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Route
2002
Hier sind sie:
Renate (rechts im Bild) kennt MOMO ja schon von Besuchen in Griechenland
und der Karibik.
Hildegard (am Steuer) baut ihre Bedenken vor dem Segeln ab, indem sie
gleich MOMO aus dem Hafen fährt.
Doch bevor es los geht, haben wir uns noch in Philadelphia umgesehen.
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Das Hafengelände zum Delaware River hin wurden in den letzten
Jahren zum Teil wieder hergerichtet und ist jetzt ein beliebtes Ausflugsziel
mit Parks, Museen und auch unserer Marina (Penn's Landing).
Mit all den Informationen aus dem neuen Visitor Center sind wir am
nächsten Tag mit dem Bus zum Zoo und dem "Philadelphia Museum of Art"
gefahren.
Von da hatten wir einen schönen Blick auf die Hochhäuser
der Stadt und den großzügig angelegten Park. |
| In der Innenstadt stehen wir dann zum Teil in den Schluchten, die von
den viele Hochhäuser gebildet werden. So hatten wir schon einen "Vorgeschmack",
was uns in New York alles erwartet.
Beim Durchlaufen der Innenstadt kommen wir, neben diesen Geschäftsvierteln
mit vielen Büroräumen, in eine über mehrere Straßenblocks
verlaufende Einkaufsmall (über- und unterirdisch verbunden) und das
Museumsviertel.
In Chinatown sind alle Beschriftungen von Straßen und Läden
in chinesischen Schriftzeichen und im ältesten Stadtteil, an der Hafenfront
stehen viele der Gebäude zur Stadtgründungszeit. |
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Die Mitte der rechtwinklig angelegten Straßen der "Center City"
bildet die City Hall. Auf dem höchsten Turm ist eine Statue des Staats-
und Stadtgründers, dem englischen Quäker William Penn zu sehen.
Nach der Gründung der Kolonie und dem Aufbau der "Stadt der brüderlichen
Liebe" (1681/82) kamen viele Einwanderer aus der "Alten Welt". Viele wollten
den Verfolgungen aufgrund ihres Glaubens entgehen, aber auch der freie
Handel und die, für damalige Zeiten, revolutionären Gesetze (Bürger
legen ihre Gesetze selbst fest) zogen die Menschen an.
So war es nicht verwunderlich, daß die Bestrebungen zur Unabhängigkeit
vom Mutterland England, hier ihre Wurzeln hatten. So waren es vor allem
Benjamin Franklin und Thomas Jefferson, die für die "Gründung
der vereinigten Kolonien als freien und unabhängigen Staaten" verantwortlich
sind. |
Schon seit 1753 hängt diese "Liberty Bell" in der Stadt, um die
Bürger damals zu Versammlungen oder Ankündigungen zusammen zu
rufen
(Innschrift: "Verkünde Freiheit im ganzen Land für all seine
Einwohner").
Sie hängt jetzt in einem überdachten Museum und wird eifrig
von allen Besuchern bestaunt und fotographiert.
Nach der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung von den
13 Kolonien am 4. Juli 1776 (Gründung der Vereinigten Staaten von
Amerika) wurde sie ein Symbol für die Freiheit. Jeder Bundesstaat
besitzt eine Kopie davon und ist stolz auf die nationale Einheit der Länder..
Die Originalglocke hier in Philadelphia hat einen von Geschichten umwobenen
Sprung, so daß sie nicht mehr läuten kann. |
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Nach zwei Tagen brechen wir zusammen auf.
Zuerst auf dem Delaware River, dann in der Delaware Bay, wo wir auch
wieder einmal segeln können.
Nach der Abkürzung durch einen Kanal am Cape May segeln wir im
Atlantik an der Küste von New Jersey entlang.
Vor Atlantic City haben wir ein paar Probleme mit unserer Wasserpumpe
von der Kühlung der Maschine, können sie aber auf See beheben. |
Da wir jeden Tag eine große Strecke zurücklegen und uns
Wind und Tide nicht immer gut gesonnen sind, kommen wir fast jeden Abend
bei Dunkelheit an.
Bei der Einfahrt zur "Spieler- und Casinostadt" Atlantic City ist das
endlich mal kein Nachteil, denn das Schauspiel auf den Fronten der Hochhäuser
kann man eben am besten vom Wasser und bei Nacht sehen! |
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Einen letzten Stop vor der Stadt New York legen wir vor der Halbinsel Sandy
Hook ein. So können Renate und Hildegard wenigstens einmal im Atlantik
schwimmen gehen. |