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Route
2002

Bei unserer Ankunft mit dem Schiff haben wir ein wenig die Gefühle
all der Auswanderer aus der "Alten Welt" nachvollziehen können.
Der Blick auf die 1886 von einigen Franzosen unter Federführung
von Gustave Eiffel als Geschenk an Amerika erbaute Liberty Lady, ein "Symbol
der Freiheit", war für Viele ein Neubeginn.
Auf Ellis Island waren die Zoll- und Gesundheits- behörden untergebracht.
Über 20 Millionen Einwanderer reisten über diese Station zwischen
1892 und 1954 nach Amerika ein.
Ab 1954 wurde sie geschlossen und, nach großen Restaurationsarbeiten,
1990 als Museum wieder eröffnet. |
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Mit MOMO fahren wir ein Stück den East River und den Hudson River
entlang.
So haben wir eine gute Möglichkeit all diese Hochhäuser und
Gebäude auf der Insel Manhattan von der Wasserseite aus anzuschauen.

Im Süden von Manhattan sieht man von dem Gebiet, wo die Türme
des World Trade Center gestanden haben, nur noch eine riesige Baugrube.
Viele der benachbarten Häuser, wenn sie nicht abgerissen werden mussten,
haben Beschädigungen an den Fassaden und meist keine Scheiben mehr
in den Fenstern.
An der St. Paul's Chapel erinnern viele Bilder, Flaggen und Blumen
an die Opfer und die Helfer.
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Im Jahre 1626 wurde die Stadt von holländischen Pionieren
als Nieuw Amsterdam gegründet. Sie kauften den Grund von den dort
ansässigen Indianern für Naturalien im Gegenwert nur einiger
Dollars ab. Die Engländer übernahmen 1664 die Stadt und tauften
sie in New York um.
Sie expandierte immer mehr und wurde eine wichtige Hafen- und somit
auch Handelsstadt.
Viele der Immigranten aus Europa sind an den Bauten auf und unter (U-Bahn-Netz!)
Mannhattan Island beteiligt gewesen.
Aus den frühen Jahren stehen immer noch einige dar alten Gebäude
an den Straßen.
Lange Zeit war der Turm der Trinity Church (1846), die an der Kreuzung
zur Wall Street steht, das höchste Gebäude der Stadt. Doch in
der Ära der Wolkenkratzer haben solche Bauten keine Chance mehr! |
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Der Name dieser berühmten Straße des Finanzviertels stammt
noch aus der Zeit der Holländer:
es wurde entlang dieser Straße ein Wall zum Schutz gegen die
angreifenden Briten und auch die Indiander gebaut.
Heute verbindet man mit dem Namen eher den "Schwarze Freitag" an der
Börse in New York, der im Oktober 1929 die Weltwirtschaftskrise auslöste
oder, ganz aktuell, die Börsen- und Devisenwerte auf ihren Berg- und
Talfahrten.
Neben den vielen berühmten Hochhäusern, wir die Trump Tower,
Rockerfeller Center, Chrysler- oder Woolworth Building finden wir noch
unzählige andere Bauten. Leider gibt es das Skyscraper Museum noch
nicht!
Am East River befindet sich Hauptquartier der Vereinten Nationen. Neben
den Flaggen der beteiligten Nationen vor dem Eingangsbereich finden wir
im Park dieses Gebäudekomplexes auch Skulpturen und Geschenke von
einzelnen Staaten. So auch ein Stück der Berliner Mauer.
| Die "herausragendste " Sehenswürdigkeit ist nach wie vor das Empire
State Building. Mit zwei Aufzügen kommt man zum 86ten Stockwerk auf
die Besucherplatform. Das dauert nur gut eine Minute, doch an guten Tagen
muß man mit ein paar Stunden Ansteh-Wartezeit rechnen!
Man hat von oben einen schönen Blick über die Stadt, da das
Gebäude ja mitten drin steht. So sieht man über den Central Park
hinweg nach Norden Richtung Harlem und Bronx, nach Osten über den
East River bis zum Stadtteil Queens, im Süden über das Finanzviertel
Richtung Brooklyn und zur Statue of Liberty und im Westen über den
Hudson River ins benachbarte Jersey City, NJ. |
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Der Broadway ist ein der wenigen Straßen, die nicht im rechten
Winkel durch die Stadt verläuft. Sie fängt ganz im Norden an
und zieht sich fast die ganzen 22 km, die Manhattan lang ist entlang nach
Süden.
Berühmt ist dieser "Breite Weg" vor allem wegen der Kreuzung am
Times Square. Hier findet man immer die aktuellsten Weltnachrichten und
Werbe"tafeln" in allen nur vorstellbaren Farben und Techniken. Hier haben
die Theater und Medien ihre Bühnen und damit auch Restaurants und
Läden ihre Plätze gefunden.
Am schönsten ist das vor allem bei Nacht, wenn alle Leuchtreklametafeln
blinken und laufen. |
Was wir sonst noch alles gesehen haben, kann man gar nicht alles aufzählen.
Wir waren viel zu Fuß unterwegs oder eben mit U-Bahn und Bussen.
In den Parks finden eigentlich jeden Abend Konzerte und auch Theateraufführungen
statt. Da muß man sich die Zeit richtig einteilen, soviel ist los!
Wir haben uns in NY endlich einen neuen Digitalfoto gekauft und können
jetzt auch wieder mehr Fotos auf die Homepage bringen.
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Nach einer wirklich erlebnisreichen Woche in dieser riesigen Stadt
ist Hildegard nach Deutschland zurück geflogen.
Wir brechen, zusammen mit Renate, von unserem Liegeplatz auf der New
Jersey Seite des Hudson River, Richtung Norden auf.
Nach dem vielen Trubel freuen wir uns schon auf ein paar ruhige Tage
vor Anker. |
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