Der Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule e.V. informiert
Amateurfunk = abwechslungsreiche Freizeit
| Experimente: | Funkwellenausbreitung, Satelliten, Übertragungsverfahren |
| Jugend forscht: | Amateurfunk bietet viele Themen und Unterstützung |
| Projekte: | Elektronikanwendungen, Ballon-Projekt, Wetterstationen, aufbauen/vernetzen, Satelliten |
| Elektronik: | Modems, Antennen, Funkgeräte und Zubehör selbst bauen |
| Software: | neue interessante Software kennenlernen und sinnvoll einsetzen |
| Computer: | sind im Amateurfunk vielseitig einsetzbar |
| Kontakte: | Freundschaft mit Funkamateuren auf allen Kontinenten schließen |
| Fremdsprachen: | anwenden und Fachausdrücke dazulernen |
| Fuchsjagd: | Amateurfunkvariante des Orientierungslaufes |
| Email und Chatten: | gibt es beim Amateurfunk schon lange |
| Berufswahl: | Über den Amateurfunk haben schon viele ihren Weg gefunden |
| Freizeit: | Langeweile? Ein Fremdwort für Funkamateure! |
Amateurfunk?
Eine neue Welt für dich!
Hast Du Lust am Experimentieren? Möchtest Du etwas
über ferne Länder erfahren und Freunde in der ganzen Welt finden?
Willst Du mit Gleichgesinnten über fachliche
Themen diskutieren? Dann kannst Du alleine in Deutschland mehr als 70000
Funkamateure treffen; weltweit sind es über 2 Millionen. Viele von
Euch surfen im Internet. Davon geht zunächst eine große Faszination
aus. Aber bald kennst Du viele links, Deine Begeisterung sinkt und Du wünschst
Dir, selbst mehr experimentieren zu können. Außerdem belastet
die Nutzung des Internets Deine Geldbörse und die Deiner Eltern.
Der Amateurfunk bietet eine tolle Alternative: das ist
experimentelle Telekommunikation! Und außer einer Grundgebühr
für die Amateurfunklizenz sind die Funkkontakte selbst kostenlos.
Nur Funkamateure dürfen ihre Funkgeräte selbst bauen und gekaufte verändern. Der Selbstbau von Modems, Interfaces für den Computer im Shack, die Nutzung von Software, die Verbesserung der Station bis hin zur Steuerung von Antennenrotoren - das alles sind nur wenige der technischen Möglichkeiten, die sich bieten. Und wenn etwas mal nicht funktioniert, so kann sicherlich einer der vielen Funkamnteure »auf dem Band« um Rat und Hilfe gefragt werden.
Darüber hinaus gibt es spezielle Betriebsmöglichkeiten, die große Faszination auslösen. So lassen sich Polarlichter und Meteoritenschauer, Inversionsschichten der Atmosphäre sogar der Mond als Reflektoren benutzen und dadurch enorme Entfernungen überbrücken.
Außerdem gibt es spezielle Projekte, an denen sich alle Interessenten beteiligen können, obwohl sie vornehmlich für Schulen bzw. Lehrer und ihre Schülerinnen und Schüler gedacht sind. Mehrere Fach- und Jugend-forscht-Arbeiten wurden bislang zu Teilthemen verfaßt.
Schaltungen verstehen, aufbauen, abgleichen und verbessern. Interessante Selbstbauprojekte auch solche für Anfänger findet man in Fachzeitschriften, wie z.B. dem DARC-Clubmagazin cqDL, der Elektronik- und Amateurfunk-Zeitschrift FUNKAMATEUR oder den Praxisheften des AATiS.
Der
AATiS e.V. sandte bis Ende 1998 über 40 Wetterballons in die Atmosphäre
bis etwa 30 km Höhe. Die selbstgebauten Nutzlasten sind mit verschiedenen
Sensoren ausgestattet.
Zur genauen Positionsbestimmung und späteren Bahnanalyse
ist auch GPS an Bord (GPS steht für Global Positioning System, ein
weltweit funktionierendes Navigationssystem). Die Meßwerte werden
dabei auf Amateurfunkfrequenzen im Umkreis von bis zu 400 km Entfernung
bei den dreistündigen Missionen ausgesandt und können von interessierten
Schülerinnen und Schülern empfangen werden. Ergänzend ist
ein Sprachsynthesizer an Bord, der die Meßwerte und Positionsangaben
in Sprache umsetzt. Bei vielen Missionen wird ATV eingesetzt, um so auch
Livebilder zu übertragen.
Schüler organisieren die Starts, überwachen
den Verlauf der Missionen in Zusammenarbeit
mit Funkamateuren aus der Region oder übernehmen die Peilung und Bergung
der gelandeten Nutzlast, entwickeln eigene Sensoren (z.B. zum Erkennen,
ob sich die Nutzlast gerade innerhalb einer Wolke befindet), schreiben
Software zur Auswertung und graphischen Darstellung der riesigen Datenmengen,
interpretieren Meßwerte und bereiten die Ergebnisse für ihre
Mitschüler auf.
Das
neue Projekt des AATiS e.V. heißt WX-NET. Dabei soll ein dichtes
Netz automatischer Wetter- und Umweltmeßstationen vornehmlich an
Schulen aufgebaut werden, um so den Verlauf von Wetterfronten ebenso beobachten
zu können, wie die Abfrage der aktuellen Wetterdaten. Zusätzlich
können die Schulen interessierende Umweltdaten mit einbezogen werden.
Dazu zählen die Meßwerte von Photovoltaikanlagen ebenso wie
der UV-Index und andere.
Als ein besonderer Schwerpunkt dieses Projektes wird die Blitzortung gesehen. Als Datenübertragungsmedium bietet sich das Packet-Radio-Netz der Funkamateure an, denn das Internet ist für die Übermittlung spontaner Meldungen kaum geeignet. Der AATiS wird in speziellen Lehrer-/Schülerseminaren technische Unterstützung geben, gibt Publikationen dazu heraus, entwickelt derzeit eine preisgünstige Basiswetterstation und nennt geeignete Sensoren.
Funkamateure nutzen eine Vielzahl eigener Satelliten für Experimente. Derzeit sind mehr als 50 solcher Raumflugkörper im All, mindestens 20 ständig aktiv. Selbst auf der Raumstation MIR gibt es eine Amateurfunkstation, so daß ein Kontakt zu den Astronauten in deren Freizeit kein Problem darstellt, so denn noch einmal eine Crew nach oben fliegt. Auch Amateurfunkumsetzer auf der ISS Raumstation ALPHA sind in Vorbereitung.
Verbindungen zwischen Funkamateuren werden auf einem der zahlreichen Frequenzbereiche durchgeführt, die dafür reserviert wurden. So gibt es alleine 10 Frequenzbänder unterhalb von 30 MHz. Die Ausbreitungsbedingungen auf diesen sind sehr unterschiedlich, was immer wieder zu faszinierenden weltweiten Kontakten führt. Auch auf den Frequenzabschnitten über 30 MHz dürfen Funkamateure arbeiten. Hier sind ebenfalls interessante Ausbreitungsbedingungen der Funkwellen zu beobachten. Dazu gibt es ein Relaisfunkstellennetz zur Vergrößerung des Funkbereichs aus ungünstigen Tallagen heraus.
Wie findest Du einen Gesprächspartner?
Du rufst auf einer freien Frequenz auf Kurzwelle oder UKW "CQ" und nennst dabei Dein eigenes Rufzeichen. Jeder Funkamateur, der mit Dir sprechen möchte, kann jetzt antworten. Der Gesprächspartner stellt sich vor, indem er seinen Namen und seinen derzeitigen Standtort nennt. Außerdem wird der Rapport ausgetauscht. Dies ist ein international vereinbartes System, das den beteiligten Stationen beschreibt, wie gut sie beim Funkpartner zu empfangen sind. Bei der Beschreibung der Ausstattung der eigenen Station und der Antennen ergeben sich oft gemeinsame Interessen, die zu längerem Kontakt führen. In einigen Fällen vereinbart man sogar ein persönliches Treffen bei einer der großen internationalen Amateurfunkmessen oder vielleicht im Urlaub.
Zur Erinnerung an nette, seltene oder aus anderen Gründen bedeutsame Funkverbindungen tauschen Funkamateure sogenannte QSL-Karten aus, ähnlich einer Visitenkarte. Diese zieren dann die Wände im Shack, wie der Stationsraum genannt wird. QSL-Karten enthalten neben den vorgedruckten Angaben noch die Einträge über die Daten der Funkverbindung, nämlich Datum und Uhrzeit, die Stärke und Qualität des empfangenen Signals, die Frequenz, Modulationsart und weitere Informationen.
Wer Funkamateur werden möchte, muß eine Prüfung ablegen. Es gibt in Deutschland drei Lizenzklassen mit unterschiedlich hohen Anforderungen und Funkmöglichkeiten. Die Prüfungen bestehen aus drei Teilen: Technische, betriebstechnische Kenntnisse und solche über relevante Gesetze und Vorschriften. Die neue Klasse 3 ist eine sogenannte Einsteigerlizenzklasse, in der »erweiterte Grundkenntnisse« aus dem Physikunterricht mit Fragebögen (Multiple Choice) in der Prüfung abgefragt werden. Bei der Lizenzklasse 3 darf nur auf den Amateurfunkbereichen des 2-m- und des 70-cm-Bandes gefunkt werden, zudem mit eingeschränkter Leistung, wobei allerdings alle Betriebsarten, auch das beliebte Packet-Radio genutzt werden dürfen.
Die Lizenzklasse 2 ermöglicht Funkverbindungen auf allen Amateurfunkbereichen über 30 MHz und die Lizenzklasse l, bei der zusätzlich Morsekenntnisse in der Prüfung verlangt werden, erlaubt Funkkontakt auf allen Amateurfunkbändern. Nach bestandener Prüfung wird ein exklusives Amateurfunkrufzeichen zugeteilt, das man nun bei allen Funkkontakten verwendet, um sich so zu identifizieren.
Wie sind Funkamateure organisiert?
Die meisten der hiesigen Funkamateure sind Mitglied im
Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC e.V.). Dieser ist gegliedert in Ortsverbände,
deren Mitglieder sich in regelmäßigen Abständen - meistens
monatlich - treffen.
Hier werden die QSL-Karten abgegeben und in Empfang genommen,
denn zur Einsparung von Portokosten werden diese über den DARC und
im Ausland über die entsprechenden nationalen Amateurfunkvereinigungen
vermittelt.
Der DARC ist Mitglied in der International Amateur Radio
Union (IARU), die Koordinierungsaufgaben weltweit erfüllt. Darüber
hinaus gibt es weitere Amateurfunkvereinigungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten
in Deutschland.
So haben sich z.B. die Lehrer mit Amateurfunklizenz im
Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule (AATiS e.V.)
organisiert. Dieser Verein bietet verschiedene Projekte, Fortbildungskurse
und spezielle Themen an, um den Amateurfunk an Schulen in Arbeitsgemeinschaften,
im Fachunterricht usw. zu nutzen.
Der
AATiS e.V. erstellte vielfältige Konzepte zur Nutzung des Amateurfunks
an Schulen. So wurde in mehreren Fällen der Weg dahin über den
Wettersatellitenempfang beschritten. Die modulare Empfangseinrichtung konnte
in Seminaren aufgebaut werden. Derzeit unterstützt der AATiS regionale
Wochenendveranstaltungen, in denen z.B. ein Transceiver für die Übertragung
hoher Datenraten unter fachmännischer Anleitung aufgebaut werden kann.
Aber auch einfache Zugänge zum Amateurfunkdienst werden durch den
AATiS initiiert: Über preisgünstige und überschaubare Elektronikbausteine
wird der Zugang zum Amateurfunkdienst spielerisch für die jüngeren
Schüler und experimentell für die älteren geschaffen. Dabei
wird stets darauf geachtet, daß eine Zielvorgabe auf mehreren Ebenen
aufbereitet wird: Zu einem Thema stehen Fachaufsätze, Software und
Platinen oder Teilbausätze zu schülergerechten Preisen zur Verfügung.
Informationen
speziell für Lehrer
Amateurfunk = technisch-experimentieller
Funkdienst
Etwa 1800 Lehrkräfte an deutschen Schulen besitzen ein Amateurfunkzeugnis; viele von ihnen nutzen den Amateurfunkdienst in ihrem Unterricht. Einige von ihnen betreuen darüber hinaus die etwa 350 Amateurfunk-Schulstationen und bereichern so das Schulleben oder bieten ergänzend Kurse zur Vorbereitung auf die Amateurfunklizenzprüfungen an. Zusätzlich sind diese Schulstationen in der außerunterrichtlichen Zeit Anlaufstelle für die lizenzierten Jugendlichen aus der näheren Umgebung der Schulen. Als gern gesehene Gäste betreuen sie die Technik, bauen Antennen auf und helfen dem Amateurfunknachwuchs beim Bau von Modems und weiteren elektronischen Schaltungen. Der Amateurfunkdienst mit seiner Vielfalt an Betriebsarten Sprech- und Tastfunk, Bildübertragung mit den Betriebsarten SSTV, Fax und ATV sowie dem gerade junge Menschen faszinierenden Packet-Radio (eine moderne Variante des Funkfernschreibens) liefern Chancen zur Schwerpunktsetzung in der Schule. Die experimentellen und Verbindungsmöglichkeiten weltweit auf den Kurzwellenbändern sowie den Dezimeter- und Zentimeterwellen bieten eine individuelle Auswahl. Der Start des neuen Amateurfunksatelliten AMSAT Phase IIID sorgt alleine für schon Kommunikations- und Experimantalfelder, die Schulen über Jahre beschäftigen können.
Zudem ist der Amateurfunk als technisch-experimenteller Funkdienst definiert. Deshalb setzen Lehrer mit Amateurfunklizenz in den verschiedenen Schulformen und unter Beachtung der Rahmenrichtlinien sowie der gesetzlichen Vorschriften (Amateurfunkgesetz) den Amateurfunk im naturwissenschaftlichen Unterricht ein. Neben dem Fachunterricht bieten sich Arbeitsgemeinschaften und Projektwochen an, den Amateurfunkdienst den Schülern näherzubringen. Dort werden einfache Empfängerschaltungen und Antennen aufgebaut, Fuchsjagden durchgeführt und Stationen aus der ganzen Welt auf Kurzwelle belauscht oder die Aussendungen eines Amateurfunksatelliten empfangen. Ein kleiner Morsekurs, verbunden mit dem Aufbau eines preiswerten Morseübungsgerätes, ist immer wieder motivierend für Schüler ab dem 6. Schuljahr. Jeweils im September findet europaweit der »Aktivitätstag der Schulstationenen« statt, bei dem sich Schulen mit eigener Amateurfunkstation auf Kurzwelle oder in PacketRadio treffen.
Einzelne Schwerpunkte des Amateurfunks führen bei jeder Wettbewerbsrunde von Jugend forscht zu neuen Aufgabenstellungen, gleichgültig ob aus den Bereichen Geo- und Raumwissenschaften, Physik (z.B. Ausbreitungsphänomene, Experimente mit Satelliten, Ballon-Projekt), Technik (Antennen, Elektroniklösungen) oder Informatik (Simulationssoftware u.a.). An vielen Schulen wurden Schulpartnerschaften durch den Amateurfunk aufgebaut und bleiben durch ihn lebendig.
Einsteigergenehmigung und Ausbildungsfunkverkehr
Das neue Amateurfunkgesetz sieht eine Einsteiger-Lizenzklasse vor, in der Kenntnisse aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht Prüfungsgegenstand sind. Zur Motivationssteigerung und zur Vorbereitung auf die Prüfung wird zusätzlich Ausbildungsfunkverkehr angeboten. Dabei können noch nicht lizenzierte Schüler unter der Aufsicht eines ausbildenden Funkamateurs bereits ihre ersten Erfahrungen sammeln.
Die Einrichtung einer AG Amateurfunk bedarf einfach der Willenserklärung des interessierten Lehrers. Und wo er Probleme erwartet, ersetzt er diesen Begriff durch experimentelle Telekommunikation.
Die Einrichtung einer Schulstation bedarf zunächst
der Zustimmung der Schulleitung und eventuell der Gesamtkonferenz. Keine
Schule wird sich dagegen sperren, wenn interessierte Kollegen motiviert
sind, eine Schulstation aufzubauen und zu betreiben. Die Literatur nennt
eine Fülle von Zielen, die sich mit einer solchen Einrichtung verwirklichen
lassen,
insbesondere in der heutigen Zeit, in der die Telekommunikation unsere
Gesellschaft maßgeblich bestimmt und Schülern so ein experimenteller
Zugang geboten werden kann.
Ist die Raumfrage für die Schulstationen geklärt,
so sind die baulichen Bedingungen mit dem Schulträger zu klären,
insbesondere was die Energieversorgung und den Antennenbau incl. Blitzschutz
betrifft. Sponsoren zur Ausstattung der Schulstation mit Geräten und
weiterer Technik lassen sich finden - vom Förderverein über spezielle
Veranstaltungen bis zu Firmen. Auch benachbarte Funkamateure sind oftmals
bereit, Gerätschaften für Projektwochen und andere Aktivitäten
auszuleihen. Bei all diesen Fragestellungen berät der Arbeitskreis
Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule (AATiS e.V.) gerne.
AATiS e.V.
Wolfgang Lipps
Sedanstrafie 24
31177 Harsum
Tel. (05127) 69396, Fax 69395.
eMail: wolfgang.lipps@t-online.de
http://home.t-online.de/home/aatis (Rückporto
erwünscht)
Beratung
Sie möchten Funkamateure in Schulhöhe kennenlernen? Dann wenden Sie sich an den
Deutschen Amateur-Radio-Club (DARCe.V)
Lindenallee 6
34225 Baunatal,
Telefon 0561/949880 und Fax 9498850
oder via Email: darchq@t-online.de.
Die Homepage des DARC ist http://www.darc.de
Dieses Informationsmateriol können Sie für Ihre Ausbildungsarbeit auch in größeren Stückzahlen kostenlos anfordern bei:
FUNKAMATEUR
Berliner Straße 69
13189 Berlin
Telefon: 030 / 44 66 94 60
http://www.funkamateur.de
Sprechfunk - regional und international
Du klönst mit Deinem Freund aus dem Nachbarort über
die Verbesserung Deiner Antenne. Der Funkamateur aus Sibirien erzählt
Dir, wie kalt es in der vergangenen Nacht war.
Datenfunk ohne Gebühren über Funk und
Satellit.
Chat, Email, News und File-Transfer nicht über
Telefon, sondern ohne Gebühren weltweit über Funk und Satellit.
Du stehst online in Verbindung mit Partnern in aller Welt.
Amateurfunk-Fernsehen ATV
Du baust Deine eigene Fernsehstation zu Hause mit geringem
Aufwand auf. Zur Weiterleitung Deiner Signale gibt es Relais- stationen.
Du zeigst im Bild Deinen Versuchsaufbau und überträgst Erklärungen
über den Tonkanal. Standbildübertragungen (SSTV und FAX)
Du sendest das Bild Deiner Station zu einem Funkpartner
nach Australien. Du empfängst Bilder eines Funkamateurs aus Kanada.
Satelliten- und Weltraumfunk
Du hast Deine Antenne auf einen Amateurfunksatelliten
ausgerichtet und sprichst via Satellit mit einem Funkamateur aus Indien,
oder Du
sendest ihm ein Bild Deiner Antenne. Du sprichst mit
einem Crewmitglied an Bord der MIR, des Space Shuttle oder (zukünftig)
der Raumstation ALPHA.
Telegrafie
Du hast mit einem einfachen (selbstgebauten) Sender Kontakt
zu Partnern aus der ganzen Welt über die Morsetaste - Kommunikation
ohne Sprachprobleme.
Polarlichter, Meteoriten und Mond
Du kannst sie als Reflektor für Deine Funksignale
verwenden und so deren Reichweite erhöhen.
Wetterkarte ist wichtig
Wer sie richtig lesen kann, nutzt Luftschichten als Supra-Leitung
für Funksignale.
Wettbewerbe
Wer erreicht die meisten Länder, wer die meisten
Stationen innerhalb von 24 Stunden? Wer findet mit einem Peilempfänger
am schnellsten den versteckten Sender im Wald?
Amateurfunk ist Technik von morgen!