Da auf der linken Seite des FT817 die Mikrofon- und die Lautsprecherbuchse eingebaut sind, muß man ihn erhöht in den Koffer einbauen.
Zum Transport wird der ATU nach hinten weggeklappt und der FT817 auf den Rand der PVC-Dose gelegt. Somit kann der Kofferdeckel dann geschlossen werden.
Den rückseitige KW-Antennenanschluß (SO239) habe ich auf die frontseitige BNC-Buchse umgeschaltet. Die KW-Antenne speise ich daher über die BNC-Buchse ein, welches für QRP-Betrieb völlig ausreicht.
Unter dem FT817 ist der "Fisherman's ATU" zu sehen. Er besteht aus einem Pi-Filter mit zwei Quetscher-Kondensatoren und einer Ringkern-Spule mit Stufenschalter. Einer der Drehko's läßt sich abschalten, so das ein LC-Glied entsteht. Da der Eingang und der Ausgang mit BNC-Buchsen aufgebaut ist, kann man das LC-Glied linksherum wie rechtsherum betreiben.
Im Gegensatz zu dem weiter unten beschriebenen Pilotenkoffer, ist hier eine vollständige Fertigverkabelung des Koffers nicht möglich. Der Lautsprecher, das Mikrofon, die Antenne usw. müssen jeweils an- und abgesteckt werden.
Natürlich kann eine externe 12-13,8V DC Stromversorgung aus dem PKW oder einem separaten Netzteil erfolgen.
Das Gesamtgewicht des betriebsbereiten Koffers (ohne Antenne) beträgt etwa 7kg und ist somit noch als portabel zu bezeichnen. Da der größte Gewichtsanteil vom Akku herrührt, kann man durch die Wahl eines anderen Akkus das Gewicht des Koffers reduzieren.
Zum Transport wird der "Fisherman's ATU" nach hinten weggeklappt und der FT817 darauf abgelegt. Kleine dicke Schaumstoffstücke fixieren das Gerät und den Deckel der Kunststoffdose beim Transport gegen Beschädigungen. Dei ATUB-29 wird mit in den Koffer gelegt.
Die Geräte im Kofferunterteil sind auf eine Montageplatte montiert, so kann der ganze Aufbau für Reparaturzwecke schnell herausgenommen werden.
Natürlich lassen sich auch andere Geräte in so einen Koffer einbauen. Man muß nur etwas experimentieren.
Der Operator an
seiner QRP-Funkstation.
Im Mai 2001 hatten wir unser Urlaubsdomizil in Prerow auf dem Darß, in JO64FK, aufgeschlagen. Zu diesem Zweck hatte ich den gerade erstandenen FT817 in einen kleinen umgeänderten Werkzeugkoffer eingebaut.
Die Ferienanlage, in der unsere Ferienwohnung war, liegt am Rande des Ortes. Dort wiederum war die Ferienwohnung im Erdgeschoß mit Blick auf eine Baumreihe und die angrenzende Wiese. Was liegt da näher, als vor der Baumreihe eine Antenne aufzuspannen? Platz ist ausreichend vorhanden. 
Die Antenne
war ein einfacher selbstgebauter Halbwellen-Dipol für das 40m-Band (meinem bevorzugten Amateurfunkband). Im Speisepunkt war das RG58-Koaxkabel ohne BalUn angelötet. Mit Hilfe eines Glasfasermastes von Walter Spieth hatte ich den Dipol als Inverted Vee aufgespannt. Ein weiteres etwa 10m langes RG58-Kabel führte zur Wohnung.
Hier sieht man die fast vollständige
Stationsausrüstung
In den Koffer ist der Yaesu FT817 nebst Bleigelakku (12V/7Ah), ein Antennentuner "Fisherman's ATU" (unter dem FT817), ein Zusatzlautsprecher sowie eine Kunststoffdose zum Transport von Kleinteilen wie z.B. Adapterstecker, kurze Kabel, Lüsterklemmen usw. Das kleine blaue Kästchen auf der linken Seite ist ein ATUB-29 AntennenTUningBridge von Hanns, DK9NL. Rechts neben dem Stationskoffer ist noch Zubehör gegen ungeliebte Haustiere. Nicht zu sehen ist der LLL-Paddel, wie er weiter unten auf meiner Webseite beschrieben wird. Ferner ist das Mikrofon nicht zu sehen.

Hier die Details auf der linken Seite
wie bereits oben aufgezählt.
Der Lautsprecher links oben in der Deckelecke stammt aus dem Computer-Zubehör.
Das Gehäuse einer preiswerten Lautsprecher-Ausführung wurde mechanisch soweit verkleinert, bis es gut in den Koffer paßte. Die Lautsprecherchassis in den Gehäusen sind meistens wesentlich kleiner als die Gehäuse, auf HiFi-mäßige Auslegung kommt es hier nicht an. So kann man reichlich Platz und Gewicht sparen.
Im Kofferunterteil, hinter der weißen Kunststoffdose, ist der Bleigel-Akku mit 12V und 7Ah fest eingebaut. Auf einem kleinen Alu-Winkel befindet sich ein Sicherungshalter (5x20) und eine NV-Einbaubuchse. Der Alu-Winkel ist einfach mit Gewebe-Klebeband auf dem Akku fixiert.
Die ATUB-29 (im blauen Gehäuse) wird in die Antennenleitung zwischen Antennentuner und TRX eingeschleift. Ferner benötigt sie eine 9 - 15 V Stromversorgung.
Die ATUB-29 dient dazu, durch einen "Rausch-Dip", die angeschlossene Antenne mit dem Antennentuner anzupassen. Das ganze geschieht ohne Sendeleistung. Näheres siehe auf der Webseite von Hanns, DK9NL.
In der linken unteren Bildecke sieht man einen Teil des LLL-Paddel für den Telegrafie-Betrieb.
Auf der rechten Seite des Koffers ist schräg gestellt der FT817 montiert.
Dies habe ich durch abgewinkelte Alu-Bleche realisiert. Der entstandene Raum wird für den hinunterklappbaren ATU und Zubehör verwendet.
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