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Was iss'n das - Amateurfunk ...??
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Andorra
Funk-Expedition 1986. v.l.n.r: Mario (DL4MFM), Tom (DL1HBT),
Stefan (DL5XX), Martin (DL5BAD), Kai (DL3HAH) - Photo by
Selbstauslöser |
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Eine der bedeutensten Fragen mü:sste erst mal
vorab dringend geklärt werden: Heißt es FUNKAMATEUR oder
AMATEURFUNKER? Es scheiden sich hier die Geister. Dann gibt es für den funkenden "User"
noch das angelsächsische Wort HAM. Nein - das ist kein
Schinken, sondern der Legende nach sollen es die Anfangsbuchstaben der
"User" (Operator) der ersten Amateurfunkstation (HAM Radio Station)
gewesen sein.
Was machen denn so Amateurfunker?
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Ohne Fleiß kein Preis
Damit
man "onair" (äquivalent für "online") sein kann,
genügt es natürlich nicht, sich einen Amateurfunkanschluß zu
bestellen. Der Amateurfunker braucht eine Lizenz, und vor dieser Lizenz steht eine
nicht ganz einfache Prüfung. Um auf Kurzwelle "onair" sein zu
dürfen, bedurfte es bis vor kurzer Zeit sogar noch den Nachweis der völlig veralteten
Morsetelegrafie! 60 Morsezeichen in der Minute mussten fehlerfrei
aufgeschrieben werden können. In kommerziellen Funkdiensten längst
abgeschafft lernte der Amateurfunker sein Handwerk von Grund auf ...
Was kann ich nun mit einer
Lizenz machen?
Im Vordergrund sollte die Technik und die Liebe zur Funkerei stehen.
Ein Amateurfunker darf sich eigene Sender bauen. Das machen natürlich heutzutage
die wenigsten. Normalfall ist, dass sich der Amateurfunker seine Ausrüstung
kauft. Solche Amateurfunker nennt man "Steckdosenamateure".
"Onair" kann man auf verschiedene Arten sein: Sprechfunk,
Telegrafie, Bildfunk (z.B. auch Fernsehen), Digital (TCP/IP, (A)X.25,
Fernschreiben) und das ganze dann per Direktverbindung oder per
Relaisfunkstelle und sogar via Satellit.
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| Hoch hinaus - UKW Weitverkehr von einem
Aussichtsturm |
Eine
Satelliten-Funk-Antenne |
Spontane
Funksession: Diese hier war 1979.Gibt es so was heute noch?
Vielleicht eher eine spontane Moorhuhn Session ... |
Kurzwellen-Funk-Wettbewerb
(Contest) |
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Jäger und Sammler!
Um den Funkbetrieb interessant zu
gestalten haben sich die Amateurfunker allerlei einfallen lassen um den
Sammler- und Jägerleidenschaften gerecht zu werden. Für eine
Erstverbindung zwischen zwei Funkstationen tauschen die Funker
schriftliche Empfangsbestätigungen aus. Diese Postkarten beinhalten
Daten der Funkverbindung, wie z.B. Datum, Uhrzeit, Frequenz. Diese
Postkarten werden dann über die nationalen Amateurfunkvereinigungen
ausgetauscht. Solch eine Postkarte wird als "QSL-Karte" (Kuh-Es-El-Karte)
bezeichnet. Diese zum Teil recht geschmackvoll gestalteten QSL-Karten
werden dann jahrelang in Schuhkartons aufbewahrt bis sie vergilbt sind.
Die QSL-Karten werden aber auch noch
zum Nachweis sogenannter Diplome benötigt. Die Mutter aller Diplome ist
das DXCC (DX Century Club = Weitverkehrs-Hunderter-Verein). Die
Mindestanforderung: Funke mit 100 verschiedenen Ländern dieser Erde.
Aber es gibt auch noch andere "Awards": Sehr schön z.B.:
Funke mit 10 Städten, die einen internationalen Flughafen haben, oder:
Bilde aus den letzten Buchstaben der Amateurfunk-Rufzeichen das Wort
"Donaudampfschifffahrtskapitän"
Hier einige deutsche QSL Karten,
farbenfroh - einfallsreich - abwechslungsreich - witzig:

weitere Bilder:
Früher musste man noch ein Logbuch
führen, und häufig hat man das sogar noch ohne Computer gemacht. In
einem Logbuch werden alle Funkverbindungen eingetragen. Ansgar, DL6B**,
hat folgenden Eintrag - der den Fortschritt unserer Teilnahme an einem
Amateurfunkwettbewerb dokumentiert - in das Logbuch unserer Clubstation gemacht:

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| Einen
sinnvollen Nebeneffekt hat ein Sender, der so heiß wird, dass
man die Brötchen 'drauf rösten kann! |
Morsetelegrafie.
Außer dem Klicken der Morsetasten ist es ein ruhiges Hobby.
Hintergrund: Michael Link, DL2EBX, vorne, Mario Fietz, DL4MFM.
1987 in Andorra (C3ØDFA, C3ØBAX). |
Selbstgebaute
UKW-Antennenanlage. 1985 im Teutoburger Wald beim
UKW-Funkwettbewerb von DFØJU. |
Amateurfunk-Wettbewerb
1995. Links Winni, DK4WB, rechts Mario, DL4MFM.
(Typ: fieses Foto)
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| Und
wieder klettern Funkamateure auf die Masten: Hier Sergej - EXØA und Vit - EX8-weiß-nicht-mehr. 1996 in Kirgisien, Zentral Asien |
Beindruckende
Antennenanlage von George, EX2M in 2500m Höhe im Tien Shan
Gebirge. |
Wer in
die weite Welt funkt, möchte vielleicht auch mal selbst von
"seltenen" Standorten Funkbetrieb machen: UNO in Wien
- exterritoriales Gebiet: Rufzeichen 4U1VIC |
DL4MFM
"onair" bei 4U1VIC |
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Links zu weiteren
Informationen über Amateurfunk außerhalb dieses Angebots:
(siehe
Klauseln bei www.fietz.org)
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seit 25. Februar 2000 - counted by www.digits.com
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Die
Amateurfunkstation DLØUM bei Marburg - 1997 |
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Copyright © 2000, 2007 letzte Änderung: 20. September 2007 |
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