Der Elektrosmog ist an allem schuld--- NIE etwas anderes..... !


Essen und Trinken

Eine ausgewogene Ernährung bildet die Basis des naturgesunden Lebens. Ein Großteil aller Krankheiten wird durch einseitige und unausgewogene Kost und daraus resultierenden Mangelerscheinungen ausgelöst oder begünstigt. Und könnte somit einfach vermieden werden, weil Nahrungsmittel auch Heilmittel sind. Durch ihre lebenswichtigen Bestandteile wie Vitamine, Proteine, Ballast- und Mineralstoffe stärken sie das Immunsystem und spielen in dem gesamten, komplizierten Mechanismus unseres Körpers eine entscheidende Schlüsselrolle. Doch heutzutage zeigt sich das gestörte Verhältnis zum Essen in vielerlei Formen: Magersucht, Fettleibigkeit, Zivilisationskrankheiten, Allergien sowie physischen und psychischen Einschränkungen. Wir informieren Sie im Folgenden darüber, wie unkompliziert und köstlich eine naturgesunde Ernährung aussehen kann. Mit Beiträgen und Anregungen, die eine positive Abwechslung auf Ihrem Speiseplan bewirken werden.



Naturgesund in den Tag – Fit mit dem richtigen Frühstück

Wie das Frühstück, so der Tag. Ob wir mit Kraft und Motivation in den Tag starten, hängt vor allem davon ab, was wir morgens zu uns nehmen. Und weil der Körper Inhaltsstoffe wie Vitamine zu Beginn des Tages am besten umsetzen kann, sollte Sie sich die Zeit nehmen, Ihren Energiespeicher mit einem naturgesunden Frühstück aufzufüllen


Morgenlust oder Morgenfrust?

Sind Sie ein ”Morgensummer", der frühmorgens mit Schwung aus den Federn steigt, mit einem Liedchen auf den Lippen unter die Dusche geht und das Frühstück in aller Ruhe zusammen mit Partner oder Partnerin ausgiebig genießt? Oder begrüßen Sie den Tag als "Morgenbrummer", der durch den Wecker im Bett hochschreckt, um die letzten Minuten im warmen Nest kämpft, einige Schlucke viel zu heißen Kaffee hinunterstürzt und dann grußlos zur Arbeit hetzt ?


Unerlässlich für Körper und Geist

Egal, ob Morgensummer oder Morgenbrummer: Entscheidend für den Einstieg in den gesamten Tagesablauf, die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft ist ein naturgesundes Frühstück.
In weltweiten wissenschaftlichen Studien wurde sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen untersucht, welchen Einfluss naturgesundes Frühstück auf unterschiedlichste Leistungsparameter hat.


Schlüssel für Leistung: Kohlehydrate

Wer auf sein Frühstück verzichtet, muss mit einer verminderten physischen und mentalen Leistungsfähigkeit seines Körpers rechnen. Lloyds & Rogers haben 1994 anhand einer ganzen Reihe von Tests nachgewiesen, dass ein Frühstück mit hohem Kohlenhydrat-Anteil die Funktionsleistungen im Körper deutlich verbessert. Bei einem fettreichen Frühstück ist das nicht feststellbar. Ähnliche Ergebnisse zeigen Vergleichsstudien zwischen einem energiereichen und einem energiearmen Frühstück. Was die Studien auch zeigten: besonders jüngere Menschen reagieren auf ein unzureichendes Frühstück mit empfindlichen Wahrnehmungsdefiziten


Power Kombi: Kohlenhydrate und Protein

Wie sieht das optimal naturgesunde Frühstück aus? Da nach den Studien Kohlenhydrate beim Frühstück die Leistung deutlich verbessern, sind Brot und Backwaren immer noch die beste Grundlage für einen naturgesunden Start in den Tag. Wichtig für ein naturgesundes Frühstück ist darüber hinaus die Vitaminversorgung, die am besten über frisch gepresste Säfte von Zitrusfrüchten sichergestellt wird


Das ausgiebige, traditionelle Frühstück ist auf dem Rückzug, zumindest während der Woche. An einem normalen Arbeitstag wird mehr und mehr mit einem Frühstück zwischen Tür und Angel begonnen, oder erst während der ersten Arbeitspause am Arbeitsplatz. Auch Frühstück im Auto, in der Bahn, im Flugzeug ist für viele Geschäftsleute oder Berufspendler Alltag.


Wiederentdeckt: Tees mit Tradition aus aller Welt

Zu den Stars im Bereich neue Frühstückskultur zählen ohne Frage die Heiltees aus Asien, Afrika und Südamerika. Anregend durch Koffein und viele natürliche Vitalstoffe präsentieren sich die gesunden Muntermacher als ideale Alternative zum morgendlichen Frühstückskaffee


Fitness-Drinks

Die geballte Konzentration von Nährstoffen: Als zeitsparende Alternative zu einem ausgiebigen Frühstück mit Obst & Co - mixen Sie sich Ihren eigenen Fitness-Drink!
Er belebt und erfrischt nach wenigen Schlucken. Und dabei werden die Energie- und Vitaminreserven bereits bestens für den Tag gerüstet. Egal ob beim Aufstehen, nach dem Sport oder einfach zwischendurch: Diese Energiebündel kann man zu jeder Tageszeit genießen.


Gesundes Obst

Alles Gute aus der Frucht: Die im Obst enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für den menschlichen Organismus lebenswichtig, da sie eine Vielzahl von Funktionen steuern. Ob Schönheit, Konzentration, Energie oder Psyche – Obst liefert die Nährstoffe für körperliches und geistiges Wohlbefinden. Grundsätzlich unterscheidet man fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) und wasserlösliche Vitamine. Zur besseren Aufnahme fettlöslicher Vitamine sollte man gleichzeitig Öle oder Pflanzenfette zu sich nehmen. Obst eignet sich zu jeder Tageszeit, aber ganz besonders zum Frühstück. Denn Obst ist leicht, belastet den Magen nicht und liefert schnelle Energie für volle Leistungsfähigkeit.


Diäten – Schlankheit um jeden Preis?

Das Thema "Essen und Trinken" ist in Gesellschaft und Boulevardpresse längst zum Dauerbrenner geworden. Ständig werden neue Diäten und Wundermittel angepriesen, dem gegenüber steht die massive Werbung von Genuss- und Convenience-Produkten. Verunsichert bewegt sich der Konsument zwischen traditioneller Esskultur und dem gesellschaftlich vorgegeben Schlankheitsideal.

Essen und Trinken sind aber auch Elementarbedürfnisse, die über das gesamte Leben ständig befriedigt werden müssen, und das in kurzen Zeitabständen von wenigen Stunden. Dabei geht es nicht nur um das Stillen von Hunger und Durst, das heißt um die Versorgung des Körpers mit Baustoffen und Energie. Essen und Trinken sind hochemotionale Tätigkeiten. Die Stimmungslage vieler Menschen hängt sehr stark davon ab.


Das Auf und Ab der Kilos

Aus den zentralen Ernährungsfehlern lässt sich im Grunde bereits ableiten, welche Änderungen im Ernährungsverhalten notwendig wären: Man sollte auf eine energiereduzierte, fettarme und ballaststoffreiche Ernährung ohne Zucker und mit wenig Salz übergehen. Meist läuft es aber anders: Auf eine Kalorienmast folgt eine entsprechende unausgewogene Schlankheitsdiät. Dabei ist in aller Regel die Schlankheitsdiät gesundheitlich noch fragwürdiger als die vorherige Kalorienmast. Am schlimmsten wird es aber dann, wenn sich eine "Diät-Karriere" entwickelt, bei der sich ungezügelte Esslust und Gewichtszunahme ständig mit unterschiedlichsten Reduktionsdiäten abwechseln. Man spricht von der Jo-Jo-Diät, das heißt vom Auf und Ab des Körpergewichts, von einer Instabilität im Ernährungsverhalten.


Wenn Abnehmen zur Gefahr wird - Diätformen

Übergewicht ist in den westlichen Industrienationen der wichtigste gesundheitliche Risikofaktor. Etwa 30 % der erwachsenen deutschen Bevölkerung haben Übergewicht. Mehr als 40 % aller Frauen in Deutschland haben eine oder mehrere Diäten hinter sich – viele davon haben heute erneut Übergewicht. Dabei sind für einen gesunden Menschen Diäten in dem Sinne völlig unnötig. Wer abnehmen möchte, sollte am besten eine Ernährungsberatung aufsuchen und an einer qualifizierten Maßnahme z.B. Abnehmkurs teilnehmen. Über entsprechende Angebote berät Sie übrigens Ihre GEK vor Ort.


Abnehmen ohne Risiko

Der wichtigste Punkt, um erfolgreich an Gewicht zu verlieren, ist zweifellos die verminderte Aufnahme von Nahrungsenergie. Dabei besteht eine hinreichende Sicherheit der Gewichtsabnahme nur dann, wenn die Energieaufnahme pro Tag auch wirklich unter dem Grundumsatz liegt. Dass bei einer derartigen Bilanzierung Alter und körperliche Aktivität eine Rolle spielen, ist klar. Unter 1200 Kilokalorien pro Tag sollte man schon bleiben, damit man den Zweck sicher erreicht.


An den richtigen Stellen abnehmen

Dabei ist zu beachten, dass man in jedem Fall 50 Gramm Eiweiß zu sich nehmen sollte, um einen unerwünschten Abbau von Körpereiweiß zu vermeiden. Denn man möchte ja an den richtigen Stellen abnehmen, das heißt an den Fettpolstern – und nicht an der Muskulatur. Etwa 100 Gramm komplexe Kohlenhydrate benötigt man pro Tag. Dann ist der Energiebedarf gedeckt. "Komplex" schließt dabei Weißbrot oder Zucker aus. Selbstverständlich müssen es aber Kohlenhydrate sein, die wir auch verwerten können, denn sonst zählen sie nicht als Energielieferant. Ob es aber letztlich Kartoffeln, Nudeln oder Reis sind, spielt keine Rolle. Beim Fettverzehr wollen wir die entscheidenden Kalorien einsparen. Aber: ganz ohne Fett geht es auch nicht, wenn kein Mangel entstehen soll. Also benötigen wir sieben Gramm essenzielle Fettsäuren in der richtigen Mischung. Bei all diesen Angaben handelt es sich um statistische Mittelwerte, die man individuell modifizieren kann.


Ballaststoffe machen das Leben leichter

Ballaststoffe bestehen meist aus Pflanzenfasern, die im Darm aufquellen und damit eine bessere Verdauung sicherstellen. Entscheidend ist also die Quellfähigkeit derartiger Stoffe, die eine entsprechende Vorbehandlung benötigen. Dies ist etwa beim aufgebrochenen goldgelben Leinsamen der Fall (nicht so bei einfach geschrotetem Leinsamen). Durch seinen Gehalt an alpha-Linolensäure trägt der aufgebrochene goldgelbe Leinsamen über seine Funktion als idealer quellfähiger Ballaststoff auch noch zur lebenswichtigen Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren bei, die bei einer kalorienreduzierten Kost meist erheblich zu kurz kommen. Eigentlich sollte Jeder 2 bis 3 Esslöffel des goldgelben Leinsamens pro Tag zu sich nehmen. Ganz besonders wichtig wird dies aber während einer kalorienreduzierten Kost zur Gewichtsabnahme


Lebenswichtige Mikronährstoffe

Eine weitere Komponente jeder gesunden Ernährung fehlt noch in unserem Speiseplan: die lebenswichtigen Mikronährstoffe – die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe. Schon in der üblichen Ernährung ist die Versorgung mit diesen Stoffen oft unzureichend. Ganz besonders kritisch wird es aber, wenn die Gesamtkalorienzufuhr eingeschränkt wird. Der Grund: Unsere Nahrung weist pro Kalorie nur eine begrenzte Menge an diesen Mikronährstoffen auf. Man spricht von einer begrenzten Nahrungsdichte. Wer also die Kalorienzufuhr einschränkt, muss auf irgendeine Weise dafür sorgen, dass die Zufuhr möglichst aller wichtigen Mikronährstoffe gesichert ist. Ansonsten wird der Vorteil der Gewichtsabnahme durch das gesundheitliche Risiko eines Mikronährstoffmangels ins Gegenteil verkehrt. Man darf dabei aber nicht nur auf einzelne Mikronährstoffe achten, sondern man muss alle im Auge behalten.


Wenig essen, aber von allem genug

Die Basis einer gesunden Ernährung – auch beim Abnehmen - bilden Gemüse, Kartoffeln und Obst und Produkte aus Getreide. Bei diesen Lebensmitteln sollten Sie mehrfach am Tag zugreifen. Bei Getreideprodukten sollten Sie Lebensmittel aus Vollkorn bevorzugen, bei Kartoffelgerichten achten Sie auf fettarme Zubereitungen. Regelmäßig täglich – aber in fettarmer Form sollten Sie Milch, Milchprodukte und Käse genießen, Fleisch, Fisch und Eier werden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zwei bis dreimal pro Woche empfohlen. Möglichst sparsam sollten Sie Zucker Salz und Fett einsetzen.
Wichtig: Denken Sie daran, ausreichend zu trinken. Anderthalb Liter Flüssigkeit braucht der Körper pro Tag. Und beim Abnehmen ist es besonders wichtig. Nur wenn die Nieren gut gespült werden, können die Stoffwechselendprodukte, die bei einer Reduktionsdiät anfallen, auch ausgeschieden werden.


Erfolg ist garantiert

Bei all dem sollte man aber "cool" bleiben, wenn die Erfolge auf der Waage nicht so rasch eintreten, wie man sich das erhofft hatte. Ist das falsche Ernährungsverhalten erst einmal geändert, so tritt der Erfolg mit Sicherheit ein. Auch wenn es etwas dauert. Und dies ist viel besser, als mit einer Crash-Diät fünf oder zehn Kilo zu verlieren, die nach einigen Wochen wieder auf der Waage abzulesen sind.


Stress - Entspannen

Burn out und chronisches Müdigkeitssyndrom sind ein Problem unserer Gesellschaft. Anspannung und Entspannung sollten daher im Alltag in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen. Jeder, der unter Anspannung leidet, weiß, dass sie auf Dauer schädlich ist. Hingegen ist das Wissen über die richtige Entspannung nicht so weit verbreitet. Dabei gibt es vielfältige Entspannungstechniken, von Yoga bis zum autogenen Training, von Ayurveda bis Zen. Dabei ist nicht nur körperliche Entspannung gemeint, die man schon
durch Gymnastik oder Walking erreichen kann, sondern auch mentale Entlastung vom täglichen Stress. Hierbei können Meditationstechniken hilfreich sein.


Volkskrankheit Stress

Stress ist früher vielfach schlicht mit Belastung gleichgesetzt worden, also mit einer beliebigen Reizsetzung, die eines oder mehrere Körpersysteme aktiviert.
Sofern die Reizsetzung als Herausforderung einzustufen war, die mit einer positiven Bewältigung endete, sprach man von einem "Eustress". Also einem "positiven" Stress. Ein typisches Beispiel hierfür ist die körperliche Reizsetzung bei sportlicher Betätigung, die bei Muskeln, Skelett, Herz und Kreislauf zu einem Trainingseffekt führt. Bedrohliche, nicht positiv zu verarbeitende Reize werden hingegen als "Disstress" bezeichnet. Heute redet man von Stress hauptsächlich bei einem Moment der Überbelastung.

Durch Lebenserfahrung gelassener werden

Auffällig ist dabei die Tatsache, dass Jüngere und Alleinstehende mit Belastungen weniger gut umgehen können. Lebenserfahrung und soziale Unterstützung sind für die Verarbeitung von Stress deshalb wichtig und hilfreich. Daraus wird ersichtlich, dass erfolgreiche Verarbeitungsstrategien von Stress gelernt und trainiert werden können bzw. müssen. Dieser "Trainingszustand" entscheidet in hohem Maße darüber, wie schwerwiegend die Stressfolgen sein werden. Es gilt, aus gemachten Fehlern zu lernen und eine positive Resonanz zu ziehen. Wer eine Krise erfolgreich meistert, fühlt sich danach zumeist ausgeglichener und stärker als je zuvor. Dabei sollte man ruhig die Unterstützung von Freunden und Familie annehmen oder sogar eine psychologische Beratung in Betracht ziehen


Körperliche und seelische Reaktionen

Hier eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Reaktionen: Pulsschlag beschleunigt, Blutdruck steigt, Atmung wird flach und schnell, Muskelspannung erhöht sich, Blutzuckerspiegel steigt an, Blut gerinnt rascher, Blutfette steigen an, Immunfunktionen ändern sich, Blutreserven werden aus dem Verdauungstrakt in die Muskulatur verlagert.
All diese Veränderungen sind darauf ausgerichtet, die Kampfkraft bzw. die Fluchtbereitschaft zu erhöhen. In ähnlichem Sinne sind auch die seelischen Folgen der stressbedingten Alarmreaktionen zu interpretieren: erhöhte Wachsamkeit, nervöse Unruhe, gespannte Erwartung, angstvolle Erregung, veränderte Wahrnehmung, rasch wechselnde Vorstellungen; Gedankensprünge, Ideenflucht, Schlaflosigkeit und seelische Erschöpfung


Stress macht krank

Stress kann neben negativen Gefühlen und Gedanken auch körperliche Missempfindungen hervorrufen. Herzklopfen, Schweißausbrüche, Magen-Darm-Störungen und totale Erschöpfung können stressbedingt sein. Es handelt sich dabei um typischerweise körperliche Reaktionen, die über das autonome, vegetative (das heißt unserem Willen nicht unterworfene) Nervensystem vermittelt werden. Das vegetative Nervensystem vermittelt zwischen Körper und Seele. Stresshormone spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Früher wurden Stressreize durch Kampf, Flucht oder körperliche Arbeit abgebaut. Heute bleiben sie bestehen, ohne dass man sie mit der auslösenden Stressbedingung in Verbindung bringt. Zum Beispiel bei unerklärlichen Kopfschmerzen, die sich zunächst aus stressbedingten Veränderungen an den Blutgefäßen entwickelt haben. Ähnlich kann dies bei Rückenschmerzen der Fall sein. Es kommt zunächst zu stressbedingten Muskelverspannungen, die sich auf Dauer zu einer eigenständigen Krankheit entwickeln.
Zahlreiche Erkrankungen aus dem psychosomatischen Bereich zeigen derartige Zusammenhänge


Ein Wechselspiel: Auch Krankheiten rufen Stress hervor

Man muss aber auch berücksichtigen, dass körperliche und seelische Erkrankungen selbst als Stressoren wirksam werden können. In diesen Fällen kann die auftretende Alarmreaktion den Krankheitsverlauf ungünstig beeinflussen. Bei Krebspatienten und AIDS-Kranken hat man Folgendes nachweisen können: Ein Stressabbau wirkt sich günstig auf den Krankheitsverlauf aus. Zusätzliche Stressbelastungen schränken nicht nur die Lebensqualität ein, sondern sie verschlechtern auch die Prognose. Dies gilt ebenso für seelische Erkrankungen (Depressionen, Angstzustände). Stressverminderung und Stressbewältigung sind daher wichtige Maßnahmen, mit denen man das Risiko zahlreicher körperlicher und seelischer Krankheiten reduzieren kann und gleichzeitig die Lebensqualität der Betroffenen bessert.


Stress abbauen

Im Wesentlichen sind es drei Techniken, mit deren Hilfe man einen Stressabbau versuchen kann. Diese stehen natürlich nicht unabhängig nebeneinander, sondern sollten optimal zusammenwirken. Eine Kombination von Vermeidungsstrategie und Bewältigungstraining liefert die besten Ergebnisse


Einführung: Entspannen und Meditieren

Unter Methoden der Entspannung stellen wir Ihnen vor, wie Sie täglich ohne viel Aufwand zur Ruhe kommen und Kraft tanken können. Ein besonderes Augenmerk gilt der richtigen Atemtechnik sowie der mentalen Bereitschaft, sich völlig vom Alltag loszulösen.


Kurzentspannung (Dauer 10-20 Minuten)

Nehmen Sie sich 10-20 Minuten Zeit für eine Kurzentspannung.


Tiefenentspannung (Dauer 15-30 Minuten)

Ein Weg zu innerer Ruhe und Versenkung sind Atemübungen. Hierbei wird die Aufmerksamkeit auf die Atmung und die körperliche Entspannung gelenkt, und es tritt so ein Gefühl der psychischen Entspannung ein. Wenn Sie diese einfache Übung täglich machen, werden Sie merken, wie Ihr "dickes Fell" sowie Ihre Sensibilität für Anspannungs- und Stresssignale wachsen.

Kennen Sie diesen Anflug von bürobedingten Depressionsgefühlen, die sich vornehmlich nach einem erholsamen Sommerurlaub einstellen? Während Bekannte und Freunde die letzten Hitzewellen des Spätsommers im kühlen Nass der Baggerweiher ausklingen lassen, sitzen Sie bereits wieder an Ihrem Arbeitsplatz. Nach Dienstschluss bildet der kurze Abstecher mit dem Rad in den überfüllten Stadtpark in Sachen „Fitness und Erholung“ bestenfalls das Höchste der Gefühle. Spätestens in diesem Moment scheinen die kräftespendenden Urlaubserinnerungen verraucht – der Alltag ist eingekehrt. Des Elans beraubt, beginnen sich die Fluchtgedanken zu formieren: „Raus hier! Ruhe! Erholung!“ Und im nächsten Atemzug: „Aber wohin?“ Die Urlaubstage sind verbraucht, und mit „richtiger“ Erholung hat das sterile Neonklima der städtischen Wellnessoasen wenig gemein.
Dabei bietet Deutschland mit seiner unschlagbaren Vielfalt an Landschaften die optimalen Vorraussetzungen für einen Fitness- und Wellnessurlaub „direkt vor der Haustür“: Die heilende Kraft von Mooren und mineralischen Quellen, das milde Reizklima der Küsten, Radwanderwege in den Mittelgebirgen und duftende Kräuterwiesen, die schon die Anreise zur Aromatherapie werden lassen, seien hier nur stellvertretend erwähnt.
Viabono bietet passende Gesundheits- und Wellnessangebote mit individueller Note, die Leib und Seele nach allen Regeln der Kunst verwöhnen – jenseits von großen Kurkliniken und Bettenburgen. Seien es prickelnde Kräutermassagen, eine Solekur im Herz der Alpen oder genüssliche Ölmassagen – die Entspannungsmöglichkeiten sind so vielfältig wie Deutschland selbst. Viabono ist die neue Umwelt-Dachmarke im Deutschland-Tourismus und steht für "Reisen natürlich genießen". Wir bieten ein mehr an Qualität, Erholung, Erlebnis und Gesundheit im Urlaub. Das bedeutet zum Beispiel stressfreie Anreise durch Transferservice vom Bahnhof, einen hauseigenen Fahrradverleih, eine schmackhafte Vitalküche mit handverlesenen Regionalprodukten oder die Verwendung von Naturmaterialien in Architektur und Zimmerausstattung. Nichtraucher- und Allergikerzimmer sind ebenso selbstverständlich wie spannende Angebote für Kinder. So können die Sprösslinge vergnügt im Schlamm matschen, während die Eltern im Heubad entspannt Dampf ablassen


Bewegung im Freien - Fit in Freizeit und Urlaub

Bewegung soll nicht nur Muskeln und Körper stärken, unseren Stoffwechsel ankurbeln und einen Ausgleich zur einseitigen Belastung des Berufsalltags darstellen. Bewegung soll vor allem motivieren, Spaß machen und die innere Balance wieder herstellen. Sportarten an der frischen Luft sind dafür besonders gut geeignet


Schwimmen - aber richtig!

Schwimmen ist heute längst nicht mehr nur die nette Abkühlung im Sommer, sondern wird von vielen gezielt für die Gesundheit betrieben. Neben der Lockerung von Verspannungen ist Schwimmen, ein wirkungsvolles Herz-Kreislauf-Training, es fördert Lungenfunktion und Durchblutung, trainiert die Rückenmuskulatur und kann den Stressabbau unterstützen. Ein positiver Nebeneffekt ist die Massagewirkung des Wassers, was die Hautgefäße und das Bindegewebe stärkt. Bei 30 Minuten Schwimmen verbrauchen sie etwa 400 kcal. Deshalb wird es als schonende Methode zur Gewichtsreduktion oder bei Rücken- oder Gelenkproblemen empfohlen: Durch den Auftrieb im Wasser wird die Schwerkraft "reduziert", Gelenke und Bandscheiben werden entlastet. Doch nicht jede Schwimmart ist für jeden gleich gut geeignet:

Brustschwimmen
Besonders bei bereits bestehenden Beschwerden im Nacken und Rückenbereich ist das Brustschwimmen (neben dem Delphinschwimmen) nicht zu empfehlen. Oft wird durch eine Fehlhaltung (Kopf ist über Wasser und in den Nacken gelegt) die Wirbelsäule zusätzlich belastet und die Muskulatur verspannt. Die Beschwerden werden dadurch eventuell sogar verschlimmert. Richtig wäre, direkt ins Wasser auszuatmen (evtl. Schwimmbrille anschaffen), um die Nacken- und Rückenmuskulatur zu entspannen. Zum Einatmen wird der Kopf nur leicht nach vorne angehoben. Gleichzeitig sollte der Körper waagrecht im Wasser liegen (auch die Schultern unter Wasser!), um den Vorwärtsstoß ausnutzen zu können. Weiteres Problem beim Brustschwimmen ist die unnatürliche Beinschlag-Bewegung. Durch eine schlechte Beintechnik kann es zu einer Überlastung des Meniskus und des Innenbandes und in der Folge zu Knieproblemen kommen ("Brustschwimmer-Knie").

Kraulschwimmen (Freistil)
Bei dieser schnellsten Art des Schwimmens liegt der Körper flach auf dem Wasser, das Gesicht befindet sich im Wasser (man schaut den Beckenboden an) und Arme und Beine bewegen sich im Wechsel. Technisch richtig ausgeführt ist dieser Schwimmstil eine natürliche und effektive Schwimmbewegung. Die Atmung erfolgt in einem bestimmten Rhythmus (in der Regel nach jedem zweiten oder dritten Zyklus). Wichtig ist , dass nur der Kopf zum Einatmen zur Seite bewegt wird und nicht der gesamt Oberkörper mitgedreht wird. Ein häufiges Problem beim Kraulen ist die fehlende Entspannungsphase. Besonders Anfänger lassen den Arm auch angespannt, wenn sie ihn über das Wasser nach vorne zum Eintauchen führen, was auf Dauer zu Problemen im Schultergelenk führen kann. Richtig wäre, den Arm in der Überwasserphase zu entspannen und erst beim Eintauchen wieder anzuspannen.

Rückenkraulschwimmen
Besonders bei Rückenproblemen hat sich dieser Schwimmstil als der gesündeste erwiesen. Der Körper liegt entspannt im Wasser und das Atmen ist ohne Probleme möglich. Sollten Probleme mit der Beweglichkeit im Schultergelenk bestehen, muss die Hand beim Armzug nicht unbedingt hinter dem Kopf eintauchen, sondern kann auch seitlich auf Schulterhöhe ins Wasser tauchen.

Um den Körper fit zu halten, sollte zwei bis drei Mal in der Woche mindestens 20 bis 30 Minuten am Stück geschwommen werden. Es kommt weniger auf Schnelligkeit an, viel wichtiger sind langsame und kontinuierliche Schwimmbewegungen. So halten Sie mehrere Bahnen durch und trainieren bei richtiger Technik schonend Ihren Körper. Sollten Sie sich mit Ihrer Schwimmtechnik unsicher sein, werden in jedem Schwimmbad Schwimmkurse angeboten, in denen Sie Ihre Technik verfeinern oder auch einen neuen Schwimmstil erlernen können


Erster Schritt: Kondition verbessern

Spaß am Sport setzt ein Mindestmaß an Kondition voraus. Völlig Untrainierte sind schon nach kurzer sportlicher Betätigung überfordert, überanstrengt - ihnen geht im wahrsten Sinn des Wortes die Luft aus.

Wer ja sagt zum Sport, sollte deshalb langsam aufbauend seine Grundlagenausdauer verbessern. Sportarten wie Walking, Bergwandern, Jogging, Radfahren, Schwimmen, Skilanglauf aber auch Tennis, Hockey, Fuß-, Hand- oder Basketball eignen sich dafür besonders gut. Wichtig ist vor allem, dass regelmäßig und mit dem richtigen Puls trainiert wird. Optimal ist wöchentlich drei bis vier Mal Sport etwa 30 bis 60 Minuten lang. Etwa zwei Tage Pause zwischen Belastung und Erholung sind empfehlenswert. Faustregeln für das Aufbautraining:
Die Belastungsintensität sollte bei 50 bis 70 Prozent der maximalen Leistungsfähigkeit liegen. Als Erfahrungswert gilt: Personen bis zu 50 Jahren haben bei einem Puls von 130/140 Schlägen etwa 50 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit erreicht, 50/160 Schläge pro Minute entsprechen einer Auslastung von 70 Prozent. Die maximale Herzfrequenz errechnet sich mit der Faustregel: 180 - Lebensalter in Jahren = maximale Trainingspulsfrequenz. Die Fettverbrennung funktioniert am besten mit einem Puls zwischen 110 und 130 Schlägen, Kohlenhydrate werden zwischen 130 und 160 abgebaut. Um Ihre Herzfrequenz zu kontrollieren gibt es diverse Möglichkeiten: Professionell ist eine Pulsuhr, Sie können den Herzschlag aber auch per Hand messen oder als Merkregel zum Beispiel beim Joggen gilt: Immer so schnell laufen, dass Sie sich noch unterhalten könnten


Sport macht Sinn in jeder Form

Mit Krafttraining an Geräten kann man die unterschiedlichsten Effekte erzielen. Das Trainingsergebnis hängt von der Zusammenstellung der Übungspläne und der Auswahl der eingesetzten Geräte ab.

1. Maximalkrafttraining. Ziel ist ein Kraftgewinn insgesamt, die Verbesserung der muskulären Grundlagen in einer Sportart oder auch eine gezielte Formung des Körpers oder bestimmter Körperteile. Im Maximalkrafttraining dominiert eine Übungsintensität mit hoher Gewichtsbelastung, bei geringen Wiederholungszahlen (zwischen 8 und 15 pro Satz) und langen Pausen zwischen den Sätzen (2-4 Minuten).

2. Kraft-Ausdauer orientiertes Training. Ziel ist die allgemeine Verbesserung der Körperfitness, der lokalen Muskeldurchblutung sowie die Haltungsstabilisierung. Beim eher gesundheitsorientierten Kraftausdauertraining wird mit geringerer Übungsintensität und gleichzeitig erhöhten Wiederholungszahlen (20-50 pro Satz) gearbeitet. Hier kann auch die Pausenzeit etwas kürzer gestaltet werden (1-2 Minuten, je nach Leistungsfähigkeit). Im Gegensatz zum Maximalkrafttraining kann das Kraftausdauertraining auch in Zirkeln organisiert werden, wobei verschiedene Muskelgruppen direkt nacheinander belastet werden. Die Optimale Trainingsintensität ist erreicht, wenn die letzten Wiederholungen eines Satzes subjektiv als schwer bis sehr schwer empfunden wird. Grundsätzlich gilt: Vor jedem Krafttraining sollte ein kurzes Aufwärmprogramm durchgeführt werden. Es besteht im optimalen Fall aus 5-10 Minuten leichtem Cardiotraining (Ergometer, Rudergerät o. ä.) sowie 1-2 Aufwärmsätzen an dem Gerät, mit dem das Training begonnen wird. Auch ein Cool-Down-Programm nach der Trainingseinheit ist zu empfehlen (10-15 Minuten Cardiotraining mit leichter bis mittlerer Intensität).

Die wichtigsten Arten der sportlichen Betätigung:

Wettkampfsport
Ziel ist die Verbesserung der pyhsischen Leistung in einem bestimmten, auf die gewählte Sportart zugeschnittenen Leistungssegment. Höchste Trainingsintensitäten und hohe Bewegungsfrequenz sind charakteristisch.

Maximalkrafttraining
Ziel ist das Training der intramuskulären Koordinationsfähigkeit, das Training des Muskelquerschnitts (Muskelaufbautraining), die Steigerung der Explosivkraft- und Schnellkrafttraining, Reaktivkrafttraining (Prellverhalten), Kraftausdauertraining und funktionell-statische Übungen.

Breitensport
Ziel: Fitness steigern, erhalten, wiedergewinnen, Verzögerung des altersbedingten Leistungsabfalls. Kennzeichnend sind das Ausklammern maximaler Intensitäten, eine relativ niedrige bis mittlere Frequenz der Übungsausführung. Empfehlenswerte Intensität eines Kraftausdauer-trainings für Anfänger sind 20 bis 30 Wiederholungen je Serie. Beim Muskelaufbautraining für Fortgeschrittene gelten 10-12 Ausbelastungs-wiederholungen pro Satz als optimal.

Koronarsport
Ziel: Vermeidung einer kardialen Überlastung im Alltag. Die individuelle Trainingsintensität lässt sich nicht mit Hilfe vom Maximalkrafttests berechnen. Man versucht, sich von unten an die gerade noch trainingswirksame Schwelle heranzutasten. Wichtig hierbei ist die Körperwahrnehmung: Welcher Muskel wird beansprucht? Wie stark ist die Beanspruchung in welcher Phase der Bewegung? Wie reagiert die Atmung? Training: Es gibt keine statischen Übungen! Empfehlenswert ist ein maximal 50%-iger Belastungswert, bei 10-15 Wiederholungen weit unter der Auslastungsgrenze.
Achtung: Pressatmung vermeiden


Muskelkater

Beschreibung
Der Muskelkater wird durch kleinste Verletzungen der Muskelfasern (sogenannte Mikrotraumen) verursacht, die durch ungewohnte oder intensive Belastungen, wie z.B. nach einer sprunghaften Steigerung der Belastungsintensität im Training auftreten können.

Ursachen
Der Muskelkater entsteht durch Überspannungen in den Muskelfasern, etwa durch abruptes Abbremsen von Bewegungen beim Laufen, Hüpfen, Springen oder Belastungssportarten wie Tennis oder Squash. Dies führt schließlich zu jenen erwähnten mechanischen Mikrotraumen, die die Muskelkater typischen Beschwerden verursachen.

Symptome
Die betroffenen Muskeln sind (meist erst am Tag nach der Belastung) hart und steif, empfindlich bei Druck, schmerzhaft bei jedem Bewegungsversuch und aufgrund der mechanischen Zerstörung nicht mehr in der Lage, die volle Kraft zu entwickeln.

Therapie
Lockerungsübungen, Wärmeanwendungen wie heiße Bäder und Sauna sowie ein leichte positive Arbeit (z.B. Radfahren bei Muskelkater im Oberschenkel oder Schwimmen im warmen Wasser) können bei Muskelkater lindernd wirken. Die damit verbundene erhöhte Durchblutung und die entsprechend verbesserte Ver- und Entsorgung des Muskels wirkt sich positiv auf den Reparaturvorgang und auf die Regeneration der Muskelfasern aus.

Prognose
Der Muskelkater heilt ohne bleibende Folgen vollständig aus. Nach ca. vier bis sieben Tagen sind die Beschwerden verschwunden.

Wie können Sie sich vor einem Muskelkater schützen?

1. Bei fehlendem Training in einer Sportart, nach längeren Trainingspausen und beim Erlernen neuer Bewegungen die Belastung vorsichtig steigern. Übertriebener Ehrgeiz bringt nichts. Gebens Sie Ihren Skelettmuskelfasern genügend Zeit zur Anpassung an die erhöhten Spannungen.

2. Auch wenn Sie regelmäßig Sport treiben sollten bei ungewohnten Bewegungen mit geringer Intensität beginnen und diese langsam und kontinuierlich steigern. Dies gilt insbesondere dann, wenn es sie ihren Muskeln exzentrische Belastung abfordern.

3. Wärmen Sie sich vor jeder sportlichen Aktivität sorgfältig auf!
Wenn Sie diese Vorsichtmaßnahmen berücksichtigen brauchen Sie nach zwei bis drei Trainingseinheiten und einer weiter vorsichtigen Belastungssteigerung kaum noch Muskelkater befürchten


Wer rastet der rostet

Wer kennt nicht das Sprichwort: Wer rastet, der rostet. Der Mensch ist von seiner ganzen Entwicklung her auf Bewegung programmiert. Als unsere biologischen Vorfahren, die Primaten und Urmenschen, den Urwald verließen und in die Steppenlandschaft hinauszogen, fanden sie dort kaum schützende Deckung. Scharfe Sinnesorgane, intelligentes Verhalten sowie ein hohes Maß an Beweglichkeit waren die Voraussetzungen für das Überleben. Wie man auch noch bei vielen Naturvölkern sehen kann, entwickelte sich der Mensch zu einem Lebewesen mit hoher Beweglichkeit und auch heute braucht der menschliche Organismus ständige Bewegungsreize, um die Körperfunktionen im Gleichgewicht zu halten.


Abwechslung ist gefragt

In der modernen Konsumgesellschaft ist Bewegungsmangel eine der Hauptursachen für eine Vielzahl von Erkrankungen, denn unser Organismus ist nach seiner Struktur und Funktion auf den Lebensrhythmus des Faultieres einfach nicht ausgelegt. Die beste Vorbeugung gegen Erkrankungen von Herz und Kreislauf, von Skelett und Muskeln, ja des gesamten Stoffwechsels ist regelmäßige Bewegung. Sportliche Aktivitäten in der Freizeit oder während des Urlaubes können den Bewegungsmangel und die fehlende oder einseitige körperliche Belastung im Berufsleben ausgleichen. Aber nicht jede Sportart ist dafür geeignet. Nur Kugelstoßen oder Gewichtheben allein ist ebenso wenig empfehlenswert wie ausschließliches Bodybuilding und schon gar nicht für jedes Lebensalter. Es kommt auf die Balance zwischen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit an, wie dies z.B. beim Berg wandern, beim Rad fahren, beim Schwimmen gegeben ist. Jede einseitige Belastung ist auf Dauer ungünstig.


Bewegung auch im Urlaub

Darauf sollte besonders im Urlaub geachtet werden. Faulenzen im Liegestuhl ist in der Entspannungsphase zu Beginn des Urlaubs wichtig, aber dann sollte das "Urlaubsfaultier", das natürlich in jedem von uns steckt, überwunden werden. Manche Urlaubsgebiete haben dies erkannt und bieten gezielt eine breite Palette unterschiedlicher Bewegungsmöglichkeiten an.

Kein falscher Ehrgeiz

Bewegung sollte möglichst zum Erlebnis werden. Diese Erkenntnis setzt man z.B. im weltweit größten Haflingergestüt, dem Fohlenhof in Ebbs, um und führt Interessierte auf diese Weise an den Pferdesport heran. Zur richtigen Bewegung gehört auch Spaß. D.h. Belastung darf sein, aber wenn die Bewegung langweilig oder quälend ist, motiviert sie nicht. Ganz wichtig zum Schluss: Keinen falschen Ehrgeiz, sonst braucht man Erholung von der Erholung


Modetrend oder Zukunftschance?

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Prozess des biologischen Alterns sind bis heute lückenhaft. Fakt aber ist: die mittlere Lebenserwartung der Menschen hat sich in den letzten hundert Jahren in den Industrieländern verdoppelt. Gründe hierfür sind in erster Linie verbesserte Ernährung und Hygiene sowie die erfolgreiche Bekämpfung vieler Infektionskrankheiten. Viele Menschen leiden jedoch im Alter zum Teil gleichzeitig an mehreren Krankheiten. In Fachkreisen wird dies mit dem Begriff Multimorbidität bezeichnet. Gewonnene Lebensjahre bedeuten also nicht automatisch längere Gesundheit und Lebensqualität.

Anti-Aging will hier helfen. Anti-Aging soll den älter werdenden Menschen unterstützen, möglichst lange gesund und leistungsfähig zu bleiben. Anti-Aging Strategien konzentrieren sich deshalb ganz wesentlich auf Maßnahmen für eine, die Gesundheit fördernde und erhaltende Lebensweise.

Anti-Aging ist eine Zukunftschance und kein Modetrend.


Gesundes Altern - auch eine Frage der Psyche

Psychische Belastungen im beruflichen und/oder privaten Umfeld sind nicht nur für die erste Lebenshälfte bedeutsam. Auch im Alter können mangelnde Kommunikation, nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit, Ausscheiden aus dem Beruf, Partnerverlust, Auflösung des Familienverbandes, Einschränkung der Unabhängigkeit etc. zu erheblichen seelischen Problemen führen. Die damit verbundenen Stimmungsschwankungen bis hin zu diffusen Ängsten und Depressionen sind sogar messbar. Sie lassen sich unter anderem an neuro-hormonellen Veränderungen wie z. B. dem DHEA- oder Cortisolspiegel erkennen.

Wichtig für das psychische Wohlbefinden im Alter ist die Bereitschaft, sich den veränderten Lebensverhältnissen im Alter anzupassen, Ansprüche an sich selbst und das eigene Lebensumfeld altersgerecht zu gestalten und Überforderungen zu vermeiden.

Grundsätzlich gilt: Menschen mit aktiver, extrovertierter und optimistischer Grundhaltung verkraften die notwendigen Anpassungen an die Veränderungen im Alter besser.
Wichtig ist es, eigene Strategien zur Bewältigung dieser Anpassung zu entwickeln. Eine Empfehlung, ab wann dies geschehen soll, gibt es nicht. Am besten ist es, bereits in jüngeren Jahren Strategien und Perspektiven für das Alter zu entwickeln.



Fazit: Der Elektrosmog ist NICHT schuld sondern SIE selber.

Na haben Sie alles aufmerksam gelesen und IHRE Fehler gefunden ? Jetzt werden SIE doch erkennen müssen, das es nicht so ist wie es IHNEN die BW dargelegt hat. Von wegen E-Smog und Co. Ihre eigenen Verhaltensweisen führen zu Ihren Beschwerden. Stellen Sie diese ab und sie haben keine Probleme mehr.