Dies
ist eine unvollständige Sammlung einiger gelegentlich gebrauchter Tipps
und Informationen für den Funkamateur, die bei Bedarf nicht immer
gleich zur Hand sind. Ihre hier meist verkürzten Darstellungen auf den
folgenden Blättern erfordern gewisse Grundkenntnisse mathematischer
sowie elektro- und schaltungstechnischer Zusammenhänge, die zum
Verständnis und auch zur praktischen Anwendung nötig sind. Dies kann
aber bei den Betreibern unseres technisch anspruchsvollen Hobbys
vorausgesetzt werden. So sind die einzelnen Tipps nicht mit der
Ausführlichkeit eines Kochbuches beschrieben, sondern sollen nur den
Ah-ja-Effekt auf die Frage
„wie
war denn das
noch mal?“
bewirken.
Kaum
einem OM sind diese knowhows fremd, mindestens hat er sich für die
Amateurfunkprüfung damit beschäftigt und erinnert sich noch recht oder
schlecht daran. Doch hat jeder auch schnell parat, wie man etwa den
Ladekondensator eines kleinen Netzteils dimensioniert, wie einen
Koppelkondensator, ein Dämpfungsglied, einen Nebenschlusswiderstand für
ein Drehspulinstrument, wie eine Sp
annungsverdopplerschaltung
aussieht?
Auf die Darstellung von diversen Oszillatorschaltungen und
0-V-1-Empfängern wurde verzichtet, heute baut sich keiner mehr seine
Funkgeräte selbst, schon gar nicht die SSB-Filter dazu. Wenn man jedoch
mal einen Sperrkreis für eine KW-Frequenz bräuchte – wie war das noch
gleich mit der Thomsonschen Schwingungsformel? Oder weiß man auch, was
der Wellenwiderstand wirklich ist, was ein SWR von 2 für einen Schaden
anrichtet, was mein Antennenkabel für eine Dämpfung hat und wie ich
einen N-Stecker ordnungsgemäß montiere? Und schließlich, wie
mein
Stehwellenanzeiger, der Richtkoppler da drin, wirklich funktioniert?
Das und ein wenig mehr findet sich in diesen Blättern, manches andere
Wünschenswerte sicher auch nicht, kann aber nachgetragen werden.
In diesem Sinn – mal durchschauen und sich bei Bedarf daran erinnern.
Werner Frieß, 21.08.2008
Der
Bleigellader ist für den Standby-Betrieb von Bleigelakkus mit
mindestens 4 Ah bis über 100 Ah geeignet. Der maximale Ladestrom
beträgt in der angegebenen Dimensionierung 600 mA. Bei einer
Eingangsspannung von 19 Volt und einer Akkuspannung von 13 Volt ergibt
sich daraus eine Verlustleistung von 3,6 Watt. Diese verteilt sich zu 3
mal 0,5 W auf die Eingangs- und Ausgangsdioden und den
1-Ohm-widerstand. Der Rest entfällt auf den LM317T. Trotz Kühlblech
erwärmt sich die gesamte Schaltung deutlich, da das Kunststoffgehäuse
komplett geschlossen ist. Es befinden sich aber keine
temperaturempfindlichen Teile wie z. B. Elkos im Gerät. Wer noch höhere
Ströme entnehmen will (R3 kleiner als 1 Ohm) sollte ein größeres
Kühlblech - und damit einen anderen Aufbau in Erwägung ziehen. Der
LM317T ist für maximal 1A ausgelegt.