Amateurfunk

Ich bin also Funkamateur. Diese Krankheit hat mich 1990 befallen, die schriftlich Bestätigung kam dann 2 Tage vor meinem Abitur am 12. Mai 1993. An diesem Tag war ich also sooo verrückt und habe meine Lizenz bei der Post in Regensburg gemacht.
Als Rufzeichen habe ich mir DG7RO ausgesucht.

Seit etwa 1995 bin ich vom Satellitenfunk-Virus befallen.
Es ist fantastisch, sein eigenes Funksignal etwa 1 Sekunde zeitversetzt wieder zu hören. Diese Amateurfunksatelliten, OSCAR = Orbit-Satellit-Carring-Amateur-Radio, sind von Funkamateuren für Funkamateure gebaut und bieten sehr viele Möglichkeiten:
Von weltweiter Kommunikation (ohne GELD!) bis zur Beschäftigung mit der Physik (Doppler-Shift,Kepler uvm.)

Amateurfunk auf der MIR

1996 gab es die nächste Steigerung der Krankheit: Funkkontakte mit der Raumstation MIR auszunehmen.
Für diesen Satellitenbetrieb braucht man keine grössere SSB-Station mit entsprechender Antenne, sondern es reicht ein Handfunkgerät mit einer kleinen Verstärkerstufe und eine kleine Richtantenne aus; wobei die Richtantenne nicht umbedingt erforderlich ist.
Dieses Gebiet ist sehr umfangreich, daher gibt es einige weitere Seiten zur Raumstation MIR.

Amateurfunk auf der ISS

Im Oktober 1998 begann der Bau der Internationalen Raumstation, kurz ISS. Amateurfunk ist ein fester Bestandteil der Station. Daten und Bausequenzen sind ebenfalls vorhanden.

Satelliten Betrieb

Unbemannte Satelliten gibt's natürlich auch.
Der neueste wird der P3D sein. Ein kurze Doku als MPEG-File (7,5MB) steht hier zum download bereit.

Packet Radio

Zur Raumstation kann man entweder in Phonie oder Datenfunk = Packet Radio Kontakt aufnehmen. Hierzu ist ein zusätzliches Modem speziell für Packet Radio notwendig. Bis zum Jahhr 2000 war AFSK mit 1200bd üblich. Auf der ISS soll auch eine 9k6 FSK PR-Station aufgebaut werden. Auf der Computerseite ist ein einfaches Terminalprogramm und ein entsprechender Treiber zu installieren.
Ein feines Packetprogramm mit graph. Benutzeroberfläche ist Graphic Packet V1.63. Es läft unter DOS und unter Windows im DOS-Fenster. Der Treiber für ein einfaches Modem (=TFPCX) liegt bei. Besser ist es allerdings, man verwendet einen TNC (=Terminal Node Controller). Dadurch entf&aauml;t der Treiber.

QSL-Karten

Das Ende einer jeder Funkverbindung, ist die QSL-Karte.
QSL-Karte ist eine Empfangbestätigung fü eine erfolgreiche Funkverbindung.
Es gibt hier kleine Auswahl an humorvollen, exotischen (Weltraumkarten), Sonder und sonstigen QSL-Karten.
Mit den QSL-Karten kann man zum Abschluß sog. Amateufunk-Diplome beantragen. Dies sind spezielle Auszeichnungen für den Funkamateur, der damit nachgewiesen hat, Funkverbinungen zur Erhaltung der Funkbänder gemacht zu haben.
Eine große Datenbank von Amateurfunkdiplomen gibt es bei DG8FAY.


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