Der "Hummel"-Tower


Weil ich insbesondere Yagi-Antennen für Kurz- und Ultrakurzwelle installieren wollte, suchte ich nach einem Antennenmasten, mit dem ich auch ohne fremde Hilfe Reparaturen und Änderungen an den Antennen vornehmen kann. Ich entschied mich für den "Hummel"-Tower mit einer Höhe von 7,5m, also mit drei Segmenten. www.hummelmasten.de.


Das war zu tun:


Die vielen Einzelteile des Towers (Aluminiumwinkel und -streben, VA-Schrauben) zusammenzuschrauben kostete zwar viel Zeit, war aber Dank eines mitgelieferten Videos recht einfach.



Ich habe mich für einen Tower von 7,5 m Höhe entschieden. Er besteht aus drei Teilstücken. Hier die Verbindungsstelle von zwei Segmenten.


Eine etwas größere Hürde war das Aufrichten des Towers. Zur Befestigung der Grundplatte mußten vier Löcher mit 25mm Durchmesser durch die Betondecke des Garagendachs gebohrt werden. Danach wurde der fertig montierte Tower mit der Grundplatte verbunden und unter tatkräftiger Hilfe aufgerichtet.






Geschafft!



Der große Vorteil des Hummel-Towers ist, daß ich nun jede Reparatur oder Änderung an den Antennen ohne fremde Hilfe ausführen kann. Bei herunter gefahrenem Schlitten und nach Lösen von vier Schrauben am Oberlager läßt sich das Standrohr, ein 4m langes VA-Rohr, kippen. Alle Teile der Antenne sind so gut zugänglich.
Rotor und Oberlager:



Die fertige Antennenanlage:

Links oben am Schlitten ist der Ballun der Kelemen-Antenne befestigt. Rechts befindet sich ein 1:1-Ballun für Dipole, die ich beliebig verlängern kann. Mit zwei Sperrkreisen habe ich die Antenne zur Zeit für 12m und 30m ausgelegt. Das zweite Bild zeigt im hinteren Teil des Gartens einen Schiebemast als Aufhängung der Dipolenden. Die anderen Enden der Antennen sind am Wohnhaus befestigt.



Erstellt am 24.06.2002; Zuletzt geändert: 11.12.2005