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Impfstoff-Update: 09.02.2021

Corona:
Spahn gegen frühere Impfung von Lehrern - WHO wirbt für Astrazeneca-Impfstoff

Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich gegen eine frühere Corona-Impfung von Lehrern ausgesprochen. Die WHO warnt davor, das Astrazeneca-Vakzin nicht mehr einzusetzen.
Laut einer neuen Studie gibt es beim Astrazeneca-Vakzin Impfprobleme bei der südafrikanischen Coronavirus-Variante.

Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer wirkt gegen die Corona-Varianten aus Südafrika und Großbritannien. Nun deuten neue Studien darauf hin, dass auch das Astrazeneca-Vakzin schwere Verläufe mit der Mutante B.1.3.5.1 verhindern kann.

Die WHO und die Covax-Initiative warnen davor, den Astrazeneca-Impfstoff vorzeitig abzuschreiben - dafür sei es „viel zu früh" sagte der Leiter der Forschungsallianz Cepi am Montag vor Journalisten. Im Kampf gegen das Coronavirus sei es „absolut entscheidend", alle verfügbaren Mittel „so effektiv wie möglich zu nutzen".

Cepi, die Impf-Allianz Gavi und die WHO leiten gemeinsam die sogenannte Covax-Initiative, die sich der fairen Verteilung von Corona-Impfstoffen auch in Entwicklungsländer verschrieben hat. In der ersten Jahreshälfte will Covax mehr als 337 Millionen Corona-Impfstoffdosen in insgesamt rund 145 Ländern verteilen - fast alle der Dosen sollen von Astrazeneca kommen.

Studien hatten zuletzt jedoch Zweifel an der Wirksamkeit des Präparats aufkommen lassen. Mehrere europäische Länder - darunter auch Deutschland - haben den Impfstoff bisher nur für die unter 65-Jährigen zugelassen, weil belastbare Daten für die Wirksamkeit des Impfstoffs bei älteren Menschen fehlen. Südafrika verkündete sogar, den Start seiner Impfkampagne zu verschieben.

Studien zu Astrazeneca-Impfstoff „besorgniserregend" - aber bislang zu wenig Daten. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus bezeichnete die Studienergebnisse als "eindeutig besorgniserregend". Zugleich verwies er auf einige "wichtige Vorbehalte" gegenüber der Studie. So sei diese mit nur 2000 Teilnehmern klein gewesen.

Die Leiterin des Bereichs Impfstoffe der WHO, Kate O'Brien, wies auch auf andere Studien hin, die gezeigt hätten, dass der Astrazeneca-Impfstoff gegen schwere Verläufe von Covid-19 schützen könne - auch bei Infektionen mit der zuerst in Südafrika entdeckten Mutante B.1.351.

Corona: Spahn gegen frühere Impfung von Lehrern - RSA stoppt Impfungen mit Astrazeneca-Vakzin

Update vom 8. Februar, 20.45 Uhr:


Die EU-Kommission hat beim Hersteller Biontech/Pfizer bis zu 300 Millionen zusätzlicher Dosen des Corona-Impfstoffs georderte. Das teilte ein Kommissionssprecher mit. Die Kommission habe am Montag eine zweite Abmachung mit den Unternehmen angenommen. Demnach seien 200 Millionen Dosen fest bestellt, auf weitere 100 Millionen hält Brüssel eine Option.

Die ersten 75 Millionen Dosen dieser zweiten Impfstoff-Bestellung sollen im zweiten Quartal geliefert werden, so die Angaben der EU-Kommission. Der restliche Corona-Impfstoff dann bis Ende 2021.

Biontech/Pfizer: Impfstoff wirkt gegen Corona-Mutationen aus Südafrika und Großbritannien

Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer wirkt einer aktuellen Labor-Studie zufolge gegen die erstmals in Südafrika und Großbritannien aufgetauchten Corona-Varianten. Die Unternehmen teilten am Montag laut dpa mit, die Daten seien im Fachblatt Nature Medicine veröffentlicht worden. Im Labor habe sich gezeigt, dass das Blut von 20 mit dem Corona-Impfstoff geimpften Personen die Schlüsselmutationen der Virus-Varianten neutralisiere, in dem Blut also ausreichend neutralisierende Antikörper waren.

Die britische Regierung hält Zweifel am Astrazeneca-Impfstoff trotz einer offenbar verminderten Wirkung gegen die südafrikanische Corona-Variante für unangebracht. Gegen die bislang in Großbritannien vorherrschenden Varianten seien sowohl das Vakzin von Biontech und Pfizer als auch das von Astrazeneca offenbar wirksam, schrieb Impf-Staatssekretär Nadhim Zahawi am Montag in einem Gastbeitrag im Telegraph.

„Ein Impfstoff mit verminderter Wirksamkeit bei der Verhinderung von Infektionen kann trotzdem eine gute Wirksamkeit bei der Vermeidung schwerer Verläufe, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen aufweisen", betonte Zahawi.

Corona-Impfung in Deutschland: Spahn gegen frühere Impfung von Lehrern und Erziehern „Die neue Impfverordnung tritt heute in Kraft" (09.02.2021), erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einer Pressekonferenz in Berlin. Wenn am Abend Impfdosen übrig sind, könne jetzt von der Impfordnung abgewichen werden.„Wegwerfen" sei keine Option. Man müsse dafür allerdings noch eine Systematik finden. Weitere Details nannte der Minister nicht.

Mit Blick auf die Corona-Mutationen verwies Spahn auf die Wirksamkeit aller Corona-Impfstoffe. „Wirklich schwere Erkrankungen können - Stand 8. Februar mittags - vermieden werden", so Spahn. Eine Wahlmöglichkeit beim Impfstoff werde es nicht geben.

Eine Priorisierung von Lehrer:innen und Erzieher:innen bei der Corona-Impfung sei derzeit ebenfalls keine Option, erklärte Spahn. Auch nach der am Montag in Kraft getretenen veränderten Corona-Impfverordnung zählen Lehrkräfte und Kita-Beschäftigte erst zur Prio-Gruppe drei. Bei den Schulen gehe es um die Frage: „Sind Schulen Drehscheiben für das Virus?" Wenn dies wegen des Aufeinandertreffens von Menschen aus vielen Haushalten der Fall sei, müssten eigentlich auch Eltern geimpft werden. „Das erfordert Impfdosen in einer Zahl, wie wir sie jetzt im Februar noch nicht haben", so Spahn.

Corona: Südafrika stoppt Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff

Update vom 8. Februar, 10.59 Uhr:

Nachdem eine Studie auf eine begrenzte Wirkung des Astrazeneca-Impfstoffs gegen die im Land aufgetauchte Corona-Variante hindeutet, hat Südafrika geplante Impfungen mit dem Vakzin vorerst gestoppt. Studien zum Astrazeneca-Wirkstoff in Südafrika hätten gezeigt, dass die klinische Wirksamkeit wesentlich verringert sei, sagte am Salim Abdool Karim, der Leiter des Corona-Beratungskomitees der Regierung.

„Also muss die Einführung des Astrazeneca-Impfstoffs vorübergehend unterbrochen werden", so Karim. Gesundheitsminister Zweli Mkhize erklärte, es müsse noch mehr Arbeit getan werden, um das Problem zu verstehen. Die südafrikanische Regierung will nun die Einführung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson beschleunigen.

Corona-Impfung: Lauterbach mit nächstem Astrazeneca-Dämpfer

Neue Studienergebnisse bezüglich der Wirksamkeit des Astrazeneca-Vakzins scheinen diesen Bedenken nun neuen Nährboden zu geben. Denn laut Studiendaten der Universitäten Oxford und Witwatersrand hat der Impfstoff bei der Südafrika-Variante (B.1.351) eine nur recht eingeschränkte Wirkung. Laut der Daten wirke das Vakzin zwar bei schweren Krankheitsverläufen, doch bei leichten sowie mittelschweren Erkrankungen sei die Wirkung deutlich reduziert. Astrazeneca will am Montag die erhobenen Studienergebnisse veröffentlichen - die „Financial Times" berichtete bereits über die Studie.

Impfstoff von Astrazeneca nicht bei südafrikanischer Corona-Variante wirksam? Studie lässt Fragen offen.

Dem Bericht zufolge gibt es bei der Aussagekraft der Ergebnisse allerdings Einschnitte, da zum einen nur 2000 Probanden an der Studie teilgenommen haben und zum anderen die Mehrheit der Probanden jung und gesund war. Weiter müssen die Daten der Studie zunächst von unabhängigen Experten geprüft werden.

„Wir glauben, dass unser Impfstoff gegen eine schwere Erkrankung schützen kann, da die Aktivität neutralisierender Antikörper genauso funktioniert wie bei anderen Covid-19-Vakzinen, die gegen schwerere Erkrankungen funktionieren - besonders wenn der Abstand zwischen den beiden Dosen auf acht bis zwölf Wochen optimiert ist", wird ein Sprecher von Astrazeneca im Bericht der „Financial Times" zitiert.


Astrazeneca mit nächstem Dämpfer - im Herbst soll angepasster Impfstoff lieferbar sein

Nach dem Liefer-Zoff mit der EU und der Hiobsbotschaft, dass zunächst nur Menschen unter 65 Jahren, in einigen Ländern nur für Menschen unter 55 Jahren, der Astrazeneca-Impfstoff verabreicht werden sollte, stellen die aktuellen Studienergebnisse den nächsten Dämpfer aufseiten des schwedisch-britischen Impfstoffherstellers dar. Immerhin soll das Vakzin bei der in Großbritannien entdeckten Corona-Mutation B.1.1.7 wirksam sein.

Um den Impfstoff zukünftig auch gegen die südafrikanische Corona-Mutante einsetzen zu können, soll er laut dem Pharmakonzern entsprechend angepasst werden. Einem Firmensprecher zufolge könne das angepasste Vakzin dann voraussichtlich im Herbst ausgeliefert werden.

Hinsichtlich der südafrikanischen Corona-Variante müssen wohl auch andere Impfstoffhersteller Anpassungen vornehmen. Laut dpa hat sich die Mutante, auch bekannt unter den Namen 501Y.V2, auch bei Tests anderer Hersteller als deutlich resistenter gezeigt. (kus)

(Copyright © by merkur.de/dpa.de)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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