem 16 Lebensjahr ist meine Familie viel in der Welt herumgereist, zu Beispiel, ich bin in Karachi/Pakistan gebohren, weiter ging es dann nach Afganistan, Iran, Kuwait, Saudiarabien, Jemen, Somalia, Ethiopien, Sudan, Israel, Süd Afrika, Süd Amerika, Panama, Nord Amerika und viele andere Länder. Es war ziemlich Schwierig sich den wechselnden Schulen anzupassen, vor allem war der Wechsel von eine Sprache zur anderen sehr lustig.

Das interessanteste war das ich nicht mal in der Lage war meine eigene Muttersprache (Deutsch) ,zu sprechen die ich dann zu einem viel späteren Zeitpunkt erlernen durfte.

Die gleiche Entwicklung machte ich auch in meiner Berufsausbildung, als Zeitsoldat 8 Jahre, konnte ich mehrere Berufe in meiner Freizeit erlernen. Zum Beispiel: Büro und Industrie Kaufmann, Fachkaufmann für Organisation, KFz- Mechaniker, Radio- und Fernseh- Techniker, Industrie Meister. Nach dem ich die Armee verließ wurde ich Gießerei Arbeiter und arbeitete mich hoch bis zum Gießerei Leiter mit dem Fachgebiet Horizontales Stranggießen von Kupfer und Kupfer Legierungen.

Hätte mir Jemand erzählt das ich mal in eine Gießerei meine Zukunft erleben wurde, hätte ich dies wohl für sehr zweifelhaft gehalten.

Aber nicht desto trotz, auch hier findet Mann eine relativ gute Verbindung zum Amateurfunk. Kupfer, der Stoff aus dem Resonanzkreise, Leiter, und PA-Töpfe gebaut werden können.

Horizontale Band Stranggieß Anlage.

Nun will ich eine kurze Beschreibung der Anlage geben, mit dem ich Tagtäglich herum beschäftige, anhand eines Beispiels, betreffend das Gießen von Bronze-Bänder.

Im Schmelzofen werden Kupfer, Zinn und Phosphor, der jeweils gewählten Anforderungen entsprechend zusammengesetzt und erschmolzen, natürlich werden auch Kundenrückläufe mit verarbeitet. Die Materialien werden erhitzt bis auf ca. 1250C. Die Leistungskapazität solcher Öfen beläuft sich auf ca. 450 bis 900 KW, je nach Größe der Anlage. Die Schmelzkapazität beläuft sich auf etwa 1 bis 2,2 t. die Stunde. Wenn die Schmelze seine Gießtemperatur erreicht hat wird sie auf ihre chemische Zusammensetzung hin analysiert, berichtigt, und dann erfolgt der Überführung, über die Rinne in den Warmhalteofen. Die Aufgabe des Warmhalteofens ist es die zu vergießende Schmelze aus Qualitätsgründen auf eine konstante Temperatur zu halten. Das flüssige Metall bekommt seine Form und Struktur in der Kokille, wo bis zu seiner Erstarrung Wärme entzogen wird.Der Strang tritt, je nach Legierung mit ca. 300 bis 600 C aus der Kokille heraus, dies ist natürlich eine gefährliche Temperatur, und muß über die Sekundärkühlung oder Sprüh-Wasser- Kühlung dann auf Raumtemperatur gebracht werden.Die Abzieheinrichtung hat die Aufgabe den Strang mit reproduzierbaren Zyklen aus der Kokille zu ziehen und durch die fliegende Schere zu drücken bis es zur Wickeleinheit gelangt und aufgerollt wird. Wenn das Coil die geforderte Länge oder Gewicht erreicht, schneidet die Schere den Strang durch und es geht wieder von vorne los.

Sollte jemand dieses lesen, wurde er meinen es ist ja einfach, ja, wenn er vom Fach ist. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein dann sollte er den Jenigen Respekt zukommen lassen die ihre schwere Arbeit in einer heizen und verschmutzten Umgebung verrichten damit die weiter produzierende Industrie das Material bekommt aus dem Mann viele, schöne, nützliche und wichtige Sachen machen kann. Sollte Interesse in dem bestehen was diese Menschen produzieren dann schaut mal zum Beispiel auf folgende Seite: http:\\www.kme.com

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