Conteste sind nationale bzw. internationale Funkwettbewerbe, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Man kann als Einzelteilnehmer mitmischen oder auch im Team arbeiten und wartet nur auf den Startschuß, den Beginn des Contests.
Seinen Reiz gewinnt der Contest daraus, dass auf den Bändern richtig "Betrieb" ist und innerhalb kürzester Zeit weit entfernte Stationen gearbeitet werden können. Gespräche im Sekundentakt sind vollkommen normal, denn meist werden bei solchen Contesten nur Rufzeichen, laufende Nummer bzw. Rapport (Bewertung der Verbindung) ausgetauscht. So versucht man also, zum einen möglichst viele Wertungspunkte zu ergattern, indem man Gespräche mit bestimmten Regionen sucht oder zum anderen einfach nur möglichst viele Gespräche zu erreichen.
Am Ende wertet man sein Logbuch aus und sieht, was man geleistet hat. Der größte denkbare Erfolg - und Ziel eines jeden Funkamateurs - ist es, einmal in einem großen Contest einen der vorderen Plätze zu belegen, was angesichts der vielen Teilnehmer sehr schwer ist, denn wer möchte nicht mal "Weltmeister" werden.
Wir
haben im Juli mit unserer Jugendgruppe am DARC
VHF/UHF/SHF-Wettbewerb teilgenommen.
Ergebnis mit zwei Mann: Ein Platz im hinteren Feld (siehe
Grafik).
Im September haben wir am IARU Region 1 VHF-Contest teilgenommen.
Ergebnis mit vier Mann: Leistungssteigerung um 65 % auf 38145 Punkte. Die weiteste
Verbindung mit M0V (englische Sonderstation) ging über 745 km. Dank an die deutsche Station, die uns den Tipp gab, so konnten wir miterleben, wie M0V sich allmählich vom Rauschen heraushob und richtig Signalstärke bekam. Schönes QSO.
Absolut gesehen ist das zwar nur ein Platz im hinteren Drittel, aber jeder hat mal klein angefangen.