Wie komme ich an die Daten des VAG-Diagnosesystems? Prototyp


Da hat man sich in den letzten Jahren wieder einmal ein neues Auto geleistet. Natürlich, wie in meinem Fall, von der gleichen Marke; an die man sich eben gewöhnt hat. Doch mit den altgewohnten, jährlichen Doktorspielchen an der Maschine ist es vorbei. Der Ölwechsel wird jetzt nun einige Tausend Kilometer vor dem Limit angezeigt und auch wenn man dann die Schmiere, den Filter und die anderen Service-Teile ordnungsgerecht und auch kompetent gewechselt hat, in die Werkstatt muss man trotzdem, um sich den sog. Service-Intervall-Timer zurückstellen zu lassen.
Das und vieles andere läuft über das Diagnosesystem des bordeigenen Fahrzeugcomputers ab. Dazu haben alle Fahrzeuge zwar mittlerweile einen genormten Diagnosestecker, das Protokoll ist auch schon ansatzweise auf den OBD2®-Standard getrimmt, aber dennoch kocht jeder Hersteller zusätzlich sein eigenes Süppchen. Audi®, Skoda®, Seat® und VW® verwenden das VAG®-Diagnoseprotokoll, welches naturgemäß viel leistungsfähigere Anwendungen erlaubt, als das global standardisierte ODB2®-System. Außerdem ist nur bei den allerneusten Modellen ODB2 verfügbar, während seit vielen Jahren das VAG-System in allen Modellen der o.g. Marken usus ist. So habe ich mich aus naheliegenden Gründen auf das firmeneigene System versteift und ein komfortables Modem entwickelt, mit welchem die komplette Palette des eben genannten Diagnosesystemes bedient werden kann; sofern die entsprechende Software zur Verfügung steht.

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Hinweis für Interessenten:

Ich habe diese Seite ins Internet gestellt, damit ich versierten Elektronikern, speziellen Funkamateuren meine eigenen Erfahrungen weitergeben kann. Das ist kein Einsteigerprojekt, sondern ausschließlich technische Unterstützung (Hinter so einer Seite steckt immerhin eine Menge Arbeit!) in der "Hardware" (und keinesfalls in der Software!) für jene, welche sich ebenfalls mit dem Thema befassen (wollen), deshalb auch die Links zu anderen Veröffentlichungen.

Es ist auch keinesfalls beabsichtigt den kommerziellen Hardware-Anbietern Konkurrenz zu machen. Wer aus pragmatischen, gewerblichen oder kommerziellen Gründen und nicht aus reiner Freude an der Elektronik an die Schnittsdtelle 'ran möchte, möge auch den entsprechenden Weg wählen.

Schon das eigenmächtige Zurückstellen des Service-Intervalls ist Betrug, auch wenn man den Ölwechsel (vermeintlich fachmännisch) selber geleistet hat!

Die Software ist das A und O der ganzen Geschichte und kostet in der "offenen" Version teueres ( Entwicklungs-) Geld. Zudem möchte man über die Lizenzierung den eben angedeuteten Missbrauch verhindern.

Die kostenlose Demoversion, bringt allerdings genügend Einblicke in die Funktionsweise und reicht "zum Spielen" vollkommen aus.

Wer jedoch noch nie eine Platine selber gefertigt hat, von Elektronik nichts versteht und auch nicht das nötige Grundwissen mitbringt; beispielsweise das vorliegende Konzept bis ins Detail zu durchschauen, der sollte sich erst gar nicht an die Umsetzung dieses Schaltungsvorschlags oder an ähnliche Projekte wagen. Schließlich gibt es ja das alles im Überfluss zu kaufen.

Nochmals der eindringliche Hinweis: Diese Seite ist nicht dazu da, dass jeder die Möglichkeit bekommt, mit irgend welcher Software in der Elektronik des Autos herumzupfuschen! Sie soll ausschließlich den Elektronikhobbyisten dienen, und dafür ist hier wohl in ausreichender Form Kanonenfutter zu finden.

Die hier gezeigte Lösung arbeitet ausschließlich mit der VAG-Schnitstelle neuerer Modelle. 2x2-Technologien älterer Systeme wurden damit nicht getestet! Mit einem käuflich erworbenen Vergleichsinterface gab es auch bei der oben genannen Software, welche bei der Lieferung mit enthalten war, keinerlei Unterschiede. Der Datenverkehr zwischen Rechner und Fahrzeugelektronik funktionierte vorbildlich und absolut störungsfrei. Über das Funktionieren der voll lizenzierten Version kann ich mangels Testmöglichkeit keine Angaben machen, nehme aber an, dass das Interface da dann genauso optimal spielt.
 

Ich sehe mich leider nicht im Stande, sämtliche Mails von "Nicht-Elektronikern" zu beantworten, vor allem nicht von Leuten, die zwar tolle GTI-Fahrer Autofahrer sein mögen, welche sich aber hinter utopischen Mailnamen verstecken, weder Umgangsformen in Anrede und Schreibstil kennen, sich nicht 'mal die Zeit nehmen, den obigen Text ganz  zu lesen, noch jemals scheinbar sich mit Elektronik befasst haben.

Ich bitte diese harten Worte zu entschuldigen. Aber wer jemals aufdringliche Mails bekommen hat, in denen:
 
1.  konsequent weder Anrede (sofern überhaupt), noch  Anredefürwörter "Sie, Ihre, Ihnen, ..." korrekt verwendet werden,
2. dennoch nach Software und Softwareproblemlösungen gebettelt wird und 
3.  gleichzeitig die Ursachen von Problemen (mit der vorhandenen, eingeschränkten Freeware eines unbekannten Herstellers) in der definitiv funktionierenden Hardware (Baudratenerkennung?) postuliert wird,
4.  während man dann letztendlich mitteilt: "werde mir mal das Original KAbel mit Original Software holen",

der wird meine Haltung verstehen, dass zukünftig solche Mails wie Spam behandelt werden!

Sind Sie Funkamateur und haben Sie jedoch technisches Interesse an diesem Projekt, so fordern Sie einfach hier die Zugangsberechtigung per e-Mail an!
 
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© by DK6RX, Norbert Friedrich  2004
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last Update: 2004-04-20