Vom Einröhrensender zum SSB-Transceiver


So fing es damals an

Die besten Erfolge wurden mit einem Kaskode-Audion erzielt. Der nachgeschaltete NF-Verstärker stammte aus einem Rundfunkgerät.

Quarzgeteuerter Oszillator und Collinsfilter sorgten für Stabilität der Sendefrequenz und Unterdrückung von Oberwellen. Die Bauteile stammten aus einem alten Surplus-Sender.

Als Schaltung wurde die Doppelweggleichrichtung gewählt, weil der erzeugte Gleichstrom eine geringe Welligkeit hat. Die Bauteile stammten auch aus einem alten Rundfunkgerät.

Unten links: Selbst gebauter UKW Superhet aus der Zeit um 1950. Man brauchte dafür einen Durchgangsprüfer und ein Vielfachmeßgerät, beides (rechts daneben), auch selbst gebaut. Die Ausbildung zum Funkamateur begann mit dem Bau eines Griddipmeters (links daneben).

Oben links: Quarzgesteuerter Einröhrensender für 80m und 0-V-2 für 80/40/20/15/10m. Der Bau dieser einfachen KW-Station gehörte zur Ausbildung zum Funkamateur. Auf den ersten CQ-Ruf im November 1963 meldete sich sofort die schwedische Station SM4CAN; wenig später meldete sich die nur wenige Kilometer entfernte deutsche Station DJ5BI.

und so ging es weiter

Oben rechts: Weltempfänger SONY ICF 6800W mit Trommelskala und Digitalanzeige aus dem Jahre 1978. Ein SWL-DXCC war damit eine reine Fleißaufgabe.

Unten rechts: JR-Transceiver des Jugend und SWL-Referates des DARC aus dem Jahre 1984, bestehend aus einem Direktüberlagerungsempfänger und einem 2 Watt CW-Sender für das 80m-Band. Kopfhörer und Morsetaste stammen noch von der Ausbildungsstation aus dem Jahre 1963. Das Gerät wurde im Distrikt L des DARC zu Ausbildungszwecken mehrfach nachgebaut.

Als Antenne diente von 1962 an zuerst ein Dipol, später eine FD-4. Wegen des 15m Bandes kam dann noch eine Groundplane hinzu.

Diese SWL-und QRP-Station war bis vor Kurzem noch in Betrieb. Es wurde damit ein zweites SWL-DXCC gearbeitet.

Das Panzerfunkgerät WS19 für 80 und 40m in AM und CW ließ sich leicht auf Amateurfunkzwecke umrüsten. Es wurden damit bis 1967 das WAE und das DLD 300 gearbeitet.

DL6ZG machte sich 1975 selbständig, baute sich aus einem Heath Kit einen 2 Watt CW-Transceiver und arbeitete damit 5 Kontinente.

Mit dem TS-515, 200 Watt PEP gelang dann nach vielen Basteleien auch der Sprung zum SSB-Transceiver und zum DXCC ganz ohne Beam und Linear-Endstufe.

Weltweiter Kurzwellenempfang bis heute

Die Weltempfangsstation DE1LGA (AFU AGDX DXCC 1982-04-09) ist in die Rundfunksempfangs- und Stereoanlage integriert. Der Empfänger ist ein Grundig Satellit aus dem Jahre 1991.


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