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Eine unvollständige Sammlung technisch-physikalischer Tipps aus 60 Jahren Amateurfunk

Tipps und Informationen für den Funkamateur

zusammengetragen von Werner Frieß DL3PJ

Dies ist eine unvollständige Sammlung einiger gelegentlich gebrauchter Tipps und Informationen für den Funkamateur, die bei Bedarf nicht immer gleich zur Hand sind. Ihre hier meist verkürzten Darstellungen auf den folgenden Blättern erfordern gewisse Grundkenntnisse mathematischer sowie elektro- und schaltungstechnischer Zusammenhänge, die zum Verständnis und auch zur praktischen Anwendung nötig sind. Dies kann aber bei den Betreibern unseres technisch anspruchsvollen Hobbys vorausgesetzt werden. So sind die einzelnen Tipps nicht mit der Ausführlichkeit eines Kochbuches beschrieben, sondern sollen nur den Ah-ja-Effekt auf die Frage
„wie war denn das noch mal?“
bewirken.
Kaum einem OM sind diese knowhows fremd, mindestens hat er sich für die Amateurfunkprüfung damit beschäftigt und erinnert sich noch recht oder schlecht daran. Doch hat jeder auch schnell parat, wie man etwa den Ladekondensator eines kleinen Netzteils dimensioniert, wie einen Koppelkondensator, ein Dämpfungsglied, einen Nebenschlusswiderstand für ein Drehspulinstrument, wie eine Spannungsverdopplerschaltung aussieht? Auf die Darstellung von diversen Oszillatorschaltungen und 0-V-1-Empfängern wurde verzichtet, heute baut sich keiner mehr seine Funkgeräte selbst, schon gar nicht die SSB-Filter dazu. Wenn man jedoch mal einen Sperrkreis für eine KW-Frequenz bräuchte – wie war das noch gleich mit der Thomsonschen Schwingungsformel? Oder weiß man auch, was der Wellenwiderstand wirklich ist, was ein SWR von 2 für einen Schaden anrichtet, was mein Antennenkabel für eine Dämpfung hat und wie ich einen N-Stecker ordnungsgemäß montiere? Und schließlich, wie mein Stehwellenanzeiger, der Richtkoppler da drin, wirklich funktioniert? Das und ein wenig mehr findet sich in diesen Blättern, manches andere Wünschenswerte sicher auch nicht, kann aber nachgetragen werden.
In diesem Sinn – mal durchschauen und sich bei Bedarf daran erinnern.
Werner Frieß, 21.08.2008

Download  des Manuskripts von DL3PJ
 

Blei-Gel-Lader

Beschreibung und Aufbauanleitung

von DH2MIC

Der Bleigellader ist für den Standby-Betrieb von Bleigelakkus mit mindestens 4 Ah bis über 100 Ah geeignet. Der maximale Ladestrom beträgt in der angegebenen Dimensionierung 600 mA. Bei einer Eingangsspannung von 19 Volt und einer Akkuspannung von 13 Volt ergibt sich daraus eine Verlustleistung von 3,6 Watt. Diese verteilt sich zu 3 mal 0,5 W auf die Eingangs- und Ausgangsdioden und den 1-Ohm-widerstand. Der Rest entfällt auf den LM317T. Trotz Kühlblech erwärmt sich die gesamte Schaltung deutlich, da das Kunststoffgehäuse komplett geschlossen ist. Es befinden sich aber keine temperaturempfindlichen Teile wie z. B. Elkos im Gerät. Wer noch höhere Ströme entnehmen will (R3 kleiner als 1 Ohm) sollte ein größeres Kühlblech - und damit einen anderen Aufbau in Erwägung ziehen. Der LM317T ist für maximal 1A ausgelegt.


Link zum Download der Beschreibung von DH2MIC
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Stand 1.1.2011 DL9MEU