Die QSL - Karte
...weltweites Sammelobjekt und Bestätigungskarte des Funkverkehrs

So sieht z.B. die frei
wählbare Vorderseite
einer QSL-Karte aus:

Wohingegen die mit Daten
gespickte Rückseite gewisse Anforderungen
zu erfüllen hat:
 
 
 

Zuerst sieht man - wie bei einem Brief - oben links den Absender (jeder Funkamateur erhält sein eigenes spezielles Rufzeichen, z.B.: DB4SJP) und oben rechts den Empfänger XYZ. Die QSL-Karte ist die Bestätigung eines erfolgreichen Gesprächs und sollte, um aussagekräftig zu sein, folgende Daten enthalten:
 
Datum Uhrzeit (in UTC) Frequenz (QRG) Mode RST (Rapport)
01.01.2000 00:01 144,300 MHz SingleSideBand 5 9 X

Zur weltweiten Vergleichbarkeit wird die Uhrzeit in UTC angegeben, damit man nicht ständig Probleme mit Zeitverschiebungen und Ortszeiten hat.
UTC = MEZ - 1 Std.   bzw.   UTC = MESZ - 2 Std. !!!

Mode steht für die verwendete Betriebsart (z.B. Sprache oder Morsen).

R S T - System
Es dient der Bewertung einer Funkverbindung.
R steht für "readability" und gibt die Verständlichkeit in 5 möglichen Stufen an: R1=mies...R5=sehr gut
S steht für "signal strenght" und gibt die gemessene Signalstärke in 9 Stufen an: S1=schwach...S9=stark
T steht für "tone" und gibt nur bei Morsegesprächen die Güte des Signals an:     T1=schlecht...T9=gut

Desweiteren kann und sollte man teilweise weitere Informationen angeben:
1. DOK - Kenner (z.B. H20) --> Jeder Ortsverband hat seinen eigenen und unterscheidet ihn also.
2. Locator (z.B. JO52CI) --> Er gibt den genauen Standort an und ergibt aus einem gedachten weltweiten Feldraster.
3. Weitere Ortsangaben...
4. Die Unterschrift  und ein paar nette Grüße (73=viele Grüsse) machen jede QSL-Karte persönlicher.
5. Bemerkungen --> ...kann man machen, wenn man überhaupt noch Platz hat.