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Tipps gegen Telegrafiestörungen und deren mögliche Abhilfe
* Genaue Sender-Einstellung auf exakt gleiche Sendefrequenz!
Die Sendefrequenzen stimmen beim Funkbetrieb nicht immer überein.
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Bei Nutzung (zu) schmaler Filter hören dritte Funkstellen oft nur eine Station.
Unerwünschte Frequenzbelegungen (CQ-Rufe) auf dem vermeindlichen "freien" Kanal sind die
Folge! |
Tipp: Verschiedene Geräte besitzen eine zusätzliche TUNE-Taste, mit denen die Senderendstufe zum Senden abgestimmt
werden kann. Gleichzeitig kann damit auch geräteabhängig bei Empfang ein korrektes Schwebungsnull eingestellt
werden. Stimmt weiterhin die Tonhöhe der Gegenstation mit der des Mithörtons überein, entspricht auch dies -
je nach Gerät - der exakt gleichen Sendefrequenz.
* Verringerung der Filterbandbreite auf den kleinst möglichen Wert!
Nach dem Wechsel aus anderen Betriebsarten bleibt mitunter die alte ungünstige Filtereinstellung erhalten. Unnötige
Störungen sind häufig die Folge.

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Oft wird leider auch aus bequemlichen Gründen die geringst mögliche
Bandbreite des Empfängers nicht genutzt. Der Einsatz eines Notchfilters verbessert zusätzlich den
Empfang! |
* Richtige Nutzung des HF- und NF- Lautstärkereglers
Oft sind trotz lauter Signale des Partners die Hintergrundgeräusche sehr störend. Hier kann die HF- Lautstärke
(RF) soweit vermindert werden, bis die Geräusche nahezu verschwinden. Die NF- Lautstärke (AF) wird dann soweit
erhöht, bis das stärkere Nutzsignal noch gut verstanden werden kann. Schwächere Stationen können jedoch
in diesem Falle wegen der geringeren Empfindlichkeit nicht oder nur schwierig empfangen werden!
* Intelligente Nachregelung der Hörablage (RIT)!
Bei Störungen kann die Ablage des Empfängers auf Schwebungsnull des Störers eingestellt werden. Die
Sendefrequenz wird hierbei nicht verstellt. Der Ton des QSO-Partners verändert sich zwar, aber die Lesbarkeit bleibt
voll erhalten!
* Frequenzversatz des Senders auf Empfänger-Zero-Beat!

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Ist der Frequenzabstand des Störers geeignet, kann der Sender auf
das "Hör-Schwebungsnull" nachgezogen werden. Die Frequenz erscheint dann wieder frei, ein ungestörter
Betrieb kann weiterhin erfolgen. |
* Geringer Frequenzwechsel mit einer kurzen Punktfolge!
Bei starken Störungen hört man schnell unter oder oberhalb des Kanals.

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Man merkt sich den Abstand in kHz, telegrafiert z.B. "QSY 3
UP" und verdreht dann mit einer Punktfolge langsam den VFO auf diese Stelle. Die Gegenstation hört die sich
verändernden Punkte und wechselt mit. |
* Ausnutzung der QSK-Möglichkeit
Verschiedene Geräte bieten die Möglichkeit zwischen den Morsezeichen zu hören ("QSK" oder "full break-in").

Im Störungsfall vermeidet diese Form ein unnötiges Senden, da Fremdsignale sofort bemerkt werden.
* Zusätzliche Antennenwahlmöglichkeit nur für den Empfänger
Zur Verringerung von Fremdstörungen ist eine wählbare, zusätzliche Ferrit- oder Rahmenantenne wertvoll. Diese
kleine Antenne kann in unittelbarer Reichweite des Funkamateurs stehen. Bei Bedarf kann das störende Signal durch Anwahl
und Antennendrehung auf das Störerminimum eingestelt werden.
* Kurzzeitiges, langsames Tempo mit Rufzeichenangabe
In der Schnelltelegrafie finden häufig Verwechselungen mit "störenden"
Fernschreibsignalen statt. Man wird nicht als telegrafierender OM erkannt. Daher sollte bei Störungen kurz die
Geschwindigkeit - mit entsprechenden Hinweisen - verringert werden, z.B. "HR QSO DE DK5KE
PSE QSY".
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© DK5KE
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