Schaltungserweiterung für Ladegeräte von Mobiltelefonen
Für den gelegentlichen Gebrauch eines Funktelefons im PKW lohnt sich die Anschaffung eines Einbausatzes nicht, es empfiehlt sich die Stromversorgung aus der Buchse des Zigarettenanzünders. Dazu gibt es zu jedem Handy ein passendes Kabel mit integriertem Ladegerät bzw. Spannungsregler.
Im praktischen Gebrauch stellte sich heraus, daß das angeschlossene Handy auf kurze Spannungseinbrüche empfindlich reagiert, d.h. nach jedem Starten des Motors schaltet es aus und verlangt danach Eingabe der PIN - Nummer. Vor allem, wenn man im Stau "fährt" ist das eine nervende Sache.
Eine Modifikation des Ladegerätes eines unbekannten Herstellers schied aus, weil keine Unterlagen vorhanden waren. Statt dessen wurde die in Bild (1) dargestellte Schaltung direkt vor das Ladegerät geschaltet. Die Drossel soll Störimpulse aus der Autoelektrik unterdrücken. Die Diode verhindert einen Rückstrom bei Zusammenbrechen des Bordnetzes und der Elko puffert die Spannung für die nachgeschaltete Elektronik.
Der Wert des Elko wurde experimentell ermittelt und liegt bei 10000 µf .
Die Schaltung wurde gemeinsam mit dem Ladegerät in ein Gehäuse
eingebaut, welches nur um die Maße des Elkos größer
ist; die Diode und die Drossel passen noch Huckepack auf die Leiterplatte.
Der kleinste Elko dieser Kapazität, der verfügbar war,
hatte die Länge von 32mm und einen Durchmesser von 22mm.
So wird das modifizierte Gerät nur unmerklich größer
als das Original. In der angegebenen Dimensionierung kommt es
zu keinen Ausfällen mehr. Das Prinzip dieser Schaltung läßt
sich auch auf andere Geräte übertragen, die im Fahrzeug
an der Bordspannung betrieben werden sollen.