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SETI - Suche nach außerirdischem Leben?
 

AFU auf dem Weg zu neuen Ufern?

Zufällig bin ich im Internet auf einen seltsamen Bericht aus dem Jahre 1928 gestoßen, von dem ich vorher noch nie etwas gehört oder gelesen hatte. Ich begann daraufhin eine intensive Suche in Literatur und Internet. Die dort beschriebenen Vorgänge berührten mich merkwürdig, machten mich neugierig und brachten mich auf eine Idee.

SETI mit AFU?

SETI - Suche nach außerirdischem Leben? – mit Hilfe des Amateurfunks?

Interstellare Forschung -  Suche nach der Antwort auf die Frage: Sind wir allein?

Würden wir Astronauten auf eine ungewisse Reise zu weit entfernten Zielen ins All schicken?

Nein, denn eine solche Reise würde viel zu lange dauern, zu viel Energie benötigen und unlösbare logistische Probleme aufwerfen. (Zumindest nach dem heutigen Stand der Technik.)
Nein, zuerst würden wir unbemannte Raumkörper zur Erkundung ausschicken!
(Das tun wir ja bereits schon mit unseren Sonden zu den Planeten und Asteroiden.)

Wie würde dagegen eine fremde, hochentwickelte Zivilisation das Weltall erforschen?

Nun, auch Außerirdische würden vermutlich mit den gleichen physikalischen Gesetzen arbeiten müssen , so wie wir es auch tun  (sicherlich auch mit uns heute noch unbekannten). Möglicherweise würden sie deshalb ihre Forschung auch ähnlich wie wir durchführen.
Das heißt: Auch sie würden den kostengünstigsten , effektivsten, aussichtsreichsten und gefahrlosesten Weg wählen um das Universum zu erforschen.
Sie würden unbemannte, mit  Maschinen bestückte Raumflugkörper ausschicken. Maschinen, die - durch eine ausreichend fortgeschrittene Technologie bedingt -  so konstruiert wären, daß sie eine tausend Jahre lange Reise problemlos überstehen könnten. Da diese Maschinen kein Wasser, keinen Sauerstoff und keine Nahrung zum Überleben benötigen, wären sie damit in der Lage sogar ihre eigenen Erbauer zu überleben..
Diese „Sonden oder Erkundungsmaschinen“, unterwegs zu fernen unbekannten Sternen, könnten von ihren Erbauern so klein wie Golfbälle gebaut sein. In ihrem Innern könnte das Wissen und die Geschichte von Jahrtausenden gespeichert sein.

Wie könnten es solche „Erkundungsmaschinen“ schaffen, eine ganze Galaxis untersuchen?

Für eine einzelne Sonde schier unmöglich! Und mehrere gleichzeitig? Wie sollten sie sich verbreiten?
Nun, vielleicht wurden die Maschinen so gebaut und programmiert, daß sie sich selbst reproduzieren:
Wenn eine Sonde ein Sonnensystem erreicht, könnte sie zum Beispiel so aktiviert werden, daß sie auf einem geeigneten Planeten eine Art  „Minifabrik“ installiert, um sich dann mit deren Hilfe selbst neu zu reproduzieren. Diese neu geschaffenen Sonden könnten dann erneut zu anderen Sterne aufbrechen. Damit könnten sie zum Beispiel auf diese Weise untereinander kommunizieren und somit eine Art „ galaktisches Kommunikationsnetz “ aufbauen. Denkbar wäre aber auch die Möglichkeit der Versendung vieler einzelner, nicht selbstreproduzierender,  Sonden zu hunderten von Sternen, direkt vom Heimatplaneten dieser Zivilisation aus.
Es ist durchaus anzunehmen, daß wir – vorausgesetzt wir hätten eine solche fortgeschrittene Technik – ähnliche Erkundungsvorhaben betreiben würden.
Mit der Aussendung mehrerer Satelliten und Sonden zu Planeten unseres eigenen Sonnensystems betreiben wir genau diese Art der Weltraumforschung.

Wenn also nun wirklich wesentlich höher entwickelte inteligente Wesen in unserer Galaxis existieren, ist anzunehmen, daß sich eine solche Sonde bereits in unserem Sonnensystem befindet
Möglicherweise ist die Nichtexistenz einer derartigen extraterristischen Sonde oder „Erkundungsmaschine“ in unserem Sonnensystem ein Hinweis darauf, daß wir tatsächlich in unserer lokalen Gruppe alleine sind oder es keine höher entwickelte Zivilisation in unserer „Nachbarschaft“ gibt.
 

Es gibt sie - aber sie waren noch nicht hier. Warum?

 Wenn sie nicht kommen, dann horchen wir eben ins All, ob sie sich vielleicht melden.

Dies ist der Ansatz des SETI-Projekts, das 1960 von dem amerikanischen Radioastronomen Frank Drake ins Leben gerufen wurde und seitdem trotz zahlreicher Höhen und Tiefen besteht. Drake ging von der Annahme aus, außerirdische Zivilisationen, die einen bestimmten technologischen Entwicklungsstand erreicht hätten, würden Radiosignale verwenden - entweder um miteinander zu kommunizieren oder aber um eine Flaschenpost ins All zu senden. Diese Signale müßte man hören können. Also machten Drake und zahlreiche Getreue, darunter Wissenschaftler wie Kent Cullers, Jill Tarter oder der inzwischen verstorbene Carl Sagan sich an die Arbeit und suchten in immer neuen Projekten den Himmeln nach Signalen Außerirdischer ab - bislang erfolglos. Einzig und allein das mysteriöse "WOW-Signal ", das Jerry Ehman im August 1977 aufzeichnete, schien auf einen künstlichen Ursprung hinzudeuten. Dieses Signal war ein extremes Nahbandsignal, das 30mal stärker als alle Hintergrundgeräusche pulsierte und das sich mit den Sternen bewegte. Das eigentliche Intelligenzmerkmal bestand darin, daß es sich - ähnlich dem Läuten eines Telefons - von selbst an- und ausschaltete, während es sich im Teleskopstrahl befand. Ehman war so beeindruckt davon, daß er "Wow" an den Rand des Computerausdrucks schrieb. Leider wiederholte sich das Signal nicht, so daß es als Kuriosum ad acta gelegt wurde.

Was ist an SETI kritisch?

Da wäre zunächst die Annahme, Außerirdische würden Radiosignale senden. Warum sollten sie das tun?
Müssen sie sich so verhalten wie wir Menschen, müssen sie die gleiche technische Entwicklung durchlaufen? Außerdem ist das Abhören der Signale trotz der eminent verbesserten Computertechnologie immer noch lückenhaft. So kann beispielsweise ein Signal eingehen, wenn die SETI-Crew gerade beim Mittagessen ist.
Oder aber folgendes Beispiel: vor 210 Jahren sendete eine technische Zivilisation auf einem Planeten des Alpha Centauri A Systems ein Signal in Richtung Erde - es kam hier auch an, doch das war 1791 - damals gab es auf der Erde nirgends ein Radioteleskop, so daß das Signal ungehört verhallte. Spekulieren wir weiter, daß sich die Centauri-Zivilisation um 1870 selbst vernichtete in einem Atomkrieg, so daß man sie 1960 nicht mehr abhören konnte. Allerdings versucht SETI das Lückenproblem mit dem Projekt [email protected] zu stopfen - nun beteiligen sich auch gewöhnliche PCs an der Suche nach dem entscheidenden Signal. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Stärke des Signals. Nimmt man an, daß der durchschnittliche Abstand zwischen zwei Zivilisationen mindestens 2000 Lichtjahre beträgt, dann müßte ein Radiosignal, das diese Entfernung ohne größeren Verlust an Informationen überbrücken kann, sehr stark sein. Erforderlich wäre eine erhebliche Energiemenge, um ein solches Signal zu senden. Anderenfalls verlöre sich das Signal alsbald im kosmischen Hintergrundrauschen. So wäre es immerhin denkbar, daß uns schon einige Signale erreicht haben, diese jedoch einfach zu schwach waren, um wahrgenommen zu werden.

Vielleicht liegt der Beweis aber auch viel näher, auf unserer Erde oder in unserem Sonnensystem?

Die ersten Kontakte 1927 + 1928 + 1929

Nur wenige Kenner wissen, daß vermutlich seit 12600 Jahren ein künstlicher Satellit in unserem Sonnensystem kreist.

Jorgen Hals, Radioingenieur von Bygodo, Oslo schrieb Ende Sommer 1927 an den Physiker Prof. Fredrik Carl Mülertz Störmer, Oslo, (1874-1957) einen Brief mit folgendem Inhalt:

„Wiederholt konnte ich Signale der holländischen Kurzwellenstation PCJJ in Eindhoven aufnehmen.
Im gleichen Augenblick als ich diese hörte, hörte ich auch Echos. Ich hörte zunächst das normale verzögerte Funkecho, welches immer um die Erde läuft, mit einer Verschiebung von ca. 1/7 Sekunde, aber danach ein schwächeres Echosignal, ungefähr drei Sekunden nachdem das Hauptsignal bereits verschwunden war.
Da das Hauptsignal besonders stark war, vermute ich, daß die Amplitude des letzten Echos drei Sekunden später zwischen 1/10 und 1/20 der Signalstärke des Hauptsignals betrug. Von woher dieses Echo kam kann ich im gegenwärtig nicht sagen, ich kann nur bestätigen, daß ich es wirklich hörte.“

Im Dezember 1927 erfuhr Prof. Carl  Störmer, daß die Amerikaner Taylor und Joung seltsam verzögerte Radiosignale aus dem Weltall empfangen hatten.  Störmer, Fachmann für elektromagnetische Wellen, nahm Verbindung mit dem Holländer Van der Pohl bei der Philips-Versuchsanstalt in Eindhoven  auf.
Am 25.September 1928 beschloß man eine Versuchsreihe:
Sendestation: PCJJ in Eindhoven – Frequenz: 31.4 Meter
? In 30-Sekunden-Intervallen wurden Radiozeichen verschiedener Länge ausgestrahlt
? Knapp drei Wochen später, am 11.Oktober, wurden die gleichen Zeichen von Hals und Störmer  wieder im Empfänger registriert. Die Signale hatten Verzögerungen von drei bis fünfzehn Sekunden. Die meisten Echos kamen mit einer Verzögerung  vom 8 Sekunden., es wurden aber auch zwei Echos  im Abstand von 4 Sekunden registriert.
? Der Physiker Van der Pol bestätigte diese Beobachtungen in einem Telegramm:
„Letzte Nacht haben eine unbekannte Abstrahlung eine Signalverzögerung zwischen 3 und 15 Sekunden verursacht 50% der Echos wurden nach 8 Sekunden empfangen!“

Dreizehn Tage später, am 24.Oktober, wurden weitere 48 Zeichen empfangen.

Prof. Störmer bezog die Echo-Phänomene auf Aurorareflexionen, konnte diese Theorie aber nicht ausreichend  sicher erklären. (John W. Macvey)
 

In Nr.17 der „Naturwissenschaften“ vom 16.August 1929 informierte Prof. Störmer die Fachwelt. Nun wurden auch von anderen Wissenschaftlern Theorien aufgestellt, wie diese Empfangsverzögerungen von Kurzwellenimpulsen (die Echos)  erklärt werden können. Und - warum trafen die Echos in verschiedenen Intervallen ein?

Dr. Bracewell, Professor an der Stanford University, brachte seine Vermutung zur Diskussion: Er erinnerte an die Möglichkeit der Existenz einer Sonde, die möglicherweise auf  Radiosignale von unserem Planeten reagiert und sie dann auf der gleichen Frequenz wieder zurückschickt. (Das wäre auch ziemlich logisch, denn das würde den Erbauern der Sonde, einer fremden Intelligenz, garantieren, daß die diejenigen, die in der Lage sind Radiosignale zu erzeugen, welche die Atmosphäre verlassen können, auch in der Lage sind Radiowellen der gleichen Art, aber mit ihrer Botschaft versehen, wieder zu empfangen).
Dr. Bracewell war der erste Wissenschaftler der vermutete, daß die Signale von 1927/28 der Kommunikations-versuch einer fremden Intelligenz mit Hilfe einer Sonde sein könnte und daß die verzögerten Signale von der Sonde Informationen enthalten könnten.

Jetzt kommt ein sehr wichtiger Mann ins Spiel: Duncan A. Lunan!

Duncan Lunan, Präsident der „Scottish Association for Technology and Resarch“ nahm diese Signalverzögerungen genauer unter die Lupe.
Schon vor ihm suchten Wissenschaftler nach der Möglichkeit einer Dekodierung der vermeintlich verschlüsselten Signale von 1928. Vergebens.
Alle bisherigen Versuche einer Lösung brachten keinen Erfolg. (Die gängige Praxis der Wissenschaftler war damals, die Verzögerungszeiten in der Y-Achse einzutragen.)

Duncan unternahm einen originellen Versuch:
Im einem Sekundengitter seiner Grafik zeichnete er die Zeitverzögerung der am 11.Oktober 1928 empfangenen Zeichen, anstatt der bisher verwendeten Y-Achse, in der X-Achse.
Das Ergebnis verblüffte nicht nur ihn:
Auf dem Papier zeichneten sich die groben Umrisse des Sternbildes Bootes, des Bärenhüters ab.

Lunan untersuchte daraufhin alle aus den zwanziger und dreißiger Jahren vorliegende Daten. Eine Reihe von Sternen konnten von ihm zweifelsfrei identifiziert werden. Aus den Unterlagen der Messungen der verzögerten Echos konnten sechs verschiedene Sternkarten, stets Vergrößerungen um das Sternbild Epsilon Bootes herum, hergestellt werden.
Eine genaue und eingehende Betrachtung der Sternpositionen zeigte allerdings zwei wichtige Abweichungen:
Zwei Sternpositionen, dargestellt auf der Zeichnung, stimmten nicht mit den heutigen Sternpositionen überein.

Die erste Abweichung:
Der Punkt, der den Stern Arcturus (das ist der helle rotleuchtende Stern in Sternbild) darstellen sollte, befand sich außerhalb seiner heutigen Position. Warum?
Duncan hatte einen genialen Einfall!
Er rechnete die Sternpositionen zurück und fand zu seiner Verblüffung folgendes:
Die Position des Arcturus wurde an der Stelle im Sternbild der Zeichnung eingetragen, wo er sich vor 12600 Jahren tatsächlich am Himmel befand!
Vor 12600 Jahren hatte das Sternbild genau  jene Form wie sie durch die LDE-Signale angegeben wurden.!!
Das muß man sich einmal vorstellen: Das war die Zeit am Ende der letzten großen Eiszeit und am  Anfang einer neuen Geschichte auf unsere Erde! Es war die Zeit der Pyramiden, der Sphinx und die Zeit in der die Stadt Tiahuanaco erbaut wurde!

Die zweite Abweichung:
Der Stern Izar (im heutigen Sternbild Epsilon Bootis) ist nicht auf der Zeichnung vermerkt.
Seltsamerweise ist jedoch ein Punkt außerhalb der Sternbildlinien angegeben. Dieser Punkt befindet sich in der Zeichnung allerdings genau auf der X-Achse von Epsilon Bootis.
Genau dieser Punkt war das Ergebnis eines Radioechos von drei Sekunden Verzögerung, während alle anderen Punkte durch ein Radioecho von acht bis fünfzehn Sekunden Verzögerung übertragen und dargestellt wurden.

„Von den vielen hundert von Echos, die über drei Jahre empfangen wurden, ist dieses Echo, das den darzustellenden Punkt symbolisieren soll, insofern einzigartig, weil nur dieses eine Echo aus einer Kopie des ausgesendeten Signals bestand. Es war das einzige Mal, wo nach dem Senden von drei Punkten , auch alle drei Punkte wieder zurückgesendet wurden und nicht als Strich!“ (Macvey, Whispers from Space)

Sollte dies vielleicht ein Hinweis auf die Sonne der „Fremden“ sein?  Oder sollte es ein gezielter Hinweis auf  nichtirdische Aktivitäten sein?

Lunan kommt zu dem Schluß, daß seit 12600 Jahren in unserem Sonnensystem ein künstlicher Satellit kreist, der ein informatives Programm für die Menschheit gespeichert haben muß. Der Computer (oder was auch immer) im Satelliten, könnte so programmiert sein, daß er auf Radiowellen von der Erde anspricht, sobald und sofern seine eigene Position im Verhältnis zur Erde für einen Empfang geeignet ist. Die Erdsignale werden registriert und mit intelligenten Verzögerungen auf der gleichen Wellenlänge zurückgegeben.
Früher oder später müssen intelligente Empfänger auf der Erde merken, was hier gespielt wird.

Diese Auswertungen wurden 1973 im Magazin “Spaceflight“ der British Interplanetary Society unter dem Titel „Spaceprobe from Epsilon Bootes“ veröffentlicht.
Ebenfalls veröffentlicht wurden alle Auswertungen der Radio-Echos von 1920 und deren Ergebnisse in dem Buch „Man and the stars“.
 

Überprüft die Echos selbst auf einem Millimeterpapier! Ihr werdet überrascht sein!

Hier die Datenpunkte der Radioechos aus Eindhoven am 11.Oktober 1928:
Signalecho 1 – 14:  8 Sekunden, 11, 15, 8, 13, 3, 8, 8, 8, 12, 15, 13, 8, 8.

Wenn alle Punkte eingetragen sind, kann man folgendes erkennen:
 Es erscheint eine „Teilungslinie“, dargestellt durch die 8 Sek.-Echos,  welche die Grafik in zwei gleiche Teilflächen trennt.

Auf der linken Seite ist ein einzelner Punkt (3 Sek.-Echo) zu sehen. Er war das einzige Signal (bestehend aus drei Punkten – „S“-CW-Signal), das exakt so wieder zurückempfangen wurde, wie es ausgesendet worden war!
Alle anderen Echos wurden als zwei Sekunden lange „Striche“ empfangen.

Auf der rechten Seite der Teilungslinie ist die Sternanordnung  des Sternbildes Bootes zu erkennen., allerdings nicht ganz vollständig. Epsilon Bootes fehlt.

Verschiebt man den 3 Sek.Punkt der linken Seite nach rechts, auf die gleiche Position, dann ergibt sich die fehlende Position des Sterns Epsilon Bootes und vervollständigt dadurch das Sternbild.

Die Expedition von 1929

Im Mai 1929 hatte eine französische Expedition in Indochina den Auftrag die Auswirkung einer Sonnenfinsternis auf die Ausbreitungsbedingungen von Radiowellen zu untersuchen.
Spezieller Teil der Untersuchungen: Auswirkungen auf  LDE´s (Long Delayed Echos - Langverzögerte Echos).
Den Auftrag dazu hatten die französischen Radiotechniker J.B.Galle und G.Talon die sich an an Bord der „L´Inconstant“ befanden.
Ihre Ausrüstung bestand aus einem 500-Watt Kurzwellensender, einem 20m-Zuleitungskabel und einem 8-m-Sende- und Empfangsmast. Die Stromversorgung übernahmen die Generatoren des Begleitschiffes „La Perouse“, einem Schiff der Indochina Hydrographic Service.
Die beiden Schiffe liefen am 2.Mai von Saigon aus und am 5.Mai begannen sie mit den Testsendungen in  "La baie de Penitencier"- Poulo Condere. Dabei entdeckten sie lange verzögerte Radioechos.
Am 6. Und 7. Mai verhinderten die schlechten Wetterbedingungen weitere Testsendungen.
Aber am 8.Mai waren die Schiffe wieder einsatzfähig und sendeten als erstes, alle zehn Minuten zu Beginn jeder halben Stunde.
Am 9.Mai , am Tag der Sonnenfinsternis, wurden CW-Signale über fast sechs Stunden gesendet, lediglich mit einer Unterbrechung von 20 Minuten. Dann, am darauffolgenden Tag wiederholte man den Sendetakt von 10 Minuten alle halbe Stunde.
Gesendet wurden dabei alle 30 Sekunden das CW-Signal „i“ (zwei Punkte), variiert in einer vorher festgelegten Sequenz um eine spätere Identifikation und Zeitmessung der Echos zu erleichtern.. Die Sendefrequenz betrug 25 Meter.
Zwischen 15.40 und 16.00 Uhr kamen ihre Zeichen in Intervallen von 1 bis 30 Sekunden wieder zurück. Seltsamerweise hatten zwei der Echos eine abweichende Verzögerung von 31- und 32-Sekunden.
Dafür gab es keine vernünftige Erklärung.

Die Mehrzahl der empfangenen Echos konnten ganz klar in zwei Gruppen eingeteilt werden:
1. Schwache Echosignale mit ungefähr 1/100 der Original Signalstärke und
2. starke Signale zwischen 1/3 und 1/5  der Signalstärke des ausgesendeten Signals.
Ein Zusammenhang zwischen Signalstärke und Verzögerungszeit konnte nicht festgestellt werden. (Nach Meinung der Experten war die Signalstärke der Echosignale viel zu stark, um sie mit einer natürlichen Reflexion erklären zu können.)

Völlig rätselhaft war dieser Vorgang:

Um 14h19m29s an diesem Tag „vergaß“ der diensthabende Operator die üblichen Punkte zu senden, trotzdem wurden  5 und 10 Sekundenechos gehört. Aus dieser Tatsache schlossen Galle und Talon , daß einige Echos möglicherweise auch eine Verzögerungszeit von 40 Sekunden und länger haben könnten.  Eine Erklärung dafür fanden sie allerdings nicht.
Die allgemeine Intensität der Echos verringerte sich mit der Annäherung der Sonne zum Horizont.
In ihrem Bericht, erschienen 1930 im  "L'Onde Electrique“,  vermerkten Galle und Talon, daß die Echos während der Totalität der Sonnenfinsternis aufhörten.  Genauer gesagt 3 ½ Minuten bevor die Sonnenfinsternis ihre Totalität hatte. Diese Unterbrechung dauerte bis zur letzten Hälfte der Sonnenfinsternis.
Ein Teil der Auswertungen des 9.Mai sind auch im "Proceedings of the Royal Society of Edinburgh" veröffentlicht worden.

Beobachtungen dieser Art  wiederholten sich in den Jahren 1934, 1947, 1949 und im Februar 1970.

Die Auswertung der verzögerten Radiosignale durch Lunan im Detail:
 

Lunan konnte durch die Konstellation des Sternbildes Epsilon Bootes das sich aus der Signalauswertung ergab, das Alter mit 12600 Jahren errechnen.
Nun ist es für uns äußerst undenkbar, daß jemand eine geplante und gezielte Reise von 103 Lichtjahren unternimmt. (Wir haben schon Schwierigkeiten unsere Sonden sicher zu den Planeten unseres Sonnensystems fliegen zu lassen.)
Würde eine solche interplanetare Sonde aus eigener Kraft fliegen, müßte sie über eine unvorstellbare Antriebs-technik verfügen.
Da der vermutete Satellit (die Sonde) offenbar ziemlich klein ist, scheidet diese Möglichkeit aus. Ein größeres Objekt wäre von uns mit den heutigen Radaranlagen mit Sicherheit längst entdeckt worden!?
(Vielleicht hat man ihn längst entdeckt und verschweigt diese Tatsache?)

Angenommen die Sonde wäre von E.B. aus gestartet und dann im freien Fall auf unseren Planeten zugeflogen.
Sie müßte deshalb ohne Antrieb Jahrhunderttausende unterwegs gewesen sein – schutzlos allen Gravitationseinflüssen und Meteoriteneinschlägen ausgesetzt. Unmöglich1
Eine fremde Intelligenz, die einer anderen über eine Distanz von 103 Lichtjahren hinweg Mitteilungen zukommen lassen will ( und kann!), geht solch ein Risiko nicht ein! Natürlich wüßten sie auch, daß sie, wenn die Sonde vielleicht jemals ihr Ziel (welches?) erreicht, sie selbst vermutlich gar nicht mehr existieren.
Unser eigener Satellit, „Pioneer F“, hat mittlerweile unser Sonnensystem verlassen. Bekannterweise haben auch wir in ihm eine Botschaft für Außerirdische hinterlassen. Möglicherweise erreicht diese Botschaft andere intelligente Wesen erst in Jahrtausenden oder Jahrmillionen.
Außerdem konnten sie beim Start vor Jahrtausenden ja  nicht wissen, daß ausgerechnet die Erde bzw. die unsere Sonne umkreisenden Planeten intelligentes Leben beherbergen würden.
Auch das einschwenken einer Sonde um unseren Mond kann nicht zufällig erfolgen, da sie bei ihrem Flug durch das All ganz anderen Gravitationskräften ausgesetzt  gewesen wäre.
Viel wahrscheinlicher ist die Möglichkeit, daß besagte Sonde = Satellit von einem Raumschiff gezielt ausgesetzt und in eine Umlaufbahn um den Mond gebracht wurde.
 


Versuch einer natürlichen Erklärung der langvezögerten Radioechos

Als Erklärung für die langverzögerten Radioechos (LDE´s) durch natürlicher Ursachen wurden von verschiedenen Wissenschaftlern mehrere Hypothesen aufgestellt. Aber keine der aufgestellte Thesen wurde jemals wirklich bewiesen.
Die erste Hypothese besagt, daß die Echos von einem Strom solaren Plasma zurückgeworfen wurden.
Unsere Sonne wirft ständig elektrisch geladene Teilchen ins All. Wenn diese Partikel Elektronen abwerfen, nennt man sie Plasma. (Auf der Erde können wir diese Erscheinung in Gewittern mit ihren Blitzen und der Aurora beobachten. Auch die sogenannten Plasmagloben die manche Disco verzieren, sind ein gutes Beispiel um Plasma zu erklären.)
Elektrisch geladene Teilchen im Plasma sind bekannt dafür, daß sie Radiowellen reflektieren. Die ionisierte Luft der Meteorspuren sind ein Beispiel dafür. (Meteorscatter)
Da die Sonne einen ständigen Plasmastrom  von Wasserstoffteilchen , dem sogenannten Solarwind, ins All bläst, ist anzunehmen, daß einige LDE´s durch Reflexionen an diesen Strom geladener Partikel entstanden sind.

In der Atmosphäre können sicherlich seltsame und vielleicht noch unbekannte Erscheinungen auftreten, aber der neueste Versuch einer Erklärung der LDE´s, daß sich in der Ionosphäre eine Art „Rohre“ oder  „Ventile“ aus ionisiertem Gas bilden könnten, die in der Lage sind Radiosignale zu erfassen und sie dann nach einige Sekunden Verzögerung  wiederholt zurückreflektieren .... das sprengt doch alle Grenzen der Vernunft und Glaubwürdigkeit!

Können die Hypothesen einer natürlichen Ursache die LDE´s erklären? Einige vielleicht.
Aber kann man deshalb die Akte mit den Hypothesen von Bracewell und Lunan schon schließen? Gewiß nicht!
Die Signalstärken der Mehrzahl der LDE´s waren einfach zu stark, um mit einer Reflexion an solarem Plasma erklärt werden zu können.
Und was erklärt die unterschiedlichen Verzögerungszeiten?
Was erklärt die Umwandlung von Punktsignalen in Strichsignale?
Fairerweise muß den natürlichen Erklärungen ein gewisser Raum eingeräumt werden., aber sie erklären nicht alles
Ungeklärt bleiben bis heute ebenfalls jene Radiosignale, die, nachdem sie auf der Erde ausgesendet wurden, nach Jahren, sozusagen als Super-Echo, wieder empfangen wurden? (Es wurden Radiosendungen empfangen, die schon vor Jahren gesendet wurden!)

Eine andere Merkwürdigkeit:

1957 entdeckte der Astronom Dr. Luis Corralos ein unscharfes Objekt das dem russischen Satelliten Sputnik II auf seiner Laufbahn folgte. (Der Satellit wurde am 4.11.1957 gestartet.)
Untersuchungen, auch von russischer Seite wurden daraufhin eingeleitet, Seltsamerweise wurde dazu keine öffentliche Erklärung abgegeben!

Bis 1960 wurden die meisten Satelliten von der Erde aus meist in eine äquatoriale Umlaufbahn gebracht. (West nach Ost.) Nur ganz wenige Satelliten wurden in eine polare Umlaufbahn geschossen. (Nord nach Süd.)
Doch am 4.Januar 1960 wurden gleich zwei Objekte von beträchtlicher Größe in einer polaren Umlaufbahnen entdeckt. Beide Objekte schätzte man auf ca. 15 Tonnen!
Dazu muß man wissen, daß zu dieser Zeit US-Satelliten mit höchstens 227 kg ins All befördert werden konnten. Sowjetische Satelliten wogen damals etwa 1360 kg.
Das US National Space Surveillance Control Center (NSSCC) bestätigte im Februar durch das US-Militär, daß sich ein unbekannter Satellit in einer polaren Umlaufbahn befindet.
Erneut wurden Untersuchungen über die Herkunft des Satelliten angestellt. Eine Erklärung dazu wollte man zu einem späteren Zeitpunkt abgeben.
 Aber – diese Erklärung wurde nie abgegeben!  - Warum?

Die These, daß eine „fremde“ Sonde möglicherweise in unserem Sonnensystem existiert, wurde durch eine Veröffentlichung in England, im April 1995 in der seriösen Astronomiezeitung „The Observatory“, weiter unterstützt.
Der Autor des Berichtes war Duncan Steel von der Universität in Adelaide, ein Experte im Aufspüren kleiner Himmelsobjekte im erdnahen Weltraum.
Steel arbeitete zusammen mit zwei Organisationen: dem Detection Comittee und der Intercept Comittee – beide von der NASA beauftragt. Ihre Aufgabe: Untersuchungen der Gefahr für die Erde und Raumfahrzeuge durch Asteroiden und Kometen.
Da kaum jemand in der breiten Öffentlichkeit diesen Artikel je gelesen haben dürfte , hat er  niemanden in Erstaunen versetzt. Warum wurde eine so wichtige Entdeckung nicht durch die Medien einem breiten Publikum zugänglich gemacht?
Schade, denn der Inhalt war erschreckend und aufrüttelnd zugleich!

Der Artikel setzte sich nämlich mit der Existenz eines Objektes auseinander, das 1991 in einer Umlaufbahn um die Sonne entdeckt wurde.
Dieses, etwa 10 qm große Objekt unbekannter Herkunft, wurde von Astronomen des Kitt Peak Observatoriums im November 1991 entdeckt. Sie gaben dem Objekt den Namen „1991-VG“.
Ein größenmäßig gleiches Objekt wurde noch einmal im April 1992 am gleichen Observatorium entdeckt.
Steel schließt aus den Daten der Astronomen und zwei ungewöhnlichen Eigenschaften darauf, daß das Objekt möglicherweise außerirdischen Ursprungs sein könnte.

Durch zwei der beobachteten Eigenschaften konnte ein Vorhandensein eines Kometen oder Asteroiden ausgeschlossen werden:
Die beobachten schnellen Änderungen der Helligkeit des Objektes wiesen darauf hin, daß es eine klar getrennte Reflexionsoberfläche haben muß. (Segmente)

Steel nahm ebenfalls erstaunt zur Kenntnis, daß das Objekt einen erdähnlichen Orbit hatte. Dessen Exzentrizität und Inklination sowie seine Orbitalgröße waren nämlich nur geringfügig größer als die Erdumlaufbahn selbst.

1991-VG passierte die Erde in nur 776 999 km. Das ist etwa die doppelte Entfernung Erde – Mond.

Steel entschied sich nach eingehender Beratung für drei verschiedene Möglichkeiten:
1. Entweder war es ein Asteroid oder
2. ein von der Erde aus gesteuerter geheimer Satellit oder
3. ein außerirdisches Artefakt

 Punkt 1: Es wäre schon sehr unwahrscheinlich, daß ein angenommener Asteroid eine so exakte glatte (polierte?) Oberfläche aufweist, daß sie solche Reflexionen erzeugen könnte. Das ist bei Asteroiden noch nie beobachtet worden, ist aber charakteristisch für künstliche Satelliten.
1991-VG konnte auch deshalb kein Asteroid sein, da seine stabile Umlaufbahn über einen gewissen Zeitraum,
auf Grund der erdähnlichen Umlaufbahn und seiner starken Annäherung an die Erde, sich hätte ändern müssen.

Punkt 2: Er konnte ebenfalls ausgeschlossen werden, da weder die USA noch die UdSSR jemals (zu diesem Zeitpunkt) einen so großen Satelliten gebaut hatten.

Punkt 3: Ungeachtet aller Fakten mußte Steel zugeben, daß er nicht beweisen könne, daß die „Sonde“extraterristischen Ursprungs ist , ebensowenig er aber beweisen kann, daß sie nicht
extraterristischen Ursprungs ist.

Steel notiert in seinem Artikel, daß 1991-VG sich der Erde nicht nur 1991, sondern  auch 16 Jahre zuvor 1975 und wiederum 16 Jahre zuvor 1959 bereits genähert hatte.
Rechnet man nun wiederum 16 Jahre zurück, kommt man auf das Jahr 1943. Davon wiederum 16 Jahre zurück sind wir im Jahr 1927!!
Und das war bekanntlich das Jahr indem die LDE-Funksignale zum ersten Mal mit ihrer Verzögerung von 3 –15 Sekunden
aufgefangen wurden!!! Ein sehr merkwürdiger Zufall – nicht wahr?

Wenn diese dokumentierten Berichte wirklich echt sind, und warum sollten sie es nicht sein, gibt es keine natürliche Erklärung mehr dafür, außer der Hypothese der tatsächlichen Existenz eines „kosmischen Repeaters“ = außerirdische Sonde.

Wissenswertes über Epsilon Bootes

Über Jahrhunderte hatte dieser Doppelstern verschiedene Namen wie Izar, Mizar und viele andere.
Moderne Astronomiekataloge bezeichnen die beiden Sterne heute so:  Epsilon Boötes, HD129988/9, HR5505/6, DSC9372A/B, und  Hip 72105. Die neuesten Messungen des Hipparcos Astrometrie Satelliten ergaben eine Entfernung von  209.738 Lichtjahren.
Epsilon Bootes ist ein Doppelstern, der aus einem K0II-III hellen Giganten mit der Bezeichnung "A", und einem Stern der Hauptordnung   A2V mit der Bezeichnung "B" besteht. Der Abstand der beiden beträgt 2.867 arcsec, oder 184.373 astronomische Einheiten. Das ist mehr als die vierfache Distanz  zwischen Sonne und Pluto.

Auf den ersten Blick scheint es, daß dieses System kein geeigneter Platz wäre um dort nach Planeten einer fortschrittliche Rasse zu suchen. Diese Vermutung  wird dadurch unterstrichen, daß kein Astro-Suchprogramm, das dort nach möglichen Planeten suchen sollte, den Stern Epsilon Bootes als mögliches Ziel auserkoren hatte.

Von einem K1III Stern ist bekannt, daß er einen braunen Zwerg als Begleiter hat und ein K5III Stern hat eine elffache ? Jupitermasse (noch nicht nachgeprüft). Einige  A-Typ Sterne haben Staubscheiben. Einer von ihnen hat vermutlich einen Planeten mit ca. sechsfacher Jupitermasse, ebenfalls in Verbindung mit Staubscheiben.
Die Empfindlichkeit des Hipparcos erlaubte die Entdeckung brauner Zwerg-Objekte (zwischen 13 und 80 Jupitermassen), aber er fand keinen für Epsilon Bootes.

Epsilon Bootes A / Epsilon Bootes B
RA 14 44 59.22 / 14 44 59.18
Dec +27 04 27.2 /  +27 04 29.7
Spec. Type K0II-III  / A2V
(Bright Giant) (Main Sequence)
Lifetime 73 million years / 3.4 billion years
Current Age ? ?
App. Mag. +2.5167 / +4.857
Abs. Mag. -1.525 / +0.816
Bol. Mag. -1.895 / +0.717
Reddening 0.0 / 0.0
B-V 0.96 / 0.0
Diameter 4.43e-3 mas / 4.25e-4 mas
Luminosity 336 sun / 39 sun
Temperature 0.82 sun / 1.46 sun
Mass 4.7 sun / 2.5 sun
Radius 30.6 sun / 2.9 sun
Gravity 1.383 m/sec^2  / 80.6 m/sec^2
Rotation Vel. 6.4 ±1.4 km/sec  / 110 km/sec

Kontakt mit der Sonde

Wenn wirklich dort draußen eine Sonde existiert, hat sie uns zweifelsfrei bereits auf ihre Existenz aufmerksam gemacht und erwartet eine Antwort.

Der letzte Versuch einer Kommunikation wurde von A. T. Lawton im Jahre1970 unternommen.

Er sendete im  Morsecode  den Buchstaben „S“ ( ... ) mit exakt gleichen Abständen. Wieder wurden LDE´s empfangen.
Leider unterbrach er sein Experiment, weil er das Gefühl hatte, durch seine Voreingenommenheit ein falsches Experiment durchzuführen. (Lawton war ein Befürworter natürlicher Erklärungen der LDE´s von PCJJ.)

Seitdem wurden keinerlei Versuche mehr unternommen! Warum? Hat man all diese Vorgänge vergessen?

Jetzt wo wir uns im Sonnenaufgang des 21sten Jahrhunderts befinden, sollten wir es wieder versuchen!

Die optische Suche nach der Bracewell/Lunan Sonde mit Hilfe von Teleskopen war negativ. Allerdings hätten mit den Instrumenten auch nur solche Objekte erkannt werden können, die in den Abmessungen größer als z.B. die Pioneer 10 Sonde gewesen wären.
Nun, ich glaube, daß die beste Möglichkeit nach der Bracewell/Lunan Sonde zu suchen darin besteht, sie mit Hilfe von Funkamateuren zu suchen und mit ihr Kontakt aufzunehmen.

Wäre das keine reizvolle Aufgabe?

Viele Funkamateure haben heute eine technische Ausrüstung um die sie die Wissenschaftler vor dreißig Jahren nur beneidet hätten.
Warum diese nicht einsetzen um solch einen Kontakt herzustellen?  Hier kann echte Pionierarbeit geleistet werden!

Die entscheidende Frage dabei ist: Wie und auf welche Weise könnten wir die Aufmerksamkeit der Sonde erregen, falls sie wirklich dort oben irgendwo kreist? Mit anderen Worten: Wie können wir sie erneut aktivieren?
Sowohl die Aussendung, als auch der Empfang in den Pausen müßten aufgezeichnet werden, um spätere Vergleiche zu ermöglichen.)
Hier ist die Kreativität und der Pioniergeist der Amateure gefragt:
 Koordinierung von Arbeitsgruppen – Aufstellung des Sendemusters - Zeiteinteilung der Aussendungen und der Frequenzüberwachung  usw.

Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel:

Ein automatischer CW-Geber sendet z.B.

1. Minute: 10x „i“ – Abstand 1 sec = Signal Nummer 1-10
2. Minute: 10x „s“ – Abstand 1 sec = Signal Nummer 11-20
3. Minute: 10x „h“ – Abstand 1 sec = Signal Nummer 21-30
4. Pause
5. Minute: 10x „T“ – Abstand 1 sec = Signal Nummer 31-40
6. Minute: 10x „M“ – Abstand 1 sec = Signal Nummer 41-50
7. Minute: 10x „O“ – Abstand 1 sec = Signal Nummer 51-60
8. Pause
9. Minute: 10x „i“ – Abstand 2 sec = Signal Nummer 61-70
10. Minute: 10x „s“ – Abstand 2 sec = Signal Nummer 71-80
11. Minute: 10x „h“ – Abstand 2 sec = Signal Nummer 81-90
12. Pause
13. Minute: 10x „T“ – Abstand 2 sec = Signal Nummer 91-100
14. Minute: 10x „M“ – Abstand 2 sec = Signal Nummer 101-110
15. Minute: 10x „O“ – Abstand 2 sec = Signal Nummer 121-120

Sowohl die Aussendung, als auch der Empfang in den Pausen müßten aufgezeichnet werden, um spätere Vergleiche zu ermöglichen.)
Hier ist die Kreativität und der Pioniergeist der Amateure gefragt: Koordinierung von Arbeitsgruppen – Aufstellung des Sendemusters - Zeiteinteilung der Aussendungen und der Frequenzüberwachung  usw.

Also - warum nach Signalen in weit entfernten Galaxien suchen und nicht in unserer Nähe?

Die Chancen stehen nicht schlecht!

Jeder der vielleicht noch andere Informationen über diesen Bericht besitzt möge sich bitte bei mir melden!

Mail:  [email protected]


 
 


Quellen und Literaturverzeichnis

C. Størmer: Arch.Sci.Phys.Nat., 24:113, 1907.
Carl Störmer: The polar aurora. Oxford university press, 1955.
C. Störmer: Proceedings of the Royal Society of Edinburgh 50, Part II, no. 15 (1933)
Ferris, Timothy: Interstellar Spaceflight: „Can we Travel to Other Stars?". Scientific American Quarterly, Spring 1999
Lunan. Duncan: INTERSTELLAR CONTACT. Chapter 12. "The News From Bootes".
Henry Regnery Company: Chicago. 1975 ISBN 0 8092 8258 5 (First published in Great Britain 1974 under the title "Man and the Stars").
Erich von Däniken: Besucher aus dem Kosmos 1.Auflage Nov.1975
Macvey, J.W.: Whispers From Space. Chapter 13 "From What Far Star"
P.193. London Abelard Schuman. 1973. ISBN 0 200 72243 3
J B Galle: "Observations relatives a la radio-electricite et a la physique du globe", L'Onde Electrique 9 (1930)
J B Galle, G Talon and M Ferrie: "Recherches relatives a la propogation des ondes radioelectriques effectuees a l'occasion de l'eclipse du 9 mai 1929", Comptes Rendus de L'Academie des Sciences, vol. 130 (1930)
May 9th sequence, published in the "Proceedings of the Royal Society of Edinburgh"
Dr.Klaus Richter: Leben im All.htm

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