Test und Entladegerät für 1,2V Akkus
Wer kennt es nicht,viele Kleingeräte werden mit Akkumulatoren betrieben und irgend wann sind die Dinger leer.Also den ganzen Satz raus aus dem Gerät und ran an das Ladegerät.Doch die Erfahrung hat uns gelehrt,das sich die Akku´s nicht gleichmäßig entleeren.Die einfachen Batterietester aus dem nächsten "Tante Emma Laden" kannste zum Testen in die Tonne werfen,da hiermit nur die Leerlaufspannung geprüft wird,welche sich bei schwächelnden Akku´s mit der Zeit wieder aufbaut,doch die Leistung bleibt auf der Strecke.Darum habe ich einmal wieder in der Bastlerkiste gestöbert und anschließend den Lötkolben angeworfen und den Prototyp "zusammengebraten".
Nun kann ich die teilentleerten Akku´s auf ihre noch zur Verfügung stehende Leistung testen und bei Bedarf entsprechend entladen und wenn dieses geschehen ist,wieder aufladen,so kann man den Memory-Effekt einigermaßen verhindern,als wenn man den ganzen Akku-Satz nur teilentladen wieder aufläd.

Der Aufbau kann auf einer Lochrasterplatte,im fliegenden Aufbau oder auf einer industriell hergestellten Leiterplatte vorgenommen werden.Das Anzeigeinstrument kann auch ein altes Aussteuerungsanzeigeinstrument sein,es muß nicht unbedingt für 10mA ausgelegt sein,da sich die 1,2V Endeinstellung mit der Einstellwiderstand einstellen läßt (hihi....toller Satz).Ist der Akku angeschlossen,kann man (natürlich auch Frau) durch betätigen des Schalters TEST EIN/AUS unter Zurhilfenahme des Lastwiderstandes 1,2Ohm/5Watt dem Akku bis zu 1A entziehen.Ist die Kapazität des Akkus ziemlich zu erschöpft,was man nicht unbedingt an der Leerlaufspannung erkennen kann,sieht man es sofort auf dem Anzeigeinstrument.Bleibt der TEST-Schalter weiterhin in Stellung ein,kann man den Akku für die nächste Ladung entleeren.
Einige Tipps für den Aufbau:
Der Einbau in ein kleines Gehäuse wäre schon aus optischer Hinsicht von Vorteil.Die Verwendung eines Batteriehalters vereinfacht den Akkuanschluß um ein vielfaches.Für den Test von Akkus in Baby- oder Monozellengröße sollte der Lastwiderstand evtl auf 10Watt verstärkt werden und vielleicht auf 0,56Ohm geändert werden um den Akkuteststrom zu erhöhen.
PS.Die Dimensionierung des Lastwiderstandes auf 5W(10W) ist begründet in der entstehenden Wärmeentwicklung.(Im Winter kann der Tester auch als Taschenofen genutzt werden).
!Für durch den Nachbau entstehende Großbrände,Brandlöcher in den Hosentaschen oder sonstigen Defekten übernehme ich keine Haftung!

Der erste Aufbau (fliegende Verdrahtung)
Version mit Gehäuse im Aufbau