Infos zum TFT-LCD-Monitormodul SHARP LQ4RA34

Allgemeine technische Daten:


- Bildschirmdiagonale 10 cm (4")
- PAL oder NTSC elektrisch schaltbar
- 479 x 234 (37440) Pixel Auflösung
- 2 getrennte RGB umschaltbar, max. 2Vss Input je RGB-Kanal
- Sync-Eingang mit Video-Comp.-Signal direkt ansteurbar
- intern abgetrennte V-Sync und H-Sync als Ausgänge herausgeführt
- schaltbare Hintergrundbeleuchtung mit Neon-Röhre
- Ub +5 V / 70 mA-Monitor und 400mA Hintergrundbeleuchtung 
und -8V / 60 mA Stromversorgung
- Größe: 120 x 100 x 20 mm ohne Gehäuse

 

Hier die Anschlussbelegung, wie man sie auch im Datenblatt zum LQ4 findet.


Pin Symbol Ein/Aus Beschreibung
1 HSY Ausgang internes horizontales Signal in Phase mit VBS
2 VSY Ausgang internes vertikales Signal in Phase mit VBS
3 - - -
4 N/P Eingang NTSC (+5V); PAL (0V)
5 - - -
6 GND Eingang 0V
7 VSW Eingang Auswahl der beiden Video-Eingänge (Eing.1 +5V; Eing.2 0V)
8 GND Eingang 0V
9 V cDC Eingang ext. Spg. Common electr. driving (nicht unbedingt notwendig)
10 VSH Eingang +5V UB (4.8V..5.2V)
11 VBS Eingang Composite Video Signal (1Vpp)
12 BRT Eingang Helligkeit ext. (nicht unbedingt notwendig)
13 VR1 Eingang Farb Video Signal 1 (Rot)
14 VG1 Eingang Farb Video Signal 1 (Grün)
15 VB1 Eingang Farb Video Signal 1 (Blau)
16 VSL Eingang -8V UB (7.6V..8.4V)
17 VR2 Eingang Farb Video Signal 2 (Rot)
18 VG2 Eingang Farb Video Signal 2 (Grün)
19 VB2 Eingang Farb Video Signal 2 (Blau)
20 GND Eingang 0V

Die Anschlussbuchse des Displays befindet sich auf der Gehäuserückseite.
Leider handelt es sich dabei, ähnlich wie bei Festplatten oder Druckern, um eine längliche,
äußerst schmale Buchse, die für eine mit Kontaktflächen beschichtete Plastikfolie
vorgesehen ist (20-pol. Flexaleitung im RM 1,27 mm). Wer  dafür keine Beschaffungsquelle kennt,
kann notfalls kurzerhand die komplette Buchse ausgelöten und direkt ein
übliches Flachbandkabel oder auch nur einfache Litze an die benötigten Pins anschließen.
Hierzu muss das Gehäuseblech auf der Rückseite demontiert werden.
Die entsprechenden Lötpins sind dann gut erreichbar:
auf der einen Seite des Stecksockels sind die Pins 1, 3, 5, 7, ...
und auf der anderen die Pins 2, 4, 6, 8, ... usw.

Zur Ansteuerung des Displays benötigt man die Anschlüsse 4, 6, 7, 8, 10, 11, 16, 17, 18, 19 und 20.
Die Pins 4, 6, 7, 8 und 20 können im Gehäse schon zu GND zusammengefasst werden, so
dass man sich schon ein paar Adern sparen kann.

Wer vorab mit einem S/W Bild testen möchte, kann versuchsweise die Pins 11, 17, 18 und 19
zusammenfassen, welche dann gemeisam als Video-IN Anschluss dienen. Zur Stromversorgung
müssen noch die Anschlüsse  für +5V, -8V und GND richtig angeschaltet werden.
Für das S/W Bild reicht jetzt schon ein BAS/FBAS-Signal am gemeinsamen Eingang.

Wer es aber gerne farbiger hätte, der muss Pin 17 bis 19 zusätzlich getrennt nach außen
führen und mit dem RGB-Signal versorgen. Das BAS/FBAS-Signal am Video-IN Anschluss
dient dann nur noch der Synchronisation.

Die Hintergrundbeleuchtung, bestehend aus einem Reflektor und einer u-förmigen
Neonröhre und ein etwa feuerzeuggroßes, abgeschirmtes Hochspannungsnetzteil
(für die Neonröhre) liegen dem eigentlichen Displaymodul gesondert bei;
leider ohne die 2 Verbindungskabel, die man eigentlich dringend bräuchte.
Dafür die richtigen Stecker (Pfostenstecker) zu bekommen, dürfte aber kein
zu großes Problem sein.

Weiterführende Informationen, jedoch zum SHARP LQ6 enthalten diese
Datenblätter: SHLQ61, SHLQ62 und SHLQ63