| Amateurfunk
? Was ist das denn ? Naja - eine der schönsten Sachen der Welt
sage ich immer. Seit meiner Kindheit hat mich dieser Virus
befallen, angefangen mit dem Lauschen ferner Sender in
Dampfradios, welche dann - dem inneren Trieb folgend - irgendwann
in Einzelteile zerlegt wurden, um zu erforschen, was das
"magische Auge" so magisch machte. Im Alter von 14
Jahren erwarb ich die damalige B-Lizenz, um selbst in die Luft
gehen zu können. Dabei galt meine Vorliebe der Sprache der Finger
- die Telegrafie. Diese Leidenschaft hält bis zum heutigen Tage
an, auch wenn andere interessante Betriebsarten hinzugekommen
sind. |

portabel unter dem eigenen Mast
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Zwischenzeitlich
habe ich meine Wunschstation inklusive Antennenmast mit dickem
Beam und Endstufe. Aber in Zeiten, wo man alles hat, fragt man
sich, was einem das Hobby noch versüßen kann. Besuchte ich doch
mit meinem 7-jährigen Junior den Kids-Day im Nachbardorf.
Ausgerechnet hier wurde er durch andere Kids und Jugendliche mit
dem Funkvirus infiziert. Zwischenzeitlich sind wir im Besitz des
Ausbildungsrufzeichens DN1LTD und führen fleißig einen
Kontakt nach dem anderen. Ich für meinen Teil musste meine
Mikrofonscheu zunächst überwinden ;-
IOTA-Konteste |
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Als SWL hatte ich einen Star
SR-700 - Empfänger leihweise zur Verfügung. Das erste KW-Gerät, ein
Trio TS-510, wurde mühsam zusammengespart, kein Job wurde ausgelassen,
um dem Wunsch "on-the-air" zu gehen Wirklichkeit wurde. Es
folgten bis zum heutigen Tage noch einige andere Geräte und es wurden
alle Varianten von Drahtantennen ausprobiert.
Als das erste Gerät mit Zweit-VFO, ein FT-757, in meinen Shack kam,
fand ich Freude an dem Erreichen von den seltenen Vögeln, die
Split-Betrieb machten. Bis zum heutigen Tage sind fast alle Länder
dieser Erde im Log und in der QSL-Karten-Sammlung.
Parallel hierzu nahm ich an vielen Wettbewerben teil und errang oft
vordere Plätze manchmal auch einen Sieg - in CW natürlich!

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In Tagen, wo man nach dem Sinn des Amateurfunks und über Sinn und
Unsinn von Telegrafie als Zugangsvoraussetzung diskutiert, viele
Schwachköpfe auf den Bändern hört und am liebsten abschalten möchte,
findet man einen kleinen Funken, den man zum Feuer entfachen möchte.
Kinder, die Spaß an unserem Hobby haben - Jugendarbeit mit Basteln,
Funken und Geselligkeit. Das Ausbildungsrufzeichen ist hierfür eine
tolle Sache, welches wir ausgiebig nutzen.
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