Meine Funkstation
Amateurfunk ist ein Hobby mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten. Anfangs stand für mich der Selbstbau von Sendern und Empfängern im Vordergrund (siehe unten). Später kam der Mobilfunk auf dem 2-m-Band hinzu. Ein Foto eines solchen Gerätes habe ich in die Rubrik "Historische Funkgeräte" gestellt.
Lizenziert bin ich zwar seit 1956, konnte aber erstmals ab 1998 an meinem neu erworbenen zweiten Standort in Salzgitter an den guten Ausbreitungsbedingungen während eines Sonnenfleckenmaximums auf den höheren Kurzwellenbändern aktiv sein, und das mit einer recht guten Station. Meine besondere Liebe galt immer der Telegraphie. So konnte ich in dieser Zeit auf den Bändern 10m, 15m und 20m jeweils über 200 Länder in CW, aber auch in SSB arbeiten. Daneben habe ich ab Mai 2001 auch die digitalen Betriebsarten "erschlossen".
Standortdaten siehe Impressum.
| | Yaesu FT 990 für alle Kurzwellenbänder und alle Betriebsarten. |
| | Drake TR 7, vorwiegend für SSB auf 80m und 40m. |
| | IC 821 H für 2m und 70cm. |
Vieles ist im Amateurfunk erst mit Hilfe eines Computers möglich. Ich verwende einen Pentium III mit einer Taktfrequenz von 450 MHz von Fujitsu unter Windows 98. Für das Logbuch, die digitalen Betriebsarten per Soundkarte und insbesondere für die Contest-Logs verwende ich MixW2.
Auf dem Flachdach der Garage (2,7 m über Grund)
steht ein "Hummel"-Tower mit eine Höhe von 7,50 m. Auf dem
Standrohr befindet sich ein FB 33 von Fritzel (10 m über Grund), 1 m darüber eine Yagi für 2 m
(11 m über Grund). An der Oberkante des Schlittens sind Drahtantennen befestigt.
| | 3-Element-Yagi (20 m, 15 m, 10 m; FB 33 von Fritzel), |
| | Kelemen Dipol (80 m, 40 m, 20 m, 15 m, 10 m), |
| | Eigenbaudipol (vorwiegend für die WARC-Bänder), |
| | 10-Element-Yagi für 2 m (AM 10), |
| | Vertikal für 2 m und 70 cm (Diamond AX 50). |
Der "Eigenbaudipol" ist für die Bänder vorgesehen, die nicht durch den Beam oder die Kelemen abgedeckt sind. Am Tower ist ein 1:1-Ballun montiert, über den ein Dipol eingespeist wird, der ähnlich aufgebaut ist wie die Kelemen-Antenne. Zur Zeit sind Koaxialkabel-Sperrkreise (Anleitung siehe Rothammel) eingebaut, die einen Betrieb auf 12, 17, 30 und 160m erlauben.

Dies war meine erste Kurzwellenstation, natürlich
selbstgebaut, wie es 1956 üblich war. Betriebsarten AM und CW.
| Die Einschübe im rechten Rack von unten: | |
| | Netzgerät |
| | Netzgerät |
| | AM-Modulationsverstärker |
| | Oszillator, Verdoppler, Treiber |
| | Endstufe |
Amateurfunk im Kleingarten. Viele Jahre hatten wir in Braunschweig einen Kleingarten. Nur hier konnte ich zeitweise mit einem 3-el-Beam auf Kurzwelle funken. Lorchen war eine zahme Krähe, die uns zuflog und die einen Sommer lang viel Schabernack trieb. Das war 1972. Leider wurde dieses anhängliche Tierchen im nachfolgenden Winter erschossen! An vielen QSOs hat sie sich beteiligt.

1992 wollte ich wieder intensiver Amateurfunk betreiben und habe mir den FT 990 zugelegt. Mit einer FD 4,
die ich bereits 1964 installiert hatte, war ich an meinem Heimatstandort in Braunschweig bedingt
in SSB und CW QRV, wobei ich auch einige QSOs auf den WARC-Bändern
gefahren habe. Viel Freude am Amateurfunk hatte ich damals wegen TVI und
anderer "störender Beeinflussungen" nicht. Den FT 990 betreibe ich noch heute.
Hier teste ich heute u. a. Amateurfunkprogramme am Computer und bin empfangsmäßig auf der Kurzwelle sowie mit kleiner Leistung auf 2 m QRV.
Zuletzt geändert: 19.12.2004