NEU - LOOP 10-40 Mtr Vertikal pol. - NEU
Seit einigen Jahren habe ich für meinen FIBERGLAS TELESKOP TOWER eine Loop für 10-40 Mtr. im Programm. Die Experten sind sich einig: Für portabel Betrieb gibt es nichts besseres und was schneller aufzubauen wäre oder gar leichter zu tranportieren. Bemängelt wurde seither lediglich die umständliche Speisung mit Zweidrahtleitung und die horizontale Polarisierung.
Beide Probleme habe ich nun sehr gut gelöst. In der Mitte der Loop, in dem Kreuzstück befindet sich nun ein 1:4 Balun Übertrager, der mit beliebig langem Koaxkabel gespeisst wird. Paralell zu einem seitlichen Ausleger laufen 2 Speisedrähte, die außen in die Loop eingesteckt werden. Damit ergibt sich der gewünschte Effekt. Die vertikal polarisierte Loop ist in der Aufbauhöhe gänzlich unkritisch, während die seitherige horizontale Version immer zu niedrig war. Im Nahbereich, Europa, ist das nicht so wichtig, aber bei DX-Betrieb deutlich feststellbar. Daher kommt der, von Theoretikern bestrittenen, DX Gewinn. Sonst ist einfach nicht erklärbar warum die Loop gegenüber einem Dipol, besonders bei DX, manchmal 3-5 Stufen ! besser ist. Den Effekt nur auf mangelhafte S-Meter zu schieben ist einfach zu billig. Auch ungeübte OM können die Loop unter Verwendung meines 10 Mtr. langen FIBERGLAS TELESKOP TOWER mit wenig Übung, alleine in 5 Minuten aufstellen. Ein Fundament ist nicht notwendig. Ein Bindfaden am Autospiegel genügt bereits. Das SWR ist auf allen Bändern so, daß Sie zwar anpassen sollten, andernseits aber nicht so schlecht, daß die Zusatzverluste im Koaxkabel bemerkbar sind.
Die Loop funktioniert sehr gut von 10-30 Mtr. (auch die WARC Bänder). Das 40 Mtr. Band ist jedoch bereits schon ein Kompromiss. Der Empfang wird zwar besser sein, als an einem Vergleichsdipol (weniger Inter-modulation) Beim Senden erhalten Sie dagegen einen etwas schlechteren Wert. Da wäre es ratsam, die Loop an dem Einspeisepunkt gegenüberliegenden Punkt zu öffnen und einen Isolator einzufügen (nur auf 40 Mtr.)
Selbstverständlich können sie die Neue Loop auch als breitbandige Vertikalantenne für 80 - 10m "Missbrauchen". Schrauben Sie einfach die Massehülse von der Speiseleitung, die in Ihr Anpassgerät geht, ab, so daß nur noch der Mittelstift Kontakt hat. Es ensteht ein Langdraht mit einer sehr großen Dachkapazität, nähmlich die Loop. Allerdings müssen Sie unbedingt Ihr Anpass- gerät GUT erden. Das heisst möglichst 2-3 x 20 meter Radiale, auf dem Boden verlegen. Dann haben sie eine UFB Vertikale 80 und 40 Meter DX Antenne. Sie sehen wiederum: Etwas Aufwand und Freude am Experiment lohnt sich. Wenn sie noch etwas Geografie in Ihre Überlegungen einbeziehen, dann machen Sie mit Ihrer portabel Station dickere Signale als QRO Stationen!
Bei portabel Betrieb brauchen Sie, in der Regel die Loop nicht abzuspannen. Jedoch bei fester Montage ist es unerlässlich. Nicht daß der Mast bricht, aber der FIBERGLAS TELESKOP TOWER ist elastisch und biegt sich bei Wind schon sehr. Bereits eine Leine, in Windrichtung, bringt schon viel. Auch sollten Sie die ein-zelnen Übergänge des FTT mit Isolierband sichern. Einerseits damit er sich nicht löst, wenn sich die Antenne im Wind dreht. Andernseits, damit Sie die Konuse überhaupt wieder lösen können. Der Schmutz in der Luft und Regenwasser, setzt die Übergänge zu.
Im Prinzip unterliegt die Loop keiner Leistungsbeschränkung. Auch den Balun habe ich mit meiner Heathkit -PA getestet. Nur auf 40 Mtr. wurde er ab 200 Watt warm. Auf den höheren Bändern, auch mit QRO nicht.
Die beiden Quer-Teleskope passen beim Transport noch in den Stoffsack von dem FTT. Kein Problem, weder auf dem Fahrrad noch im Flugzeug. Es gibt keine bessere, leichtere und billigere DX- Portabel Antenne.
Die LOOP kostet, komplett mit Balun (ohne den FTT)
nur € 66.-