Klassenfahrt nach Schweden
Am Abend starteten wir mit der Bahn in Boppard am Rhein. Eine Nachtfahrt brachte uns bis zum nächsten Tag um 12 Uhr nach Grenaa, dem Hafen, von dem aus eine Fähre weiter nach Schweden fuhr.
Das Schiff traf gegen 17 Uhr im Hafen ein. Untergebracht waren wir in der Jugendherberge von Varberg, die im alten Gemäuer der Festung zu finden war. Der Anblick trügt nicht, wir mussten eine Nacht im Gefängnis verbringen. Dieses alte Gefängnis wurde mit seinen Einzelzellen in die Jugendherberge integriert. Nur eine Zelle gestattete einen Blick auf das naheliegende Meer.
Am folgenden Tag fuhren wir mit der Bahn ein Stück ins Landesinnere und folgten dann den Wegen auf der Suche nach den Besonderheiten des Landes.
Während der Regenschauer, die es auch gab, suchten wir Schutz in einem alten Schuppen. Die Wartezeit vertieben wir uns mit verschiedenen Spielen.
Die Nächte verbrachten wir im Wald bzw. in Schutzhütten an den Ufern der unzähligen Seen.
An einem See fanden wir zufällig Kanus, mit deren Hilfe wir unseren Weg fortsetzen konnten.
Durch schmale Passagen und über weite Seen fuhren wir weiter.
Die notwendige Körperpflege und die Erholung am Abend haben natürlich nicht gefehlt.
Bootstransporte über Land waren zum Teil recht beschwerlich.
Eine Schutzhütte erfüllt nach einem Regenguss gleich mehrere Zwecke.
Lagerleben und die Versorgung mit Wasser.
Es folgte noch eine Stadtbesichtigung von Göteborg und danach die Rückfahrt mit Fähre und Bahn.
Bei Rückfragen: DD2PD@qsl.net