Der Elektrosmog ist an allem schuld--- NIE etwas anderes..... !
Eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis des naturgesunden Lebens. Ein Großteil aller Krankheiten wird durch einseitige und unausgewogene Kost und daraus resultierenden Mangelerscheinungen ausgelöst oder begünstigt. Und könnte somit einfach vermieden werden, weil Nahrungsmittel auch Heilmittel sind. Durch ihre lebenswichtigen Bestandteile wie Vitamine, Proteine, Ballast- und Mineralstoffe stärken sie das Immunsystem und spielen in dem gesamten, komplizierten Mechanismus unseres Körpers eine entscheidende Schlüsselrolle. Doch heutzutage zeigt sich das gestörte Verhältnis zum Essen in vielerlei Formen: Magersucht, Fettleibigkeit, Zivilisationskrankheiten, Allergien sowie physischen und psychischen Einschränkungen. Wir informieren Sie im Folgenden darüber, wie unkompliziert und köstlich eine naturgesunde Ernährung aussehen kann. Mit Beiträgen und Anregungen, die eine positive Abwechslung auf Ihrem Speiseplan bewirken werden.
Wie das Frühstück, so der Tag. Ob wir mit Kraft und Motivation in den Tag starten, hängt vor allem davon ab, was wir morgens zu uns nehmen. Und weil der Körper Inhaltsstoffe wie Vitamine zu Beginn des Tages am besten umsetzen kann, sollte Sie sich die Zeit nehmen, Ihren Energiespeicher mit einem naturgesunden Frühstück aufzufüllen
Sind Sie ein ”Morgensummer", der frühmorgens mit Schwung aus den Federn steigt, mit einem Liedchen auf den Lippen unter die Dusche geht und das Frühstück in aller Ruhe zusammen mit Partner oder Partnerin ausgiebig genießt? Oder begrüßen Sie den Tag als "Morgenbrummer", der durch den Wecker im Bett hochschreckt, um die letzten Minuten im warmen Nest kämpft, einige Schlucke viel zu heißen Kaffee hinunterstürzt und dann grußlos zur Arbeit hetzt ?
Egal, ob Morgensummer oder
Morgenbrummer: Entscheidend für den Einstieg in den gesamten
Tagesablauf, die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft
ist ein naturgesundes Frühstück.
In weltweiten
wissenschaftlichen Studien wurde sowohl bei Kindern als auch
Erwachsenen untersucht, welchen Einfluss naturgesundes Frühstück
auf unterschiedlichste Leistungsparameter hat.
Wer auf sein Frühstück verzichtet, muss mit einer verminderten physischen und mentalen Leistungsfähigkeit seines Körpers rechnen. Lloyds & Rogers haben 1994 anhand einer ganzen Reihe von Tests nachgewiesen, dass ein Frühstück mit hohem Kohlenhydrat-Anteil die Funktionsleistungen im Körper deutlich verbessert. Bei einem fettreichen Frühstück ist das nicht feststellbar. Ähnliche Ergebnisse zeigen Vergleichsstudien zwischen einem energiereichen und einem energiearmen Frühstück. Was die Studien auch zeigten: besonders jüngere Menschen reagieren auf ein unzureichendes Frühstück mit empfindlichen Wahrnehmungsdefiziten
Wie sieht das optimal naturgesunde Frühstück aus? Da nach den Studien Kohlenhydrate beim Frühstück die Leistung deutlich verbessern, sind Brot und Backwaren immer noch die beste Grundlage für einen naturgesunden Start in den Tag. Wichtig für ein naturgesundes Frühstück ist darüber hinaus die Vitaminversorgung, die am besten über frisch gepresste Säfte von Zitrusfrüchten sichergestellt wird
Das ausgiebige, traditionelle Frühstück ist auf dem Rückzug, zumindest während der Woche. An einem normalen Arbeitstag wird mehr und mehr mit einem Frühstück zwischen Tür und Angel begonnen, oder erst während der ersten Arbeitspause am Arbeitsplatz. Auch Frühstück im Auto, in der Bahn, im Flugzeug ist für viele Geschäftsleute oder Berufspendler Alltag.
Zu den Stars im Bereich neue Frühstückskultur zählen ohne Frage die Heiltees aus Asien, Afrika und Südamerika. Anregend durch Koffein und viele natürliche Vitalstoffe präsentieren sich die gesunden Muntermacher als ideale Alternative zum morgendlichen Frühstückskaffee
Die geballte Konzentration von
Nährstoffen: Als zeitsparende Alternative zu einem ausgiebigen
Frühstück mit Obst & Co - mixen Sie sich Ihren eigenen
Fitness-Drink!
Er belebt und erfrischt nach wenigen Schlucken.
Und dabei werden die Energie- und Vitaminreserven bereits bestens für
den Tag gerüstet. Egal ob beim Aufstehen, nach dem Sport oder
einfach zwischendurch: Diese Energiebündel kann man zu jeder
Tageszeit genießen.
Alles Gute aus der Frucht: Die im Obst enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für den menschlichen Organismus lebenswichtig, da sie eine Vielzahl von Funktionen steuern. Ob Schönheit, Konzentration, Energie oder Psyche – Obst liefert die Nährstoffe für körperliches und geistiges Wohlbefinden. Grundsätzlich unterscheidet man fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) und wasserlösliche Vitamine. Zur besseren Aufnahme fettlöslicher Vitamine sollte man gleichzeitig Öle oder Pflanzenfette zu sich nehmen. Obst eignet sich zu jeder Tageszeit, aber ganz besonders zum Frühstück. Denn Obst ist leicht, belastet den Magen nicht und liefert schnelle Energie für volle Leistungsfähigkeit.
Das Thema "Essen und Trinken"
ist in Gesellschaft und Boulevardpresse längst zum Dauerbrenner
geworden. Ständig werden neue Diäten und Wundermittel
angepriesen, dem gegenüber steht die massive Werbung von Genuss-
und Convenience-Produkten. Verunsichert bewegt sich der Konsument
zwischen traditioneller Esskultur und dem gesellschaftlich vorgegeben
Schlankheitsideal.
Essen und Trinken sind aber auch
Elementarbedürfnisse, die über das gesamte Leben ständig
befriedigt werden müssen, und das in kurzen Zeitabständen
von wenigen Stunden. Dabei geht es nicht nur um das Stillen von
Hunger und Durst, das heißt um die Versorgung des Körpers
mit Baustoffen und Energie. Essen und Trinken sind hochemotionale
Tätigkeiten. Die Stimmungslage vieler Menschen hängt sehr
stark davon ab.
Aus den zentralen Ernährungsfehlern lässt sich im Grunde bereits ableiten, welche Änderungen im Ernährungsverhalten notwendig wären: Man sollte auf eine energiereduzierte, fettarme und ballaststoffreiche Ernährung ohne Zucker und mit wenig Salz übergehen. Meist läuft es aber anders: Auf eine Kalorienmast folgt eine entsprechende unausgewogene Schlankheitsdiät. Dabei ist in aller Regel die Schlankheitsdiät gesundheitlich noch fragwürdiger als die vorherige Kalorienmast. Am schlimmsten wird es aber dann, wenn sich eine "Diät-Karriere" entwickelt, bei der sich ungezügelte Esslust und Gewichtszunahme ständig mit unterschiedlichsten Reduktionsdiäten abwechseln. Man spricht von der Jo-Jo-Diät, das heißt vom Auf und Ab des Körpergewichts, von einer Instabilität im Ernährungsverhalten.
Übergewicht ist in den westlichen Industrienationen der wichtigste gesundheitliche Risikofaktor. Etwa 30 % der erwachsenen deutschen Bevölkerung haben Übergewicht. Mehr als 40 % aller Frauen in Deutschland haben eine oder mehrere Diäten hinter sich – viele davon haben heute erneut Übergewicht. Dabei sind für einen gesunden Menschen Diäten in dem Sinne völlig unnötig. Wer abnehmen möchte, sollte am besten eine Ernährungsberatung aufsuchen und an einer qualifizierten Maßnahme z.B. Abnehmkurs teilnehmen. Über entsprechende Angebote berät Sie übrigens Ihre GEK vor Ort.
Der wichtigste Punkt, um erfolgreich an Gewicht zu verlieren, ist zweifellos die verminderte Aufnahme von Nahrungsenergie. Dabei besteht eine hinreichende Sicherheit der Gewichtsabnahme nur dann, wenn die Energieaufnahme pro Tag auch wirklich unter dem Grundumsatz liegt. Dass bei einer derartigen Bilanzierung Alter und körperliche Aktivität eine Rolle spielen, ist klar. Unter 1200 Kilokalorien pro Tag sollte man schon bleiben, damit man den Zweck sicher erreicht.
Dabei ist zu beachten, dass man in jedem Fall 50 Gramm Eiweiß zu sich nehmen sollte, um einen unerwünschten Abbau von Körpereiweiß zu vermeiden. Denn man möchte ja an den richtigen Stellen abnehmen, das heißt an den Fettpolstern – und nicht an der Muskulatur. Etwa 100 Gramm komplexe Kohlenhydrate benötigt man pro Tag. Dann ist der Energiebedarf gedeckt. "Komplex" schließt dabei Weißbrot oder Zucker aus. Selbstverständlich müssen es aber Kohlenhydrate sein, die wir auch verwerten können, denn sonst zählen sie nicht als Energielieferant. Ob es aber letztlich Kartoffeln, Nudeln oder Reis sind, spielt keine Rolle. Beim Fettverzehr wollen wir die entscheidenden Kalorien einsparen. Aber: ganz ohne Fett geht es auch nicht, wenn kein Mangel entstehen soll. Also benötigen wir sieben Gramm essenzielle Fettsäuren in der richtigen Mischung. Bei all diesen Angaben handelt es sich um statistische Mittelwerte, die man individuell modifizieren kann.
Ballaststoffe bestehen meist aus Pflanzenfasern, die im Darm aufquellen und damit eine bessere Verdauung sicherstellen. Entscheidend ist also die Quellfähigkeit derartiger Stoffe, die eine entsprechende Vorbehandlung benötigen. Dies ist etwa beim aufgebrochenen goldgelben Leinsamen der Fall (nicht so bei einfach geschrotetem Leinsamen). Durch seinen Gehalt an alpha-Linolensäure trägt der aufgebrochene goldgelbe Leinsamen über seine Funktion als idealer quellfähiger Ballaststoff auch noch zur lebenswichtigen Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren bei, die bei einer kalorienreduzierten Kost meist erheblich zu kurz kommen. Eigentlich sollte Jeder 2 bis 3 Esslöffel des goldgelben Leinsamens pro Tag zu sich nehmen. Ganz besonders wichtig wird dies aber während einer kalorienreduzierten Kost zur Gewichtsabnahme
Eine weitere Komponente jeder gesunden Ernährung fehlt noch in unserem Speiseplan: die lebenswichtigen Mikronährstoffe – die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe. Schon in der üblichen Ernährung ist die Versorgung mit diesen Stoffen oft unzureichend. Ganz besonders kritisch wird es aber, wenn die Gesamtkalorienzufuhr eingeschränkt wird. Der Grund: Unsere Nahrung weist pro Kalorie nur eine begrenzte Menge an diesen Mikronährstoffen auf. Man spricht von einer begrenzten Nahrungsdichte. Wer also die Kalorienzufuhr einschränkt, muss auf irgendeine Weise dafür sorgen, dass die Zufuhr möglichst aller wichtigen Mikronährstoffe gesichert ist. Ansonsten wird der Vorteil der Gewichtsabnahme durch das gesundheitliche Risiko eines Mikronährstoffmangels ins Gegenteil verkehrt. Man darf dabei aber nicht nur auf einzelne Mikronährstoffe achten, sondern man muss alle im Auge behalten.
Die Basis einer gesunden Ernährung
– auch beim Abnehmen - bilden Gemüse, Kartoffeln und Obst
und Produkte aus Getreide. Bei diesen Lebensmitteln sollten Sie
mehrfach am Tag zugreifen. Bei Getreideprodukten sollten Sie
Lebensmittel aus Vollkorn bevorzugen, bei Kartoffelgerichten achten
Sie auf fettarme Zubereitungen. Regelmäßig täglich –
aber in fettarmer Form sollten Sie Milch, Milchprodukte und Käse
genießen, Fleisch, Fisch und Eier werden von der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung zwei bis dreimal pro Woche
empfohlen. Möglichst sparsam sollten Sie Zucker Salz und Fett
einsetzen.
Wichtig: Denken Sie daran, ausreichend zu trinken.
Anderthalb Liter Flüssigkeit braucht der Körper pro Tag.
Und beim Abnehmen ist es besonders wichtig. Nur wenn die Nieren gut
gespült werden, können die Stoffwechselendprodukte, die bei
einer Reduktionsdiät anfallen, auch ausgeschieden werden.
Bei all dem sollte man aber "cool" bleiben, wenn die Erfolge auf der Waage nicht so rasch eintreten, wie man sich das erhofft hatte. Ist das falsche Ernährungsverhalten erst einmal geändert, so tritt der Erfolg mit Sicherheit ein. Auch wenn es etwas dauert. Und dies ist viel besser, als mit einer Crash-Diät fünf oder zehn Kilo zu verlieren, die nach einigen Wochen wieder auf der Waage abzulesen sind.
Burn out und chronisches
Müdigkeitssyndrom sind ein Problem unserer Gesellschaft.
Anspannung und Entspannung sollten daher im Alltag in einem
ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen. Jeder, der unter
Anspannung leidet, weiß, dass sie auf Dauer schädlich ist.
Hingegen ist das Wissen über die richtige Entspannung nicht so
weit verbreitet. Dabei gibt es vielfältige
Entspannungstechniken, von Yoga bis zum autogenen Training, von
Ayurveda bis Zen. Dabei ist nicht nur körperliche Entspannung
gemeint, die man schon
durch Gymnastik oder Walking erreichen
kann, sondern auch mentale Entlastung vom täglichen Stress.
Hierbei können Meditationstechniken hilfreich sein.
Stress ist früher vielfach schlicht mit Belastung
gleichgesetzt worden, also mit einer beliebigen Reizsetzung, die
eines oder mehrere Körpersysteme aktiviert.
Sofern die
Reizsetzung als Herausforderung einzustufen war, die mit einer
positiven Bewältigung endete, sprach man von einem "Eustress".
Also einem "positiven" Stress. Ein typisches Beispiel
hierfür ist die körperliche Reizsetzung bei sportlicher
Betätigung, die bei Muskeln, Skelett, Herz und Kreislauf zu
einem Trainingseffekt führt. Bedrohliche, nicht positiv zu
verarbeitende Reize werden hingegen als "Disstress"
bezeichnet. Heute redet man von Stress hauptsächlich bei einem
Moment der Überbelastung.
Auffällig ist dabei die Tatsache, dass Jüngere und Alleinstehende mit Belastungen weniger gut umgehen können. Lebenserfahrung und soziale Unterstützung sind für die Verarbeitung von Stress deshalb wichtig und hilfreich. Daraus wird ersichtlich, dass erfolgreiche Verarbeitungsstrategien von Stress gelernt und trainiert werden können bzw. müssen. Dieser "Trainingszustand" entscheidet in hohem Maße darüber, wie schwerwiegend die Stressfolgen sein werden. Es gilt, aus gemachten Fehlern zu lernen und eine positive Resonanz zu ziehen. Wer eine Krise erfolgreich meistert, fühlt sich danach zumeist ausgeglichener und stärker als je zuvor. Dabei sollte man ruhig die Unterstützung von Freunden und Familie annehmen oder sogar eine psychologische Beratung in Betracht ziehen
Hier eine kleine Zusammenstellung der
wichtigsten Reaktionen: Pulsschlag beschleunigt, Blutdruck steigt,
Atmung wird flach und schnell, Muskelspannung erhöht sich,
Blutzuckerspiegel steigt an, Blut gerinnt rascher, Blutfette steigen
an, Immunfunktionen ändern sich, Blutreserven werden aus dem
Verdauungstrakt in die Muskulatur verlagert.
All diese
Veränderungen sind darauf ausgerichtet, die Kampfkraft bzw. die
Fluchtbereitschaft zu erhöhen. In ähnlichem Sinne sind auch
die seelischen Folgen der stressbedingten Alarmreaktionen zu
interpretieren: erhöhte Wachsamkeit, nervöse Unruhe,
gespannte Erwartung, angstvolle Erregung, veränderte
Wahrnehmung, rasch wechselnde Vorstellungen; Gedankensprünge,
Ideenflucht, Schlaflosigkeit und seelische Erschöpfung
Stress kann neben negativen Gefühlen
und Gedanken auch körperliche Missempfindungen hervorrufen.
Herzklopfen, Schweißausbrüche, Magen-Darm-Störungen
und totale Erschöpfung können stressbedingt sein. Es
handelt sich dabei um typischerweise körperliche Reaktionen, die
über das autonome, vegetative (das heißt unserem Willen
nicht unterworfene) Nervensystem vermittelt werden. Das vegetative
Nervensystem vermittelt zwischen Körper und Seele. Stresshormone
spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Früher wurden
Stressreize durch Kampf, Flucht oder körperliche Arbeit
abgebaut. Heute bleiben sie bestehen, ohne dass man sie mit der
auslösenden Stressbedingung in Verbindung bringt. Zum Beispiel
bei unerklärlichen Kopfschmerzen, die sich zunächst aus
stressbedingten Veränderungen an den Blutgefäßen
entwickelt haben. Ähnlich kann dies bei Rückenschmerzen der
Fall sein. Es kommt zunächst zu stressbedingten
Muskelverspannungen, die sich auf Dauer zu einer eigenständigen
Krankheit entwickeln.
Zahlreiche Erkrankungen aus dem
psychosomatischen Bereich zeigen derartige Zusammenhänge
Man muss aber auch berücksichtigen, dass körperliche und seelische Erkrankungen selbst als Stressoren wirksam werden können. In diesen Fällen kann die auftretende Alarmreaktion den Krankheitsverlauf ungünstig beeinflussen. Bei Krebspatienten und AIDS-Kranken hat man Folgendes nachweisen können: Ein Stressabbau wirkt sich günstig auf den Krankheitsverlauf aus. Zusätzliche Stressbelastungen schränken nicht nur die Lebensqualität ein, sondern sie verschlechtern auch die Prognose. Dies gilt ebenso für seelische Erkrankungen (Depressionen, Angstzustände). Stressverminderung und Stressbewältigung sind daher wichtige Maßnahmen, mit denen man das Risiko zahlreicher körperlicher und seelischer Krankheiten reduzieren kann und gleichzeitig die Lebensqualität der Betroffenen bessert.
Im Wesentlichen sind es drei Techniken, mit deren Hilfe man einen Stressabbau versuchen kann. Diese stehen natürlich nicht unabhängig nebeneinander, sondern sollten optimal zusammenwirken. Eine Kombination von Vermeidungsstrategie und Bewältigungstraining liefert die besten Ergebnisse
Unter Methoden der Entspannung stellen wir Ihnen vor, wie Sie täglich ohne viel Aufwand zur Ruhe kommen und Kraft tanken können. Ein besonderes Augenmerk gilt der richtigen Atemtechnik sowie der mentalen Bereitschaft, sich völlig vom Alltag loszulösen.
Nehmen Sie sich 10-20 Minuten Zeit für eine Kurzentspannung.
Nehmen Sie eine bequeme Haltung im Sitzen oder Liegen ein.
Schließen Sie langsam die Augen. Lassen Sie das Einatmen genauso lang werden wie das Ausatmen.
Lassen Sie Ihren Atem besonders in den Unterbauch strömen (legen Sie dazu die Hand knapp unter Ihrem Bauchnabel auf den Bauch und beobachten Sie, wie sich die Bauchdecke hebt und senkt).
Stellen Sie sich vor, Ihre Gedanken wären wie Blätter; es weht ein sanfter Wind, der die Blätter in kleinen Böen fortbläst.
Lassen Sie Ihre Gedanken kommen und gehen, ohne dass Sie etwas dazu tun, und atmen Sie dabei ruhig weiter.
Sie können sich an dieser Stelle eine für Sie entspannende oder angenehme Situation ausmalen, vielleicht auch einer schönen Erinnerung nachgehen.
Wenn Sie abgeschaltet und sich erholt haben, spannen Sie unbedingt vor dem Aufstehen beide Arme kräftig an, recken Sie sich, atmen Sie 3-4 mal tief ein und öffnen erst dann die Augen.
Ein Weg zu innerer Ruhe und Versenkung sind Atemübungen. Hierbei wird die Aufmerksamkeit auf die Atmung und die körperliche Entspannung gelenkt, und es tritt so ein Gefühl der psychischen Entspannung ein. Wenn Sie diese einfache Übung täglich machen, werden Sie merken, wie Ihr "dickes Fell" sowie Ihre Sensibilität für Anspannungs- und Stresssignale wachsen.
Machen Sie es sich so bequem wie möglich.
Lösen Sie beengende Kleidung, damit Sie gut Luft bekommen.
Schließen Sie die Augen und denken Sie sich "Ich schalte jetzt für einen Moment ab!". Atmen Sie dabei tief ein, halten Sie den Atem einen kleinen Moment an und lassen Sie dann die Luft langsam, vielleicht mit einem kleinen (realen oder vorgestellten) Seufzer wieder ausströmen.
Versuchen Sie das Einatmen und Ausatmen gleich lang werden zu lassen (lassen Sie Ihren Atem sanft werden).
Lassen Sie Ihren Atem besonders in den (Unter-) Bauch wandern und beobachten Sie dabei das Heben und Senken Ihrer Bauchdecke.
Fühlen Sie beim Ausatmen, wie sich Ihre Schultern senken und entspannen. Achten Sie auf die Entspannung in Ihrem Kiefer oder in den Gliedern.
Machen Sie etwa fünf Atemzüge. Wiederholen Sie beim Ausatmen gedanklich "Ich schalte jetzt ab!". Wichtig ist, diese Sätze und die folgenden Sätze zu empfinden, statt sie nur "herunterzuleiern".
Wiederholen Sie die fünf Atemzüge, aber denken Sie sich jetzt den Satz: "Ich lasse los!"
Machen Sie noch einmal 5-10 Atemzüge und denken Sie sich: "Es ist meine Zeit - alles andere ist nicht so wichtig".
Zählen Sie nur noch die Atemzüge und jedes Mal, wenn Sie bei 10 angelangt sind, beginnen Sie wieder von vorne oder lassen den Atem von ganz alleine kommen und gehen.
Sie können sich als positiven Zusatzeffekt einen idealen Erholungsplatz vorstellen.
Falls Sie Angst haben, dabei einzuschlafen, stellen Sie sich einen Wecker. Diese Übung soll Entspannung bewirken und nicht, dass Sie Termine versäumen.
Wenn Sie abgeschaltet und sich erholt haben, spannen Sie unbedingt vor dem Aufstehen beide Arme kräftig an, recken Sie sich, atmen Sie 3-4 mal tief ein und öffnen erst dann die Augen
Kennen Sie diesen Anflug von
bürobedingten Depressionsgefühlen, die sich vornehmlich
nach einem erholsamen Sommerurlaub einstellen? Während Bekannte
und Freunde die letzten Hitzewellen des Spätsommers im kühlen
Nass der Baggerweiher ausklingen lassen, sitzen Sie bereits wieder an
Ihrem Arbeitsplatz. Nach Dienstschluss bildet der kurze Abstecher mit
dem Rad in den überfüllten Stadtpark in Sachen „Fitness
und Erholung“ bestenfalls das Höchste der Gefühle.
Spätestens in diesem Moment scheinen die kräftespendenden
Urlaubserinnerungen verraucht – der Alltag ist eingekehrt. Des
Elans beraubt, beginnen sich die Fluchtgedanken zu formieren: „Raus
hier! Ruhe! Erholung!“ Und im nächsten Atemzug: „Aber
wohin?“ Die Urlaubstage sind verbraucht, und mit „richtiger“
Erholung hat das sterile Neonklima der städtischen Wellnessoasen
wenig gemein.
Dabei bietet Deutschland mit seiner unschlagbaren
Vielfalt an Landschaften die optimalen Vorraussetzungen für
einen Fitness- und Wellnessurlaub „direkt vor der Haustür“:
Die heilende Kraft von Mooren und mineralischen Quellen, das milde
Reizklima der Küsten, Radwanderwege in den Mittelgebirgen und
duftende Kräuterwiesen, die schon die Anreise zur Aromatherapie
werden lassen, seien hier nur stellvertretend erwähnt.
Viabono
bietet passende Gesundheits- und Wellnessangebote mit individueller
Note, die Leib und Seele nach allen Regeln der Kunst verwöhnen –
jenseits von großen Kurkliniken und Bettenburgen. Seien es
prickelnde Kräutermassagen, eine Solekur im Herz der Alpen oder
genüssliche Ölmassagen – die
Entspannungsmöglichkeiten sind so vielfältig wie
Deutschland selbst. Viabono ist die neue Umwelt-Dachmarke im
Deutschland-Tourismus und steht für "Reisen natürlich
genießen". Wir bieten ein mehr an Qualität, Erholung,
Erlebnis und Gesundheit im Urlaub. Das bedeutet zum Beispiel
stressfreie Anreise durch Transferservice vom Bahnhof, einen
hauseigenen Fahrradverleih, eine schmackhafte Vitalküche mit
handverlesenen Regionalprodukten oder die Verwendung von
Naturmaterialien in Architektur und Zimmerausstattung. Nichtraucher-
und Allergikerzimmer sind ebenso selbstverständlich wie
spannende Angebote für Kinder. So können die Sprösslinge
vergnügt im Schlamm matschen, während die Eltern im Heubad
entspannt Dampf ablassen
Bewegung soll nicht nur Muskeln und Körper stärken, unseren Stoffwechsel ankurbeln und einen Ausgleich zur einseitigen Belastung des Berufsalltags darstellen. Bewegung soll vor allem motivieren, Spaß machen und die innere Balance wieder herstellen. Sportarten an der frischen Luft sind dafür besonders gut geeignet
Schwimmen ist heute längst nicht
mehr nur die nette Abkühlung im Sommer, sondern wird von vielen
gezielt für die Gesundheit betrieben. Neben der Lockerung von
Verspannungen ist Schwimmen, ein wirkungsvolles
Herz-Kreislauf-Training, es fördert Lungenfunktion und
Durchblutung, trainiert die Rückenmuskulatur und kann den
Stressabbau unterstützen. Ein positiver Nebeneffekt ist die
Massagewirkung des Wassers, was die Hautgefäße und das
Bindegewebe stärkt. Bei 30 Minuten Schwimmen verbrauchen sie
etwa 400 kcal. Deshalb wird es als schonende Methode zur
Gewichtsreduktion oder bei Rücken- oder Gelenkproblemen
empfohlen: Durch den Auftrieb im Wasser wird die Schwerkraft
"reduziert", Gelenke und Bandscheiben werden entlastet.
Doch nicht jede Schwimmart ist für jeden gleich gut geeignet:
Brustschwimmen
Besonders bei bereits bestehenden
Beschwerden im Nacken und Rückenbereich ist das Brustschwimmen
(neben dem Delphinschwimmen) nicht zu empfehlen. Oft wird durch eine
Fehlhaltung (Kopf ist über Wasser und in den Nacken gelegt) die
Wirbelsäule zusätzlich belastet und die Muskulatur
verspannt. Die Beschwerden werden dadurch eventuell sogar
verschlimmert. Richtig wäre, direkt ins Wasser auszuatmen (evtl.
Schwimmbrille anschaffen), um die Nacken- und Rückenmuskulatur
zu entspannen. Zum Einatmen wird der Kopf nur leicht nach vorne
angehoben. Gleichzeitig sollte der Körper waagrecht im Wasser
liegen (auch die Schultern unter Wasser!), um den Vorwärtsstoß
ausnutzen zu können. Weiteres Problem beim Brustschwimmen ist
die unnatürliche Beinschlag-Bewegung. Durch eine schlechte
Beintechnik kann es zu einer Überlastung des Meniskus und des
Innenbandes und in der Folge zu Knieproblemen kommen
("Brustschwimmer-Knie").
Kraulschwimmen (Freistil)
Bei dieser schnellsten Art des Schwimmens liegt der Körper
flach auf dem Wasser, das Gesicht befindet sich im Wasser (man schaut
den Beckenboden an) und Arme und Beine bewegen sich im Wechsel.
Technisch richtig ausgeführt ist dieser Schwimmstil eine
natürliche und effektive Schwimmbewegung. Die Atmung erfolgt in
einem bestimmten Rhythmus (in der Regel nach jedem zweiten oder
dritten Zyklus). Wichtig ist , dass nur der Kopf zum Einatmen zur
Seite bewegt wird und nicht der gesamt Oberkörper mitgedreht
wird. Ein häufiges Problem beim Kraulen ist die fehlende
Entspannungsphase. Besonders Anfänger lassen den Arm auch
angespannt, wenn sie ihn über das Wasser nach vorne zum
Eintauchen führen, was auf Dauer zu Problemen im Schultergelenk
führen kann. Richtig wäre, den Arm in der Überwasserphase
zu entspannen und erst beim Eintauchen wieder anzuspannen.
Rückenkraulschwimmen
Besonders bei Rückenproblemen
hat sich dieser Schwimmstil als der gesündeste erwiesen. Der
Körper liegt entspannt im Wasser und das Atmen ist ohne Probleme
möglich. Sollten Probleme mit der Beweglichkeit im
Schultergelenk bestehen, muss die Hand beim Armzug nicht unbedingt
hinter dem Kopf eintauchen, sondern kann auch seitlich auf
Schulterhöhe ins Wasser tauchen.
Um den Körper fit
zu halten, sollte zwei bis drei Mal in der Woche mindestens 20 bis 30
Minuten am Stück geschwommen werden. Es kommt weniger auf
Schnelligkeit an, viel wichtiger sind langsame und kontinuierliche
Schwimmbewegungen. So halten Sie mehrere Bahnen durch und trainieren
bei richtiger Technik schonend Ihren Körper. Sollten Sie sich
mit Ihrer Schwimmtechnik unsicher sein, werden in jedem Schwimmbad
Schwimmkurse angeboten, in denen Sie Ihre Technik verfeinern oder
auch einen neuen Schwimmstil erlernen können
Spaß am Sport setzt ein
Mindestmaß an Kondition voraus. Völlig Untrainierte sind
schon nach kurzer sportlicher Betätigung überfordert,
überanstrengt - ihnen geht im wahrsten Sinn des Wortes die Luft
aus.
Wer ja sagt zum Sport, sollte deshalb langsam aufbauend
seine Grundlagenausdauer verbessern. Sportarten wie Walking,
Bergwandern, Jogging, Radfahren, Schwimmen, Skilanglauf aber auch
Tennis, Hockey, Fuß-, Hand- oder Basketball eignen sich dafür
besonders gut. Wichtig ist vor allem, dass regelmäßig und
mit dem richtigen Puls trainiert wird. Optimal ist wöchentlich
drei bis vier Mal Sport etwa 30 bis 60 Minuten lang. Etwa zwei Tage
Pause zwischen Belastung und Erholung sind empfehlenswert.
Faustregeln für das Aufbautraining:
Die Belastungsintensität
sollte bei 50 bis 70 Prozent der maximalen Leistungsfähigkeit
liegen. Als Erfahrungswert gilt: Personen bis zu 50 Jahren haben bei
einem Puls von 130/140 Schlägen etwa 50 Prozent ihrer
Leistungsfähigkeit erreicht, 50/160 Schläge pro Minute
entsprechen einer Auslastung von 70 Prozent. Die maximale
Herzfrequenz errechnet sich mit der Faustregel: 180 - Lebensalter in
Jahren = maximale Trainingspulsfrequenz. Die Fettverbrennung
funktioniert am besten mit einem Puls zwischen 110 und 130 Schlägen,
Kohlenhydrate werden zwischen 130 und 160 abgebaut. Um Ihre
Herzfrequenz zu kontrollieren gibt es diverse Möglichkeiten:
Professionell ist eine Pulsuhr, Sie können den Herzschlag aber
auch per Hand messen oder als Merkregel zum Beispiel beim Joggen
gilt: Immer so schnell laufen, dass Sie sich noch unterhalten könnten
Mit Krafttraining an Geräten kann
man die unterschiedlichsten Effekte erzielen. Das Trainingsergebnis
hängt von der Zusammenstellung der Übungspläne und der
Auswahl der eingesetzten Geräte ab.
1.
Maximalkrafttraining. Ziel ist ein Kraftgewinn insgesamt, die
Verbesserung der muskulären Grundlagen in einer Sportart oder
auch eine gezielte Formung des Körpers oder bestimmter
Körperteile. Im Maximalkrafttraining dominiert eine
Übungsintensität mit hoher Gewichtsbelastung, bei geringen
Wiederholungszahlen (zwischen 8 und 15 pro Satz) und langen Pausen
zwischen den Sätzen (2-4 Minuten).
2. Kraft-Ausdauer
orientiertes Training. Ziel ist die allgemeine Verbesserung der
Körperfitness, der lokalen Muskeldurchblutung sowie die
Haltungsstabilisierung. Beim eher gesundheitsorientierten
Kraftausdauertraining wird mit geringerer Übungsintensität
und gleichzeitig erhöhten Wiederholungszahlen (20-50 pro Satz)
gearbeitet. Hier kann auch die Pausenzeit etwas kürzer gestaltet
werden (1-2 Minuten, je nach Leistungsfähigkeit). Im Gegensatz
zum Maximalkrafttraining kann das Kraftausdauertraining auch in
Zirkeln organisiert werden, wobei verschiedene Muskelgruppen direkt
nacheinander belastet werden. Die Optimale Trainingsintensität
ist erreicht, wenn die letzten Wiederholungen eines Satzes subjektiv
als schwer bis sehr schwer empfunden wird. Grundsätzlich gilt:
Vor jedem Krafttraining sollte ein kurzes Aufwärmprogramm
durchgeführt werden. Es besteht im optimalen Fall aus 5-10
Minuten leichtem Cardiotraining (Ergometer, Rudergerät o. ä.)
sowie 1-2 Aufwärmsätzen an dem Gerät, mit dem das
Training begonnen wird. Auch ein Cool-Down-Programm nach der
Trainingseinheit ist zu empfehlen (10-15 Minuten Cardiotraining mit
leichter bis mittlerer Intensität).
Die wichtigsten
Arten der sportlichen Betätigung:
Wettkampfsport
Ziel
ist die Verbesserung der pyhsischen Leistung in einem bestimmten, auf
die gewählte Sportart zugeschnittenen Leistungssegment. Höchste
Trainingsintensitäten und hohe Bewegungsfrequenz sind
charakteristisch.
Maximalkrafttraining
Ziel ist das
Training der intramuskulären Koordinationsfähigkeit, das
Training des Muskelquerschnitts (Muskelaufbautraining), die
Steigerung der Explosivkraft- und Schnellkrafttraining,
Reaktivkrafttraining (Prellverhalten), Kraftausdauertraining und
funktionell-statische Übungen.
Breitensport
Ziel:
Fitness steigern, erhalten, wiedergewinnen, Verzögerung des
altersbedingten Leistungsabfalls. Kennzeichnend sind das Ausklammern
maximaler Intensitäten, eine relativ niedrige bis mittlere
Frequenz der Übungsausführung. Empfehlenswerte Intensität
eines Kraftausdauer-trainings für Anfänger sind 20 bis 30
Wiederholungen je Serie. Beim Muskelaufbautraining für
Fortgeschrittene gelten 10-12 Ausbelastungs-wiederholungen pro Satz
als optimal.
Koronarsport
Ziel: Vermeidung einer
kardialen Überlastung im Alltag. Die individuelle
Trainingsintensität lässt sich nicht mit Hilfe vom
Maximalkrafttests berechnen. Man versucht, sich von unten an die
gerade noch trainingswirksame Schwelle heranzutasten. Wichtig hierbei
ist die Körperwahrnehmung: Welcher Muskel wird beansprucht? Wie
stark ist die Beanspruchung in welcher Phase der Bewegung? Wie
reagiert die Atmung? Training: Es gibt keine statischen Übungen!
Empfehlenswert ist ein maximal 50%-iger Belastungswert, bei 10-15
Wiederholungen weit unter der Auslastungsgrenze.
Achtung:
Pressatmung vermeiden
Beschreibung
Der Muskelkater wird
durch kleinste Verletzungen der Muskelfasern (sogenannte
Mikrotraumen) verursacht, die durch ungewohnte oder intensive
Belastungen, wie z.B. nach einer sprunghaften Steigerung der
Belastungsintensität im Training auftreten können.
Ursachen
Der Muskelkater entsteht durch Überspannungen
in den Muskelfasern, etwa durch abruptes Abbremsen von Bewegungen
beim Laufen, Hüpfen, Springen oder Belastungssportarten wie
Tennis oder Squash. Dies führt schließlich zu jenen
erwähnten mechanischen Mikrotraumen, die die Muskelkater
typischen Beschwerden verursachen.
Symptome
Die
betroffenen Muskeln sind (meist erst am Tag nach der Belastung) hart
und steif, empfindlich bei Druck, schmerzhaft bei jedem
Bewegungsversuch und aufgrund der mechanischen Zerstörung nicht
mehr in der Lage, die volle Kraft zu entwickeln.
Therapie
Lockerungsübungen, Wärmeanwendungen wie heiße
Bäder und Sauna sowie ein leichte positive Arbeit (z.B.
Radfahren bei Muskelkater im Oberschenkel oder Schwimmen im warmen
Wasser) können bei Muskelkater lindernd wirken. Die damit
verbundene erhöhte Durchblutung und die entsprechend verbesserte
Ver- und Entsorgung des Muskels wirkt sich positiv auf den
Reparaturvorgang und auf die Regeneration der Muskelfasern aus.
Prognose
Der Muskelkater heilt ohne bleibende Folgen
vollständig aus. Nach ca. vier bis sieben Tagen sind die
Beschwerden verschwunden.
Wie können Sie sich vor einem
Muskelkater schützen?
1. Bei fehlendem Training in einer
Sportart, nach längeren Trainingspausen und beim Erlernen neuer
Bewegungen die Belastung vorsichtig steigern. Übertriebener
Ehrgeiz bringt nichts. Gebens Sie Ihren Skelettmuskelfasern genügend
Zeit zur Anpassung an die erhöhten Spannungen.
2. Auch
wenn Sie regelmäßig Sport treiben sollten bei ungewohnten
Bewegungen mit geringer Intensität beginnen und diese langsam
und kontinuierlich steigern. Dies gilt insbesondere dann, wenn es sie
ihren Muskeln exzentrische Belastung abfordern.
3. Wärmen
Sie sich vor jeder sportlichen Aktivität sorgfältig auf!
Wenn Sie diese Vorsichtmaßnahmen berücksichtigen
brauchen Sie nach zwei bis drei Trainingseinheiten und einer weiter
vorsichtigen Belastungssteigerung kaum noch Muskelkater befürchten
Wer kennt nicht das Sprichwort: Wer rastet, der rostet. Der Mensch ist von seiner ganzen Entwicklung her auf Bewegung programmiert. Als unsere biologischen Vorfahren, die Primaten und Urmenschen, den Urwald verließen und in die Steppenlandschaft hinauszogen, fanden sie dort kaum schützende Deckung. Scharfe Sinnesorgane, intelligentes Verhalten sowie ein hohes Maß an Beweglichkeit waren die Voraussetzungen für das Überleben. Wie man auch noch bei vielen Naturvölkern sehen kann, entwickelte sich der Mensch zu einem Lebewesen mit hoher Beweglichkeit und auch heute braucht der menschliche Organismus ständige Bewegungsreize, um die Körperfunktionen im Gleichgewicht zu halten.
In der modernen Konsumgesellschaft ist Bewegungsmangel eine der Hauptursachen für eine Vielzahl von Erkrankungen, denn unser Organismus ist nach seiner Struktur und Funktion auf den Lebensrhythmus des Faultieres einfach nicht ausgelegt. Die beste Vorbeugung gegen Erkrankungen von Herz und Kreislauf, von Skelett und Muskeln, ja des gesamten Stoffwechsels ist regelmäßige Bewegung. Sportliche Aktivitäten in der Freizeit oder während des Urlaubes können den Bewegungsmangel und die fehlende oder einseitige körperliche Belastung im Berufsleben ausgleichen. Aber nicht jede Sportart ist dafür geeignet. Nur Kugelstoßen oder Gewichtheben allein ist ebenso wenig empfehlenswert wie ausschließliches Bodybuilding und schon gar nicht für jedes Lebensalter. Es kommt auf die Balance zwischen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit an, wie dies z.B. beim Berg wandern, beim Rad fahren, beim Schwimmen gegeben ist. Jede einseitige Belastung ist auf Dauer ungünstig.
Darauf sollte besonders im Urlaub geachtet werden. Faulenzen im Liegestuhl ist in der Entspannungsphase zu Beginn des Urlaubs wichtig, aber dann sollte das "Urlaubsfaultier", das natürlich in jedem von uns steckt, überwunden werden. Manche Urlaubsgebiete haben dies erkannt und bieten gezielt eine breite Palette unterschiedlicher Bewegungsmöglichkeiten an.
Bewegung sollte möglichst zum Erlebnis werden. Diese Erkenntnis setzt man z.B. im weltweit größten Haflingergestüt, dem Fohlenhof in Ebbs, um und führt Interessierte auf diese Weise an den Pferdesport heran. Zur richtigen Bewegung gehört auch Spaß. D.h. Belastung darf sein, aber wenn die Bewegung langweilig oder quälend ist, motiviert sie nicht. Ganz wichtig zum Schluss: Keinen falschen Ehrgeiz, sonst braucht man Erholung von der Erholung
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Prozess des
biologischen Alterns sind bis heute lückenhaft. Fakt aber ist:
die mittlere Lebenserwartung der Menschen hat sich in den letzten
hundert Jahren in den Industrieländern verdoppelt. Gründe
hierfür sind in erster Linie verbesserte Ernährung und
Hygiene sowie die erfolgreiche Bekämpfung vieler
Infektionskrankheiten. Viele Menschen leiden jedoch im Alter zum Teil
gleichzeitig an mehreren Krankheiten. In Fachkreisen wird dies mit
dem Begriff Multimorbidität bezeichnet. Gewonnene Lebensjahre
bedeuten also nicht automatisch längere Gesundheit und
Lebensqualität.
Anti-Aging will hier helfen. Anti-Aging
soll den älter werdenden Menschen unterstützen, möglichst
lange gesund und leistungsfähig zu bleiben. Anti-Aging
Strategien konzentrieren sich deshalb ganz wesentlich auf Maßnahmen
für eine, die Gesundheit fördernde und erhaltende
Lebensweise.
Psychische Belastungen im beruflichen
und/oder privaten Umfeld sind nicht nur für die erste
Lebenshälfte bedeutsam. Auch im Alter können mangelnde
Kommunikation, nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit,
Ausscheiden aus dem Beruf, Partnerverlust, Auflösung des
Familienverbandes, Einschränkung der Unabhängigkeit etc. zu
erheblichen seelischen Problemen führen. Die damit verbundenen
Stimmungsschwankungen bis hin zu diffusen Ängsten und
Depressionen sind sogar messbar. Sie lassen sich unter anderem an
neuro-hormonellen Veränderungen wie z. B. dem DHEA- oder
Cortisolspiegel erkennen.
Wichtig für das psychische
Wohlbefinden im Alter ist die Bereitschaft, sich den veränderten
Lebensverhältnissen im Alter anzupassen, Ansprüche an sich
selbst und das eigene Lebensumfeld altersgerecht zu gestalten und
Überforderungen zu vermeiden.
Grundsätzlich gilt:
Menschen mit aktiver, extrovertierter und optimistischer Grundhaltung
verkraften die notwendigen Anpassungen an die Veränderungen im
Alter besser.
Wichtig ist es, eigene Strategien zur Bewältigung
dieser Anpassung zu entwickeln. Eine Empfehlung, ab wann dies
geschehen soll, gibt es nicht. Am besten ist es, bereits in jüngeren
Jahren Strategien und Perspektiven für das Alter zu entwickeln.
Fazit: Der Elektrosmog ist NICHT schuld sondern SIE selber.
Na haben Sie alles aufmerksam gelesen und IHRE Fehler gefunden ? Jetzt werden SIE doch erkennen müssen, das es nicht so ist wie es IHNEN die BW dargelegt hat. Von wegen E-Smog und Co. Ihre eigenen Verhaltensweisen führen zu Ihren Beschwerden. Stellen Sie diese ab und sie haben keine Probleme mehr.