Shack



Ein kurzer Einblick in mein Shack...

Shack Dieses befindet sich aus amateurfunktechnischer Sicht ständig im Aufbau und ist als Sende- und Empfangsstation bereits betriebsfähig. Wie jede(r) praxisorientierte YL (OM) weiß, klafft häufig zwischen den Idealvorstellungen einerseits und der Realität des Zustands der eigenen Amateurfunkanlage andererseits eine Lücke.
Nicht mehr nur mit der "Handfunke" können nun QSOs gefahren werden sondern auch mit dem provisorischen Mobil-TRX --- Packet Radio inclusive. Trotz meiner Location im Tal ist damit zwar eine zufriedenstellende UKW- und UHF-Korrespondenz gewährleistet, was die umliegenden Relais und Digipeater anbelangt. Weiträumigere Ausbreigungsgebiete können aber auf UKW leider nicht erschlossen werden. Deshalb wurde die Ausrüstung um ein 100-W-Kurzwellengerät (im nebenstehenden Bild links) erweitert. Nun läßt sich endlich über den geografischen Tellerrand hinausfunken. Shack
Der provisorische TRX und das dafür nötige
stabilisierte Netzteil (13,8 V; max. 30 A).
Er soll in mittelfristiger Planung gegen einen
Allmodetransceiver ersetzt werden.


provisorischer TRX
Antenne Als Antenne wird eine Dreiband-Groundplane verwendet. Hier ist sie unter dem Dach zu sehen. Ein "Antenne-unter-dem-Dach-Sende-Empfangs-Betrieb" muß genügen. Zwischenzeitlich befinden sich zusätzlich noch zwei engbündelnde Yagi-Antennen für 2 m und 70 cm drehbar unter dem Dach, die allerdings nur mit der Handfunke betrieben werden. Als "brandneue" Installation kam eine Unter-Dach-Kurzwellenantenne direkt unter die Dachziegel hinzu: ein geknickter Dipol mit einer Gesamtlänge von rund 36 m. Aufgrund der geometrischen Anordnung läßt sich diese Antenne per externem Antennentuner auf den Amateurfunkbändern 80 m bis 10 m mit einem durchschnittlichen SWR von je 1:1,2 abstimmen. Die tatsächliche, meßtechnisch nachgeprüfte Abstrahlungseigenschaft auf den einzelnen Frequenzen ertweist sich erheblich besser als die theoretische Vorbetrachtung.

Logbuch
Seit dem 16.03.2002 halte ich nun ein Amateurfunkprüfungszeugnis der Rufzeichenklasse 1 in meinen Händen. Im Vergleich zu den Zeiten der Genehmigungsklasse 2 läßt sich nun deutlich über den bisherigen durch die Physik der Wellenausbreitung definierten Tellerrand hinausschauen, stellt doch der Amateurfunkverkehr auf den zugeordneten Kurzwellenbändern eine erhebende geografische und soziologische Bereicherung dar: der Kontakt zu Funkamateuren anderer Kontinente und der Beitrag zur Völkerverständigung.