Meine QSL-Karten



 

Die QSL-Karten begleiten die Ham-Biografie. Sie zeigen nicht nur die Rufzeichen unter denen man qrv war, sondern sind auch Zeitzeugnisse des Amateurfunks.

 


 

 

Meine aktuelle QSL-Karte zeigt eine Auswahl meiner Eigenbaugeräte, die Gehäuse aus Leiterkartenmaterial (Cevausit, Hartpapier und FR4) haben.

Links unten: 12-Volt-Netzteil, darüber Antennenanpassgerät, darüber HF-Wattmeter

In der Mitte unten: SSB/CW-Transceiver für das 80-m-Band, darüber Frequenzzähler 0...150 Mhz, darüber Speichermorsetaste in TTL-Technik und Dip-Meter, oben: elektronische Morsetaste

rechts unten: Eichpunktgeber100 kHz, darüber Pi-Filter, darüber Stehwellenmessgerät, darüber 5-Volt-Netzteil mit integriertem Logiktester für TTL

 


 

 

 

 

Diese Karte zeigt meine QSL von der Insel Helgoland. Das Motiv zeigt eine Winteraufnahme des Leuchtturms der Insel auf dem Oberland. In den Jahren 2002 bis 2010 lebte Verwandtschaft von mir auf dieser Insel, so dass ich gelegentlich von dort aus qrv war. Mein dortiges QTH befand sich auf dem Oberland und ist auf der QSL abgebildet. Es ist das dritte Haus links neben dem Leuchtturm.

 

 


 

 

 

Meine erste QSL als DL2LUX. Die Karte ist eine Standard-QSL eines professionellen Anbieters, welche durch den Eindruck meines Rufzeichens personalisiert wurde. Aus den Vorlagen wählte ich das von der NASA freigegebene Bild der Raumstation Skylab 1. Die Rückseite trägt folgende Erklärung:

Optik aus Oberkochen. Die Raumstation Skylab 1in der Umlaufbahn aufgenommen von der Skylab 2 Kommandokapsel während des letzten Inspektionsfluges. Zu beachten ist der ausgefahrene Sonnenschild, der die Weltraumwerkstatt beschattet; der Mikrometeoritenschild fehlt. Ein Sonnenzellenausleger konnte vollständig ausgefahren werden. Der gegenüberliegende fehlt ganz. Aufnahme Hasselblad Kamera mit Zeiss Objektiv.

Optics from Oberkochen. Skylab 1 space station in earth orbit, taken from the Skylab 2 Command/Service Module during the final "fly around" inspection. Note the deployed parasol solar shield shading the Orbital Workshop where the micrometeoroid shield is missing. One solar array system wing has been fully deployed successfully. The solar panel on the opposite side is completely missing. Photograph: Hasselblad camera with Zeiss lens.


 

 

 

Meine QSL aus dem Jahre 1990.

Nach der politischen Wende in der Deutschen Demokritischen Republik kam es am 3. Oktober 1990 zum Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland. Damit war Y2 in der DXCC-Liste ein 'gestrichenes Land'.

Das Y-Rufzeichen hatte zunächst weiter Gültigkeit.


 

 

 

Y23AM vom 08. Mai 1987 bis zum 3. Oktober 1990

Nachdem ich nach Leipzig gezogen war musste ein neues Rufzeichen beantragt werden, war ich doch von einem Bezirk in einen anderen umgezogen.Der letzte Buchstabe des Rufzeichens war nun das "M". Der Kreiskenner des Stadtkreises Leipzig war "M04".

Der Druck dieser QSL erfolgte ohne Druckgenehmigung, was den organisatorischen Aufwand reduzierte. Leider entsprach das Layout nur sehr grob meinen Vorgaben und die Kartonqualität nicht meinen Vorstellungen.


 

 

 

Y26AG von 1. Januar 1980 bis zum 08. Mai 1987


 

 

 

Eine weitere QSL von DM4MTG. Wieder wird die Standard-QSL des Radioclubs mit Name, QTH und Rufzeichen personalisiert.

Diese Standard-QSLs waren damals sehr beliebt. Beim Radioklub waren sie von Zeit zu Zeit preiswert zu beziehen. Der Vierfarbendruck war damals bei QSL-Karten noch nicht Standard. Für das Eindrucken der persönlichen Daten war keine Druckgenehmigung erforderlich.


 

 

 

Meine erste eigene QSL als Mitbenutzer der Klubstation DM4TG in Schönebeck/Elbe.

"G19" rechts neben dem QTH war der sogenannte Kreiskenner. "G" stand für den Bezirk Magdeburg und "19" war die Nummer für den Kreis Schönebeck. So war jedem QTH war ein Kreiskenner zugeordet. Die DM-KKs wurden gesammelt wie die DOKs in der alten Bundesrepublik und heute in Deutschland. Der Radioklub der DDR gab ein entsprechendes Diplom heraus.


 

 

 

DM4MTG war mein erstes Rufzeichen als Mitbenutzer der Klubstation DM4TG in Schönebeck/Elbe.Die Klubstationen hatten Rufzeichen bestehend aus fünf Zeichen. Diese Rufzeichen war gleichzeitig das Call des Stationsleiters. Die Mitbenutzer erhielten einen zusätzlichen Buchstaben nach der Ziffer, aufsteigend von Z beginnend. Frei werdende Calls / bzw. Buchstaben wurden nach einiger Zeit wieder vergeben.

Die Klubstation verfügte über eine QSL-Karte mit Werbung für das VEB Traktorenwerk Schönebeck, bei der der Mitbenutzerbuchstabe eingedruckt werden konnte. Durch die Werbung war dies eine sehr kostengünstige QSL.


 

 

 

Eine weitere SWL-Karte als DM7083/G. Diese Karte ist eine Standard-QSL vom Radioclub der DDR. Sie zeigt die Wappen der 15 Bezirksstädte (Distrikte) der DDR und die Raute des Radioclubs. Jedem Bezirk war ein Buchstabe zugeordnet, wie auf der Karte zu sehen ist. Die Rufzeichen dieses Bezirks endeten auf diesen Buchstaben.

Personalisiert wurde diese QSL durch den (blauen) Druck des Wappens meines QTHs Schönebeck, der Höhrernummer und meines Namens.


 

 

 

Meine erste gedruckte SWL-Karte als DM-7083/G aus dem Jahr 1974. Es musste eine Druckgenehmigung beantragt werden. Wurde die Genehmigung erteilt, konnte der Druck in Auftrag gegeben werden.


 

 

Zunächst wurde ich Empfangsanwärter und erhielt eine sogenannte DM-EA-Nummer DM-EA-7083/G. Nach abgelegter Telegrfieprüfung entfiel das "EA" und ich hatte die SWL-Nummer DM7083/G. Leider habe die SWL-Karte aus dieser Zeit micht mehr. Es war eine fotografisch hergestellte QSL. Die Vorlage dazu war in der Größe A3, trug das Wappen meines QTHs, welches wie die Lettern aus Zeitungen ausgeschnitten war.


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Copyright© Andreas Bilsing, DL2LUX, upload 16. April 2013