Die Betriebsart Amateurfunk-Fernsehen (ATV)
Eine meiner Lieblingsbetriebsarten ist ATV. Ich habe mich speziell während meines Studiums viele Jahre lang intensiv damit befasst. ATV erlaubt es, den Bildinhalt wie bei kommerziellen TV-Sendestationen in Echtzeit mit Ton und in Farbe zu übertragen. Zu meinen damaligen Aktivitäten zählen u.a.:
Gute Informationen zum Thema ATV findet man u.a.auf folgenden Seiten:
Ein entscheidender Nachteil von ATV-Verbindungen besteht in der sehr großen Bandbreite, die für die Übertragung benötigt wird. Selbst auf den GHz-Bändern wird es aufgrund von Packet-Radio-Richtfunkstrecken sowie Bandnutzungen durch fremde Funkdienste (Radar, kommerzielle Bildübertragungen, etc.) immer schwieriger, störungsfreie Frequenzen zu finden.Einen Meilenstein bei der Lösung dieser Problematik verspricht die Einführung digitaler Bildübertragungsverfahren (MPEG 2, MPEG 1, MPEG 4) im Amateurbereich. Das große Problem besteht derzeit aber noch darin, dass selbst auf den schnellsten der momentan gebräuchlichen PCs immer noch rund eine Zehnerpotenz Rechengeschwindigkeit fehlt, um Videosignale in Echtzeit gemäß den o.g. Standards zu kodieren. Abhilfe wird vermutlich erst die stärkere Verbreitung kommerzieller MPEG-Coder im Zusammenhang mit der Umstellung der terrestrischen Sendernetze von Analog- auf Digitaltechnik schaffen.
Dennoch bietet das Thema Digital-ATV (DATV) eine wunderbare Gelegenheit, das Hobby Amateurfunk mal wieder für eigene Versuche und Entwicklungsarbeiten zu nutzen. Dafür ist dieses Medium ja eigentlich auch primär gedacht. Vielleicht schaffe ich es demnächst auch mal wieder, mich trotz akuter Zeitnot mit diesem Gebiet experimentell zu befassen.
Aktuelle Informationen zu den derzeit stattfindenen Digital-ATV-Experimenten
findet man hier.
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