Einführung
Der NorCal 40A ist ein kompakter und leistungsfähiger
CW- Transceiver für das 40-m-Band. Kein anderer
QRP- Transceiver bietet die Kombination von einer
sehr niedrigen Stromaufnahme, hoher Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit
und einfachem Aufbau. Diese und andere Eigenschaften haben viele
OM's den NorCal 40A wählen lassen, sowohl für die Heimstation,
als auch als Leichtgewicht für den Portable - Einsatz.
Ursprünglich ein Projekt des Northern California
QRP Club wurde der NorCal 40A und sein Vorgänger, der NorCal
40 von über 1000 QRP- Enthusiasten weltweit getestet. Wilderness
Radio hat das Design überarbeitet, den Aufbau und den Abgleich
erleichtert und ein beschriftetes Gehäuse hinzugefügt.
Wir haben ein wesentliches Element, welches dieses Gerät
so erfolgreich macht beibehalten: Die Flexibilität den 40A
an Ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen: Wir haben noch Platz
auf Frontplatte und Rückseite und im Inneren ist noch Raum.
Wilderness bietet jetzt zwei Zusätze für
den NorCal 40A: Den KC1 Keyer und Frequenzzähler, dazu angepaßt
eine modifizierte Frontplatte und den BuzzNot Noise Blanker. Für
mehr Informationen diesen oder andere Bausätze betreffend
wenden Sie sich bitte an Wilderness Radio.
Wir hoffen Sie haben Spaß beim Aufbau und Betrieb
des NorCal 40A und daß dieses Gerät Ihnen die Erforschung
der Elektronik und der "Low-Power" - Kommunikation erleichtert.
73,
Bob Dyer, KD6VIO
Wayne Burdick, N6KR
Wilderness Radios Kit Geschäftsbedingungen
1. Der unbenutzte Bausatz kann innerhalb von 30 Tagen
zurückgegeben werden. Die Kosten werden abzüglich 15%
ersetzt. Die Transportkosten zahlt der Kunde.
2. Fehlende oder defekte Teile werden innerhalb von
30 Tagen kostenlos ersetzt.
3. Wenn - nach Ihren besten Bemühungen - der
Bausatz nicht sauber arbeitet reparieren wir Ihnen das Gerät
zum Festpreis von 50 $ plus 5 $ Transportkosten. Der Bausatz muß
in einem guten Zustand sein, verbastelte Geräte können
nicht repariert werden.
Wilderness Radio, P.O.Box 734, Los Altos, CA 94023-0734
Allgemeine Beschreibung
Der NorCal 40 A ist ein kompakter 40-m-CW-Transceiver,
der für batteriebetriebenen Portable - Betrieb optimiert
wurde. In Empfangsbetrieb hat er eine sehr geringe Stromaufnahme:
typischer Wert sind 15 mA.
Betriebseigenschaften umfassen RIT (receive incremental
tuning), weiche TX-RX- Umschaltung, Mithörton und einstellbarer
Output von 2 bis 3 Watt.
Der Empfänger ist ein Superhet, mit sehr hoher
Empfindlichkeit und Trennschärfe und frei von Netzbrummeinstreuungen.
Er hat genug NF- Leistung für einen kleinen Lautsprecher.
Die AGC (automatic gain control) hält auch starke Signale
relativ konstant. Eine HF- Regelung dient der Abschwächung
von extrem starken Signalen. Das Mischkonzept basiert auf einem
stabilem VFO (variable frequency oscillator) mit einer Frequenz
von ca. 2 MHz (siehe Theorie / Schaltungsdetails)
Um die Montage so leicht wie möglich zu machen
sind alle Komponenten einschließlich der Schalter, Poti's
und Buchsen und auch die Bedienungselemente auf einer einzigen
Leiterplatte angeordnet. Es gibt keinen einzigen zusätzlichen
Draht.
Der Zusammenbau ist sehr einfach und kann ohne zusätzliche
Testgeräte erfolgen oder unter Zuhilfenahme eines anderen
40-m-Band-Transceivers. Strapazierfähige Plastiklaschen an
jeder Seite des Transceivers ermöglichen einen leichten Zugang
zum Inneren.
NorCal 40A Revisionen
Diese Information unterstützt den Vergleich
mit Vorgängerversionen des NorCal 40 und des NorCal 40A.
Die laufende Version des Wilderness NorCal 40A ist die Revision
B. Zahlreiche Änderung wurden gegenüber der Revision
B vorgenommen, eingeschlossen:
--Für alle JFET's (Junction Feldeffekttransistor)
wird jetzt der Typ J309eingesetzt, so daß die AGC, die TX-
Ausgangsleistung und die Reproduzierbarkeit der erzielten Werte
verbessert wird.
-- Ein Tiefpaßfilter wurde dem VFO zugefügt
um die [reciver image rejection] um etwa 10 dB zu verbessern
-- AGC und QSK Bauteile wurden verändert um
das Regelverhalten des Empfängers zu verbessern und um die
laute Störungen zu verringern.
-- die Werte der L-C Kreise wurden leicht verändert
um den Aufbau zu vereinfachen.
Insgesamt wurde das Gehäuse und die Leiterplatte
modifiziert um die Anordnung der Bedienungselemente zu verbessern
und das Gehäuse ist kunststoffbeschichtet und hat eine bedruckte
Frontplatte und Rückwand.
Spezifikation
Numerische Werte sind typische Durchschnittswerte.
Ihre Werte können davon abweichen. Alle Werte wurden bei
einer Betriebsspannung von 13,8 Volt und an einer 50 Ohm Last
gemessen.
Allgemein
Abmessungen: 56 mm x 117 mm x 114 mm (H x B x T)
Spannungsversorgung: 10 bis 16 Volt; Verpolungsschutz
Stromaufnahme:
Empfang: 15...20 mA
Senden: 225...250 mA bei 2,0 W Output
VFO- Frequenz: 2,085 MHz nominal
Abstimmbereich: ein 40...45 kHz breites Segment
des 40-m-CW-Bandes
Drift: 100 Hz gesamt vom Kaltstart bei 18,3
°C (65 °F)
Kalibration: unterstützt
Sender
Output: 0...2,0 W, einstellbar
Wirkungsgrad
der Endstufe: 65..75%
Sender - Offset: 400...800 Hz, einstellbar
Sende- Empfangsverzögerung: 200 ms
Empfänger
Empfindlichkeit: besser als 0,2 µV für
10 dB S+N/N
Min. aufnehmbares Signal -137 dBm
Trennschärfe: 400 Hz @ -6dB, 1,5 kHz @ -30
dB
Dynamikbereich: 108 dB
Zweitondynamikbereich: 89 dB
Zwischenfrequenz (ZF): 4,915 MHz, vierpoliges Cohn
Quarz Filter
RIT - Bereich: +/- 2 kHz im Zentrum des VFO-
Bereiches
NF - Ausgangsimpedanz: 8 Ohm oder höher (Kopfhörer
oder Lautsprecher)
(Stereo Kopfhörer Stecker gefordert --
siehe Betrieb)
Vorbereitung der Montage
Die Komponenten sind alphabetisch nach den Buchstaben
ihres Referenzbezeichners geordnet (z. B. R für Widerstand
(resistor)). In einer Kategorie sind die Bauteile nach Ihren Werten
geordnet (Widerstände beginnen mit 20 Ohm, dann 100 Ohm u.s.w.)
Um die Identifizierung der Teile zu erleichtern enthält
die Stückliste Skizzen von den meisten Komponenten, Kondensatormarkierungen
(Beschriftung) und den Farbcode ( siehe die Farbkodetabelle unten).
Anmerkung: Der Bausatz enthält sechs durchsichtige
Distanzstücke aus Kunststoff, die in der Verpackung sehr
schlecht zu sehen sind. Diese Distanzstücken habe eine ovale
Form, sind ungefähr 12 mm lang und sehr dünn. Wenn Sie
diese Distanzstücke verloren haben, können Sie diese
selber herstellen aus dünnem Plastik oder schwerem Papier.
Kondensatormarkierungen
Alle in diesem Bausatz enthaltenen Kondensatoren
sind durch ihre Skizzen und Beschreibung in der Stückliste
leicht zu identifizieren.
Kleine Scheibenkondensatoren sind meistens beschriftet
mit 1, 2 oder 3 Ziffern ohne Dezimalpunkt. Werden 1 oder 2 Ziffern
benutzt, dann ist der Wert in pF (Picofarad) angegeben. Werden
3 Ziffern benutzt, dann ist die dritte Ziffer meistens der Multiplikator.
Ist zum Beispiel ein Kondensator mit "151" bezeichnet,
dann hat er eine Kapazität von 150 pF (15 multipliziert mit
10). Entsprechend "330" bedeuten 33 pF und mit "102"
sind 1000 pF gemeint.
Gelegentlich benutzen Scheibenkondensatoren die "0"
nicht als Multiplikator sondern als Ziffer, so daß "330"
hier 330 pF meinen und nicht 33 pF. Der NorCal 40A Bausatz enthält
keine solchen zweideutigen Kondensatoren (es sind nicht beide
Werte 33 pF und 330 pF im Bausatz).
Scheibenkodensatoren mit Werten über 1000 pF
können einen Dezimalpunkt im Wert enthalten, wie .001 oder
.002 Diese Werte sind dann in µF.
Widerstandsfarbcode
Farbe Ziffer Multiplikator
Schwarz 0 x 1
Braun 1 x 10
Rot 2 x 100
Orange 3 x 1 k
Gelb 4 x 10 k
Grün 5 x 100 k
Blau 6 x 1 M
Violett 7
Grau 8
Weiß 9
Montagetips
Werkzeug
Benutzen Sie einen kleinen Lötkolben mit 15
... 25 Watt mit einer kleinen Spitze. Nehmen Sie keine Lötpistole
oder einen Lötkolben mit einer großen breiten Spitze.
Diese sind nicht für Leiterplatten geeignet und zerstören
die Lötaugen und Leiterbahnen.
Lötzinn mit 2 % Silber ist zu bevorzugen. (Mouser
Electronics #533-0415 oder ähnlich)
Bestückung und Löten
1. Bestücken Sie alle der Komponenten in jeder
Gruppe wie beschrieben, dann überprüfen Sie die Lage
noch einmal genau, bevor Sie sie einlöten. Dies schützt
Sie vor dem Ärger ein Bauteil entfernen zu müssen, wenn
Sie es am falschen Platz eingelötet haben.
2. Benutzen Sie gute Beleuchtung um eine Verwechslung
der Farbbänder auf den Widerständen zu vermeiden. Sind
Sie unsicher, testen Sie den Widerstandswert mit einem Ohmmeter.
3. Wenn Sie ein Bauteil mit langen Beinen bestücken,
setzen Sie es flach auf die Leiterplatte und dann biegen Sie die
Anschlüsse in einem Winkel von etwa 45°. Nach dem Bestücken
von Bauteilen mit langen Beinen kürzen Sie diese auf ungefähr
1,5 mm. Dies ist leichter als eine "Kaktusfarm" von
durcheinander ragender Beine.
Die kurzen Anschlüsse, wie z. B. die von IC's
(integrierten Schaltkreisen) müssen nicht angepaßt
werden.
4. Fassungen für die Schaltkreise und Transistoren
sind nicht notwendig.
Bauelemente auslöten
Die NorCal 40A Leiterplatte ist doppelseitig mit
durchkontaktierten Löchern. Dadurch wird ein sehr sauberes
Layout erreicht, aber das Entfernen (Auslöten) von Bauelementen
ist schwieriger als bei einseitigen Leiterplatten. Wenn Sie ein
Bauelement entfernen müssen 2,4 mm oder 3,2 mm breite Entlötlitze
eignet sich sehr gut. Benutzen Sie kein Archer oder andere
billige Entlötlitze. Nutzen Sie eine professionelle Litze,
wie Ungar-Wick.
Wenn sich ein Bauteil nicht mit Entlötlitze
oder einen Lötzinnabsauggerät auslöten läßt,
versuchen Sie es mit einer kleinen Zange herauszuziehen, während
Sie es auf der anderen Seite mit dem Lötkolben erwärmen.
Danach entfernen Sie das verbleibende Lötzinn aus den Löchern
mit Entlötlitze.
Leiterplattenbestückung
Die Bestückung der Leiterplatte beginnt mit
den flachen Bauteilen, im allg. Widerstände und Dioden. Man
arbeitet sich dann zu den höheren Bauteilen vor.
Stecken und löten Sie jedes Bauteil oder Baugruppen
in der beschriebenen Reihenfolge ein.
Der Platz eines Bauteiles wird durch den Umriß
und die zugehörige Beschriftung auf der Leiterplatte bestimmt.
Weiterhin gilt der Bestückungsplan in Anhang B.
Widerstände, Dioden und HF- Drosseln
Nehmen Sie die Stückliste und bestimmen Sie
den Ersten aufgelisteten Widerstand (R12) mit 20 Ohm (Rot-Schwarz-Schwarz).
Um zu bestimmen, wo er hingehört suche den rechteckigen Umriß
mit der Beschriftung "R12". Mache Bereiche der Leiterplatte
sind sehr dicht bestückt, seien Sie vorsichtig und bestimmen
Sie den Widerstandsumriß, der am dichtesten neben der Beschriftung
R12 liegt.
Die Widerstände sollten in einer Richtung ausgerichtet
werden, um das Spätere Lesen der Werte zu erleichtern: Das
erste signifikante Digit zeigt immer nach links oder nach oben.
Die Ausnahme ist Diode D8, welche ein (Flatside)
- Gehäuse hat wie ein Transistor. Bestücken Sie D8 so,
wie auf der Leiterplatte durch den Umriß angegeben. Lassen
Sie einen Abstand von Diode zur Leiterplatte von ca. 1,5 mm.
Man kann sagen, alle Miniatur HF- Drosseln tragen
die Bezeichnung RFC (radio- frequency choke =>HF- Drossel)
und alle Ringkerne tragen die Bezeichnung "L" (Induktivität)
oder "T" (Transformator). Diese Bezeichnung deutet auf
die Verwendung in der Schaltung hin, nicht auf die physikalische
Form.
Jede Art von Induktivität kann als Drossel oder
Filterelement eingesetzt werden.
Kondensatoren
(1) Alle Elektrolytkondensatoren sind polarisiert.
Vergewissern Sie sich, daß das (+) - Bein im (+) - Loch
(diese Löcher haben ein quadratisches Lötauge) der Leiterplatte
steckt. Das (+) - Bein ist üblicherweise etwas länger
als das (-) - Bein.
Wenn Sie die Beine verwechseln, werden Sie mit Rauch
und Pyrotechnik entschädigt.
(2) Diese Kondensatoren können flach auf der
Leiterplatte angebracht werden, wenn Sie die Beine wie in der
Zeichnung dargestellt biegen. Der Abstand der Beine beträgt
ca. 5 mm.
Transistoren, Schaltkreise und Quarze
Wenden Sie keine Gewalt an - sonst zerstören
Sie den Transistor!
Achten Sie darauf daß der Kühlkörper
kein anderes Bauteil berührt.
Es werden keine Fassungen verwendet, arbeiten Sie
korrekt!
Die Seite mit der Kerbe oder dem Markierungspunkt
auf dem Schaltkreis muß mit der Kerbe auf dem gezeichneten
Umriß auf der Leiterplatte übereinstimmen. Siehe Skizze.
Wenn Sie noch nie einen Ringkern bewickelt haben,
hier sind einige Dinge, die man sich einprägen sollte. Lesen
Sie diesen Abschnitt noch einmal bevor Sie den einfachsten Kern
L6 wickeln.
Immer den Anfang wickeln, wie gezeigt: greifen Sie
den Kern mit der linken Hand an der linken Seite, legen Sie die
erste Windung von oben durch den Ring, dann ziehen Sie den gesamten
Draht durch und wickeln links nach rechts. Sind Sie vorsichtig
und knicken den Draht nicht.
Jede Durchführung des Drahtes durch den Kern
zählt als Windung. Der im Bild gezeigte Kern hat 3 Windungen
bisher. Der restliche, noch zu wickelnde Draht läuft nach
rechts (wie im Bild dargestellt).
Nach dem Wickeln sollten die Windungen gleichmäßig
über den gesamten Kern verteilt sein. Lassen Sie einen schmalen
Streifen zwischen der ersten und der letzten Windung, wie im Bild
gezeigt. (Die Anzahl der im Bild gezeigten Windungen ist nur ein
Beispiel)
Ringkerne wickeln und bestücken
Dieser Bausatz hält für die Ringkerne lötbar
beschichteten Draht bereit. Merken Sie sich, daß der #26
Draht etwas dicker ist, als der #28.
(Anmerkung des Übersetzers: In Europa ist diese
Frequenz (Novice Band) nicht freigegeben).
Ringkerntransformatoren
Der Ringkerntrafo T1 benötigt den FT37 -43-
Kern, schwarz mit oranger Markierung. T1 ist ein sehr einfacher
Kern, da nur zwei Windungen übereinander gelegt werden
müssen. Die Zeichnung unten zweigt wie es geht. (Anmerkung:
Bitte Beachten Sie, daß diese und andere Ringkernzeichnungen
nicht notwendigerweise die aktuell benötigte Windungszahl
zeigen, sondern nur das Prinzip)
Luft - Trimm - Kondensator
Regler, Verbinder und Frontplatte/Rückwand
Verfolgen Sie die hier beschriebene Prozedur mit
Sorgfalt, um eine saubere Ausrichtung der Paneele (Front- und
Rückseite) zu erzielen. Vergewissern Sie sich, daß
jedes Bauteil (Regler oder Buchse) flach auf der Leiterplatte
aufliegt während Sie es einlöten.
Endmontage
Abgleich und Test
Wenn Sie Schwierigkeiten mit der im folgenden Beschriebenen
Prozedur haben, lesen Sie die Hinweise unter Fehlersuche.
Initialtest
Vor dem Abgleich machen Sie folgende Schritte:
1. Stellen Sie sicher, daß der Schalter S1
(Einschalter) ausgeschaltet ist, d. h. nach unten zeigt.
2. Schließen Sie einen 50 Ohm - Widerstand
(mit min. 2 W) als Last (dummy load) an die Antenne.
Sie können einen 50 Ohm - Widerstand durch Parallelschaltung
größerer Widerstände herstellen, z.B. durch 8
Stück 390 Ohm - Wid. 1/4 Watt. Achten Sie dabei auf möglichst
kurze Anschlüsse.
3. Nehmen Sie einen kleinen Schraubendreher (3mm)
und drehen Sie die Regler R13 (Treiber) und R8 (NF- Lautstärke)
auf den Anschlag gegen den Uhrzeigersinn.
4. Schließen Sie an J2 eine geregelte und gefilterte
Gleichspannungsquelle von 10...16 Volt / 300 mA (Netzteil oder
Batterie) an J2. Schalten Sie die Spannungsversorgung und S1 ein.
Beobachten Sie die Leiterplatte: Sobald Bauteile
warm werden oder Sie riechen Rauch schalten Sie S1 sofort aus,
entfernen Sie die Spannungsversorgung und blättern Sie zum
Kapitel Fehlersuche.
5. Wenn Sie ein Amperemeter haben schalten Sie es
in Reihe zur Spannungsversorgung und messen Sie die Stromaufnahme,
die zwischen 15... 18 mA liegen sollte. Wenn dieser Wert mehr
als ein paar mA von diesem Wert abweicht, haben Sie irgendwo in
der Schaltung einen Kurzschluß, keinen Kontakt oder ein
defektes Bauteil.
Empfänger (Vor)- Test
1. Sperren Sie die AGC durch drehen des Reglers R6
(AGC threshold ) im Uhrzeigersinn gegen den Anschlag.
2. Stellen Sie alle Trimmer in die Mittelstellung,
wie im Bild gezeigt. Die Trimmer sind hier von der Vorderseite
der Leiterplatte aus dargestellt.
3. Stellen Sie das Abstimmpoti R13 in Mittelstellung.
Schalten den Schalter S2 (RIT) aus (Stellung nach unten) und stellen
Sie das Poti R2 (RF- Gain) auf den rechten Anschlag.
4. Schließen Sie einen Kopfhörer oder
eine kleinen Lautsprecher an J4. Sie müssen Stereokopfhörer
benutzen oder sich einen Adapter für Mono herstellen (Siehe
Kapitel Betrieb)
5. Schließen Sie eine Antenne (oder mindestens
einen Meter Draht) an die Buchse J1. Mit einer längeren und
höheren Antenne ist der Abgleich einfacher.
6. Schalten Sie ein und stellen Sie R8 (NF- Pegel)
so, daß Sie Rauschen hören können.
7. Nehmen Sie einen kleine Uhrmacherschraubenzieher
oder besser ein Abgleichwerkzeug (vorzugsweise mit einem isoliertem
Griff) gleichen Sie C1 und C2 wechselseitig auf maximales atmosphärisches
Rauschen. Die Maxima sind sehr scharf. Wenn das Band ruhig ist
und Sie können kein Rauschen zur Abstimmung verwenden, dann
koppeln Sie lose ein 7 MHz Signal an die Antenne. Stimmen Sie
den Generator zwischen 6,9 und 7,2 MHz ab, bis Sie ein Signal
hören können; dann gleichen Sie C1 und C2 auf größte
Lautstärke ab.
Nachdem der VFO abgeglichen ist, erfolgt ein nochmaliger
Abgleich auf besten Empfang in der Reihenfolge: C1, C2, C17, R6
und R8.
VFO - Abgleich
1. Drehen Sie den VFO- Knopf auf den linken Anschlag
und schalten Sie die RIT aus (S2 zeigt nach unten)
2. In Abhängigkeit von der zur Verfügung
stehenden Ausrüstung gibt es drei Möglichkeiten den
VFO abzugleichen:
2A. Sie haben einen Frequenzzähler:
Der VFO arbeitet genau 4,915 MHz unterhalb der Empfangsfrequenz.
Mit diesem Wissen kann man das gewünschte untere Ende des
VFO- Bereiches errechnen.
Soll z. B. das untere Ende des zu überdeckenden
Bereiches 7,025 MHz sein, dann ergibt sich die VFO - Frequenz
bei 7,025 - 4,915 = 2,110 MHz.
Schließen Sie an C7 (U1, Pin 6) einen Frequenzzähler
an und stellen an C50 die gewünschte Frequenz ein.
2B. Sie haben einen Signalgenerator oder einen
40-m-Sender:
Stellen Sie die Signalquelle auf das untere Ende
des gewünschten Bereiches ein. Koppeln Sie die Antenne lose
an die Signalquelle und verdrehen Sie C50 solange bis Sie einen
angenehmen Ton hören (700 Hz).
2C. Sie haben keine Ausrüstung:
Wenn Sie die Extra-Class Lizenz haben (also Telegrafie
können - d. Übers.), dann können Sie den Bandanfang
bestimmen als den Punkt unterhalb dem keine Funkamateure zu hören
sind.
Sonst borgen Sie sich einen Transceiver oder Signalgenerator.
3. Wenn Sie den VFO nicht auf die richtige Frequenz
ziehen könne, dann drücken oder spreizen Sie die Windungen
von L9, je nachdem ob Sie nicht tief genug oder hoch genug kommen.
Wenn selbst das nicht hilft, dann zusätzliche Windungen aufwickeln
oder Windungen entfernen. Überprüfen Sie, ob L9 fest
und gleichmäßig gewickelt ist. Nach Veränderungen
an der Wicklung von L9 wiederholen Sie Schritt 1 und 2.
C50 variiert die Frequenz um ungefähr 75 kHz.
4. Nachdem das untere Ende des VFO gesetzt ist müssen
Sie das obere Ende des Bereiches prüfen. Drehen Sie den Abstimmknopf
(R17) in Uhrzeigersinn auf Anschlag und überprüfen
Sie mit eine Zähler oder Generator, daß die Frequenz
jetzt 35... 45 kHz höher ist.
Genauso prüfen Sie den RIT- Bereich, indem S2
einschalten und R16 verdrehen. Der Bereich liegt bei ungefähr
+/- 2 kHz.
5. Nachdem der VFO den gewünschten Bereich überstreicht,
können Sie sich Markierungen an der Skala anbringen. Markieren
Sie den wichtigen Bandanfang und vielleicht die QRP - Anruffrequenz,
7,040 MHz (Anmerkung des Übersetzers: in Europa liegt diese
Frequenz bei 7,030 MHz). Dünne Striche können direkt
auf der Frontplatte angebracht werden. Oder Sie bringen eine dünne
runde Kunststoffolie oder Karton auf der Schürze des Knopfes
an, auf der Sie eine Skala hinterlegen und nutzen den Zeiger
oben auf der Frontplatte.
Empfänger - Endabgleich
1. Drehen Sie den HF-Regler (AF- Gain) auf (in Uhrzeigersinn).
2. Suchen Sie ein leises Signal in der Mitte des
Abstimmbereiches und trimmen Sie C1 und C2 auf maximale Lautstärke.
3. Suchen Sie eine freie Frequenz und stellen sie
den NF- Pegel (R8) so ein, daß (atmosphärische) Hintergrundgeräusche
gehört werden. Wenn Sie jetzt die Antenne trennen, dann
muß der NF- Ausgang zurückgehen, daß fast nichts
mehr gehört wird, was ein Indikator für eine gute Rauschzahl
ist.
Wenn das nicht der Fall ist, ist der Empfänger
nicht sauber abgeglichen oder es liegt ein Bestückungsfehler
vor. (Siehe Betrieb für mehr Informationen über
die Einstellung von R8)
4. Der BFO kann durch den Trimmer C17 justiert werden,
wenn es notwendig ist. Dieser Kondensator bestimmt die Tonhöhe,
welche in das Zentrum des Quarzfilters fällt.
Verstellen Sie C17 während Sie ein CW- Signal
hören um Ihre bevorzugte Tönhöhe zu bestimmen.
Der NF- Verstärker ist optimiert für eine
niedrige Tonhöhe von etwas 600 ... 650 Hz.
5. Zum Schluß setzen Sie die AGC- Regelkonstante.
(Dies ist optional: manche Operator ziehen es vor die AGC überhaupt
nicht zu nutzen) Um den AGC- Pegel einzustellen, drehen Sie R6
langsam entgegen dem Uhrzeigersinn, bis Sie den Punkt finden,
an dem die Lautstärke beginnt abzufallen. Dies ist irgendwo
in der Mittelstellung von R6. Dann suchen Sie starke Stationen:
die AGC hält die Lautstärke dieser Stationen auf einem
konstanten Pegel. Sie können mit der AGC- Einstellung experimentieren.
Siehe dazu das Kapitel Betrieb und Modifikationen.
Sender Abgleich
1. Stellen Sie R13 auf etwa 90 % vom Maximalwert
(Uhrzeigersinn). Drehen Sie den VFO- Knopf zuerst auf den linken
Anschlag (entgegen dem Uhrzeigersinn) und dann im Uhrzeigersinn
etwa auf ein Drittel der Vollumdrehung. Schalten Sie die RIT aus.
2. Schließen Sie einen Lastwiderstand (dummy
load) von 50 Ohm an J1. Wenn Sie eine Stehwellenmeßbrücke
oder ein Wattmeter haben, schließen Sie es in Reihe zur
Last. Wenn nicht, brauchen Sie ein HF- Voltmeter oder ein um den
Output an J1 zu messen. Entfernen Sie den Lastwiderstand nicht
während der Messung!
Wenn Sie über die genannten Meßmittel
nicht verfügen können Sie den Spitzenwert der Ausgangsleistung
durch hören des Lautstärkepegels des Mithörtones
bestimmen, während Sie die Taste drücken.
3. Schließen Sie eine Morsetaste oder eine
Elbug an.
4. Tasten Sie den Sender in kurzen Abständen
(maximal 3 Sekunden) und gleichen Sie C39 auf maximale Signalstärke
ab. (größter Ausschlag des HF- Voltmeters, des Oszilloskop
oder größte Lautstärke.
5. Stellen Sie R13 auf den gewünschten Ausgangspegel.
Das Maximum der Ausgangsleistung liegt zwischen 1,8 ... 3,0 Watt;
die beste Stellung von R13 ist ungefähr 90 %, dort arbeitet
die Treiberstufe am effektivsten. Der Ausgangspegel kann mit R19
auf Null geregelt werden.
Beispiel: Angenommen Sie messen einen Output von
1,5 Watt HF und die Stromaufnahme bei getastetem Sender beträgt
200 mA bei einer Spannung von 12 V. Nicht der gesamte Strom den
der Transceiver "zieht" fließt in die Endstufe;
ungefähr 40 mA werden in anderen Schaltkreisen von RX und
TX verbraucht. Es bleiben also 160 mA Stromaufnahme der Endstufe.
Der Wirkungsgrad errechnet sich als Quotient von abgegebener Leistung
zu aufgenommener Leistung. Wirkungsgrad = Output / Input = 1,5
/ (12 * 0,16) = 0,78 oder 78 %.
6. Das Mithörsignal (Monitor) sollte klar in
den Kopfhörer hörbar sein, wenn der Sender getastet
wird. C34 muß so eingestellt werden, daß die Tonhöhe
des Monitorsignales mit der des Empfangssignales übereinstimmt.
(Es kann hilfreich sein, die Antenne wieder anzuschließen
und auf eine Station abzustimmen, um sich zu vergegenwärtigen,
welche Tonhöhe von Sender und Empfänger genutzt wird.)
7. Wenn Ihnen die Mithörlautstärke zu groß
ist, dann tauschen Sie R4 gegen den mitgelieferten 15 MOhm Widerstand
aus. (Anmerk. D. Übersetzers: Da mir schon bei anderen Eigenbautransceivern
der Mithörton zu laut war habe ich gleich mit dem 15 MOhm
Widerstand genommen und bin zufrieden)
8. Das Hintergrundgeräusch des Empfängers
sollte etwa 200 ms (1/5 Sekunde) nach dem Loslassen der Taste
wiederkehren.
Betrieb
Bedienelemente der Frontplatte
RF-Gain: Die meiste Zeit
wird der HF-Regler (RF-Gain) auf maximal stehen (rechter Anschlag)
und der AGC- Kreis des NorCal 40A regelt den NF- Ausgangspegel.
Wenn Sie jedoch den HF-Regler benutzen müssen ist der Signalpegel
extrem hoch. Sie können den Regler ebenfalls zurückdrehen,
wenn Sie eine lange Antenne benutzen oder wenn Sie sich in einem
Gebiet mit starken AM Rundfunksignalen befinden; wichtig in Europa.
Das Zurückdrehen des HF-Regler schützt
den Mischer des RX vor Übersteuerung, was der Grund für
unerwünschte und unechte Mischprodukte (=hörbare Signale)
sein kann.
Anmerkung: Wenn Sie den NF- Pegel (intern mit
R8) einstellen, achten Sie darauf, daß der HF-Regler voll
aufgedreht ist.
R.I.T. On/Off und Einstellregler:
Mit der eingeschalteten RIT können Sie die Emfangsfrequenz
am Einstellregler verstimmen. Die Sendefrequenz bleibt davon unberührt.
Der Bereich der RIT beträgt am oberen Bandende (d. h. VFO-
Bereich) etwa +/- 1 kHz und am unteren Ende etwa 2,5 kHz.
Andere Nutzung der RIT ist inbegriffen:
Es erlaubt, auf Signale mit verschiedenen Tonhöhen
zu hören, während man auf einer anderen Frequenz
antwortet; man kann "small split"-Betrieb machen, wenn
eine DX-Station ruft "up 2 " (kHz.);
Das geht, indem man den VFO geringfügig verstimmt.
VFO: Der VFO (variable
frequency oscillator) überstreicht ungefähr 35 ... 45
kHz des 40-m-Bandes. Die Abstimmung ist ein wenig nichtlinear,
wegen der Varactor- Abstimmung (Siehe Theorie).
Rückseite
Tastenanschluß: Sie
können eine Handtaste benutzen oder irgendeinen Typ Taste
der Art "Taste gegen Masse". Die meisten Tasten haben
einen Ausgang dieser Art (eingeschlossen der Wilderness Radio
KC1-Keyer / Frequenzzähler). Wenn Ihre Taste einen Widerstand
von 10 Ohm oder größer in Serie mit dem getasteten
Ausgang hat, dann kann das zur Verringerung der Sendeleistung
des NorCal 40A führen. Sie können diesen Widerstand
überbrücken, um diese Taste mit dem '40A zu nutzen.
Kopfhörer / Lautsprecheranschluß:
Sie können gleichermaßen einen niederohmigen Stereokopfhörer
(8 bis 32 Ohm) oder einen kleinen Lautsprecher am NorCal 40A anschließen.
Unabhängig was Sie anschließen benötigen Sie einen
1/8" Stereo- Stecker (3,2 mm). Ein Mono- Stecker schließt
den NF- Ausgang gegen Masse kurz. Sie können einen Adapter
zum Anpassen von Mono- auf Stereo- Kopfhörer herstellen.
Verbinden Sie den Mono- Anschluß mit jedem der beiden Stereo-
Signale. Wenn Sie oft zwischen Lautsprecher und Kopfhörer
wechseln, dann können Sie den internen NF- Regler auf die
Front- oder Rückseite versetzen (siehe Modifikationen).
Spannungsanschluß und Ein/Ausschalter:
Der NorCal 40A benötigt 10 bis 16 Volt. Die Stromaufnahme
beim senden variiert, aber ist selten größer als 350
mA (siehe Abgleich). Die Sendeleistung nimmt proportional mit
der Verringerung der Betriebsspannung ab, aber die Empfangsleistung
und die Stabilität des VFO ist gleichbleibend über den
Bereich von 10 bis 16 Volt.
Zum Schutz des Gerätes gegen Verpolung ist in
der Spannungzuführung eine Diode mit niedriger Flußspannung
eingefügt. Diese Schottky- Diode hat eine Flußspannung
von nur 0,2 Volt; verglichen mit den 0,7 Volt einer typischen
Siliziumdiode wie die 1N4001 wirkt sich dies nicht signifikant
auf die Sendeleistung aus.
Antennenbuchse: Benutzen
Sie immer eine gut angepaßte 50-Ohm Antenne. Wenn Sie Zweifel
haben, benutzen Sie eine Stehwellenmeßbrücke und wenn
nötig einen Antennentuner. Es ist möglich den Ausgangstransistor
des NorCal 40A zu zerstören, wenn Sie für eine längere
Zeit an einer schlecht angepaßten Antenne arbeiten. Ein
Schutz in Form einer Z- Diode ist zwar vorhanden, der aber nicht
alle Fehlanpassungen abfängt, vor allen wenn der Sender lange
getastet wird (Dauerstrich).
Tips
Der meiste QRP- Betrieb auf 40 m findet bei 7,040
MHz in den USA und bei 7,030 MHz in Europa statt. Die QRP- Frequenz
für Novice - Lizenzen (USA) liegt bei 7,110 MHz.
Wenn Sie auf diesen Frequenzen hören, speziell
morgens können Sie eventuell einige QRP- Stationen hören.
QRP- Arbeit ist eine größere Herausforderung als Arbeit
mit großer Sendeleistung und wird Ihnen eine Idee davon
geben, was andere hören, wenn sie auf Ihr QRP- Signal lauschen.
Erfahrene QRPer verwenden üblicherweise mehr
Zeit zum Hören, als zum Senden.
Fehlersuche
1. Wenn Sie ein Problem haben, das Sie sehen oder
riechen können, dann schalten Sie sofort aus.
2. Untersuchen Sie die Leiterplatte auf Lötbrücken,
kalte oder nicht existierende Lötstellen, falsch installierte
Bauteile (verwechselte Pins oder falsche Teile) und unterbrochene
Leiterbahnen. Das bei weitem beliebteste Problem ist ein falsch
verdrahteter Anschluß eines Ringkerns. Auch beliebt sind
falsche Widerstands- oder Kondensatorenwerte.
3. Überprüfen Sie Ihr Zubehör. Oft
können Sie ein Problem haben durch ein defektes Meßinstrument,
eine unterbrochene Anschlußleitung oder eine falsche Spannungsversorgung
etc.
4. Versuchen Sie eine Signalverfolgung um zu lokalisieren,
wo es verloren geht. Die allgemeine Prozedur der Signalverfolgung
ist weiter unten beschrieben. Die Messungen erfolgen mit einem
hochohmigen Digitalvoltmeter für Gleichspannung und einen
HF- Tastkopf. (Siehe: jede Ausgabe des ARRL Handbook nach HF-
Tastköpfe und deren Konstruktionsdetails)
Empfänger:
a. Der VFO- Ausgang an der Verbindung zwischen RFC2
und R23 sollte annähernd 1 Volt HF betragen.
b. BFO am U2, Pin 6: ungefähr 240 mV HF.
c. Benutzen Sie ein kleines Metallteil (Schraubenzieher
o. ä.) um eine "qualitative Signalverfolgung" durchzuführen,
was oft effektvoller ist, als HF- Tastkopf wenn die Pegel niedrig
sind. Mit Ihrer Hand berühren Sie das Metall und berühren
mit dem Werkzeug die Pins2 und 3 von U3 -- Sie sollten dann einen
Brummton (wenig) an jedem Pin erzielen. Jetzt gehen Sie rückwärts,
um zu sehen, wo Sie dieses Brumm- Signal verlieren: Berühren
Sie mit dem Metall Q2 uns Q3 an Source und Drain, dann Pin 4 und
5 von U2, dann Pin 1 uns 2 von U2 und zum Schluß die linke
Seite von L4. Wenn Sie hier immer noch lautes Geräusch hören,
dann bleibt als einzige Möglichkeit das Quarzfilter und der
erste Mischer.
Sender (Treiberstufe auf 90 % eingestellt):
a. Wenn Sie kein Signal hören sobald Sie die
das Gerät tasten , suchen Sie das Problem beim Sendemischer
oder der Treiberstufe. Vergleichen Sie die Spannungen in Tabelle
1.
b. Die Eingangsspannung der Endstufe Q7 (Basis/R14)
sollte ungefähr 0,7 V HF betragen.
c. Die Spannung am Ausgang von Q7 (Kollektor) sollte
13 V HF betragen.
d. Die Spannung an der Antennenbuchse sollte 10 V
HF betragen
e. Wenn am Kollektor der Endstufe zu wenig HF- Spannung
anliegt, überprüfen Sie die Bauteile des Tiefpaßfilters.
Als letztes Mittel vertauschen Sie die Anschlüsse der Sekundärwicklung
von T1.
f. Wenn dies scheinbar zu Instabiltäten führt,
als zu Leistungserhöhung, dann überprüfen Sie,
ob Sie den richtigen Kern für T1 verwendet haben. Einen schwarzen
Kern mit einer orangen Markierung.
Spannungstabelle (DC)
Diese Messungen wurden mit einem Digitalmultimeter
(30 V DC Bereich) mit dem Minuspole an Masse unter folgenden Bedingungen
durchgeführt:
Spannungsversorgung: 13 V DC (bei Empfang); 12,8
Volt (beim Senden); 50 Ohm Lastwiderstand (dummy load) an J4;
Sendeleistung 2 Watt out; RIT aus.
Im allgemeinen können Ihre Messungen 5 bis 10
% von den hier angegebenen Werten abweichen. Spannungen, die mit
einem Asterix * gekennzeichnet sind können schwierig zu messen
sein oder hängen von den Eistellungen der Bedienungselementen
ab.
Tabelle 1
NorCal 40A Gleichspannungen aller aktiver Bauelemente
Theorie
Wir nehmen Bezug auf das Block- Diagramm (Anhang
C) und die Schaltung (Anhang D). Das Block- Diagramm ist für
das Verständnis etwas informativer, weil hier nicht nur die
erwünschten Signale, sondern auch die unerwünschten
Mischprodukte, die unterdrückt werden müssen dargestellt
sind. Die genannten Frequenzen gehen davon aus, daß der
NorCal 40A den Bereich von 7,000 bis 7,040 MHz überstreicht.
Sende-, Empfangs- und gemeinsam genutzte Baugruppen
werden durch Blöcke mit unterschiedlichen Umrissen dargestellt.
Empfang
Um das Empfangssignal zu verfolgen starten wird an
der Antennenbuchse J1. Das Block- Diagramm sagt: "IN: Everything."
Dies soll uns erinnern, daß der HF- Input Singale von VLF
bis VHF enthält und der Empfänger damit fertig werden
muß. Die erste Verteidigungslinie bildet das Tiefpaß
- Filter (low-pass filter LPF), welches Signale oberhalb von
8 MHz unterdrückt. Die Unterdrückung steigt mit der
Frequenz und beträgt etwa 40dB bei 14 MHz. Das Empfänger-
Bandpaß - Filter (RX BPF) ist etwas schärfer, läßt
uns was wir wollen übrig: das untere Ende des 40-m-Band.
Der Empfänger- Mischer (U1) erzeugt die Summen-
und die Differenz (Frequenz) seiner Eingänge, in diesem Fall
die VFO- Frequenz von 2,085... 2,125 MHz (Q8) und die HF von ungefähr
7 MHz. Wie im Block- Schaltbild dargestellt liegt der Ertrag in
zwei Mischer - Frequenzen: die eine um 4,9 MHz, die andere um
9,1 MHz.
Die 4,9-MHz- ZF (Zwischenfrequenz) ist einzige was
wir wollen und was durch das Quarzfilter (X1-X4), welches sehr
schmal ist (nur etwa 400 Hz an den -6dB-Punkten) selektiert wird.
Der 9,1-MHz-Bereich ist damit eigentlich eliminiert.
Eine bedeutende Idee hierbei ist, daß dem Mischer
ein steiles Filter folgt, so daß wir mit dem VFO genau die
eine Frequenz einstellen können, die wir empfangen wollen.
Zum Beispiel: Wenn der VFO auf 2,085 MHz schwingt
produziert nur ein HF- Signal von genau 7,000 MHz ein Signal auf
4,915 MHz, welches das Quarzfilter passieren kann.
Modifikationen
Dieses Kapitel beschreibt einige Modifizierungen
der Schaltung, die von manchen Erbauern ergänzt werden können.
Es gibt auf der Leiterplatte einige unbenutzte Löcher, die
einen leichten Zugriff auf bestimmte Signale und Spannungen ermöglichen.
(Siehe Liste)
Signale auf der Leiterplatte
Die Lötaugen für diese Signale sind nicht
bezeichnet. Die Tabelle unten beschreibt, wie Sie diese Signale
finden können (Bestückungsseite betrachten):
+ 8 V DC nahe U1, Pin 6
+12 V DC zwischen S1 und C43
VFO- Ausgang nahe C32
VFO- Ausgang, Masse nahe C32
zus. NF- Eingang nahe U3, Pin 8
Tastung nahe D11, Kathode
8 V TX nahe R15
Masse nahe J1 und R2, je 2 Löcher
KC1 Keyer/Frequenzzähler
Die KC1 Keyer/Frequenzzähler Leiterplatte ist
speziell für den NorCal 40A maßgeschneidert. Sie ist
nur 64 mm x 20 mm und wird direkt hinter der Frontplatte, oberhalb
der Bedienelemente angebracht. Es gibt (von Wilderness Radio)
eine für den KC1 vorbereitete Frontplatte, die vorgebohrt
und mit einer angepaßten Beschriftung versehen ist.
Der KC1 enthält einen "Iambic - Keyer"
mit einem nichtflüchtigen Speicher und einen "displaylosen"
Frequenzzähler. Statt eines Display benutzt der KC1 Morsezeichen
um die aktuelle Frequenz (als 3 Ziffern) anzugeben. Der KC1 ist
programmierbar und arbeitet auch mit Multibandgeräten. Lesen
Sie hierzu das Handbuch des KC1.
KC2 Keyer/Frequenzzähler/S- Meter/Wattmeter
Der KC2 wurde für den Sierra entwickelt und
paßt deshalb nicht (wie der KC1) hinter die Frontplatte
des NorCal 40A. Er kann aber mit einigen Schwierigkeiten in den
oberen Gehäusedeckel eingebaut werden.
Anmerkung: Es gibt keinen KC2-kompatiblen Gehäusedeckel
für den NorCal 40A, so daß Sie die Löcher und
Aussparungen für das LCD-Display selbst bohren müssen.
Lesen Sie das Handbuch des KC2 für ergänzende Bemerkungen.
Klick - Unterdrückung
Wenn Ihre Morsetaste oder Elbug der Grund für
einen hörbaren "Klick" ist können Sie R25
(liegt dem Bausatz bei) installieren, um dies zu eliminieren.
R25 muß auf der unteren Seite der Leiterplatte in Reihe
mit D2 geschaltet werden. Trennen Sie dazu die Leiterbahn zwischen
D1 und D2 auf (auf der Unterseite) und löten den Widerstand
zwischen Anode von D2 und Kathode von D1. Der zusätzliche
Widerstand hat keinerlei Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit
des Transceivers.
Quarzfilter mit einstellbarer Bandbreite
Mit ein paar zusätzlichen Bauelementen können
Sie die Bandbreite des Quarzfilters variieren. Wir nennen dieses
Feature ABX (adjustable bandwidth xtal filter), ein Standard
beim Sierra. Das Herz dieser Modifikation sind drei Varaktordioden
(Typ MVAM108, lieferbar durch Wilderness Radio). Die Bandbreite
kann damit zwischen 150 ... bis 1500 Hz variiert werden.
Ein Schaltbild (Auszug) des modifizierten NorCal
40A ist unten dargestellt. Das 10kHz Potentiometer kann an der
Frontplatte oder der Rückseite angebracht werden. Löten
Sie den 0,01uf Kondensator, die 10 kOhm - Widerstände und
die Varaktordioden auf die Unterseite der Leiterplatte und halten
Sie ihre Anschlüsse so kurz wie möglich. C10, C11 und
C12 müssen entfernt werden.
Anmerkung: Wenn Sie diese
ABX- Modifikation machen, werden Sie feststellen, daß Sie
bei der Einstellung auf große Bandbreite das Empfangssignal
zweimal, d. h. auf beiden Seiten der Schwebungsnull hören
können. Es ist deshalb sinnvoll den BFO in seiner Frequenz
nach unten zu ziehen, so daß die Durchgangskurve des Filters
auf einer Seite von Schwebungsnull für alle eingestellten
Bandbreiten liegt. Dies können Sie erreichen indem Sie eine
Induktivität von 39 ... 45 H in Reihe mit dem BFO- Quarz
(X5) schalten. Dazu können Sie jede Form von Induktivität
benutzen (HF- Drossel, FT37-61 Ringkern etc.) und auf der Unterseite
der Leiterplatte installieren.
Externer NF- Regler
Wenn Sie oft zwischen Lautsprecher und Kopfhörer
zu wechseln, kann es sinnvoll sein den NF- Regler R8 von außen
zugänglich auf der Frontplatte oder der Rückwand anzubringen.
Ein 250 Ohm ... 1kOhm Poti für Frontplatten - Montage ist
einsetzbar. Haltern Sie die Anschlüsse so kurz wie möglich.
Wenn Sie Das Poti auf die Frontplatte setzen, dann müssen
Sie die drei Anschlußdrähte verdrillen, um HF- Einstreuungen
und Instabilitäten zu vermeiden.
Lautstärke des Mithörtones
Wenn der Mithörton zu laut oder zu leise ist,
dann probieren Sie verschiedene Werte für R4. Ein 15 MOhm
- Widerstand liegt dem Bausatz bei, um die Lautstärke zu
verringern.
TX-RX Verzögerung
Die Verzögerungszeit der Sende / Empfangsumschaltung
kann durch Vergrößerung von C28 verlängert werden.
Ein kleinerer Wert für C28 ist nicht zu empfehlen, da der
gewählte Wert gerade groß genug ist, um den Empfänger
stumm zu halten während der Tastübergänge. Sie
können einen Umschalter einsetzen, um in Abhängigkeit
von den Arbeitsbedingungen zwischen ein oder zwei zusätzlichen
Kapazitäten zu wählen.
AGC- Zeitkonstante
Der AGC- Kondensator, C29, wurde gewählt, um
über einen breiten Bereich von Eingangssignalen (Signalstärken)
und Morse - Geschwindigkeiten gut arbeiten zu können. Manche
Operator bevorzugen einen kleineren Wert, der einen schnelleren
AGC- Einsatz unterstützt und unterdrücken damit das
"Stampfen" beim Empfang von langsamen lauten Stationen.
Ein günstiger Wert liegt bei 3,3 f. Man einfach C15 und
C29 gegeneinander tauschen, C15 arbeitet auch mit einem 10 f Kondensator
gut.
Wenn man den TRX eine Weile benutzt, wird man feststellen,
daß sich durch das Drücken der Taste die AGC erholt.
Das kann lästig sein, wenn ein lautes Signal
auf der Empfangsfrequenz liegt.
Das Vergrößern von R3 wird diesen Effekt
verringern.
VFO- Abstimmbereich
Der NorCal 40A ist als Schmalbandgerät ausgelegt,
was den einfachen Aufbau der Schaltung ermöglicht. Wenn
Sie den Kondensator C49 vergrößern, dann vergrößert
sich der Abstimmbereich.
Lesen Sie diesen Absatz ganz, bevor Sie es versuchen.
Wenn Sie den Bereich verbreitern auf ungefähr
60 kHz, dann sollten Sie das Abstimmpoti R17 gegen ein Poti mit
Feintrieb (3 oder 10 Umdrehungen) und Skala austauschen. Diese
sind lieferbar von Mouser und anderen Herstellern. Um solch ein
Poti mit ¾" oder 1" (20mm oder 25 mm)Durchmesser
zu befestigen müssen Sie das Loch vergrößern (meistens
auf 3/8" /9,5 mm). Sie können auch einen Frequenzzähler
wie den KC1 verwenden, wenn Sie die Skala nicht durch den Feintrieb
nicht direkt beschriften können.
Wenn der VFO- Bereich vergrößert wurde,
dann vergrößert sich der RIT- Bereich proportional.
Wenn Sie den RIT- Bereich beschneiden wollen, dann fügen
Sie einen Widerstand vom Verbindungspunkt R15/16/17 nach Masse
ein. Ein 1 kOhm - Widerstand beschneidet den RIT- Bereich um etwa
die Hälfte.
Eine andere Sache ist, daß Sie feststellen
werden, daß die Sendeleistung an den Bandenden nachläßt.
Dies geschieht durch das schmale Bandfilter, welches durch L6,
C38 und C39 gebildet wird. Um den Bereich dieses Filters zu vergrößern,
müssen Sie es in zwei gleiche Stufen aufteilen, verbunden
durch einen Kondensator mit 5 pF. Die zusätzlichen Teile
finden auf der Unterseite der Leiterplatte Platz.
Erhöhung der Sendeleistung
Wenn Sie den Treiber - Regler voll aufgedreht haben
und sich nach mehr Leistung sehnen, dann ist es die einfachste
Sache die Versorgungsspannung zu erhöhen. Sie können
so einen Output von 4 oder 5 Watt erreichen, wobei auf eine gute
Anpassung zu achten ist. Es ist möglich die Spannung bis
auf 18 Volt zu erhöhen, wobei bei 15...16 Volt weniger Probleme
auftreten. In beiden Fällen wechseln Sie die Z- Diode D12
auf einen Exemplar mit einer Zenerspannung von 43 Volt oder höher.
Wenn Sie 5 Watt bei 12 Volt erreichen wollen, müssen
Sie einen Transformator an Stelle von RFC1 einsetzen. Sie können
auch einen anderen Endstufentransistor einsetzen, einen wie den
MRF237 (teuer). In zurückliegenden Ausgaben des QRPp (vierteljährlich
erscheinendes Journal des NorCal - Club) können Sie sich
mehr Ideen dazu holen.
80-m- Variante
Diese Variante arbeitet gut. Es sind elf Teile auszutauschen:
L1: 47µH (nehmen
Sie den selben Typ Miniatur HF- Drossel); T2: 30 Windungen
sekundär (#28) und 2 Windungen primär (#26) nehmen Sie
den Original Kern; L6: 48 Windungen (#28) auf einen T50-2
Kern oder 14 Windungen (#26) auf einen FT37-61; L7/L8:
23 Windungen (#26) auf den Original Kern; C45/C47: 820
pF; C46: 1800 pF; C49: 82 pF; L9: 92 Windungen
(#30) auf den Original Kern.
Auf 80 m läuft die Frequenzabstimmung verglichen
mit der 40-m- Version rückwärts, wenn Sie nicht die
Anschlüsse von R17 vertauschen. Das erfordert zwei aufgetrennte
Leiterbahnen und zwei Brücken auf der Leiterplatte.
Andere Bänder
Der NorCal 40A kann neben den 80-m-Band für
ein anderes Band modifiziert werden, aber abhängig davon
wie Sie das Mischschema verändern, werden Sie Pfeifstellen
im Abstimmbereich finden, sowie unerwünschte Aussendungen
haben. Je höher Sie in der Frequenz gehen, um so geringer
wird die Empfindlichkeit des Empfängers und die Ausgangsleistung
wird proportional sinken.
In allen Fällen müssen Sie die Bauteile
für den Empfängereingang (L1 und T2), das TX- Bandpaßfilter
(L6 und C38) und den Tiefpaß (L6/L8 und C45 - C47) wechseln.
30 Meter: Eine Anregung
zu dieser Version können Sie in der Dezemberausgabe 1995
des QRPp, Seite 63 finden: "NC40 to NC30" von Ed Burke.
Ohne Rücksicht auf Details: Sie müssen für alle
sechs Quarze 8,000 MHz einsetzen und das Eingangs- und Ausgangsnetzwerk
des Quarzfilters (C6, T3, L4 und C14) verändern um die nötige
Impedanz - Anpassung vom / zum NE602 auf seiner neuen ZF zu liefern.
Stellen Sie den VFO mittels C50 so ein, daß er ungefähr
2,100 bis 2,14 MHz überstreicht. So wie bei anderen Bandwechseln
müssen die anderen Sende- und Empfangsbaugruppen verändern,
einschließlich des Tiefpaßfilters.
20 Meter: Eine Möglichkeit
ist die Änderung der ZF auf 12 MHz und den VFO bei 2,0 bis
2,1 MHz zu betreiben. Sie werden eine Pfeifstelle bei 14 MHz haben,
die Sie als Bandmarkierung dient. Wenn die ZF bei 12 MHz liegt,
erhöht sich die Bandbreite des Quarzfilters über 500
Hz.
Eine andere Möglichkeit ist eine ZF von 8 MHz
zu nutzen und den VFO- Bereich auf 6,0 bis 6,1 MHz zu ändern,
aber der VFO arbeitet nicht stabil bei Temperaturschwankungen
bei Frequenzen über 2 MHz.
Nachbemerkung:
Ganz bewußt nicht enthalten sind in diesem Dokument die Schaltbilder,
Ich wünsche allen OMs, die den Nachbau versuchen viel Erfolg
Leipzig, den 14.02.1998
Andy,
PS: Dieser Text ist OMs gedacht, die den NorCal40 aufbauen wollen.
Anmerkung: Dieses Symbol
wird in dieser Dokumentation benutzt, um Sie auf eine wichtige
Information, über Bestückung, Zusammenbau oder Betrieb
des NorCal 40A aufmerksam zu machen.
Wenn Sie einen Schritt
komplett abgearbeitet haben, haken Sie ihn ab, wie in dieser Check
- Box gezeigt.
Nehmen Sie sich einen
Moment Zeit, um sich mit der Stückliste vertraut zu machen
(Anhang A).
Nutzen Sie die Stückliste
um alle Komponenten des Bausatzes zu identifizieren. Wenn etwas
fehlt oder beschädigt ist, wenden Sie sich bitte an Wilderness
Radio.
Installieren Sie R12 so,
daß er flach auf der Bestückungsseite sitzt, dann Biegen
und kürzen Sie die Beine auf der Unterseite der Leiterplatte.
Verlöten Sie den Widerstand nicht bevor die restlichen Widerstände
installiert sind.
Installieren Sie die restlichen
Widerstände nachdem Sie den Farbcode zweimal überprüft
haben, um sicher zu gehen, daß Sie den richtigen Wert einsetzen.
(Haben Sie Schwierigkeiten, die Farbringe zu erkenne, bitten jemanden
für Sie die Ringe zu identifizieren)
Bestücken Sie das
Widerstandsnetzwerk R5, ein 8-pin SIP (single - inline - package).
Ein Ende von R5 hat zu Kennzeichnung von Pin 1 einen schwarzen
Punkt; dieses Pin gehört in das quadratische Lötauge.
Biegen Sie ein Pin an jedem Ende vorsichtig in entgegengesetzte
Richtungen, um R5 in den Lötaugen festzuhalten, dann löten
Sie ihn ein.
Es ist ein 15 MOhm Widerstand
übrig geblieben. Dieser kann an Stelle des 8,2 MOhm Widerstandes
eingesetzt werden, um die Lautstärke des Mithörtones
zu reduzieren. (Siehe Abgleich).
Bestücken Sie jetzt
die Trimm- Potentiometer R8, R13 und R6. Diese haben nicht
den gleichen Wert, siehe Stückliste. Überprüfen
Sie, ob Sie das richtige Poti in der auf dem Leiterplatte angegebenen
Umriß plaziert haben, bevor Sie zum Lötkolben greifen.
Löten Sie alle Widerstände
und Poti's ein.
Dioden müssen mit
der Kathode -- das Ende mit den breitesten Band -- in der selben
Richtung wie das im Aufdruck auf der Leiterplatte angegeben ist
eingesetzt werden.
Bestücken Sie die
Drosseln (L1, L4, L5, RFC1 und RFC2). Der Farbcode auf den Drosseln
stellt den Wert in µH dar; z. B. Braun - Grün - Schwarz
entspricht 15uH.
Der NorCal40A verwendet
zwei Sorten von Induktivitäten: Solenoidale (Miniatur HF-
Drosseln) und Ringkerne (Toroidale).
Löten Sie alle Dioden
und HF- Drosseln ein.
Bestücken Sie alle
Kondensatoren (außer den Elektrolytkondensatoren und den
Trimmern). Die Kondensatoren kann man leicht zerstören, deshalb
ziehen oder drücken Sie nicht an den Anschlüssen, sondern
biegen diese vorsichtig. Überprüfen Sie die Werte zweifach
anhand der Stückliste.
Löten Sie all diese
Kondensatoren ein.
Als nächstes bestücken
Sie die Elektrolytkondensatoren. Hierbei sind zwei Dinge zu beachten:
Betrachten Sie den Bestückungsplan
(Anhang B) um die Orientierung der Elektrolytkondensatoren zu
bestimmen!
Löten Sie alle Elektrolytkondensatoren
ein.
Als Nächstes installieren
Sie die Miniatur - Trimmkondensatoren. Stecken Sie die Trimmer
so in die vorgesehenen Löcher der Leiterplatte, wie es der
Aufdruck zeigt. (Den Lufttrimmer, C50 bestücken Sie später
Löten Sie alle Trimmer
ein!
Nehmen Sie Q6 (2N2222)
und Schieben die Ferritperle, Z1 über den Basisanschluß
und bestücken Sie ihn, wie im Bild dargestellt. Drücken
Sie Q6 in die Löcher der Leiterplatte, so daß die Anschlüsse
so kurz wie möglich sind. (ungefähr 6 ... 10 mm). Drücken
Sie aber nicht so weit, daß die Ferritperle zerstört
wird.
Löten Sie Q6.
Lokaliesieren Sie den
Endtufentransistor Q7. Wenn Q7 in einer kleinen Hülle geliefert.
Die zusätzlichen Teile (Montageteile und Distanzstücken
aus Plastik werden nicht benötigt).
An Q7 kann ein ovaler
Aluminiumkühlkörper angeflanscht sein, der entfernt
werden muß. Entfernen Sie diesen Kühlkörper vorsichtig,
so daß Sie die Anschlüsse von Q7 nicht beschädigen.
Nehmen Sie das runde Distanzstück
(für Transistoren im TO-5-Gehäuse) und schieben Sie
es über die Anschlüsse von Q7. Das Distanzstück
hat vier Löcher, von denen nur vier benötigt werden.
Stecken Sie Q7 in so
tief die entsprechenden Löcher Leiterplatte, daß der
Transistor dicht mit dem Distanzstück abschließt und
dieses plan auf der Leiterplatte liegt.
Löten Sie Q7.
Vorsichtig drücken
Sie den Kühlkörper auf Q7. Wenn
der Kühlkörper zu straff für den Transistor ist,
können Sie ihn vorsichtig ein wenig aufbieten.
Bestücken Sie alle
restlichen Transistoren. Hierbei muß die flache Seite der
Transistoren mit den Umrissen auf der Leiterplatte übereinstimmen.
Diese Transistoren sollten eine Abstand von etwa 3 mm von der
Leiterplatte haben. Wenden Sie beim Ausrichten der Transistoren
keine Gewalt an.
Löten Sie alle Transistoren
ein, die Sie im vorherigen Schritt bestückt haben.
Bestücken und löten
Sie U5. Dieser Schaltkreis hat die Form eines Transistors und
muß wie auf der Leiterplatte aufgedruckt bestückt werden.
Bestücken Sie alle
restlichen Schaltkreise. Diese IC's haben 8-Pin DIP- Gehäuse
(dual - inline package).
Löten Sie alle 8-PIN
IC's.
Schieben Sie ein Distanzstück
über die Anschlüsse der Quarze. Die Distanzstücke
müssen flach auf dem Quarzgehäuse aufliegen.
Bestücken Sie alle
sechs Quarze. Überprüfen Sie, daß die Quarze flach
auf der Leiterplatte aufliegen bevor Sie löten.
Die Gehäuse der Quarze
X1 bis X4 sollten geerdet sein, um ein Übersprechen von sehr
starken signalen zu verhindern (die Großsignalfestigkeit
des Filters zu verbessern). In der Mitte der vier Quarze ist dafür
ein Massepunkt angeordnet. Nehmen Sie Kupferdraht (#26) oder stärker
um die Quarzgehäuse zu erden, wie im Bild unten gezeigt.
Machen Sie L6 in der Stückliste
ausfindig. Die Teil- Nummer spezifiziert den Ringkerntyp, in diesem
Falle einen roten T37-2 Kern. Die "37" steht für
den Durchmesser in Zoll, die "2" steht für das
spezielle Eisenpulver Material, welches Rot gekennzeichnet wird.
Wickeln Sie L6, wie in
der Ringkern - Schule beschrieben. Die Stückliste enthält
die Anzahl der Windungen ("28T" heißt 28 Windungen
(turns)), das Drahtmaß (wire gauge) (#28, enamel) und die
erforderliche Länge. (Anmerkung des Übersetzers: Die
"#28" ist ein Maß für den Durchmesser nach
der amerikanischen "wire gauge" und "enamel"
gedeutet mit lötbarem Lack beschichtet. Eine Tabelle zur
Umrechnung der "wire gauge" im Millimeter ist im Anhang
des Rothammel - Antennenbuches enthalten)
Nach dem Wickeln kürzen
Sie die Anschlüsse auf etwas 12 mm, dann benutzen Sie ein
Streichholz oder ein Feuerzeug um die Lackisolation an den Enden
der Anschlüsse zu entfernen (bis etwa 3 mm zur Wicklung).
Das Abisolieren dauert etwa 5 bis 10 Sekunden pro Anschluß,
es sei denn Sie drücken die Anschlüsse zusammen, um
Sie auf einmal abzuisolieren.
Entfernen Sie Lackreste
mit mittelfeinem Sandpapier. Scheuern Sie nicht so stark, daß
es den Draht schwächt.
Bestücken Sie L6
senkrecht auf der Leiterplatte, wie es durch den Umriß angezeichnet
ist. Halten Sie den Kern dabei auf die Leiterplatte gedrückt
und ziehen Sie vorsichtig die Anschlüsse fest auf der anderen
Seite.
Nach dem Durchziehen der
Anschlüsse durch die Lötaugen stellen Sie sicher, daß
blanker nur Draht auf der Leiterseite der Leiterplatte herausguckt.
Ziehen Sie die Anschlüsse nicht so weit durch die Lötaugen,
daß isolierter Draht zu sehen ist.
Kürzen Sie und biegen
die Drähte auf die Lötaugen, dann löten Sie. Wenn
Sie die Anschlüsse gut abgebrannt, mit Sandpapier behandelt
und verzinnt haben, dann wird das Lötzinn gut auf den Lötaugen
haften. Zur Kontrolle nehmen Sie ein Ohmmeter und messen den
Widerstand von Lötauge zu Lötauge. Die Spule sollte
Durchgang haben (nahe null Ohm), wenn Sie gut gelötet haben.
Wickeln Sie L7 und L8
in der gleichen Weise; die Windungszahl und die Drahtsorte entnehmen
Sie aus der Stückliste. Diese Ringkerne haben auch rote Kerne.
Als nächstes wickeln
Sie L9, die VFO- Spule auf den weißen großen Ringkern.
Dieser Ringkern hat eine Menge Windungen: stellen Sie sicher,
daß die Windungen so dicht wie möglich zusammen liegen,
sich aber nicht überlappen. Behandeln Sie die Anschlüsse
wie oben beschrieben.
Wichtig:
wenn Sie planen den NorCal 40A im Novice Band zu betreiben, dann
wickeln Sie lieber nur 58 statt 60 Windungen auf L9.
Fügen Sie die Anschlüsse
von L9 in die richtigen Löcher der Leiterplatte und befestigen
Sie die Spule wie dargestellt mit der Nylon- Schraube. Ziehen
Sie die Schraube nicht zu fest, das kann zu Instabiltäten
des VFO führen. Löten Sie L9.
In den folgenden Schritten
benutzen Sie zwei verschiedene Sorten von schwarzen Ringkernen.
Der Ft-37-43 und der FT-37-61 sind beide schwarz, aber der
-43 Kern hat eine orange Markierung, die von Wilderness Radio
angebracht wurde. Dies beiden Kerne haben komplett verschieden
Charakteristiken und dürfen nicht verwechselt werden.
Beginnen Sie mit der Wicklung
zwischen den Ziffern 1 und 2, mit 14 Windungen lötbar beschichten
Draht (#26). Dies ist die Primär- oder die Eingangswicklung,
bezeichnet mit "PRI".
Wickeln Sie vier Windungen
(#26) 3 - 4 über die Wicklung 1 - 2. Dies ist die Sekundär-
oder Ausgangswicklung, bezeichnet mit "SEC".
Entfernen Sie die Isolierung
von allen vier Anschlüssen mit Hitze und Sandpapier, wie
oben beschrieben.
Installieren Sie T1 flach
auf der Leiterplatte und stellen Sie sicher, daß die Anschlüsse
der Primärwicklung (1-2) und die Sekundärwicklung (3-4)
in die entsprechend bezeichneten Löcher kommen. Ziehen Sie
die vier Anschlüsse fest, kürzen und Löten Sie
Sie an.
Der Ringkerntrafo T2 braucht
einen schwarzen Kern ohne den orangen Punkt. Die Wicklungen
von T2 sind auf der Zeichnung unten dargestellt. Beginnen sie
mit der 1-2 - Wicklung, die in diesem Fall die Sekundärwicklung
ist (20 Windungen, #26).
Wie in der Zeichnung dargestellt,
hat T2 nur eine Windung auf der Primärseite 3-4. Das bedeutet,
daß der Draht nur einmal durch den Kern geführt wird.
Für diese Wicklung ist es besser einen 5 cm langen blanken,
festen Kupferdraht zu benutzen, als lackbeschichteten Draht zu
nehmen.
Entfernen Sie die Isolierung
von T2 und löten ihn in der selben Art, wie T1 ein. Überprüfen
Sie, daß die Anschlüsse von Primär- und Sekundärwicklung
mit den entsprechend numerierten Löchern der Leiterplatte
übereinstimmen und die eine Primärwindung nichts anderes
berührt.
T3 benötigt den anderen
schwarzen Kern ohne orangen Punkt. (Dies sollte der einzig
übriggebliebene Ringkern sein) Zuerst wickeln Sie seine 1-2
oder Primärwicklung (23 Windungen, #28), dann die 3-4 oder
Sekundärwicklung (6 Windungen, #26) wie in der Zeichnung
unten dargestellt.
Bestücken Sie die
Leiterplatte mit T3 in der gleichen Art wie T1 und T2.
Installieren Sie den Luft-
Trimmer C50. Der Aufdruck auf der Leiterplatte zeigt den Kondensator,
so wie er erscheint, wenn die Platten voll eingedreht sind. Drehen
Sie den Kondensator voll ein, bevor Sie Ihn bestücken.
Diese Einbaurichtung erlaubt
es, den Rotor - das bewegliche geerdete Teil des Kondensators
- beim Abgleich mit einem Metallschraubendreher zu drehen.
Installieren Sie die 1/8"-
Buchsen J3 und J4. Biegen Sie die Anschlüsse vorsichtig etwas,
so daß die Buchsen in der richtigen Position gehalten wird.
Achten Sie darauf, daß die Buchsen flach auf der Leiterplatte
liegen, wenn sie eingelötet werden.
Installieren Sie J1. Achten
Sie darauf, daß J1 beim löten flach auf der Leiterplatte
liegt.
Bestücken Sie S1.
Achten Sie darauf, daß S1 beim löten flach auf der
Leiterplatte liegt. (Siehe Zeichnung).
Schrauben Sie eine
Mutter auf den Schaft von S1 und entfernen Sie alle übrigen
Teile (Scheiben, Ringe, Muttern) Schrauben Sie diese Mutter mit
der Hand soweit sie sich festziehen läßt.
Stecken Sie die Rückwand
über den Schaft von S1. Überprüfen Sie, daß
die Rückwand flach an der Leiterplatte anliegt und senkrecht
zu ihr steht, wie es im Bild gezeigt ist.
Um die Rückwand zu
halten schrauben Sie eine weitere Mutter über S1, wie im
Bild gezeigt. Danach schrauben Sie die entsprechenden Muttern
über jede Buchse.
Bestücken und löten
Sie den Schalter S2 in der selben Manier wie S1.
Schrauben Sie eine Mutter
über den Schaft von S2 (handfest). Montieren Sie die Frontplatte
jedoch noch nicht.
Entfernen Sie alle Metallteile
(Scheiben, Ringe, Muttern) der Potentiometer R2, R16 und R17.
Setzen Sie diese Poti's auf die Leiterplatte, aber löten
Sie sie noch nicht ein. Die Poti's müssen locker auf
der Leiterplatte liegen.
Setzen Sie die Frontplatte
auf die Gewinde der Poti's (und S2) und befestigen Sie diese locker
mit den zugehörigen Muttern und Unterlegscheiben.
Justiern Sie die Lage
von R2, R16 und R17 so, daß die Frontplatte flach an der
Leiterplatte anliegt und senkrecht zu ihr steht, wie es oben im
Bild gezeigt ist. Wenn die Position stimmt, dann löten Sie
R2, R16 und R17 ein.
Ziehen Sie die Muttern
der drei Potentiometer fest und bestücken Sie auch den Schalter
S2 mit einer zweiten Mutter auf der Frontplatte.
Setzen Sie J2 auf die
Leiterplatte. Machen Sie einen Lötkleks auf einen Anschluß
von J2, um ihn vorübergehend auf der Leiterplatte zu halten.
Überprüfen Sie, ob J2 mittig hinter dem hierfür
vorgesehenem Loch der Rückwand liegt. Wenn nicht, dann erwärmen
Sie die Lötstelle nochmals und bringen J2 in die richtige
Position. Zum Schluß löten Sie die anderen zwei Anschlüsse
von J2 ein.
Machen Sie eine Schluß-
Inspektion der Leiterplatte nach kalten Lötstellen, Lötkleksen,
sichtbaren Kurzschlüssen und Brüchen von Anschlüssen
der Bauelemente. Dies wird Sie vor einer langwierigen Fehlersuche
bewahren.
Montieren Sie die 3/8"-
Distanzstücken an der Unterseite der Leiterplatte mit der
#4- Schraube wie auf dem Bild unten dargestellt. Diese Distanzstücken
werden in der Mitte der Leiterplatte an der linken und rechten
Außenkante (in der Nähe von C1 und C30) montiert. (Die
4-40 x 5/16 Senkkopfschraube ist nur als Hinweis eingezeichnet,
sie dient später der Befestigung der Leiterplatte auf der
unteren Gehäusehalbschale.)
Befestigen Sie den großen
Knopf am VFO- Poti (R17) und die beiden kleineren am HF- Poti
(RF- Gain) und der RIT (R2 und R16)
Trennen Sie die zwei Plastik-
Laschen in vier Teile: die beiden kleinen gehören an die
Seiten der oberen Gehäusehalbschale, die größeren
an die Unterseite. Legen Sie Senkkopfschrauben (4-40 x 5/16),
Muttern und Unterlegscheiben bereit.
Befestigen Sie die Laschen
wie im Bild unten dargestellt mit den #4- Schrauben. Halten Sie
dabei jede Lasche plan mit den Kanten der Gehäusehalbschalen.
Verbinden Sie die untere
Gehäusehalbschale mit der Leiterplatte mit zwei 4-40 x 5/16"-
Schrauben.
Kleben Sie die vier Gummifüße
(ungefähr 6 mm von jeder Ecke entfernt) an die untere Gehäusehalbschale.
Provisorisch setzen Sie
die obere Gehäusehalbschale auf und befestigen sie mit den
Laschen. Die Laschen rasten ein, wenn sie nach unten gedrückt
werden.
Trotz der dünn aussehenden
Gelenke sind die Laschen für 1 Million Zyklen ausgelegt.
Jetzt haben Sie 3 Teile
übrig: P1 (Anschlußstecker für J2), einen
Widerstand R4 (15 MOhm) und der optionale Widerstand R25
(100 Ohm) für die Klickunterdrückung (Siehe Modifikationen).
Wenn noch mehr Teile übrig sind, dann überprüfen
Sie, daß Sie keinen Arbeitsschritt vergessen haben.
Jede entfernte Windung von
L9 erhöht die Frequenz um ungefähr 35 kHz. Jede zusätzliche
Windung verringert die Frequenz um den selben Betrag. (Wenn sie
eine Windung hinzufügen müssen ist es OK, wenn Sie an
einem Ende von L9 ein Stück Draht anlöten.)
Wenn Sie den Wirkungsgrad
der Endstufe errechnen wollen benötigen Sie ein genaues Wattmeter
(oder ein Oszilloskop), einen 50 Ohm Lastwiderstand und ein Amperemeter,
welches in Serie zur Spannungsversorgung geschaltet wird.
RIT (receive incremental
tuning) wird benutzt um eine gleitende Verstellung der Frequenz
während des Empfangs zu erreichen, ohne die Sendefrequenz
zu verstellen. Das ist speziell dann wichtig, wenn das Empfangssignal
driftet: mit der RIT können Sie dem Signal folgen, ohne
daß Ihr Sendesignal dem driftenden Signal folgt. Ohne RIT
würden beide Stationen mit der Frequenz auf oder ab schwanken
und hierbei andere QSO's stören.
Manche Handtasten sind der
Grund für einen hörbaren Tastklick. Sie können
diesen Klick eliminieren, indem Sie optional den Widerstand R25
(siehe Modifikationen) bestücken. Dies hat keinen
Einfluß auf die Leistung.
Stereo- Kopfhörer guter
Qualität mit großen "Ohren" eignen sich am besten.
Sie können aber auch Walkman Kopfhörer oder Ohr - Stöpsel
benutzen.
Der bevorzugte Typ Stehwellenmeßbrücke
der mit einem Antennentuner zu nutzen ist, ist der "Absorptive"
(siehe W1FB's QRP Notebook oder ARRL Handbook für Schaltungsbeispiele).
Diese Meßbrücke arbeitet gut mit QRP, weil sie eine
relativ gute Last der Endstufe während des Abstimmens zur
Verfügung stellt.
Warum 4,915 MHz? Dies ist
eine gute Kompromißfrequenz um leicht ein schmales Quarzfilter
aufzubauen. Warum nicht 5,000 MHz? Das Problem mit dieser und
anderen Vielfachen von 1 MHz ist, daß man hiermit eine laute
Pfeifstelle am unteren Bandende erzeugt, welche zu laut ist um
als Band- Markierung nutzbar zu sein.
Um L9 leichter zu wickeln,
nehmen Sie eine kleine Spule (in H- Form) aus Pappe oder Plastik,
gerade so groß, daß es durch den Kern paßt.
Wickeln Sie vorher den benötigten Draht auf diese Spule.
Anmerkung des Übersetzers: Für die Richtigkeit wird keine Garantie gegeben.
Es wird auch keine Haftung für Schäden beim Aufbau des NorCal40 übernommen.
Für konstruktive Hinweise bin ich dankbar.
das Leiterplattenlayout, Bestückungsplan, Funktionsplan und Meßwerttabellen.
Es wird davon ausgegangen, daß derjenige der den NorCal40 aufbauen will,
einen Bausatz erworben hat. Dort findet man diese Dinge.
Hinweise auf spezifisch amerikanische Gegebenheiten wurden im Text belassen, so z. B.
die Modifikation für das Novice Band bei 7,110 MHz oder die Entlötlitze von Archer
und Ungar-Wick., welche mir auch gänzlich unbekannt ist.
und Spaß dabei
AWDH auf dem 40-Meter-Band
vy 72
DL2LUX
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